Die kleine Pension im Weinberg
 - Barbara Erlenkamp - Taschenbuch
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12,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Feel-Good-Romane
274 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-19254-0
Ersterscheinung: 28.03.2024

Die kleine Pension im Weinberg

Band 1 der Reihe "Die Moselpension-Reihe"

(18)

Ein neuer Anfang zwischen Moseltal und Weinbergen

Katie ist eine wahre Weltenbummlerin. Doch vor ein paar Monaten hat sie an der Mosel einen alten Gutshof inmitten von Weinbergen erworben und in dem schönen Gebäude die kleine Pension „Gutshof Moselthal“ eröffnet. Weder die Wünsche der Gäste noch die manchmal recht eigenwilligen und doch liebenswerten Dorfbewohner von Wümmerscheid-Sollensbach können Katie aus der Ruhe bringen. Zu ihrem Glück fehlt eigentlich nur noch ein eigener Garten, in dem sie Schnittblumen fürs Haus ziehen möchte. Die passende Fläche hat sie auch schnell gefunden, lediglich eine alte Hütte mit einem Haufen Schrott muss noch entfernt werden. Doch da hat sie die Rechnung ohne den benachbarten Winzer Oliver gemacht. Denn der legt Katie nicht nur so manche Steine in den Weg, sondern trifft sie auch mitten ins Herz ...

Der erste Band der neuen herzerwärmenden Feel-Good-Reihe von der Erfolgsautorin der „Das kleine Café an der Mühle“-Romane. Ein kurzweiliges Leseerlebnis in den romantischen Weinbergen an der Mosel – für eine kleine Auszeit vom Alltag!

Rezensionen aus der Lesejury (18)

Jackolino Jackolino

Veröffentlicht am 18.07.2024

An der Mosel ist es schön!

In Wümmerscheid-Sollensbach an der Mosel hat Katie ein altes Haus renoviert und eine kleine Pension darin eröffnet. Das allein kann schon Abenteuer sein, aber dank guter Handwerker ist alles gut gegangen. ... …mehr

In Wümmerscheid-Sollensbach an der Mosel hat Katie ein altes Haus renoviert und eine kleine Pension darin eröffnet. Das allein kann schon Abenteuer sein, aber dank guter Handwerker ist alles gut gegangen. Nun steht die Pension vor der Eröffnung und die ersten Gäste reisen an.

Alle bringen eine Geschichte mit und wenn man einige Tage so eng beieinander wohnt, lernt man sich auch kennen und nimmt Anteil an deren Leben. Da ist das Ehepaar aus dem Ruhrgebiet, eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern und dann kündigt sich auch noch ein Programmierer an, der sich aufgrund seiner Fokussierung auf nur dieses eine Thema plötzlich obdachlos geworden sieht und dringend ein Dach über dem Kopf braucht.

Katie als gelernte Gastronomin fühlt sich in ihrem Metier pudelwohl und meistert jede Herausforderung.

Das Buch war als Wohlfühlbuch angekündigt und das ist es auch. Probleme, die auftauchen, werden gelöst und das auf sehr zuvorkommende und freundliche Art und Weise und wenn Katie selbst einmal etwas nicht lösen kann, dann hat sie gute Freunde, die für sie in die Bresche springen. Der Humor kommt glücklicherweise auch nicht zu kurz, es gab schon einige Passagen, bei denen man sich das Lachen nicht verkneifen konnte.

Ein Kritikpunkt geht allerdings an den Verlag: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Wohlfühlromanen, die ganz ähnliche Titel haben. Ob es nun die kleine Bäckerei, die kleine Bücherei, das kleine Strandcafé ist, das ist ganz egal. Offenbar triggert das bei den Leserinnen etwas an, mir geht es mittlerweile auf die Nerven. Und Band 1 und Band 2 sind kaum voneinander zu unterscheiden. Wäre da nicht eine etwas andere Farbgebung... Ich hatte doch tatsächlich eben die Rezension zu Band 1 bei Band 2 eingestellt. Wie gut, dass sich das ändern lässt.

Als leichte Sommerlektüre ist das Buch eine gute Wahl und mit einem Glas Moselwein liest es sich noch beschwingter.


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Lesepepe Lesepepe

Veröffentlicht am 30.06.2024

Eine neue Pension in Wümmerscheid-Sollensbach

Ich liebe Fachwerkhäuser,lebe selber in einem und das hat mich an dem Cover sofort angesprochen.Ich habe schon so einige Bücher vom Autorenduo Erlenkamp gelesen und war natürlich neugierig auf die kleine ... …mehr

Ich liebe Fachwerkhäuser,lebe selber in einem und das hat mich an dem Cover sofort angesprochen.Ich habe schon so einige Bücher vom Autorenduo Erlenkamp gelesen und war natürlich neugierig auf die kleine Pension.Gleich von Anfang an trifft man wieder auf altbekannte Charaktere aus der "Das kleine Cafè an der Mühle " Reihe,die auch hier wichtige Rollen spielen.Aber man lernt auch ganz viele neue Personen kennen,allen voran Katie,die englische Sterneköchin,die sich entschieden hat,eine Pension in den Moselbergen zu eröffnen und alles zu tun,um ihren Gästen einen tollen und erholsamen Aufenthalt zu bieten.Mit ihrem tollen Team,vor allem mit Theo ihrem "Mädchen für alles"schafft sie das auch so toll,dass ich am liebsten selbst ins Literaturzimmer oder Zimmer der Ruhe einchecken würde.Die ersten Gäste sind etwas speziell,aber man muß sie gleich gernhaben und möchte mehr über ihre Geschichten erfahren.Winzer Oliver ist ein richtiges Ekel,doch irgendwann meldet sich sein Gewissen und wer weiß was noch so passiert mit ihm und Katie.Mir hat dieser Leseausflug nach Wümmerscheid-Sollensbach wieder sehr viel Spaß gemacht,der Schreibstil des Autorenduos ist einfach klasse.

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claudi-1963 claudi-1963

Veröffentlicht am 27.06.2024

Eine Pension wo der Gast König ist

*"Es gibt kein schöneres Vergnügen als einen Menschen dadurch zu überraschen, dass man ihm mehr gibt, als er erwartet hat." (Charles Baudelaire)*
Weltenbummlerin Katie Sheridan hat nach ihrer langen Zeit ... …mehr

*"Es gibt kein schöneres Vergnügen als einen Menschen dadurch zu überraschen, dass man ihm mehr gibt, als er erwartet hat." (Charles Baudelaire)*
Weltenbummlerin Katie Sheridan hat nach ihrer langen Zeit als Sterneköchin nun die Moselpension in Wümmerscheid-Sollensbach erworben. Gleichzeitig ist sie so nun auch in der Nähe ihrer Freundinnen Sophie und Heidi. Mit der Pension "Gutshof Moselthal" möchte sie sich endlich ihren Ruhepol einrichten, bei dem sie mit ganzem Herz für ihre Gäste da ist. Selbst die liebenswerten Dorfbewohner heißen Katie herzlich willkommen. Bis auf ihren Nachbar, den Winzer Oliver Körten-Buschmeier, der Teile von Katies Eigentum als Gewohnheitsrecht beansprucht. Deshalb versucht er die Gartenarbeit zu sabotieren. Viel erfahren wir außerdem über die ganz eigenen Pensionsgäste. Da wäre zum Beispiel der Computerspezialist und Nerd Kevin Neumann, so wie die vierfache Mutter Franziska Borchert, die einen Urlaub in der Pension gewonnen hat. Katie hat für jeden Gast immer ein offenes Ohr, ein gutes Wort oder Hilfe zur richtigen Zeit. Nur was Ihr eigenes Leben anbelangt, da wollen die Sorgen nicht weniger werden.

*Meine Meinung:
Band eins der "Moselpension" besticht schon durch sein wunderschönes Cover mit dem Fachwerkhaus in den Weinbergen. Genau so stelle ich mir die Pension von Katie vor, umringt von Weinbergen in einem kleinen Dorf an der Mosel. Bisher kenne ich leider keines der Bücher der Autorin, was ich nach dem Beenden des Buchs sehr bedauere. Allerdings bin ich schon von den ersten Seiten an von der Herzigkeit der Pensionsleitung und ihrer Angestellten überzeugt. Der lockere, unterhaltsame und teils humorvolle Schreibstil tut da sein Übriges dazu. Durch die eigenwilligen Gäste und ihre Geschichten fliegen bei mir die Seiten nur so dahin. Obwohl Katie eine leidenschaftliche Köchin ist, will sie sich nun ganz auf ihre Gäste, ein gutes Frühstück und auf den gelegentlichen Imbiss am Abend konzentrieren. Das Kochen beschränkt sie nur noch auf sich selbst oder aber für gute Freunde. Katies sympathische, offene Art kommt nicht nur bei den Gästen und den Angestellten gut an, sondern ich finde sie ebenfalls großartig. Winzer Oliver dagegen erscheint mir eher wie ein kalter Eisblock. Allerdings wenn man ihn zu nehmen weiß, dann spürt man, dass er sein Herz doch am richtigen Fleck hat. Computerspezialist Kevin benötigt für seine Arbeit vollkommene Ruhe. Da er zuvor bei seiner Partnerin rausgeflogen ist, hofft er, in der Pension die nötige Ruhe zu finden. Jedoch sein nächtliches Zocken ist alles andere als leise und so bringt er dadurch so manchen Gast zur Weißglut. Die alleinerziehende Franziska freut sich über den Gewinn eines Preisrätsels, bei dem sie und die Kinder einen 14-tägigen Aufenthalt in der Pension genießen dürfen. Nichtsdestotrotz bleiben die Sorgen um die Kinder und die Geldsorgen. Den Almosen lehnt sie generell ab. Hier sind das nötige Einfühlungsvermögen und die Sensibilität von Katie gefragt. Zum Glück weiß sie genau, wie sie mit Franziska umgehen muss. Humorvoll dagegen wird es durch das Ehepaar Zimmerbach, die mit allen möglichen Kosenamen nur so um sich werfen. Last but not least lässt sich ihr Nachbar jede Menge einfallen, um Katies Leben schwer zu machen und sich selbst von seiner unliebsamen Seite zu zeigen. Da helfen nur noch eine gute Idee und ein Gespräch auf Augenhöhe, um endlich Frieden zu schließen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Es ist eine Art Wohlfühlroman, den man bei einem lauen Sommerabend und einem Gläschen Riesling genießen sollte. Übrigens ist der Riesling in diesem Buch ebenfalls angesagt und wohl eine Spezialität dieser Moselgegend. Ich freue mich auf weitere Geschichten aus Moselpension. Deshalb von mir 5 Sterne.*

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mabuerele mabuerele

Veröffentlicht am 18.06.2024

Gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang

„...Ich eröffne die Pension Gutshof Moselthal. Eine kleine Pension oberhalb der Weinberge, ein Ort, wo man gern auf einer Bank sitzt, um den Ausblick zu genießen...“

Katie, die als Sterneköchin in der ... …mehr

„...Ich eröffne die Pension Gutshof Moselthal. Eine kleine Pension oberhalb der Weinberge, ein Ort, wo man gern auf einer Bank sitzt, um den Ausblick zu genießen...“

Katie, die als Sterneköchin in der Welt unterwegs war, sucht einen Ruhepunkt. In dem Moselort Wümmerscheid-Sollensbach hat sie ihn nun gefunden. Doch jeder Neuanfang birgt Probleme in sich.
Das Autorenehepaar hat eine lockerleichte Gegenwartsgeschichte geschrieben, die dennoch in die Tiefe geht. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet und lässt sich flott lesen. Wer andere Bücher des Paares kennt, wird am Anfang der Geschichte gleich einige alte Bekannte wiedertreffen.
Es dauert seine Zeit, bis es zur Eröffnung kommt. Katie hat eine ziemlich einfache und einleuchtende Philosophie für ihre Pension:

„...Nein, ich möchte meinen Gästen einfach nur einen Ort anbieten, an em sie sich wohlfühlen können...“

Damit beantwortet sie die Frage, ob sie sich erneut um Sterne für die Küche der Pension bewirbt.
Dann erscheinen die ersten Gäste.
Kevin, ein IT – Fachmann, der sämtliche Vorurteile über Nerds bedient, mietet sich im Themenzimmer für längere Zeit ein. Das ist für Leute im Homeoffice gedacht. Allerdings muss er lernen, dass es in einer Pension Regeln gibt. Als er plötzlich für seinen Auftrag wesentlich mehr Zeit zugebilligt bekommt, fragt er sich, was er nun mit der vielen Freizeit anfangen soll.
Zur Eröffnung gab es ein Preisausschreiben. Den 14tägigen Aufenthalt hat eine junge Frau mit vier Kindern gewonnen. Sehr gut wird dargestellt, wie schwierig das Leben für sie ist. In ihrem Beruf kann sie nur stundenweise arbeiten, da es in Köln mit der Kinderbetreuung für die vierjährigen Zwillinge hapert. Trotzdem hat sie ihren Stolz. Selbst gut gemeinte Hilfe lehnt sie ab, wenn diese sich wie ein Almosen anfühlt.
Katie möchte eine Wiese des Gutes zu einem Blumengarten umfunktionieren. Das aber passt ihrem Nachbarn Oliver gar nicht, weil er es bisher als Gewohnheitsrecht angesehen hat, dort sein Material für den Weinberg abzulegen.Er lässt sich einige fiese Tricks einfallen, ist damit aber selbst nicht glücklich. Wird es für beide ein friedlichen Nebeneinander geben?
Die Geschichte ist sehr lebendig geschrieben. Durch die Konflikte der Protagonisten und das Miteinader auf ziemlich kleinem Raum entsteht eine innere Spannung. Gut gefallen haben mir die sozialen Aspekte der Handlung. Katie selbst hat ein großes Herz und für jeden ein offenes Ohr, auch wenn sie selbst mindestens eine offene Baustelle hat.
Das Buch hat mich prima unterhalten. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Ascora Ascora

Veröffentlicht am 16.06.2024

Eine Pension für Wümmerscheid-Sollnsbach

Mit Die kleine Pension im Weinberg beginnt die neue Reihe von Barbara Erlenkamp aka Christine und Andreas Schulte rund um eine beschauliche Pension in einem historischen Gutshof an der Mosel. Genauer gesagt ... …mehr

Mit Die kleine Pension im Weinberg beginnt die neue Reihe von Barbara Erlenkamp aka Christine und Andreas Schulte rund um eine beschauliche Pension in einem historischen Gutshof an der Mosel. Genauer gesagt liegt der Gutshof Moselthal oberhalb von Wümmerscheid-Sollensbach. Wer die Reihe um das Café an der Mühle kennt, wird auch einige der Personen kennen. Tatsächlich bildet schon das erste Kapitel einen Übergang zwischen den beiden Reihen, aber die einzelnen Bände sind sehr gut und ohne Vorkenntnisse zu genießen. Eigentlich wollte Katie Sheridan nur einen Besuch der englischen Partnerstadt in Wümmerscheid-Sollensbach organisieren (Weihnachten im kleinen Café an der Mühle), aber die Weltenbummlerin hat sich in den Ort verliebt und gute Freunde gefunden. Jetzt hat sie den alten Gutshof gekauft und in eine Pension zum Wohlfühlen verwandelt. Sie hat viel Arbeit hineingesteckt, aber jetzt steht die Eröffnung endlich an. Die ersten Gäste sind angekommen, auch eine junge alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, die ein Preisausschreiben gewonnen hat. Jetzt steht nur noch die Umgestaltung des Gartens an, allerdings hat ihr Nachbar da etwas dagegen. Der Winzer Oliver hat einige üble Tricks auf Lager um Katies Gartenpläne zu durchkreuzen.
Ein weiteres Mal entführt Barbara Erlenkamp die Leser in die malerische Moselregion und den fiktiven Ort Wümmerscheid-Sollnsbach. Neben der perfekten Umgebung wartet der Ort mit einigen individuellen Charakteren auf, von denen die meisten das Herz auf den rechten Fleck haben und teilweise einen ganz schönen Dickkopf. Es ist die perfekte Kulisse für diesen Wohlfühlroman mit Herz und Humor, der seine Leser einfach eine Atmosphäre zum Seele-baumeln-lassen schafft.

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Autorin

Barbara Erlenkamp

Barbara Erlenkamp - Autor
© C. Schulte

Hinter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp steht das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte. Andreas ist Journalist und Krimiautor. Christine hat bereits in ihrer Schulzeit zusammen mit einer Freundin ihren ersten Roman geschrieben und arbeitet heute als technische Redakteurin. Als Barbara Erlenkamp schreiben sie moderne, humorvolle Frauen- und Unterhaltungsromane. Gleich die erste gemeinsame Wohlfühlroman-Reihe DAS KLEINE CAFÉ AN DER MÜHLE wurde zu einem absoluten Bestseller im Programm von …

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