Mordsand
 - Romy Fölck - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Hardcover
Krimis
428 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2727-0
Ersterscheinung: 26.02.2021

Mordsand

Kriminalroman
Band 4 der Reihe "Elbmarsch-Krimi"

(16)

Tief im Sand vergraben – ein namenloser Toter und die Spur eines entsetzlichen Verrats ...
Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde?
Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird – bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen lässt ...

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln in ihrem vierten Fall

Raffinierter Nervenkitzel vor der atmosphärischen Kulisse der Elbinseln – der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin

Rezensionen aus der Lesejury (16)

Vindoe50 Vindoe50

Veröffentlicht am 08.03.2021

Unterhaltsam, aber hätte mehr Spannung haben können

Auf einer Elbinsel findet ein junges Paar beim Campen einen Totenschädel, der aus dem Sand ragt. Frida Paulsen und ihr Team stellen fest, dass der Tote dort schon seit 30 Jahren vergraben liegt. Etwas ... …mehr

Auf einer Elbinsel findet ein junges Paar beim Campen einen Totenschädel, der aus dem Sand ragt. Frida Paulsen und ihr Team stellen fest, dass der Tote dort schon seit 30 Jahren vergraben liegt. Etwas später wird der Bauunternehmer Kirsten, der für Elbvertiefungsarbeiten zuständig ist, ebenfalls ermordet aufgefunden. Auf die gleiche Weise eingegraben, wie das Skelett. Ein Nachahmungstäter? Hat der Mord mit der Elbvertiefung zu tun, die die örtlichen Fischer an den Rand des Ruins treibt? Frida und Bjarne Haverkorn nehmen die Ermittlungen auf.

Es gab in diesem Buch wieder viele Wendungen und falsche Spuren. Das gefällt mir an einem Krimi, wenn man nicht gleich die Zusammenhänge durchschaut. Man trifft zudem auf liebgewordene Protagonisten, auch neue kommen dazu. Es war nett zu lesen, wie es auf dem Paulsenhof weitergegangen ist seit dem letzten Buch. Man kann das Buch natürlich auch lesen, ohne die drei Vorgängerbände zu kennen, aber besser wäre es schon. Ich fand die Handlung unterhaltsam, wenn auch nicht so spannend wie in den bisherigen Büchern. Im nächsten Buch sollte die Autorin meiner Meinung nach möglichst wieder ein Schippchen drauf legen;-)

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Tine13 Tine13

Veröffentlicht am 08.03.2021

Interessanter Krimi mit DDR-Vergangenheitsbewältigung

Auf der Elbinsel Bargsand wird ein Totenschädel gefunden und die dazu gehörige skelettierte Leiche aus dem Schlick freigelegt. Dort scheint sie schon seit 30 Jahren zu liegen. Wer ist der namenlose Tote? ... …mehr

Auf der Elbinsel Bargsand wird ein Totenschädel gefunden und die dazu gehörige skelettierte Leiche aus dem Schlick freigelegt. Dort scheint sie schon seit 30 Jahren zu liegen. Wer ist der namenlose Tote? Kurz darauf sitzt noch ein zweiter Toter im Sand, zwar auf einer Nachbarinsel und ganz frisch gemeuchelt, der Mord zeigt jedoch merkwürdigerweise die gleiche Vorgehensweise.
Also wieder Mords was los im Elbmarsch....

„Mordsand“ von Romy Fölck, auch dieser mittlerweile vierte Fall, für das sympathische Team rund um die Ermittler Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe, ist eine spannende Angelegenheit.
Dieses Mal führt eine Spur in die dunkle DDR-Vergangenheit mit seinen berüchtigten Jugendwerkhof Torgau, eine Umerziehungsanstalt der übelsten Art! Der Sprung in diese nahe Vergangenheit hat es in sich und sorgen für Entsetzen und Gänsehautfeeling. Gut das es auf der anderen Seite Frieda und ihren heimeligen Apfelhof gibt. Nach dem vierten Band fühlt man sich dort droben im Norden sofort wieder heimisch;) selbst wenn man hier im fernen Bayern sitzt! Der Fall ist wirklich wieder raffiniert gestrickt, liest sich flüssig und sorgt für spannende Stunden!
Mein Fazit:
Ein toller neuer Fall, mit einem spannenden und erschütternden Thema, das mir bislang noch unbekannt war! Vergangenheitsbewältigung ist immer eine gute Sache, trägt dazu bei über Unrecht aufzuklären, es nicht zu vergessen und der Opfer zu gedenken! Kenne bislang alle Bände, von mir also absolute Leseempfehlung;)

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cybergirl cybergirl

Veröffentlicht am 08.03.2021

Spannender neuer Fall für Frida und Haverkorn

Auf der Elbinsel Bargsand wird ein Skelett gefunden.
Das Opfer wurde vor 30 Jahren gefesselt und im Schlick eingegraben.
Frida und Bjarne Haverkorn versuchen die Identität des Opfers ausfindig zu machen.
Da ... …mehr

Auf der Elbinsel Bargsand wird ein Skelett gefunden.
Das Opfer wurde vor 30 Jahren gefesselt und im Schlick eingegraben.
Frida und Bjarne Haverkorn versuchen die Identität des Opfers ausfindig zu machen.
Da taucht auch schon die nächste Leiche auf.
Ein bekannter Bauunternehmer wird auf der Nachbarinsel gefunden.
Die Auffinde-Situation gleicht der des Skeletts.
Hat der Täter nach über 30 Jahren noch einmal zugeschlagen oder handelt es sich um einen Trittbrettfahrer?
Frida und Haverkorn stehen vor einem Rätsel.
„Mordsand“ ist der 4. Fall mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, einer Krimireihe die in der Elbmarsch spielt aus der Feder von Romy Fölck.
Ich freue mich Frida und Bjarne wiederzutreffen, sie sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.
Es ist wie mit guten Freunden, wenn man sie längere Zeit nicht gesehen hat merkt man erst wie sehr man sie vermisst hat.
Bjarne Haverkorn hat sich in seinem neuen Haus, dass er zusammen mit seiner Tochter gekauft hat inzwischen gut eingerichtet.
Seine Tochter muss sich noch von der Transplantation erholen. Ihr fällt aber langsam die Decke auf den Kopf was sie etwas unzufrieden macht.
Bei Frida auf dem Hof tut sich einigen.
Auch ist sie inzwischen in einer Beziehung mit dem Rechtsmediziner Torben.
Aber Frida, die nicht gewohnt ist das alles glatt läuft traut dem Frieden noch nicht so Recht.
Auch beruflich ist wieder einiges los. Frida und Bjarne knappern an einem komplizierten Fall.
2 Leichen, eine davon nur noch ein Skelett, dass seit über 30 Jahren im Schlick auf der Elbinsel Bargsand vergraben war.
Jetzt heißt es herauszufinden wer die Leiche war.
Der 2. Tote ist einbekannter Bauunternehmer.
Was haben die beiden Toten gemeinsam?
Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden die in die Jahre 1982-1982 führen. Die Handlungsorte sind ein Kinderheim, eine Erziehungsanstalt und ein geschlossener Jugendwerkhof in der ehemaligen DDR.
Es ist immer derselbe Junge der hier erzählt.
Und was er erzählt ist nichts für schwache Nerven.
Die Zustände in den Erziehungseinrichtungen werden ungeschönt beschrieben. Es ist unmenschlich welche Zustände dort geherrscht haben.
Dem Leser ist schnell klar, dass die Morde im Zusammenhang mit den Rückblenden stehen müssen.
Nur wie, dass erfährt auch der Leser erst am Ende.
Somit bleibt die Spannung auch bis zum Ende erhalten.
Die einzelnen Fälle der Krimireihe sind in sich abgeschlossen und können ohne weiteres einzeln gelesen werden.
Da die Personen aber auch ein ereignisreiches Privatleben haben das fortlaufend erzählt wird finde ich es schöner, wenn man die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens liest.
Die Mischung aus Kriminalfall, Ermittlungen und Privatleben ist recht ausgeglichen, interessant und unterhaltsam.
Jetzt kann ich mich nur noch auf den 5. Fall von Romy Fölck freuen.

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susehost susehost

Veröffentlicht am 08.03.2021

nicht ganz so spannend wie erhofft

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn haben es dieses Mal gleich mit zwei Toten zu tun. Zunächst wird auf der Elbinsel Bargsand von einem dort campierenden Pärchen ein altes Skelett gefunden, vor etwa 30 ... …mehr

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn haben es dieses Mal gleich mit zwei Toten zu tun. Zunächst wird auf der Elbinsel Bargsand von einem dort campierenden Pärchen ein altes Skelett gefunden, vor etwa 30 Jahren wurde dort ein Mann sitzend und gefesselt im Sand vergraben. Kurz darauf wird ein Bauunternehmer ermordet aufgefunden, auch auf einer Elbinsel, ebenfalls gefesselt im Sand vergraben. Allerdings wurde er gerade erst ermordet. Hängen die beiden Morde zusammen, obwohl so eine lange Zeit dazwischen liegt?

Ich habe mich gefreut, wieder von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn und ihren Familien lesen zu können. Die Protagonisten sind liebenswert und sehr menschlich dargestellt. Es ist bei dem inzwischen vierten Band wie nach Hause kommen und alte Freunde wieder treffen. Das Setting wird sehr detailliert beschrieben, so dass man sich als Leser gut in die in Wirklichkeit fiktiven Handlungsorte hineindenken kann. Der Schreibstil liest sich gut und das Buch ist schnell ausgelesen. An Spannung hat es mir dieses Mal leider etwas gefehlt, dennoch fand ich das Buch lesenswert.

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melange melange

Veröffentlicht am 07.03.2021

Täter, Opfer?

Zum Inhalt:
Spaziergänger finden einen Totenschädel auf einer kleinen Insel in der Elbe. Die dazugehörige Leiche weist Merkmale auf, die auf einen Aufenthalt in den berüchtigten Umerziehungsanstalten der ... …mehr

Zum Inhalt:
Spaziergänger finden einen Totenschädel auf einer kleinen Insel in der Elbe. Die dazugehörige Leiche weist Merkmale auf, die auf einen Aufenthalt in den berüchtigten Umerziehungsanstalten der DDR vermuten lassen. Frida und Haverkorn müssen sich in die Tiefen der deutsch/deutschen Geschichte begeben, um diesen Tod aufzuklären.

Mein Eindruck:
Ein guter Kriminalroman mit einem wissenswerten Unterbau, - das ist „Mordsand“ eindeutig geworden. Romy Fölck nimmt sich zudem noch einiger anderer Baustellen an, um ihre Geschichte in einen glaubhaften und interessanten Kontext zu setzen: Kapitalismuskritik, Umweltzerstörung, Bindungsängste und als Gegenpol das naturverbundene Leben auf dem Hof. Ihren Ermittlern schenkt die Autorin dabei – wie inzwischen üblich – auch sauren Wein in das Glas und bringt dadurch die „Friede-Freude-Eierkuchen-Mischung“ ins Wanken. Bei Haverkorn fand ich die Entwicklung gelungen und gut, Frida war mir allerdings in ihrer Bewältigung der Herausforderungen unsympathisch und fremd und ihr Einfühlungsvermögen, was ausgerechnet bei der wichtigsten Person fehlte, hat mich sehr verärgert, - fiktive Figur hin oder her.
Ein großes Plus zieht der Krimi aus seiner guten Recherche und die Machenschaften in den Kinderheimen für schwer erziehbare Kinder waren kaum zu ertragen. Es ist absolut schade, dass dieses Thema anscheinend hübsch vertuscht wird, - mir war bis jetzt völlig unbekannt, dass es solche Anstalten gab.
Gut ebenfalls, dass der Krimi einige Volten hinlegte und trotz der eigentlich für eine knobelnde Leserschaft einfachen Ausgangslage eine überraschende Lösung bot. Den privaten Cliffhanger als Appetithäppchen für das nächste Buch verzeiht man dadurch gerne.

Mein Fazit:
Besonders packend in der Vergangenheit

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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