Ostseefalle
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Krimis
412 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18398-2
Ersterscheinung: 26.03.2021

Ostseefalle

Pia Korittkis sechzehnter Fall
Band 16 der Reihe "Kommissarin Pia Korittki"

(29)

Bei der Sanierung eines Bauernhauses entdecken die Bewohner im Keller einen skelettierten Schädel. Kommissarin Pia Korittki leitet die Ermittlungen. Sie stößt auf den Fall einer vor neun Jahren verschwundenen jungen Frau. Der damals Hauptverdächtige lebt noch immer in dem kleinen Ort. Doch all das wird nebensächlich, als Pia die Nachricht erhält, dass ihr Sohn Felix einen schweren Unfall hatte. Zu spät erkennt sie, dass es eine Falle war – und dass der Cold Case, in dem sie ermittelt, alles andere als "kalt" ist ...
Ein Fall, der Pia Korittki in tödliche Gefahr bringt

Pressestimmen

Neben dem spannenden und abwechslungsreichen Plot begeistert auch das Setting an der Ostsee die Leser. Das Meer ist schließlich besonders in diesen Zeiten ein absoluter Sehnsuchtsort.“

Rezensionen aus der Lesejury (29)

lola19 lola19

Veröffentlicht am 03.04.2021

Solider Krimi

Ostseefalle
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Lübbe Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Lübbe; 1. Aufl. 2021 Edition (26. März 2021) und hat 416 Seiten.
Kurzinhalt: ... …mehr

Ostseefalle
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Lübbe Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Lübbe; 1. Aufl. 2021 Edition (26. März 2021) und hat 416 Seiten.
Kurzinhalt: Bei der Sanierung eines Bauernhauses entdecken die Bewohner im Keller einen skelettierten Schädel. Kommissarin Pia Korittki leitet die Ermittlungen. Sie stößt auf den Fall einer vor neun Jahren verschwundenen jungen Frau. Der damals Hauptverdächtige lebt noch immer in dem kleinen Ort. Doch all das wird nebensächlich, als Pia die Nachricht erhält, dass ihr Sohn Felix einen schweren Unfall hatte. Zu spät erkennt sie, dass es eine Falle war - und dass der Cold Case, in dem sie ermittelt, alles andere als "kalt" ist ... Ein Fall, der Pia Korittki in tödliche Gefahr bringt.
Meine Meinung: ich lese ja alle Bücher von der deutschen Autorin, aber bei dem 16. Fall war ich nicht so begeistert, denn der Fall war irgendwie nicht so richtig präsent, am Ende wurden viele Fragen wieder nicht beantwortet. Dies soll sicherlich Spannung für den nächsten Fall erzeugen, aber ich denke, einige Fragen hätten schon am Ende aufgelöst werden können, denn sie hingen ja mit der Geschichte zusammen. Etwas hat mir auch nicht gefallen, dass war, als Pia gefangen war, da hat sie immer wieder dasselbe gedacht und dies ging 3 oder 4 mal so, da hab ich dann schon gezweifelt an der Autorin, ob sie es vergessen hat, dass sie es schon geschrieben hatte. Ansonsten ein guter Fall, obwohl Alena eigentlich nicht so richtig zum Zug kam, wie ich fand.Pia hat sich auch weiter entwickelt, obwohl sie immer noch viel auf eigene Faust unternimmt und auch Broders sie scheinbar nicht so richtig kennt, denn als sie entführt wird, werden sie alle erst ziemlich spät wach. Aber es hat sich ja alles zum Guten gewendet für dieses Buch. Auch die Ostsee und die Schauplätze konnten sich wieder sehen lassen. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den 17. Fall von der Ostsee.
Mein Fazit: Ein solider Krimi, den ich so gewohnt war, es war wieder spannend, mit Pia auf die Jagd zu gehen. Ich vergebe 4 tolle Sterne und kann das Buch jeden Krimifan empfehlen.

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Sigrid1 Sigrid1

Veröffentlicht am 02.04.2021

gefährliche Ermittlungen

Auch dieser 16te Band um die Kommissarin Pia Korittki hat mich nicht enttäuscht. Diesmal soll sich Pia mit einem Cold Case beschäftigen, was ihr erstmal so garnicht gefällt. Und sie zweifelt wieder an ... …mehr

Auch dieser 16te Band um die Kommissarin Pia Korittki hat mich nicht enttäuscht. Diesmal soll sich Pia mit einem Cold Case beschäftigen, was ihr erstmal so garnicht gefällt. Und sie zweifelt wieder an ihrer Zusammenarbeit mit dem "neuen" Chef. Aber sie bekommt dann doch noch ihren Kollegen Broders zugeteilt und Pia ist etwas mit der Situation versöhnt und ermittelt in ihrem gewohnt schnellem Tempo. Aber Pia hat nicht nur Probleme auf der Arbeit sondern in ihrem Privatleben gibt es auch ungeklärte Fragen. Martens - ihr ehemaliger Freund - kommt ihr auch nicht nur beruflich wieder näher. Sie ist sich nicht ganz in klaren über die ganze Situation. Dann entwickelt sich ihr Cold Case zu unerwarteter Aktualität und bringt einige schlimme Ereignisse in Gang.
Wir erleben diesemal einen Krimi, der dem Leser unter die Haut geht. Denn diesmal ist die Protagonistin auch sehr persönlich betroffen. Es wird alles sehr gut geschildert, so das der Leser es sich sehr gut vorstellen kann und daher leidet er umso mehr mit. Ich habe das jedenfalls so empfunden. Mir liegt das Schicksal der Protagonisten dieser Serie sehr am Herzen und daher fand ich diesen Band besonders spannend. Wer die Personen kennt, hat ja seine Sympathien schon verteilt und man wird auch diesmal nicht enttäuscht. Es ist auch wieder eine gute Mischung zwischen Privatleben und der Arbeitswelt um Pia herum. Obwohl diesmal die Grenzen schon etwas verwischt werden. Aber es ist alles sehr authentisch dargestellt. Es gibt auch immer wieder Beschreibungen, die einem bei Lesen einen ruhigen Moment bringen und dann geht es aber unter Hochspannung weiter. Aber das macht es auch aus - diese Mischung zwischen Spannung und Alltagsleben mit den normalen Problemen und schönen Zeiten. Es ist alles sehr lebendig und detailreich geschildert. Wer die Gegend kennt, wird sich über die bekannten Schauplätze freuen. Ich finde es immer wieder schön, die Ortschaften zu kennen und dadurch ein noch besseres Bild vor meinem inneren Auge zu bekommen. Außerdem gibt es sehr viele interessante und unterschiedliche Charakteren kennenzulernen. Die Taten der Personen und ihre Beweggründe sind interessant und teils voller Widersprüche und Überraschungen. Man erfährt viel über die Menschen und ihr Verhalten.
Wer also Regionalkrimis mit sympathischen Protagonisten und interessanten Ermittlungen liebt, ist hier genau richtig. Ich kann das Buch und damit auch die ganze Serie um Pia Korittki nur weiterempfehlen.

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kochkuenstler kochkuenstler

Veröffentlicht am 02.04.2021

Der unendliche Fall



Die Story

Das Ehepaar Warburg kauft sich in dem kleinen Örtchen Barnebek ein heruntergekommenes Bauernhaus. Bei ihrem Einzug finden sie im Keller einen Totenschädel. Als sich herausstellt das der Schädel ... …mehr



Die Story

Das Ehepaar Warburg kauft sich in dem kleinen Örtchen Barnebek ein heruntergekommenes Bauernhaus. Bei ihrem Einzug finden sie im Keller einen Totenschädel. Als sich herausstellt das der Schädel echt ist und zu einem zehn Jahre alten Vermisstenfall passt, wird er zum 16. Fall von Pia Korittki.
Sie geht den Fall wie immer engagiert an. Durch fehlendes Personal, ist Pia auf sich alleine gestellt, einzig ihr Kollege Broders unterstützt sie.
Zudem hat sie privat einiges zu klären, da taucht nach Jahren ihr ehemaliger Kollege Marten Unruh auf und stellt ihr eine Frage die ihren Sohn Felix betrifft.

Mitten in den Ermittlungen tappt Pia in eine Falle, diese gibt der ganzen Geschichte eine komplett neue Richtung geben. Ein interessanter Fall mit einem für Eva Almstädt ungewöhnlichen Ende.

Mein Fazit:

Ein wie immer sehr gut geschriebener und spannender Fall von Eva Almstädt.
Man möchte das Buch erst wieder aus der Hand legen wenn man weiß wie es endet.
Ich persönlich bin etwas enttäuscht über den Schluss, wie oft wird dieser Gegenspieler von Pia noch eine Rolle spielen, hoffentlich keine ‚unendliche Geschichte‘. Das letzte Drittel des Romans, finde ich sehr konstruiert und nicht wirklich überzeugend.

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gndu59 gndu59

Veröffentlicht am 02.04.2021

"Es ist noch nicht vorbei"

Dieser Satz auf den letzten Seiten des Buches beschreibt gut den Handlungsstrang: was zunächst als Cold Case aussieht, entpuppt sich als akute Bedrohung für die Ermittlerin Pia Korittki. Und öffnet vermutlich ... …mehr

Dieser Satz auf den letzten Seiten des Buches beschreibt gut den Handlungsstrang: was zunächst als Cold Case aussieht, entpuppt sich als akute Bedrohung für die Ermittlerin Pia Korittki. Und öffnet vermutlich den Übergang zum nächsten Band dieser Reihe, da der Täter entkommen kann. Der Schreibstil von Eva Almstädt ist wie bei den früheren Bänden auch sehr flüssig, es macht Spaß zu lesen und der Handlung zu folgen. Die ist durchaus wendungsreich, ohne unrealistisch zu wirken, die Charaktere haben eigene Macken, sind nachvollziehbar beschrieben. Alles in allem sehr stimmig. Einzige Kritik meinerseits: der Cold Case bleibt zum Ende hin sehr blass, der Fokus liegt nur noch auf der Entführung von Pia, und das finde ich schade.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tamagotchi Tamagotchi

Veröffentlicht am 01.04.2021

Cold Case ohne Tiefgang

Ein Ehepaar erfüllt sich einen Traum und kauft ein altes renovierungsbedürftiges Bauernhaus, um es zu sanieren und darin zu wohnen. Doch schon sehr bald wird in einem geheimen Keller des Hauses ein Totenkopf ... …mehr

Ein Ehepaar erfüllt sich einen Traum und kauft ein altes renovierungsbedürftiges Bauernhaus, um es zu sanieren und darin zu wohnen. Doch schon sehr bald wird in einem geheimen Keller des Hauses ein Totenkopf gefunden, präpariert und zwischen alten Theaterrequisiten gelagert. Schon bald stellt sich heraus, dass der Schädel einer vermissten Frau zugeordnet werden kann, die vor 10 Jahren verschwand. Pia Korittki soll nun ermitteln, und ich habe mich gefreut - ein Cold Case, ganz nach meinem Geschmack. Mittlerweile hatte man als Leser auch schon einige Protagonisten kennengelernt, viele von ihnen konnten bereits mit einem Verdachtsmoment belegt werden, ich war gespannt auf die Ermittlungen und hatte bereits meinen persönlichen Hauptverdächtigen.
Doch dann kam alles anders, Pia tappt in eine Falle und das wars dann mit den Cold Case Ermittlungen. Was dann folgt, wirkt in meinen Augen sehr konstruiert und unrealistisch, teilweise regelrecht abstrus.
Der Schreibstil liest sich schnell und einfach, man kann sich die einzelnen Szenen bildlich vorstellen. Die Spannung steigt ab dem zweiten Drittel enorm. Die Aufgliederung in verschiedene Perspektiven ist vielversprechend und macht den Krimi spannender, hier allerdings ist der Zusammenhang sehr schnell klar und man weiß Bescheid über den Täter, was dann bewirkt, dass man als Leser keine Detektivarbeit mehr leisten kann. Schade!
Die Protagonisten sind realistisch dargestellt und werden mit ihren Eigenheiten gut vorstellbar, wobei mir Pias Kollegen Broders und Marten Unruh am besten gefallen trotz ihrer Fehler und menschlichen Schwächen. Pia ist mir zu spröde und emotionsarm.
Es handelt sich hier um den 16. Fall für Pia Korittki, was zunächst nicht schlimm erscheint, denn die Autorin gibt Hinweise zu den Ereignissen der Vergangenheit. Allerdings kommt es dadurch auch zu einigen langatmigen Wiederholungen. Überhaupt hat man teilweise das Gefühl, dass eher das Privatleben der Ermittlerin im Vordergrund steht und nicht der Kriminalfall.
Insgesamt hatte ich nach der Leseprobe mehr erwartet und fand das Buch eher enttäuschend.

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Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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