How Not to Diet
 - Michael Greger - eBook

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19,99

inkl. MwSt.

Lübbe Life
Gesundheit
752 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-9417-7
Ersterscheinung: 30.04.2020

How Not to Diet

Gesund abnehmen und dauerhaft schlank bleiben dank neuester wissenschaftlich bewiesener Erkenntnisse
Übersetzt von Julia Augustin, Alice v. Canstein, Simone Schroth, u.v.a.

(22)

Eine Mode-Diät jagt die nächste. Doch unterm Strich bringt keine den gewünschten, dauerhaften Gewichtsverlust. Wer eine Zeitlang auf einzelne Nahrungsmittel verzichtet, nimmt vielleicht kurzfristig ab, produziert auf Dauer jedoch Mangel – und Hunger. Michael Greger geht es ganzheitlich an: Er schlüsselt das komplexe Thema Ernährung bis ins kleinste Detail auf. Und zieht seine Erkenntnisse aus schließlich aus evidenzbasierten Fakten.
Vom Aufbau eines gesunden Mikrobioms, über einen verbesserten Stoffwechsel mittels Chronobiologie, bis hin zum Einfluss von Gewürzen liefert Greger Tipps und wissenschaftlich belegte Techniken wie jeder mühelos sein Idealgewicht halten kann. Verabschieden Sie sich endgültig von Kalorienzählen und Verzicht. Michael Gregers Empfehlungen machen nicht nur schlank, sondern garantieren eine starke Gesundheit.
 
Mit 21 ultimativen Abnehmboostern zur Beschleunigung der Fettverbrennung

Rezensionen aus der Lesejury (22)

Aksi Aksi

Veröffentlicht am 15.05.2020

Sehr informativ und stellenweise zäh

»How Not to Diet« ist mein erstes Buch von Michael Greger. Meine Aufmerksamkeit hat der Autor allerdings schon viel früher auf sich gezogen, da sein anderes Buch »How not do die« schon seit einer Weile ... …mehr

»How Not to Diet« ist mein erstes Buch von Michael Greger. Meine Aufmerksamkeit hat der Autor allerdings schon viel früher auf sich gezogen, da sein anderes Buch »How not do die« schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste steht. Das Cover ist sehr schlicht und minimalistisch gestaltet. Meiner Meinung zurecht, denn das Buch hat einen pompösen Umschlag nicht nötig, da allein der Titel schon bei vielen Menschen das Interesse wecken dürfte.

»How Not to Diet« ist in fünf Abschnitte gegliedert, die wiederum in verschiedene Subthemen unterteilt sind. Das erste Kapitel trägt den Titel ‚Das Problem‘. Hier geht es unter anderem um die falsche Ernährung und Gründe für das Übergewicht. Im zweiten Kapitel stellt Greger verschiedene Zutaten für eine optimale Ernährung zum Abnehmen vor. Der darauffolgende Abschnitt beschäftigt sich mit dem „optimalen“ Abnehmprogramm. Im vierten Kapitel werden verschiedene Abnehm-Booster erläutert. Unter anderem geht es hier um den Wasserhaushalt, die Fettverbrenner und Essgeschwindigkeit. Im fünften und letzten Kapitel werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Mit insgesamt 752 Seiten ist »How Not to Diet« kein Buch für zwischendurch. Dies liegt nicht daran, dass der Autor eine Labertasche ist, sondern weil Ernährung nun mal ein umfangreiches Thema ist. Dazu kommt noch, dass sich Greger oft auf zahlreiche Studien bezieht. Damit beleuchtet er nicht nur verschiedene Standpunkte, sondern macht auch auf Probleme und Mythen, die in Bezug auf Ernährung kursieren, aufmerksam. Diese Vorgehensweise konfrontiert die Leser_innen mit viel Wissen und Informationen, die an einigen Stellen sehr zäh und erschlagend wirken. Ich musste beispielsweise deshalb beim Lesen manchmal Pausen einlegen, um das Gelesene sacken zu lassen.

Hat »How Not to Diet« mir nun etwas genutzt oder nicht? Auf jeden Fall! Klar, es war nicht alles neu für mich. Da ich mich mit dem Thema Ernährung seit einer Weile auseinandersetze, kannte ich natürlich das eine oder andere. Aber Greger konnte mir auch viel neues Wissen vermitteln und mich auf sehr interessante Aspekte aufmerksam machen, auch wenn es stellenweise etwas „trocken“ war. Ich denke, es liegt unter anderem daran, dass der Autor sich schon lange mit der Ernährung beschäftigt und es schnell passieren kann, dass er nicht merkt, wenn er sich in diesem Thema verliert.


Fazit

»How Not to Diet« von Michael Greger ist ein sehr informatives Buch, das etwas Klarheit in das komplizierte Thema Ernährung bringt. Auch wenn Greger seine Ratschläge plausibel begründet, möchte ich dennoch darauf hinweisen, sie nicht als die ultimative Wahrheit zu betrachten, sondern kritisch zu hinterfragen, da die Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst und zu schnelles und unüberlegtes Handeln hier schwerwiegende Folgen haben kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kathrinlovesbooks kathrinlovesbooks

Veröffentlicht am 10.05.2020

Für ein Leben ohne Diät?

Michael Greger ist mir schon länger ein Begriff: How not to die ist wohl sein erster in der Welt der Populärwissenschaft bekannter Titel, der gleichermaßen provokativ betitelt als auch inhaltlich befüllt ... …mehr

Michael Greger ist mir schon länger ein Begriff: How not to die ist wohl sein erster in der Welt der Populärwissenschaft bekannter Titel, der gleichermaßen provokativ betitelt als auch inhaltlich befüllt ist. Zu Letzterem kann ich nicht viel sagen, denn ich hatte das Buch schon sehr häufig in der Hand, habe interessante Auszüge gelesen und auch mein Freundes- und Bekanntenkreis hatte bislang sehr viele begeisterte Worte für dieses Buch übrig.
Nachdem ich How not to die im Februar in London wieder einmal in der Hand hatte, und aufgrund der Größe und Dicke und zu wenig Zeit bzw. einem riesigen SUB wieder zurückgelegt habe, kam mir die Leserunde bei der Lesejury zu Gregers zweitem dicken Wälzer gerade recht. How not to diet steht bereits im Titel dem ersten Band nichts nach. Wie man nicht stirbt, wie man keine Diät macht - das klingt beides grundsätzlich erstrebenswert, v.a. wenn man wie ich sehr gerne isst.

Der Aufbau des Buches ist gut strukturiert und nimmt auch den inhaltlich unerfahrenen Leser an die Hand. Erst einmal stellt Greger Probleme bei der Ernährung dar, wobei er dabei auf offensichtliche Aspekte eingeht, wie etwa Fast Food, aber insgesamt einen spannenden historischen Abriss macht, der belegt, wie wir überhaupt hierhin gekommen sind. Im nächsten Schritt erklärt Greger seinen Standpunkt zu gesunder Ernährung, und hier wird es spannend: Mit einfachen Worten und unter Zuhilfenahme zahlreicher Studien zeigt er grundlegende Zusammenhänge zwischen unserem Körper und Ernährung auf. Dabei geht er auf die offensichtlichen Probleme wie Zucker und Salz ein, räumt aber auch mit anderen Mythen auf und rüttelt am Ruf vieler selbstverständlicher und gar nicht so sehr als ungesund angesehenen Lebensmitteln. Auch hier hat Greger für jedes Unterkapitel zahlreiche Studien auf Lager.
Im Weiteren geht es um das optimale Abnehmprogramm und Abnehm-Booster und Greger charakterisiert nochmals verschiedene Mechanismen, die alle grundsätzlich relevant zum Abnehmen sind, aber zunächst unabhängig zueinander stehen, etwa Fettverbrenner, Appetitunterdrücker, Intervallfasten u.v.m.

Insgesamt folgt Michael Greger einem problemlösungsorientierten Raster. Aber ist es das wirklich?

Grundsätzlich gefällt mir populärwissenschaftliche Literatur, denn sie ermöglicht jedem Leser einen möglichst validen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und dem daraus resultierenden Wissen. Dazu benötigt man jedoch einiges an Fingerspitzengefühl, denn gerade Populärwissenschaft darf nicht pauschalisieren oder meinungsbildend sein - und genau hier liegt Gregers Schwachpunkt. Zwar finde ich seinen Schreibstil grundsätzlich geeignet, Leser wachzurütteln und zu motivieren. Dabei schreibt Greger jedoch sehr einseitig und überwiegend polarisierend. Zwar stützt er sich auf zahlreiche Studien, die seine Thesen untermauern, jedoch fehlt mir insgesamt die Gegenperspektive, die zwingend nötig ist, um Gregers Argumente einzuordnen. Und gerade hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte finde ich es zwingend notwendig, die Kehrseite der Medaille kennenzulernen.

Dennoch hatte ich das ein oder andere Aha-Erlebnis und habe sehr viel über Ernährung, Verdauung und Verarbeitung gelernt. Besonders hilfreich fand ich hierbei den QR-Code am Ende des Buches, über den man alle von Greger verwendeten Paper abrufen und somit selbst nachlesen bzw. überprüfen kann, was Greger behauptet.

Zurück zum Titel des Buches: Sehr konsequent hält sich Greger daran, bloß nicht zu Diäten zu verleiten, sodass man am Ende der Lektüre zwar zahlreiche Dos und Don'ts kennt, aber keine Anleitung zur Diät bekommt, obwohl man sich insgeheim doch den ein oder anderen Tipp erhofft hätte - und dies ja auch im Untertitel des Buches versprochen wird. So bleibt dem Leser am Ende nur zu überlegen, was man in Sachen Ernährung grundsätzlich tun und lassen kann. Klingt auch erst einmal nett, denn jeder Körper ist anders, weswegen es DIE Diät sicherlich nicht gibt. Problematisch finde ich es jedoch, den Leser quasi mit dem geöffneten Fass alleine zu lassen, denn nicht jeder Leser kann Gregers Argumentationslinien für sich einordnen und reflektieren. So könnten die Abnehm-Booster dazu verleiten, sich was nettes rauszusuchen, was dann aber möglicherweise nicht funktioniert oder - schlimmer noch - zu einer einseitigen Ernährung führt. So sehr Greger seine Leserinnen und Leser zu Beginn also noch an die Hand genommen hat, desto stärker lässt er sie am Ende im Regen stehen. Somit ist das Buch spannend für alle, die sich für Ernährung interessieren und das immerhin 752 Seiten starke Werk gerne auch mal als Nachschlagewerke nutzen möchten. Insgesamt besteht jedoch die Gefahr, dass Leserinnen und Leser ohne Vorwissen keinen Mehrwert finden und zu falschen Schlüssen geleitet werden können.

Für mich war es ein sehr anstrengendes Buch, da es nicht dazu animiert, es in einem durchzulesen, sondern eher ein Nachschlagewerk darstellt, als das ich es auch zukünftig nutzen möchte. Zudem hat mir die Zeit gefehlt, mich mit den Primärquellen auseinanderzusetzen, was ich persönlich sehr schade fand, da durchaus Ungereimtheiten aufkamen, denen ich gerne nachgegangenen wäre. Somit habe ich zwar durchaus einiges Neues erfahren, der erhoffte und häufig suggerierte Aha-Effekt ist in meinem Fall jedoch leider ausgeblieben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

dinilovesbooks dinilovesbooks

Veröffentlicht am 10.05.2020

Durchaus informativ, leider mit einigen Schwächen

Dieses Buch soll kein Diätbuch, sondern ein Ernährungsbuch sein und einem näherbringen, welche Lebensmittel und welche Art der Ernährung für den menschlichen Körper und um abzunehmen am besten und gesündesten ... …mehr

Dieses Buch soll kein Diätbuch, sondern ein Ernährungsbuch sein und einem näherbringen, welche Lebensmittel und welche Art der Ernährung für den menschlichen Körper und um abzunehmen am besten und gesündesten ist.

Dabei stellt der Autor sehr hohe Anforderungen an sich selbst und sein Team. Er sagt von sich selbst, dass er und sein Team stets bemüht waren bei Studien die Primärquellen heranzuziehen. Insgesamt versucht er so gut wie alle Behauptungen auf wissenschaftliche Studien zu stützen. Das fand ich sehr gut. Man hat ja heutzutage doch zunehmend das Gefühl, dass jeder etwas anderes sagt, wenn es um Ernährung geht. Durch die wissenschaftliche Herangehensweise in diesem Buch kann man so viel besser beurteilen, wem und welchen Behauptungen man Glauben schenken möchte. Dabei werden auch immer auf die Prozesse im Körper und die Auswirkungen verschiedener Lebensmittel auf den Körper dargestellt. Insgesamt finden sich in diesem Buch sehr viele gute Tipps, wie man sich gesünder ernähren kann und so auch seine generelle Gesundheit erheblich verbessern kann. Ich fand dieses Buch also sehr informativ.

Allerdings habe ich auch einige Kritikpunkte. Zum einen wird man mit Informationen regelrecht zugeschüttet. Teilweise wiederholen sich manche Informationen auch. Zwar finde ich das grundsätzlich aufgrund der Länge des Buches (ca. 750 Seiten) gut, wenn frühere Aspekte noch einmal wiederholt werden, falls man diese nicht mehr im Kopf hat, jedoch war mir das hier doch etwas zu häufig. Ich denke außerdem, dass man die gleiche Menge an Informationen auch deutlich kürzer hätte vermitteln können. Wo ich die sehr detaillierte wissenschaftliche Arbeitsweise und die vielen Studien anfangs noch sehr informativ fand, hat dies mit der Zeit aber dazu geführt, dass ich trotz humorvollem Schreibstil immer schleppender durch das Buch kam und mich regelrecht durchquälen musste. Gleichzeitig sind bei mir einige Fragen unbeantwortet geblieben. Manche Kapitel hätten also in meinen Augen deutlich kürzer ausfallen können, ohne an Informationen einzubüßen, während andere Kapitel für mich einfach viel zu knapp ausgefallen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem halte ich viele Empfehlungen für schlichtweg nicht praktikabel.

Insgesamt also ein informatives Buch mit durchaus sinnvollen und guten Ernährungstipps, das mich aber insgesamt doch leider eher enttäuscht hat. Nichtsdestotrotz enthält das Buch aber auch einige sinnvolle und leichter umsetzbare Punkte, die ich in Zukunft im Rahmen meiner Ernährung umsetzen möchte.

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Ann-Katrin Ann-Katrin

Veröffentlicht am 10.05.2020

Adressat für mich eher Ernährungsberater als Laien, die eine Anleitung für einen gesunden Gewichtsverlust suchen

Das Buch verspricht laut Titel keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung, um sein Traumgewicht zu halten bzw. zu erreichen. Als Grundlage sollen wissenschaftliche Studien dienen.
Für mich war dieser ... …mehr

Das Buch verspricht laut Titel keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung, um sein Traumgewicht zu halten bzw. zu erreichen. Als Grundlage sollen wissenschaftliche Studien dienen.
Für mich war dieser Ansatz der ausschlaggebende Punkt, um das Buch zu lesen. Ich mag wissenschaftliche Ansätze und glaube an den Grundsatz der Ernährungsumstellung, anstelle von Diäten.
Leider bin ich nun nachdem ich das Buch gelesen habe in einem Zwiespalt. Ich habe einiges beim Lesen gelernt, allerdings hält das Buch in meinen Augen nicht das was es verspricht.
In meinen Augen ist das Buch geeignet für Menschen, die sich generell mit der Ernährung, der Wirkungsweise bestimmter Ernährungsbestandteile, wie zum Beispiel Ballaststoffe, oder auch der gesellschaftlichen Entwicklung von Ernährung auseinandersetzen möchten. Vor allem der Zusammenhang zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Industrie und der dadurch bewusst in Kauf genommenen Schäden für die Gesundheit der Bevölkerung werden sehr verständlich und ausführlich ausgearbeitet. Da der Autor Amerikaner ist, geht es zwar vermehrt um die amerikanische Ernährung und das amerikanische Gesundheitssystem, allerdings lassen sich mittlerweile gut in einigen Teilen Parallelen zum deutschen System aufstellen.
Bei der angestrebten Ernährungsumstellung von Dr. Greger fällt auf, dass er vermehrt darauf hinweist was nicht gegessen werden soll. In Kurzform: Wenig Fleisch, wenig Salz, wenig Zucker, dafür viele Ballaststoffe, viel Obst und Gemüse und wenig industriell verarbeiteter „Mist“.
Für mich persönlich waren die Darstellungen der Studien im Gesamten recht extrem und einseitig. Obwohl am Ende eine ballaststoffreiche, vollwertige Ernährung empfohlen wird, wird nicht ganz klar wie diese tatsächlich aussehen soll. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies keine vegane Ernährung sei, allerdings scheinen in Studien die tierischen Lebensmittel immer schlechte Auswirkungen zu haben.
Außerdem werden einige Abnehm-Booster (meist Gewürze) vorgestellt, die regelmäßig zum Essen gegessen werden sollen. Diese allerdings dauerhaft in die Ernährung zu integrieren fällt schwer bzw. erscheint mir kaum möglich. Noch dazu geht diese Empfehlung in meinen Augen dann doch wieder stark in die Richtung einer Diät.

Fazit:
Für mich beinhaltet das Buch einiges Wissenswertes, allerdings ist der Adressat eher ein Ernährungsberater bzw. Ernährungswissenschaftler. Der Leser, der auf der Suche nach einer Anleitung für eine gut durchführbare Ernährungsumstellung ist, wird durch die Länge des Buches und die durchaus regelmäßigen Wiederholungen bzw. extremen Studienbezügen eher demotiviert. Die Umsetzung der Ratschläge erfordert eine extreme weitere Einarbeitung in die Ernährungsgrundlagen und durch die Abnehm-Booster geht es eher wieder Richtung Diät. Für einen Laien, selbst wenn er willig ist seine Ernährung zu ändern, ist dieses Buch keine geeignete Anleitung, um sein Ziel einfach verständlich und motiviert zu erreichen. Dafür fehlt mir persönlich eine nachvollziehbare Anleitung was für den Autor eine pflanzenbasierte, vollwertige Ernährung ausmacht. Zum Beispiel welchen Anteil die tierischen Lebensmittel ausmachen dürfen. In diesem Punkt bleibt mir der Autor einfach zu ungenau. Durch diese fehlende Anleitung und in Verbindung mit den natürlichen Boostern, die einfach zu sich genommen werden sollen, bleibt das klassische Gefühl einer Diät mit vielen Verboten und zusätzlichen Mitteln zum Abnehmen - zwar in natürlicher Form anstelle von Tabletten, allerdings auch weiterhin nicht in die Mahlzeiten integriert.

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Klara_Luise Klara_Luise

Veröffentlicht am 10.05.2020

Nicht überzeugend. Ausbaufähig!

Ich bin eine Person, die eigentlich wirklich selten Sachbücher liest, weil sich mich meistens einfach nicht interessieren. Doch dieses Thema hat mich sehr angesprochen und die Leseprobe war wirklich überzeugend. ... …mehr

Ich bin eine Person, die eigentlich wirklich selten Sachbücher liest, weil sich mich meistens einfach nicht interessieren. Doch dieses Thema hat mich sehr angesprochen und die Leseprobe war wirklich überzeugend. Ich finde die Idee, ein wirklich auf Fakten basierendes Diät-Buch zu schrieben toll, da ich mir nicht wieder eines dieser pseudo wissenschaftlichen Bücher gewünscht habe sondern ein reelles, wissenschaftliches Sachbuch, das auch einem Unwissendem die Grundlagen leicht verdeutlichen kann. In diesem Fall wurde ich leider eher enttäuscht.

Wie schon angesprochen finde ich die wirklich gut und sehr interessant. An der Umsetzung dieser hapert es jedoch. Toll und zu respektieren finde ich die Arbeit, so viele zahlreiche Studien aufzuarbeiten und in diese "einzudringen". Leider ist aufgefallen, dass diese das ein oder andere mal nicht wirklich neutral gewertet und in das Buch eingebracht wurden. Aber in diesem Punkt kann ich auch nicht richtig darüber urteilen, weil ich keine Wissenschaftlerin bin oder mich genauer in diesem Bereich auskenne.

Natürlich wurden die Studien in das Buch eingebracht und haben einen Mehrwert erbracht, aber durch die häufig sehr geschönte Auslegung war ich mir am Ende nicht mehr sicher, was jetzt wirklich Fakten waren, die nicht geschönt wurden. Weil geschönte Fakten bringen einem dann rein Garnichts.

Ein weiterer Dorn im Auge ist mir zudem, dass es sehr kompliziert ist. Damit meine ich in diesem Fall nicht das Thema im allgemeinen, sondern die Lösungsansätze. Es ist natürlich schön zu hören, wie die perfekte Ernährung aussieht, deren Beweis mit zahlreichen Studien unterfüttert ist doch auch hier bringt dies rein gar nichts, wenn die Lösungsansätze nicht alltagstauglich sind.

Mir fehlt das alltagstauglich des Buches aber auch die Möglichkeit jetzt einmal auf den Punkt gebracht irgendwo zusammengefasst stehen zu haben, wie ich mich jetzt ernähren soll. Da das Buch recht lang ist kann man nicht erwarten, dass ich am Ende noch alles weiß. Eine Zusammenfassung der wirklich wichtigen Dinge hätte ich sehr schön gefunden. Ich respektiere die Arbeit wirklich sehr, aber für mich war dieses Buch sehr schwer zu lesen und es hat mir nicht gefallen. (Ich weiß, dass es keine Abendlektüre ist o.ä.).

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Michael Greger

Michael Greger - Autor
© Dustin Kirkpatrick

Dr. Michael Greger, geb 1972, ist Arzt, Bestsellerautor und international anerkannter Referent für Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Gesundheit. Er hat auf der Konferenz über Weltfragen referiert, vor dem Kongress ausgesagt und wurde als Sachverständiger zur Verteidigung von Oprah Winfrey in den berüchtigten Prozess der "Fleischdiffamierung" eingeladen. Gregers erstes Buch How Not to Die wurde sofort nach Erscheinen zum New York Times-Bestseller. Auf seiner Webseite NutritionFacts.org …

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