A.R.G.O.S. - Niemand lebt für immer
 - Thomas Finn - Taschenbuch

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11,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Thriller
523 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18488-0
Ersterscheinung: 23.12.2021

A.R.G.O.S. - Niemand lebt für immer

Die geheimsten Geheimagenten Europas im Einsatz

Keine Zeit zu sterben – oder doch?

Die geheimste Geheimdienstorganisation ermittelt in ihrem ersten Fall

Nachdem die unauffällige Assistentin Lena Kaufmann miterlebt hat, wie ihr Chef durch ein professionelles Killerkommando umgebracht wurde, kommt sie in Kontakt mit der geheimen europäischen Agentenorganisation A.R.G.O.S., für die ihr Chef offenbar arbeitete. Als Zeugin und im Besitz von wichtigen A.R.G.O.S.-Geheiminformationen ist nun auch Lena im Visier der Killer. Eine Gruppe um den Agenten Perseus übernimmt ihren Schutz. Gemeinsam folgen sie einer Spur, die ihr Chef noch vor seinem Tod für seine Kollegen gelegt hat. Auf der lebensgefährlichen Jagd entdeckt Lena nicht nur ihre Begeisterung und ihr Talent für das Agentenleben, sondern sie steht auch einem Gegner gegenüber, der nur ein Ziel kennt: die Welt, wie wir sie kennen, zu zerstören.

Steckbrief A.R.G.O.S.

A.R.G.O.S. – Interview mit Thomas Finn

1. Wer oder was ist A.R.G.O.S. eigentlich?

Ich versuche mich mal rein akademisch an diese Frage heranzutasten. A.R.G.O.S. (das ein Akronym für ‚Agency for Research, Guarding, Offensive and Security‘ sein soll) ist ein ultrageheimer, supranationaler Geheimdienst, der sich um den Schutz Europas gegen interne und externe Feinde bemüht. Speziell dort, wo die nationalen Geheimdienste versagen. Gerüchteweise – ich betone das! – reichen die Ursprünge dieser Organisation bereits in die Hanse-Zeit zurück. Aber das sind natürlich reine Spekulationen. Man weiß ja, dass der Hansebund von Kaufleuten und Krämern gegründet wurde, und die waren auch früher schon viel zu geizig für derartige Extravaganzen.

2. Wie haben Sie die Welt von A.R.G.O.S. entwickelt?

Würde ich behaupten, dass nichts erfunden ist, und ich selbst durch hartes körperliches Training und jahrelange Agententätigkeit an zahllosen inner- und außereuropäischen Fronten profunde Einblicke in die Schlapphut-Szene gewonnen habe ... müsste ich das natürlich sofort wieder dementieren. Insofern: Alles frei erfunden! A.R.G.O.S. existiert selbstverständlich nicht. Das alles resultiert aus einer kranken Phantasie und natürlich dem exzessiven Konsum von zu vielen Filmen, die um gewisse gewalttätige Außendienstmitarbeiter mit den Kürzeln J.B. kreisen. Sie wissen schon: James Bond, Jason Bourne, Jack Bauer … So phantasielos geht es in „A.R.G.O.S. – Niemand lebt für immer“ natürlich nicht zu. Man hat ja eine gewisse Würde. Auch als Autor.

3. Wer ist Ihre Lieblingsfigur aus „A.R.G.O.S. – Niemand lebt für immer“ und warum?

Als Schöpfer dieses erschreckenden Protokol… dieser rein fiktionalen Erzählung, sind mir natürlich alle meine Protagonisten zugleich ans Herz gewachsen. Speziell jedoch meine Hauptprotagonistin Lena Kaufmann, eine Chefsekretärin – sie selbst bezeichnet sich lieber als ‚Assistentin der Geschäftsleitung‘ –, die ziemlich unversehens in die Agentenszene stolpert. Daran merkt man schon, wie fiktiv das Ganze ist. Denn niemand – ich betone: Niemand! – würde eine solche Dame allen Ernstes mit dem Schutz Europas betrauen. Da könnte Europa einpacken.

4. Was mögen Sie besonders an Agenten- und Spionagegeschichten?

Ehrlich gesagt nichts. Viel zu aufregend und unglaubwürdig. Ständig all diese Gewalt, all diese völlig überzeichneten Schurken oder diese vielen haarsträubenden Situationen, in die doch niemand hineingerät, der noch alle Tassen im Schrank hat. Persönlich stehe ich eher auf einen ruhigen Puzzle-Abend (eine Schwäche, die ich mich getraut habe in das Buch einzubauen) mit meinen Freunden aus meinem Kanarienvogel-Verein. Reine Lohnschreiberei, mag man mir jetzt vorwerfen, aber durch irgendetwas muss ich ja meine Tarnung … ich meine, mit irgendetwas muss ich ja meine Miete verdienen. Sorry.

5. Was inspiriert Sie beim Schreiben? Was brauchen Sie unbedingt zum Schreiben?

Sie sprechen jetzt aber nicht von Kreativität, oder? Die habe ich nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die Kollegen der Zunft dazu benötigen. Eine ruhige Umgebung? So bohème-mäßig in einem Pariser Altstadt-Café? Oder eine Flasche Wein? Vielleicht ein guter spanischer Tempranillo – möglichst in einem Zug geleert? Na ja, vermutlich doch eher einen Martini, geschüttelt nicht gerührt. Wie gesagt, Sie könnten ja auch einfach mal – so ganz theoretisch natürlich! – annehmen, dass das alles vielleicht doch nicht bloß reine Phantasie ist. Also, nur mal angenommen, dass ich tatsächlich bloß meine Einsatznotizen niederschreibe, dann bräuchte ich dafür wohl eher den Geruch von etwas Schießpulver und verbranntem Gummi, um in Stimmung zu kommen. Und vielleicht eine hübsche Femme Fatale als Muse an meiner Seite. Und natürlich darf es nicht passieren, dass ich aus Versehen meinen richtigen Stift mit dem Schießkugelschreiber verwechsle … Meine Güte: Sprechen wir es doch einfach aus: Das alles ist wahr! Begreifen Sie das endlich. Ich musste mir nichts ausdenken! Das … Einen Moment. Da draußen hat gerade der Paketbote geklingelt. Ich erzähle Ihnen gleich alles im Detail, ich will ihm nur eben öffnen …

Autorenfoto Thomas Finn
© Florian Lacina

Über den Autor

Thomas Finn, geboren 1967 in Chicago, studierte Volkswirtschaft und war als Journalist und Autor für diverse deutsche Verlage und Magazine tätig, u. a. als Chefredakteur für das Phantastik-Magazin Nautilus. Seit 2001 arbeitet er als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. Er ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit der Segeberger Feder. Thomas Finn lebt und arbeitet in Hamburg.

Weitere Informationen über den Autor finden Sie auf seiner Homepage: http://www.thomas-finn.de.

Autor

Thomas Finn

Thomas Finn - Autor
© Florian Lacina

Thomas Finn, geboren 1967 in Chicago, studierte Volkswirtschaft und war als Journalist und Autor für diverse deutsche Verlage und Magazine tätig, u. a. als Chefredakteur für das Phantastik-Magazin Nautilus. Seit 2001 arbeitet er als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. Er ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit der Segeberger Feder. Thomas Finn lebt und arbeitet in Hamburg. Weitere Informationen über den Autor finden Sie auf seiner Homepage: …

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