Never Too Close
 - Morgane Moncomble - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

LYX
Hörbuch (Download)
New Adult
862 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-96635-018-1
Ersterscheinung: 30.09.2019

Never Too Close

Ungekürzt
Teil 1 der Serie "Never"
Gelesen von Dagmar Bittner, Louis Friedemann Thiele
Übersetzt von Ulrike Werner-Richter

(201)

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

Rezensionen aus der Lesejury (201)

Buechermaedl Buechermaedl

Veröffentlicht am 15.11.2020

Eine süße Geschichte

_Um unersetzlich zu sein, muss man sich von anderen unterscheiden._

Loan und Violette sind beste Freunde, seit sie vor einem Jahr gemeinsam in einem Fahrstuhl eingeschlossen waren. Und für beste Freunde ... …mehr

_Um unersetzlich zu sein, muss man sich von anderen unterscheiden._

Loan und Violette sind beste Freunde, seit sie vor einem Jahr gemeinsam in einem Fahrstuhl eingeschlossen waren. Und für beste Freunde tut man alles, oder etwa nicht?
Als Violette Clément, ihren neuen Freund, kennenlernt und ihm verschweigt, dass sie Jungfrau ist, steckt sie plötzlich in der Klemme. Entweder, sie beichtet ihm, dass sie ihn belogen hat, oder sie verliert ihre Jungfräulichkeit an einen anderen, sodass sie sich bei ihrem ersten gemeinsamen Mal mit Clément nicht blamiert. Und wer eignet sich da nicht besser, als ihr beste Freund Loan? Blöd nur, dass plötzlich die Funken beginnen zu sprühen. Nicht aber zwischen Violette und Clément…

Mit „Never too Close“ von Morgane Moncomble habe ich zum ersten Mal eine New-Adult-Geschichte kennengelernt, die in Frankreich, in Paris, spielt. Es handelt sich dabei um eine schöne Geschichte, aber für mich persönlich um kein Buch, das man gelesen haben muss.
Wie immer kommt zuerst meine Meinung zum Buchcover. Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die auffallend türkise Farbe greift Violettes einzigartigen, ungewöhnlichen Charakter sehr schön auf. Dadurch sticht das Buch aus der Vielzahl an pastellfarbenen Büchern hervor, die im Moment sehr im Trend liegen. Genauso fällt Violette auf.
Der Erzähl- und Schreibstil von Morgane Moncomble ist schön einfach, ausschweifend und trotzdem auf das wesentliche fixiert. Ich hatte durch die Art und Weise, wie geschrieben wurde, keinerlei Probleme, in die Geschichte einzutauchen.
Die Charaktere und die Handlung haben mich dann nicht mehr so sehr überzeugt. Warum?
Die Handlung ist – meiner Meinung nach – wahnsinnig vorhersehbar. Schon von Anfang an spürt man die Anziehung zwischen Loan und Violette, weshalb die entstehenden Gefühle absolut nicht überraschend kommen. Nur ein Geschehnis, welches mit Loans und Violettes gemeinsamen Freund Ethan zu tun hat, hat mir wirklich überrascht und geschockt.
Die Charaktere Violette und Loan haben mich auch nicht wirklich gepackt. Zum einen war ich von ihrem Umgang miteinander von Anfang an eher negativ überrascht. Für mich persönlich sind sie miteinander umgegangen, als wären sie schon ein Paar. Die Art und Weise, wie sie sich immer gegen Andeutungen in diese Richtung gewehrt haben, hat mich wahnsinnig gestört. Hier verstehe ich auch eindeutig Cléments Eifersucht.
Zum anderen waren es die Charaktere selbst, die mir irgendwie zu unnahbar vorkamen.
Violette ist auffallend, ungewöhnlich. Sie sticht aus der Masse heraus. Sie identifiziert sich damit, will aber nicht die Person sein, welche sie ist.
Loan hingegen reduziert sich meiner Meinung nach zu sehr auf seine Probleme und seine Vergangenheit. Ja, sowohl Loan als auch Violette haben absolut keine perfekte Kindheit gehabt, aber meiner Meinung nach wurden diese bei beiden nicht wirklich stimmig ausgearbeitet. Vielleicht konnte ich auch deshalb keine richtige Beziehung zu den Protagonisten aufbauen.

Schlussendlich wieder zu meinem Fazit:
„Never Too Close“ von Morgane Moncomble ist eine New-Adult-Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss. Ich hatte beim Lesen trotz meiner teilweise härteren Kritik Spaß und werden den zweiten Teil „Never too Late“ trotz allem lesen. Dennoch wäre das nicht Buch Nummer 1, welches ich eine Freundin empfehlen würde.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Saumia Saumia

Veröffentlicht am 09.11.2020

Eine schöne Liebesgeschichte von Morgane Moncomble

Loan und Violette waren in einem Aufzug eingesperrt und seit dem beste Freunde. Sie hegen keine Gefühle füreinander bis Violette Loan ih darum bietet ihr zu helfen, damit sie keine Jungfrau mehr ist. Loan ... …mehr

Loan und Violette waren in einem Aufzug eingesperrt und seit dem beste Freunde. Sie hegen keine Gefühle füreinander bis Violette Loan ih darum bietet ihr zu helfen, damit sie keine Jungfrau mehr ist. Loan ist alles andere als begeistert. Wird er sich auf das Deal einlassen? Werden sie diesen Schritt bereuen? Immerhin ist es nur für das einmal...

Meinung

Violette ist eine lustige humorvolle junge Frau und davon träumt eine Modedesignerin zu werden. Violette denkt weniger über die Konsequenzen nach, die ihre Handlungen über sie einbringen könnte. Violette hat eine traurige Vergangenheit aufgrund ihrer Mutter, die Violette mit jungen Jahren verlassen hatte. Seitdem wächst mit den Gedanken auf, dass ihre Mutter sie verlassen hat, weil sie nie zurückschreckt ihre Witze zu lassen. Violette versucht sich in ihrer Beziehung mit einem Jungen zu verstellen und ob das gut ausgeht?

Loan ist ein junger Feuerwehrmann, der gerne Menschen hilft und immer die Konsequezen nachdenkt. Er ust immer kontrolliert und verliert nicht schnell die Fassung. Loan hat auch eine schwere Vergangenheit hinter sich.

Die beiden haben tolle Freunde, die gegenseitig unterstützen und helfen. Werden die beiden schaffen zusammen zu kommen trotz ihren schweren Vergangenheit?

Die Geschichte erzählt, dass man die Persönlichkeit niemals verstellen soll. Das kann schwere Konsequen haben.

Mit einer flüssigen und angenehmen Schreibstil erzählt die Autorin diese Geschichte. Die Gefühle und Gedanken von den Protagonisten waren verständlich nachvollziehbar.

Ich habe mit den beiden Protagonisten mitgefiebert und wurde auch glücklich bis hin zu wütend. Ich empfehle es jedem dieses Buch zu lesen.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte von Morgane Moncomble!!


https://www.lovelybooks.de/autor/Morgane-Moncomble/Never-Too-Close-2039206502-w/rezension/2795969436/

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Stephie2309 Stephie2309

Veröffentlicht am 05.11.2020

eine süße, unterhaltsame, nicht allzu tiefgründige Liebesgeschichte für zwischendurch

Never Too Close ist ein solider New Adult Roman, der zwar nicht unbedingt zu den besten Werken des Genres gehört, abgesehen von kleineren Kritikpunkten jedoch durchaus gut zu unterhalten vermag.
Violette ... …mehr

Never Too Close ist ein solider New Adult Roman, der zwar nicht unbedingt zu den besten Werken des Genres gehört, abgesehen von kleineren Kritikpunkten jedoch durchaus gut zu unterhalten vermag.
Violette und Loan sind zwei sehr liebenswerte Protagonisten, mit denen man sich meistens gut identifizieren kann. Sie ist tollpatschig und redet manchmal wie ein Wasserfall, ohne vorher nachzudenken, hat aber auch ein konkretes Ziel vor Augen und arbeitet sehr zielstrebig darauf hin. Er ist überaus charmant, bodenständig und zur Abwechslung kein Bad Boy, sondern ein Good Guy.

Insbesondere über Violette muss man manchmal allerdings ganz schön den Kopf schütteln. Dass ihre Jungfräulichkeit ihr trotz ihres eigentlich noch vergleichsweise jungen Alters von gerade einmal neunzehn Jahren bereits zu schaffen macht und sie diese daher als Last empfindet, kann man noch ganz gut nachvollziehen, auch wenn die ganze Problematik vielleicht besser zum Tragen gekommen wäre, wenn man sie gute zehn Jahre älter gemacht hätte. Dass sie schließlich ihren besten Freund Loan bittet diesbezüglich Abhilfe zu schaffen, kann man ebenfalls verstehen. Dafür, dass sie diese alles andere als gewöhnliche Bitte ständig als kleinen Gefallen abtut und vehement behauptet, dass es keine große Sache sei, hat man dann jedoch keinerlei Verständnis mehr. Zwischen einem simplen freundschaftlichen Gefallen und der eigenen Entjungferung liegen wirklich Welten.

Statt seine erste Antwort zu akzeptieren, setzt sie Loan daraufhin ziemlich unter Druck, noch dazu mit unfairen Mitteln. Hinzu kommt, dass sie währenddessen eigentlich schon mit Clément in einer mehr oder weniger festen Beziehung ist. Wie könnte Sex mit Loan da kein Betrug sein? Es ist immerhin nicht so als würde man mit jemand anderem mal eben üben Walzer zu tanzen, um sich auf einer Hochzeit nicht zu blamieren. Dass sie Clément nicht genug vertraut, um diesen Schritt mit ihm zu wagen, zeigt also nur umso mehr, dass er offensichtlich nicht der Richtige für sie ist. Dem Leser ist er aufgrund diverser sexistischer Äußerungen ohnehin extrem unsympathisch, sodass man sich mehr als einmal fragt, was Violette überhaupt an ihm findet. Darüber hinaus ist Vio in seiner Nähe nie wirklich sie selbst, worauf Loan sie letztlich hinweist, was sie aber natürlich nicht hören will. Sie macht sich selbst etwas vor, braucht jedoch lange, um das einzusehen.

Generell ist die innige Beziehung zwischen Violette und Loan allerdings der größte Pluspunkt des Romans. Die beiden sind unfassbar süß zusammen und können sogar wortlos miteinander kommunizieren. Als Leser weiß man schon lange vor den Hauptfiguren, dass sie füreinander bestimmt sind und sie sich zudem längst wie ein Paar verhalten, nur dass sie anfangs (noch) keinen intimen Körperkontakt haben. Selbst wenn man grundsätzlich nicht zu den Menschen gehört, die meinen, dass Männer und Frauen nicht miteinander befreundet sein können, kann man in diesem speziellen Fall also gut verstehen, dass Loans Ex-Freundin und Violettes Ex-Freund sowie ihr neuer Verehrer Probleme mit dieser „Freundschaft“ haben. Sie sind eindeutig mehr als nur Freunde und das spiegelt sich ebenso in ihrem Umgang miteinander wider: Sie schlafen regelmäßig in einem Bett und kuscheln eng umschlungen auf der Couch. Es dauert relativ lange bis bei ihnen der Groschen fällt und noch länger bis sie einander ihre Gefühle gestehen könne, doch sobald Loan bewusst wird, wie sehr er sich auch körperlich zu Vio hingezogen fühlt, kann er ihr und der spürbaren Anziehung zwischen ihnen kaum noch widerstehen. Als Leser fragt man sich hingegen die ganze Zeit über amüsiert, wie sie nur so blind sein konnten

Erzählt wird die Geschichte, die gelegentlich von Rückblenden unterbrochen wird, dank derer man erfährt, wie Loan und Violette zu Freunden wurden und was sie schon zusammen durchgestanden haben, abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren und kann zum Beispiel miterleben, wie sehr Loan nach Vios Bitte mit sich hadert, weil er weiß, dass es im Grunde falsch ist, sich aber gleichzeitig stark zu ihr hingezogen fühlt und es ihm daher sehr schwer fällt ihr diesen Wunsch abzuschlagen. Infolgedessen werden die meisten der ansonsten durchaus ansprechenden, erotischen Szenen, die im Verlauf des Buches zum Glück nicht überhand nehmen, von einem schlechten Gewissen begleitet.

Zu Beginn verläuft die Handlung noch etwas schleppend, die vielen Missverständnisse und ein dramatisches Ereignis machen das Buch jedoch spätestens ab dem Moment, in dem Vio Loan ihr unmoralisches Angebot unterbreitet, durchgängig fesselnd. Die Geschichte um Loan und Violette ist in sich abgeschlossen, endet zur Überraschung des Lesers allerdings nicht mit dem typischen Happy End wie aus dem Bilderbuch, sondern ist mit einer Portion Wehmut verbunden. Der abschließende Epilog, der ein paar Jahre in der Zukunft spielt, zaubert einem aber sofort wieder ein Lächeln aufs Gesicht.

Durch Loans traumatische Kindheit sowie ein einschneidendes Ereignis in Violettes Jugend, was beide nachhaltig geprägt hat und in der Gegenwart noch immer belastet, versucht Morgane Moncomble außerdem ihrem Roman noch etwas mehr Tiefgang zu verleihen. Insgesamt schenkt sie diesen Aspekten jedoch zu wenig Aufmerksamkeit und handelt die damit verbundenen Probleme am Ende zu oberflächlich ab. Von dem eigentlich idealen Setting – Paris gilt immerhin als die Stadt der Liebe – bekommt man leider ebenfalls kaum etwas mit. Dafür heben sich die Charaktere durch ihre beruflichen Tätigkeiten bzw. Ziele zumindest ein wenig von der Masse ab: Violette und ihre Freundin Zoe studieren Mode, wohingegen Loan überhaupt nicht studiert, sondern Feuerwehrmann ist. Auch der Zusammenhalt im gesamten Freundeskreis ist, trotz diverser Eigenarten mancher Charaktere, die nicht zu ihren besten Eigenschaften gehören, schön zu beobachten. Zoe und Jason sind zudem zwei interessante Nebenfiguren, die dann im nächsten Band in den Mittelpunkt rücken werden.

Der Schreibstil der Autorin bleibt nicht nachhaltig in Erinnerung, lässt sich aber angenehm und flüssig lesen. Ihr Humor ist stellenweise allerdings fragwürdig, sodass man eine Szene weniger als witzig und vielmehr als anstößig empfindet. Für einen solchen „Witz“ fehlt einem absolut jedes Verständnis, sodass das Lektorat diese ohnehin völlig überflüssige Passage besser hätte streichen sollen, denn mit schwarzem Humor hat das nichts mehr zu tun.

*FAZIT*
Never Too Close ist vielleicht kein unvergessliches Highlight, dafür jedoch eine süße, unterhaltsame, nicht allzu tiefgründige Liebesgeschichte für zwischendurch, deren Fortsetzung man sich früher oder später ebenfalls widmen wird, auch wenn diese dann nicht mehr von Loan und Violette, sondern von Zoe und Jason handelt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

myfantasybookuniverse myfantasybookuniverse

Veröffentlicht am 05.11.2020

Eine romantische Lovestory mit französischem Flair

Infos zum Buch

Autor: Morgane Moncomble
Verlag: Lyx Verlag
Seitenanzahl: 463
Preis: 12,90 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook] 13,99 € [Hörbuch]
ISBN: 978-3-7363-1122-0
Erscheinungsdatum: 30.9.2019
Erster Satz

Ich ... …mehr

Infos zum Buch

Autor: Morgane Moncomble
Verlag: Lyx Verlag
Seitenanzahl: 463
Preis: 12,90 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook] 13,99 € [Hörbuch]
ISBN: 978-3-7363-1122-0
Erscheinungsdatum: 30.9.2019
Erster Satz

Ich sehe toll aus.
Darum geht es

Violette studiert Modedesign in Paris. Als sie fürs Studium in die Stadt zog, lernte sie bei einem Unfall im Aufzug Loan kennen. Seitdem sind die beiden unzertrennlich und die besten Freunde.

Violette ist noch Jungfrau. Als ihr Ex-Freund das herausfand, servierte er sie ab. Sie schämt sich und verheimlicht ihrem aktuellen Freund daher, dass sie noch nie Sex hatte. Aus Verzweiflung, weil sie ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte, ohne sich zu blamieren oder ihrem Freund zu beichten, dass sie ihn belogen hat, bittet sie Loan um Hilfe. Sie möchte ihr erstes Mal mit ihm. Widerwillig stimmt er dem zu, unter der Bedingung, dass es bei diesem einen Mal bleibt. Doch als sie sich das erste Mal so nahe sind, merken beide schnell, dass zwischen ihnen mehr ist als nur Freundschaft.
Cover und Umschlaggestaltung

Das Cover hat mir gut gefallen. Die Farbkombination ist himmlisch und wirkt irgendwie befreiend und beruhigend. Durch die goldene Schrift wird das ganze noch aufgepeppt.

Dennoch hat es mich nicht umgehauen, da ich finde, die Cover aus dem Genre sehen einfach alle gleich aus. Man sieht einfach sofort, dass es sich um einen Young Adult Roman handelt. Was natürlich nichts Schlechtes ist. Ich finde jedoch, dass durch diese Einheitlichkeit die Bücher manchmal doch etwas untergehen.
Der Schreibstil

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich schön locker und fließend Lesen. Die Zeiten sind nur so verflogen. Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrem lebendigen, bildlichen und sehr emotionalen Stil vollkommen in ihre Geschichte zu ziehen.

Plus Punkte gibt es auch dafür, dass sie abwechselnd aus Loans und Violetts Sicht geschrieben hat und beide Charaktere auch durch den Schreibstil super rüber gebracht hat. So hat sie in den Kapiteln, in denen es um Violette geht, oft chaotischer geschrieben als in den Kapiteln von Loan.
Wie ich das Buch finde

Das Buch lag schon eine Weile – bestimmt ein Jahr – auf meinem SUB. Jetzt habe ich es endlich geschafft, das Buch zu lesen. Gemeinsam mit @larrys.books habe ich das Buch vor ein paar Tagen beendet. Und wir waren beide begeistert.

Sie wirft mir einen bitterbösen Blick zu, der mich auffordert, keine blöden Witze mehr zu machen. Eigentlich hatte ich längst begriffen, dass Schokolade ihr Leben ist. Ich sollte sie besser nicht leichtfertig stehlen. Ernsthaft: Wenn Schokoladismus eine Religion wäre, wäre sie eine tiefgläubige Anhängerin.
– Seite 98

Sympathisch, menschlich, tiefgründig – Die Charaktere

Die Protagonisten und Nebenfiguren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Nur mit Violette hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten.

Violette

Violette habe ich zu Beginn einfach nicht gemocht. Sie kam mir eingebildet und irgendwie etwas naiv vor. Dass sie aus ihrer Jungfräulichkeit so ein Theater gemacht hatte, war mir unsympathisch. Es vermittelt ein ganz falsches Bild.

Schön fand ich die Entwicklung, die sie im Laufe des Buch durchgemacht hat. Von einem schüchterne Mädchen, mit wenig Selbstbewusstsein, das sich in Anwesenheit ihres Freundes verstellt, damit er sie mag, wurde sie zu einer selbstbewussten Frau, die sich endlich akzeptiert und ganz sie selbst war.

Loan

Loan gefiel mir von Beginn an. Er ist der Traum eines besten Freundes. Sympathisch, offen, etwas verrückt, immer für Vio da, stets darum bemüht, sie glücklich zu machen. Er beschützt sie und passt auf sie auf. Dennoch hat auch er seine Probleme. Er hat selbst eine schwierige Kindheit hinter sich. Er hat seine Macken und Narben, die ihn nur noch sympathischer machen.

Loan entwickelte sich im Verlauf des Buchs auch weiter und wurde durch die Beziehung zu Vio stärker und Selbstbewusster. Er lernte, sich zu akzeptieren, mit all seinen Macken und Narben und vor allem mit seiner schwierigen Vergangenheit.

Mistinguette

Das Kaninchen von Vio ist mein Highlight der Geschichte und damit auch mein Lieblingscharakter. Sie hat in der Geschichte für einige Schmunzler gesorgt. Eine supersüße Nebenfigur, die nicht fehlen darf.

Clément

Der neue Freund von Vio war mir von Anfang an total unsympathisch. Er war die Nebenfigur, die ich einfach nur gehasst habe. Ein richtig ekelhafter Typ. Ich versteh nicht, wieso Vio ihn so toll fand.

Das war nur ein kleiner Einblick in die Charaktere. Loan und Vio haben einen großen Freundeskreis. Im Buch werden also noch viele weitere vorgestellt.

Spannend, herzergreifend und fesselnd – die Handlung

Der Aufbau des Buchs hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin schrieb abwechselnd aus Loans und Vios sicht. Zwischen durch wechselte sie zudem zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was noch mal zusätzlich für Spannung und Abwechslung sorgte. Das Buch wurde also nie langweilig.

Trotzdem bin ich immer noch viel zu wütend auf die ganze Welt – auf Violett, weil sie mich angelogen hat, auf Lucie, weil sie sich nicht mehr angestrengt hat und auf mich selbst, weil ich nicht weiß, was ich tun soll – um ihr nachzulaufen und mich zu entschuldigen.
– Seite 350

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und dann noch zwischen den Protagonisten hat mich verwirrt. Ich hab nicht durchgeblickt, wann was passiert ist und aus wessen Sicht eigentlich geschrieben wurde. Und das trotz, dass es als Überschrift am Anfang jedes Kapitels stand.

Irgendwann hat sich mein Kopf damit angefreundet und ich kam wieder mit. Das Buch konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Wir – also @larrys.books und ich – haben täglich 100 Seiten gelesen. Die letzten ca. 150-200 Seiten haben wir jedoch am Stück gelesen. Wir waren beiden zu Hause, hatten Zeit und konnten nicht anders, als das Buch zu beenden.

Es hat mega Spaß gemacht, es zu lesen und uns darüber auszutauschen. Die Geschichte hat uns beiden sehr gut gefallen und unterhalten. So waren wir uns schnell einig, dass dieses Buch 5 Sterne erhält.

Trotz, dass ich eben Probleme mit Vio hatte und es nicht toll fand, wie sie mit dem Thema Jungfräulichkeit umgegangen ist – das ist mir wirklich auf den Keks gegangen – hat mir das Buch mega gefallen. Ich konnte es, wie bereits gesagt, einfach nicht aus der Hand legen. Es hat sich so schön gelesen und einfach Spaß gemacht. Es war emotional – besonders gegen Ende, da hab ich nur noch geheult – fesselnd und amüsant. Ein grandioser Roman mit Happy End!

Fazit: Ein wunderbar romantisches Buch vor den Kulissen von Paris. Es hatte ein paar Schwächen, aber nichtsdestotrotz hat es mir viel Lesevergnügen beschert.

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Jana20082002 Jana20082002

Veröffentlicht am 31.10.2020

Mir gefiel der zweite Teil etwas besser

Der Klappentext hörte sich sehr gut an. Aber ich fände da wäre noch was drinnen, aber trotzdem eine schöne Geschichte …mehr

Der Klappentext hörte sich sehr gut an. Aber ich fände da wäre noch was drinnen, aber trotzdem eine schöne Geschichte

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Morgane Moncomble

Morgane Moncomble - Autor
© Morgane Moncomble

Morgane Moncomble ist 22 Jahre alt und studiert in Paris an der Sorbonne Literatur. Bereits mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, doch erst 2015 begann sie, ihre Werke auf der Schreibplattform Wattpad zu veröffentlichen. Sie mag es zu verreisen und liebt Schokolade und Weihnachtsfilme.

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Sprecher

Dagmar Bittner

Dagmar Bittner - Sprecher
© Oliver Otto

Dagmar Bittner lebt als freie Sprecherin in Nürnberg. Mit ihrer vielseitigen, authentischen Stimme sprach sie bereits über 100 Hörbücher unterschiedlichster Genres, wobei sie besonders gern die Geschichten selbstbewusster, aufgeweckter und frecher junger Frauen in Liebes- und Fantasyromanen erzählt. Neben Hörbüchern ist sie auch in zahlreichen Werbespots, Synchronproduktionen und Hörspielen zu hören - unter anderem als Kiki in der Spürhasen-Bande.

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Sprecher

Louis Friedemann Thiele

Louis Friedemann Thiele - Sprecher
© Niklas Berg

Louis Friedemann Thiele ist professioneller Sprecher und leiht zahlreichen Synchronprojekten u.a. Schauspielern wie Ed Westwick und Andrew Garfield seine Stimme. Einem breiten Publikum ist er vor Allem aus der Serie "Game of Thrones" bekannt, in der er die Rolle „Gendry“ spricht. Eigentlich ist er täglich im TV und Radio zu hören, sei es in der Werbung oder als Kommentarstimme in Dokumentationen. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Surfer und findet in der Natur die nötige Ruhe …

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