Dein erster Blick für immer
 - Zoe Folbigg - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Liebesromane
383 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18350-0
Ersterscheinung: 29.01.2021

Dein erster Blick für immer

Roman
Übersetzt von Sabine Schilasky

(58)

Maya ist hoffnungslos romantisch. Sie liebt nostalgische Kleider und französisches Gebäck und glaubt an die Liebe auf den ersten Blick. Als sie eines Morgens im Zug einem jungen Mann gegenübersitzt, dessen sanfte Augen konzentriert auf die Seiten eines Romans blicken, ist es um sie geschehen. Mit Schmetterlingen im Bauch steigt sie nun jeden Morgen in den Zug, doch der schöne Fremde scheint sie nicht zu bemerken. Ein kleiner Zettel soll ihrem Glück auf die Sprünge helfen – mit ungeahnten Folgen …

Rezensionen aus der Lesejury (58)

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Inhalt:
Maya ist eine hoffnungslose Romantikerin. Sie liebt nostalgische Kleider und französisches Gebäck und glaubt an die Liebe auf den ersten Blick. Als sie eines Morgens unverhofft im Zug einem jungen ... …mehr

Inhalt:
Maya ist eine hoffnungslose Romantikerin. Sie liebt nostalgische Kleider und französisches Gebäck und glaubt an die Liebe auf den ersten Blick. Als sie eines Morgens unverhofft im Zug einem jungen Mann gegenübersitzt, dessen sanfte Augen konzentriert auf die Seiten eines Romans blicken, ist es um sie geschehen. In ihrem Bauch toben etliche Schmetterlingen. Von nun an begegnet sie ihn immer wieder im Zug, doch der Fremde scheint sie nie zu bemerken. Da kommt Mary die Idee ihrem Glück mit einem Zettel  auf die Sprünge helfen. Doch diese Entscheidung bringt ungeahnten Folgen mit sich.

Meinung:
Dein erster Blick für immer war einfach eine lockere angenehme Unterhaltung für mich. Es war lustig, entspannt, einbisschen kitschig und süß.

Eine Geschichte über Liebe auf den ersten Blick. Gibt es das denn? Darüber kann man sich vielleicht streiten, aber darüber das es eine süße Idee für eine Geschichte ist muss man vermutlich nicht viel reden.

Ich würde sagen es ist ideal für den heißen Hochsommer, wo man einfach nur lockere, leicht zuverfolgende Unterhaltung möchte.

Was soll ich noch viel mehr sagen? Ich fand es gut. Es hat manche kleine "Mängel", die aber mehr persönlicher Natur sind.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rosaliebook Rosaliebook

Veröffentlicht am 06.04.2021

Tolle Idee mit schwacher Umsetzung...

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr begeistert davon und wollte es unbedingt lesen. Die Frage, ob jemand von Anfang an für uns vorbestimmt war, hat mich beschäftigt und ich muss viel darüber ... …mehr

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr begeistert davon und wollte es unbedingt lesen. Die Frage, ob jemand von Anfang an für uns vorbestimmt war, hat mich beschäftigt und ich muss viel darüber nachdenken. Der Fakt, dass es die Liebesgeschichte der Autorin selbst ist, hat mich neugierig gemacht. Die Geschichte hat mich immer wieder auf mehreren Ebenen berührt. Zunächst haben mich einige Stellen in der Geschichte verwirrt, letztendlich war es aber sehr emotional und hat mir sehr gut gefallen.


Maya Flowers, die Hauptprotagonistin ist 28 und ist eine Trendsetterin. Die Kämpfernatur, die dafür kämpft, was sie möchte. Das hat sie vor allem durch ihre Geschwister gelernt. Maya war mir von Anfang an sehr sympathisch, vor allem als dann die Seiten kamen, wo sie sich in ihren Bahnfahrten zur Arbeit in einen unbekannten Mann verliebt. Das alles war so herrlich romantisch, dass man es nur mögen konnte.


Normalerweise würde ich jetzt auch ein paar Worte zu dem männlichen Protagonisten sagen, möchte aber nicht spoilern, beziehungsweise zu viel über ihn verraten, weil es die Magie der Geschichte nehmen würde. Ich habe ihn jedoch sofort in mein Herz schließen können und mochte ich wahnsinnig gern.


Der Schreibstil der Autorin ist voller Details, was die Seiten lebendig werden lässt. Es ist sehr schön beschrieben und zeigt immer wieder, wie das Leben wirklich ist.


Leider ist nicht alles an dem Buch positiv, was mir gefallen hat. Der auktoriale Erzähler ist eine Weise, die mir nicht liegt, weil ich dadurch nur sehr schwer mit der Geschichte gehen kann und alles passiv erzählt wird. Ich mag es viel eher, wenn man aktiv dabei sein kann und das hat mir wirklich viel Freude genommen.


Auch die Spannung über die beiden wird nicht durchgängig beachtet. Am Anfang verlief es eher schleppend, bevor es in der Mitte erst richtig spannend wurde. Das Leben ist nicht immer einfach - eigentlich nie, das wurde in dem Buch öfters deutlich. Leider muss ich zugeben, dass auch die Geschichte hier etwas zu kompliziert war und viele Handlungsstränge, die eingeführt worden sind, zwar gelöst worden sind, dennoch aber viel zu verschachtelt waren, um das Buch einfach nur zu genießen.


Das sind vielleicht ein paar harte Kritikpunkte und es mag sicherlich Leute geben, die diese Methoden auch gerne mögen. Meines Erachtens war es für mich aber kein Highlight.


Mein Fazit

Zwei wundervolle Charaktere mit einer wundervollen Geschichte, die mich sehr berührt hat, die leider durch einige komplizierte Handlungsstränge etwas in den Hintergrund gerückt worden sind.

Insgesamt 3,5/5 Sterne

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ivybooksbaum ivybooksbaum

Veröffentlicht am 29.03.2021

Leider konnte es mich nicht fesseln

Der Schreibstil an sich ist ganz angenehm zu lesen. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, die leider nicht immer direkt so ersichtlich sind. Ansonsten ist das Buch in Zeitabschnitte ... …mehr

Der Schreibstil an sich ist ganz angenehm zu lesen. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, die leider nicht immer direkt so ersichtlich sind. Ansonsten ist das Buch in Zeitabschnitte gegliedert, wodurch man hierbei wenigstens den Überblick behalten kann.

An Spannung bzw. interessanten Themen fehlt es dem Buch meiner Meinung nach insgesamt. Hier und da gibt es mal tolle Szenen, oder auch traurige, herzerwärmende oder witzige, aber alles im allem doch einfach zu selten. Stellenweise musste ich mich sehr zwingen weiterzulesen. Habe das Buch öfters mal zur Seite gelegt, weil es sich doch gezogen hat. Es werden viele Aspekte angeschnitten, aber leider auch wirklich nur angeschnitten. Einzig die Themen „mutig sein“ und „Job“ ziehen sich doch durch das ganze Buch. Aber Dinge wie „Freundschaft“, „Familie“, „Betrug“, blieben für ich entweder sehr auf der Strecke, oder sie haben sich so schnell abgehandelt angefühlt. Auch der Verlust von einem geliebten Menschen ist irgendwie so „Schwups“ vorbei. Sehr schade auf jeden Fall.

Bei den Charakteren ist aber dafür wirklich alles dabei. Von herzallerliebst, zu durch und durch chaotisch bis hin zu wirklich widerlich. Mein liebster weiblicher Charakter ist auf jeden Fall Velma, eine ältere Frau, die sich nie zu schade für ein neues Abenteuer ist. :-) Die Protagonisten selbst, ist sehr mutig, aber insgesamt hat mir zu viel von ihr gefehlt um mit ihr warm zu werden. Es wurde nur an der Oberfläche gekratzt, die tiefen Gefühle und Gedanken kamen nie richtig zum Vorschein. James Gefühlswelt kam dabei schon mehr zu mir durch und auch insgesamt konnte ich mich besser in ihn hineinversetzen. Was ich sehr merkwürdig fand, waren Szenen aus den Perspektiven von Charakteren, die eigentlich nicht so eine große Rolle gespielt haben. Durch die eine hat sich das ganze Buch zwar mehr oder weniger gewandelt, aber von ihr selbst wusste man so gut wie nichts. Daher verstehe ich die Szenen einfach nicht, bzw. verstehe nicht warum sie geschrieben wurden.

Hier und da zwar ganz nett, aber insgesamt hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sissysbuecherliebe sissysbuecherliebe

Veröffentlicht am 27.03.2021

Ganz okay, aber wenig überzeugend

Wenn ein Buch in England oder gar in London spielt, komme ich kaum daran vorbei. Ich habe eine Vorliebe für dieses Land und liebe London. Aufgrund des Settings hat mich „Dein erster Blick für immer“ direkt ... …mehr

Wenn ein Buch in England oder gar in London spielt, komme ich kaum daran vorbei. Ich habe eine Vorliebe für dieses Land und liebe London. Aufgrund des Settings hat mich „Dein erster Blick für immer“ direkt angesprochen. Auch die Handlung klang vielversprechend und ich war neugierig, ob Maya in dem anderen Pendler wohl ihre große Liebe finden wird.

Das Buch beginnt in der Gegenwart, an dem Tag, als Maya dem „Bahn-Mann“ die Nachricht gegeben hat. Danach springt die Handlung erstmal in die Vergangenheit und beginnt an dem Tag, als Maya den Bahn-Mann das erste Mal sieht. Die Handlung geht dann bis zu dem Tag, als Maya dem Bahn-Mann die Nachricht geht und von da läuft sie quasi in der Gegenwart weiter, bis das Buch ein Ende findet. Nach und nach schreitet die Handlung dann zeitlich weiter fort, während über Mayas und James (der Bahn-Mann) Leben, sowie das von einigen anderen Protagonisten erzählt wird. Die einzelnen Handlungsstränge verflechten sich dabei immer mehr.
Die kurzen Kapitel im Buch fand ich sehr angenehm, dadurch ließ es sich relativ gut und schnell weg lesen.

Tatsächlich steht Mayas Job in diesem Buch sehr im Mittelpunkt. Sie arbeitet in der Modebranche und hat eine neue Chefin, die sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten legt und im Grunde genommen einfach nur ein fieses – Verzeihung – Miststück ist. Ich fand diesen Einblick in die Modebranche recht interessant, zumal ich mir vorstellen kann, dass es dort tatsächlich so läuft. Allerdings nahm Mayas Job dann doch sehr viel von der Handlung ein und ich bin im Nachhinein betrachtet nicht sicher, ob es nur um die Liebesgeschichte ging oder ob die Autorin in dieser Hinsicht einfach einiges loswerden wollte. Denn die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten – die Autorin hat ihren Mann exakt so kennengelernt, wie Maya ihren Bahn-Mann kennengelernt hat.

Die Protagonisten konnten mich alle nicht richtig beeindrucken. Obwohl mir Maya durchaus sympathisch war, fand ich sie in gewisser Hinsicht irgendwie merkwürdig. Allein schon die Tatsache, dass sie in Bezug auf ihren Bahn-Mann davon spricht, ihn zu lieben – ohne auch nur seinen Namen zu kennen – finde ich naiv. Man kann sich sicher in jemanden vergucken, den man nur einmal gesehen hat, für jemanden schwärmen. Aber gleich von Liebe zu sprechen mit einer inbrünstigen Überzeugung, füreinander geschaffen zu sein, ohne auch nur ein Wort gewechselt zu haben – das war mir zu viel des Guten.

Über James hat man viel erfahren, allerdings fehlte mir auch bei ihm die Tiefe. Ich konnte keinerlei Bindung aufbauen, obwohl es ihn betreffend auch einiges an Emotionen gab. Dennoch war er mir als Charakter zu oberflächlich. Ich wusste am Ende zwar über alles Bescheid, was er gemacht hat und was ihm passiert ist, aber das persönliche blieb irgendwie auf der Strecke. Die kleinen Feinheiten in der Persönlichkeit, die einen Charakter greifbar machen, die Gedanken und Gefühle – all das wurde für mich persönlich leider nicht so gut rüber gebracht.

Die anderen Charaktere spielten wahrlich eine Nebenrolle – Mayas beste Freundin hat einen eigenen Erzählstrang, ebenso wie James Freundin. Schlussendlich waren das aber viele Details, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen, zumal ich über viele Seiten kaum nachvollziehen konnte, inwiefern diese Details die eigentliche Geschichte voranbringen.
Denn diese beiden Erzählstränge – Mayas Freundin und James Freundin – beeinflussen dieses Ding zwischen Maya und James lediglich durch zwei oder drei Sitautionen.

Der Schreibstil der Autorin war für mich recht schwierig zu lesen. Sie war an vielen Stellen recht sprunghaft, sodass ich manchmal nicht richtig folgen konnte. Der überwiegende Teil des Buches ist in der Gegenwart geschrieben, an manchen Stellen wechselt sie in die Vergangenheit – zum Beispiel bei Erinnerungen. Allerdings passieren diese Sprünge häufig so plötzlich, dass ich einige Male ins Stocken geriet und zurückblättern musste in der Annahme, irgendwas verpasst zu haben.

MEINE MEINUNG
„Dein erster Blick für immer“ konnte mich leider nicht so wirklich mitreißen. Die Handlung plätscherte vor sich hin, ohne das wirklich etwas passiert ist. Das Buch hätte durchaus mit weniger Seiten auskommen können, erst recht in Hinblick auf die Erzählstränge von Mayas bester Freundin und James Freundin, da diese kaum zur eigentlichen Geschichte beigetragen haben. Auch der Fokus auf die Berufe von Maya und James und die damit verbundenen detaillierten Erzählungen waren mir persönlich zu viel des Guten. Natürlich ergibt es Sinn, all diese Dinge zu erzählen. da man sonst kein Buch hätte füllen können – schließlich passiert zwischen Maya und James als solches bis zum Ende ja kaum etwas.
Der Klappentext hat mich jedoch mit einer anderen Erwartung gelockt. Ich denke, es liegt am Mix dieser fehlgeleiteten Erwartung und der Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist – das echte Leben ist überwiegend dann doch eher unspektäkulär.

Alles in allem war es eine süße Geschichte, die man hervorragend zwischendurch lesen kann, wenn man etwas leichte Lektüre möchte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

SimplyAnotherBookaholic SimplyAnotherBookaholic

Veröffentlicht am 25.03.2021

Frisch verliebt in London


London-Pendlerin Maya hat einen guten Job, eine Passion fürs Macaron backen und leider auch ein paar unglücklich verlaufene Beziehungen.
Seit diesem Jahr ist aber alles anders. Bereits beim ersten Blick ... …mehr


London-Pendlerin Maya hat einen guten Job, eine Passion fürs Macaron backen und leider auch ein paar unglücklich verlaufene Beziehungen.
Seit diesem Jahr ist aber alles anders. Bereits beim ersten Blick auf den „Bahn-Mann“ frisch verliebt. Jeden morgen sehen sie sich am Bahnsteig. Jedoch trägt jeder seine eigenen Probleme mit sich herum. Eine Reihe von Missverständnissen kommt neben einer neuen Chefin, die allen das Leben schwer macht zu dem Debakel auch noch dazu. Maya ringt mir sich. Wie soll sie den Bahn-Mann auf der Fahrt nach London nur auf sich aufmerksam machen?

Der Aufbau der Geschichte bringt uns gleich am Anfang einen Zeitsprung in die Vergangenheit ein. Kapitel für Kapitel wird man durch ein ganze Jahr mit Maya geführt.
Dass sie mit der ein oder andern unangenehmen Situation konfrontiert wird, hat Mayas Rolle nicht geschadet und ihr im Gegenteil eine gewisse Glaubwürdigkeit verliehen. Nebenbei wurde immer wieder ein Bezug zum wahren Leben geschaffen, in dem nicht immer alles rosig ist.

Dein erster Blick für immer hat bei mir nicht lange als Lesestoff angehalten, weil ich so gespannt war, was die Zugfahrten Maya alles einbringen. Zoë Folbigg hat es bereits auf den ersten Seiten geschafft mich für Maya und all die Nebencharaktere, die auf den 380 Seiten Leben in die Geschichte bringen, zu begeistern.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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