Freiheitsgeld
 - Andreas Eschbach - eBook
Coverdownload (300 DPI)

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

17,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Thriller
527 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7517-2815-7
Ersterscheinung: 26.08.2022

Freiheitsgeld

(10)

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte "Freiheitsgeld", dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert – und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

Rezensionen aus der Lesejury (10)

clematis clematis

Veröffentlicht am 15.09.2022

Wunderbare Zukunft?

Deutschlands Bundeskanzler und EU-Präsident a.D. Robert Havelock lebt im Jahre 2064 in einer sogenannten Gated Community. Dreißig Jahre zuvor hat er das Freiheitsgeld (ehemals Bedingungsloses Grundeinkommen) ... …mehr

Deutschlands Bundeskanzler und EU-Präsident a.D. Robert Havelock lebt im Jahre 2064 in einer sogenannten Gated Community. Dreißig Jahre zuvor hat er das Freiheitsgeld (ehemals Bedingungsloses Grundeinkommen) eingeführt und soll demnächst bei der Jubiläumsfeier eine Rede halten. Doch bevor es dazu kommt, wird er leblos im Badezimmer aufgefunden, ein Freitod-Set am Waschbecken. Der junge Polizist Ahmad Müller aus der Abteilung G vermutet ein Gewaltverbrechen, hat aber praktisch keine Möglichkeit, hinter den Mauern der Reichen zu ermitteln.

Fesselnd, erschreckend, dystopisch – so präsentiert Andreas Eschbach diese gar nicht unrealistische Romanhandlung. Roboter übernehmen viele Arbeiten, der Mensch hat nicht viel, aber mit dem monatlichen Freiheitsgeld ausreichend, um zu überleben. Wer nach mehr strebt, kann einer bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen. Kommunikation, Bestellungen und Zahlvorgänge, Ausweissammlung, Türöffner, alles läuft über einen Pod, den man immer bei sich trägt. Längst an die vermeintlichen Vorteile dieses Systems gewöhnt, denkt niemand an Überwachung, Macht und Kontrolle.

Mit interessanten Szenarien und glaubwürdigen Charakteren bildet der Autor eine durchaus vorstellbare Welt in unserer Zukunft ab. Was kostet Bequemlichkeit, was bedeutet Freiheit? Woher kommt das regelmäßige Einkommen ohne Leistung? Gibt es andere Möglichkeiten, wenn durch Roboter Arbeitsplätze verloren gehen oder handelt es sich bloß um Umstrukturierung? Muss sich der Mensch nur neu orientieren? Viele Fragen um moderne Lebensstile, Ethik und Moral werden aufgeworfen und regen zum Nachdenken an, wie wir die vor uns liegenden Jahrzehnte gestalten wollen. Unterschiedlichste Existenzen werden vorgestellt, mit welcher kann man sich am ehesten identifizieren? Ist es der Drogenabhängige, der allein vom Freiheitsgeld lebt und in einer kleinen Wohnung sitzt oder der Familienvater, der keinen qualifizierten Arbeitsplatz findet, der strenge Steuerfahnder, welcher für Recht und Ordnung sorgt oder der Angepasste, der ungewöhnliche Aufträge akzeptiert, um sich ein luxuriöses Leben in einer Gated Community leisten zu können?

Von unterschiedlichen Seiten und Lebensentwürfen beleuchtet Eschbach die 2060er-Jahre und zeigt diverse Facetten, welche die Automatisierung bieten kann. Vor dieser Kulisse gibt es noch einen spannenden Krimi, bei dem die zuständigen Ermittler nicht gerade gefördert werden in ihrem Tun. Von höchster Stelle werden Ahmad Müller und seine Kollegen zurückgepfiffen, wodurch seine Neugier natürlich erst recht geweckt wird.

Ein flüssiger Schreibstil, interessante, manchmal erstrebenswerte, manchmal beängstigende Szenen lassen dieses Buch zu einer wahren Hochschaubahn der Gefühle werden. Sieht so unser künftiges Leben aus? Viel zum Nachdenken, welchen Einfluss jeder Einzelne von uns hat, Reflektieren, ob Entscheidungen von gestern heute noch ihre Berechtigung haben oder überarbeitet werden sollen. Lesevergnügen und Bewusstsein für Verantwortung – das findet man in ansprechender Form bei Andreas Eschbach. Ich empfehle „Freiheitsgeld“ jedenfalls gerne weiter.



Titel Freiheitsgeld

Autor Andreas Eschbach

ISBN 978-3-7857-2812-3

Sprache Deutsch

Ausgabe Gebundenes Buch, 528 Seiten

ebenfalls erhältlich als e-book und Hörbuch

Erscheinungsdatum 26. August 2022

Verlag Lübbe

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Vorleser Vorleser

Veröffentlicht am 10.09.2022

Freiheit?

Worum geht es?

In nicht allzu ferner Zukunft (2064) beziehen die Menschen Freiheitsgeld — ein bedingungsloses Grundeinkommen das jedem Bürger eines Landes zusteht. Die meiste Arbeit wird von Robotern ... …mehr

Worum geht es?

In nicht allzu ferner Zukunft (2064) beziehen die Menschen Freiheitsgeld — ein bedingungsloses Grundeinkommen das jedem Bürger eines Landes zusteht. Die meiste Arbeit wird von Robotern verrichtet; die Menschen leben eingepfercht in Städten, große Naturschutzreservate zum Erhalt der Erde dürfen nicht betreten werden.

Kurz vor dem 30jährigen Jubiläum der Einführung des Freiheitsgeldes wird dessen Schöpfer tot aufgefunden. Ahmad Müller, ein junger, eifriger Polizist glaubt nicht an einen Suizid und fängt an zu ermitteln. Plötzlich wird es brisant, er läuft Gefahr, für einen Mord angeklagt zu werden.

Meine Meinung:

Die Idee des ‘Freiheitsgeldes’ (aka bedingungsloses Grundeinkommen) die Eschbach hier aufgreift ist nicht neu. In verschiedenen Ansätzen gibt es sie schon seit Jahrhunderten. In Deutschland läuft derzeit seit 2020 eine Studie dazu, deren erste Auswertungen im Frühjahr 2023 erwartet werden.

Interessant ist, was Eschbach daraus macht. Er beleuchtet das Freiheitsgeld aus verschiedenen Perspektiven, bringt allerdings eine erschwerende Variante ein: die meiste Arbeit wird von Robotern gemacht; wer also mehr haben will als nur das Freiheitsgeld, muss versuchen, einen der raren Arbeitsplätze zu ergattern.

Einigen der Protagonisten ist das gelungen, sie kommen aber trotzdem nicht auf einen grünen Zweig, denn ein Großteil ihres Verdienstes geht durch Steuern verloren.

Im Grunde geht es im Buch nur um das Pro und Kontra des Freiheitsgeldes, auf dessen Auswirkungen auf die Lebensbedingungen, und darum, ob man nicht ohne besser dran war oder wäre, würde es wieder abgeschafft. Wie viel Freiheit haben die Leute wirklich, und wer profitiert letztendlich am meisten davon?

Wir lernen die unterschiedlichsten ProtagonistInnen kennen; einige leben nur vom Freiheitsgeld, andere haben zusätzlich Arbeit, und die ganz glücklichen leben gar in Luxus — aber alles hat seinen Preis…

Ahmad Müller, ein junger Polizist mit wenig Erfahrung in der Abteilung Gewaltverbrechen, versucht, diverse Morde aufzuklären.

Dabei wird er von irgendeiner hohen Stelle enorm behindert. Die Entwicklung, die alles nimmt ist sehr beklemmend. Die Bürger leben in einem totalen Überwachungsstaat und müssen sehr findig sein, um der Überwachung zu entkommen.

Ich würde zu viel verraten, würde ich erzählen wie es Ahmad ergeht, oder ob das Ende dem nahekommt, was ich mir erhofft hätte.

Fakt ist, dass ich das Ende gelungen und überzeugend finde. Eine Lösung für oder wider das Freiheitsgeld wird glücklicherweise nicht angeboten, aber das Buch gibt viele Denkanstöße, und wer weiß, vielleicht werden wir ja eine Form des Freiheitsgeldes noch erleben.

Erstaunlicherweise fand ich dieses Buch nicht so beklemmend wie Eschbachs NSA — vielleicht bin ich durch Beispiele von Überwachungsstaaten wie China oder die ehemalige DDR einfach schon zu vertraut mit diesem Thema als dass es unvorstellbar wäre.

Trotz der ganzen Theorien ist das Buch sehr spannend, ich kann es nur empfehlen.

Vielen Dank an Lübbe via Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

subechto subechto

Veröffentlicht am 06.09.2022

Alles hat seinen Preis

Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Bücher wie NSA, Todesengel, Ein König für Deutschland und Ausgebrannt zählen zu meinen absoluten Favoriten. Und auch „Freiheitsgeld“ habe ich mit großer ... …mehr

Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Bücher wie NSA, Todesengel, Ein König für Deutschland und Ausgebrannt zählen zu meinen absoluten Favoriten. Und auch „Freiheitsgeld“ habe ich mit großer Freude gelesen. Worum geht es?
Europa im Jahr 2064. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Roboter erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte Freiheitsgeld, dafür sorgt, dass niemand arbeiten muss, wenn er nicht will. Wer es sich leisten kann, lebt in Gated Communities abgeschirmt vom Rest der Bevölkerung.
Eines Tages wird der ehemaligen Bundeskanzler und spätere EU-Präsidenten Robert Havelock, der knapp dreißig Jahre zuvor das System des Freiheitsgelds in der Europäischen Union eingeführt hatte, tot aufgefunden, angeblich Selbstmord. Kurz zuvor wurde der Journalist Günter Leventheim ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Gibt es einen Zusammenhang?
Ulf Pfenning und sein junger Kollege Ahmad Müller von der Abteilung Gewaltverbrechen ermitteln und geraten in eine unglaubliche Verschwörung.
Totale Überwachung und Kontrolle. Aber auch viel Gutes, Bäume pflanzen etc. Begeistert haben mich vor allem die Abschnitte des Buches, in denen Andreas Eschbach Wissen vermittelt. Spannend, unterhaltsam und bestens recherchiert. Auch mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht.
Andreas Eschbach erweist sich wie in seinem Was-wäre-wenn-Roman „NSA“ erneut als Meister der politischen Utopie. Hochaktuelle Themen treffen auf einen spannenden Kriminalfall.

Fazit: Origineller Mix aus Fakten und Fiktion. Ein typischer Eschbach!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Magnolia Magnolia

Veröffentlicht am 27.08.2022

Schöne neue Welt...

Ein spannendes Thema, durchaus denkbar, das bedingungslose Grundeinkommen wurde und wird diskutiert. Andreas Eschbach hat diesen Gedanken aufgenommen:

Das 30. Jubiläum seit Einführung des Freiheitsgeldes ... …mehr

Ein spannendes Thema, durchaus denkbar, das bedingungslose Grundeinkommen wurde und wird diskutiert. Andreas Eschbach hat diesen Gedanken aufgenommen:

Das 30. Jubiläum seit Einführung des Freiheitsgeldes steht an, der Autor zeigt die schöne neue Welt, wie sie sein könnte. Vom bedingungslosen Grundeinkommen – BGE abgekürzt - war früher die Rede, der Vater dieser schon lange umgesetzten Idee ist nun mit seinen 95 Jahren ein alter Mann. Er war Bundeskanzler, EU-Präsident, lebt luxuriös und in Sicherheit in der abgeschirmten, gut beschützten Oase. Mittlerweile ist er vom Freiheitsgeld und den daraus resultierenden Folgen so gar nicht mehr überzeugt und doch muss er sich auf die Feierlichkeiten körperlich und mental vorbereiten, unterstützt von Valentin, der mit seiner jungen Frau Lina gerade hierher gezogen ist, in eine Wohnung mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten. Dieser verdient viel Geld mit seiner neuen Arbeit, die ihn in einen anderen Sektionsbereich führt, zu dem Lina keinen Zutritt hat.

Ein Szenario, das schöner nicht sein könnte. Keiner muss arbeiten, die Maschinen wuseln allerorten herum, erledigen vieles, der Mensch schaut zu. Natürlich kann jeder einer Arbeit nachgehen, so einige wollen das auch, sie werden schon gebraucht. Ahmad etwa, der für Ordnung sorgt. Denn natürlich müssen diejenigen, die arbeiten wollen, auch Steuern zahlen. Und das nicht gerade wenig, denn das jedem Erwachsenen zustehende Freiheitsgeld muss von irgendwem erwirtschaftet werden.

Ich reise in die Zukunft, ins Jahr 2064. Hier lerne ich sie kennen, folge ihnen ein Stück ihres Weges. Die einen leben privilegiert in der Oase, andere können sich diesen feudalen Lebensstil nicht oder nicht mehr leisten, werden gar hinauskomplimentiert. Das Bargeld ist abgeschafft, Kameras beobachten jeden Schritt, die Privatsphäre existiert nicht mehr. Jedoch sind sie dies gewohnt, sie sehen darin nur Vorteile. Kippt etwa einer in seiner Wohnung um, wird automatisch Hilfe geholt. Big Brother sieht alles…

Der Gedanke um die Freiheit eines jeden einzelnen – monetär abgesichert - ist sehr reizvoll. Dass hier sehr viel mehr bedacht werden muss, wird nur allzu deutlich. Die authentischen Charaktere zeigen anschaulich, in welche Richtung es gehen könnte. Ja, das ist Eschbachs Stärke - er ist immer am Puls der Zeit, bereitet aktuelle Themen gut lesbar auf. Das Freiheitsgeld, wie er es hier nennt, kann nicht für sich alleine stehen. Was wäre wenn… Diese Idee wird weitergesponnen, eins greift ins andere.

Fakt ist schon heute, dass massenhaft Daten gesammelt werden, nur allzu viele geben sie freiwillig her. Auch wenn der Aufschrei nach dem viel zitierten Datenschutz allgegenwärtig ist, so braucht man nur einen kurzen Blick ins weltweite Netz zu werfen und sieht, wie Persönlichstes vor aller Augen ausgebreitet wird.

Ein sehr lesenswerter Roman, der nachdenklich stimmt. Kurzweilig erzählt mit glaubhaften Charakteren und einem stimmigen Szenario, der gute Unterhaltung garantiert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Harakiri Harakiri

Veröffentlicht am 25.08.2022

Eschbach wieder am Puls der Zeit

In seinem neuen Roman fragt sich Eschbach, was wohl wäre, wenn das Vorhaben „Bedingungsloses Grundeinkommen“ tatsächlich durchgeführt werden würde. Er nennt das Ganze „Freiheitsgeld“ und in der Tat stellt ... …mehr

In seinem neuen Roman fragt sich Eschbach, was wohl wäre, wenn das Vorhaben „Bedingungsloses Grundeinkommen“ tatsächlich durchgeführt werden würde. Er nennt das Ganze „Freiheitsgeld“ und in der Tat stellt sich das für viele auch als Freiheit, nichts tun zu müssen heraus. Doch als selbst der Gründer dieser Bewegung zu ahnen beginnt, dass das Freiheitsgeld auf Dauer nicht funktionieren kann, wird dieser beseitigt. Der junge Polizist Ahmad beginnt zu ermitteln, stößt aber auf eine Mauer, die zu überwinden nicht einfach ist.
Wieder einmal ist Eschbach ein großer Roman gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Seine Charaktere sind wieder sehr authentisch geschildert und wirken wie Nachbarn und Freunde, weil man sich so gut in sie hineinversetzen kann.
Die Handlung ist spannend und mitreißend erzählt und auf keiner Seite langweilig. Beim Lesen habe ich mich immer wieder selbst hinterfragt, ob ich diese Art zu leben jetzt gut oder schlecht finden würde und ich denke, das war auch zum Teil Absicht.
Das Ende ist stimmig und realitätsnah und passt für mich sehr gut. Typisch Eschbach eben.
Fazit: sehr kurzweilige, aber tiefer gründende Unterhaltung, die mir sehr gut gefallen hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

Mehr erfahren
Alle Verlage