Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter
 - Emily Bell - Taschenbuch
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12,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Liebesromane
318 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18882-6
Ersterscheinung: 28.10.2022

Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(38)

Vor zehn Jahren gaben sich Andrew und Norah ein Versprechen: Wenn sie an Weihnachten 2019 beide noch single sind, treffen sie sich an Heiligabend in Dublin. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, aber wird Andrew wirklich dort auf sie warten? Norah hat nie vergessen können, wie sie sich damals im Italienurlaub kennenlernten und sich Hals über Kopf ineinander verliebten. Doch das Schicksal trennte ihre Wege. Ohne Kontaktdaten ist ihr altes Versprechen Norahs einzige Hoffnung. Sie muss einfach herausfinden, ob Andrew auch noch Gefühle für sie hat. Also macht sie sich kurzerhand auf die Reise quer durchs verschneite Land. Kann ihr Wunsch zehn Weihnachten später wirklich in Erfüllung gehen? 

Pressestimmen

„Für alle, die gerne außergewöhnliche Liebesgeschichten mögen oder eine besondere Leidenschaft für den Schauplatz England haben.“

Rezensionen aus der Lesejury (38)

luckynelli luckynelli

Veröffentlicht am 01.11.2022

Warum in die Ferne schweifen...

Erzählt wird die Geschichte von Norah, einer Singlefrau aus London, die sich mit ihrem besten Freund Joe auf den Weg nach Schottland macht, um ihre kurze Jugendliebe Andrew dort nach 10 Jahren vielleicht ... …mehr

Erzählt wird die Geschichte von Norah, einer Singlefrau aus London, die sich mit ihrem besten Freund Joe auf den Weg nach Schottland macht, um ihre kurze Jugendliebe Andrew dort nach 10 Jahren vielleicht wieder zu sehen. So war es abgesprochen als die beiden sich das letzte Mal gesehen haben. Norahs bester Freund Joe hört sich ihre Geschichte an und der Lesende merkt schnell, dass mehr als nur Freundschaft bei Joe vorhanden ist.

Mir hat die Geschichte gefallen, vielleicht hat etwas Tiefe gefehlt, aber als schöne Story in der Vorweihnachtszeit hat sie auf jeden Fall was zu bieten. Das Ende ist vorhersehbar, aber was soll's. Eine leichte Sprache und der rote Faden, der sich durch dei Geschichte schlängelt, hält die Geschichte zusammen.

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Buchkathi Buchkathi

Veröffentlicht am 31.10.2022

Je weiter weg in der Vergangenheit, desto schöner die Erinnerung

Vermutlich kennt das jeder von uns: Wir haben diese eine Erinnerung an einen ganz besonderen Moment in der Vergangenheit und je häufiger man diese Erinnerung hervorholt, desto besser wird sie. Und ja manchmal ... …mehr

Vermutlich kennt das jeder von uns: Wir haben diese eine Erinnerung an einen ganz besonderen Moment in der Vergangenheit und je häufiger man diese Erinnerung hervorholt, desto besser wird sie. Und ja manchmal vergleichen wir auch die Gegenwart mit dieser Erinnerung und nichts und niemand kann mehr mit ihr mithalten.
So geht es der Protagonistin Norah in Maybe this Year auch. Sie wird zu Weihnachten von ihrer Mutter mit einer flapsigen Absage abgespeist, weiß nicht, was sie stattdessen machen könnte und plötzlich tauchen die wunderschönen Erinnerungen mit Andrew wieder auf. Ach Andrew… Den hatte sie auf einer Italienreise mit ihren Freundinnen vor 10 Jahren kennengelernt, eine wunderschöne Woche mit ihm verbracht und sie hatten sich geschworen, sollten sie einmal den Kontakt verlieren, würden sie sich in 10 Jahren in Dublin zu Weihnachten treffen. Und nun sind die 10 Jahre um und Norah beschließt nach einigem Hadern tatsächlich hinzufahren. Doch so ganz alleine ist das nicht ihr Ding, sodass sie sich umso mehr freut, als ihr alter Freud Joe sich bereit erklärt, sie zu begleiten. Und so machen Joe und Norah eine Reise nach Dublin zu Weihnachten.
Die Geschichte lässt sicherlich schon erahnen, in welche Richtung es gehen wird. Doch das ist überhaupt nicht schlimm. Schließlich lesen wir hier keinen nervenaufreibenden Thriller, sondern eine süße Liebesgeschichte zu Weihnachten. Und diese hier ist auf eine besondere Art erzählt, denn Norah bringt uns nicht nur ihre aktuellen Gefühle und Gedanken näher. Nein, sie nimmt uns bei jeder Erinnerung mit in die Vergangenheit und so werden wir mitten im Textfluss mitgenommen zum Kennenlernen mit Joe, zum Italienurlaub mit den Mädels, zur unvergleichlichen Woche mit Andrew und und und. Dabei fühlen sich sowohl Schreibstil als auch die Zeitblenden so natürlich an, als würde man sich selbst erinnern und Situationen erleben. An manch einer Stelle hätten es für meinen Geschmack noch etwas mehr Emotionen sein dürfen, doch vielleicht ist dies auch bewusst so gewählt. Denn die Liebe zu einem langjährigen Freund kommt wahrscheinlich eher schleichend und nicht mit Geigen und Trompeten.
Schön war, wie Norah nicht nur ihre Liebe findet, sondern wie sie im Rückblick auch einiges über sich, über die Beziehung zu ihrer Mutter und über den Umgang mit dem Tod ihres Vaters lernt. Norah tut die Reise nach Dublin in vielerlei Hinsicht gut und das hat Maybe this Year für mich als Leser zu einem sehr befriedigenden Leseerlebnis gemacht, das mir ebenfalls gutgetan hat. Es ist eine süße weihnachtliche Geschichte, die ich für den Abend vorm Kamin mit Weihnachtsbaum und Glühwein durchaus empfehlen kann.

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Chrissi_Wie Chrissi_Wie

Veröffentlicht am 15.01.2023

Netter Weihnachtsroman für zwischendurch

Ein zehn Jahre altes Versprechen. Die Hoffnung, eine alte Liebe vielleicht wieder aufleben zu lassen. Vielleicht endlich das Singledasein zu beenden. Dieses Jahr ist es so weit. An Heiligabend dieses Jahres ... …mehr

Ein zehn Jahre altes Versprechen. Die Hoffnung, eine alte Liebe vielleicht wieder aufleben zu lassen. Vielleicht endlich das Singledasein zu beenden. Dieses Jahr ist es so weit. An Heiligabend dieses Jahres wollen sich Andrew und Norah in Dublin treffen. Als ihre Weihnachtspläne sich in Luft auflösen, nimmt Norah genau das zum Anlass wirklich nach Dublin zu fahren und du schauen, ob Andrew, den sie all die Jahre nie vergessen konnte, wirklich auftaucht. Mit ihrem besten Freund Joe macht sie sich auf die Reise quer durchs Land und hofft, dass Andrew genau wie sie noch Gefühle hat.


Meine Meinung

Cover, Gestaltung und Schreibstil

Cover und Buch sind schön und ansprechend gestaltet. Nur würde ich es nicht unbedingt mit einer winterlich weihnachtlichen Geschichte in Verbindung bringen. Auch der Beginn eines jeden Kapitels ist mit einem Zweig gestaltet.

Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und flüssig. Die Geschichte ist aus Sicht von Norah geschrieben. Sie beinhaltet ebenfalls den ein oder anderen Zeitsprung

Protagonisten

Man erfährt sehr viel über Norah. Sie liebt die Musik und das Singen, insbesondere den Jazz. Sie ist schon seit längerem Single und mit Joe, sind sie die einzigen Singles im Freundeskreis. Zu Beginn versuchte sie sehr regelmäßig es allen recht zu machen und sich immer angepasst oder ihre eigenen Träume zurückgestellt. Vielleicht in Teilen auch, weil sie irgendwie immer noch ein wenig an ihre Gefühle zu Andrew glaubt. Da sie mit diesem Urlaub zum allerersten Mal wirklich nur an sich und ihre Zukunft denkt, kommt sie einem vielleicht ein wenig Egoistisch vor. Ansonsten erfahren wir ein wenig was über ihren besten Freund Joe und ihre beiden besten Freundinnen, sowie Andrew. Alle sind entsprechend gut ausgearbeitet und fügen sich mit ihren ganz unterschiedlichen Charakteren gut in die Geschichte ein.

Inhalt

Das Buch fand, ich war eine schöne winterlich weihnachtliche Geschichte für zwischendurch. Leider war mir von Beginn an schnell klar, wohin die Reise gehen wird und wie sich das Ende gestaltet. Das tat dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch, da die Autorin es doch geschafft hat, dass ich immer weiterlesen wollte. Gerade die Rückblicke in die letzten zehn Jahre von Norahs Leben fand ich sehr interessant. Ich hatte aber das Gefühl, dass dadurch das ein oder andere in der Gegenwart nicht die entsprechende Beachtung hatte und etwas zu kurz kam. Entsprechend gingen einige Dinge etwas zu schnell und eine Szene wurde für mich künstlich zu sehr aufgebauscht, obwohl dies gar nicht zum bisherigen Verlauf und der Grundstimmung des Buches gepasst hat.

Fazit

Man sollte nicht immer dem alten hinterherhängen, sondern schauen was man gerade hat und ob das was man sucht nicht schon längst da ist. Das Buch ist eine nette Geschichte für zwischendurch in der Vorweihnachtszeit. Wer solche Geschichten mag, macht hier definitiv nichts falsch.

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Katja_green Katja_green

Veröffentlicht am 13.11.2022

Weihnachten in Irland...

Nach einem schnellen Einstieg in das Buch MAYBE THIS YEAR von Emily Bell mit witzigen und schnellen Dialogen und einer spannenden Grundgeschichte über die Suche nach der einzig wahren Liebe fand ich die ... …mehr

Nach einem schnellen Einstieg in das Buch MAYBE THIS YEAR von Emily Bell mit witzigen und schnellen Dialogen und einer spannenden Grundgeschichte über die Suche nach der einzig wahren Liebe fand ich die dann folgenden Seiten leider etwas flach. Dies änderte sich allerdings schlagartig mit dem Betreten der irischen Insel. Die Beschreibungen von Land und Leute macht u.a. Lust auf einen Besuch in Irland -besonders zur Weihnachtszeit. Aber auch die kurzweilige Geschichte mit vielen tiefgehende Dialogen und teilweise zufälligen Bekanntschaften von Norah und Joe machen Lust am Lesen und Eintauchen in eine weihnachtliche Geschichte.

Bereits der Bucheinband ist im modernen weihnachtlichen Design jedoch hätte ich eine anderen Farbauswahl gewählt. Besonders liebevoll finde ich jedoch die Gestaltung der Kapitelüberschriften, die den weihnachtlichen Bezug herstellen.

Sehr detailliert ist die gute Darstellung der männlichen Hauptperson Joe. Er ist ein echter Sympathieträger mit dem Herz auf dem richtigen Fleck und daher ist leider bereits das Happy End schon sehr früh vorhersehbar. Schön ist jedoch, dass er für jede Spontanität zu haben ist und so auch diesen großartigen Abend im Supperclub initiiert. Man möchte am liebsten dabei sein.

Allerdings weiß ich selbst aus eigener Erfahrung, wie gut es ist, seinen besten Freund zum Partner zu haben. Die Angst, bei der Entscheidung für die Liebe jedoch seinen besten Freund zu verlieren, ist überzeugend und besonders aus der Sicht von Norah dargestellt.

„Die Tage sind lang aber die Jahre zu kurz.“ ist einer meiner Lieblingszitate, welches wahrscheinlich immer bedeutender wird je älter man wird. Das Buch, ist jedoch meines Erachtens für junge Erwachsene oder jung Gebliebene

„Weihnachten ist damit Weihnachten und nicht nur ein Wochentag“ … das Buch ist nicht besonders tiefgehend und leider auch nicht sehr spannend, aber voller Herzenswärme und weihnachtlicher Stimmung in einen tollen Land und Happy End.

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Alice-1205 Alice-1205

Veröffentlicht am 07.11.2022

Melodie der Vergangenheit

„Am Ende bereut man nur die Dinge, die man nicht getan hat“, ist wohl so ein Spruch den jeder von uns schon einmal gehört hat. Und ich finde, er beschreibt das Buch sehr gut.
Norah trauert ihrem Urlaubsflirt ... …mehr

„Am Ende bereut man nur die Dinge, die man nicht getan hat“, ist wohl so ein Spruch den jeder von uns schon einmal gehört hat. Und ich finde, er beschreibt das Buch sehr gut.
Norah trauert ihrem Urlaubsflirt nach und erinnert sich an ein ausgemachtes Date.
Sie stellt sich viele Fragen nach dem Motto „was wäre passiert, wenn..“ und findet am Ende auch eine Antwort. Für sie mag diese Antwort überraschend kommen, für den/die Leser/in aber nicht.
Es war ab der Mitte absehbar wie dieses Buch endet, so ähnelt es also dem Großteil der Liebesromane. Leider kamen hierbei aber kaum sympathische Gefühle oder gar die ganz grosse Liebe über, weder für die Charaktere noch für die Geschichte an sich.
Das Buch plätschert so vor sich hin und hält sich an unwichtigen Details mehr auf, als sich auf die Gefühlswelt oder die Tiefe der Charaktere zu fokussieren. Diese sind leider nicht in aller Tiefe ausgearbeitet, sodass es schwer fällt sich mit ihnen zu identifizieren.
Das Buch lässt sich trotzdem recht gut lesen. Es ist ein typisches Kopf aus und Entspannung an Buch. Man muss nicht viel nachdenken und reitet ganz gemächlich auf einer entspannten Woge Richtung Ende des Buches. Dabei dreht man ein paar zu viele Runden in der glorifizierten Vergangenheit, aber das tun wir wohl alle ab und an.
Alles in allem ist es ein lesbares Buch, was einem dabei hilft zu entspannen, aber ein literarisches Meisterwerk ist es nicht.

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Autorin

Emily Bell

Emily Bell - Autor
© The Picture House London (Derek Miller)

Emily Bell wuchs in Dublin auf und zog nach ihrem Studium nach London. Sie hat schon in verschiedenen Jobs gearbeitet, unter anderem als Tour Guide, Buchhändlerin und Pubsängerin, und schreibt heute Vollzeit. Sie lebt mit Mann und Tochter im Norden von London.

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