Eines Menschen Flügel
 - Andreas Eschbach - Hardcover

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26,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Hardcover
Science Fiction
1.257 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2702-7
Ersterscheinung: 30.09.2020

Eines Menschen Flügel

Roman

(17)

Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten – doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde. Daher haben die Siedler ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sodass sie fliegen können. Es gibt jedoch weitere Rätsel: Noch nie haben die Menschen die Sterne gesehen. Der Himmel ist immer bedeckt, als würde sich dahinter etwas verbergen. Den Himmel, so heißt es, kann man nicht erreichen. Oder doch? Owen, einem Außenseiter, gelingt es – mit tödlichen Folgen …

Pressestimmen

„Ein märchenhaftes Leseabenteuer – auch prächtig zum Vorlesen(lassen).“
„[…] schlichtweg überzeugend und ein typischer Eschbach, mit allen Ingredienzen, die man bei diesem Autor gewohnt ist, wie ein packendes Setting, überzeugende Charaktere und eine spannende Geschichte.“
„Wenn Ihr Romane von Andreas Eschbach mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr tolles Worldbuilding mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr Fantasy mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr Science-Fiction mögt: Unbedingt lesen.“

Rezensionen aus der Lesejury (17)

Tefelz Tefelz

Veröffentlicht am 11.04.2021

Märchenhafte Science Fiction

Eschbach ist speziell ! Mann weiß es und sicherlich gefällt einem nicht alles was er macht. Doch er traut sich immer etwas neues zu und alleine für seine komplexen Geschichten und Fantasien, hat er meinen ... …mehr

Eschbach ist speziell ! Mann weiß es und sicherlich gefällt einem nicht alles was er macht. Doch er traut sich immer etwas neues zu und alleine für seine komplexen Geschichten und Fantasien, hat er meinen größten Respekt.

Auf einem fernen Planeten, der durch eine sehr dicke Wolkenhülle umgeben ist, leben Nachfahren von Menschen, denen durch Genmanipulation Flügel gewachsen sind und in sogenannten Riesenbäumen in Nestern wohnen. Es gibt über 30 verschiedene Stämme, die untereinander nicht heiraten dürfen. Dazu gibt es den Magor, ein Wesen das den Boden beherrscht und sowie sich jemand auf dem Gras niederlässt, wird er vom Magor einfach ausgesaugt. Es gibt Ausnahmen an denen der Magor nicht ist, aber es gibt einen Grund warum die Menschen in der Luft und auf Bäumen leben. Es gibt Bücher von den "Ahnen" und Technik im weitesten Sinne ist nicht erwünscht, doch es gibt einen Menschen , der den Wunsch hat, einmal die Sterne zu sehen und das Verhängnis nimmt seinen Lauf....

Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde und habe zunächst gestutzt als ich gesehen habe, wie viele Kapitel es gibt. Auch dachte ich zunächst, habe ich jetzt ein Jugendbuch vorliegen und war schon etwas frustiert, da mir die Aquamarin Reihe ebenfalls überhaupt nicht gefallen hatte. 42 Stunden Jugendbuch mit Menschen die Flügel haben und alle so nett sind, das wäre für mich das blanke Entsetzen gewesen, doch irgendwann ist man einfach drin in diesem Universum und nichts scheint irgendwie merkwürdig. Es ist ausschweifend, es ist faszinierend, es ist eine heile Welt und selbst die Bösen versuchen mit kleinen Attentaten zum Ziel zu kommen, die aber niemand umbringen sollten.

Was mit Owen beginnt und seinem Versuch den Himmel zu erreichen und zu durchstoßen, entwickelt sich zu einer sehr komplexen Welt, in der viele Bewohner eine Geschichte haben, und diese auch erzählt wird. Einfach mal geradlinig eintauchen geht nicht, da braucht man viel Lust sich auf diese große Welt und Ihre Bewohner einzulassen. Wer das schafft, bekommt keinen Thriller aber eine wunderbar erzählte Geschichte, die Anfangs als Märchen und zum Ende hin als blanker Alptraum weiter führt und nichts mehr mit einem Jugendroman zu tun hat.

Es ist schwer das zu beschreiben. Wer permanente Action sucht, ist hier klar falsch. Wer eine Mischung aus Märchen/ Fantasy / Sciene Fiction sucht, bei der man viele Personen und ihre Geschichten kennenlernen muss , mag der kann hier zuschlagen. Für mich nach 42 Stunden, der in die Welt eingetaucht ist, ein Schmerz wieder aufzutauchen ! 5 Sterne von mir, weil das wirklich nachhallt !

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buchnarr buchnarr

Veröffentlicht am 19.03.2021

Epische Science-Fiction Fantasy – Saga

Trotz des gigantischen Umfangs von mehr als 1200 Seiten, sollte man sich die Zeit nehmen und sich dieses Buch gönnen. Mit viel Liebe zum Detail sowohl bei den einzelnen Charakteren als auch beim Setting ... …mehr

Trotz des gigantischen Umfangs von mehr als 1200 Seiten, sollte man sich die Zeit nehmen und sich dieses Buch gönnen. Mit viel Liebe zum Detail sowohl bei den einzelnen Charakteren als auch beim Setting hat Andreas Eschbach ein sehr unterhaltsames Epos geschaffen. Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und verliert dieses Spannung auch bis zum Ende nicht mehr. Die Hauptprotagonisten sind Owen und sein Sohn Oris aus deren Blickwinkel die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Die Welt, die Eschbach uns hier nahebringt ist so phantastisch und durchdacht, dass ich meinte mittendrin zu sein. Deshalb machten mir auch die anfänglich zahlreichen Perspektivwechsel zu den neuen Charakteren nicht all zu große Probleme, dafür war die Geschichte einfach zu genial.
Mein Fazit: „Eines Menschen Flügel“ ist ein Buch, dass einen über Courage, Liebe, Vergeltung aber auch Verlust und Kameradschaft nachsinnen lässt. Es ist ein episches Werk, das mir wundervolle Lesestunden geschenkt hat. Ich kann es jedem nur empfehlen. Von mir gibt es volle 5 Sterne dafür.

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Schugga Schugga

Veröffentlicht am 31.01.2021

Geniale SF-Idee, anstrengend zu lesende Umsetzung

Irgendwo, in einer fernen Zukunft auf einem weit entfernten Planeten: Die Ahnen der hier lebenden Menschen kamen einst von den Sternen, welche hier jedoch hinter einer immerwährenden Planetenhülle für ... …mehr

Irgendwo, in einer fernen Zukunft auf einem weit entfernten Planeten: Die Ahnen der hier lebenden Menschen kamen einst von den Sternen, welche hier jedoch hinter einer immerwährenden Planetenhülle für aller Augen verborgen liegen. Um das Überleben ihrer Kinder zu sichern, hinterließen sie ihnen Bücher, nach deren Inhalt sie sich richten sollen. Neben Wissenswertem wie Mathematik, Medizin und Herstellanleitungen wie z. B. für Papier enthalten diese Bücher Anweisungen zum gesellschaftlichen Zusammenleben, um Entwicklungen wie Überbevölkerung, Inzest und Habgier zu vermeiden. Das wichtigste Erbe jedoch sind die Flügel, welcher ein jeder Mensch auf seinem Rücken trägt. Damit können sie in den großen Nestbäumen wohnen und den Boden meiden, denn dieser ist vielerorts toxisch. Es gibt Flächen, welche Lebenwesen absorbieren wie eine fleischfressende Pflanze in Planetenform im Fast-Food-Modus, auch Margor genannt.
Nach mehr als tausend Planetenjahren versucht Owen, die planetare Hülle zu durchbrechen und die Sterne zu sehen. Er trainiert hart dafür, sein Ziel zu erreichen - wird er es schaffen? Und warum bedeutet dies eine Gefahr für das paradiesische Leben der Menschen? Eine Gefahr, vor welcher die Ahnen einst warnten?
Der Roman hat einen immensen Umfang, da lässt sich einiges an Handlung erwarten. Zumal ich vom Autor bisher stets wohldurchdachte Romane gewohnt bin. Entsprechend enthusiastisch wagte ich mich an diesen Wälzer heran. Warum mich diese grandiose Idee seines Romans dennoch nur mäßig begeistern konnte, versuche ich mal zu erklären.
Zuerst zur Idee: Die ist wirklich gelungen und entpuppt sich im Laufe des Romans als hervorragend durchdacht. Von zwischenmenschlichen Kleinigkeiten bis hin zum Worldbuilding ist alles in sich stimmig. Auch von den ursprünglichen Ahnen über Owens Bestrebungen, die Sterne zu sehen bis hin zu den darauf folgenden Konsequenzen - alles top! Tatsächlich hatte ich meinen Spaß daran, diese Handlung mit all ihren Hintergründen zu verfolgen. Das "Aber" folgt jedoch auf großen Schwingen: Die Umsetzung des Ganzen.
Der Autor hat sich dafür entschieden, jeden Abschnitt aus der Sicht einer anderen Person zu erzählen. Was zunächst nach Abwechslung klingt, bremst die Handlung leider immens aus, denn jede gewählte Person bekommt nur einen eigenen Abschnitt - und insgesamt hat Andreas Eschbach sich für rund 30 Personen entschieden! Das bedeutet: 30 Personen, die nicht nur das aktuelle Geschehen schildern, sondern zudem von sich, ihrem Leben und ihren Gedanken berichten. Im Extremfall sieht es so aus, dass z. B. an einer äusserst spannenden Stelle, an der ein gefährlicher Wendepunkt im Leben der Menschen stattfindet, ein Schnitt hin zur nächsten Person erfolgt - und die berichtet erstmal ausführlich über ihre Kindheit, das Kennenlernen ihrer Ersatzschwester, ihre erste Liebe, nur um weitere Geschehnisse aus ihrer Sicht zu berichten, welche vor einigen hundert Seiten bereits behandelt wurden, bevor es - endlich! - in der Handlung weitergeht. Sowas bremst die Spannung nicht nur mehrmals im Roman bis auf den Nullpunkt herunter, sondern wird auch irgendwann langweilig, zumal der Autor es sich nicht nehmen lässt, einige Dinge bis ins allerkleinste Detail zu beschreiben. Die Wirkungsweise diverser fiktiver Tiere und Pflanzen als Nahrung, Gift oder Medizin, die Erinnerungen an irgendwelche irrelevanten früheren Liebschaften - selbst vor der detaillierten Beschreibung von Verdauungsstörungen macht der Autor keinen Halt. Sowas empfand ich auf Dauer als frustrierend, so dass ich dazu überging, entsprechende Passagen querzulesen, ob überhaupt irgendwas Wichtiges darin vorkommt. Meiner Meinung hat hätte ein guter Teil davon weggelassen werden können, um die Handlung deutlich zu straffen.
"Eines Menschen Flügel" ist ein wirklich hervorragend erdachter SF-Epos mit geflügelten Nachkommen der Menschheit auf einem verborgenen Planeten, in welchem viele gesellschaftskritische Themen Einzug finden. Leider lässt der gewählte Erzählstil, für welchen der Autor sich diesmal entschieden hat, das Werk zu einem aufgeblähten Roman voller Zeitsprünge, Wiederholungen und unnötig vieler Details anwachsen, welches dem Leser dadurch einiges an Durchhaltevermögen abverlangt.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 30.12.2020

Fantastisch

Eine fantastische Geschichte, die spannend und faszinierend zugleich ist. Auf dem fremden Plakaten kann man scheinbar den Himmel nicht erreichen. Doch dann gelingt es doch jemandem. Ich fand das Buch sehr ... …mehr

Eine fantastische Geschichte, die spannend und faszinierend zugleich ist. Auf dem fremden Plakaten kann man scheinbar den Himmel nicht erreichen. Doch dann gelingt es doch jemandem. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und interessant, aber auch mit einem tieferen Sinn. Die Figuren waren besonders und der Schreibstil sehr schön. Auch das Cover gefällt mir. Ich hatte sehr viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Wuschel Wuschel

Veröffentlicht am 28.12.2020

Es hätte Liebe werden können.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn dieses Buch ist einfach so genial, aber gleichermaßen hätte ich es am liebsten an die Wand geworfen. Hier sei noch kurz angemerkt, dass ich es sowohl gehört ... …mehr

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn dieses Buch ist einfach so genial, aber gleichermaßen hätte ich es am liebsten an die Wand geworfen. Hier sei noch kurz angemerkt, dass ich es sowohl gehört als auch gelesen habe. Da ich ein Audible Guthaben über hatte und es dort ungekürzt verfügbar war, nutze ich die "Chance". Ich war schon beim ersten Viertel des Buches, welches ich überwiegend gehört hatte, total hin und weg. Wie Eschbach diese Welt beschreibt, die Geschichte aufzieht, einfach phänomenal.

Vermutlich hätte man die tatsächliche Geschichte in 500 Seiten abhandeln können. Ich war so eingenommen von all den Beschreibungen und der Geschichte jedes einzelnen Menschen, dass das Buch gerne 1.000 Seiten mehr hätte haben dürfen. Die Kapitel spielen jeweils aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten und sind in jeweilige Unterkapitel aufgeteilt. In den Hauptkapiteln wird häufig Ort und gelegentlich auch die Zeit gewechselt, jedoch werden die Fäden am Ende zusammen geführt . Einzig die ganzen Namen waren oft etwas verwirrend und ich brauchte manchmal etwas um mich in einem neuen Kapitel zurecht zu finden. Doch nie wirklich lange.

Der Stil war einfach großartig zu lesen, die Geschichte war - obwohl teilweise so wenig passierte - einfach absolut packend und ich war schnell in dieser gefangen. Man muss sich das einfach mal vorstellen: Mensch sein und fliegen können. Herrlich! Wie schon gesagt, das Buch hätte für mich gerne mehr Seiten haben können, denn manche Dinge wurde schneller abgehandelt als andere - weil man es schon einmal erlebte, es zu sehr nebensächlich war oder an anderer Stelle aufgegriffen wurde. Nichtsdestotrotz komme ich hier zu meiner Kritik. Das Ende!

Das hat meinem Lesevergnügen einen absoluten Dämpfer verpasst. Es wird etwa 80% des Buches richtig gut Spannung aufgebaut für das große Finale. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Und was passiert dann? Dann fängt der Autor an, während quasi gerade das Finale am Laufen ist, die Lebensgeschichte der jeweilige Charaktere zu erzählen. Das war ja so überhaupt nicht meins. Zuvor fand ich das großartig, aber wenn gerade alles drunter und drüber geht und ich einfach wissen möchte wo das alles endet, da interessiert es mich wirklich nicht, wer mit wem, wie, wann und/ oder warum. Das hat mir so die Luft raus gelassen, dass ich für die letzten 20% gut zwei oder drei Tage brauchte - auch gehört -, weil ich schlichtweg keine Lust mehr hatte. Der "Anhang" - also was danach geschah - war wohl ganz interessant, konnte mich aber leider nicht mehr so richtig abholen. Das klingt vielleicht total verpfienzt oder versnobt, aber irgendwie ging es einfach nicht mehr. Ich liebe das Buch, die Geschichte, wirklich, aber der Schluss hat mir irgendwie das gute Gefühl am Ende einfach verdorben. Es freut mich wirklich sehr, wenn ich Rezensionen lese, die hellauf begeistert sind von diesem Buch, aber leider konnte es mich nicht zu hundert Prozent überzeugen.

Fazit:

Eine richtig tolle Geschichte, die super erzählt wird und durch Einfallsreichtum begeistert, mich aber am Schluss nicht überzeugen konnte.

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Spannende Hintergründe zum neuen Roman von Andreas Eschbach

Markosuls Karte der bekannten Welt

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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

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