Wie ein Stern in dunkler Nacht
 - Violet Thomas - PB
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12,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Liebesromane
352 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18816-1
Ersterscheinung: 29.07.2022

Wie ein Stern in dunkler Nacht

Roman

(39)

Eine bittersüße Geschichte über Liebe und Loslassen

Die deutsche Ärztin Christina braucht dringend eine Auszeit. Das Angebot, als Urlaubsvertretung eine kleine Landarztpraxis hoch oben im Norden Schottlands zu übernehmen, kommt ihr da gerade recht. Einer ihrer ersten Patienten ist jedoch kein Mensch, sondern mangels Tierarzt ein verletztes Fohlen, das der Farmbesitzer Aidan zu ihr bringt. Christina ist sofort fasziniert von diesem Mann, der für seine Tiere anscheinend alles tun würde. Doch zunächst bleibt Aidan merkwürdig zurückhaltend. Erst als Christina herausfindet, dass Aidan genau wie sie schmerzhafte Verluste in der Vergangenheit erlebt hat, kommen sie sich näher. Können die beiden unter dem weiten Himmel Schottlands ihr Glück finden?

Pressestimmen

„Eine bittersüße Liebesgeschichte im rauhen schottischen Norden. Bestes Lesefutter für Romantikfans.“

Rezensionen aus der Lesejury (39)

Vanessaliest227 Vanessaliest227

Veröffentlicht am 18.08.2022

Gefühlsachterbahn

Eines vorneweg: Finger weg an alle, die sich ein Happy-End wünschen!

Christina, eine junge Ärztin, erlebt ihre zweite Fehlgeburt und bricht kurz entschlossen als Vertretung nach Schottland auf. Der Tapetenwechsel ... …mehr

Eines vorneweg: Finger weg an alle, die sich ein Happy-End wünschen!

Christina, eine junge Ärztin, erlebt ihre zweite Fehlgeburt und bricht kurz entschlossen als Vertretung nach Schottland auf. Der Tapetenwechsel hilft ihr das Erlebte zu verarbeiten und es werden Freundschaften geschlossen und mit Aiden kann Christina sogar wieder Liebe erleben.

Das Cover mit dem Blumenkranz gefällt mir und ich finde es super, dass der Titel als Zitat im Buch erwähnt wird. Das Cover ist nur etwas irreführend, da man eine Liebesgeschichte erwartet und etwas weniger Leiden.

Die Geschichte liest sich flüssig und ist sprachlich gut zu verstehen. Leider hat man nicht das Gefühl, dass ein Dreivierteljahr vergeht. Vielleicht liegt es an den Zeitsprüngen, aber ich habe irgendwann den Überblick verloren wie viel Zeit vergangen ist.
Christina ist ein authentischer Charakter mit Fehlern und Schwächen, aber trotzdem sehr stark. Als sie ohne die Fehlgeburt oder wie es mit ihrer Partnerschaft weitergeht zu besprechen nach Schottland aufbricht ist Christina mir gleichzeitig sympathisch und unsympathisch. Ich kann verstehen, dass man schwierigen Gesprächen ausweicht, trotzdem fand ich es egoistisch von ihr. Manche ihrer Handlungen kann ich nicht ganz verstehen oder lassen negative Gefühle für Christina zurück. Mit Aiden, einem schottischen Pferdehofbesitzer kommt wieder Herzklopfen in ihr Leben. Aiden ist mir sympathisch. Er ist zwar mürrisch und will lieber für sich bleiben, aber nachdem man seine Geschichte erfährt kann man das absolut nachvollziehen.

Das Buch startet schon sehr traurig und auf jedes Glücksgefühl kommt bald der nächste Schicksalsschlag. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen, musste kurz Schmunzeln und wieder weinen. Die Geschichte hat mich emotional stark mitgenommen und tief berührt. Mit dem Plot twist am Ende habe ich nicht gerechnet und ich empfehle es nah am Wasser gebauten Lesern nicht in der Öffentlichkeit zu lesen, wenn man nicht vor anderen losheulen möchte (ich weiß wovon ich spreche :-) )

Fazit:
Das Buch ist keine Liebesgeschichte, die es wie Sand am Meer gibt. Ich bin ja eigentlich eine Verfechterin des Happy-Ends, daher hat mich das Ende etwas sprachlos gemacht. Meiner Meinung nach ist das Buch keine leichte Kost für Zwischendurch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Fanti2412 Fanti2412

Veröffentlicht am 16.08.2022

Eine berührende Geschichte über Verlust und Neuanfang

Christina erleidet in kurzer Zeit die zweite Fehlgeburt und ist am Boden zerstört. Die junge Ärztin vergräbt sich in ihrem Kummer und stößt auch ihren Partner vor den Kopf, von dem sie sich nicht verstanden ... …mehr

Christina erleidet in kurzer Zeit die zweite Fehlgeburt und ist am Boden zerstört. Die junge Ärztin vergräbt sich in ihrem Kummer und stößt auch ihren Partner vor den Kopf, von dem sie sich nicht verstanden fühlt.
Da bekommt sie von einer Studienfreundin, die Landärztin in Schottland geworden ist, ein Angebot. Diese möchte für 9 Monate für Ärzte ohne Grenzen arbeiten und sucht eine Vertretung für ihre Praxis.
Christina sieht darin ihre Chance auf einen Tapetenwechsel und Abstand zu ihren Problemen.
Sie nimmt sich in der Klinik eine Auszeit und nimmt das Angebot an.
Einer ihrer ersten Patienten, nachdem sie in Schottland die Praxis übernommen hat, ist allerdings kein menschlicher. Der Tierarzt ist nicht verfügbar und da steht ein Farmer mit einem verletzen Fohlen in ihrer Praxis. Sie gibt alles, um das Fohlen zu retten und erlangt dadurch nicht nur die Dankbarkeit des Farmers sondern auch die Achtung der Bewohner des Ortes.
Aidan, der Farmer, ist auch ihr Patient und die beiden treffen wieder aufeinander und lernen sich näher kennen. Kann Christina in Schottland ein neues Glück finden?

Ich muss sagen, ich habe von Anfang an sehr mit Christina gefühlt und gelitten. Auch wenn ich ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner nicht so ganz verstehen konnte. Aber ihr Kummer war sehr groß und sie fühlte sich nicht verstanden und fand in ihm nicht die Unterstützung, die sie sich erhofft hat.
Ihre Entscheidung, nach Schottland zu gehen, um Abstand zu gewinnen und etwas anderes zu sehen und zu erleben konnte ich dagegen gut verstehen.
Als sie einige Zeit in Schottland war, wurde sie mir auch sympathischer, denn sie beginnt die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Aidan, der Farmer, der Fohlen aufnimmt und aufpäppelt, die von ihrer Mutter nicht angenommen wurden, gibt sich anfangs sehr verschlossen und wirkt dadurch auch etwas geheimnisvoll. Aber es kam schon deutlich bei mir an, wie aufopferungsvoll er sich um die Tiere kümmert.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden ist sehr zart und beginnt eigentlich nur mit regelmäßigen Treffen, in denen sie zusammen kochen und einen Abend miteinander verbringen. Erst nach einer Weile wird mehr daraus und Aidan öffnet sich auch gegenüber Christina, denn auch er leidet unter vergangenen Ereignissen.

Gut gefallen haben mir auch die Schilderungen des kleinen schottischen Ortes und seiner Bewohner. Hier trifft Christina auf unterschiedlichste Menschen, die aber alle ihren Charme haben und liebenswert sind. So entstand auch eine gewisse Wohlfühlatmosphäre beim Lesen und ich konnte gut nachempfinden, warum sich Christina dort so wohlgefühlt hat.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch.
Die Trennung von Christina und ihrem langjährigen Freund erfolgt per Telefon und Nachrichten ohne eine richtige, persönliche Aussprache. Das wirkt auf mich ein bisschen befremdlich, nach allem, was die beiden durchgemacht haben.
Und dann gibt es noch eine recht dramatische Wendung in der Handlung, die so nicht vorhersehbar war. Dies führt zu einem völlig anderen Ausgang der Geschichte, als ich erwartet hatte. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber das war vielleicht ein bisschen zu heftig. Es gibt der Geschichte eine ganz andere Richtung aber das Ende hat mich dann doch lächelnd zurückgelassen.

In der Kurzbeschreibung wird der Roman als „bittersüße Geschichte über Liebe und Loslassen“ beschrieben und das trifft es auch.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, denn er behandelt daneben auch noch Vergangenheitsbewältigung, Freundschaft und Neuanfang. Mit dieser Mischung wurde ich gut unterhalten und die Geschichte von Christina und Aidan konnte mich auch berühren!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.com

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kindergartensylvi kindergartensylvi

Veröffentlicht am 15.08.2022

deinem Schicksal kannst du nicht entgehen...

Wie ein Stern in dunkler Nacht von Violet Thomas
Den Leser erwartet ein bewegender Wohlfühlroman, voller Spannung und vielen Gefühlen. Er führt mich als Leser in den Norden Schottlands. Das Cover wirkt ... …mehr

Wie ein Stern in dunkler Nacht von Violet Thomas
Den Leser erwartet ein bewegender Wohlfühlroman, voller Spannung und vielen Gefühlen. Er führt mich als Leser in den Norden Schottlands. Das Cover wirkt unscheinbar und ich bin gespannt auf die Geschichte.
Ich lerne Christina kennen. Ihre kleine heile Welt ist gerade zum 2. Mal in ihrem Leben zusammengebrochen. Sie hat ihr Baby verloren...Christina ist Ärztin und für sie bricht durch die Fehlgeburt eine Welt zusammen. Sie schottet sich ab und lässt niemanden an sich heran.
Ein Anruf ihrer langjährigen Freundin Melina verändert alles. Diese ist auf der Suche nach einer Praxisvertretung für 9 Monate, da sie bei Ärzte ohne Grenzen arbeiten möchte.
Christina bricht ihre Zelte in Deutschland ab und reist in den Norden Schottlands. Es ist eine Flucht vor sich selbst und ihren Problemen. Nun arbeitet sie in der Praxis und wohnt in Melinas Wohnung. Der Farmbesitzer Aidan bringt ein verletztes Fohlen und Christina kann es retten. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Verbundenheit...Hier kann Christina endlich loslassen und von ihren Fehlgeburten erzählen. Aber was bedrückt Aidan? Es dauert lange, bis Christina das Rätsel lösen kann.
Die Autorin hat unsere beiden Protagonisten gekonnt in Szene gesetzt. Beide haben es nie leicht im Leben gehabt und ihre Gefühle verbergen sie geschickt. Doch sie finden zueinander und alles könnte so romantisch und wundervoll sein, wenn nicht das Schicksal mit aller Gewalt seinen Tribut einfordert.
Kommt mit auf diese bewegte Reise in den verschneiten Norden Schottlands...

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Gerta Gerta

Veröffentlicht am 15.08.2022

Massen- oder Manufakturschokolade?

#Die Handlung:#

Fehlgeburt! Die Zweite innerhalb kürzester Zeit. Christina ist am Boden zerstört. Die angehende Ärztin verzweifelt und weiß sich nicht mitzuteilen. Sie verschließt sich ihrem Partner gegenüber ... …mehr

#Die Handlung:#

Fehlgeburt! Die Zweite innerhalb kürzester Zeit. Christina ist am Boden zerstört. Die angehende Ärztin verzweifelt und weiß sich nicht mitzuteilen. Sie verschließt sich ihrem Partner gegenüber und verliert den Mut, die Hoffnung und die Kraft zum Weitermachen. Ihr Leben scheint zu zerbrechen und sie hat keine Motivation mehr, sich dagegen zu währen.
Doch dann kommt eine einmalige Gelegenheit: ein Angebot, das sie als Vertretung für 9 Monate nach Schottland versetzt. Nach einigen Unsicherheiten erkennt Christina ihre Chance auf einen Tapetenwechsel und nimmt an.
In Schottland angekommen, trifft sie auf mürrische Einheimische und weltoffene Mitarbeiter. Schnell werden Freundschaften geschlossen und mit der Vergangenheit, scheint für den Moment, abgeschlossen worden zu sein.
Als Dorfärztin setzt Christina sich durch und erlangt so manche Hochachtung, doch als Tierärztin? Als ein Notfall eintrifft, muss Christina schnell handeln: das Fohlen verbluten lassen oder wenigstens versuchen das kleine Lebewesen zu retten? die Entscheidung ist schnell getroffen und Christina schafft es, das Leben des Fohlens zu retten. Der verschlossene Besitzer des Tieres bleibt rätselhaft verschlossen, zeigt sich jedoch dankbar und lädt sie zum Essen ein. Aus einem Treffen werden mehrere und eine einzigartige Verbindung zwischen den Beiden ist nicht zu übersehen. Was wird Christina tun, nachdem die 9 Monate um sind? Wird sie ihre Koffer packen und ihre jetzt erst gefundene Lust auf das Leben in Schottland lassen oder stellt sie sich dem Abenteuer und bleibt?

#Meine Sicht auf das Buch:#

Violet Thomas hat die Bücherwelt mit "Wie ein Stern in dunkler Nacht" erweitert. Das verschnörkelte, verträumte und rätselhafte Cover ist nicht neu für die Autorin und doch passt es sehr gut zur Erzählung.
Die ersten Kapitel haben mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Sobald ich ein Buch in den Händen halte, welches mich fasziniert, erzähle ich meinen Mitmenschen von den Protagonisten oder den Handlungen. Das Buch lässt mich gedanklich nicht mehr los und ich verliere mich im Geschriebenen. Vor diesem Buch ist mir das schon lange nicht mehr passiert. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert. Bis zu dem Punkt in der Handlung, der mich zum Nachdenken gebracht hat und meine Meinung sich verändert hat. Aus purer Überzeugung wurde Stutzen und Verblüffung.
Leider habe ich dann doch ein paar Kritikpunkte gefunden:
Als Erstes, ist die erzählte Zeit zu erwähnen, die sich für mich, als Leser, nicht nach 9 Monaten und mehr angefühlt hat. Wenn für Christina mehrere Tage oder sogar Wochen vergangen sind, ist der Leser nicht so richtig mitgenommen worden. Mehrmals findet man sich in der Handlung nicht zurecht und ist überrascht wie viel Zeit Christina bereits durchlebt hat. Ich habe mich teilweise aussenvorgelassen gefühlt und finde es schade, dass man nicht mehr von ihrem Leben und ihren neuen Mitmenschen erfährt.
Die teilweise unrealistisch wirkenden Geschehnisse, nehmen der Erzählung die Glaubwürdigkeit und machen den zweiten Kritikpunkt aus. Wie kann es sein, dass man sich in Freundschaft von seinem langjährigen Partner, über Telefon, aus einem fremden Land und ohne sich zuvor ausgesprochen zu haben, trennen kann? Solcher Passagen gibt es mehrere und jede bringt einen zum Überdenken.
Als Dritten und letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass die dramatische Wendung, die das Buch, gegen Ende hin nimmt, einfach nicht mit meiner Vorstellung zusammengepasst hat. Das Cover und die Beschreibung, weisen auf eine komplizierte Liebesgeschichte hin, nicht jedoch auf eine dramatische Schicksalsschläge-Anreihung. Ich habe nichts gegen unerwartete Twists, im Gegenteil, ich bin ein Fan von ungewöhnlichen, unerwarteten Büchern. Leider finde ich, dass dieser Twist zu spät kam und dem Leser die Freude genommen hat. Christinas Leiden nimmt keine Ende und die erst gewonnene Hoffnung, verpufft schlagartig.
Nichtsdestotrotz verliert das Buch dadurch nicht an Charme, im Gegenteil, ich finde diese Schicksalsschläge machen das Buch aus. Im Buch werden wichtige Themen wie Trauer, Verlust, Liebe, Hoffnung und Verzweiflung aufgegriffen. Chapeau für Violet Thomas, die es geschafft hat, dass man sich so mit den Charakteren auseinandersetzen kann, sich in diese und deren Situationen versetzen kann und das Lesen trotz Enttäuschungen und Kritikpunkten durchgehend spannend bleibt.

#Fazit:#

Ja und Nein.
Ja, ich empfehle das Buch und nein, es ist nicht mein neues Lieblingsbuch geworden. Es steht im gleichen Regal, wird es jedoch nie auf vorderste Stelle schaffen. Das Lesen hat Spaß gemacht und war erfrischend. Anfangs dachte ich, des Covers wegen, dass das Buch sehr klischeehaft und schnulzig werden würde. Das Gegenteil ist eingetreten und hat mich vom Buch überzeugt. Ja, es besteht eine gewisse Enttäuschung und doch ist es auf keinen Fall ein schlechtes Buch. Die Autorin hat etwas geschaffen, dass einen einlullt und nicht mehr so richtig gehen lässt. Sei es aus positiver oder aus negativer Sicht. Ich bin dankbar,
für das Buch und die dadurch gewonnenen Gedanken und Erschließungen.
Meiner Meinung nach, kein handelsübliches Buch und ein definitiv sehr charakterabhängiges Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

labelloprincess labelloprincess

Veröffentlicht am 11.08.2022

anders als erwartet

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, es ist einfach wunderschön und bezaubernd. Ich bin total verliebt. Die geschwungene Schriftart und die kleinen Äste und Blätter harmonieren perfekt mit den Farben ... …mehr

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, es ist einfach wunderschön und bezaubernd. Ich bin total verliebt. Die geschwungene Schriftart und die kleinen Äste und Blätter harmonieren perfekt mit den Farben des Covers. Der Titel gefällt mir auch ausgesprochen gut.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Man kann der Handlung problemlos folgen und ist beim Lesen direkt mitten im Geschehen. Ich flog regelrecht durch die Seiten.
Unsere Hauptprotagonistin Christina war zu Beginn doch sehr sympathetisch und ich konnte die Geschichte sehr gut mit ihr miterleben und mitfühlen. Zwischendurch handelte sie für mich etwas naiv, das nervte mich etwas. Aiden fand ich sehr interessant, bei ihm muss man einen zweiten Blick riskieren, damit man sieht, wie toll er ist. Beide hatten es nicht leicht in ihrem bisherigen Leben und ich habe das Kennenlernen und Öffnen der beiden sehr gerne mitverfolgt.
Das Setting in Schottland und das kleine Dorf mit den Bewohnern, die sich alle gegenseitig kennen und helfen, fand ich traumhaft. Zum Ende der Geschichte möchte ich hier nichts schreiben, um nicht zu spoilern.
Eine Liebesgeschichte ohne Kitsch, dafür mit tiefgründigen Gefühlen. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

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Autorin

Violet Thomas

Violet Thomas - Autor
© privat

Violet Thomas ist ein Pseudonym von Ann-Kathrin Karschnick, geboren 1985, die als »Frau im grünen Kleid« in der Phantastik-Szene bekannt ist.Sie veröffentlichte bereits zahlreiche phantastische Romane bei verschiedenen Verlagen und wurde für "Phoenix – Tochter der Asche" 2014 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet.Als Violet Thomas schreibt sie die beiden Liebesroman-Serien Hotel California (moments, 2018) und Mercy Grace Hospital (SP, 2017/18).

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