Lautlose Schreie
 - Leo Born - Hörbuch

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16,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Thriller
475 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5973-8
Ersterscheinung: 29.03.2019

Lautlose Schreie

Ein Mara Billinsky Thriller
Gelesen von Sabina Godec

(53)

In Frankfurt wurden auf einem Feld die vergrabenen Leichen von sieben Jugendlichen aufgefunden. Die Narben an ihren Körpern deuten auf ein Martyrium kurz vor dem Tod hin. Kommissarin Mara Billinsky will sich mit voller Kraft in die Ermittlungen stürzen. Doch mit ihrer Sturheit und ihren unkonventionellen Methoden verstört sie ihren Chef wie auch den neuen Staatsanwalt – und wird von dem Fall abgezogen. Als sie trotzdem weiterermittelt, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur, das ihr das Blut in den Adern stocken lässt.

Rezensionen aus der Lesejury (53)

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 04.10.2019

Einfach grausam...

Auch wenn es sich um den zweiten Fall von Ermittlerin Mara Billinsky handelt, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings empfehle ich, bei der Reihenfolge zu bleiben, denn so kann man ... …mehr

Auch wenn es sich um den zweiten Fall von Ermittlerin Mara Billinsky handelt, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings empfehle ich, bei der Reihenfolge zu bleiben, denn so kann man die Rahmenhandlung besser nachvollziehen und weiß vor allem schon mehr von Mara. Der Fall an sich ist aber abgeschlossen.

Und weiß Gott nichts für schwache Nerven. Gerade wenn es um Kinder geht, bin ich sehr dünnhäutig, und hier wird eine Kinderleiche nach der anderen gefunden. Und nicht nur das: Durch einige Passagen erfährt man auch - zumindest indirekt - wie die Kinder vorher gelitten haben. Das hat mich doch ziemlich berührt und auch wenn es an dieser Stelle nur Fiktion ist, ganz schön schockiert.

Das besondere: Es treffen mehrere Handlungsstränge aufeinander, die am Anfang nichts miteinander zu tun zu haben scheinen - aber eben dann doch ein großes Ganzes ergeben. Und hier ist auch mein kleiner Kritikpunkt: Denn man kann sich sehr schnell erschließen, wie alles zusammenpasst, auch wenn nichts direkt bzw. erst sehr spät, angesprochen wird.

Super fand ich, dass Mara jetzt nicht auf einmal die Top-Ermittlerin ist und alle sie lieben - denn im ersten Teil hatte sie ja zu kämpfen, von ihren Kollegen und vor allem von ihrem Chef ernstgenommen zu werden. Wie sie sich hier präsentiert und wie sie auch hier wieder kämpfen muss, um bei den großen Fällen mitarbeiten zu dürfen, ist sehr authentisch und wird nicht romantisiert.

Auch wenn man - was ich ja bereits kritisiert habe - schneller als die Ermittler begreift, was hinter allem steckt, ist und bleibt die Handlung sehr spannend, denn es ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Es gibt viele Hinweise, aber wirklich greifen kann man die Täter nicht. Man hofft und bangt also mit.

Das Ende ist dann fast ein wenig ernüchternd, aber trotzdem sehr passend. Es ist eben doch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, was es sehr realitätsnah und authentisch macht. Denn manchmal sind auch die besten Ermittler einfach machtlos.

Insgesamt wurde ich wieder sehr gut unterhalten. Das Buch war spannend und ging mir besonders nah. Allerdings fand ich den ersten Teil der Reihe etwas besser, deswegen gibt es für "Lautlose Schreie" 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Anett Anett

Veröffentlicht am 12.08.2019

Sehr spannend und grausam

„Lautlose Schreie“ von Leo Born hat 389 Seiten auf meinem Reader, die in 4 Teile und 68 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der zweite Teil mit Mara Billinsky.
Das Buch beginnt gleich ganz furchtbar, zwar ... …mehr

„Lautlose Schreie“ von Leo Born hat 389 Seiten auf meinem Reader, die in 4 Teile und 68 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der zweite Teil mit Mara Billinsky.
Das Buch beginnt gleich ganz furchtbar, zwar nur mit Andeutungen, aber man kann schon erahnen, was passiert.
Dann wird Mara zu zwei kleinen toten Kindern gerufen und findet noch mehr Kinderleichen. Und schon wird sie vom Fall abgezogen, um sich zusammen mit ihrem Kollegen Jan Rosen um einen anderen Mord zu kümmern. Und wieder hat sie nicht nur mit ihrem Vorgesetzten Rainer Klimmt zu kämpfen, der sie immer noch nicht leiden kann und sie am liebsten loswerden würde. Nun kommen auch noch der neue Staatsanwalt dazu, der sie herablassend behandelt und ihr gehasster Vater als Anwalt des Verdächtigen. Keine guten Voraussetzungen für die Ermittlungen.
In den Nebenhandlungen wird weiter über die toten Kinder geschrieben, die alle ähnliche Operationsnarben aufweisen. Den Fall hat Klimmt mit einem Team übernommen.
Einen weiteren Teil nimmt Evelyn Hornauer mit ihrem Mann ein. Diese wollen ein ominöses und teures Geschäft abwickeln. Lange wird man hier im Dunkeln gelassen, worum es sich handelt. Das erhöht die Spannung um Einiges.
Und dann gibt es noch das Mädchen Shaqayeg, über dessen Leidensweg man im Laufe des Buches mehr erfährt.
Am Ende führen alle Ereignisse zu einer grausamen Geschichte zusammen.
Mara macht wie gewohnt ihre Alleingänge, was auch daran liegt, dass sie von Klimmt immer wieder abgewimmelt wird und auch der Staatsanwalt sie stark behindert. Auch bei dieser Konstellation gibt es am Ende eine Überraschung. Eine große Hilfe dagegen ist ihr Jan Rosen, der immer akkurate Kollege, der allerdings am Schreibtisch eher besser aufgehoben ist.
Mara ist immer noch rastlos, wirkt immer gehetzt und unruhig, unnahbar, kurz angebunden, direkt. Doch in diesem Fall bekommt ihre raue Schale durch eine besondere Frau so einige Risse.
„Bewegend, erschreckend und unglaublich spannend“ – bringt es genau auf den Punkt.

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knuddelbienchen knuddelbienchen

Veröffentlicht am 11.08.2019

Die Krähe ermittelt wieder!

Mara Billinsky, von der Frankfurter Kripo, wird von ihren Kollegen "Die Krähe" genannt. Das basiert auf ihrer äußeren Erscheinung - stets schwarz gekleidet, schwarze Haare und Make-up, dazu Tattoos und ... …mehr

Mara Billinsky, von der Frankfurter Kripo, wird von ihren Kollegen "Die Krähe" genannt. Das basiert auf ihrer äußeren Erscheinung - stets schwarz gekleidet, schwarze Haare und Make-up, dazu Tattoos und Piercings. Auch vom Wesen her ist sie nicht ganz einfach - sie ist stur, aber beharrlich, lässt sich nichts von ihren Chefs sagen, ist eher der abweisende Typ. Zu ihrem Vater hat sie kein gutes Verhältnis, basierend auf den tragischen Ereignissen in ihrer Kindheit.

In ihrem zweiten Fall macht die Polizei auf einem Feld in der Nähe von Frankfurt eine verstörende Entdeckung: dort wurden sieben Kinderleichen unbekannter Herkunft vergraben. Doch Mara soll in einem anderen Fall ermitteln - ein Toter wurde in einem Hotelzimmer gefunden - ermordet. Bald stellt sich heraus, dass die Fälle zusammen hängen. Mara, die immer noch große Schwierigkeiten mit ihren Vorgesetzten hat, setzt sich mal wieder über alle Verbote hinweg und bringt sich und ihren Kollegen Rosen dadurch in große Gefahr. Sie sind einer gefährlichen Verbrecher-Organisation auf der Spur, die vor Mord nicht zurück schreckt, um jemanden zum Schweigen zu bringen.

Auch dieser Fall ist wieder von Anfang bis Ende äußerst spannend. Die eigenwillige Mara und ihr eher ruhiger Kollege Rosen, genannt Spatz, arbeiten immer besser zusammen - sie hat ihn ziemlich wach gerüttelt - was er auch gleich mit einer Schussverletzung bezahlt. Zum Ende hin kann sie sich endlich Anerkennung bei den Kollegen und ihren Chefs verschaffen - auch wenn sie oft Anweisungen ignoriert, wird sie doch endlich mal als gute Ermittlerin bezeichnet. Gut wird auch ihre Sorge um den Jugendlichen Rafael beschrieben, den sie auf die richtige Bahn bringen möchte und dessen Freundin auch in den Fall verwickelt ist. Dieser Thriller lässt sich aufgrund seines angenehmen und mitreißenden Schreibstils sehr gut und schnell lesen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Mara!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tamagotchi Tamagotchi

Veröffentlicht am 01.08.2019

Mara Billinsky garantiert absolute Spannung

Auch dieser 2. Band um die außergewöhnliche Ermittlerin Mara hat mich wieder fasziniert. Zunächst durch Maras Auftreten und Verhalten, immer etwas rebellisch, aber auch ehrgeizig, mutig und clever. Sie ... …mehr

Auch dieser 2. Band um die außergewöhnliche Ermittlerin Mara hat mich wieder fasziniert. Zunächst durch Maras Auftreten und Verhalten, immer etwas rebellisch, aber auch ehrgeizig, mutig und clever. Sie ist nun besser im Team integriert, wird von den anderen akzeptiert und selbst zu ihrem Chef bildet sich eine Gefühlsbrücke. Dann aber auch durch die beständige und sich steigernde Spannung, die Leo Born in diesem Buch hervorzaubert. Man könnte das Buch in einem Rutsch durchlesen, wenn man die entsprechende Zeit hätte (ca. 460 Seiten), denn man ist ständig gespannt, wie es weitergeht.
Anfangs werden auf einem Feld tote Kinder entdeckt, die offensichtlich vor ihrem Tod einiges erleiden mussten. Mara und ihr Kollege Rosen sind sehr betroffen und wollen sich sofort in die Ermittlungen stürzen. Mara wird aber zunächst wieder von diesem Fall abgezogen und muss sich um einen brutalen Mord in einem Frankfurter Hotel kümmern. Natürlich bleibt sie diskret auch an dem anderen Fall dran.
Was mir besonders gut gefällt ist der ständige Perspektivwechsel, der die Handlung noch spannender macht und viele Cliffhanger verursacht. Da ist dann gerade eine besonders spannende Situation, plötzlich sind wir jedoch wieder an einem anderen Schauplatz und müssen uns noch etwas gedulden, um zu erfahren, wie die vorherige Handlung weiterläuft. Herrlich! Man bemerkt dann so langsam, wie die verschiedenen Erzählstränge sich zu einem Ganzen zusammenfügen, in sich logisch und von Leo Born gut zusammengeführt.
Ich freue mich schon auf den 3. Teil und gebe hier ohne Zögern 5 Sternchen und eine klare Lesempfehlung für alle Thriller-Fans!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

hanka81 hanka81

Veröffentlicht am 14.07.2019

Mara kämpft für Gerechtigkeit – überzeugende Fortsetzung

Wow, was für ein tolles Buch.
Selten kann mich ein Buch noch so begeistern, aber Leo Born hat es mit diesem geschafft. Manche können uns schon auf den ersten Seiten in den Bann ziehen, so wie hier. Es ... …mehr

Wow, was für ein tolles Buch.
Selten kann mich ein Buch noch so begeistern, aber Leo Born hat es mit diesem geschafft. Manche können uns schon auf den ersten Seiten in den Bann ziehen, so wie hier. Es verursacht Gänsehaut, ist düster, eindringlich und bedrückend und ebenso spannend.
Uns Lesern bleibt es überlassen uns Gedanken über das große Thema des Verbrechens zu machen. Obwohl der eigentliche Name erst nach fast 200 Seiten fällt, ist es nicht schwer selber darauf zu kommen. Auch ich möchte es nicht vorneweg nehmen und kann nur dazu raten das Buch selber in die Hand zu nehmen und sich von der Geschichte gefangen nehmen zu lassen.
Und natürlich lebt das Buch auch von der Kommissarin Mara Billinsky. Eine Einzelgängerin die auffällt und aneckt und ihren eigenen Weg geht. Hier fand eine Entwicklung im Vergleich zum ersten Band statt. Die Beziehung zu ihrem Vorgesetzten Klimmt ist weiterhin schwierig und doch scheint er erkannt zu haben was für eine gute Ermittlerin er in seinem Team hat. Manchmal ist es schon fast ein wenig zu harmonisch… ;-) Aber Mara ist weiterhin die Kommissarin die sich festbeißt und Verbrechen unbedingt aufklären will und sie sich dafür auch über Anweisungen hinwegsetzt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Leo Born

Leo Born - Autor
© Olivier Favre

Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise - seine Kommissarin Mara Billinsky.   

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Sprecherin

Sabina Godec

Sabina Godec - Sprecher
© Sabina Godec

Sabina Godec war bereits lange Zeit leidenschaftliche Schauspielerin und Interpretin klassischer Theaterrollen, bevor ihr Weg sie von der Bühne an das Mikrofon führte. Ihre variantenreiche Stimme setzt sie mittlerweile in allen Feldern des Sprechens ein – sei es als Station Voice für 3sat, bei den Aufnahmen von Hörbüchern und Hörspielen oder bei der Synchronisation von Filmen und Computerspielen.

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