Ein hundsgemeiner Mord
 - Cathrin Geissler - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Krimis
413 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-9449-8
Ersterscheinung: 26.02.2021

Ein hundsgemeiner Mord

Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten
Kriminalroman
Band 1 der Reihe "Tierarzt-Krimi"

(6)

Tierärztin Tina Deerten ist überrascht, als sie in ihrer Praxis eine verletzte Greyhoundhündin untersucht und dabei eine Pistolenkugel findet. Wer hat auf das Tier geschossen? Und vor allem: Warum? Schnell wird klar, dass die Hündin vom nahe gelegenen Gut Finkenstein stammt. Dort wurde gerade der Hundetrainer Bernhard Perry tot aufgefunden. Zufall? Und war es tatsächlich – wie bisher angenommen – ein Selbstmord? Oder hat vielleicht doch jemand nachgeholfen?

Humorvoll, atmosphärisch und spannend – der erste Fall für die resolute Tierärztin Tina Deerten

Rezensionen aus der Lesejury (6)

tigerbea tigerbea

Veröffentlicht am 25.09.2021

Hat mich begeistert

Die Plöner Tierärztin Tina Deerten staunt nicht schlecht, als sie bei der Untersuchung eines Greyhoundes entdeckt, daß der Hund angeschossen wurde. Der Hund gehört zur Zucht auf dem nahe gelegenen Gut ... …mehr

Die Plöner Tierärztin Tina Deerten staunt nicht schlecht, als sie bei der Untersuchung eines Greyhoundes entdeckt, daß der Hund angeschossen wurde. Der Hund gehört zur Zucht auf dem nahe gelegenen Gut Finkenstein, wo kurz vorher der Hundetrainer tot aufgefunden wurde. Bisher wurde Selbstmord vermutet. Doch Tina kommt bei ihren Recherchen, wer auf den Hund geschossen hat, auf die Spur von illegalen Wettgeschäften und Wettbetrug...

Dieses Buch hat mich perfekt unterhalten. Cathrin Geissler hat in ihren Krimi "Ein hundsgemeiner Mord" alles hinein gepackt, was ich mir wünsche. Angefangen bei einer spannenden Handlung, die mich von Beginn an mitnahm. Die Frage, wer und warum auf Greyhound Daisy geschossen hat und in welche Machenschaften die von Finkensteins involviert sind, bringen enorme Spannung in das Buch. Tina und ihre außergewöhnliche Tierarzthelferin Sanne sind mir von Beginn an äußerst sympathisch gewesen. Ihre engagierte Art beeindruckt. Beide bringen mit ihrem Talent, fast jedes Fettnäpfchen mitzunehmen, eine ausgewogene Prise Humor ins Buch. Trotz der Gefahr, in der sie sich oft befinden, hat man trotzdem eine Lachträne im Auge. Mein heimlicher Held war natürlich Swatt, Tinas Mischlingsrüde mit der Optik eines Riesenschnauzers. Über ihn kann man richtig schmunzeln und muß zum Schluß sogar um ihn bangen. Die Detailgenauigkeit bei den Örtlichkeiten hat das Buch für mich perfekt abgerundet. Da ich Plön und Umgebung bis in den kleinsten Winkel kenne, hatte ich stets eine genaue Vorstellung davon, wo sich die einzelnen Personen gerade aufhielten. Ich war mit Tina am See unterwegs, sah die kleine Twiete vor mir, durch die sie von dort zum Marktplatz ging. Sogar die einzelnen Geschäfte befinden sich in der Realität genau dort, wo sie im Buch sind. Ich kannte jedes Restaurant wieder und fühlte mich direkt in die Region versetzt und hatte tatsächlich Urlaubsfeeling.
Cathrin Geissler hat mich so begeistert - ich freue mich schon ganz gewaltig auf den zweiten Fall für Tina, Sanne und Swatt!

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Dandy Dandy

Veröffentlicht am 12.04.2022

humorvoll, tierisch, spannend

Bei „ Ein hundsgemeiner Mord – Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen Kriminalroman.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Der Einstieg fiel mir leicht, ... …mehr

Bei „ Ein hundsgemeiner Mord – Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen Kriminalroman.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Der Einstieg fiel mir leicht, die Sätze sind klar formuliert und ich konnte mir die Handlungsorte bildlich vorstellen.

Humorvolle Szenen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Die Spannung steigt nur langsam an, endet aber mit einer sehr spannenden Schlußszene.

Tina war mir auf Anhieb sympathisch. Ihre ganze Art muss man einfach lieben. Sie ist mutig, schlau, aber leider ab und zu auch etwas zu waghalsig. Ihren tierischen Begleiter habe ich gleich ins Herz geschlossen.

Der Fall ist gut aufgebaut, interessant , aber leider etwas vorhersehbar.

Ich empfehle diesen Kriminalroman für Leser weiter, die

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vronika22 vronika22

Veröffentlicht am 06.04.2022

unterhaltsamer Softkrimi, insbesondere für Tierfreunde

Bei „Ein hundsgemeiner Mord“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen humorvollen Softkrimi. Der Untertitel „Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ deutet schon darauf hin, dass es in erster Linie ... …mehr

Bei „Ein hundsgemeiner Mord“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen humorvollen Softkrimi. Der Untertitel „Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ deutet schon darauf hin, dass es in erster Linie um die Tierärztin geht.
Eine Hündin wird schwer verletzt zu Tina in die Praxis gebracht. Bei der Operation stellt die Ärztin fest, dass sie durch einen Schuss verletzt worden ist. Es gelingt ihr die Kugel zu entfernen. Die Hündin gehört den Grafen von Finkenstein. Prekär ist es, dass auch der Hundetrainer der Finkensteins einer Schussverletzung erlegen ist. Nicht nur die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, auch Tina lässt dieser Fall nicht los, und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Hier liegt eigentlich auch der Schwerpunkt des Buches. Die Ermittlungen der Polizei stehen im Hintergrund.
Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Das Buch ist sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen. Es ist viel Humor, Situationskomik und Wortwitz eingebaut, so dass ich immer wieder grinsen musste.
Der Spannungsbogen ist nicht so sehr groß, aber das ist bei einem humorvollen Regionalkrimi auch nicht unbedingt so wichtig.
Was mich ein wenig gestört hat, war die Hauptprotagonistin selbst. Sie war so leichtsinnig und naiv, dass es mich wirklich genervt hat. Das Verhalten hat meiner Meinung nach einfach nicht zu einer Tierärztin gepasst, die ja eher verantwortungsvoll handeln sollte. Von daher kam Tina bei mir alles andere als authentisch an. Aber dies ist natürlich persönliches Empfinden. Die Adelsfamilie war im Gegenzug sehr treffend dargestellt. Diese konnte ich mir dann auch gut vorstellen. Aber mit Tinas Naivität konnte ich mich einfach nicht anfreunden.
Richtig angetan und begeistert war ich von Tinas Hund Swatt. Man merkt hier regelrecht die Tierliebe der Autorin.
Fazit: Ein Softkrimi mit viel Humor, der insbesondere Hundefreunde erfreuen wird.

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HerryGrill HerryGrill

Veröffentlicht am 28.04.2022

Potential nach oben

Die Autorin Cathrin Geissler hat für ihren Cosy-Krimi „Ein hundsgemeiner Mord“ die Tierärztin Tina Deerten als Protagonistin entworfen. Diese ermittelt auf eigene Faust wegen einer verletzten Greyhoundhündin, ... …mehr

Die Autorin Cathrin Geissler hat für ihren Cosy-Krimi „Ein hundsgemeiner Mord“ die Tierärztin Tina Deerten als Protagonistin entworfen. Diese ermittelt auf eigene Faust wegen einer verletzten Greyhoundhündin, aus deren Körper sie eine Pistolenkugel operierte. Bei ihren eigenmächtigen Ermittlungen auf Gut Finkenstein taucht dann die Leiche eines Hundetrainers auf. Der heimliche Held ist aber ihr Mischlingshund Swatt, der sie aus mancher heiklen Situation rettet

Das 412 Seiten umfassende Buch lässt sich gut lesen, ist aber sehr vorhersehbar und es fehlen überraschende Wendungen. Dabei wird der Einbau von Verfolgungsjagden sehr überstrapaziert. Der Charakter der ermittelnden Tierärztin hat noch viel Entwicklungspotential für weitere Bände. Lediglich Swatt kann rundum überzeugen.

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mabuerele mabuerele

Veröffentlicht am 31.03.2022

Gute Ansätze, aber einige Schwächen

„...Ein Mann um die sechzig mit Halbglatze, der einen Hund auf dem Arm trug, drängte sich an Sanne vorbei. „Das ist ein Notfall“, sagte er….“

Den Hund hatten er und sein Frau am Straßenrand gesehen. Sie ... …mehr

„...Ein Mann um die sechzig mit Halbglatze, der einen Hund auf dem Arm trug, drängte sich an Sanne vorbei. „Das ist ein Notfall“, sagte er….“

Den Hund hatten er und sein Frau am Straßenrand gesehen. Sie hatten angehalten und ihn mitgenommen. Sie nahmen an, dass er von einem Auto angefahren worden sei. Doch bei der Untersuchung stellt Tina, die Tierärztin, fest, dass der Hund angeschossen wurde.
Die Autorin hat einen Krimi mit einer besonderen Protagonistin geschrieben. Nicht nur, dass Tina Tierärztin ist, sie hat kein Gefühl für Gefahr oder das, was geht und nicht geht.
Es stellt sich heraus, dass der Hund vom Gut derer von Finkenstein stammt. Zur gleichen Zeit, wo der Hund verschwunden ist, hat angeblich der Trainer Selbstmord begangen.
Tina will es genauer wissen und nimmt die Ermittlungen in die eigene Hand. So weit, so gut. Sanne, die Helferin in der Arztpraxis, will unbedingt dabei sein. Eigentlich untersucht Jan Voss den Fall. Der Polizist war einst der beste Freund ihres Bruders.
Sehr gut gefallen mir die Ortsbeschreibungen. Hier zeigt die Autorin, dass sie den Umgang mit Metaphern beherrscht.

„...Hinter der Weide, auf denen sich die Schafe als helle Flecken abhoben, lag das Wasser des Sees wie eine dunkler Spiegel, darauf glitzerte der Sonnenuntergang in dunkelorangefarbenen Tupfen...“

Tina und Sanne entwickeln eine Theorie, wer für die Vorgänge verantwortlich sein könnte. Das fand ich ja noch amüsant. Auch dass sie Angestellte des Gutes befragt, sei ihr gegönnt. Doch die vielen Verfolgungsfahrten ziehen die Geschichte in die Länge. Und für die Spannung genügt es nicht, wenn Tina immer genau im letzten Moment eine Möglichkeit findet zu entkommen, nachdem sie erwischt wurde. Dass sie dabei nicht nur mit ihrem Leben, sondern auch mit dem von Sanne spielt, scheint ihr nicht klar zu sein. Sanne ist alleinerziehend und hat zwei kleine Kinder. Wenn Sanne schon selbst unvernünftig ist, hätte Tina konsequent sein müssen.
Völlig den Kopf geschüttelt, habe ich bei den folgenden Satz:

„...Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter! Bei uns gibt es so was wie eine funktionierende Polizei!...“

Der stammt nämlich von Tina. Ihr eigenes Handeln aber begründet sie damit, dass die Polizei nicht in der Lage ist, den Fall zu lösen. Sie wirft anderen vor, etwas Unüberlegtes zu tun und tut das am laufenden Band. Hausfriedensbruch, Einbruch, Datendiebstahl – die Reihe ließe sich fortsetzen.
Natürlich wird der Fall am Ende in einem Showdown von Tina gelöst.
Vergessen möchte ich allerdings nicht den sympathischsten Protagonisten der Geschichte. Das ist Tinas Mischlingshund Swatt. Ohne ihn wäre der Krimi völlig anders ausgegangen. Er war mehr als einmal der Retter aus der Not und hat zwischendurch für humorvolle Szenen gesorgt..
Mag sein, dass mancher den Krimi mit anderen Augen liest. Ich mag logischer Strukturen und die vermisse ich an vielen Stellen.

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Autorin

Cathrin Geissler

Cathrin Geissler - Autor
© Cathrin Geissler

Cathrin Geissler wurde im Jahr 1967 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Tiermedizin an der Freien Universität in Berlin und eröffnete kurze Zeit später eine Kleintierpraxis in Hamburg, in der sie nach wie vor tätig ist. Das Schreiben fasziniert sie schon lange, und nachdem sie das Onlinestudium des Kreativen Schreibens absolviert hatte, schrieb sie mit Ein hundsgemeiner Mord ihren ersten Kriminalroman. Cathrin Geissler lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn, einer Katze und drei …

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