Mord auf Provenzalisch
 - Serena Kent - PB

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12,90

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Krimis
381 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18443-9
Ersterscheinung: 30.04.2021

Mord auf Provenzalisch

Ein Provence-Krimi
Übersetzt von Diana Menschig

(35)

Die sinnenfrohe Penny liebt ihr Leben in Südfrankreich. Die Luft riecht nach Lavendel, und im goldenen Licht des Spätsommers genießt die Britin das ein oder andere Glas prickelnden Rosé im Kreis ihrer neuen Freunde. Doch ausgerechnet die lang ersehnte Verabredung mit St. Merlots attraktivem Bürgermeister setzt ihrem süßen Nichtstun ein jähes Ende. Als Penny in seiner Begleitung die Eröffnung einer Galerie in Avignon besucht, erstickt der umstrittene Maler Roland Doncaster an einer Olive, und fragt Penny sich: War es ein tragischer Unfall oder doch heimtückischer Mord?

Pressestimmen

„Eine charmante Melange aus britischem Spürsinn und französischer Lebensart“

Rezensionen aus der Lesejury (35)

Squirrel Squirrel

Veröffentlicht am 30.01.2022

Penny und die Provence

Penny fühlt sich inzwischen sehr wohl in der Provence. Ihr Bauernhaus wird renoviert, mit ein paar Problemen, davon lässt sich die resolute Engländerin nicht abhalten.
Mit ihren neuen Freunden wird gut ... …mehr

Penny fühlt sich inzwischen sehr wohl in der Provence. Ihr Bauernhaus wird renoviert, mit ein paar Problemen, davon lässt sich die resolute Engländerin nicht abhalten.
Mit ihren neuen Freunden wird gut gegessen und geplaudert. Pennys französisch klappt mittlerweile echt gut.

Ihre leichte Verliebtheit in den Bürgermeister von St. Merlot findet keinen Fortschritt, mag er sie mehr, oder doch nicht. Eine Verabredung zum Essen wird ständig verschoben.

Bei einer Galerie Eröffnung in Avignon bricht ein Künstler zusammen. Pennys detektivischer Ehrgeiz ist wieder erwacht.
Der Mord in ihrem Pool liegt lange genug zurück, so dass sie ihre Nase erneut in Angelegenheiten steckt, die sie besser der Polizei überlässt. Kommissar Reyssens mag es gar nicht, wenn diese Engländerin sich in seine Angelegenheiten einmischt.

Doch die Neugierde ist größer und schnell befindet sich Penny in einem Kunstskandal und ein Mord erschüttert sie zutiefst.
Nun sollte sie besser mit ihren Schnüffeleien aufhören, sonst könnte es böse enden.

Hinter Serena Kent steckt das Autorenehepaar Deborah Lawrenson und Robert Rees. Mit ihrem ersten Band über die Engländerin Penelope Kite, die sich in der Provence niedergelassen hat, haben sie eine schöne Reihe begonnen. Mit Penny und der Provence lässt sich viel schreiben.
Ich fände es allerdings merkwürdig, wenn jedes Mal ein Mord passiert. Dies wäre zu übertrieben.
Ansonsten hat mir die Fortsetzung gut gefallen. Es gibt eine gute Prise Humor und Dramatik. Die Landschaft ist reizvoll beschrieben und macht Lust auf eine Reise.

Es wird wieder viel gegessen und getrunken. Allen Vorsätzen zum Trotz, das Gewicht nicht zu vermehren, futtert Penny ordentlich. Die Bäckereien sind einfach verlockend und die Restaurants bieten köstliche Spezialitäten.

Die Charaktere sind unterschiedlich und vielseitig. Sie bieten viel Abwechslung.
Wer Cosy Crime mag, ist hier genau richtig.
Den ersten Band muss man nicht unbedingt gelesen haben, es kommen kleine Wiederholungen vor, die den Leser nicht stören, wenn er Band 1 kennt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lese-Abenteurerin Lese-Abenteurerin

Veröffentlicht am 16.01.2022

Gut gemachte Krimiunterhaltung

Vor der gut beschriebenen Kulisse der Provence, die außerhalb der touristischen Sommersaison als Schauplatz des Krimis dient, nimmt die Handlung zunächst rasch an Fahrt auf, um im Mittelteil ein wenig ... …mehr

Vor der gut beschriebenen Kulisse der Provence, die außerhalb der touristischen Sommersaison als Schauplatz des Krimis dient, nimmt die Handlung zunächst rasch an Fahrt auf, um im Mittelteil ein wenig an Tempo zu verlieren und dann schlussendlich am Ende zu einem regelrechten Show-Down zu führen.
Die Hauptdarstellerin Penny wird im Laufe der Geschichte immer sympathischer als Person und ihre skurrile Freundin Frankie ist eine Bereicherung für das Geschehen.
Die Unterschiede der beiden Nationen (Großbritannien und Frankreich) werden mit einem Augenzwinkern liebevoll dargestellt und alles in allem ist das Buch ein vergnüglicher Krimi-Lesespaß!

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 08.05.2021

Mörderisches Frankreich

Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich vom Cover wirklich hin und weg. Die Farben sind einfach wunderschön und es ist sehr unaufgeregt, sodass man im ersten Moment gar nicht an einen Krimi ... …mehr

Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich vom Cover wirklich hin und weg. Die Farben sind einfach wunderschön und es ist sehr unaufgeregt, sodass man im ersten Moment gar nicht an einen Krimi denkt. Dafür Daumen hoch.

Leider ist mir dann der Einstieg in die Geschichte aber sehr schwer gefallen. Ich fand die Beschreibungen der Landschaft sehr gelungen und sie waren sehr anschaulich, sodass man sich gut an den Ort versetzen konnte, aber zur Protagonistin konnte ich keinen Draht herstellen. Ich hatte irgendwie das Gefühl, zu wenig über sie zu erfahren, immer nur kleine Bruchstücke, aus denen ich mir kein richtiges Bild machen konnte. Vom Gefühl her war es, als hätte ich Infos verpasst, weswegen ich auch öfter mal zurückgeblättert habe.

Zum Glück war das aber kein Dauerzustand. Nach ca. 100 Seiten hatte ich mich nicht nur an Penny gewöhnt und so langsam doch eine Beziehung zu ihr aufbauen können, ich kam auch mit den schrulligen und teilweise exzentrischen Freunden und Bekannten der Protagonistin zurecht.

Mir hat auf jeden Fall gut gefallen, dass die Autorin mit Klischees spielt. Das hat ein bisschen Witz in den doch eher ernsten Plot hineingebracht. Natürlich muss man - gerade wenn es um das Kulinarische geht - die Szenen mit einem Augenzwinkern lesen.

Schön fand ich, dass man nicht nur gemeinsam mit Penny versucht, Ungereimtheiten in einem Todesfall aufzudecken, sondern man auch eine kleine Reise in die Provence unternimmt. Wie bereits anfangs erwähnt sind die Landschaftsbeschreibungen äußerst gelungen, aber auch die Beschreibung der Mentalität der Menschen und natürlich das Essen. Beim Lesen ist mir schon das ein oder andere Mal das Wasser im Mund zusammengelaufen (außer bei Pennys englischen Kochkünsten...).

Der Mord war gut gemacht und man konnte gut miträtseln, war jetzt aber nichts besonders Außergewöhnliches. Das musste aber für mich nicht sein, das Buch hatte wie gesagt aus anderen Gründen für mich den Wohlfühlfaktor.

Insgesamt wurde ich gut unterhalten und in die Provence entführt. Von mit gibt es 4 Sterne.

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ulysses ulysses

Veröffentlicht am 03.05.2021

Unterhaltsamer zweiter Krimi mit Penelope Kite für eine kurze Auszeit in der Provence

Die Britin Penelope (Penny) Kite verbringt ihre Zeit mit der fortschreitenden Renovierung des von ihr erworbenen Bauernhofs, bei der wiederentdeckten Leidenschaft des Cello Spielens sowie im Kreis ihrer ... …mehr

Die Britin Penelope (Penny) Kite verbringt ihre Zeit mit der fortschreitenden Renovierung des von ihr erworbenen Bauernhofs, bei der wiederentdeckten Leidenschaft des Cello Spielens sowie im Kreis ihrer neuen französischen Freunde - wie etwa der Immobilienmaklerin Clémence Valencourt. Als Penny mit Laurent Millais - dem ebenso charmanten wie gutaussehenden Bürgermeister von St Merlot - die Eröffnung einer neuen Ausstellung in der Galerie Gilles de Bourdan in Avignon besucht, bricht plötzlich der Maler Don Doncaster, ein Landsmann von Penny und ehemaliger Staatsanwalt, zusammen. Und als Don kurz darauf im Krankenhaus verstirbt, nimmt die zuvor in der Gerichtsmedizin in London tätige Penny - wie schon in ihrem ersten Fall in der Provence "Tod in Saint Merlot" - wieder die Ermittlungen auf.

Das Autorenduo, das hinter Serena Kent steckt, fängt in diesem Krimi das provenzalische Lebensgefühl - etwa das besondere Licht, das schon seit Jahrhunderten Maler und Malerinnen in die Provence zieht - in ganz wunderbarer Weise ein und entführt so für eine kurze Auszeit in die Provence. So gefallen mir neben der Gestaltung des Covers, das die Schönheit von Lavendel-Feldern abbildet, auch die bezaubernden Beschreibungen der wunderschönen Provence - wie die des saphirblauen Himmels über den Bergrücken des Luberon oder der darauf lastenden majestätischen, einer Kathedrale gleichenden Stille - sehr.
Ebenso malerisch wird die Nebenroute nach Nizza geschildert, die Penny entlangfährt, als sie Gilles auf seine Einladung hin in seiner dortigen Galerie zu besuchen gedenkt. Und das auf steilen Klippen über Cap Ferrat thronende mittelalterliche Dorf Èze hat mich beeindruckt. Zudem habe ich mit Penny sehr die gute französische Küche genossen. Neben den köstlichen Backwaren haben es mir dabei vor allem die Desserts - wie etwa der Birnenkuchen mit geschlagener Vanillecreme - angetan.

Neben den wunderschönen Beschreibungen der Provence haben mir der Humor sowie die Rolle, die der Musik und insbesondere dem Cello in diesem Provence Krimi zugestanden werden, sehr zugesagt. So hat mich besonders angesprochen, mit welcher Hingabe Penny sich wieder dem Cello Spielen widmet und welch berührende, gefühlvolle Schönheit sich dabei in der Musik - wie etwa in Schumanns berühmtem Cellokonzert - entdecken lässt.
Auch der Humor in "Mord auf provenzalisch" hat mir gut gefallen - sei es moderne Kunst betreffend, die ich oft genug wohl einfach nur nicht verstehe, sowie hinsichtlich der kulturellen Unterschiede zwischen Engländern und Franzosen. Diese treten etwa deutlich bei dem typisch englischen Essen, das Penny ihren französischen Freunden serviert, zutage.
Unterhaltsam finde ich Pennys Freundin Frankie, die ein richtiges Original ist. In einer Verfilmung wäre Frankie vermutlich das, was man einen Szenedieb nennt. So zieht Frankie in jeder Szene, in der sie auftritt, die Aufmerksamkeit voll und ganz auf sich - auch da sie stets etwas Originelles sagt oder Unerwartetes tut. Und dass Frankie Penny bei ihrem Besuch in der Provence tatkräftig bei den Ermittlungen unterstützt und sogar einiges zur Aufklärung dieses Falls beizutragen weiß, hat mir gut gefallen.
Einige der weiteren Nebencharaktere in "Mord auf provenzalisch" sind für mich sonst jedoch leider ein wenig blass geblieben. Das mag zumindest teilweise daran liegen, dass ich leider noch nicht den ersten Provence-Krimi "Tod in Saint Merlot" dieser Reihe gelesen habe.

Auch wenn ich die Stärken von "Mord auf provenzalisch" weniger in seiner Krimi Handlung als vielmehr in seinem Humor, den schönen Beschreibungen der malerischen Provence, der guten französischen Küche sowie des wunderbaren Cellospiels sehe, so hat mir dennoch gut gefallen, dass ich in diesem Provence Krimi gut miträtseln und mitraten konnte. Die Überraschungen zum Schluss dieses Krimis haben mir größtenteils zugesagt. Einige kriminelle Verstrickungen bzw. Beteiligungen an den Morden hatte ich zuvor so schon vermutet. Ein Beteiligter - dessen Namen ich nicht nennen mag, um die Handlung nicht in unnötiger Weise zu spoilern - war für mich jedoch total unerwartet. Und auch wenn mir der Überraschungseffekt dabei gut gefallen hat, so hätte ich mir da doch weitere Ausführungen zum Hintergrund dieses Täters und Erläuterungen zu dessen Motivation gewünscht. So lässt mich das Ende von "Mord auf provenzalisch" zumindest an dieser Stelle leider ein wenig unbefriedigt zurück.

Insgesamt bin ich in "Mord auf provenzalisch" gut unterhalten worden. Die 380 Seiten lange Geschichte hätte man vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig straffer erzählen können. Aber für diese Längen bin ich mit einer kleinen Auszeit in der Provence, deren Lebensgefühl und Schönheit das Autorenduo, das hinter Serena Kent steckt, in wunderbarer Weise einfängt und vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden lässt, entschädigt worden. Insofern gibt es von mir eine klare Empfehlung für "Mord auf provenzalisch" für alle Liebhaber der Provence. Und auch wenn dieser zweite Provence Krimi so eigenständig ist, dass es für dessen Verständnis nicht zwingend erforderlich ist, den ersten Band "Tod in Saint Merlot" gelesen zu haben, so möchte ich doch jedem dazu raten. Denn sonst bleiben leider ein paar der Nebencharaktere eher blass und wirken ziemlich oberflächlich.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AnkeHck AnkeHck

Veröffentlicht am 30.04.2021

absolut klasse

Nachdem ich mir am ANfang des Buches sehr schwer getan habe mit den Personen & den Namen, sowie den Orten muss ich sagen: fand ich das Buch am Ende ECHT KLASSE. Ich empfehle das Buch, nicht nur als Urlaubslektüre. ... …mehr

Nachdem ich mir am ANfang des Buches sehr schwer getan habe mit den Personen & den Namen, sowie den Orten muss ich sagen: fand ich das Buch am Ende ECHT KLASSE. Ich empfehle das Buch, nicht nur als Urlaubslektüre.
Ich wusste nicht, dass es eigentlich einen Teil 1 gibt - aber das machte überhaupt nichts.
Der Krimis ist mir humor geschrieben, sodass man ab und zu schmunzeln muss.
Sollte es einen Teil 3 geben, werde ich ihn mit Sicherheit lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Serena Kent

Serena Kent ist das Pseudonym des Autorenehepaars Deborah Lawrenson und Robert Rees. Deborah wuchs in Kuwait, China, Belgien, Luxemburg und Singapur auf. Sie studierte am Trinity College in Cambridge und arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitungen, u. a. für The Daily Mail, Mail on Sunday und Woman’s Journal. Sie hat bereits acht Romane veröffentlicht, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden. Robert studierte erst am Eton College, anschließend ebenfalls am Trinity College in …

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