Totenweg
 - Romy Fölck - Taschenbuch
Coverdownload (300 DPI)

13,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Krimis
411 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17813-1
Ersterscheinung: 29.04.2019

Totenweg

Kriminalroman
Atmosphärische Spannung aus Norddeutschland: Band 1 der SPIEGEL-Bestsellerserie
Band 1 der Reihe "Elbmarsch-Krimi"

(24)

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie – außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Albtraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen – bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt …

Pressestimmen

„Äußerst sympathische Charaktere und eine tolle Spannungschoreografie machen den Krimi Totenweg zu einem super spannenden Lesevergnügen.“

Rezensionen aus der Lesejury (24)

buchnarr buchnarr

Veröffentlicht am 26.01.2020

Zwei unterschiedliche Ermittler – ein Fall

Frida - eine junge Polizistin und Bjarne - ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung müssen gemeinsam einen nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen bearbeiten. Für Frida ist dieser Mord ... …mehr

Frida - eine junge Polizistin und Bjarne - ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung müssen gemeinsam einen nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen bearbeiten. Für Frida ist dieser Mord der Albtraum aus ihrer Kindheit, denn sie fand damals die Leiche. Das Geheimnis um diesen Tod trägt sie nun schon jahrelang mit sich herum. Es wird endlich Zeit alles zu offenbaren...

Das gegensätzliche Ermittlerteam widmet sich nun diesem „alten Fall“. Der Wechsel zwischen erkalteten und im wahrsten Sinne brandheissen Spuren macht hier den Reiz aus. Es ist spannend zu sehen, wie die Fäden nach vielen Jahren doch noch zusammenlaufen. Dabei ist die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung der privaten Seiten der beiden ungleichen Ermittler.

Durch die sehr unerwarteten Wendungen, war es nicht ohne den Täter selbst zu ermitteln. Die Auflösung des Falls war für mich plausibel und stimmig.

"Totenweg" ist ein wirklich gelungener Auftakt der Krimireihe. Von mir 2-Daumen-Hoch und eine Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

alexgedankenwelt alexgedankenwelt

Veröffentlicht am 18.01.2020

Ein großartig ausgearbeiteter Krimi

Kurzrezi

Zitat: „Frida, was ich dir noch sagen wollte. Du musst keine Konsequenzen fürchten

Deichgraben 1998: Die Teenager Marit, Jesper und Frida leben in dem kleinen Dorf Deichgraben mitten in der ... …mehr

Kurzrezi

Zitat: „Frida, was ich dir noch sagen wollte. Du musst keine Konsequenzen fürchten

Deichgraben 1998: Die Teenager Marit, Jesper und Frida leben in dem kleinen Dorf Deichgraben mitten in der Elbmarsch. Gemeinsam gehen sie seit Jahren durch dick und dünn. Eine Tages verschwindet Marit über Nacht. Nur Frida weiß, dass Marit am Vorabend verabredet war und auch mit wem. Sie hat eine Ahnung, wo sie sie finden kann und macht sich auf die Suche. Doch als sie Marit findet, ist sie tot. Sie wurde ermordet. Eingeschüchtert vom Täter behält Marit ihr Wissen für sich.

Hamburg, 18 Jahre später: Frida Paulsen lebt mittlerweile seit vielen Jahren in Hamburg und befindet sich mitten im Studium an der Polizeiakademie. Nach 10 Jahre Streifendienst möchte sie zur Kriminalpolizei gehen. Die letzten Jahre war sie kaum zu Hause bei ihren Eltern in Deichgraben und noch immer trägt sie das Geheimnis von damals mit sich rum. Als sie eines nachts von ihrer Mutter einen Anruft erhält, scheint alles über ihr zusammenzubrechen. Ihr Vater wurde niedergeschlagen und liegt nun im Koma im Krankenhaus.
Frida muss sich Urlaub nehmen, um sich um den Apfelhof ihrer Eltern kümmern zu können. Mit einem unguten Gefühl kehrt sie nach Hause zurück. Nach all den Jahren begegnet sie hier Kommissar Haverkorn. Ausgerechnet ihm wurden die Ermittlungen im Fall ihres Vaters übertragen. Bjarne Haverkorn hat auch damals die Ermittlungen im Fall Marit geleitet. Noch immer hat er nicht verwunden, dass er den Täter nicht fassen konnte.
Sicher, dass Frida ihm damals etwas verschwiegen hat, wittert er jetzt seine Chance, den alten Fall von damals nochmal neu aufrollen zu können. Doch Frida geht ihm weiter aus dem Weg Erst als es auf dem Hof ihrer Eltern brennt und eine weitere Leiche gefunden wird, ahnt Frida, dass sie nicht für immer vor der Wahrheit davonlaufen kann.

Mein persönliches Fazit:
Was für eine großartige Charakterisierung aller Protagonisten. Romy Fölck hat es auf ganz außergewöhnliche Weise verstanden, alle Figuren innerhalb der ersten 100 Seiten ausführlich vorzustellen. Obwohl es sich hier um einen Krimi handelt, habe ich ihren Schreibstil als unglaublich sanft und unaufdringlich empfunden. Die Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehungen spielt im diesem Buch eine große Rolle und macht es für mich besonders.
Viele Verdächtige, ein ständig steigender Spannungsbogen und unvorhersehbare Wendungen animieren absolut zum Mitraten. Für mich ein absoluter Lesegenuss und so habe ich das Buch an nur zwei Abenden gelesen. Ein must-read für jeden Krimi-Fan!



Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

neugierig1111 neugierig1111

Veröffentlicht am 11.01.2020

Spannender Krimi

Das ist ein Krimi wie ich ihn mag: spannend, realistisch, geheimnisvoll, aber auch logisch, man kann gut miträtseln und vor allem interessante Charaktere - sowohl bei den Haupt- als auch bei den Nebenfiguren. ... …mehr

Das ist ein Krimi wie ich ihn mag: spannend, realistisch, geheimnisvoll, aber auch logisch, man kann gut miträtseln und vor allem interessante Charaktere - sowohl bei den Haupt- als auch bei den Nebenfiguren. Gerade Frida ist mit ihrer Art und ihrer Vorgeschichte eine vielfältige Persönlichkeit. Aber auch die Landschaft passt zur Story und der Stimmung. Ich freue mich auf die weiteren Bände.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Marshall-Trueblood Marshall-Trueblood

Veröffentlicht am 20.11.2019

Regionalkrimi, wie er besser kaum sein kann

Frida kehrt in ihr Heimatdorf zurück, nachdem ihr Vater niedergeschlagen worden ist und seitdem im Koma liegt. Zurück in der Elbmarsch wird die junge Polizistin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor fast ... …mehr

Frida kehrt in ihr Heimatdorf zurück, nachdem ihr Vater niedergeschlagen worden ist und seitdem im Koma liegt. Zurück in der Elbmarsch wird die junge Polizistin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor fast zwanzig Jahren wurde ihre Freundin hier ermordet und Frida glaubt, ihren Mörder zu kennen, obwohl sie nie ein Wort gesagt hat. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn, der immer noch auf der Suche nach dem Mörder von damals ist, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten.

Totenweg ragt für mich aus der Masse der Regionalkrimis, die den Büchermarkt überschwemmen, heraus. Sehr klug konstruiert, keine Schwarz-Weiß-Malerei, an keiner Stelle langweilig und auch schlüssig aufgelöst, obwohl der Täter ab der Hälfte zu erahnen ist, weil die Anzahl der Verdächtigen überschaubar ist. Aber bei diesem Spannungsbogen sei das der Autorin verziehen, auch weil sie nicht den Fehler begeht, am Ende irgendeinen Unbekannten als Schuldigen aus dem Hut zu zaubern. Wie sie über fast 400 Seiten die Spannung hält, ohne den Faden zu verlieren, finde ich beachtlich, denn bei den mehreren Erzählsträngen hätte die Gefahr bestanden.

Ein Krimi, der weder blutig noch brutal daherkommt und der dazu viel Wert auf die Charaktere und ihre Entwicklung legt. Ich bin gespannt, wie es mit den Ermittlern weitergeht. Frida und Bjarne sind ein Ermittlerduo, das ich im Auge behalten werde.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

lynas_lesezeit lynas_lesezeit

Veröffentlicht am 06.09.2019

Spannender Auftakt der Krimireihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn

"Totenweg" von Romy Fölck ist der Auftakt einer Krimireihe, in der die Polizistin Frida Paulsen ermittelt und sich dabei einigen Gefahren gegenüber sieht. In diesem ersten Band wird Fridas Familie, der ... …mehr

"Totenweg" von Romy Fölck ist der Auftakt einer Krimireihe, in der die Polizistin Frida Paulsen ermittelt und sich dabei einigen Gefahren gegenüber sieht. In diesem ersten Band wird Fridas Familie, der familiäre Besitz und auch ihr Leben bedroht. Hängt das ganze mit dem Mord an Fridas Freundin Marit vor 20 Jahren zusammen? Ist der Täter zurück und wird wieder töten?

Bjarne Haverkorn, der den Mord an Marit nicht aufklären konnte und dem es bis heute keine Ruhe lässt, nimmt die Bedrohung für Frida sehr ernst und zieht zu ihr auf den Hof, um ganz nah am Geschehen ermitteln zu können.

Das besondere an der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ist, dass es sich insbesondere um ungeklärte Altfälle handelt. Das gegensätzliche Ermittlerteam widmet sich Cold Cases, um späte Gerechtigkeit zu bewirken. Mir gefällt dieser Ermittlungsansatz ausgesprochen gut. Gerade der Wechsel zwischen alten, erkalteten Spuren und brandneuen Ermittlungsansätzen macht für mich den Reiz dieser Reihe aus. Es ist spannend zu sehen, wie die Fäden nach vielen Jahren doch noch zusammenlaufen und den Opfern und ihren Angehörigen doch noch Gerechtigkeit widerfährt.

Dabei ist die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite spannend. In Rahmen der aktuellen Ermittlung, erfährt der Leser immer wieder durch Rückblicke in die Vergangenheit, was dort vorgefallen ist und welche Dinge sich zwischen Frida und den anderen Dorfbewohnern abgespielt haben. Besonders gut gefällt mir auch, dass die private Seite des ungleichen Ermittlerduos - ihre Ängste, Fehlentscheidungen, Unsicherheiten, Geheimnisse - gezeigt wird. Ich konnte mich zwar mit keiner der handelnden Personen identifizieren, habe sie aber dennoch als sympathisch und authentisch empfunden, so dass ich mit ihnen mitgefiebert habe.
Die zwischenmenschlichen Verwicklungen, psychologischen Zusammenhänge und das allmähliche Aufbrechen jahrzehntealter Geheimnisse - die jeder in dem kleinen Dorf in der Elbmarsch hat - haben mir gut gefallen und den besonderen Reiz von "Totenweg" ausgemacht.

Wie es sich für einen guten Krimi gehört, gab es einige sehr unerwartete Wendungen, so dass es Freude gemacht hat, mitzuermitteln und nach dem möglichen Täter zu suchen. Gleichzeitig hat Romy Fölck den Drahtseilakt gemeistert, den aktuellen Fall zu einem Ende zu bringen, das sehr plausibel und stimmig war, gleichzeitig aber auch noch Fragen offen zu lassen, die motivieren, der Reihe weiter zu folgen.

"Totenweg" von Romy Fölck ist ein wirklich gelungener Auftakt der Krimireihe des Ermittlerteams Paulsen und Haverkorn. Inzwischen ist bereits der zweite Band "Blutshaus" und ab Ende September auch der dritte Band "Sterbekammer" erhältlich.
Krimifreunde können sich also gleich auf mehrere Bände spannenden Lesegenuss freuen und müssen nicht erst sehnsüchtig auf den nächsten Band warten. Allen Krimifans, die sich für psychologische Zusammenhänge interessieren und Freude an Ermittlern haben, die sich nicht ganz ergänzen und die mit all ihrer Menschlichkeit beschrieben werden, ist diese Reihe zu empfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

Mehr erfahren
Alle Verlage