Sterne über Berlin
 - Daniela Aring - Taschenbuch
Coverdownload (300 DPI)

11,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Liebesromane
495 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18869-7
Ersterscheinung: 28.07.2023

Sterne über Berlin

Roman

(31)

Zwei Menschen. Zwei Schicksale – kann die Liebe ihre Wunden heilen?

Das Licht umstrahlt die Berliner Lampenkünstlerin Indica wie Magie. Das bemerkt auch René, als er eines von Indicas berühmten Lichterfesten besucht. Als sie sich treffen, sind beide auf der Suche: René braucht dringend ein Zuhause, nachdem er fünf Jahre als Kriegsreporter durch die Welt gereist ist. Denn nur mit einer Wohnung bekommt er das Sorgerecht für seine Tochter. Und Indica benötigt einen Untermieter, um ihre heißgeliebte Altbauwohnung nicht zu verlieren. Kurzentschlossen zieht René bei Indica ein. Aber was als reine Zweckgemeinschaft begann, entwickelt sich schnell zu einer echten Liebesbeziehung. Doch sowohl Indica als auch René werden von Erinnerungen verfolgt, die ihrem Glück im Weg stehen. Ist ihre Liebe stark genug, um die Vergangenheit zu überwinden?

Rezensionen aus der Lesejury (31)

Lesejurorin Lesejurorin

Veröffentlicht am 16.01.2024

5 Sterne für die Sterne aus Berlin

Die Lektüre des am 28.07.2023 unter der ISBN 978-3-404-18869-7 mit der Altersempfehlung "ab 16 Jahren" im Lübbe Verlag erschienenen 496 Seiten umfassenden Romanes von Daniela Aring, "Sterne über Berlin", ... …mehr

Die Lektüre des am 28.07.2023 unter der ISBN 978-3-404-18869-7 mit der Altersempfehlung "ab 16 Jahren" im Lübbe Verlag erschienenen 496 Seiten umfassenden Romanes von Daniela Aring, "Sterne über Berlin", hat mich gut unterhalten und sehr berührt.
Das Buch vereint mehrere Genres in sich, denn es enthält Elemente von Liebes-, Familien- sowie Gesellschaftsromanen und Milieustudie, thematisiert jedoch ebenfalls zeitlos aktuelle Probleme wie beispielsweise Integration, Krieg (hier: Nahostkonflikt) und Kriegsfolgen wie psychische und physische Krankheiten, Vorurteile, aber auch die Suche nach Lösungen.
Die Handlung ist spielt in Berlin und endet, wie die Autorin in einem interessanten Nachwort begründet, kurz vor dem Ausbruch der Coronapandemie.
Die beiden sympathischen Protagonisten, die Berliner Lampenkünstlerin Indica und der 5 Jahre als Kriegsreporter durch die Welt gereiste René, haben unterschiedliche Probleme und schwere seelische Verletzungen zu verarbeiten.
Obwohl manche Stellen sehr traurig sind, gibt es auch - vor allem durch die Hausgemeinschaft am Maybachufer, einer nach dem Juristen und Politiker Albert von Maybach benannten .Straße am Landwehrkanal im Berliner Ortsteil Neukölln, - optimistisch stimmende, ja, manchmal geradezu lustige Passagen.
Erwähnenswert finde ich auch die Informationen über die Organisation "Reporter ohne Grenzen".

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 27.08.2023

Licht der Hoffnung und Liebe

Dieses Buch dreht sich um Indicia Lumina, kurz genannt Indi, welche als Baby vor dem Haus ihres Großvaters ausgesetzt wurde. Wer ihre Mutter war, war völlig unklar, aber die Bewohner im Haus ihres Großvaters, ... …mehr

Dieses Buch dreht sich um Indicia Lumina, kurz genannt Indi, welche als Baby vor dem Haus ihres Großvaters ausgesetzt wurde. Wer ihre Mutter war, war völlig unklar, aber die Bewohner im Haus ihres Großvaters, aber auch der Großvater haben sich alle rührend um sie gekümmert und sie konnte wohlbehütet aufwachsen. Indi hat sich der Lampenkunst hingegeben und zaubert wundervolle Lampen, aber auch wunderbare Lichteffekte als Licht-Künstlerin auf Veranstaltungen. Auf einem Markt lernt sie René kennen, welcher als ehemaliger Kriegsfotograf eine schwere Last mit sich trägt. Beide sind auf gleicher Wellenlänge und fühlen sich sehr rasch zueinander hingezogen, wenn da nicht die Vergangenheit bei beiden immer wieder dunkle Schatten wirft. Werden sie es schaffen, einen Schritt aus der Dunkelheit zu wagen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen, damit das Glück Einzug halten kann?
Ich war von der ersten Seite an begeistert von dieser Geschichte, welche mich nicht nur gefesselt, sondern auch berührt und auch ganz besonders fasziniert hat. Die liebevoll und detailreiche Beschreibung der Lampenkunst, welche ich mir sehr gut vorstellen konnte und auch die sehr schönen Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte haben mir sehr sehr gut gefallen. Die Geschichte fasziniert von der ersten Seite an, als Indi bei dem Großvater vor die Tür gelegt wurde und es völlig normal für die Hausbewohner war, dass man sich gleich rührend gekümmert hat. Aber auch als der Großvater verstarb und Indi alleine war, waren sie da, um ihr Halt zu geben. Die Autorin hat sehr gefühlvoll beschrieben, wie tief der Schmerz und wie groß der Verlust des Großvaters Indi getroffen hat und wie schwer es ihr fiel Veränderungen zu treffen. Aber auch der Kontakt zu Rene wurde sehr schön beschrieben. Für mich ist das Buch mein absolutes Lese-Highlight in diesem Jahr aus diesem Genre, weil es mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern auch sehr berührt, fasziniert und nachdenklich gestimmt hat. Abgesehen davon sind bei diesem Buch die Emotionen Achterbahn gefahren. Ein wirklich sehr sehr schönes Buch, was man unbedingt lesen sollte und eine Autorin, welche man sich merken muss. Ich vergebe für das Gesamtpaket (Buchinhalt sowie das sehr gut gewählte und wunderschön gestaltete Cover) volle 5 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Seebaerchen55555 Seebaerchen55555

Veröffentlicht am 27.08.2023

Wenn aus zwei Welten ein Universum wird

Mit der Frage "Kann die Liebe alle Wunden heilen?" überschreibt die Autorin den Klappentext ihres Werkes und genau diese Frage stellt man sich durchgängig während man das Buch liest. "Zwei Menschen - Zwei ... …mehr

Mit der Frage "Kann die Liebe alle Wunden heilen?" überschreibt die Autorin den Klappentext ihres Werkes und genau diese Frage stellt man sich durchgängig während man das Buch liest. "Zwei Menschen - Zwei Schicksale" und der Moment als deren Welten kollidieren, so in etwa kann man sich die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten in Kurzform vorstellen. Dass am Ende aus beiden Welten ein Universum wird, ist zu Beginn der Geschichte und vor allem kurz vor dem Ende nicht zu erwarten, wodurch der Roman keinen 08/15-Plot hat, sondern die Fähigkeit besitzt den Lesenden mitzureißen und in deren Crash bzw. Verschmelzung miteinzubeziehen.
Mit der entsprechenden Liebe zum Detail schafft es Daniela Aring die Lichterwelt ihrer Protagonistin Indica lebendig werden zu lassen, sodass man selbst am liebsten diesen Moment des Entdeckens ihres Standes auf dem Markt oder sogar ihres Lichterfestes auf einem Trip in Berlin erleben möchte. Ich finde es bemerkenswert, inwiefern mit der Lichtmetapher gespielt wird und wie verheerend jener ein schwarzes Loch entgegengestellt wird, welche das Glück der beiden Liebenden zu verschlingen droht. Beide haben dabei ihren persönlichen Alb, der ihnen immer wieder die Luft zum Atmen rauben will. Besonders tragisch und mitreißend wird der Moment, in welchem es der jeweilige Alb schafft auf die Brust des Anderen zu springen und für beide die Gefahr besteht, dass sie der Grund werden könnten für das tiefe Leiden des geliebten Gegenstücks.
Tatsächlich ist es während dem Verlauf der Geschichte unmöglich nicht auch ein Tränchen zu verdrücken, vor allem als es Indica und Rene schaffen sich vollends gegenseitig zu öffnen und offensichtlich wird, wie tief die teils noch lange nicht verheilten Narben sind. Der Kampf beider um ihr junges Glück und das in der Lampenkünstlerin aufkeimende Licht, welches viel zu lange nur in ihren Kunstwerken versteckt blieb, lassen einen zufrieden auf das Werk zurückschauen und geben einem Mut, sich seinen eigenen Schatten zu stellen und Licht ins Dunkle zu lassen, denn für strahlende Liebe wird es immer einen Weg ins Leben zurück geben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sabis_Lesestube Sabis_Lesestube

Veröffentlicht am 27.08.2023

Ein bezauberndes Buch mit emotionalem Tiefgang

Das Buch "Sterne über Berlin" von Daniela Aring begeisterte mich vorwiegend wegen der Fähigkeit der Autorin kleine liebenswerte Details hervorzuheben. So werden dem Leser/ der Leserin die Begabungen der ... …mehr

Das Buch "Sterne über Berlin" von Daniela Aring begeisterte mich vorwiegend wegen der Fähigkeit der Autorin kleine liebenswerte Details hervorzuheben. So werden dem Leser/ der Leserin die Begabungen der Protagonisten auf besonders angenehme Weise vors Auge geführt.

So geht es im Buch primär um Indica Lumina, deren Namen bereits ihr Schicksal sein soll. Das Besondere an ihr ist, dass sie als Baby vor dem Haus, in welchem ihr Großvater lebt, abgelegt worden ist. An diesem magischen Tag beschließt die ganze Hausgemeinschaft für das Baby zu sorgen.

Aus Indica wird eine engagierte Licht-Künstlerin, welche jedoch immer wieder mit der eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Da ihr geliebter Großvater gestorben ist, versucht sie die Erinnerungen an ihn zu bewahren und die Wohnung trotz geringem Einkommens zu halten.

So kommt es dazu, dass sie René kennenlernt, welcher ebenfalls einige Lasten auf den Schultern zu tragen hat. Es entsteht eine schöne Geschichte der gemeinsamen Verarbeitung und Heilung, welche den Leser/die Leserin immer wieder zum Grübeln anregt.

An dem Buch hat mir insbesondere der angenehme Schreibstil der Autorin gefallen. So findet zum einen eine Beschreibung des Alltags der Protagonisten statt, zum anderen gewinnt das Buch immer wieder an Tiefgang. Der Autorin gelang es, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, mich inmitten der Geschichte zu befinden. So wurde der Leser/die Leserin mit auf ein liebevoll gestaltetes Lichterfest genommen und baute rasch Sympathien mit den Protagonisten auf. Auch öffnen sich immer wieder neue Facetten, welche die Geschichte aufs Neue spannend und interessant machen.

Mein Fazit ist, dass das Buch absolut empfehlenswert ist und zu einen der besten Bücher dieses Jahr für mich zählt.



Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AndreaO AndreaO

Veröffentlicht am 25.08.2023

Lichter im Herzen

In Berlin begegnen sich zufällig die Lichtkünstlerin Indica und der ehemalige Kriegsjournalist Rene. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind aber beide emotional angeschlagen. Wir erfahren ihre ... …mehr

In Berlin begegnen sich zufällig die Lichtkünstlerin Indica und der ehemalige Kriegsjournalist Rene. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind aber beide emotional angeschlagen. Wir erfahren ihre jeweiligen Geschichten und begleiten sie auf ihrem gemeinsamen Weg. Dabei wird die Geschichte so lebendig und gefühlvoll erzählt, dass man ab der ersten Seite gefesselt ist. Ich habe mit ihnen geschmunzelt und geweint und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Daniela Aring

Daniela Aring - Autor
© Johann Kreßin

Daniela Aring ist typische Berlinerin. In jungen Jahren zugezogen, auf der Suche nach Freiheit und der großen Liebe - und dann geblieben. Seit 20 Jahren wohnt sie nun im Herz von Berlin-Kreuzberg, genau dort, wo sich die Nationen der Welt vermischen, wo sich fast jeder als (Lebens)künstler versteht und verrückte Dinge zum Alltag gehören. In genau jenem bunten Treiben, in dem Menschen nach Antworten auf große Fragen suchen, sind auch die Ideen zu "Sterne über Berlin" entstanden.

Mehr erfahren
Alle Verlage