Die Frauen von der Davidwache
 - Stephanie von Wolff - PB
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17,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Saga
431 Seiten
ISBN: 978-3-7577-0020-1
Ersterscheinung: 26.04.2024

Die Frauen von der Davidwache

Lichtblicke
Roman

(8)

Hamburg, 1947. Leni, Alice und Elsa haben sich mit Einsatz und Tatkraft auf dem Kiez Achtung verschafft. Insbesondere die Frauen vertrauen sich ihnen an, denn die Arbeitsbedingungen sind oft sehr schlecht. Aber als die Schutzpolizistinnen einschreiten wollen, werden sie von den männlichen Vorgesetzten nicht ernstgenommen. Erst als ein Unglück geschieht, wendet sich das Blatt. Leni fühlt sich zunehmend wohl in ihrem Leben als alleinstehende Frau. Ihr winkt sogar eine Beförderung. Als zarte Bande zu ihrem Kollegen Lasse von Hallberg entstehen, ist sie hin und her gerissen. Soll sie ihre Unabhängigkeit aufgeben? Doch dann geschieht etwas, das alles so hart Erkämpfte bedroht ...

Rezensionen aus der Lesejury (8)

SiWel SiWel

Veröffentlicht am 24.11.2023

Hat mir gefallen

Hamburg und die Reeperbahn sind schon immer Anziehungspunkte für mich gewesen. Natürlich ist die Davidwache da auch bekannt. Ich fand es interessant, dass dieses Buch 1945 dort spielt und die Protagonistin ... …mehr

Hamburg und die Reeperbahn sind schon immer Anziehungspunkte für mich gewesen. Natürlich ist die Davidwache da auch bekannt. Ich fand es interessant, dass dieses Buch 1945 dort spielt und die Protagonistin Leni nach ihrer Ausbildung zu einer der ersten weiblichen Schutzpolizistinnen der Hamburger Davidwache zugeteilt wird. Das Cover ist ebenfalls in meinen Augen ein Hingucker und passt gut zum Titel. Stephanie von Wolff als Autorin war mir noch kein Begriff. Als Redaktionsassistentin, Reporterin, Moderatorin und Redakteurin ging ich aber davon aus, dass sie weiß wovon sie schreibt. Der Roman startet in Hamburg am 03.Mai 1945 und führt mich in ein Hamburg, das ich hier zu einer Zeit kennnelerne, wo seit sechs Jahren Krieg geherrschte. Die Menschen sind traumatisiert, haben kein Geld, nichts zu essen und meistens auch kein Dach mehr über den Kopf. Leni wird sich dessen jetzt auch erst richtig bewusst. Der Schreibstil von Stephanie von Wollf liest sich sehr angenehm und ihre Wortwahl konnte mich vom ersten Moment an in der Geschichte für sich einnehmen. Die Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten, die ich teils dann nochmals im Internet gegoogelt habe, sind sehr realistisch geschildert. Die Charaktere sind glaubhaft und lebendig beschrieben. Schnell hatte ich meinen Lieblingscharakter entdeckt. Ebenfalls hat mir die Beschreibung der Ausbildung zur Schutzpolizistin sehr gefallen sowie die anschließend beschriebene Arbeit auf dem Kiez. Hier war so einiges los und es ist nicht ungefährlich. Toll fand ich, dass noch das soziale Engegement, was einige Frauen zur damaligen Zeit gezeigt haben, hier ebenfalls erwähnt wird. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, wobei ich bezüglich dieser sofort eine erste Vermutung hatte und an eine Fortsetzung denke. Ein Roman, den ich als sehr lesenswert empfunden habe und jedem der Historie verbunden mit Fiktion liebt empfehlen kann.

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Piret Piret

Veröffentlicht am 29.04.2024

Lebensmodell im Wandel

Eine absolut gelungene Fortsetzung, welcher nahtlos an den ersten Band anknüpft.
Der doch recht fiese Cliff aus Band eins wird sofort aufgelöst, für mich überraschend, ich hätte vor der Tür mit jemand ... …mehr

Eine absolut gelungene Fortsetzung, welcher nahtlos an den ersten Band anknüpft.
Der doch recht fiese Cliff aus Band eins wird sofort aufgelöst, für mich überraschend, ich hätte vor der Tür mit jemand anderem gerechnet. So war es eine freudige Überraschung.
Ansonsten wird hier wunderbar dargestellt, wie sich die Zeiten wandeln, die Frauen wollen nach dem Krieg ihre dort gefundene Freiheit nicht aufgeben, sondern diese fortführen und anerkannt werden.
Sehr beeindrucken, wie sie darum kämpfen.
Insgesamt war es mir allerdings dann doch auch etwas zu viel des Guten an Problemen, die sich dann auch noch ähnelten.
Die Entwicklung auf der Davidwache hat mich für Leni dagegen sehr gefreut, auch wenn es hier vielleicht etwas zu viel des Guten war, dass einzig die Frau den richtigen Riecher hatte und alles lösen konnte. Leni kam hier ja durchaus mehr der Kommissar "Zufall" zu Hilfe, das hatte aber wenig mit ihrer Eigenschaft als Frau zu tun, das hätte auch jedem männlichen Kollegen passieren können. So habe ich ein wenig den Eindruck gewonnen, dass alle Männer auf der Davidwache nichts können und die Frauen jetzt kommen und alles besser machen. Was damit aufgezeigt werden sollte ist mir durchaus klar, jedoch wirkte es etwas aufgesetzt und zu gewollt. Vor allem wird Leni doch sehr "überperfekt" dargestellt.

Dennoch ein wunderbares Buch, welches ich absolut weiter empfehlen kann!

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Deichgraefin Deichgraefin

Veröffentlicht am 24.11.2023

Polizistinnen 1945



Die Frauen von der Davidwache
Hoffnungsschimmer von der Schriftstellerin Stephanie von Wolff zeigt die Anfänge der weiblichen Polizei 1945 in Hamburg.
Das erzählt die Autorin schön piastisch.
Ie Atmosphäre ... …mehr



Die Frauen von der Davidwache
Hoffnungsschimmer von der Schriftstellerin Stephanie von Wolff zeigt die Anfänge der weiblichen Polizei 1945 in Hamburg.
Das erzählt die Autorin schön piastisch.
Ie Atmosphäre der Einwohner und der Besatzung kommt mir aber zu harmlos vor.
Die Protagonistin Leni und ihre Schwester, Mutter und Großmutter haben ihr Haus behalten. Zwar sind ihre Männer im Krieg geblieben, aber die Frauen haben viel Glück.
Die Arbeit er Polizistinnen ist nicht so leicht. Eigentlich sind sie ja nur für die Frauen und stehlenden Kinder zuständig
Vom ihren männlichen Kollegen erfahren sie Sexismus und von den Bewohnern der Gebiete sowieso.
Wenn man es nicht so genau nimmt, ist das Buch ganz unterhaltsam.













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Autorin

Stephanie von Wolff

Stephanie von Wolff - Autor
© Steffi von Wolff

Steffi von Wolff weiß, wovon sie schreibt. Nach einer Ausbildung zur Hotelkauffrau begann sie 1991 beim Hessischen Rundfunk zunächst als Redaktionsassistentin, später als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin bei hr3.Sie lebt in Hamburg und ist Autorin zahlreicher Romane in der humorvollen Frauenunterhaltung. Zuletzt hat sie für Aufbau die Saga „Die Frauen vom Nordstrand“ als Marie Sanders geschrieben.

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