Die Insel der tausend Quellen
 - Sarah Lark - Taschenbuch
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13,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Landschaftsromane
720 Seiten
ISBN: 978-3-404-16816-3
Ersterscheinung: 21.06.2013

Die Insel der tausend Quellen

Roman
Band 1 der Reihe "Die Insel-Saga"

(12)

London, 1732: Nach dem Tod ihrer ersten Liebe geht die Kaufmannstochter Nora eine Vernunftehe mit einem verwitweten Zuckerrohrpflanzer auf Jamaika ein. Doch das Leben in der Karibik gestaltet sich nicht so, wie Nora es sich erträumt hat. Als die Plantage eines Nachts überfallen wird, gerät Nora in die Wirren der Sklavenaufstände rund um die ehemalige Sklavin Queen Granny Nanny. Nora verliert alles, bis auf ihr Leben ... 

Sarah Lark ist erneut ein Bestseller gelungen: Eine Familiensaga voller Spannung und Dramatik vor exotischer Kulisse.

 


 

Pressestimmen

"Die mitreißende Karibiksaga von Bestsellerautorin Sarah Lark - endlich als Taschenbuch."

Rezensionen aus der Lesejury (12)

Steffi1904 Steffi1904

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schmöker zum Träumen und Genießen

Die Insel der tausend Quellen ist Band eins ihrer Jamaikasaga (Band 2: Die Insel der roten Mangroven).

Nora, eine reiche Kaufmannstochter verliebt sich unsterblich in den verarmten Adeligen Simon. Gemeinsam ... …mehr

Die Insel der tausend Quellen ist Band eins ihrer Jamaikasaga (Band 2: Die Insel der roten Mangroven).

Nora, eine reiche Kaufmannstochter verliebt sich unsterblich in den verarmten Adeligen Simon. Gemeinsam träumen sie von einem Leben in den britischen Kolonien. Doch das Schicksal und Noras Vater verhindern diesen Traum. Als Frau eines anderen schafft Nora jedoch die Reise nach Jamaika, wo sie feststellen muss, dass ihr Paradies auch dunkle Seiten hat.

Wie bisher in allen ihren Büchern schafft es Sarah Lark mit ihrer Geschichte eine Sogwirkung zu entfesseln, die es einem schwer macht das Buch wieder aus den Händen zu legen. Also definitiv nicht als Lektüre geeignet, wenn man am nächsten Tag früh und fit aus den Federn muss.

Man darf allerdings keinen historisch korrekten Roman erwarten. Wie in Liebesgeschichten üblich werden einige Dinge arg verkitscht. Dennoch, oder gerade deshalb fällt es einem leicht sich an die weißen Strände und das blaue Wasser der Karibik zu träumen. Ebenso gut schafft sie es, den Gestank und Kälte Londons lebendig werden zu lassen.

Einfach ein gutes Buch zum Träumen und Genießen.

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monigee monigee

Veröffentlicht am 05.06.2018

Überraschend gut

Habe das Buch ausgeliehen bekommen und wollte es lange nicht lesen, da ich den Klappentext eigentlich nicht so ansprechend fand.
Aber:: Sehr fesselnd und flüssig geschrieben. Ich "musste" immer weiter ... …mehr

Habe das Buch ausgeliehen bekommen und wollte es lange nicht lesen, da ich den Klappentext eigentlich nicht so ansprechend fand.
Aber:: Sehr fesselnd und flüssig geschrieben. Ich "musste" immer weiter lesen, da es mich einfach interessiert hat, wie es weiter geht.
Nora wurde sehr gut beschrieben; teilweise litt ich mit ihr richtig mit. Auch von den anderen Personen konnte man sich ein gutes Bild machen.
Stellenweise wurde es für meinen Geschmack etwas langatmig; aber insgesamt war das Buch keineswegs langweilig.

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Leseratteastrid Leseratteastrid

Veröffentlicht am 20.12.2017

Historischer Roman in ungewöhnlicher Kulisse

Rundum gelungener Roman!
Schön, dass Jamaika gewählt wurde, das ist doch mal ein Schauplatz, der für mich in Bezug auf Geschichte komplett neu war. Vor allem, weil tatsächliche Ereignisse in den Roman ... …mehr

Rundum gelungener Roman!
Schön, dass Jamaika gewählt wurde, das ist doch mal ein Schauplatz, der für mich in Bezug auf Geschichte komplett neu war. Vor allem, weil tatsächliche Ereignisse in den Roman eingesponnen wurden.
Sarah Lark versteht es bestens, den Leser zu fesseln und ich liebe es besonders, bei ihr Kleinigkeiten zu erfahren, die mir historische Romane sonst gerne vorenthalten. Damit werden nicht nur die Personen, sondern auch die Schauplätze unglaublich lebendig.
Sehr empfehlenswert!

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geBUCHt geBUCHt

Veröffentlicht am 02.03.2022

Schwere Schicksale

Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und es geht um Nora, deren Liebster verstirbt und sie tieftraurig zurücklässt. Daraufhin geht sie eine Zweckehe ein und baut sich ein Leben auf Jamaika auf. Die ... …mehr

Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und es geht um Nora, deren Liebster verstirbt und sie tieftraurig zurücklässt. Daraufhin geht sie eine Zweckehe ein und baut sich ein Leben auf Jamaika auf. Die junge Frau empfindet dabei tiefe Abscheu gegenüber der Sklaverei. Sie lernt schnell, wie sie den Sklaven helfen kann, ohne die Gesellschaft und ihren Ehemann gegen sich aufzubringen, bis es zu einem fürchterlichen Aufstand kommt.

Ich habe bereits vor Jahren Im Land der weißen Wolke von Sarah Lark gelesen und weiß heute noch einige Szenen, denn der Roman war für mich herausragend und überaus gefühlvoll. Dieses Werk konnte für mich leider nicht ganz mithalten, war aber auch nicht schlecht.

Ich finde es gar nicht so leicht, meine Meinung wiederzugeben, da das Buch so viel Geschichte und Geschehnisse enthält. Hinzu kommen ein paar mehr Figuren, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen und unterschiedliche Blickwinkel haben, aber nicht so, dass man durcheinander kommt. Und da gerade so viel passiert und der Schreibstil angenehm ist, kommen dem Leser die knapp 700 Seiten auch nicht zu lang vor.

Es gab hier so viele Kulissen: England, Jamaika, elegante Bälle oder afrikanische Feste, all dies hat die Autorin authentisch beschrieben und die Szenen aufleben lassen. Es fehlte nicht an Spannung und oftmals traf mich der Schock aufgrund bestimmter Entwicklungen. Besonders die elende und frustrierende Stimmung der Sklaven und der Hass bestimmter Gepeinigter war stark spürbar. Die geschichtlichen Hintergründe über Queen Granny Nanny wurden gut miteingeflochten, genauso wie die Beschreibung des Lebens auf einer Zuckerrohrplantage.

Mitten drin lernen wir Nora kennen und sehen sie wachsen. Sie ist eine kluge, anpackende Frau, die ein Feingefühl entwickelt und viele Schicksalsschläge erdulden muss. Sie hat eine Ruhe an sich, die ich zwar bewundernd finde, aber manchmal fand ich sie doch zu ergiebig. Ich hätte mir gewünscht, sie würde mehr gegen ihr Los ankämpfen. Ihren Mann Elias und dessen Sohn Doug fand ich etwas blass. Dafür aber fand ich den Charakter der Sklavin Maanu sehr gut beschrieben und habe mich viel über sie geärgert, was ja gut ist, denn so hat sie mich treffen können.

Die Sprecherin hat eine angenehme und ruhige Stimme, somit merkt man auch gar nicht wie die Zeit vergeht.

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 28.01.2017

Eine Zeitreise in eine exotische Vergangenheit

Der Titel des Buches klingt exotisch. Insel der tausend Quellen.
Zunächst beginnt die Story im verregneten England, was eher weniger nach der Geschichte auf dem Klappentext klingt und nichts mit tausend ... …mehr

Der Titel des Buches klingt exotisch. Insel der tausend Quellen.
Zunächst beginnt die Story im verregneten England, was eher weniger nach der Geschichte auf dem Klappentext klingt und nichts mit tausend Quellen zu tun. Auch enthält der Klappentext bereits die Info das der Geliebte der Protagonistin Nora bereits verstorben ist, der zu Beginn des Buches jedoch noch lebendig ist und die ganze Geschichte um sein Ableben die ersten 100 Seiten des Buches füllt. Ich hätte mir einen Prolog gewünscht, der nur wenige Seiten umfasst.
Schließlich beginnt dann mit der Reise nach Jamaika die Hauptstory des Buches. Die Landschaft in wunderschön beschrieben, mit vielen liebevollen Details, sodass es sehr schönes Bild der Insel entsteht. Doch genauso wurde mit demselben Maße an Detailreichtum die Lebensumstände der Sklaven beschrieben, welche oftmals auf den Zuckerrohrplantagen schuften durften.
Es entsteht eine schöne Mischung aus der Story, kleineren netten Nebenstorys, beispielsweise dass einer der Protagonisten eine Katze aus reißendem Wasser rettet und diese ihm seine Krallen in die Hand schlägt und Beschreibungen der Umgebung.
Sehr interessant gestalten sich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wie die Protagonistin langsam eine Freundschaft mit ihrer Zofe entwickelt. Sehr angenehm ist dass die Protagonistin dem Sklavenhandel und allem was dazu gehört sehr kritisch gegenüber steht und sich für die Verbesserung der Lebensumstände einsetzt. Auch wenn zwischendrin wenig passiert, was die Story vorantreibt wird das Buch nie langweilig. Rechtzeitig passiert noch irgentwas.

Allgemein ist das Buch eher spannend geschrieben, besonders die letzten 200 Seiten sprudeln nur so über vor Spannung sodass es mir nicht möglich war das Buch wieder aus der Hand zu legen. Das Cover passt sehr gut zu der Story. Ein Steg führt raus aufs Meer, im Dunst sind weitere Inseln zu erkennen.

Wer lineare Storys mag, ohne das kleinere Nebensequenzen als störend empfunden werde und die exotische Kulisse in einer vergangenen Welt schätzt, wird bei diesem Buch definitiv auf seine Kosten kommen.

4 Sterne gibts weil es mir zu lange dauerte bis die „exotische Zeit“ begann und m.M.n. zu viele Buchseiten mit der Zeit in Englang verplempert wurden.

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Autorin

Sarah Lark

Sarah Lark - Autor
© www.pixxwerk.de

Sarah Lark, geboren 1958, wurde mit ihren fesselnden Neuseeland- und Karibikromanen zur Bestsellerautorin, die auch ein großes internationales Lesepublikum erreicht. Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie inzwischen auch mit mitreißenden Romanen über Liebe, Lebensträume und Familiengeheimnisse im Neuseeland der Gegenwart. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt.

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