Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
 - Michaela Grünig - PB

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14,90

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Saga
574 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2707-2
Ersterscheinung: 30.10.2020

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang

Roman
Band 1 der Reihe "Heiligendamm-Saga"

(47)

Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten …

Rezensionen aus der Lesejury (47)

eiger eiger

Veröffentlicht am 19.04.2021

Mehr als eine Familiengeschichte

„Palais Heiligendamm“ -Ein neuer Anfang- von Michaela Grünig, erschienen 2020 bei Lübbe, ist der grandiose Auftakt der opulenten Saga um die Hoteliersfamilie Kuhlmann. Der erste Band um fasst die ... …mehr

„Palais Heiligendamm“ -Ein neuer Anfang- von Michaela Grünig, erschienen 2020 bei Lübbe, ist der grandiose Auftakt der opulenten Saga um die Hoteliersfamilie Kuhlmann. Der erste Band um fasst die Zeit vom Sommer 1912 bis zum Winter 1918/19. In 28 Kapiteln wird bewegende Familien- und Zeitgeschichte mitreißend erzählt.

Die Autorin vermittelt in ihrem Roman ein umfassendes Bild von Doberan und Berlin mit der 7köpfigen Familie Kuhlmann im Mittelpunkt. Für die Chronisten der Vorkriegszeit Stephan Zweig und Theodor Fontane war es die Zeit von Sicherheit, Unveränderlichkeit bei Vertrauen in den Fortschritt und der Gewissheit von Aufstiegsmöglichkeiten. Aus solchen Optimismus heraus beschließt 1912 die Berliner Hoteliersfamilie ein zweites Luxushotel, das Palais Heiligendamm, zu errichten. Es ist nicht einfach sich durchzusetzen, denn mit dem Grandhotel existiert direkt in Heiligendamm an der Ostsee schon ein starker Konkurrent.

Michaela Grünigs Beschreibungen lassen vor den Augen des Lesers die Welt eines anspruchsvollen Luxushotels entstehen. Ihr gelingt es die Atmosphäre im Palais greifbar zu machen und so Geschichte und Geschichten des Hotels perfekt einzurahmen. Sie hat ein Gespür für den Zeitgeist und kann den Leser in ihren Bann ziehen.

Das Buch erzählt aber noch mehr - es sind drei unterschiedliche Frauen, die immer wieder in den Fokus des Betrachters rücken, weil sie eines vereint – ihre Stärke. Es gelingt den drei Frauen sich, in einer damals noch von Männern dominierten Welt, durchzusetzen und ein eigenständiges Leben zu führen.
Elisabeth Kuhlmann interessiert sich im Gegensatz zu ihren Brüdern stark für den Hotelbetrieb und beweist auch kaufmännisches Geschick. Im Verlauf der Geschichte wird sie nebens dem charismatischen Julius Falkenhayn zum Gesicht des Hotels. Allerdings musste erst eine dramatische finanzielle Schieflage eintreten und Einfluss von außen genommen werden, damit Elisabeth in die Geschäftsleitung aufsteigen konnte.

Ihre Schwester Johanna nimmt auch eine interessante Entwicklung. Als sie einmal in Berlin sah, wie die arme Bevölkerung lebt, oder besser gesagt, teilweise vegetiert und Krankheiten ein leichtes Spiel haben, erwacht ihr soziales Gewissen. Doch sie bleibt nicht bei wohltätigen Aktionen stehen und sondern engagiert sich selbst im medizinischen Bereich, was durch die tragischen Auswirkungen der 1. Weltkrieges forciert wird. Sie zeigt Stärke und zerbricht nicht.

In ihrem Roman lässt Michaela Grünig den Leser auch hinter glänzende Fassade des Luxushotels blicken und zeigt individuelle Schicksale der Angestellten und ihre schwere Arbeit. Besonders gut hat mir Minna gefallen, die als Stubenmädchen begann und die Chance, den Beruf einer Köchin in der Hotelküche zu lernen, mit beiden Händen ergreift und nutzt. Sie steht loyal zur Familie ihres Arbeitgebers und ahnt nicht, was das noch für sie bedeuten wird.

Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges ändert sich bald alles im Palais Heiligendamm. Niemand der wehrfähig ist, bleibt vom Kriegsdienst verschont. Die Kapitel, die in den Schützengräben von Belgien und Frankreich spielen, gehören für mich zu den stärksten Abschnitten des Romans. Michaela Grünig zeigt ungeschönte Wahrheiten und das Leid auf beiden Seiten der Kriegsgegner. Damit werden die Brüder Kuhlmann und Angestellte direkt konfrontiert.

In diesen bewegter Zeit kämpft die Elisabeth Kuhlmann um die Existenz ihrer Familie, das Luxushotel Palais Heiligendamm. Ihr eigenes Schicksal nimmt unterdessen eine dramatische Wendung.

Fazit:
Mit dem Roman hat die Autorin den Auftakt einer großen Familiensaga gestaltet. Die vorgestellten Personen sind authentisch und ihre Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Facetten ausgearbeitet. Verschiedene Handlungsstränge wurden geschickt miteinander verknüpft. Alles ist in einem flüssigen Tempo spannend erzählt und endet mit einem absolut überraschenden Cliffhänger. Man möchte unbedingt sofort weiterlesen. Es bleiben noch viele Fragen zur Familie offen.

Aus meiner Sicht ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Gern vergebe ich fünf Sterne. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Jackdeck Jackdeck

Veröffentlicht am 18.04.2021

Tolles historisches Buch

Das Seebad Doberan 1912 - provinziell aber auch gleichzeitig mondän - die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann sieht in diesem Ort die Chance sich den Traum eines familiengeführten Luxushotel, das Palais ... …mehr

Das Seebad Doberan 1912 - provinziell aber auch gleichzeitig mondän - die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann sieht in diesem Ort die Chance sich den Traum eines familiengeführten Luxushotel, das Palais Heiligendamm, zu erfüllen. Wie in jeder Familie treffen unterschiedliche Charaktere zusammen, mit ihren unterschiedlichen Träumen und Hoffnungen. Das Ganze ist eingebettet in eine Zeit, die an sich geprägt ist von Umrüchen und zahlreichen gesellschaftlichen Änderungen. Die Autorin schafft es die Vergangenheit, als Deutschland noch einen Kaiser hatte, auferstehen zu lassen. Als noch strenge Anstandsregeln und Klassenunterschiede herrschten, die Etikette das Leben bestimmte und Ehen nicht immer aus Liebe geschlossen wurden. Der Beginn des Ersten Weltkrieges verändert schließlich alles und läutet eine neue Zeit ein.

Das Hotel selbst und alles was hinter den Kulissen passiert sind toll beschrieben. Man wandelt beim Lesen durch das Hotel und genauso wie Elisabeth das Hotel liebt, verliebt man sich als Leser ebenfalls in das Palais.
Nach den ersten Seiten wurde es schon sehr spannend. Die Szenen in der Welt der Hotels waren sehr gut beschrieben, besonders der Generationwechsel innerhalb der Führung eines Betriebes, was gut in die heutige Zeit zu übertragen ist. Mit Spannung erwarte ich Teil 2

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Wencke Wencke

Veröffentlicht am 11.04.2021

Was für ein großartiger Auftakt einer Familiensaga

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, wie wunderschön das Buch gestaltet ist. Es fühlt sich wunderschön an und hat eine sehr angenehme Größe, da kommt schon beim "Buch in der Hand halten" pures Lesevergnügen ... …mehr

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, wie wunderschön das Buch gestaltet ist. Es fühlt sich wunderschön an und hat eine sehr angenehme Größe, da kommt schon beim "Buch in der Hand halten" pures Lesevergnügen auf.

Im Mittelpunkt dieser Familiensaga steht das Familienhotel - das Palais Heiligendamm. Heinrich Kuhlmann ist Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts so mutig, in Doberan ein luxuriöses Hotel zu eröffnen. In Heinrich Kuhlmanns Augen wird der Sohn Paul in der nächsten Generation das Hotel weiterführen. Allerdings ist es offensichtlich, dass Paul es nicht liegt, ein Hotel in der Klasse zu führen. Ganz anders Tochter Elisabeth, deren größter Traum es ist, im Hotel arbeiten zu dürfen. Für ihre Töchter haben die Eltern allerdings nur das Ziel, sie gut zu verheiraten, dass sie ein standesgemäßes Leben führen können.

Das Palais Heiligendamm sieht düsteren Zeiten entgegen. Es scheint ein Bankrott des Familienunternehmens, nur ein Wunder könnte noch helfen.

Ohne hier zu viel vorwegnehmen zu wollen: es ist ein großartiger Roman, in dem spannende Geschichten der einzelnen Familienmitglieder aber auch von Mitarbeiter*innen des Hotels erzählt werden.

Auch das was im ersten Weltkrieg erlebt werden musste, ist zu lesen.

Die Spannung in diesem Buch wird so perfekt aufgebaut, dass ich das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich es dann durchlesen musste.

Und nun freue ich mich schon riesig, dass schon bald der zweite Teil dieser Saga erscheint!

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Laudibooks_ Laudibooks_

Veröffentlicht am 09.04.2021

Ein großartiger facettenreicher Roman

Inhalt:
1912 Heiligendamm: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann sieht in Doberan an der Ostsee die Chance sich den langersehnten Traum eines Luxushotel zu erfüllen - das Palais Heiligendamm. Familie gelingt ... …mehr

Inhalt:
1912 Heiligendamm: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann sieht in Doberan an der Ostsee die Chance sich den langersehnten Traum eines Luxushotel zu erfüllen - das Palais Heiligendamm. Familie gelingt kein erfolgreicher Start. Die gut betuchten Gäste meiden bislang das neue Hotel. Frauen in der Führungsposition werden nicht gerne gesehen, dabei hätte Elisabeth, zweitälteste Tochter der Kuhlmanns wundervolle geschäftstüchtige Ideen und kaufmännisches Geschick. Paul, der feinfühlige Sohn und Juniorchef begeistert sich viel mehr für seine Musik. Familienoberhaupt Heinrich Kuhlmann weiß sich keinen anderen Rat und bittet ausgerechnet Julius Falkenhayn um Hilfe. Dieser hegt recht andersartige Ansichten und bringt Elisabeth ordentlich durcheinander, auch ihr Herz.

Meine Meinung:
In der packenden historischen Familiengeschichte begleiten wir Familie Kuhlmann vom Sommer 1912 bis zum Winter 1919. Ich konnte mich nur schwer von der Geschichte lösen. Michaela Grünig hat einen fesselden, spannenden und flüssigen Schreibstil. Man fühlt sich direkt ins Deutsche Kaiserreich versetzt. Sehr authentisch beschreibt die Autorin die damaligen gesellschaftlichen Floskeln. Im Fokus der opulenten Saga stehen die Geschwister Elisabeth und Paul. Auch das Stubenmädchen Minna bekommt ihre eigene Stimme. Abwechselnd wird aus den drei Perspektiven erzählt. Michaela Grünig schildert sämtliche Geschehnisse sehr lebendig und atmosphärisch. Sie trifft genau den Ton für die damalige Zeit. Sehr gelungen fand ich die unterschiedliche dargestellte Familienkonstellation. Es wird nicht langweilig. Ein wunderbarer Mix aus Macht, Lügen, Intrigen und Liebe.
Das tolle ist, ich muss nicht mehr lange auf Band 2 "Stürmische Zeiten" warten. Er erscheint bereits am 28. Mai 2021

Fazit:
4,5 / 5 🌟 Spannend und sehr atmosphärisch

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mabuerele mabuerele

Veröffentlicht am 05.04.2021

Gelungener Auftakt

„...Es war ein Kommen und Gehen, ein sorgfältig orchestriertes Schauspiel wie auf einer Bühne, an dem sich Elisabeth niemals sattsehen würde...“

Mit diesen Worten beschreibt Elisabeth ihre Eindrücke von ... …mehr

„...Es war ein Kommen und Gehen, ein sorgfältig orchestriertes Schauspiel wie auf einer Bühne, an dem sich Elisabeth niemals sattsehen würde...“

Mit diesen Worten beschreibt Elisabeth ihre Eindrücke von Palais Heiligendamm. Vor kurzen ist ihre Familie aus Berlin nach Bad Doberan gezogen, weil der Vater das Hotel übernommen hat.
Wir schreiben das Jahr 1912. Es war die Idee von Ottilie Kuhlmann, die ihren Mann gedrängt hat, sich um ein eigenes Hotel zu bemühen.
Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt.
Elisabeth ist die zweitälteste Tochter des Hauses. Sie würde gern im Hotel mitarbeiten. Aber dafür hat ihre Mutter gar kein Verständnis. Dabei hat Elisabeth einen sehr guten Blick für Details und bringt gut umsetzbare Vorschläge, wenn es darauf ankommt.
Paul, der Sohn des Hauses, ist als Nachfolger gesetzt. Doch er selbst hat diese Ambitionen nicht. Er tut sich schwer, seinen Pflichten nachzukommen. Im Herzen ist er Künstler. Mit seinem Klavierspiel berührt er die Zuhörer.
Minna ist Hausmädchen bei Familie Kuhlmann. Sie hat das Angebot angenommen, sie nach Bad Doberan zu begleiten. In ihr aber brennt das Heimweh nach ihrer Familie.
Der Schriftstil ist ausgefeilt. Die Autorin arbeitet häufig mit passenden Metaphern und beschreibt die Örtlichkeiten detailgenau. So hatte ich schnell ein Bild des Hotels im Kopf.
Durch die unterschiedlichen Perspektiven ergibt sich ein vielschichtiges Bild der Verhältnisse. Ottilie ist die Tochter eines Offiziers. Das zeigt sich in den Äußerungen gegenüber Paul:

„...Auf dem Parkett werden bleibende Verbindungen geknüpft, und die Schwellen der Ballsäle führen in den sicheren Hafen der Ehe. Wenn du Walzer, Menuett und Polka nicht beherrschst, wirst du dich schwertun, eine standesmäßige Ehefrau zu finden...“

Ich darf die Familie bis in den Winter 1918/19 begleiten. Als das Hotel vor dem Krieg finanziell ins Schlingern gerät, wird Julius Falkenhayn im Auftrag von Graf Seitz Geschäftspartner. Er erkennt Elisabeths Potential und fördert sie. Privat allerdings sind sie anfangs wie Hund und Katz. Elisabeths Mutter ist das gerade recht, denn sie misstraut den jungen Mann mit mysteriöser Vergangenheit. Julius hat einige Jahre in Afrika verbracht. Ottilie hat zwar keine Ahnung von dem Leben dort, erlaubt sich aber eine Meinung:

„...Ich verstehe sowieso nicht, warum die Eingeborenen gegenüber den deutschen Missionaren und Siedlern nicht mehr Dankbarkeit an den Tag legen. Schließlich bringen die ihnen doch erst Disziplin, Hygiene, Gehorsam, Sitte und Anstand bei...“

Julius kontert und verliert weitere Sympathie bei Ottilie.
In den Kriegsjahren ist Elisabeth zum großen Teil auf sich allein gestellt, um das Hotel am Laufen zu halten. Paul hat sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet – und das schon nach wenigen Tagen bereut. Gerade an ihm wird deutlich, wie der Krieg aus einen schöngeistigen jungen Mann eine abgestumpftes Wesen macht.
Julius wird,wie wir heute sagen würden, Kriegsberichterstatter. Er, der konsequent gegen den Krieg ist, formuliert seine Ambition so:

„...Andererseits will ich die Katastrophe dokumentieren, die da gerade geschieht, damit zukünftige Generationen niemals wieder in einen derart sinnlosen Krieg ziehen...“

Der Roman spielt die gesamte Palette der menschlichen Gefühle wider: Freude, Trauer, Eifersucht und Wut. Das Leben kennt Höhen und Tiefen. Und die Jahre verändern die Protagonisten – nicht immer zum Guten. Der Judenhass von Ottlilie ist mir mehr als suspekt. Julius`Einstellung zum Krieg dagegen hebt sich wohltuend von der herrschenden Euphorie ab. Johanna, die älteste Tochter, zeigt sehr viel Empathie und Einsatzbereitschaft.
Natürlich kommen in ein bekanntes Hotel auch historische Persönlichkeiten, so der Dichter Rainer Maria Rülke. Er begibt sich selbst in die Küche, um sich für ein Soufflè zu bedanken.

„...Ein Pariser Sternekoch hat mir einmal gesagt, Soufflés seien wie Katzen. Wenn man ihnen nicht seine ganze Aufmerksamkeit schenkt, werden sie zickig und machen, was sie wollen….“

Es sind solche Sprachspiele, die das Lesen immer wieder zum Vergnügen machen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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"Starke Frauen in bewegten Zeiten"

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Autorin

Michaela Grünig

Michaela Grünig - Autor
© Michaela Grünig

Michaela Grünig, geboren und seelisch beheimatet in Köln, war lange Jahre im Ausland tätig. Dort kam sie nicht nur mit interessanten Menschen und ihren Geschichten zusammen, sie entdeckte auch ihre große Liebe zum Reisen. Seit 2010 hat sie ihr Hobby, das Schreiben, zum Beruf gemacht. Zusammen mit ihrer Familie und vielen Tieren lebt sie in der Westschweiz.

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