Still Alice
 - Lisa Genova - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
320 Seiten
ISBN: 978-3-404-27115-3
Ersterscheinung: 12.02.2015

Still Alice

Mein Leben ohne Gestern
Roman
Übersetzt von Veronika Dünninger

(10)

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

Pressestimmen

„[...] ein tolles Debüt mit diesem unglaublich informativen Roman, der berührt und fesselt.“
Still Alice – Mein Leben ohne gestern lehrt uns mit einer beeindruckenden Geschichte: Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, bleiben immer noch die Gefühle.“
„Still Alice ist ein Drama im besten Sinne. Keine leichte Kost, dafür bietet die Produktion Stoff zum Nachdenken.“
„Lisa Genova hat mir ihrem Debütroman […] eine ergreifende und berührende Geschichte zum hochaktuellen Thema Alzheimer geschrieben."
„Sehr berührend, ergreifend, auch traurig – aber in keinem Moment reißerisch.“

Rezensionen aus der Lesejury (10)

Lilli33 Lilli33

Veröffentlicht am 17.06.2020

Sehr einfühlsam


Inhalt:
Alice Howland ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin. Sie ist Dozentin an der Harvard Universität in Boston. Und sie ist erst 50 Jahre alt, als sie die erschütternde Diagnose „Alzheimer-Krankheit“ ... …mehr


Inhalt:
Alice Howland ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin. Sie ist Dozentin an der Harvard Universität in Boston. Und sie ist erst 50 Jahre alt, als sie die erschütternde Diagnose „Alzheimer-Krankheit“ bekommt. Innerhalb weniger Monate baut die erfolgreiche, glücklich verheiratete Mutter von drei Kindern rapide ab, verliert Vergangenheit und Zukunft. Es bleibt ihr nur noch das Jetzt.

Meine Meinung:
In ihrem Debütroman verarbeitet Lisa Genova die Alzheimer-Erkrankung eines nahen Angehörigen. Sie weiß also, wovon sie erzählt, und das merkt man beim Lesen sehr gut. Sie versteht es, sich in die kranke Protagonistin einzufühlen und die schleichenden Veränderungen festzuhalten, die Alice das Alltagsleben schwermachen.

Ich empfand es als harten Tobak, mitzuerleben, wie aus der agilen, dynamischen und selbstbewussten Alice ein Häufchen Elend wird, dass sich seiner Umwelt und sogar selbst nicht mehr sicher sein kann. Ich fand es aber auch bewundernswert und berührend, wie Alice nicht aufgibt und immer wieder kämpft, wie sie sich Strategien zurechtlegt, um ihre kognitiven Defizite zu überlisten.

Genauso wie in Alice konnte ich mich aber auch in ihre Familie hineinversetzen, deren Mitglieder unterschiedlich mit der Krankheit umgehen. Teilweise glättet und vertieft sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, teilweise fühlt sich der Ehemann in seinem beruflichen Fortkommen gebremst. Dies alles konnte ich gut nachvollziehen.

Dieser Roman gibt es meines Erachtens einen guten Einblick, wie das Gefühlsleben einer an Alzheimer erkrankten Person sich entwickeln kann. Er fördert Verständnis sowohl für die Erkrankten als auch die Pflegenden. Er macht Mut und zeigt, wie wichtig vor allem eines ist: Liebe.

★★★★★

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rina23 Rina23

Veröffentlicht am 07.10.2019

Eine beeindruckende Geschichte

Titel: Still Alice - Mein Leben ohne Gestern
Autor: Lisa Genova
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 10,00 €

Inhalt:
Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. ... …mehr

Titel: Still Alice - Mein Leben ohne Gestern
Autor: Lisa Genova
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 10,00 €

Inhalt:
Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

Meine Meinung:

Ich war direkt begeistert von dem Buch gewesen.Alice hat einen Diagnose bekommen, die ihr Leben für immer verändern wird. Besonders schlimm ist da sie sich immer über ihren Verstand definiert hat und nun wird ihr genau das genommen. Trotzdem gibt sie nicht einfach so auf. Sie kämpft dafür ihr Leben weiterhin so gut wie möglich zu bewältigen. Sie war mir sehr sympathisch, da sie eine Kämpferin ist, die sich ihrer Diagnose nicht einfach so ergeben hat.
Alice Mann war mir nicht sehr sympathisch. Ich fand , dass es ihm nur darum ging, wie er sein Leben ohne es wirklich umstellen zu müssen weiterleben kann. Er versuchte mit dem Leben so weiterzumachen. wie es davor war. Er war nicht bereit sein Leben umzustellen und Kompromisse zu machen, auch wenn ihm das noch mehr Zeit mit Alice geschenkt hätte.
Auch wie sich die Beziehung zu ihren Kindern verändert hat, fand ich wirklich sehr spannend. So hatte Alice am Anfang des Buches ein eher angespanntes Verhältnis zu ihrer jüngsten Tochter Lydia. Da diese eine Kariere als Schauspielerin ohne eine wirkliche Ausbildung anstrebt, was Alice nicht versehen kann. Dies verändert sich aber im Laufe des Buches. Lydia ist es wichtig für ihre Mutter da zu sein und sie nicht allein zu lassen und so verbringen sie viel Zeit zusammen und Alice beginnt die Leidenschaft ihrer Tochter zu verstehen.
Den Schreibstil fand ich auch sehr gut. Ich hab das Buch schon ein paar mal gelesen und war jedes Mal schnell damit durch.

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flowerpower0701 flowerpower0701

Veröffentlicht am 19.02.2019

Was wenn?

Was wenn einem alles worüber man sich definiert hat, plötzlich weg ist? Was wenn einen niemand mehr ernst nimmt? Was wenn man eines morgens aufwacht und man Alzheimer hat?

Was wenn?

Damit muss Alice ... …mehr

Was wenn einem alles worüber man sich definiert hat, plötzlich weg ist? Was wenn einen niemand mehr ernst nimmt? Was wenn man eines morgens aufwacht und man Alzheimer hat?

Was wenn?

Damit muss Alice sich nun auseinandersetzen.

Zum Inhalt:
Im Buch geht es, wie der Titel auch schon verrät, um Alice. Alice ist Psychologie Professorin in Harvard und hat ihr Leben lang Sprachen und Kommunikation studiert. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie in Boston, wo auch er an der Harvard Universität arbeitet. Sie haben 3 Kinder: Anna, eine Anwälten, Tom, einen angehenden Doktor und Lydia, die gerne Schauspielerin werden möchte. Zu Lydia hat Alice kein so gutes Verhältnis, da sie keine Perspektive in der Schauspielerei sieht.
Allerdings verändert sich ihr Leben als bei ihr mit gerade einmal 50 Jahren die früh einsetzende Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wird. Von da an beginnt Alice Kampf. Der Kampf sich selbst nicht zu verlieren.

Fazit:
Alice ist ein so beeindruckender Charakter. Man fühlt mit ihr mit, wie sie Stück für Stück ein Teil von sich verliert und daran nichts ändern kann. Sie war eine Frau, die sich über ihre Intelligenz und ihre Sprache definiert hat und nun wird ihr alles genommen. Trotzdem gibt sie nicht auf. Sie macht immer weiter und stellt sich selbst immer wieder neuen Herausforderungen.
Von Alice Mann war ich kein so großer Fan. Manchmal fand ich ihn ein wenig egoistisch.
Dafür fand ich die Entwicklung zwischen Alice und ihrer jüngsten Tochter Lydia einfach großartig. Während beide ein eher angespanntes Verhältnis am Anfang hatten, wurde das mit dem Auftritt von Alice Krankheit besser. Manchmal hatte man das Gefühl, dass Lydia Alice sogar am Besten verstand.
Ein unglaubliches Buch, dass einem einen tieferen Einblick in die Welt, der Menschen gibt, die an Alzheimer leiden.

Es ist ein wichtiges Buch, was man regelrecht verschlingen kann und einen zum Nachdenken anregt.

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siko71 siko71

Veröffentlicht am 19.02.2019

Diagnose - Alzeimer

Alice Howland, 50 Jahre, Diagnose Alzheimer. Schrecklich, wenn man so eine Diagnose bekommt. Alice ist Professorin in Harvard und mekr eines Tages selbt, das irgendwas nicht mit ihr stimmt. Sie führt ... …mehr

Alice Howland, 50 Jahre, Diagnose Alzheimer. Schrecklich, wenn man so eine Diagnose bekommt. Alice ist Professorin in Harvard und mekr eines Tages selbt, das irgendwas nicht mit ihr stimmt. Sie führt es auf die Wechseljahre hin. Aber sie sollte eines Besseren belehrt werden. Sie sagt es ihrer Familie und allesind wie vor den Kopf gestossen. Aber alle bemühen sich Alice es so gut wie möglich gehen zu lassen. Sie selbst sieht ihr Leben nur noch in einer Blase und ihre Angehörigen sind keine Kinder mehr oder der Ehemann, für sie sind es nur noch Menschen, die um sie rum sind.

Ich habe den Film schon gesehen und nun noch das Buch dazu gelesen. Es macht einem ganz schön zu schaffen, wenn an den sogenannten Verfall des Menschen sieht, vorallem in jungen Jahren. Und es ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Schrecklich.

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bluetenzeilen bluetenzeilen

Veröffentlicht am 18.02.2019

Wenn du dich selbst nicht mehr erkennst

Wie ist es wenn dir dein ganzes Leben unter den Füßen weggerissen wird? Alles was dich früher einmal ausgemacht hat, gibt es nicht mehr und du erkennst dich selbst nicht mehr wieder. Die Menschen in deinem ... …mehr

Wie ist es wenn dir dein ganzes Leben unter den Füßen weggerissen wird? Alles was dich früher einmal ausgemacht hat, gibt es nicht mehr und du erkennst dich selbst nicht mehr wieder. Die Menschen in deinem Umkreis nehmen dich nicht mehr ernst und wollen Entscheidungen über dein Leben treffen.

Genau so geht es Alice.

Zum Inhalt:
Im Buch geht es um Alice, die Psychologie Professorin in Harvard ist und ihr Leben lang Kommunikation und Sprachen studiert hat. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann John in Boston, wo auch er in Harvard Professor ist und dort Biologie unterrichtet. Zusammen haben sie auch 3 Kinder: Ihre Tochter Anna, eine Anwältin, die selbst schon verheiratet ist und dabei ist ein Familie zu gründen. Ihren Sohn Tom, einen angehenden Arzt und ihr jüngstes Kind Lydia. Lydia ist der Rebell in der Familie und studiert nicht. Sie will lieber Schauspielerin werden, weswegen sie auch in Los Angeles lebt. Allerdings ist Alice alles andere als glücklich über die Berufswahl ihrer Tochter, was zur Folge hat, dass beide sich oft streiten. Aus diesem Grund hat Lydia auch ein besseres Verhältnis zu ihrem Vater, der sie auch unterstützt, was er allerdings hinter Alice Rücken macht.

Wenn Alice zu diesem Zeitpunkt nur gewusst hätte, dass das noch ihr geringstes Problem ist.

Es schleicht sich langsam an, denn immer wieder kommt es dazu das Alice kleine Aussetzer hat, sie vergisst ein Wort oder verliert die Orientierung.
Bei ihrem Arzt bekommt sie eine für sie völlig absurde Diagnose gestellt: Sie soll an Alzheimer leiden. Dabei ist sie gerade mal 50 Jahre.
Von nun an beginnt ihr Leben mit der früh einsetzenden Alzheimerkrankheit. Er Kampf beginnt und dabei lernt sie neue Menschen kennen, kommt anderen Näher und entfernt sich auch von denen, die ihr am nächsten standen.

Fazit
Alice ist ein wirklich beeindruckender Charakter, der sich nicht einfach so geschlagen gibt, als sie die Diagnose bekommt. Denn sie hat sich immer durch und auch über ihre Intelligenz definiert. Sprache war sozusagen das was sie ausmachte und dann wurde von einem Augenblick auf den Nächsten ihr das alles genommen, aber sie versucht das Beste daraus zu machen. Sie stellt sich selber Aufgaben, schreibt sich Wörter auf und muss sie sich dann für mehrere Minuten merken und dann guckt sie nach ob sie es geschafft hat. Sie lernt andere Leute mit Alzheimer kennen und redet mit ihnen darüber, wie sie sich jetzt fühlt und was sich nun für sie verändert hat.

Aus ihrer Krankheit resultiert aber auch etwas gutes, so bekommt Alice dadurch ein besseres Verhältnis zu Lydia. Sie versteht sie nun besser, liest ihre Drehbücher und geht sogar zu ihren Theaterstücken. Auch Lydia kommt jetzt besser mit ihrer Mutter klar und ich muss sagen, dass mir das Verhältnis zwischen Lydia und Alice mit am Besten gefallen hat. Ich persönlich hatte auch das Gefühl, dass Lydia sie am Besten versteht.

John hingegen ist mir im Laufe des Buches immer unsympathischer geworden. Zwar will er auch nur das Beste für Alice, aber ich hatte das Gefühl, dass es ihm in erster Linie nur um sich ging. Als es hieß Alice oder sein Job, da ging es ihm eigentlich nur um seine Arbeit. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, dass er sehr egoistisch ist und Alice nicht wirklich verstehen kann, obwohl er sich wirklich Mühe gibt. Und das ist auch ihm Hoch anzurechnen. John mag in vielen Punkten nicht so handeln, wie man es sich vielleicht wünschen würde, aber man darf auch nicht vergessen, dass Alice Krankheit auch ihn selbst und sein Leben beeinflusst. Alice war immer eine eigenständige Frau gewesen, die sehr gut alleine klar kam und von einem Tag auf den Anderen hat John nun völlig neue Aufgaben, die er bewältigen muss.

Insgesamt ist Alice Geschichte einfach nur unglaublich. Das Buch gibt einem einen tieferen Einblick in die Welt der Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, aber auch von denen die diesen Menschen am Nächsten stehen.

Denn es ist ein Geschichte über eine Frau, die nicht aufgeben will und sich ihrer Krankheit nicht ergeben will.
Es ist ein Geschichte über einen Kampf, der eigentlich nicht gewonnen werden kann.

Aber vor allem ist es Alice Kampf mit sich selbst und mit ihrem Leben, ohne Gestern.

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Autorin

Lisa Genova

Lisa Genova - Autor
© Christopher Seufert

Nach ihrem Psychologiestudium hat Lisa Genova an der Universität Harvard in Neurowissenschaft promoviert. Ihr Debütroman, "Mein Leben ohne Gestern", zunächst im Eigenverlag veröffentlicht, hat sich inzwischen zu einem internationalen Bestseller entwickelt, stand lange auf der New-York-Times-Bestsellerliste und wurde von Lesern und Rezensenten begeistert aufgenommen. Die Autorin schreibt bereits an ihrem zweiten Roman.

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