Freiheitsgeld
 - Andreas Eschbach - Hardcover
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25,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Hardcover
Thriller
528 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2812-3
Ersterscheinung: 26.08.2022

Freiheitsgeld

Roman

(62)

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte "Freiheitsgeld", dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert – und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

Pressestimmen

„Mit dem neuesten Werk, das sich mit einer gegenwärtig sehr kontrovers diskutierten Thematik auseinandersetzt und für das Andreas Eschbach wie immer gründlich recherchiert hat, überzeugt er die Leserschaft mit profunder Fachkenntnis, verpackt in einen durchwegs packenden Roman.“

Rezensionen aus der Lesejury (62)

sun_flower sun_flower

Veröffentlicht am 05.02.2023

Spannend geschrieben, regt zum Nachdenken an

Vom Schreibstil her tpyisch Eschbach, mag man entweder oder nicht (ich mag seine Bücher zum Großteil).

Das Thema klang interessant, Freiheitsgeld, also das, was hier oft als Bedingungsloses Grundeinkommen ... …mehr

Vom Schreibstil her tpyisch Eschbach, mag man entweder oder nicht (ich mag seine Bücher zum Großteil).

Das Thema klang interessant, Freiheitsgeld, also das, was hier oft als Bedingungsloses Grundeinkommen gefordert wird.

Der Roman spielt in einer (hoffentlich nur fiktiven) Zukunft, in der niemand arbeiten muss, der es nicht möchte. Wer doch arbeitet, muss heftige Steuern zahlen, von denen das Freiheitsgeld finanziert wird. Die Menschen wurden umgesiedelt, um riesige Naturschutzgebiete zu schaffen und die Klimakatastrophe aufzuhalten.... Die Schere zwischen normal und reich geht weit auseinander – wer es sich leisten kann, wohnt in Gated Communities wie der Oase, in relativem Luxus.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Interessant fand ich die Denkanstöße, was wäre wenn jeder ein Grundkommen einfach so ohne Gegenleistung bekäme, und wovon wird es dann finanziert...

Leider blieben einige Fragen am Ende offen, aber trotz allem, sehr sehr lesenswert!

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mimitatis_buecherkiste mimitatis_buecherkiste

Veröffentlicht am 06.01.2023

Spannende Utopie

Europa im Jahre 2064, Lina und Valentin ziehen in die Oase, eine wunderschöne Wohnanlage. Die beiden bekommen eine tolle Wohnung in einer Umgebung, die sicherer und fortschrittlicher nicht sein könnte. ... …mehr

Europa im Jahre 2064, Lina und Valentin ziehen in die Oase, eine wunderschöne Wohnanlage. Die beiden bekommen eine tolle Wohnung in einer Umgebung, die sicherer und fortschrittlicher nicht sein könnte. Verdanken tun sie das dem neuen Job von Valentin, der ihnen all den Luxus ermöglicht. Valentin kommt dadurch beruflich dem Politiker Robert Havelock näher, der vor fast dreißig Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen, nämlich das sogenannte Freiheitsgeld, eingeführt hat, das Jedem ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Als Havelock tot aufgefunden wird, bekommt die schöne Fassade erste Risse und nicht nur Lina fängt an, das sorglose Luxusleben in der Oase zu hinterfragen.

Bereits der Prolog versprach tolle Unterhaltung und der Roman, der an vielen Stellen einem Thriller glich, hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Der Autor hat hier ein spannendes Szenario beschrieben, das so weit von der Realität nicht entfernt ist. Es gab interessante Ansätze, aber auch erschreckende Versionen unserer Welt. Die Digitalisierung ist das eine, aber dass der Mensch überwiegend durch Roboter ersetzt wird, ist tatsächlich nicht mehr weit entfernt, denn bereits heute sind bekanntlich viele Arbeitsplätze automatisiert und erfordern lediglich eine Überwachung. Dies wurde im Buch auf die Spitze getrieben und ich bin nicht sicher, ob mir das gefällt.

Die Geschichte war vielschichtig, aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedliche Lebensentwürfe betreffend hat der Autor ein Buch geschrieben über den Einfluss eines bedingungslosen Grundeinkommens auf die Menschen, er hat viele Fragen aufgeworfen und die meisten davon beantwortet. Zusammen mit den Todesfällen und der Ermittlung ergab dies eine tolle Mischung aus Utopie und Krimi, die mir sehr gefallen hat. Ich war auf das Ende gespannt, denn die Auflösung sollte realistisch und nachvollziehbar sein, was zum Glück der Fall war.

Dies war mein erstes, aber sicherlich nicht das letzte Buch von Andreas Eschbach, das ich gelesen habe. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 05.01.2023

Spannend

Andreas Eschbach liefert wieder einen tollen Thriller, der nicht nur über die Maßen spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt und einige Verwirrungen in der Politik durchschaubarer macht. Das Buch ... …mehr

Andreas Eschbach liefert wieder einen tollen Thriller, der nicht nur über die Maßen spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt und einige Verwirrungen in der Politik durchschaubarer macht. Das Buch hat nicht nur eine tolle Aufmachung, sondern ist auch inhaltlich grandios. Man kann es beim Lesen kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist packend und detailliert. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und kann das Buch empfehlen.

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mellchen33 mellchen33

Veröffentlicht am 09.12.2022

Doku mit Krimiaspekten

Andreas Eschbach ist berühmt für seine Zukunftsromane.

Hier handelt es sich fast schon um eine Dokumentation der aktuellen Zeit, wir brauchen mit seinen Voraussagen ganz sicher nicht wie im Roman bis ... …mehr

Andreas Eschbach ist berühmt für seine Zukunftsromane.

Hier handelt es sich fast schon um eine Dokumentation der aktuellen Zeit, wir brauchen mit seinen Voraussagen ganz sicher nicht wie im Roman bis ins Jahr 2064 zu warten.

Viele Aspekte wurden bereits umgesetzt bzw. sind gerade im Umbruch in diese Richtung.

Erschreckend ja, aber leider schon fast Realität.

Die Krimiaspekte kommen ebenfalls nicht zu kurz.

Wer keine Angst vor der Wahrheit hat und den Regierungen nicht blind traut kann hier ruhig mal einen Blick riskieren.

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Booklove91 Booklove91

Veröffentlicht am 03.11.2022

Übermächtige Kräfte

Meine Meinung und Inhalt

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. In „Freiheitsgeld“ beschreibt Andreas Eschbach das Leben im Jahr 2064. Seit 30 Jahren gibt es das Freiheitsgeld und niemand ist gezwungen, ... …mehr

Meine Meinung und Inhalt

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. In „Freiheitsgeld“ beschreibt Andreas Eschbach das Leben im Jahr 2064. Seit 30 Jahren gibt es das Freiheitsgeld und niemand ist gezwungen, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten. Im Gegenteil, Roboter erledigen einen Großteil der Arbeit. Der Autor erstellt mit viel Ideenreichtum und Kreativität eine völlig unvorstellbare Welt in nicht mal so fernen Zukunft.

Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

Eschbachs Stärke ist eine authentische Darstellung der Charaktäre und dass er immer am Puls der Zeit ist.Er befasst sich mit aktuell Themen und spinnt die Ideen weiter.

Für mich ein fesselndes gut geschriebenes Buch!


Andreas Eschbach wurde am 1959 in Ulm geboren. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik, schloss aber nie ab und wechselte in die EDV-Branche. Er arbeitete als Softwareentwickler und Unternehmer, bevor er sich aufgrund seines Erfolgs als Schriftsteller voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren konnte. Sein Debütroman "Die Haarteppichknüpfer" veröffentlichte er 1995. Ebenso wie die darauf folgenden Werke ist sein erster Roman dem Science-Fiction-Genre zuzuordnen. Mit "Jesus Video" gelang ihm im Jahre 1998 erstmals ein echter Bestseller, der sich gleichzeitig von der Phantastik entfernt und eher dem Thriller-Genre zuzuordnen ist. Der Roman wurde bereits von einer deutschen Produktion verfilmt. Mit seinem ersten Jugendbuch "Das Marsprojekt", welches 2002 erschienen ist, fasste er auch einen Fuß in diesem Genre. Viele seiner Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Eschbach ist mehrfacher Träger des "Deutschen-Science-Fiction-Preises", des "Kurd-Laßwitz-Preises", sowie des "Deutschen-Phantastik-Preises". Seit September 2003 lebt Eschbach mit seiner Frau Marie in der Bretagne, Frankreich.


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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

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