Toxin
 - Susanne Thiele - PB
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17,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Thriller
460 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2839-0
Ersterscheinung: 28.07.2023

Toxin

Thriller

(42)

Was, wenn eine jahrhundertealte Seuche aus der Arktis zurückkehrt?

Als in Berlin Obdachlose an Milzbrand sterben, ist Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg alarmiert. Die Fälle erinnern an ein Ereignis in Alaska vor 10 Jahren, als das Auftauen des Permafrostbodens einen tödlichen Erreger freisetzte. Ebenfalls in Alaska verschwindet Ninas Freund, der Milzbrand-Forscher Gereon Kirchner. Nina bittet ihren Bekannten Tom Morell, dorthin zu reisen und herauszufinden, was passiert ist. Schon kurz nach Toms Ankunft taucht in einem Eistunnel eine Frauenleiche auf. Ist Gereon schuld an ihrem Tod? Hat er gar mit dem qualvollen Tod der Obdachlosen in Berlin zu tun? Während Tom und Nina versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, müssen sie begreifen, dass sie gegen einen sehr viel mächtigeren Gegner kämpfen, als sie dachten …

»Hoch spannend« STERN über PROBE 12

Pressestimmen

„Die beiden Autorinnen überzeugen in ihrem Buch mit einem außergewöhnlichem Schreibstil.“

„Spannend bis zur letzten Seite und sorgfältig recherchiert verknüpft das Buch "Toxin" souverän Fakten und Fiktion.“

„Außergewöhnlich! Nervenkitzel pur.“

„Der tatsachenbasierte Science-Thriller Toxin bietet spannendes, wohlfundiertes Infotainment.“

„Spannend und lehrreich.“

„Wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt. Geschickt verweben die beiden Autorinnen verschiedene Handlungsstränge, die sich über den gesamten Globus ziehen.“

„Neben spannender Unterhaltung wird beängstigend klar, welch weitreichende Folgen die Klimakrise haben kann, auch durch das Auftauen der Permafrostböden. Wieder ist es dem Autorinnenduo gelungen, wissenschaftliche Fakten und menschliche Schicksale in eine packende Thrillerhandlung zu kleiden.“

„Dieser fesselnde "Klimakrimi" ist apokalyptisch, aber gerade weil er im Jetzt spielt, fühlt er sich erschreckend wahr(scheinlich) an. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende hoch, und fast unbemerkt vermittelt der Roman (mikro)biologisches Wissen.“

„Ein hervorragend recherchiertes Buch, das Wissenschaft, Spannung und aktuelle politische Themen mühelos verbindet und Spannung bis zum Schluss garantiert.“

„Ein wissenschaftlich fundierter Thriller, bei dem die beiden Autorinnen beste Arbeit geleistet haben. Spannend bis zur letzten Seite.“

Rezensionen aus der Lesejury (42)

sandhoernchen sandhoernchen

Veröffentlicht am 08.08.2023

Spannender Wissenschaftskrimi

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Wer schon Probe 12 der Autorinnen kennt, wird hier einige Protagonisten wieder finden
Es geht um die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg, ihren Freund Gereon Kirchner ... …mehr

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Wer schon Probe 12 der Autorinnen kennt, wird hier einige Protagonisten wieder finden
Es geht um die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg, ihren Freund Gereon Kirchner der an einem Krebsmedikament Unterhilfe nahme von Anthrax forscht und um den Foodblogger Tom Morell der zufällig in der Nähe von Alaska ist.
Wie es bei einem Thriller üblich ist, gibt es viele verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zu einem werden.
In Berlin sterben zwei Obdachlose an Lungen Milzbrand ausgelöst durch Antraxbakterien. Gereon ist in Alaska um neue Antraxbakterien für seine Forschung zu holen.
Tom ist als Foodblogger im Norden Kanadas unterwegs und Nina soll eine Artikel über den Klimawandel recherchieren.
Wie hängt das alles nun miteinander zusammen?
Gereon entdeckt im Permafrosttunnel aus dem er die Proben holen will, einen Leichnam und wird angeschossen. Er flieht mit den Proben und meldet sich nicht bei Nina, die sich daraufhin sorgen macht und Tom beauftragt ihren vermissten Freund zu finden.
In Berlin ermitteln die Behörden im Zusammenhang mit dem Anthrax in Gereons Firma.

Das sollte als kurze Inhaltsangabe reichen, sonst würde ich zu viel von der Handlung verraten.

Die beiden Autorinnen haben viele verschiedene Themen im Buch miteinander verwoben. Angefangen beim Klimawandel , in dessen Folge die Permafrostböden tauen und alle möglichen Bakterien und Viren freigesetzt werden bis hin zu viel zu heißen Sommern sowie schweren Regenfällen mit Überflutungen.
Hauptthema bleibt aber das Antrax und die daran gestorbenen und infizierten Obdachlosen und dessen Zusammenhang zu Janusthrax dem Krebsmedikamentes.
Durch kurze Kapitel und in diesen sogar verschiedene Perspektiven schaffen die Autorinnen eine Spannung aufzubauen und die dann im Laufe der Kapitel aufgelöst werden.
Dabei locken sie einen auf manch falsche Fährte.
Das ganze endet in einem fulminanten Finale.

Die Autorinnen schaffen es wissenschaftliche Themen gut zu erklären und das ganze trotzdem spannend zuhalten.

Wer Probe 12 gern gelesen hat und wissenschaftliche Thriller mag ist hier gut aufgehoben

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Silberhauch Silberhauch

Veröffentlicht am 08.08.2023

Spannend und brandaktuell

Die Wissenschaftsjournalistin und Mikrobiologin Nina Falkenberg ist sofort alarmiert, als es in Berlin zwei Tote gibt, die an den Folgen von Milzbrand gestorben sind. Denn vor zehn Jahren gab es in Alaska ... …mehr

Die Wissenschaftsjournalistin und Mikrobiologin Nina Falkenberg ist sofort alarmiert, als es in Berlin zwei Tote gibt, die an den Folgen von Milzbrand gestorben sind. Denn vor zehn Jahren gab es in Alaska einen ähnlichen Vorfall. Durch das Auftauen des Permafrostbodens wurde dort das Bakterium Bacillus anthracis freigesetzt und viele Menschen starben dadurch. Gereon Kirchner, ein Milzbrand-Forscher und Ninas Freund, ist derzeit in Alaska in einem Forschungscamp und verschwindet nach einem Vorfall im Camp auf einmal. Deswegen bittet Nina ihren Bekannten Tom Morell, der sich in der Nähe aufhält, um Hilfe. Doch schon kurz darauf, als Tom dort nach Gereon sucht, wird in dem Eistunnel des Camps eine Frauenleiche gefunden. Hat Gereon damit etwas zu tun?

Der Schreibstil war sehr angenehm und wissenschaftliche Themen wurden sehr verständlich erklärt. Da aus mehreren Sichten erzählt wurde, gab innerhalb der Kapitel verschiedene Erzählstränge. Der Einstieg in die Geschichte war direkt beängstigend, da dort der Vorfall von vor zehn Jahren erzählt wurde. Nina fand ich auf Anhieb sympathisch. Sie versuchte von Berlin aus alles, um Gereon zu finden und Licht ins Dunkle zu bringen. Auch Tom mochte ich sehr. Er hatte Gefühle für Nina und brachte sich deswegen immer in gefährliche Situationen.

Das Thema Permafrostböden und Klimawandel war brandaktuell und so real geschrieben. Die einen, die auf den Klimawandel aufmerksam machen wollten und die Lobbyisten, die das verhindern wollten. Auch das Thema aus diesem hochgefährlichen Bakterium, ein Mittel gegen Krebs herzustellen, gefiel mir sehr. Es war andauernd spannend und undurchsichtig, wodurch man richtig gefesselt wurde. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Deswegen muss ich unbedingt noch den Vorgänger „Probe 12“ nachholen, da auch in der Geschichte des Öfteren darauf hingewiesen wurde.

Fazit:
Eine spannende und realistische Geschichte.

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zappi zappi

Veröffentlicht am 08.08.2023

Ungewöhnliches Thema gut umgesetzt

Das Buch behandelt ein völlig anderen Ansatz für einen Thriller. Mikrobiologie! Forschung an Anthrax (Milzbrand). Dieses wird gewonnen aus längst vergangener Zeit an alten wiederentdeckten Kadavern.
Das ... …mehr

Das Buch behandelt ein völlig anderen Ansatz für einen Thriller. Mikrobiologie! Forschung an Anthrax (Milzbrand). Dieses wird gewonnen aus längst vergangener Zeit an alten wiederentdeckten Kadavern.
Das scheint tatsächlich möglich zu sein (gut finde ich den ausführlichen Quellennachweis). Ein sehr interessanter Ansatz und das dieses nicht nur für gute Zwecke ausgereizt wird kann ich mir gut denken.
Die Personen gefallen mir sehr gut, die Charaktere sind nicht übertrieben dargestellt. Die Handlung klingt pausibel und sehr spannend gehalten.
Fazit: Ein Roman den ich sehr sehr gerne gelesen habe über ein hoch interessantes Thema und !! es wurde alles sehr sorgfältig recherchiert. Eine Mahnung an uns alle!

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Rebecca1120 Rebecca1120

Veröffentlicht am 30.07.2023

so aktuell wie spannend und das bis zum Schluss

In Berlin wird ein Obdachloser mit Lungenmilzbrand aufgefunden. Hängt seine Infektion mit den Überschwemmungen in Berlin-Pankow vor einigen Wochen zusammen? Vielleicht waren die Sicherheitsvorkehrungen ... …mehr

In Berlin wird ein Obdachloser mit Lungenmilzbrand aufgefunden. Hängt seine Infektion mit den Überschwemmungen in Berlin-Pankow vor einigen Wochen zusammen? Vielleicht waren die Sicherheitsvorkehrungen des Start-Up-Unternehmens für medizinische Forschung doch nicht ausreichend genug. Die Presse stürzt sich mit ihren unbewiesenen Vermutungen auf die Firma Janus Thereapeutics, denen es gelungen ist Antrax-Bakterien abzuwandeln um einen neuen erfolgversprechenden Wirkstoff gegen bestimmte Krebsarten herzustellen. Doch gerade jetzt, wo sich die Negativpresse auf das Unternehmen eingeschossen hat und auch die Polizei das Unternehmen genauer unter die Lupe nimmt, ist der Hautgeschäftsführer, Gereon Kirchner, in Alaska in einem Forschungscamp und nicht zu erreichen.
Für mich war dieses Buch Lesespannung pur. Auf der einen Seite wird hier ein brutaler, über Leichen gehender Mörder gesucht. Auf der anderen Seite wurde zumindest mir beim Lesen erst richtig bewusst, wie groß die Auswirkungen der Klimakatastrophe wirklich sind. Denn dass durch das Schmelzen des arktischen Permanent-Eises nicht nur unvorstellbare Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden, sondern durch die Schmelze auch Jahrhunderte alte Viren und Bakterien, die das Leben der Menschen bedrohen können, war mir so deutlich nicht bewusst. Ganz abgesehen, dass ganze Landstriche und deren Infrastruktur bei der Schmelze unkontrolliert wegbrechen können. Es kam in diesem Thriller sehr gut zum Ausdruck, wie angebliche Fachleute, nur weil das große Geld lockt, mit angeblich bewiesenen Thesen und Statistiken diese Risiken klein zu reden. Die Politiker eingeschlossen. Das alles wird zusammen mit den aktuellen Ermittlungen zu den Antrax-Toten und dem Brand in der Forschungsstation so wendungsreich erzählt, dass ich das Buch verschlungen habe. Insbesondere Tom Morell, der Reiseblogger und Foodhunter, der so unerschrocken, aber wohl überlegt auf Ninas Bitte sich in Alaska auf die Suche nach Gereon macht, hat mich beeindruckt. Ein toller Typ. Von mir gibt’s 5 absolut verdiente Lese-Sterne.

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Charlie753 Charlie753

Veröffentlicht am 16.08.2023

Ein tödliches Bakterium aus dem Permafrost

Gereon Kirchner, der Freund der Berliner Wissenschaftsjournalistin und Mikrobiologin Nina Falkenberg, führt ein Medizin-Start-Up, das mithilfe des tödlichen Anthrax-Bakteriums, das Milzbrand auslöst, eine ... …mehr

Gereon Kirchner, der Freund der Berliner Wissenschaftsjournalistin und Mikrobiologin Nina Falkenberg, führt ein Medizin-Start-Up, das mithilfe des tödlichen Anthrax-Bakteriums, das Milzbrand auslöst, eine Krebstherapie entwickelt hat. Doch plötzlich verschwindet er in Alaska, nachdem ein Eistunnel mit Anthrax-Bakterien zerstört wurde. Gleichzeitig sterben in Berlin Obdachlose an Milzbrand. Besteht da ein Zusammenhang? Nina und ihr Bekannter Tom machen sich auf die Suche nach Gereon und der Herkunft des Anthrax.

Dieser Ökothriller hat mich besonders wegen des spannend klingenden Klappentext interessiert. Eine Sache, die dort aber nicht erwähnt wird und bei manchen Menschen auf Ablehnung stoßen könnte, ist das allumfassende Thema des Klimawandels. Klar geht es in dem Thriller um Milzbrand, aber einen großen Teil nimmt die Klimawandel-Thematik ein. Mich hat das kein bisschen gestört und ich finde es sogar gut. Klimawandel ist in unserem realem Leben schon angekommen und es ist sehr wichtig, dass mehr Menschen sich dieser Problematik bewusst werden, damit endlich mehr dafür getan wird, um ihn zu verlangsamen oder (hoffentlich, aber wenig wahrscheinlich) zu stoppen. Neben den allseits bekannten Auswirkungen des Klimawandels thematisiert dieser Thriller auch wenig bekannte wie das Auftauen des Permafrostbodens.
Es dauert am Anfang durch viele Erläuterungen zum Klimawandel etwas länger, bis die Handlung in Fahrt kommt. Trotzdem ist der Anfang sehr interessant, weil der Schreibstil von Kathrin Lange und Susanne Thiele mich in seinen Bann gezogen hat. Die beiden schreiben wirklich gut und nachvollziehbar.
Die beiden Autorinnen hatten teilweise eine schwere Aufgabe: Es geht oft um komplexe Themen, die für Laien schwer zu erklären sind, wie etwa die Funktion des Anthrax-Bakteriums. Das schaffen sie sehr gut. Ich habe während des Lesens viel gelernt. Wenn Sachinformationen so gut in einer spannenden Geschichte eingebettet sind, nehme ich nochmal mehr mit als bei einem Sachbuch.
WIe eben schonmal erwähnt, der Anfang ist nicht sehr spannend, aber der Rest schon. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und es gibt auch Plottwists, die ich so nicht erwartet habe. Aber am Ende die Auflösung... Ich weiß nicht, das wirkte auf mich wie ein Klischee.
Am Ende muss ich noch ein Kritikpunkt anmerken. Es gibt so viele Personen, manchmal war ich überfordert davon, mir die ganzen Namen zu merken. Oft habe ich mich gefragt, ob diese Person überhaupt schon vorkam.

Toxin hat mich sehr gut unterhalten, aber ich habe auch viel gelernt. Das Themenkombination eines tödlichen Bakteriums gemischt mit dem Klimawandel finde ich schon gut und auch aktuell sehr wichtig. Ich empfehle den Thriller allen Menschen, die gerne Thriller mit vielen Sachinformationen lesen und auch nicht vor stark diskutierten Themen zurückschrecken.

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Autorin

Kathrin Lange

Kathrin Lange - Autor
© Olivier Favre

Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Obwohl sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen wollte, siegte am Ende ihre Liebe zu Büchern, und sie wurde zuerst Buchhändlerin und dann Schriftstellerin. Heute ist sie Mitglied beim PEN und bei den International Thriller Writers und schreibt erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf in Niedersachsen, wo sie sich für Leseförderung und die …

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Autorin

Susanne Thiele

Susanne Thiele - Autor
© Olivier Favre

Susanne Thiele - geb .1970, Leiterin der Presse- und Kommunikationsstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig. Die studierte Mikrobiologin und Biochemikerin hat für verschiedene Tageszeitungen und Journale geschrieben. Sie moderiert Expertendiskussionen und ist in der Medienszene hoch vernetzt. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke – Wie Mikroben unseren Alltag bestimmen (2019 bei HEYNE) war ihr erstes Sachbuch zum Trendthema Mikrobiom und gute …

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