Ostseekreuz
 - Eva Almstädt - Taschenbuch
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11,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Krimis
414 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18573-3
Ersterscheinung: 25.03.2022

Ostseekreuz

Pia Korittkis siebzehnter Fall
Band 17 der Reihe "Kommissarin Pia Korittki"

(48)

Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln – und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...

Rezensionen aus der Lesejury (48)

nina90 nina90

Veröffentlicht am 15.04.2022

Düsteres Geheimnis im Kloster

Auch der 17. Band der Reihe um Pia Korritki von Eva Almstädt konnte mich sehr begeistern.

Pia will sich nach ihrer Gefangenschaft eine Auszeit in einem Kloster nehmen, kommt aber auch dort nicht zur Ruhe, ... …mehr

Auch der 17. Band der Reihe um Pia Korritki von Eva Almstädt konnte mich sehr begeistern.

Pia will sich nach ihrer Gefangenschaft eine Auszeit in einem Kloster nehmen, kommt aber auch dort nicht zur Ruhe, da bald nach ihrer Ankunft ein Mord geschieht und Pia die Polizei als "verdeckte Ermittlerin" unterstützt. Dabei stoßt sie auf Schweigen, auf anstrengende Mitgäste und auf die Herausforderung, selbst undercover zu bleiben. Das Kloster als Handlungsort hat mir besonders gut gefallen, da Kloster immer etwas Geheimnisvolles an sich haben und auch in diesem Kloster gab es zahlreiche Geheimnisse. Als Pluspunkt möchte ich noch die Karte des Klosters erwähnen, die es dem Leser ermöglicht, sich ein besseres Bild von Schauplätzen zu schaffen.

Im zweiten Handlungsstrang macht Marten Jagd auf Pias Entführer; dieser Teil der Geschichte wird immer wieder zwischendurch, aber nur auf wenigen Seiten thematisiert.

Ich mag Pia als Charakter bereits seit anderen Teilen der Reihe sehr gerne. Leider fand ich die anderen Gäste im Kloster sehr nervig, hier war keiner dabei, der mir auch nur ansatzweise sympathisch war. Die Mönche waren gut und meiner Meinung nach realistisch dargestellt.

Eva Almstädt überzeugt durch einen flüssigen, bildhaften Schreibstil, der es dem Leser ermöglicht, sie ganz einfach in den Geschichte hineinzuversetzen. Der Täter wird erst am Ende des Buches aufgedeckt, sodass man viel Zeit hat, mitzurätseln. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geschickt, sodass die Handlung durchgehend spannend bleibt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und hat keine Fragen offen gelassen.

Ich kann für das Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und finde, dass es gut verständlich ist, wenn man die Vorgänger nicht oder nur teilweise gelesen hat.

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Jutpri Jutpri

Veröffentlicht am 14.04.2022

Spannender Ostseekrimi mit Klostereinblick

Ostseekreuz ist Band 17 der Ostseekrimireihe von Eva Almstädt. Ihre Komissarin, Pia Korittki, soll sich nach einem traumatischen Erlebnis eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Hierzu ist sie in ein Kloster ... …mehr

Ostseekreuz ist Band 17 der Ostseekrimireihe von Eva Almstädt. Ihre Komissarin, Pia Korittki, soll sich nach einem traumatischen Erlebnis eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Hierzu ist sie in ein Kloster an der Ostsee gereist. Nach und nach lernt sie die Mönche und auch die anderen Gäste kennen. Bei einem Arbeitseinsatz im Wald wird die Ruhe jedoch durch das Läuten der Totenglocke unterbrochen. Ein Mönch wurde leblos kniend in einer Kirchenbank gefunden. Es steht schnell fest, dass es sich um Mord handelt. Plötzlich ist auch noch ein Gast verschwunden. Eigentlich gehört es ja nicht in Pias Zuständigkeitsbereich, aber sie ist nun mal Pia. Schnell versucht sie den Ermittlern unterstützend zur Seite zu stehen.

Das Buchcover zeigt die Idylle der Ostsee: Meer, Strand, Dünengras, Zäune und eine Ruine. Es sind aber auch dunkle Wolken und ein Weg ins Ungewisse zu sehen, das lässt auf spannende Seiten hoffen. Im Inneren des Buchumschlages befindet sich ein detaillierter Lageplan vom Kloster Naumar. Das finde ich sehr hilfreich um sich die Abläufe dort genau vorzustellen. Dazu kommen detailreiche Beschreibungen der Personen und auch der Räumlichkeiten und so war ich mittendrin im Geschehen. Der Text lässt sich sehr flüssig lesen und durch immer wiederkehrende Beschreibungen der Personen und der Sachlage behält man leicht den Überblick. Sehr Interessant finde ich den Wechsel aus Spannung bei den Ermittlungen und dem eher ruhige Leben der Mönche. Es ist bemerkenswert wie alle die Ruhe bewahren obwohl es vor ihren Augen einen Mord gegeben hat. Dazu gibt es noch den Wechsel zwischen den Ermittlungen im Kloster und Pias Kollegen Zuhause, die auf der Suche nach Ihrem Peiniger sind.
Ich mag die Bücher der Pia Korittki Reihe von Eva Almstädt und habe alle mit viel Freude gelesen. Ostseekreuz war in dem Sinne etwas Besonderes, da Pia, die sonst bei Ermittlungen immer vorne mit dabei ist, dieses Mal nur eine Nebenrolle einnimmt. Sie ist nur unterstützend in die Arbeit der Polizei mit eingebunden. Es gab einige spannende Momente im Buch aber auch dazwischen wollte ich immer wissen wie es weiter geht. Eva Almstädt ist es wieder meisterhaft gelungen den Täter fast bis zum Schluss geheim zu halten.

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clematis clematis

Veröffentlicht am 14.04.2022

Inkognito

Nach traumatischen Erlebnissen bucht Kommissarin Pia Korittki unter falschem Namen einige Tage in einem beschaulichen Ostsee-Kloster, um unerkannt zur Ruhe zu kommen. Aber wie das Leben so spielt, wird ... …mehr

Nach traumatischen Erlebnissen bucht Kommissarin Pia Korittki unter falschem Namen einige Tage in einem beschaulichen Ostsee-Kloster, um unerkannt zur Ruhe zu kommen. Aber wie das Leben so spielt, wird alsbald ein lebloser Mönch in den Reihen der Kirchenbänke aufgefunden. Hat er einen Herzstillstand erlitten oder liegt Fremdeinwirkung vor? Während Pia noch ihre wahre Identität geheim hält, befällt sie Sorge um einen verschwundenen Gast. Jetzt muss sie handeln, bevor es zu spät ist.

Als Korittki-Krimi-Neuling findet man sofort den Anschluss in die Geschichte, Almstädt verpackt knappe, aber völlig ausreichende Hinweise auf die Vergangenheit. Schnell erkennt der Leser, dass Pia so nicht weiter arbeiten kann. Sie braucht psychologische Unterstützung, oder zumindest Abstand und Ruhe, damit sie auch künftig als gewissenhafte und zuverlässige Ermittlerin eingesetzt werden kann.

Nach einem kurzen, aufreibenden Zwischenfall geht die Geschichte erst einmal ruhig weiter, der Leser erfährt einiges über Pia, ihren Vorgesetzten und ihr familiäres Umfeld. Das Leben im Kloster ist dem Grundsatz „ora et labora“ gewidmet, die Zahl der anderen Gäste überschaubar. Und dann der Tote – es geht los mit dem Ausschließen von Verdächtigen, der Suche nach Alibis und Motiven. Ohne es zu wollen, steckt Pia ganz plötzlich in einem neuen Fall.

Interessant gewählt hat Autorin Eva Almstädt nicht nur die betuliche Klosteratmosphäre als Rahmen, sondern auch Pias Zwiespalt zwischen unauffälligem Gast und Ermittlerin. Dadurch ergeben sich natürlich ganz andere Aspekte und Handlungsmöglichkeiten für die Kommissarin als bei ihren bisherigen Einsätzen. Der Spagat zwischen der lebhaften Polizistin Pia Korittki und dem unbedarften Gast Pia Cordes wird zunehmends schwieriger. Dazu fließen immer wieder private Szenen ins Geschehen ein.

Bildlich vorstellbar zeichnet Almstädt nicht nur das Kloster in seiner Umgebung am Ostseeufer, sondern auch Pias Kollegen, sowie die anderen, sehr unterschiedlichen Gäste und die Mönche unter ihren dunklen Gewändern. Während über etliche Kapitel viel Information an den Leser weitergegeben wird und die Polizei routinemäßig ihre Arbeit aufnimmt, kommt es insbesondere im letzten Drittel zu einer drastischen Spannungssteigerung. Das Tempo legt deutlich zu, die Seiten fliegen immer rascher dahin. Atemberaubende Szenen münden schließlich in einer nachvollziehbaren Auflösung, die nun wiederum neugierig werden lässt, wie es mit Pia künftig weitergehen wird. Auf einen 18. Band darf jedenfalls gehofft werden.

Fazit: ein sehr unterhaltsamer und abwechslungsreicher Krimi, nach dem man sehr gerne von vorne beginnen möchte mit „Kalter Grund“, um Pia Korittkis Vorgeschichte auch noch kennen zu lernen.



Titel Ostseekreuz

Autor Eva Almstädt

ISBN 978-3-404-18573-3

Sprache Deutsch

Ausgabe Flexibler Einband, 416 Seiten

ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch

Reihe Pia Korittki, Teil 17

Erscheinungsdatum 25. März 2022

Verlag Lübbe

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Franziska19 Franziska19

Veröffentlicht am 13.04.2022

Arbeit als Heilmittel

Pia Korittki ist noch sichtlich angeschlagen, nachdem sie vor ein paar Wochen von dem Mörder Albrecht Lohse, der sie zu seinem persönlichen Objekt erklärt hat, entführt und beinahe vergewaltigt wurde. ... …mehr

Pia Korittki ist noch sichtlich angeschlagen, nachdem sie vor ein paar Wochen von dem Mörder Albrecht Lohse, der sie zu seinem persönlichen Objekt erklärt hat, entführt und beinahe vergewaltigt wurde. Nur durch die unermüdliche Arbeit von ihrem Freund und Kollegen Marten Unruh konnte sie gerettet werden. Doch Albrecht Lohse ist entkommen. Marten gönnt sich selbst jedoch keine Pause, sondern versucht die Spur von Lohse zu finden und ihn für alle Zeiten hinter Gitter zu bringen, damit Pia, Felix und er endlich als Familie zusammenwachsen können. Dies ist die Rahmenhandlung zu Beginn von Ostseekreuz. Damit schließt das Buch nahtlos an den Vorgängerband „Ostseefalle“ an.

Um sich zu erholen, mit der Vergangenheit abzuschließen und da sie ohnehin unter Personenschutz steht, muss Pia sich eingestehen, dass sie eine deutliche Pause von ihrer Arbeit als Kommissarin benötigt. Daher beschließt sie für eine gewisse Zeit in ein Kloster zu gehen. Die Trennung von ihrem Sohn Felix fällt ihr zwar schwer, aber da Felix ebenfalls unter Personenschutz stehend bei seinem Vater Hinnerk gut aufgehoben ist, schafft sie sich auch im Privaten einen gewissen Freiraum für die Auszeit.

Im Kloster angekommen ist es aber noch kurzer Zeit vorbei mit der angestrebten Ruhe! Noah, der Novize entdeckt Bruder Zacharias tot in einer Kirchenbank. Die externen Ermittler können jedoch nach kurzer Zeit Fremdeinwirkungen feststellen – die beängstigende Vermutung bestätigt sich: ein Mord in den abgeschlossenen Mauern eines Klosters. Als Täter kommen also nur die sechs Gäste des Klosters, darunter auch Pia, sowie die Mönche und festen Angestellten in Frage. Bei den Ermittlungen im Kloster tauchen zudem viele andere Entdeckungen auf: ein altes Kreuz und zwei weitere Leichen werden gefunden. Bei den vielen losen Enden bleibt Pia fast keine andere Wahl als verdeckte Ermittlungen aufzunehmen.

Nachdem „Ostseefalle“ das Muster der Pia Korittki-Fälle ziemlich durchbrochen hat, reiht sich der neue Band wieder gut ein: es gibt viele skurrile Gestalten, die auf den ersten Blick alle ein wenig verdächtig wirken, dann nimmt die Spannung deutlich an Fahrt auf, Pia gibt den entscheidenden Hinweis, kommt dabei natürlich wieder kurz in Lebensgefahr, Happy-End. Das ist schlussendlich alles, was ein gelungener Korittki-Fall braucht! Auch gewinnt Pia durch ihr Tun wieder an Selbstvertrauen zu ihren ermittlerischen Fähigkeiten und kuriert sich so gesehen selbst. Zudem werden die zwei offenen Fragen der Rahmenhandlung, die Verfolgung Albrecht Lohses sowie die Vaterschaft von Felix geklärt. Nebenbei werden zwei gesellschaftliche Tabu-Themen angesprochen: Kinderlosigkeit und Kinderwunsch bei Männern und öffentlich-bekannte psychologische Therapie, worüber ich sehr dankbar bin! Ich hoffe trotzdem, dass es noch weitere Bände mit Pia geben wird!

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KerMelis KerMelis

Veröffentlicht am 13.04.2022

Pia kann es nicht lassen

Eva Almstädt versteht es immer wieder mich von der ersten Seite an gefangen zunehmen!
Auch der 17. Band mit Pia war wieder ein spannender Hörgenuss und ich freue mich jetzt schon wieder auf einen Folgeband!

Unsere ... …mehr

Eva Almstädt versteht es immer wieder mich von der ersten Seite an gefangen zunehmen!
Auch der 17. Band mit Pia war wieder ein spannender Hörgenuss und ich freue mich jetzt schon wieder auf einen Folgeband!

Unsere liebste Hauptprotagonistin steht noch durch die Ereignisse des vergangenen Buches unter großer psychischer Belastung. In ihrem ersten Einsatz nach einer Krankschreibung kommt es zu einem Vorfall der ihren Chef Pia in Zwangsurlaub schicken lässt.
Sie entscheidet sich in einem Kloster wieder zu sich zu finden.
Niemand weiß, dass Pia von der Polizei ist und sie versucht das Geschehene hinter sich zulassen. Doch schon am zweiten Tag liegt ein Toter Mönch im Kloster. Schnell ist klar, das es kein natürlicher Tod war. Die Polizei ermittelt und es liegt in Pia‘s Natur, dass sie natürlich nicht die Finger von den Ermittlungen lassen kann.
Dieser Krimi ist wieder ein gelungenes Meisterwerk, ich wurde spannend unterhalten und kann meine Leseempfehlung jedem der Krimis mag aussprechen!
Man kann auch gut ohne Vorkenntnisse dieses Buch lesen, aber Vorsicht! Diese Reihe macht süchtig!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Luisa Esch

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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