Was wir verschweigen
 - Arttu Tuominen - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Skandinavische Spannung
415 Seiten
ISBN: 978-3-7517-1003-9
Ersterscheinung: 26.11.2021

Was wir verschweigen

Kriminalroman
Übersetzt von Anke Michler-Janhunen

(30)

„Freundschaft hat nichts mit Recht oder Schuld zu tun. Das wüssten Sie, wenn Sie auch nur einmal in Ihrem Leben jemanden gekannt hätten, dem Sie bedingungslos vertrauen konnten.“

Pori, Finnland. An einem stürmischen Herbsttag wird ein sturzbetrunkener Mann mit mehreren Messerstichen in einem Holzhaus ermordet. Ein typisch finnischer Mord – so der lakonische Kommentar der hinzugerufenen Kommissare. Der Fall scheint zunächst schnell gelöst: Im nahe gelegenen Wald wird noch am gleichen Abend ein verdächtiger Mann festgenommen.

Doch für den Ermittler Jari Paloviita entpuppt sich der Mord als schwierigster Fall seines Lebens. Der Verdächtige war in der Jugend sein allerbester Freund. Und Jari Paloviita verdankt ihm sein Leben ...

 

Rezensionen aus der Lesejury (30)

evaczyk evaczyk

Veröffentlicht am 09.12.2021

Unglücklich sind hier alle

Aus dem berühmten Anfangssatz von "Anna Karenina" wissen wir, dass jede unglückliche Familie auf ihre eigene Art unglücklich ist. In Arttu Tuominens Kriminalroman "Was wir verschweigen" gilt das für so ... …mehr

Aus dem berühmten Anfangssatz von "Anna Karenina" wissen wir, dass jede unglückliche Familie auf ihre eigene Art unglücklich ist. In Arttu Tuominens Kriminalroman "Was wir verschweigen" gilt das für so ziemlich jede einzelne Romanfigur. Hier hat jeder seinen Packen Unglück durchs Leben zu schleppen, Geheimnisse und dunkle Erinnerungen, die er oder sie verschweigt. Einen Teil dieser Geheimnisse deckt Tuominen in seinem Roman auf und setzt dabei mehr auf psychologische Spannung und Einblicke in gequälte Persönlichkeiten als auf Gewalttaten und Action.

Der Fall, zu dem die Ermittler des finnischen Pori gerufen werden, scheint ziemlich klar: In einer abgelegenen Wochenendhütte fand ein Gelage statt. Ein Mitglied der Festgesellschaft liegt plötzlich tot am Boden, mit mehrerer Messerstichen im Rücken. Die Zeugen haben im Vollrausch nichts mitbekommen. Ein Mann, ebenfalls volltrunken, wird mit blutiger Kleidung im Wald gefunden. Fall gelöst?

Als Jari Paloviita, kommissarischer Leiter des Polizeireviers, am Morgen danach von seinen Kollegen über den Fall informiert wird, wird es allerdings kompliziert. Denn Antti Mielonen, der dringend tatverdächtige Mann, obdachloser Alkoholiker mit mehreren Vorstrafen, war Paloviitas bester Kindheitsfreund. Und auch der Tote ist kein Unbekannter, er mobbte Jari und verprügelte ihn.

Paloviitas Mitarbeiter wundern sich über das Interesse, dass ihr Chef an dem scheinbaren Routinefall nimmt und dass er ihre Erkenntnisse hinterfragt, auch als die vermutliche Tatwaffe gefunden wird - nicht zuletzt, weil Paloviitas früherer Partner Oksman hinter seinem Rücken eine große Suchaktion mit Tauchern, Spürhund und jedem mobilisierbaren Polizisten anleiert. Oksman, der unter Zwangsstörungen leidet und ein übergenauer Einzelgänger ist, fängt mit eigenen Nachforschungen an und stellt fest: Täter und Opfer kannten sich aus der Grundschulzeit und auch Paloviita war in der gleichen Schulklasse wie die beiden.

Während Misstrauen die Stimmung immer mehr vergiftet, führt eine zweite Erzählebene in die Vergangenheit des Jahre 1991zu dem 13-jährigen Jari und seinem Freund Antti. Obwohl sie aus völlig unterschiedlichen sozialen Milieus stammen - Jari ein behüteter Junge, dessen Vater Architekt ist, Antti in schwierigen sozialen Verhältnissen mit trinkenden Eltern und einem gewalttätigen Vater - verstehen sie sich bestens. Jaris kleine Schwester Tiina, die unter dem Down-Syndrom leidet, himmel Antti an. Doch die weitgehend unbeschwerte Kindheit mit Fahrradtouren und Angelausflügen wird in diesem Sommer tragisch enden, die Freunde werden sich aus den Augen verlieren. Hat die ewige Freundschaft, die sie sich einst geschworen hatten, auch unter den veränderten Umständen Bestand?

Tuominen schafft es, den Spannungsbogen auf beiden Erzählebenen konsequent zu halten und mit immer neuen kleinen Informationsstückchen weitere Puzzleteile hinzuzufügen, die zum großen Bild beitragen. Dabei gibt es immer wieder cliffhanger-Situationen und Wendungen in der Erzählung. Zwischen dem scheinbar unendlichen letzten Kindheitssommer und dem passenderweise frostig-dunklen Winter, in dem die Protagonisten der Gegenwart leben entfalten sich die Möglichhkeiten und verpassten Chancen, die abgebrannten Brücken und die Gründe für das Schweigen über all die Jahre hinweg.

"Was wir verschweigen" ist kein Kriminalroman einfacher Antworten, sondern stimmt nachdenklich. Vieles von dem, was zwischen den Zeilen geschieht, befasst sich mit Werten und Loyalitäten, vielleicht auch mit dem Sinn des Lebens. Die düster-melancholiche Note passt zu den langen nordischen Wintern. Kein Wunder, dass Tuominen für diese komplexe Geschichte mehrfach ausgezeichnet wurde.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 20.02.2022

Kein üblicher Krimi

In einem finnischen Ferienhaus wird während eines Gelages ein Mann ermordet, kurz danach ein Verdächtiger, Antti Mielonen, festgenommen. Antti ist ein Jugendfreund des leitenden Ermittlers, Jari Paloviita, ... …mehr

In einem finnischen Ferienhaus wird während eines Gelages ein Mann ermordet, kurz danach ein Verdächtiger, Antti Mielonen, festgenommen. Antti ist ein Jugendfreund des leitenden Ermittlers, Jari Paloviita, der kurz vor einer Beförderung steht, sich nun aber verpflichtet fühlt, Antti zu helfen.

Ein üblicher Krimi ist der Roman in meinen Augen nicht, der Täter ist schnell bekannt, und es geht vor allem um Beziehungen untereinander. Dennoch ist das Geschehen spannend, ich habe interessiert gelesen, bin parteiisch gewesen, habe verschiedenen Personen die Daumen gedrückt, war emotional oft stark dabei und war sehr gespannt auf das Ende.

Jeder wichtigere Charakter, Täter, Opfer, Ermittler, in diesem Roman ist eine kaputte Figur und hat Tragisches erlebt. Zudem erwähnt der Autor, dass es ein typisches finnisches Tötungsdelikt darstellt, im betrunkenen Zustand jemanden aus mehr oder weniger nichtigen Gründen zu töten. Ich hoffe nicht, dass dieser Roman einen Querschnitt der finnischen Gesellschaft zeigt, auch wenn das angedeutet wird.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, das aktuelle Geschehen wird immer wieder von Rückblenden ins Jahr 1991 unterbrochen, das die Vorgeschichte, die Geschichte einer besonderen Freundschaft erzählt. Sehr eindringlich, sehr berührend und voller Emotionen, gelingt es dem Autor, dass man nachvollziehen kann, warum Jari so handelt wie er handelt, man wird nachdenklich und ist selbst emotional sehr berührt. Manche Szenen lassen einen fast atemlos lesen, gerade gegen Ende gelingt es dem Autor immer mehr zu fesseln.

Mich hat der Roman überrascht, denn er ist anders als andere Krimis, nicht nur, dass der Täter schnell bekannt ist, er fokussiert sich auch auf die Beziehungen, vor allem auf die des leitenden Ermittlers mit dem Täter. Das macht den Roman sehr emotional und auf seine eigene Art spannend. Offenbar ist der Roman der Beginn einer Reihe, ich bin gespannt auf den nächsten Band.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

fredhel fredhel

Veröffentlicht am 17.01.2022

Kein Krimi sondern Drama

Generell ist das immer so ein zweischneidiges Schwert, wenn man schon zu Beginn eines Krimis den Mörder kennt. Da Mitraten unmöglich ist, wird es für den Autor schwer, Spannung aufzubauen und zu halten.
Auch ... …mehr

Generell ist das immer so ein zweischneidiges Schwert, wenn man schon zu Beginn eines Krimis den Mörder kennt. Da Mitraten unmöglich ist, wird es für den Autor schwer, Spannung aufzubauen und zu halten.
Auch hier beginnt das Buch mit einem Mord, der zuerst völlig unmotiviert und rein dem Alkoholrausch zuzuschreiben ist. Erst später wird klar, dass der Tatververdächtige Antti der beste Freund aus Kindertagen des ermittelnden Beamten Juri und das Opfer der hinterhältigste und brutalste Junge aus der gemeinsamen Grundschulklasse ist.
Während Juri alles daran setzt, seinen Jugendfreund zu schützen, und sich dabei über alle ethischen Grenzen hinweg setzt, wird in einem zweiten Erzählstrang die hässliche Geschichte der drei aus Kindheitstagen erzählt. In meinen Augen ist dies der weitaus spannendste Teil des Buches.
Ich persönlich finde, "Was wir verschweigen" ist gar kein Krimi, sondern ein Roman, ein Drama. Der Leser erhält tiefe Einblicke in verstörende Kindheitsszenarien mit brutalen Vätern und einem verrohten Jungen. Die Hauptfigur ist natürlich Juri, der tief in einer unglücklichen Ehe feststeckt, doch sowohl privat als auch dienstlich die falschen Entscheidungen trifft, ohne dass man eine Spur von Mitleid empfindet. Für mich ist das sowieso das Hauptproblem mit diesem Buch: Es ist absolut frei von Sympathieträgern, dagegen aber voll von unrealistischen Begebenheiten. Selbst im tiefsten, dunkelsten Finnland wird ein Polizist nicht so ungehindert in die Ermittlungsarbeit eingreifen können, ohne dass es auffällt beziehungsweise, dass es Konsequenzen hat.
Weil aber die psychologische Komponente so gut herausgearbeitet ist und der Roman auch sprachlich überzeugt, vergebe ich knappe 4 Lesepunkte.
  

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Corsicana Corsicana

Veröffentlicht am 03.01.2022

Scandic Noir vom Feinsten

Ein Wochenendhaus im Meer in Finnland im November. Draußen ist es kalt und regnerisch, drinnen säuft sich eine Gruppe von Menschen seit Tagen um den Verstand. Menschen kommen und gehen, keiner hat mehr ... …mehr

Ein Wochenendhaus im Meer in Finnland im November. Draußen ist es kalt und regnerisch, drinnen säuft sich eine Gruppe von Menschen seit Tagen um den Verstand. Menschen kommen und gehen, keiner hat mehr den Überblick und die leeren Flaschen stehen überall herum.

Dann entdeckt ein Mann einen anderen Mann. Er geht in die Küche, holt ein Messer - und kurze Zeit später ist jemand auf der Flucht durch Regen und Dunkelheit - mit Blut an den Händen.

Für die Kriminalpolizei ist die Tat schnell erklärt: Alkohol & Gewalt, wieder einmal. Der vermeintlich Tatverdächtige wird schnell gefunden. Aber dann entdeckt der leitende Ermittler Jari Paloviita, dass der vermutliche Täter sein Freund aus Jugendtagen ist und der Tote ihr damals gemeinsamer Feind. Was soll er jetzt tun?

Währenddessen sucht sein Kollege Oksmann weiter nach Beweismitteln, denn irgendwie erscheint ihm einiges seltsam, vor allem das Verhalten von Jari. Und zusätzlich kämpft Oksmann mit seinen eigenen Dämonen. Wie auch die zweite Ermittlerin Linda, die ein großes Alkoholproblem zu haben scheint. Wie übrigens die meisten Personen in diesem Buch. Das Klischee von ständig saufenden Finnen wird hier vortrefflich bedient. Ob es wirklich so ist? Und gibt es wirklich so viel Gewalt gegen Kinder, zwischen Jugendlichen und überhaupt in Finnland? Ist wirklich alles so düster und aussichtslos? Nun, in diesem Buch ist es das. Nur wenige Lichtblicke, alle haben Probleme und funktionierende Elternhäuser scheint es auch nicht zu geben. Jeder trägt an seiner Vergangenheit. Jaris Jugendjahre werden in einer zweiten Handlungsebene erzählt. Und darin findet sich die Auflösung für den Fall. Die Vergangenheit von Oksmann wird wahrscheinlich in den nächsten Bänden Thema sein. Und irgendwann auch einmal Linda.

Obwohl alles so düster war, habe ich das Buch doch gerne gelesen. Diese psychologisch begründeten Handlungsweisen, diese tiefen Einblicke in verletzte Seelen. Die Krimihandlung bleibt dabei aber zwischendurch schon etwas auf der Strecke. Es geht mehr um die Auswirkungen von Gewalt als um die Suche nach dem Täter. Dies als Warnung an alle, die einen klassischen Krimi erwarten. Wer jedoch Scandic Noir mag, sich für psychologische und soziologische Gründe von Gewalt interessiert und eine andere Seite des doch angeblich so optimalen finnischen Staates kennenlernen will, dem sei das Buch empfohlen.

Ich werde jedenfalls den Folgeband auch lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Botte05 Botte05

Veröffentlicht am 17.12.2021

Was kann "Freundschaft" aushalten?

Ein „typisch finnisches“ Saufgelage, welches schon Tage andauert. Unvermittelt steht ein Mann auf, holt sich in der Küche ein Messer und ersticht einen der anderen Gäste. Der Fall scheint klar, der Täter, ... …mehr

Ein „typisch finnisches“ Saufgelage, welches schon Tage andauert. Unvermittelt steht ein Mann auf, holt sich in der Küche ein Messer und ersticht einen der anderen Gäste. Der Fall scheint klar, der Täter, Antti Mielonen, wird blutüberströmt im Wald gefunden. Der Fall kann schnell abgeschlossen, der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Eigentlich.

In der Tatnacht herrschen apokalyptische Verhältnisse, was die Spurensuche und -sicherung erheblich erschwert. Des Weiteren ist der Tatort kontaminiert durch die anwesenden Mitfeiernden, deren Aussagen im Alkoholnebel wenig detailliert erfolgen.

Jari Pavoliita, Interimsleiter der Abteilung, beauftragt seine Kollegen Henrik Oksman und Linda Toivonen den Tatort aufzusuchen und vor Ort die Ermittlungsarbeiten zu koordinieren.

„Was wir verschweigen“ ist ein „anderer“ Kriminalroman. Selbstverständlich gibt es auch klassische Ermittlungsarbeit, aber der Fokus liegt primär auf der gemeinsamen Vergangenheit von Antti und Jari, welche von Kindesbeinen an beste Freunde sind, die sich jedoch aufgrund unterschiedlicher sozialer Schichten und Lebensläufen über die Jahre aus den Augen verloren haben. In dem Moment, wo Jari gewahr wird, wer da inhaftiert wurde, beginnt eine Veränderung. Jari verschweigt nicht nur seine Befangenheit, sondern zweifelt die scheinbar eindeutigen Indizien an und fordert überdies weitere, neutrale, ergebnisoffene Ermittlungen, zumal die Tatwaffe nicht gefunden wurde. Ungeachtet daraus entstehender großer Irritation stellt Oksman im Hintergrund eigene Nachforschungen an, welche einen neuen Blick auf das Ganze eröffnen.

Das Buch öffnet sich mir nicht leicht, die ersten Kapitel erscheinen mir sperrig. Je tiefer das Buch in die gemeinsame Vergangenheit von Jari und Antti eindringt, desto interessanter wird die Handlung, wobei die eigentliche kriminalistische Arbeit in den Hintergrund rückt, um zum Ende hin wieder an Bedeutung zu gewinnen.
„Was wir verschweigen“ erhält in diesem Roman mehrfache Bedeutung. Zum einen haben die Protagonisten allesamt Geheimnisse, deren Ursprung sich höchstens erahnen lässt, zum anderen hält Jari die Jugendfreundschaft so lange wie möglich geheim.
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, bildet es doch die düstere, unwirtliche Stimmung ab, welche in der Tatnacht und im inneren der Protagonisten herrscht. Der blaue Schnitt veredelt das „einfache“ Taschenbuch.

Nach dem für mich etwas holprigen Einstieg hat mich dieser Kriminalroman gut unterhalten. Der Handlung liegt ein ausgefeilter Plot zugrunde, welcher sich erst nach und nach zögernd zu erkennen gibt. So fesselt mich der Fortgang der Entwicklungen und auch die Ermittlungsarbeit erhält letztlich noch eine Spannung erzeugende Tiefe.

Dieser Kriminalroman bewirbt sich als Auftakt einer insgesamt sechsteiligen Serie. Es gibt einige Cliffhanger, deren Fortgang mich interessieren würde, der Hauptdarsteller ist für mich jedoch „verbrannt“, so dass es spannend sein dürfte zu erfahren, wie der Autor die Reihe fortsetzt.


Arttu Tuominen, Was wir verschweigen, Kriminalroman, flexibler Einband, Lübbe Verlag, 16,00 €, 416 Seiten, Erscheinungstermin 26.11.2021

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Arttu Tuominen

Arttu Tuominen - Autor
© Mikko Rasila 

Arttu Tuominen, geboren 1981, wurde für seinen Kriminalroman Was wir verschweigen in Finnland vielfach ausgezeichnet. Kritiker und Leser waren begeistert von den geschickt in die Story verwobenen Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten sowie der sensiblen Zeichnung der komplexen Charaktere. Arrtu Tuominen lebt mit seiner Familie in der Küstenstadt Pori, in Mittelfinnland, dem Schauplatz des vorliegenden Krimis. Neben dem Schreiben hervorragender Kriminalromane arbeitet der Autor …

Mehr erfahren
Alle Verlage