Das kleine Café an der Mühle
 - Barbara Erlenkamp - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Frauenromane
288 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17956-5
Ersterscheinung: 27.03.2020

Das kleine Café an der Mühle

Roman
Band 1 der Reihe "Café-Liebesroman zum Wohlfühlen"

(18)

Ein kleines Café zum Verlieben - herzerwärmende Urlaubslektüre!
Sophie ist eine absolute Stadtpflanze, doch ihr Leben in Hamburg läuft eher schlecht als recht. Als sie dann auch noch vom Tod ihrer lieben Tante Dotti erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Aber Dotti hatte einen Plan für sie – und so findet sich Sophie kurze Zeit später in Wümmerscheid-Sollensbach wieder, einem idyllischen, wenn auch verschlafenen kleinen Ort zwischen Rhein und Mosel. Dort steht sie überrascht vor ihrem Erbe: ein renovierungsbedürftiges, altes Mühlengebäude mit einem Café im Erdgeschoss. Doch die Sache hat einen Haken, denn Sophie kann nur erben, wenn sie das Café weiterführt. Sie nimmt die Herausforderung an – trotz aller Widrigkeiten. Mit Improvisationstalent und viel Einsatz beginnt sie, das Café auf Vordermann zu bringen. Die sehr eigenwilligen Dorfbewohner sind ihr dabei keine große Hilfe. Aber zum Glück gibt es da ja noch ihren Nachbarn Peter Langen, alleinstehend und gutaussehend ...
Leserstimmen:
"Barbara Erlenkamp hat einfach ein absolutes Highlight hier niedergeschrieben. Ich bin restlos begeistert von diesem schönen Buch! Sie zeichnet die Protagonisten so detailreich und liebevoll auf, das man das Gefühl hat, man ist irgendwann selbst dort ein Einheimischer. (...) Die Seiten fliegen nur so dahin." (Kristall86, Lesejury)
"Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen :) Das Buch hatte alles, was für mich eine perfekte Sommerlektüre ausmacht. Es war witzig, spannend, tolle Story, tolle Charaktere und einfach sehr leicht zu lesen." (mymagicalbookwonderland, Lesejury)
"'Das kleine Cafe an der Mühle' ist durch und durch ein Wohlfühlbuch und hat meine Erwartungen übertroffen. (...) Für mich war dieses Buch definitiv ein Monatshighlight und ich kann es kaum erwarten bis ein neues Buch von dem Autorenduo erscheint. Ich konnte mich nicht mehr von dem Buch trennen, habe es in einem Rutsch durchgelesen." (LeseratteBEA, Lesejury)


Rezensionen aus der Lesejury (18)

Kristall86 Kristall86

Veröffentlicht am 23.07.2018

Wunderschöne Geschichte!

Sophie von Metten lebt in Hamburg ihr Leben. Nur ist sie überhaupt nicht glücklich damit. Ihr Aushilfsjob in einem Café wird immer anstrengender, Geld sieht sie dafür auch keines und ihr Reiseführer liegt ... …mehr

Sophie von Metten lebt in Hamburg ihr Leben. Nur ist sie überhaupt nicht glücklich damit. Ihr Aushilfsjob in einem Café wird immer anstrengender, Geld sieht sie dafür auch keines und ihr Reiseführer liegt wie Blei in den Bücherregalen. Hat sie wirklich dafür studiert? Nein! Und dann kommt auch noch dieser Brief....ein Brief von ihrer Tante Dotti. Dieser Brief verändert ihr ganzes Leben schlagartig, denn Dotti ist leider gestorben. Aber Dotti wäre nicht Dotti wenn sie nicht für ihre Lieblingsnichte einen Plan ausgetüftelt hätte, nur heißt der Plan: Wümmerscheid-Sollensbach und liegt ganz verträumt zwischen Rhein und Mosel. Dort steht nämlich Dottis Mühlencafé das sie gerne in Sophies Hände übergeben will. Sie nimmt die Herausforderung an – trotz aller Widrigkeiten. Mit viel Einsatz bringt sie das Café auf Vordermann. Die eigenwilligen Dorfbewohner sind ihr dabei keine große Hilfe. Aber zum Glück gibt es ja noch ihren Nachbarn Peter Langen, alleinstehend und gutaussehend ... Barbara Erlenkamp hat einfach ein absolutes Highlight hier niedergeschrieben. Ich bin restlos begeistert von diesem schönen Buch! Sie zeichnet die Protagonisten so detailreich und liebevoll auf, das man das Gefühl hat, man ist irgendwann selbst dort ein Einheimischer. Die Frage ist nur „Wümmerscheider“ oder „Sollensbacher“?! Mit viel Gefühl, Humor und Emotionen beschreibt Erlenkamp diese kurzweilige Geschichte. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was recht schade ist, denn die Geschichte könnte von mir aus gar kein Ende haben. Man hätte als Leser Lust, Sophie so die Rezepte zu zu mailen und ihr Tipps zu geben was sie denn noch alles so anbieten könnte. Die Darsteller, egal ob Rita, Heidi oder der bekloppte Korbhutträger hinterlassen ihre zarten Spuren nach dem lesen. Ich bin restlos begeistert von dem Schreibstil und der Darstellung und Bildhaftigkeit der Figuren. Ich war mitten im Geschehen und dieses Gefühl lässt mich als glücklichen Leser zurück! Eine ganz klar und riesige Leseempfehlung! Ich danke dem Verlag und NetGalley für das kostenlose Leseexemplar.

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Zuzi1989 Zuzi1989

Veröffentlicht am 23.06.2018

Kaffeeküsse

Sophie von Metten lebt in Hamburg, hält sich mit einem Kellnerjob über Wasser. Nebenbei schreibt sie auch noch Artikel für eine Zeitungsagentur, welcher eher schlecht als recht bezahlt wird. Als sie von ... …mehr

Sophie von Metten lebt in Hamburg, hält sich mit einem Kellnerjob über Wasser. Nebenbei schreibt sie auch noch Artikel für eine Zeitungsagentur, welcher eher schlecht als recht bezahlt wird. Als sie von dem Tod ihrer Tante Dotti, durch ein Anwaltsschreiben, erfährt, sucht sie diesen auf. Sie würde das Mühlencafè und das dazugehörende Land im Moselort Wümmerscheid-Sollensbach erben, mit der Bedingung, mindestens dieses fünf Jahre zu führen.

Das Cover und der Titel passen perfekt zu diesem Buch. Es wirkt farbenfroh und fröhlich, wodurch ich mich auch unteranderem dazu entschlossen habe es zu lesen und es war keine Fehlentscheidung.

Die Autorin schreibt sehr flüssig und man kommt leicht in das Buch rein. Es wurde sehr anschaulich geschrieben, überhaupt die Landschaften und auch die herzigen Charaktere. Sophie ist eine Kämpferin und dadurch ihr innerhalb einer Stunde alle Stricke in Hamburg gerissen sind, entschied sie sich kurzerhand nach Wümmerscheid-Sollensbach zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, was alles auf sie zukommen wird. Weiters die drei Damen der Pokerrunde, standen ihr stets hilfsbereit zur Seite, obwohl Sophie dies zu Beginn nicht annehmen wollte, stellte es sich schlussendlich als etwas Gutes raus
Die Wendung am Schluss fand ich klasse, weil ich damit nicht mehr gerechnet habe und alles sich zum Guten gewendet hat

Fazit:
Durch den lockeren Schreibstil findet man sofort in das Buch und hofft und erlebt so einiges mit Sophie und ihren Freunden. Die Rezepte zum Schluss werde ich bestimmt nachbacken und freue mich schon darauf. Ein Buch, welches mir sehr gefallen hat und ich kann es nur weiterempfehlen

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mymagicalbookwonderland mymagicalbookwonderland

Veröffentlicht am 20.06.2018

ein sehr gelungenes Buch

Rezension

Buchname: Das kleine Café an der Mühle
Autor: Barbara Erlenkamp
Seiten: 276 (Print)
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Sterne: 5

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet worden. Der ... …mehr

Rezension

Buchname: Das kleine Café an der Mühle
Autor: Barbara Erlenkamp
Seiten: 276 (Print)
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Sterne: 5

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in grün/roten Buchstaben im oberen Bereich. Was ich besonders hübsch finde ist, dass das Cover so schlicht gehalten ist. Desweiteren erkennt man ein Haus bzw eine Mühle, was wunderschön ist mit einem kleinen Garten und zwei Bistrostühlen und einen Tisch.. .Auf jeden Fall total ansprechend auf den ersten Blick. Macht Lust auf mehr.

Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Sophie ist eine absolute Stadtpflanze, doch ihr Leben in Hamburg läuft eher schlecht als recht. Als sie dann auch noch vom Tod ihrer lieben Tante Dotti erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Aber Dotti hatte einen Plan für sie - und so findet sich Sophie kurze Zeit später in Wümmerscheid-Sollensbach wieder, einem idyllischen, wenn auch verschlafenen kleinen Ort zwischen Rhein und Mosel. Dort steht sie überrascht vor ihrem Erbe: ein renovierungsbedürftiges, altes Mühlengebäude mit einem Café im Erdgeschoss. Doch die Sache hat einen Haken, denn Sophie kann nur erben, wenn sie das Café weiterführt. Sie nimmt die Herausforderung an - trotz aller Widrigkeiten. Mit Improvisationstalent und viel Einsatz beginnt sie, das Café auf Vordermann zu bringen. Die sehr eigenwilligen Dorfbewohner sind ihr dabei keine große Hilfe. Aber zum Glück gibt es da ja noch ihren Nachbarn Peter Langen, alleinstehend und gutaussehend ...

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Das Buch wurde aus der Sicht von Sophie geschrieben. Das Buch war von Anfang an bis zum Ende total spannend..Konnte echt nicht mehr aufhören zu lesen.

Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Sophie und Besitzerin des Cafe'.
DerHauptprotagonist ist Peter. Der Nachbar von Sophie
Ich fande beide Charaktere von Anfang an total symphatisch. Desweitern gibt es noch die die Dorfbewohner von Wümmerscheid-Sollenbach. Meiner Meinung nach sind alles Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.

Meinung:
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen :) Das Buch hatte alles, was für mich eine perfekte Sommerlektüre ausmacht. Es war witzig, spannend, tolle Story, tolle Charaktere und einfach sehr leicht zu lesen. Besonders hübsch fande ich auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel. Das Buch war sehr erfrischend zu lesen, ich musste das öfteren total schmunzeln oder Lachen aber es gab auch genügend Spannung, da konnte ich fast kaum aufhören zu lesen. Von mir bekommt das wirklich super schöne Buch eine glatte Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

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Dreamworx Dreamworx

Veröffentlicht am 02.06.2018

Kaffeekusserbschaft

Sophie von Metten lebt in Hamburg und hangelt sich von einem Job zum nächsten, da sie mit ihrem Abschluss in Geografie keine Stelle findet. Nebenbei verfasst sie kleine Zeitungsartikel und hat einen Reiseführer ... …mehr

Sophie von Metten lebt in Hamburg und hangelt sich von einem Job zum nächsten, da sie mit ihrem Abschluss in Geografie keine Stelle findet. Nebenbei verfasst sie kleine Zeitungsartikel und hat einen Reiseführer veröffentlicht. Aber hauptsächlich kellnert sie im Ausflugslokal „Captain Class“. Sophie hat einfach keine Ahnung, wohin ihr Leben gehen soll. Da bekommt sie überraschend einen Brief einer Kanzlei, der sie darüber informiert, dass Tante Dotti, die Sophies liebste und leider auch letzte Verwandte, gestorben und sie zur Erbin eines kleinen Cafés an der Mosel eingesetzt hat mit der Auflage, dieses inklusive zugehörigem Grund und Boden fünf Jahre lang zu halten. Da sich die Dinge in Hamburg nicht so entwickeln, wie Sophie es sich erhofft, nimmt sie das Erbe an und zieht an die Mosel. Bei der ersten inspektion des „Mühlencafés“ muss Sophie feststellen, dass hier einiges zu tun ist, bevor sie damit richtig Geld verdienen kann. Zudem liegt das Café ausgerechnet zwischen zwei Gemeinden, die sich spinnefeind sind und sich das Leben gegenseitig schwer machen, aber auch Sophie und ihrem Café. Aber mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden sowie einem sympathischen Nachbarn sollte es doch zu schaffen sein, das Café wieder zum Laufen zu bringen, oder?
Das Autorenduo Barbara Erlenkamp hat mit seinem Buch „Das kleine Café an der Mühle“ einen wunderbar spritzigen Unterhaltungsroman vorgelegt. Der Schreibstil ist locker-flockig und mit dem richtigen Humor gewürzt, der ein kurzweiliges Lesen verspricht und den Leser bereits mit den ersten Seiten in seinen Bann zieht, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. An der Seite von Sophie kann man als Leser so einige Überraschungen erleben, sowohl positive wie negative, und das neue Leben in der Provinz ist aufregender als es vorher den Anschein hatte. Die Autoren haben mit viel Geschick und Feingefühl die zwiespältigen Gedanken Sophies in Bezug auf einen Umzug herausgearbeitet, die man wunderbar nachvollziehen kann. Auch die Beschreibung des Zwists der benachbarten Gemeinden sowie die Dorfgemeinschaften werden auf herrliche Art und Weise skizziert, so dass der Leser sich bei der Lektüre köstlich amüsiert und diese dabei deutlich vor Augen hat. Geschickte Wendungen und kluge Schachzüge lassen das Buch rundum zu einem Wohlfühlroman werden, denn es ist nicht immer Sonnenschein, doch am Ende wird alles gut, so wünscht man es sich doch auch im richtigen Leben.
Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail skizziert und mit den nötigen individuellen Eigenschaften versehen, die sie sehr lebendig und real wirken lassen. Sophie wirkt zu Beginn wie eine verkrachte Existenz, sie hält sich mühevoll über Wasser und weiß doch nicht wirklich etwas mit sich anzufangen. Hamburg gegen Dorf eintauschen – das hört sich fast nach Albtraum an. Aber Sophie ist auch nicht weltfremd, sie kann zupacken und hat den nötigen Biss, etwas zu bewegen, so lässt sie sich die Chance, die sich ihr bietet nicht entgehen. Durch ihre offene und freundliche Art gewinnt sie einige Verbündete, die sie tatkräftig unterstützen. Freundin Miri steht ihr mit Rat und zwei helfenden Händen zur Seite, das stärkt das Selbstbewusstsein. Auch die alten Pokerfreundinnen von Dotti krempeln die Ärmel hoch und lassen Sophie nicht im Stich. Nachbar Peter ist ein attraktiver und hilfsbereiter Mann, der so manchem den Kopf verdrehen kann, wenn man sein Herz nicht schon an seinen Hund verloren hätte. Auch die übrigen Protagonisten wie Henry, Erich oder auch Jean-Pierre treiben die Geschichte auf charmante Art voran und knipsen ein Lächeln in das Gesicht des Lesers.
„Das kleine Café an der Mühle“ ist ein rundum gelungener Sommerroman, der wunderbare Lesestunden nicht nur verspricht, sondern den Leser in eine liebevoll erdachte Welt entführt, aus der man nur wieder auftauchen möchte, um selbst einen dieser köstlichen Kaffeeküsse zu kosten, die anhand der angehängten Rezepte zum Nachmachen einlagen. Absolute Leseempfehlung für eine echte Entdeckung!

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mabuerele mabuerele

Veröffentlicht am 29.05.2018

Sophies Neuanfang - klasse Geschichte

„...Steh auf der Bühne des Lebens und plaudere über deine Pläne, dann kannst du hinten im Saal das Schicksal lachend vom Stuhl fallen hören...“

Sophie von Metten hat Geografie studiert. Sie lebt in Hamburg ... …mehr

„...Steh auf der Bühne des Lebens und plaudere über deine Pläne, dann kannst du hinten im Saal das Schicksal lachend vom Stuhl fallen hören...“

Sophie von Metten hat Geografie studiert. Sie lebt in Hamburg und hält sich mit mehreren Jobs über Wasser. Ab und an schreibt sie Artikel für eine Zeitschrift, außerdem hat sie einen Reiseführer veröffentlicht, der sich allerdings schlecht verkauft, und dann bedient sie im Captain Claas. Da reißt sie ein Brief sprichwörtlich von den Füßen. Ihre geliebte Tante Dotti ist ganz plötzlich verstorben. Sie war Sophies einzig noch lebende Verwandte. In dem Brief des Anwalts wird sie um ein Treffen gebeten. Der sagt ihr, dass sie das Mühlencafè und das dazugehörende Land im Moselort Wümmerscheid-Sollensbach geerbt hat. Allerdings ist die Erbschaft an eine Bedingung gebunden. Sie muss das im Haus befindliche Cafè wenigstens fünf Jahre weiter führen.
Die Autorin hat eine amüsante Gegenwartsgeschichte geschrieben. Der lockerleichte Schriftstil lässt sich angenehm lesen.
Auf Sophie warten eine Menge an Überraschungen. Schon bei der Ankunft im strömenden Regen landet sie im Graben und ist froh, dass ihr Peter Langen, ein Nachbar, zur Hilfe kommt. Das nächste Problem liegt im Dorf selbst. Wümmerscheid und Sollensbach sind nur dem Namen nach eine Einheit. Die Einwohner sind allerdings auf Konfrontation aus. Sophies Erbe liegt im Niemandsland, genau zwischen beiden Ortsteilen.
Gut arbeitet die Autorin heraus, dass sich Sophie ihre Entscheidung für das Cafè nicht einfach macht. Die Kulturstadt Hamburg gegen die dörfliche Idylle zu tauschen, will überlegt sein . Natürlich tritt Sophie beim Besuch der Ortsteile in manch Fettnäpfchen. Doch sie kann sich auf die tatkräftige Hilfe ihrer Freundin Miri beim Umbau verlassen und bekommt durch Peter Kontakt zu Henrys Trödelreich. Henry ist nur ein Unikum in der Geschichte. Die Autorin serviert mir weitere in Form des aufmerksamen, aber knurrigen Nachbarn Erich und einer Pokerrunde aus drei Damen, mit denen Dotti bestens befreundet war. Leider wollte Dotti alles allein machen. Deshalb hat sie auch Sophie bei ihren besuchen in Hamburg viele Details ihres Lebens an der Mosel verschwiegen.
Sophie begreift schnell, dass sie nur dann eine Chance auf einen Neubeginn hat, wenn sie Hilfe annimmt. Als sich ihre Sorgen zuspitzen, läuft die Pokerrunde zu großer Form auf.
Die Geschichte steckt voller Humor. Ich denke dabei unter anderen an die besondere Predigt des Pastors oder die Hochzeitsfeier mit ihren vielen ungeplanten Unwägbarkeiten.
In einer kritischen Situation fasst Miri ihre Gedanken kurz und prägnant zusammen:

„...Männer und Nachdenken: Alle in einen Sack stecken und draufhauen, da triffst du garantiert den Richtigen!...“

Nur eines sucht Sophie vergebens. Die Besucher des Cafès schwärmen von den Kaffeküssen der Tante. Nirgendwo aber ist das Rezept. Und jeder Gast, den sie fragt, beschreibt sie anders.
Die Geschichte hat mich ausgezeichnet unterhalten. Ich habe mit Sophie gebangt und gehofft.

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Autorin

Barbara Erlenkamp

Barbara Erlenkamp - Autor
© C. Schulte

Hinter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp steht das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte. Er ist Journalist und Krimiautor. Sie hat bereits in ihrer Schulzeit zusammen mit einer Freundin ihren ersten Roman geschrieben und arbeitet heute als technische Redakteurin. Das Ehepaar Schulte lebt mit seinen beiden Söhnen seit mehr als 25 Jahren auf dem Land, in der Nähe von Andernach am Rhein. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreiben sie zusammen moderne, humorvolle Frauen- und …

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