Aufblühen
 - Sarah Remsky - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Lübbe Life
Hardcover
Inspirational
272 Seiten
ISBN: 978-3-431-07006-4
Ersterscheinung: 30.04.2020

Aufblühen

Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund zu bleiben

(6)

Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, die sie hegt und pflegt. In ihrem Buch zeigt sie, wie wir den Wohntrend in den eigenen vier Wänden realisieren können und gibt Tipps rund um die richtige Pflege, Standort und heilsame Wirkungen.

Rezensionen aus der Lesejury (6)

lalaundfluse lalaundfluse

Veröffentlicht am 27.05.2020

Auch für den schwarzen Daumen geeignet

Es wird Zeit, dass ich einen grünen Daumen bekomme, da ich nach diesem Buch ganze 21 Pflanzen angeschafft habe..., wobei bereits 5 sehr knusprig sind:)
Dieses Buch ist kein Ratgeber für einen grünen Daumen, ... …mehr

Es wird Zeit, dass ich einen grünen Daumen bekomme, da ich nach diesem Buch ganze 21 Pflanzen angeschafft habe..., wobei bereits 5 sehr knusprig sind:)
Dieses Buch ist kein Ratgeber für einen grünen Daumen, sondern vielmehr ein Buch zur Verbesserung der Wohnsituation. Pflanzen helfen in ganz unterschiedlichen Bereichen und sind eine Wohltat für das Klima. Einiges war mir bereits bekannt, anderes jedoch nicht. Ich brauche nur noch einen wirklichen Pflanzencoach:)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

book-wide book-wide

Veröffentlicht am 18.05.2020

Wunderschön in Grafik und Inhalt

Zum Inhalt:
Pflanzen sind mehr als nur stille Mitbewohner, sie sind vielseitig in jeglicher Hinsicht und genau dies bringt uns Sarah Remsky mit ihrer Lebensgeschichte und diesem Pflanzenratgeber näher. ... …mehr

Zum Inhalt:
Pflanzen sind mehr als nur stille Mitbewohner, sie sind vielseitig in jeglicher Hinsicht und genau dies bringt uns Sarah Remsky mit ihrer Lebensgeschichte und diesem Pflanzenratgeber näher.

Meine Meinung:
Allein schon dieses Buch in den Händen zu halten ist ein wunderschönes Gefühl, denn es fühlt sich nicht nur schön an, es ist auch grafisch eine absolute Augenweide. Sarah Remsky schmückt das Cover mit ihrem Portrait und auf die Pflanzen wird natürlich das Hauptaugenmerk gerichtet. Es ist wirklich eine Freude dieses Buch aufzuschlagen, durchzustöbern und zu lesen, denn mit den vielen malerisch schönen Extras, wie Zeichnungen, Fotos oder Tabellen, macht es einem Spaß in die Gedanken- und Pflanzenwelt von Sarah Remsky alias misscalathea abzutauchen. Ein weiteres großes Highlight waren für mich die Zitate, die häufig die Seiten zierten und mit wunderschönen Worten verzauberten. Lehrhaft und inspirierend waren sie definitiv und ich konnte mir einige schöne Zitate mitnehmen. Die Gliederung des Buches passt sich perfekt der Lebensgeschichte von Sarah an. Denn dieses Buch ist nicht nur ein Ratgeber, oder ein Sachbuch, nein, es beinhaltet den Lebensweg der Autorin, die sich Stück für Stück zusammen mit ihren Pflanzen in das Leben kämpfte. Ich bin über die Seiten geflogen und war beeindruckt von dem hohen Stellenwert und der Bedeutung, die die Pflanzen für Sarah haben. Der Schreibstil ist ebenfalls wunderbar fließend und noch nie schien es mir so leicht, die Pflanzen und ihre Eigenarten zu verstehen. Rein sachlich gesehen haben mir an der ein- oder anderen Stelle bildhafte Darstellungen von Arbeitsschritten gefehlt, die ich mir als Zusatz gewünscht hätte, doch dies ist auch der einzige Punkt, den ich zu bemängeln hatte. Ich kann vor allem den Leuten das Buch empfehlen, die denken, sie könnten nicht mit Pflanzen umgehen, aber trotzdem gerne grüne Mitbewohner hätten. Sarah erklärt in einfachen Worten, wie sich eine Pflanze im Eigenheim am wohlsten fühlt.

Fazit:
Mit der wunderbar grafischen Aufmachung des Buches und dem strukturierten, durchdachten Aufbau konnte mich der Ratgeber für sich einnehmen. Sarah Remsky spricht über ihre eigene Lebensgeschichte und ihrer besonderen Verbindung zu Pflanzen. Große Empfehlung!

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cityofbooks cityofbooks

Veröffentlicht am 17.05.2020

Leider anders als erwartet...

Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, ... …mehr

Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, die sie hegt und pflegt. In ihrem Buch zeigt sie, wie wir den Wohntrend in den eigenen vier Wänden realisieren können und gibt Tipps rund um die richtige Pflege, Standort und heilsame Wirkungen.
Da ich Pflanzen liebe und immer dabei bin meine eigene Sammlung Zuhause zu erweitern, hat mich dieses Buch sofort angesprochen, denn neue Pflanzentipps kann man einfach immer gebrauchen.
Erst einmal möchte ich sagen, dass mir das Design des Buches mit den Aquarellzeichnungen wirklich sehr gut gefallen hat. Auch die Fotos haben mir wirklich gefallen und waren zur Veranschaulichung der Pflanzen auch wirklich sehr wichtig. Der Schreibstil der Autorin war auch sehr leicht und einfach, sodass sich das Buch schnell lesen lies, was mir gut gefallen hat.
Die Autorin kommt auf einige Pflanzenarten, und Tipps bei der Pflanzenpflege zusprechen. Ich konnte auch wirklich neues Wissen mitnehmen und werde versuchen dieses auch bei meinen eigenen Pflanzen anzuwenden. Allerdings ging es größtenteils in diesem Buch um die Autorin selbst. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass es sich hierbei um eine Biographie handelt, was mich wirklich sehr gestört hat. Auch hat mir die Vielfalt im Buch etwas gefehlt. Die wirklich interessanten Dinge, die mich auch interessiert haben, haben den kleinsten Teil des Buches eingenommen, weshalb ich insgesamt auch nicht so viel mitnehmen konnte wie erhofft.
Insgesamt konnte mich dieses Buch trotz ein paar guten Tipps und Wissen um Pflanzen nicht überzeugen. Es geht in diesem Buch vor allem um die Autorin selbst und ihre Lebensgeschichte, was mich einfach sehr gestört hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

EifelBuecherwurm EifelBuecherwurm

Veröffentlicht am 15.05.2020

Eher eine Biograhie

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 272
Format: Ebook
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 30.04.2020

Inhalt:

Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund ... …mehr

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 272
Format: Ebook
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 30.04.2020

Inhalt:

Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund zu bleiben

Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, die sie hegt und pflegt. In ihrem Buch zeigt sie, wie wir den Wohntrend in den eigenen vier Wänden realisieren können und gibt Tipps rund um die richtige Pflege, Standort und heilsame Wirkungen.

Meine Meinung:

Früher hatte ich wirklich keinen grünen Daumen. Selbst die einfachsten Pflanzen sind bei mir eingegangen, weswegen ich auf Kunstpflanzen für die heimischen Räume umgestiegen bin. Aber dann änderte sich etwas: nun schon im dritten Jahr erweitern mein Mann und ich unseren Garten mit immer mehr Hochbeeten aus Paletten. Der Anbau von Gemüse, Gewürzen und auch einfach nur dekorativen Blumen ließ mich hoffen, dass doch noch irgendwo ein grüner Daumen versteckt war. Und so holte ich mir vor etwa einem Jahr meine ersten neuen grünen Mitbewohner. Seitdem bin ich den Pflanzen verfallen. Nicht alle haben es geschafft, aber die meisten schon. Daher sprach mich dieses Buch auch so an, als ich es sah und die Inhaltsangabe las.

Im langen Vorwort geht die Autorin mehrfach darauf ein, dass sie Depressionen hat und in Behandlung war und wie heilsam Pflanzen für alle Menschen sind. Da hoffte ich noch, dass es bei dieser Einführung bleiben würde und sich danach das Buch hauptsächlich auf die Pflanzen konzentrieren würde, wie ich der Inhaltsangabe entnommen hatte.

Auf Seite 41 kaufte sie sich endlich ihre erste Pflanze, eine Monstera. Gut gefiel mir, dass direkt im Anschluss ein Profil der Pflanze inklusive Bild dargestellt wurde.
Das erste Viertel des Buches ging es aber eigentlich tatsächlich nur um die Autorin und ihren Leidensweg (Vorwort + Kapitel 1).

In Kapitel 2 gab es dann endlich die hilfreichen Pflanzentips, auf die ich gehofft hatte. Es wurde zum Beispiel darauf eingegangen, wie man am besten seine Erde anmischt (inklusive Rezepten) und was die häufigsten Schädlinge sind und wie sie zu bekämpfen sind.
In Kapitel 3 ging es dann wieder weiter mit ihrer eigenen Geschichte in der Psychiatrie, bevor sich in Kapitel 4 alles um ihre liebsten Seelenpflanzen drehte. Besonders interessant fand ich dabei den Test, bei dem man seine eigene Seelenpflanze finden sollte. Dieser war ganz nett, jedoch nicht so ausführlich, wie ich es mir gewünscht hätte.

Auf jeden Fall ausprobieren möchte ich mal die Makramee-Technik. Leider fehlten bei der Anleitung die Bilder, sodass man nur nach Text vorgehen kann. Aber es gibt ja genug Anleitungen im Netz.

Die Autorin befasst sich insgesamt im Buch mit den für sie wichtigsten Grünpflanzen, die aktuell im Trend sind. Der Boho-Style kann also voll ausgelebt werden. Mir war das allerdings zu wenig. Ich habe mehr Vielfalt erwartet, mehr Informationen und vor allem mehr Bilder zu den Pflanzen. Natürlich gibt es einige Bilder, aber richtige Pflanzenprofile oder Steckbriefe kommen definitiv zu kurz.

Insgesamt gefällt mir das Design des Buches jedoch sehr. Die aquarelligen Zeichnungen peppen es auf und wechseln sich mit Fotos ab. Schön ist es schon. Und auch die Zitate und verschiedenen Schriftarten strukturieren das Buch gut. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat waren die Fotos der Autorin. Ganz ehrlich? Die Bilder sehen total geisterhaft aus. Sie hat sich so stark geschminkt (und vermutlich wurde auch viel mit Photoshop nachgeholfen), dass das Gesicht richtig unrealistisch und flach aussieht. Besonders unter den Augen fehlen komplett alle Details, als hätte man einen heftigen Instagram-Filter über das Gesicht gelegt. Wirklich schade, da Frau Remsky eine gut aussehende Person ist. Da wurde übers Ziel hinausgeschossen.

Außerdem muss ich noch bemängeln, dass es in dem Buch hauptsächlich um die Autorin selbst und ihren Leidensweg geht. Dies erschloss sich mir aus der Inhaltsangabe überhaupt nicht.
Das Wissen, das man aus dem Buch ziehen kann, lässt sich auf einige wenige Seiten reduzieren. Der Rest ist Design, Fotos und Lebensgeschichte.
Und den Wunsch der Autorin, in mir die Freunde an Pflanzen zu wecken, wurde auch nicht wahr. Wer sich nur informieren will, wird durch den autobiografischen Teil vermutlich sogar eher abgeschreckt. Für mich ist es ein klarer Fall von falscher Werbung durch den Verlag. Dabei ist das Buch nicht schlecht, ich habe mir einfach etwas anderes gewünscht und erwartet. Wäre mir bewusst gewesen, dass ein großer Teil ihre Biographie ist, hätte ich es nicht angefragt.

Fazit:

Wenn man ein Buch über Depressionen lesen will mit Details zu Pflanzen, dann ist dieses hier richtig. Ich allerdings hatte ein Buch erwartet, in dem es eigentlich (fast) nur um Pflanzen geht, in welchem allerdings auch positiven Eigenschaften und Bedeutungen für den Menschen thematisiert werden. Daher war ich leider enttäuscht und vergebe nur 2 Sterne für das Design und die guten Tipps.

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biggtat biggtat

Veröffentlicht am 04.05.2020

Ergreifende Geschichte - Nützliches Wissen...

Aufblühen, von Sarah Remsky. Schon allein das Cover sticht heraus. Es besteht aus einem wunderbaren Portrait von der Autorin und aus ihrer Leidenschaft.den Blumen. Die schönen Illustrationen ziehen sich ... …mehr

Aufblühen, von Sarah Remsky. Schon allein das Cover sticht heraus. Es besteht aus einem wunderbaren Portrait von der Autorin und aus ihrer Leidenschaft.den Blumen. Die schönen Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch und sind sehr schön anzusehen. Ein herzliches Danke auch von mir, liebe Zeichnerin Mira. :)

Ein richtiges Zuckerl für ein wunderbares Buch, das einerseits mit Sarahs ergreifend geschriebener Geschichte von ihren Depressionen punktet und andererseits wertvolle Informationen über unsere grünen Freunde liefert. Ich persönlich könnte mir meine Wohnung ohne Pflanzen und somit einen grünen Tupfer nicht vorstellen und habe mir in dem Buch sehr viele Inspirationen holen können. Es gab mir Anregungen über neue Pflanzenarten, und über das richtige umtopfen, düngen und vermehren.

Ergreifende Geschichte vereint mit nützlichem Wissen. Sicher nicht das letzte Mal, dass ich das Buch aufgeschlagen habe.

Ergreifende, schön illustrierte und informative 5 Sterne von mir!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sarah Remsky
© Sarah Remsky

Drei Fragen an die Autorin Sarah Remsky

Sarah Remsky ist Journalistin und Influencerin. Wir haben nachgefragt, was Zimmerpflanzen mehr können, als dekorativ sein, warum gerade Millennials so aufs Grün in den eigenen vier Wänden stehen und wie uns Pflanzen in Zeiten von Corona helfen können…

Was bedeuten Ihnen Ihre Pflanzen?

Meine Pflanzen sind mein Lebenselixier. Sie gaben mir in der Depression wie auch jetzt, wo es mir so viel besser geht, durch ihre Schönheit und Wachstum Hoffnung, Kraft und Glauben an das Leben; ihre Pflege gab mir Struktur, Sinn und Verantwortung. Oft fühlen sie sich an wie meine Kinder - ich spreche mit ihnen und streichle sie, ich gebe ihnen alles, was sie brauchen und begleite sie durch schwere und großartige Phasen ihres Lebens. Ich wachse an ihnen und mit ihnen.

Wie erklären Sie sich den aktuellen Hype um das Thema? Es ist ja einiges los dazu bei Instagram…

Zimmerpflanzen sind ein Trend, der vor allem in meiner Generation, den Millennials, großen Anklang findet, aber nicht nur dort natürlich. Das hängt meiner Meinung nach vor allem mit unserer Sehnsucht nach Sinn zusammen und danach, Verantwortung für etwas Lebendes zu übernehmen, es zu hegen und zu pflegen. Zimmerpflanzen sind vergleichsweise kostengünstig, kommen mit einem geringeren Pflegeaufwand aus und verschönern unser Zuhause, das wir in Zeiten bester Vernetzung seltener und weniger gern verlassen. Ein kleiner Dschungel füllt die eigenen Zimmer, in denen wir so viel Zeit verbringen, mit Leben und die Pflege der Pflanzen ist geradezu therapeutisch.

Außerdem leben immer mehr Menschen in Großstädten – häufig ohne viel Kontakt zur Natur. Wo die Mieten ins Unermessliche steigen, sind Balkone Luxus und sowieso Gärten eine Rarität. Stattdessen holen wir uns das Grün nach Hause. Dieser Trend geht dabei außerdem Hand in Hand mit einem immer größeren Umweltbewusstsein und damit einer wachsenden Wertschätzung der Natur, vor allem durch und in der westlichen Welt. Durch Zimmerpflanzen verbinden wir uns wieder mehr und mehr mit der Natur, aus der wir ursprünglich kommen, die uns aber heutzutage oftmals fern und fremd vorkommt.

Sarah Remsky
© Sarah Remsky

Was sind die größten Irrtümer und Anfängerfehler in Sachen Zimmerpflanzen?

Auch wenn ich von vielen höre, sie würden dazu neigen, ihre Pflanzen eher zu vergessen, sterben Pflanzen tatsächlich viel häufiger an Überwässerung. Ich rate deshalb Anfängern zum Fingertest: Stecke deinen Finger in die Erde und erst wenn die Erde etwa bis zum Mittelgelenk trocken ist, solltest du die Pflanze wieder gießen. Wenn du eher einer der Vergesslichen bist: Erstell dir einen Handywecker oder Termin für einen Tag in der Woche, um den Fingertest zu machen.

Ein anderer großer Anfängerfehler ist Panik. Ob meine Pflanze jetzt wohl stirbt, weil eines ihrer Blätter gelb oder braun geworden und abgefallen ist? Umtopfen, düngen, umstellen – oder am besten alles auf einmal, denn sicher ist sicher. Die bessere Variante ist: Beobachten und abwarten. Nur wenn deine Pflanze wirklich viele Blätter verliert oder andere ungewöhnliche Anzeichen, wie verkrüppelte neue Blätter oder Ähnliches, zeigt, ist es ernst. Wenn du sofort panisch handelst, nimmst du der Pflanze oftmals mehr Kraft als du ihr gibst.

Außerdem schätzen viele Anfänger die Lichtbedingungen für Pflanzen falsch ein. Das ist kein Wunder: Es ist für uns Menschen wirklich schwierig, Lichtintensität einzuschätzen, denn unsere Augen sind darauf ausgelegt, so viel wie möglich zu sehen. Pflanzen dagegen empfinden und benutzen Licht ganz anders. Eine gute Regel ist: Wenn du an dem Standort deiner Pflanze den ganzen Tag über ein Buch lesen könntest, ohne zusätzliches Licht einzuschalten, ist es genug Licht für eine genügsame, nicht Licht-liebende Pflanze wie die Schwiegermutterzunge oder Efeutute. Außerdem ist es gut zu wissen, dass sich die Lichtintensität einen Meter vom Fenster entfernt schon nur noch halb so hoch ist wie am Fenster und von dort aus rapide abnimmt.

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