Der Totenzeichner
 - Veit Etzold - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Thriller
432 Seiten
ISBN: 978-3-404-17229-0
Ersterscheinung: 16.07.2015

Der Totenzeichner

Thriller

(12)

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.
 
Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?



 

Pressestimmen

ist ein blutiger Thriller der Extraklasse. Er ist nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Gemüter."
„Einfach spannend und gut.“

Rezensionen aus der Lesejury (12)

sChiLdKroEte62 sChiLdKroEte62

Veröffentlicht am 04.05.2020

Spannender, fesselnder Thriller, aber nichts für schwache Nerven

In Berlin wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden, deren Herz entfernt wurde. Dem Toten wurden außerdem mysteriöse Symbole in die Haut geritzt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass zehn ... …mehr

In Berlin wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden, deren Herz entfernt wurde. Dem Toten wurden außerdem mysteriöse Symbole in die Haut geritzt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass zehn Jahre zuvor im Westen der USA ein Serienkiller umging, dessen Taten einem auffällig ähnlichen Modus Operandi aufwiesen und der nie festgenommen werden konnte. Ist der Totenzeichner nach so langer Zeit zurückgekehrt und treibt nun in Berlin sein Unwesen?

Nach „Final Cut“, „Seelenangst“ und „Todeswächter“ handelt es sich bei „Der Totenzeichner“ um den vierten Fall für Clara Vidalis und ihre Kollegen vom LKA Berlin.

Nachdem mir die ersten drei Bücher um die sympathische Hauptkommissarin sehr gut gefallen haben und ich sie regelgerecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf „Der Totenzeichner“. Meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Thriller voller Spannung, der den Leser fesselt. Zeitweise fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Geschichte beginnt direkt spannend. Im Prolog findet sich der Leser am Fundort einer Leiche in den USA wieder. Im ersten Teil des Buches, der zehn Jahre nach dem Leichenfund in Amerika in Berlin spielt, geschieht sogleich ein brutaler Mord. Diese direkt zu Beginn aufgebaute Spannung wird während des gesamten Handlungsverlaufs aufrechterhalten.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven, der der Ermittler, der des Täters und der der Opfer erzählt. Dadurch wird die Geschichte lebendig. Außerdem tragen die Perspektivwechsel und der tolle, fesselnde und flüssige Schreibstil des Autors Veit Etzold zum Aufbau und zur Erhaltung der Spannung bei. Das Ende der Geschichte ist ein wenig überraschend, aber dennoch schlüssig. Die Beschreibungen sind stellenweise recht blutig und brutal. Obwohl ich härtere Thriller mag, hat es auch mich zwischenzeitlich ein wenig geschüttelt. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

Alles in allem ist „Der Totenzeichner“ ein spannender, fesselnder Thriller, der, wie auch die anderen Bücher der Reihe, absolut empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven ist. Ich freue mich schon sehr, auf weitere Fälle für Clara Vidalis und ihre Kollegen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

aly53 aly53

Veröffentlicht am 20.06.2018

Mit dem vierten Teil der Clara Vidalis Reihe ist dem Autor ein vielschichtiger und enorm spannender Thriller gelungen

Der vierte Band der Clara Vidalis Reihe begann schon megamäßig spannend.
Dieses mal bekommen es Clara Vidalis und ihr Team mit einem besonders kaltblütigen und brutalen Killer zutun.
Gleich am Anfang blicken ... …mehr

Der vierte Band der Clara Vidalis Reihe begann schon megamäßig spannend.
Dieses mal bekommen es Clara Vidalis und ihr Team mit einem besonders kaltblütigen und brutalen Killer zutun.
Gleich am Anfang blicken wir durch die Augen des Killers wie er einen Mord begeht.
Dieses wurde extrem brutal und detailliert beschrieben, so das ich wirklich alles vor Augen hatte.
In diesem Momente wurde ich das Grauen gelehrt.
Ich hatte nur einen Gedanken, das ist krank.
Dieser Gedanke verfolgte mich immer wieder im Laufe des Buches.
Dem Autor gelingt es wirklich sehr gut uns die Abgründe der menschlichen Seele aufzuzeigen. Es ist unfassbar, gnadenlos und schlägt sehr aufs Gemüt.
Ich hab immer wieder fassungslos und schockiert dagesessen.
Anbei sei auch bemerkt, das es nicht für zarte Gemüter geeignet ist.
Es geht wirklich extrem an die Substanz und selbst mich hat es echt heftig schockiert.
Der erste Mord findet an jemandem aus der Unterwelt statt.
Wobei man sich da schon fragt, tötet er nur die Bösen?
Durchaus möglich.
Dabei quält er die Opfer auf sadistische und brutale Art und Weise und ritzt ihnen anschließend ein Zeichen ein.
Relativ schnell wird McDeath klar, das diese Tötungsart bereits zehn Jahre zuvor in den USA auftrat.
Wo besteht die Verbindung?
Kurz danach werden Körperteile gefunden, die ebenjenes Zeichen aufweisen.
Ist es unser Killer oder jemand anderes?
Zwischendrin wird sich hauptsächlich mit Ermittlungsarbeit beschäftigt.
Ich fand es hochinteressant, aber ich denke manch andere Leser könnten es als langatmig empfinden. Da dadurch ja doch ziemlich Längen entstehen.
Es wird dabei in sämtliche Richtungen ermittelt und das sehr detailliert, so das es jeder verstehen kann.
Dieser Fall zieht ungeahnte Kreise und nimmt ungeahnte Dimensionen an.
Durch gezielte Wendungen schafft es der Autor immer wieder, den Leser zu verblüffen und das nackte Grauen zu lehren.
Mitunter kam bei mir sogar das Gefühl auf, es ginge mehr darum in sämtliche Richtungen zu ermitteln, als um die Morde selbst.
Mir hat das jedoch sehr gut gefallen.
Alleine die Ermittlungsarbeit wird sehr detailliert und authentisch dargestellt, so das man sich sehr gut in die Situationen hineinversetzen kann.
Dabei wird uns auch sehr gut aufgezeigt, welche Kreise die reine Ermittlung zieht.
Durch die vielen Richtungen wird der Thriller auch sehr vielschichtig.
Dabei ist man dem Täter immer unterlegen, denn er bleibt die ganze Zeit über im Dunkeln.
Man hat nicht mal den Hauch einer Ahnung.
Und das macht doch einen guten Thriller aus, oder?
Jedoch erfahren wir auch immer wieder die Taten aus den Augen des Täters, man spürt dabei sehr genau was ihn antreibt und wie er eigentlich tickt.
Auf zarte Art und Weise erfahren wir auch mehr über den Täter, ohne dabei zu viel zu verraten.
Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und mitgezittert und meine Nerven waren aufs äußerste angespannt.
Bis es schließlich dem Ende zuging und dieser mich nochmal ziemlich überraschen konnte. Auch dabei kannte das Entsetzen keine Gnade.
Es ist ein Buch das spürbar unter die Haut geht.
Man ist gefangen zwischen Entsetzen und namenloser Angst, was schließlich in Verzweiflung mündet.
Es hat mich auch ziemlich nachdenklich gestimmt und ich denke vielen wird es ähnlich gehen.
Der Täter wird hierbei sehr genau gezeichnet. Kühl, berechnend und eiskalt, ohne jegliche Emotion.
Aus dem Privatleben von Clara Vidalis erfährt man nicht allzuviel, muss man auch nicht, denn vordergründig geht es um den Fall ansich.
Durch die sehr intensive Ermittlungsarbeit erfährt man auch sehr viele Hintergundinfos, was nochmal sehr gut dabei hilft das Ganze zu verstehen.
Die Charaktere hierbei wirken sehr gut durchdacht und ausgearbeitet, sie entwickeln im Laufe des Geschehen immer mehr Seele und Leben und wirken dadurch sehr authentisch.
Der Thriller ist von Anfang bis Ende sehr spannend und adrenalingeladen gehalten, auch wenn die Spannung zum größten Teil eher unterschwellig spürbar ist.

Hierbei erfahren wir ziemlich viele Perspektiven,je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt, u.a. die von Clara Vidalis und dem Täter, was Ihnen merkliche Tiefe verleiht.
Man kann ihr Handeln und Fühlen stets gut nachempfinden.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die einzelnen Kapitel haben eine kurze bis normale Länge.
Die Gestaltung hierbei hat mir auch sehr gut gefallen.
Der Schreibstil des Autors ist fließend und stark mitreißend, dabei aber auch ziemlich bildgewaltig.
Mich hat das Buch ziemlich in den Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen, bis ich die letzte Zeile gelesen hatte.
Das Cover und auch der Titel passen gut zum Buch.

Fazit:
Mit dem vierten Teil der Clara Vidalis Reihe ist dem Autor ein vielschichtiger und enorm spannender Thriller gelungen.
Brutal, eiskalt und abgründig.
Nichts für schwache Nerven.
Mich konnte er wieder auf ganzer Ebene überzeugen.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend

Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!

Aber die Umsetzung hat es ... …mehr

Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!

Aber die Umsetzung hat es denn dann doch "in sich". Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, das war für die Geschichte von Vorteil. Zwar bleiben die Protagonisten recht blass, dafür punktet der Autor mit blutigen Details. Das Buch ist jedenfalls für zartere Gemüter eher nicht geeignet. Der Spannungsbogen ist dagegen eher flach weil die Story denn doch weitgehend vorhersehbar ist. Das gilt allerdings nicht für den Schluss mit dem der Autor wirklich überraschen kann. Endlich mal ein Ende das nicht unter das Schema 08/15 fällt!! Sehr gut!

Weniger gefallen hat mir, dass im letzten Drittel des Buches eine Menge geopolitischer Probleme, die weltweite terroristische Bedrohung und deren militärstrategische Bewältigung thematisiert wurden. Das hat m.M. zu breiten Raum eingenommen. Insgesamt ein guter Thriller dem ich mit ein wenig gutem Willen knapp den vierten Stern zubilligen kann.

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Steliyana Steliyana

Veröffentlicht am 06.01.2018

Guter Thriller

"Der Totenzeichner" war das erste Buch, was ich von Veit Etzold gelesen habe, das letzte wird es auf jeden Fall nicht sein! Ich fand es seit dem Anfang bis zum Ende spannend. Das beste Buch war es jetzt ... …mehr

"Der Totenzeichner" war das erste Buch, was ich von Veit Etzold gelesen habe, das letzte wird es auf jeden Fall nicht sein! Ich fand es seit dem Anfang bis zum Ende spannend. Das beste Buch war es jetzt auch nicht, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe, da ich einen neuen Autor für mich gefunden habe, der ein bisschen düsterer schreibt.

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Aluna681 Aluna681

Veröffentlicht am 30.09.2017

Sehr brutal und blutig

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu ... …mehr

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu noch erklärt.
Meiner Meinung nach ist es sehr empfehlenswert, da es fesselt und nicht so transparent ist, wie manch anderes Buch.
Dennoch finde ich das es ab und an etwas langatmig ist und oftmals Dinge wiederholt und wiederholt werden.
Allem in allem finde ich die Thriller von Veit Etzold sehr gelungen und habe auch noch einige im Regal stehen die ich noch lesen werde.

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Autor

Veit Etzold

Veit Etzold - Autor
© missbehaviour

Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman. Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen. Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New …

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