Todeswächter
 - Veit Etzold - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Thriller
445 Seiten
ISBN: 978-3-404-16991-7
Ersterscheinung: 15.08.2014

Todeswächter

Thriller

(5)

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung – außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?

Pressestimmen

"Düster und packend erzählt ... ein Hochgenuss für Thrillerfans."
"Veit Etzold, der zum Kultfilm Matrix promovierte, nimmt bei diesem raffiniert erzählten Thriller Anleihen in Hollywood (Das Schweigen der Lämmer)."
"Etzold hat genau den richtigen Dreh gefunden, der den Leser gefangen nimmt."
"Hochspannung!"
„Was Veit Etzold zu bieten hat, ist nichts für schwache Nerven“

Rezensionen aus der Lesejury (5)

Wolfi33 Wolfi33

Veröffentlicht am 16.05.2019

Triller

Auch das 3tes Band ist wieder spannend aufgebaut wie die anderen Bänder. Sehr gutes Cover was einen anregt zum lesen. Es ist wieder von Anfang an rätselhaft spannend geschrieben wo man gefesselt liest ... …mehr

Auch das 3tes Band ist wieder spannend aufgebaut wie die anderen Bänder. Sehr gutes Cover was einen anregt zum lesen. Es ist wieder von Anfang an rätselhaft spannend geschrieben wo man gefesselt liest und man nicht aufhören kann weil man wissen will wie es weiter geht. Man kann nur das Buch wie die die anderen 2 Bücher empfehlen zu lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

aly53 aly53

Veröffentlicht am 20.06.2018

Der beste Teil der Clara Vidalis Reihe den Veit Etzold je geschrieben hat

Aufbau und Handlung:
Diesmal hat es Clara Vidalis mit einem besonders intelligenten und tiefgründigen Serienmörder zutun.
Leichen werden gefunden auf deren Zunge eine antike Münze zu finden ist. Von jedem ... …mehr

Aufbau und Handlung:
Diesmal hat es Clara Vidalis mit einem besonders intelligenten und tiefgründigen Serienmörder zutun.
Leichen werden gefunden auf deren Zunge eine antike Münze zu finden ist. Von jedem ist ein naher Angehöriger verschwunden.
Alles spricht für einen Serienmörder.
Clara gerät unter Druck.
Wird sie den Serienmörder stoppen können.

Der 3.Teil aus der Reihe um Clara Vidalis hat mich tief- und nachhaltig beeindruckt.
Im Vordergrund stehen die Ermittlungen. Wir erfahren etwas über verschiedene Vorgehensweisen und warum gerade diese Tat begangen wird.
Diesen Aspekt, der sehr detailliert beschrieben wird, habe ich voller Interesse verfolgt. Es war für mich erstaunlich, was man da alles erfahren kann und wie das Grauen Einzug hält.
Aber es ist nicht nur die Art der Taten.
Ich hab mich selbst dabei ertappt, wie ich über das Leben nachgedacht habe.
Und was wir uns eigentlich tagtäglich antun.
Wählen wir da immer den richtigen Weg?
Genauso stellte sich bei mir die Frage: Was ist Gerechtigkeit?
Ich habe selbst schon oft erlebt, daß nicht der Täter seine Schuld beweisen muss, sondern das Opfer seine Unschuld. Und das betrifft sämtliche Lebenslagen.
Man kann es nicht auf eine Sache beziehen, man darf es nicht.
Unseren Täter hier, fand ich sehr gut gewählt. Er hat Tiefe und ist überaus intelligent.
Zwar wissen wir schon sehr zeitig, wer der Täter ist, aber wir können ihn bis zum Schluss nicht mit einem Namen benennen.
Dieser Aspekt hat mich jetzt auch nicht gestört, dafür fand ich das ganze drumherum sehr gut in Szene gesetzt.
Es geht nicht in erster Linie das wir wissen, wer der Täter ist. Sondern es geht um das Verstehen.
Ich fand es sehr gut rübergebracht. Hat mir sehr gut gefallen.
Veit Etzold schafft es uns sehr gekonnt beide Seiten darzustellen. Er erklärt uns warum das alles geschieht. Und öffnet uns die Augen.
Ich persönlich empfinde dieses Buch als sehr tiefgründig und aufrüttelnd.
Auch die Darstellung der Sichtweisen empfand ich als sehr gut in Szene gesetzt.
Aufgrund diesen Aspektes können wir uns sehr gut in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Wir spüren seine Gefühle und Emotionen. Wir verstehen und erfahren viel mehr über die Menschen als uns im ersten Moment klar ist.
Clara fand ich , war nicht sehr in der Vordergrund gedrängt, sie war Teil eines Ganzen und diese Teamarbeit hat mir sehr gut gefallen.
Für mich macht die Ermittlungsarbeit das Buch aus. Es war sehr gekonnt in Szene gesetzt.
Aufgrund der verschiedenen Perspektiven empfand ich alles als reines Kopfkino, das Grauen hielt bei mir Einzug, ich hab geweint, gezittert und hab so manches Mal geflucht und wär manchmal am liebsten schreiend aufgesprungen.
Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt, aufgrund der kurzen Kapitel war ich wirklich total schnell durch. Es ließ sich auch wirklich sehr flüssig lesen.
Einzig der Schluss hat mir nicht so gut gefallen. Da war ich ein klein bisschen enttäuscht.
Aber ansonsten, super.
Ich vegebe 5 von 5 Sternen.
Das Cover und der Titel des Buches gefällt mir auch sehr gut, es spiegelt genau die Seele des Buches wieder.
Ein Buch das man auf keinen Fall Fall verpassen sollte.
Es ist schon jetzt mein Lesehighligt des Monats.

Meine Meinung:
Der beste Teil der Clara Vidalis Reihe den Veit Etzold je geschrieben hat.
Hier erfahren wir alles, auch über Clara selbst wird uns einiges klar.
Ich kann es nur so sagen, ihre Gedanken wwaren auch meine Gedanken.
Allerdings ist dieses Buch nichts für zartbesaitete Nerven.
Das Grauen hält mehr als einmal Einzug und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir bekommen direkt alles vor Augen geführt und damit meine ich es im bildlichen Sinne.
Das Buch ist nicht nur etwas für Clara Vidalis Fans.
Wer Veit Etzold noch nicht kennt, der wird ihm spätestens jetzt voller Interesse folgen.

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tigerbea tigerbea

Veröffentlicht am 15.09.2016

Extrem spannend

Clara Vidalis dritter Fall! In einer Berliner Wohnung wird eine Frauenleiche gefunden. Sie wurde unter einer Gummimaske erstickt. Schnell wird der Täter identifiziert, die DNA stammt vom Ehemann, der seitdem ... …mehr

Clara Vidalis dritter Fall! In einer Berliner Wohnung wird eine Frauenleiche gefunden. Sie wurde unter einer Gummimaske erstickt. Schnell wird der Täter identifiziert, die DNA stammt vom Ehemann, der seitdem spurlos verschwunden ist. Doch dann geschehen noch zwei weitere Morde, die alle die gleichen Merkmale aufweisen: es wird immer eine antike Münze im Mund der Leichen und die Täter-DNA ist immer unterschiedlich. Doch die dazugehörigen Personen sind jeweils verschwunden... Clara und ihr Team stehen vor einem Rätsel....

Auch der dritte Teil dieser Serie, der auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesbar ist, ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind absolut brutal und detailreich beschrieben. Die Spannung selbst wird jedoch leider oft durch sehr intensive, ausschweifende pathologische Erklärungen unterbrochen. Das muß man mögen und sich dafür interessieren, ansonsten sollte man sich davon nicht abschrecken lassen und diese Stellen einfach "überfliegen". Der Schreibstil von Veit Etzold ist sehr flüssig, so daß man aufgrund dessen und der Spannung durch das Buch fliegt. Die Charaktere Clara Vidalis und McDeath entwickeln sich hier richtig gut weiter und haben endlich auch mal ein Privatleben, so daß sie dem Leser hier dem Leser doch ein gutes Stück näher gebracht werden.

Hier liegt ein richtig spannender Thriller vor!

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Lena87 Lena87

Veröffentlicht am 12.05.2021

Veit Etzold - Todeswächter

Nachdem mich der Vorgänger "Seelenangst" nicht ganz so überzeugen konnte, habe ich einige Zeit mit mir gehadert, ob ich den dritten Clara Vidalis Fall überhaupt noch lesen soll.
Schlussendlich wollte ... …mehr

Nachdem mich der Vorgänger "Seelenangst" nicht ganz so überzeugen konnte, habe ich einige Zeit mit mir gehadert, ob ich den dritten Clara Vidalis Fall überhaupt noch lesen soll.
Schlussendlich wollte ich der Geschichte rund um die Berliner Ermittlerin noch eine Chance geben und das war eine sehr gute Entscheidung, denn "Todeswächter" hat mich vollkommen begeistert.
Hier stimmte, meiner Meinung nach, alles.
Die Story war wieder sehr spannend und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen musste wer der oder die Mörder war/en.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 13.03.2021

Blutiger, teils grausamer Thriller - leider auch mit deutlichen Längen

Einen knappen Ausblick auf den Inhalt gestattet die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist bekanntlich der dritte Band einer Reihe um die Vermittlerin Clara Vidalis. ... …mehr

Einen knappen Ausblick auf den Inhalt gestattet die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist bekanntlich der dritte Band einer Reihe um die Vermittlerin Clara Vidalis. Zunächst einmal dazu: Die Figur wird sehr behutsam und langsam weiter entwickelt. Das ist schonmal sehr erfreulich.

Das wesentliche Merkmal für einen Thriller ist naturgemäß die Frage nach der Spannung. Diese hier zu beantworten ist etwas schwierig - streckenweise ist die Spannung extrem hoch, dann wieder schieben sich lange Passagen der gepflegten Langeweile dazwischen. Gerde zu Ende hin (nachdem der Täter überführt wurde) gibt es noch einige Kapitel die eigentlich nur noch aus dem Wiederkäuen bereits bekannter Geschehnisse bestehen und in meinen Augen den Lesespass - und damit meinen Gesamteindruck und die Bewertung) deutlich negativ beeinflusst haben.

Gut gelungen ist dem Autor die Mischung der verschiedenen Perspektiven - mal aus Sicht der Protagonistin, mal wird der Täter und dessen Background beleuchtet. aber auch das Schicksal der Opfer wird eindrucksvoll beachtet.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, allerdings neigt der Autor dazu, bestimmte Faktoren allzu intensiv zu behandeln.

Insgesamt ein Buch mit Licht und Schatten. Es istaber allemal gut genug um dem Leser Appetit auf Folgebände zu machen.

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Autor

Veit Etzold

Veit Etzold - Autor
© missbehaviour

Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman. Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen. Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New …

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