Die Übersetzerin
 - Jenny Lecoat - eBook

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14,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Literarische Unterhaltung
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7517-0984-2
Ersterscheinung: 30.09.2021

Die Übersetzerin

Roman

(32)

Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen …

Rezensionen aus der Lesejury (32)

brauneye29 brauneye29

Veröffentlicht am 13.10.2021

Wirkt sehr realistisch

Zum Inhalt:
Als Hedy 1940 auf Jersey eine Stelle als Übersetzerin für die Besatzer der Insel antritt, ahnt keiner dass sie eine Jüdin ist. Sie ahnen auch nicht, dass sie versucht, gegen das Regime aufzubegehren. ... …mehr

Zum Inhalt:
Als Hedy 1940 auf Jersey eine Stelle als Übersetzerin für die Besatzer der Insel antritt, ahnt keiner dass sie eine Jüdin ist. Sie ahnen auch nicht, dass sie versucht, gegen das Regime aufzubegehren. Doch dann verliebt sie sich ausgerechnet in einen der Wehrmachtssoldaten. Gemeinsam mit ihm und einer Freundin schmieden sie ein Plan um zu entkommen.
Meine Meinung:
Ich mag ja Bücher, die einen historischen Hintergrund haben um den einen Geschichte gestrickt wird. Das ist hier sehr gut gelungen. Ich fand die Erzählung in Hinblick auf die Besatzung und die Umstände sehr realistisch geschildert. Zu mindestens habe ich das so empfunden ohne zu wissen, wie es wirklich war. Auch die Protagonisten haben mir gefallen, sehr gut ausgearbeitet und facettenreich. Insgesamt einfach ein Buch, dass Spaß gemacht hat bei der Lektüre.
Fazit:
Wirkt sehr realistisch

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Sunshinebook Sunshinebook

Veröffentlicht am 11.10.2021

Eine wundervolle verbotene Liebesgeschichte in schwierigen Zeiten

Die Geschichte von Hedy Bercu basiert auf wahre Begebenheiten und spielt in der Zeit zwischen 1940-1946.
Hedy ist Jüdin und kommt ursprünglich aus Wien, aber um den Nazis zu entkommen, flieht sie auf den ... …mehr

Die Geschichte von Hedy Bercu basiert auf wahre Begebenheiten und spielt in der Zeit zwischen 1940-1946.
Hedy ist Jüdin und kommt ursprünglich aus Wien, aber um den Nazis zu entkommen, flieht sie auf den Kanalinseln nach Jersey.
Wenige Zeit später besetzen die Nazis auch diese Insel. Wieder muss sie um ihr Leben bangen. Sie sucht dringend einen Job, weil sie ihre jüdische Abstammung verheimlichen kann, bekommt sie eine Anstellung als Dolmetscherin im Lager der Deutschen.
Hedy lernt den den deutschen Offizier Kurt kennen und zwischen den beiden beginnt eine heimliche Liebe.
Es geht auch um eine wundervolle Freundschaft zwischenHedy, Robert und Dorothea.
Alle tun das bestmögliche, um Hedys zu helfen, nicht aufzufliegen.

Die Autorin hat eine unglaublich bewegende, eindrucksvolle Geschichte erschaffen.
Das schlichte Cover, das in Grau/grün Tönen gestaltet ist und eine Frau mit Papieren zeigt, passt sehr gut zu diesen Roman.
Die ersten Seiten begannen sehr ruhig, aber je weiter ich in dieses Buch versang, umso mehr konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Hedy, Dorothea, Anton und Kurt und alle anderen wurden lebensecht dargestellt, in dieser Zeit des schrecklichen Krieges.
Ein kleines Highlight war nochmal der Epilog,wo man erfährt, was aus den zwei mutigen starken Freundinnen geworden ist.
Dieser bemerkenswerte Roman, über Hoffnung und Liebe in diesen schwierigen Zeiten, möchte ich jeden an Herz legen.
Eine wundervolle, bewegende, spannende Liebesgeschichte.

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KimVi KimVi

Veröffentlicht am 10.10.2021

Eindrucksvoller Roman

Die Jüdin Hedy Bercu hat es bei ihrer Flucht vor den Nazis auf die Kanalinsel Jersey verschlagen. Doch dann wird die Insel von den Deutschen besetzt. Für Hedy beginnt der Kampf ums Überleben. Da sie fließend ... …mehr

Die Jüdin Hedy Bercu hat es bei ihrer Flucht vor den Nazis auf die Kanalinsel Jersey verschlagen. Doch dann wird die Insel von den Deutschen besetzt. Für Hedy beginnt der Kampf ums Überleben. Da sie fließend Englisch und Deutsch spricht, bewirbt sie sich um eine Stelle als Übersetzerin im Feindeslager. Obwohl ihr Pass sie als Jüdin ausweist, bekommt sie die Stelle. Hedy hasst die Besatzer und beginnt heimlich, begehrte Benzincoupons abzuzweigen. Als sie dabei fast erwischt wird, nimmt der deutsche Soldat Kurt die Schuld auf sich, ohne zu wissen, dass Hedy Jüdin ist. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch in diesen Zeiten steht die Liebe der beiden unter keinem guten Stern. Als Hedy erneut ins Visier der Deutschen gerät, muss sie untertauchen... 

Dieser historische Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Wenn man das beim Lesen im Hinterkopf behält, dann kann sich Hedys eindrucksvoll erzähltes Schicksal noch besser entfalten. Man ist vom ersten Moment an mitten im Geschehen und beobachtet gebannt, wie sich ihr Leben auf der Kanalinsel ändert, als die Besatzer die Macht ergreifen. Dabei kann man ihre Sorgen und Ängste glaubhaft nachvollziehen. Dazu kommt der ständige Hunger, da es kaum etwas zu essen gibt. 

Die aufkeimenden Gefühle zwischen Hedy und Kurt werden ebenfalls glaubhaft beschrieben. Hedys innere Zerrissenheit, nicht nur für den Feind zu arbeiten, sondern auch noch einen Deutschen zu lieben, spürt man beim Lesen ebenfalls. Deshalb kann man sich ganz auf die Geschichte einlassen und mitfiebern, als Hedy schließlich untertauchen muss. 

Ein eindrucksvoll erzählter Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht. 

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Jackdeck Jackdeck

Veröffentlicht am 09.10.2021

Gefühlvoller Roman

Die Jüdin Hedy flüchtet vor den Nazis aus Deutschland nach Jersey. Doch auch dort fallen die Deutschen ein. Sie ist gezwungen, bei der Station der Wehrmacht eine Stelle als Übersetzerin anzunehmen. Heimlich ... …mehr

Die Jüdin Hedy flüchtet vor den Nazis aus Deutschland nach Jersey. Doch auch dort fallen die Deutschen ein. Sie ist gezwungen, bei der Station der Wehrmacht eine Stelle als Übersetzerin anzunehmen. Heimlich versucht sie, von innen heraus die Soldaten zu boykottieren, bis sie den Leutnant Kurt Neumann trifft und sich in diesen verliebt. Ich lese gerne Bücher, die zur Zeit des Dritten Reiches spielen – und wenn sie dann auch noch auf einer wahren Begebenheit beruhen, interessiert mich das noch mal mehr. In diesem Buch geht es um die Jüdin Hedy, die sich in den Nazi-Offizier Kurt, verliebt – ihre Liebe wird auch erwidert, aber natürlich bleibt ihre wahre Herkunft nicht lange verborgen. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und hat mich auf jeder einzelnen Seite emotional gepackt und gefesselt, das eindrucksvolle Leseerlebnis empfehle ich gern weiter.

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Azyria_Sun Azyria_Sun

Veröffentlicht am 07.10.2021

Eindrucksvoll, emotional und erschreckend

Worum geht’s?
Die Jüdin Hedy flüchtet vor den Nazis aus Deutschland nach Jersey. Doch auch dort fallen die Deutschen ein. Sie ist gezwungen, bei der Station der Wehrmacht eine Stelle als Übersetzerin anzunehmen. ... …mehr

Worum geht’s?
Die Jüdin Hedy flüchtet vor den Nazis aus Deutschland nach Jersey. Doch auch dort fallen die Deutschen ein. Sie ist gezwungen, bei der Station der Wehrmacht eine Stelle als Übersetzerin anzunehmen. Heimlich versucht sie, von innen heraus die Soldaten zu boykottieren, bis sie den Leutnant Kurt Neumann trifft und sich in diesen verliebt.

Meine Meinung:
„Die Übersetzerin“ von Jenny Lecoat ist ein absolut beeindruckendes Buch. Basierend auf einer wahren Begebenheit zaubert die Autorin aus wahren und fiktiven Details eine Geschichte, die so ergreifend und zu Herzen gehend ist, wie ich selten ein Buch gelesen habe. Perfekt recherchiert erweckt die Autorin das Bild einer Zeit wieder zum Leben, mit all seinen Grausamkeiten aber auch den kleinen glücklichen Momenten, und verzaubert ihre LeserInnen mit ihren Worten.

Wir lernen Hedy kennen. Sie ist Jüdin und auf der Flucht, aber dennoch eine starke Frau, eine Kämpferin und eine Frau, die zu ihrem Wort steht. Man bewundert und bemitleidet sie gleichermaßen. Es ist erschreckend, was sie alles durchleben muss. An ihrer Seite Anton, ihr bester Kumpel, der gezwungen wird, in den Krieg zu ziehen. Und Dorothea, eine mindestens genauso starke Frau wie Hedy selbst und die Frau von Anton. Ich finde es schön, wie die Autorin auch die schwierige Entwicklung der Beziehung der Frauen zueinander beschreibt. Und dann haben wir noch Kurt, den Leutnant, in den Hedy sich verliebt. Auch er gefällt mir gut, ein starker Mann, der sich ebenfalls gegen das System auflehnt. Auch die Charaktere der „Bösen“ gefallen mit gut. Fischer, Wildgrube, Orange und wie sie alle heißen. Jenny Lecoat hat wirklich authentische Charaktere zum Leben erschaffen.

Die Geschichte selbst hat mich ebenfalls ergriffen. Selbst kleinste Details hat die Autorin mit einbezogen und dadurch eine noch realere Welt gemalt. Die Beschreibung der Zustände in der Bevölkerung, der Hunger, der stumme Kampf – absolut eindrucksvoll dargestellt. Das Kämpfen der Einzelnen und der Gemeinschaft. Die Verfolgung von Hedy durch die Nazis. Überhaupt das Leben in dieser Zeit zwischen den Einheimischen und den Nazis. Alles wirkt so unglaublich real! Die Geschichte war spannend, erschreckend, mitreißend und auf ihre Art faszinierend. Besonders gut hat mir auch der Epilog am Ende gefallen, wo wir noch ein bisschen über die Zukunft von Hedy und Dorothea erfahren durften, die mir beide sehr ans Herz gewachsen sind!

Fazit:
„Die Übersetzerin“ von Jenny Lecoat ist eine unglaublich eindrucksvolle Geschichte, in der sich wahre Begebenheit und Fiktion gekonnt mischen. Die Autorin lässt eine Zeit wiederaufleben, die grausam und erschreckend war. Mit Hedy und Dorothea erschafft sie zwei außergewöhnliche Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss und mit denen man mitfühlt, mitleidet, mitkämpft und sich mitfreut über jeden noch so kleinen gewonnenen Kampf. Auch die Beschreibung der Landschaft, die Gefühle der Menschen, all das wirkt so unglaublich real und greifbar. Die Erlebnisse dieses schrecklichen Krieges, die Besatzung, das Leben der Besetzer und der Besetzten. Die anschließende Befreiung und das Leben danach. Vielen Dank auch für den Epilog, in dem wir noch etwas über die Zukunft von Hedy und Dorothea erfahren durften – ich habe die beiden Frauen Seite für Seite immer mehr ins Herz geschlossen und war froh, am Ende noch etwas über ihre Zukunft lesen zu dürfen.

5 Sterne von mir für dieses beeindruckende Werk über eine erschreckende Zeit und über starke Menschen!

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Autorin

Jenny Lecoat

Jenny Lecoat - Autor
© Mark Allsop Nelson

Jenny Lecoat kam in Jersey zur Welt, nur fünfzehn Jahre nach der Besatzung der Channel Islands durch die Nazis. Im Anschluss an ihr Schauspielstudium an der Universität von Birmingham zog sie nach London und arbeitete als Stand-up-Comedian, Moderatorin und Zeitschriften-Kolumnistin, bevor sie 1994 vollberuflich Fernsehautorin wurde. Ihre Tätigkeit erstreckte sich auf eine große Bandbreite an Serien, einschließlich Sitcoms, Kinderprogrammen und Dramen, bis sie ihr wachsendes Interesse an …

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