Lautlose Schreie
 - Leo Born - Hörbuch

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16,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Thriller
475 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5973-8
Ersterscheinung: 29.03.2019

Lautlose Schreie

Ein Mara Billinsky Thriller
Gelesen von Sabina Godec

(56)

In Frankfurt wurden auf einem Feld die vergrabenen Leichen von sieben Jugendlichen aufgefunden. Die Narben an ihren Körpern deuten auf ein Martyrium kurz vor dem Tod hin. Kommissarin Mara Billinsky will sich mit voller Kraft in die Ermittlungen stürzen. Doch mit ihrer Sturheit und ihren unkonventionellen Methoden verstört sie ihren Chef wie auch den neuen Staatsanwalt – und wird von dem Fall abgezogen. Als sie trotzdem weiterermittelt, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur, das ihr das Blut in den Adern stocken lässt.

Rezensionen aus der Lesejury (56)

Filip2806 Filip2806

Veröffentlicht am 21.03.2020

Maras zweiter grandioser Fall

Es geht endlich weiter mit der einzigartigen Ermittlerin Mara Billinsky, der Krähe. Wir befinden uns in wieder in der Mainmetropole, Frankfurt. Sieben Leichen wurden vergraben auf einem Feld gefunden. ... …mehr

Es geht endlich weiter mit der einzigartigen Ermittlerin Mara Billinsky, der Krähe. Wir befinden uns in wieder in der Mainmetropole, Frankfurt. Sieben Leichen wurden vergraben auf einem Feld gefunden. Alles sieht danach aus, dass es sich um ein Martyrium handelt. Mara Billinsky stürzt sich auf die Ermittlungen, doch wird schon wieder die unkonventionelle Protagonistin vom Fall abgezogen?
Trotz des Verbotes möchte Mara den Fall auflösen. Schnell merkt sie, dass der Fall sie an ihre persönlichen Grenzen führt. Wahrheiten kommen ans Licht, die eigentlich geheim bleiben sollten.
Das Cover schließt sehr gut an den Vorgänger an. Leo Born schreibt eine gelungene Fortsetzung von „Blind Rache“. Schon wieder reisen wir nach Frankfurt. Die Metropole wird mal wieder von ihrer dunklen Seite gezeigt. Diese düstere Atmosphäre unterstützt die Spannung, die einfach konstant in diesem Thriller vorzufinden ist. Um nicht zu viel zu verraten, ist die Thematik bezüglich des Mordes teils erdrückend und schrecklich, Gänsehaut angesagt. Die Charaktere sind wieder gut durchdacht worden, und ich finde schön, dass alte Charaktere aus dem ersten Band wie Rafael oder Maras Vater wiederauftauchen. Mara ist wieder einzigartig. Ihre kühle und ehrgeizige Art beim Ermitteln und im Alltag fallen dem Leser auf. Dennoch verspürte ich eine Wandlung in Mara. Ihr weicher Kern kam an manchen Stellen zum Vorschau.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, spannend und sehr authentisch. Bildhafte Beschreibungen kreieren im Leser eine grandiose Kulisse. Die Seiten fliegen so dahin. Man merkt kaum, wie schnell man in diesem Buch voranschreitet.
Leo Born gestaltet mit dem zweiten Teil der Mara Billinsky Reihe ein tolles Gesamtpaket aus Spannung, Gänsehaut und Authentizität. Ich freue mich schon auf dem nächsten Fall. Mara, du bist einfach toll!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 20.03.2020

Atemberaubender, spannender, harter Thriller - die Reihe wird immer besser....!

Einen ersten, knappen Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich noch meine persönliche Meinung:

Der zweite Band der Reihe um die Kommissarin ... …mehr

Einen ersten, knappen Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich noch meine persönliche Meinung:

Der zweite Band der Reihe um die Kommissarin Mara Billinsky kann mit dem ersten Band locker mithalten, ja diesen sogar noch übertreffen. Das Buch ist hochspannend, aber auch stellenweise recht hart und durchweg ein wenig düster.

Sehr gut fand ich, dass die Haupthandlung durch einen Nebenstrang ergänzt wurde, der ausgehend vom ersten Band eine durchgehende Geschichte erzählt. Dieses Bindeglied zwischen den Büchern ist natürlich für den treuen Reihenleser von besonderem Interesse und der Verlauf dieser Nebenhandlung zeigt eindeutig, dass dieses Konzept auch für die Zukunft beibehalten werden soll. Im Grunde gibt es noch eine dritte - offene - Geschichte, nämlich die um den Tod der Mutter der Protagonistin. Es bleibt abzuwarten, ob diese Sache später auch noch aufgegriffen wird. Ich würde das erwarten...!

Der Spannungsanteil diese Buches ist hoch und auch an "Action" mangelt es nicht - ebensowenig aber auch an nachdenklichen oder schlichtweg erschreckenden Passagen/Inhalten. Eine wirklich gelungene Mischung!

Dieser Band macht jeden Falls eine Menge !Appetit" auf die weiteren Bücher der Reihe. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch...!

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book-wide book-wide

Veröffentlicht am 31.10.2019

Die Spannung fehlte mir

Zum Inhalt:
Der 2. Band der Thrillerreihe um die Ermittlerin Mara Billinsky, handelt von einer grausamen Entdeckung, die der Kommissarin und ihren Kollegen Kopfzerbrechen bereitet. Durch Maras eigenwillige ... …mehr

Zum Inhalt:
Der 2. Band der Thrillerreihe um die Ermittlerin Mara Billinsky, handelt von einer grausamen Entdeckung, die der Kommissarin und ihren Kollegen Kopfzerbrechen bereitet. Durch Maras eigenwillige und gesonderte Art, mit Fällen umzugehen, verärgert sie nicht nur ihren Chef, sondern auch den neuen Staatsanwalt. Nichts desto trotz beißt sich Mara Billinsky an dem Fall fest, der weit größere Ausmaße hat, als man sich im ersten Moment vorstellen könnte ...

Meine Meinung:
Ich hatte mir diesen Thriller gekauft, in der Erwartung, das er mich vielleicht etwas mehr packt als der 1. Teil "Blinde Rache". Leider war dies nicht der Fall. Ich bin zwar relativ leicht in das Buch reingekommen, da ich die Charaktere schon kannte, aber auch hier ist Leo Born seinem Erzählstil treu geblieben. Sogut wie jedes Kapitel wird von unterschliedlichen Protagonisten erzählt. Es wechseln sich circa 4 - 5 Personen zwischen den Kapiteln, mit ihrer Sicht der Dinge, ab. Diese Art von Erzählerwechsel verwirrt mich meistens und baut bei mir keinerlei Spannung auf, da ich mich immer wieder auf neue Schauplätze umstellen muss. Der Schreibstil des Autors ist solide. Man kommt gut voran, wenn man sich einmal eingelesen hat, aber ich kann ihn definitiv nicht favorisieren, da er meine Gefühle und Emotionen nicht angesprochen hat. Inhaltlich fand ich die Story nicht schlecht. Es wird ein Thema behandelt, welches aktuell und extrem ernstzunehmen ist. Um nicht zu spoilern, verrate ich es vorerst nicht. Einige Passagen haben mich auch schockiert, gerade die Tatplätze. Was ich Leo Born sehr positiv anrechne ist die Tatsache, das er unverblümt und ehrlich schreibt. Viele Bücher nehmen einem die Sicht zur Realität, doch eigentlich ist es wichtig, ab und zu mal der ungeschönten Wahrheit in die Augen zu sehen und die Augen zu öffnen für die Welt, die sich vor unseren Türen abspielt.


Fazit:
Ein zäher Thriller, der meinen Puls leider nicht in die Höhe schießen lassen konnte, aber dafür meine Augen für die Realität wieder ein Stück geöffnet hat.

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 04.10.2019

Einfach grausam...

Auch wenn es sich um den zweiten Fall von Ermittlerin Mara Billinsky handelt, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings empfehle ich, bei der Reihenfolge zu bleiben, denn so kann man ... …mehr

Auch wenn es sich um den zweiten Fall von Ermittlerin Mara Billinsky handelt, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings empfehle ich, bei der Reihenfolge zu bleiben, denn so kann man die Rahmenhandlung besser nachvollziehen und weiß vor allem schon mehr von Mara. Der Fall an sich ist aber abgeschlossen.

Und weiß Gott nichts für schwache Nerven. Gerade wenn es um Kinder geht, bin ich sehr dünnhäutig, und hier wird eine Kinderleiche nach der anderen gefunden. Und nicht nur das: Durch einige Passagen erfährt man auch - zumindest indirekt - wie die Kinder vorher gelitten haben. Das hat mich doch ziemlich berührt und auch wenn es an dieser Stelle nur Fiktion ist, ganz schön schockiert.

Das besondere: Es treffen mehrere Handlungsstränge aufeinander, die am Anfang nichts miteinander zu tun zu haben scheinen - aber eben dann doch ein großes Ganzes ergeben. Und hier ist auch mein kleiner Kritikpunkt: Denn man kann sich sehr schnell erschließen, wie alles zusammenpasst, auch wenn nichts direkt bzw. erst sehr spät, angesprochen wird.

Super fand ich, dass Mara jetzt nicht auf einmal die Top-Ermittlerin ist und alle sie lieben - denn im ersten Teil hatte sie ja zu kämpfen, von ihren Kollegen und vor allem von ihrem Chef ernstgenommen zu werden. Wie sie sich hier präsentiert und wie sie auch hier wieder kämpfen muss, um bei den großen Fällen mitarbeiten zu dürfen, ist sehr authentisch und wird nicht romantisiert.

Auch wenn man - was ich ja bereits kritisiert habe - schneller als die Ermittler begreift, was hinter allem steckt, ist und bleibt die Handlung sehr spannend, denn es ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Es gibt viele Hinweise, aber wirklich greifen kann man die Täter nicht. Man hofft und bangt also mit.

Das Ende ist dann fast ein wenig ernüchternd, aber trotzdem sehr passend. Es ist eben doch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, was es sehr realitätsnah und authentisch macht. Denn manchmal sind auch die besten Ermittler einfach machtlos.

Insgesamt wurde ich wieder sehr gut unterhalten. Das Buch war spannend und ging mir besonders nah. Allerdings fand ich den ersten Teil der Reihe etwas besser, deswegen gibt es für "Lautlose Schreie" 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Anett Anett

Veröffentlicht am 12.08.2019

Sehr spannend und grausam

„Lautlose Schreie“ von Leo Born hat 389 Seiten auf meinem Reader, die in 4 Teile und 68 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der zweite Teil mit Mara Billinsky.
Das Buch beginnt gleich ganz furchtbar, zwar ... …mehr

„Lautlose Schreie“ von Leo Born hat 389 Seiten auf meinem Reader, die in 4 Teile und 68 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der zweite Teil mit Mara Billinsky.
Das Buch beginnt gleich ganz furchtbar, zwar nur mit Andeutungen, aber man kann schon erahnen, was passiert.
Dann wird Mara zu zwei kleinen toten Kindern gerufen und findet noch mehr Kinderleichen. Und schon wird sie vom Fall abgezogen, um sich zusammen mit ihrem Kollegen Jan Rosen um einen anderen Mord zu kümmern. Und wieder hat sie nicht nur mit ihrem Vorgesetzten Rainer Klimmt zu kämpfen, der sie immer noch nicht leiden kann und sie am liebsten loswerden würde. Nun kommen auch noch der neue Staatsanwalt dazu, der sie herablassend behandelt und ihr gehasster Vater als Anwalt des Verdächtigen. Keine guten Voraussetzungen für die Ermittlungen.
In den Nebenhandlungen wird weiter über die toten Kinder geschrieben, die alle ähnliche Operationsnarben aufweisen. Den Fall hat Klimmt mit einem Team übernommen.
Einen weiteren Teil nimmt Evelyn Hornauer mit ihrem Mann ein. Diese wollen ein ominöses und teures Geschäft abwickeln. Lange wird man hier im Dunkeln gelassen, worum es sich handelt. Das erhöht die Spannung um Einiges.
Und dann gibt es noch das Mädchen Shaqayeg, über dessen Leidensweg man im Laufe des Buches mehr erfährt.
Am Ende führen alle Ereignisse zu einer grausamen Geschichte zusammen.
Mara macht wie gewohnt ihre Alleingänge, was auch daran liegt, dass sie von Klimmt immer wieder abgewimmelt wird und auch der Staatsanwalt sie stark behindert. Auch bei dieser Konstellation gibt es am Ende eine Überraschung. Eine große Hilfe dagegen ist ihr Jan Rosen, der immer akkurate Kollege, der allerdings am Schreibtisch eher besser aufgehoben ist.
Mara ist immer noch rastlos, wirkt immer gehetzt und unruhig, unnahbar, kurz angebunden, direkt. Doch in diesem Fall bekommt ihre raue Schale durch eine besondere Frau so einige Risse.
„Bewegend, erschreckend und unglaublich spannend“ – bringt es genau auf den Punkt.

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Autor

Leo Born

Leo Born - Autor
© Olivier Favre

Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise - seine Kommissarin Mara Billinsky.   

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Sprecherin

Sabina Godec

Sabina Godec - Sprecher
© Sabina Godec

Sabina Godec war bereits lange Zeit leidenschaftliche Schauspielerin und Interpretin klassischer Theaterrollen, bevor ihr Weg sie von der Bühne an das Mikrofon führte. Ihre variantenreiche Stimme setzt sie mittlerweile in allen Feldern des Sprechens ein – sei es als Station Voice für 3sat, bei den Aufnahmen von Hörbüchern und Hörspielen oder bei der Synchronisation von Filmen und Computerspielen.

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