Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen
 - Bernd Perplies - PB

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12,99

inkl. MwSt.

Lyx
Paperback
Fantasy Bücher
480 Seiten
ISBN: 978-3-86396-070-4
Ersterscheinung: 06.11.2014

Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen

(5)

Iolan ist ein Findelkind und wächst gemeinsam mit seinem Ziehbruder Markos als Sohn eines einfachen Fischers auf. Doch als er das Mannesalter erreicht hat, wird sein Dorf von königlichen Soldaten in Schutt und Asche gelegt, die Einwohner fallen den Schwertern der Eindringlinge zum Opfer. Iolan entkommt mithilfe des geheimnisvollen Arastoth, der ihm eröffnet, dass auch seine echten Eltern durch den König ermordet wurden. Von Rachegelüsten getrieben, folgt Iolan seinem Retter in die Hauptstadt des Imperiums, nur um festzustellen, dass die Wahrheit deutlich komplizierter – und schrecklicher – ist als alles, was der alte Mann ihm erzählt hat.

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Rezensionen aus der Lesejury (5)

Hoernchen Hoernchen

Veröffentlicht am 30.03.2017

Leider ein paar zu viel Längen

Inhalt:
Iolan ist ein Findelkind und wächst gemeinsam mit seinem Ziehbruder Marcos als Sohn eines einfachen Fischers auf. Doch als er das Mannesalter erreicht hat, wird sein Dorf von königlichen Soldaten ... …mehr

Inhalt:
Iolan ist ein Findelkind und wächst gemeinsam mit seinem Ziehbruder Marcos als Sohn eines einfachen Fischers auf. Doch als er das Mannesalter erreicht hat, wird sein Dorf von königlichen Soldaten in Schutt und Asche gelegt, die Einwohner fallen den Schwertern der Eindringlinge zum Opfer. Iolan entkommt mithilfe des geheimnisvollen Arastoth, der ihm eröffnet, dass auch seine echten Eltern durch den König ermordet wurden. Von Rachegelüsten getrieben, folgt Iolan seinem Retter in die Hauptstadt des Imperiums, nur um festzustellen, dass die Wahrheit deutlich komplizierter – und schrecklicher – ist als alles, was der alte Mann ihm erzählt hat.

Meine Meinung:
Die Wege von den Halbbrüdern Iolan und Markos trennen sich bereits sehr früh im Buch. Wir begleiten Iolan und seine Schwester Mirene in die Hauptstadt Aidranon. Hier soll Iolan langsam in die Gesellschaft eingeführt werden, um an Ende als Sohn des Königs präsentiert zu werden. Der Quano Arastoth verfolgt allerdings seine eigenen ganz persönlichen Ziele und nutzt Iolan aus.
Markos, der sich auf die Suche nach seinem Bruder und seiner Schwester macht, wird unterdessen ein Sklave, muss sich auf einem Schiff gegen Piraten wehren und wird am Ende Leibwächter.

Gleich beim Aufschlagen des Buches fällt einem die schöne Karte der Welt von Yeos auf. Ich bin ein totaler Fan von solchen Landkarten, da ich die Wege der Charaktere gerne verfolge. Auch das Personenverzeichnis am Ende des Buches war für mich sehr wichtig, da in dieser Geschichte doch sehr viele und vor allem ungewöhnliche Namen, Orte oder gar Rassen auftauchen. Nach und nach gewöhnt man sich jedoch an diese, so dass man am Ende das Verzeichnis nicht mehr benötigt.

Der Schreibstil ist sehr bildlich und leider in meinen Augen an manchen Stellen zu ausführlich beschrieben, so dass für mich kleinere Längen beim Lesen entstanden. Durch den ausführlichen Schreibstil hat man jedoch eine genaue Vorstellung von Iolans Welt, den Menschen und Orten. Auch das „Kennenlernen“ von neuen Rassen hat mir gut gefallen.
Im Verlauf des Buches verfolgt man sowohl Iolan und seine Schwester als auch Markos Weg. Man taucht jedoch nicht nur in die Gedankenwelten der Brüder ein sondern lernt Arastoth und Orontoghast die beiden mächtigen Quano besser kennen. Außerdem kommen auch der König, seine ehemalige Frau und andere Personen mit ihren eigenen Kapiteln nicht zu kurz.

Ein großer Minuspunkt war für mich, dass ich leider keine Bindung zu Iolan aufbauen konnte. Während ich bei den restlichen Charakteren (vor allen Dingen Markos) förmlich an der Geschichte klebte, trat dieses Gefühl bei Iolan nur sehr selten auf. Seine Erlebnisse ließen mich erstaunlich kalt und an manchen Stellen langweilte ich mich sogar.
Das Ende ließ mich dann jedoch mit offenem Mund zurück. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich und ich las gebannt über das Schicksal von Iolan. Für mich war dieser erste Band nur ein Vorgeschmack auf die folgenden Bände.

Fazit:
Leider weist das Buch ein paar Längen auf, zudem wurde ich nicht mit der Hauptperson warm. Nichtsdestotrotz bietet sich einem eine tolle Fantasywelt mit neuen Rassen, interessanten Menschen und bezaubernden Orten. Das Ende lässt einem mit offenem Mund zurück und macht sehr neugierig auf den zweiten Band der Reihe. Aufgrund des fulminanten Endes bekommt das Buch von mir 4 Hörnchen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kaeferchen kaeferchen

Veröffentlicht am 15.03.2017

Ich fand es richtig toll :)

Als Findelkind wächst Iolan friedlich bei einer Fischersfamilie auf, nichts ahnend, wer seine wahren Eltern sind und warum er weggegeben wurde. Doch zu seiner Seeweihe anlässlich seines 18. Geburtsjahres ... …mehr

Als Findelkind wächst Iolan friedlich bei einer Fischersfamilie auf, nichts ahnend, wer seine wahren Eltern sind und warum er weggegeben wurde. Doch zu seiner Seeweihe anlässlich seines 18. Geburtsjahres ändert sich sein Leben schlagartig: Das Dorf, in dem er lebt, wird überfallen, seine Eltern und viele Freunde getötet. Iolan schwört Rache und ahnt nicht, dass er sich damit in große politische Intrigen verstrickt.

Auf den ersten zwei Seiten dachte ich noch: das kann ja heiter werden, da wird das Lesen ewig dauern. Aber dann war ich viel zu schnell am Ende und fast ein wenig traurig, dass es schon vorbei war. Bernd Perplies erschafft eine ganz eigene Welt mit vielen fremden Begriffen, die den Einstieg ein wenig erschweren, weil man sich in der Vielfalt der Namen von Personen und Göttern erst einmal zurechtfinden muss. Hat man sich aber eingelesen – was dann erstaunlich schnell ging -, nimmt einen die Atmosphäre der Geschichte völlig gefangen. Auch zum Nachblättern im Personenglossar bleibt vor lauter Spannung eigentlich keine Zeit mehr. Bildhafte Beschreibungen sowie eine ansprechende, der Lebensweise angepasste Schreibweise tragen zudem dazu bei, sich in der fremden Welt zu verlieren.

Iolan ist eine sehr sympathische, facettenreiche Figur. Er ist hilfsbereit und bodenständig. Er liebt die Familie, die ihn aufgenommen hat, auch wenn er immer wieder spürt, dass in ihm etwas brodelt. Obwohl er sehr bescheiden und einfach aufwächst, nimmt er nicht alles hin, was man ihm vorsetzt. Er ist kritisch, hinterfragt und widersetzt sich auch hin und wieder Anweisungen, um der Wahrheit näher zu kommen.
Als Leser hat man von Beginn an einen Wissensvorsprung gegenüber Iolan und fiebert daher mit, wie weit er sich in die Machtkämpfe verstricken lässt bzw. wann er dem Geheimnis um seine Herkunft näher kommt.

Aber nicht nur Iolan hat mich in seinen Bann gezogen. Auch das Schicksal seiner liebenswerten Geschwister habe ich gern verfolgt. Besonders interessant sind dabei die Passagen über Iolans loyalen, mutigen älteren Bruder Markos, der sich auf die Suche nach Iolan begibt und dabei seinerseits viele Gefahren überstehen muss.

Die Handlung ist von Beginn an absolut fesselnd. Es gibt viele Personen, die in den verschiedensten Beziehungen zueinander stehen, die unterschiedlichsten Ziele verfolgen und Intrigen gegeneinander spinnen. Während einige Absichten dem Leser offenbart werden, bleibt man bei anderen länger im Dunklen, sodass es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt. Erzählt wird in der dritten Person, wobei der Blick abwechselnd auf verschiedene Figuren gelegt wird, sodass man einen umfassenden Überblick über die Handlung erhält und auch immer wieder die Gedanken der unterschiedlichen Figuren erfährt.

Das Ende bietet besondere Dramatik, Emotionen und Überraschungen. Auch wenn sich für Iolan einige Fragen klären, bleibt sein Schicksal weitestgehend offen und es gibt weiterhin genug Figuren, die sich ihn zunutze machen wollen. Mit dem letzten Satz beginnt das sehnsüchtige Warten auf die Fortsetzung…

Fazit: Bildgewaltiger Reihenbeginn mit sympathischen Figuren, mit denen man gern mitfiebert. Eine Vielzahl an Intrigen sowie das gut gehütete Geheimnis erzeugen Spannung. Der ansprechende Schreibstil, der an die komplexe Welt angepasst ist, runden das perfekte Lesevergnügen ab. Volle Punktzahl!

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leseratte1310 leseratte1310

Veröffentlicht am 04.11.2016

Verflucht

Das Land Dyrrach wird von Agathon, dem Schwarzen Löwen, überfallen. Drei Priesterinnen versuchen mit ihren Mitteln zu kämpfen und verfluchen den Iurias Agathon, den König von Cordur. Cassendra, Agathons ... …mehr

Das Land Dyrrach wird von Agathon, dem Schwarzen Löwen, überfallen. Drei Priesterinnen versuchen mit ihren Mitteln zu kämpfen und verfluchen den Iurias Agathon, den König von Cordur. Cassendra, Agathons Frau, bekommt nach einiger Zeit einen missgebildeten Sohn. Der Fluch wurde wahr. Der König befiehlt, den Jungen zu töten.
Der Fischer Bourabas nimmt Iolan als Baby von Arastoth an. Dort wächst er normal und zufrieden in der Dorfgemeinschaft auf. Doch dann wird das Dorf von Soldaten überfallen, viele getötet und Iolan und seine Schwester Mirene entführt. Wer hat ein Interesse an Iolan?
Das Buch liest sich sehr flüssig und die Geschichte beginnt schon spannend mit dem Fluch. Aber es geht auch spannend weiter. Es gibt Überfälle, Kämpfe, Verschwörer und Magie. Aus verschiedenen Perspektiven wird uns die Handlung geschildert. Dadurch erhält man einen guten Überblick über Motivation und Pläne der Personen. Die Protagonisten sind toll beschrieben und man konnte sich sehr gut in ihre jeweilige Lage hineinversetzen.
"Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen" ist der erste Band einer Fantasy-Reihe. Obgleich das nicht mein Genre ist, hat mich das Buch überzeugt. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie die Geschichte um Iolan, Mirene und Markos weitergeht.
Ein unterhaltsames und spannendes Buch.

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CasusAngelus CasusAngelus

Veröffentlicht am 31.10.2016

Bietet alles, was einen High Fantasy Fan begeistert

Inhalt:
Nachdem der Fischer Bourabas Iolan als Baby aufgenommen hat, ist dieser glücklich mit den anderen beiden Kindern Markos und Mirene im Fischerdorf Efthaka aufgewachsen. Doch am Tag seiner Seeweihe ... …mehr

Inhalt:
Nachdem der Fischer Bourabas Iolan als Baby aufgenommen hat, ist dieser glücklich mit den anderen beiden Kindern Markos und Mirene im Fischerdorf Efthaka aufgewachsen. Doch am Tag seiner Seeweihe ändert sich sein Leben komplett, denn plötzlich tauchen Soldaten auf und zerstören Iolans Heimat. Mirene und er können nur knapp mit Hilfe des Quano-Theurgen Arastoth entkommen, der ihm die Wahrheit über seine Herkunft enthüllt.

Meine Meinung:
"Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen" ist der spannende Auftakt zu Bernd Perplies' neuer High Fantasy-Reihe um die drei Geschwister Iolan, Markos und Mirene, welche im Cordurischen Reich leben.

Die Welt Yeos, die der Autor hier entworfen hat, fand ich sehr interessant. Diese besteht aus einer einzelnen riesigen Landmasse, welche eine riesige Wasserfläche, den Inneren Ozean, umschließt. Hier leben neben den Menschen noch verschiedene andere Völker: die Borden, die den Zwergen ähneln, die Sidhari, die an Dunkelelfen erinnern, die Qanish und die Dyracher. Auch wenn wir noch nicht alle Völker so genau kennen lernen, hat der Autor es geschafft, dass ich mir zu jedem eigene Vorstellungen machen und sie voneinander unterscheiden konnte.

Zu Beginn der Geschichte gab es, wie man es von anderen High Fantasy Romane auch kennt, noch sehr viele Namen auf einmal, doch ein Personenverzeichnis am Ende des Buches hilft einem hier, sich die verschiedenen Leute einzuprägen, so dass man sie schnell auseinander halten kann. Auch sehr hilfreich war die schön gestaltete Karte, mit der ich die Reise der drei Geschwister gut mitverfolgen konnte.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass wir Personen auf ihrem Weg begleiten können. Iolan, der noch ahnungslos ist, was seine wahre Herkunft angeht. Markos, der sich nach dem Angriff auf die Suche nach seinen Geschwistern macht. Selbst aus der Sicht von Arastoth, bei dem man nur ahnen kann, was er jetzt wirklich mit Iolan vorhat, und des Königs von Cordur, welcher das Bestreben hat, sein Reich weiter zu vergrößern, erleben wir einige Abschnitte. Solche Perspektivenwechsel mag ich immer sehr gerne und auch in diesem Fall haben sie die Geschichte noch spannender gemacht. Auf diese Weise bekommt man einen kleinen Einblick auf die Pläne und Intrigen der einzelnen, erfährt aber gerade nur so viel, um neugierig zu werden.

Die Drachen, auf die man sich natürlich durch Titel und Cover freut, kommen in diesem Buch zwar noch ein wenig zu kurz, doch dies wird sich in den nächsten Teilen garantiert noch ändern. Wer also auf Drachen aus ist, sollte das Buch nicht gleich enttäuscht wieder weglegen, sondern erst mal abwarten, was die Geschichte noch so bereit hält.

Fazit:
"Das Blut des Schwarzen Löwen", der erste Teil von Bernd Peplies' neuer Reihe "Imperium der Drachen", bietet alles, was einen High Fantasy Fan begeistert: eine interessante Welt, verschiedene Völker, Kämpfe, Magie und vor allem schön viele Intrigen. Mich hat die Geschichte voll und ganz in ihren Bann gezogen und ich war schon fast enttäuscht, als ich sie beendet hatte. Daher vergebe ich alle 5 Muscheln und warte gespannt auf Teil 2.

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Lilli33 Lilli33

Veröffentlicht am 15.09.2016

Auftakt eines komplexen Fantasy-Epos

Taschenbuch: 480 Seiten
Preis: 12,99 €
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (6. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960704

*Auftakt eines komplexen Fantasy-Epos

Inhalt:*
Iolan wird als Findelkind ... …mehr

Taschenbuch: 480 Seiten
Preis: 12,99 €
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (6. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960704

*Auftakt eines komplexen Fantasy-Epos

Inhalt:*
Iolan wird als Findelkind von einem Fischer und seiner Frau aufgezogen. Zusammen mit deren leiblichen Kindern Markos und Mirene wächst er behütet in der Gemeinschaft des kleinen Dorfes Efthaka auf. Doch als Iolan 17 Jahre alt ist, wird das Dorf überfallen und die Einwohner getötet. Iolan und Mirene werden von einem Freund der Familie, dem Magier Arastoth, gerettet und in die Hauptstadt gebracht. Arastoth erzählt Iolan nun auch von seiner wahren Herkunft und entfacht in diesem somit den Zorn auf den König. Er sinnt auf Rache.


*Meine Meinung:*
Anfangs tat ich mich schwer mit den vielen ungewöhnlichen Namen und Details. Doch sobald der Protagonist erscheint, tritt alles andere etwas in den Hintergrund. Die ersten Kapitel dienen lediglich dazu, eine Atmosphäre zu schaffen, dem Leser zu zeigen, in was für einer Welt sich die Geschichte abspielt. Man muss sich also diese ganzen Namen nicht merken. Im Übrigen gibt es hinten im Buch ein ausführliches Personen- und ein Götterverzeichnis, das man notfalls zu Rate ziehen kann. Auch die Landkarte im Klappenumschlag kann sich zur besseren Orientierung als nützlich erweisen.

Die Welt, die Bernd Perplies sich mit viel Fantasie ausgedacht hat, erinnert entfernt an das antike Griechenland und seine Umgebung. Und natürlich spielt auch Magie eine große Rolle. Leider ist mir diese Quano-Magie ziemlich fremd geblieben. Hier hätte ich mir noch mehr Erklärungen gewünscht, wie sie funktioniert und was sie alles kann.

Die Handlung teilt sich in verschiedene Erzählstränge. Einmal sind wir bei Iolan, einmal bei Markos, dann wieder im cordurischen Königshaus oder an anderen Orten. Es werden politische Ränke geschmiedet, Schlachten geschlagen und verschiedene Gefühle ausgelebt. So gestaltet sich die Geschichte insgesamt sehr abwechslungsreich und spannend.

Der Protagonist Iolan war mir sehr sympathisch. Meistens konnte ich seine Handlungsweisen auch gut nachvollziehen. Als Leser weiß man immer etwas mehr als er und so manches Mal muss man bibbern, wenn er den falschen Leuten vertraut. Denn um ihn herum werden Intrigen gesponnen, sein ganzes Leben baut auf Lügen auf und auf einem Fluch, der erst nach und nach zum Tragen kommt.

Am Ende hat Iolan einen kleinen Etappensieg erreicht, aber es bleiben mehr Fragen offen als es Antworten gibt. Auch von Drachen ist in diesem ersten Band noch nicht allzu viel zu sehen. Jetzt heißt es, die Zeit bis zum zweiten Band, der im Sommer 2015 unter dem Titel „Kampf um Aidranon“ erscheinen soll, zu überbrücken. Ich freue mich darauf und bin schon sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

*Die Reihe:*
1. Das Blut des Schwarzen Löwen
2. Kampf um Aidranon

★★★★☆

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autor

Bernd Perplies

Bernd Perplies - Autor
© Bernd Perplies

Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Parallel zu einer Anstellung beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt a. M. wandte er sich nach dem Studium dem Schreiben zu. Heute ist er als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig. 2015 erhielt Bernd Perplies den Deutschen Phantastikpreis in der Kategorie "bester deutschsprachiger Roman" für sein Werk Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen.

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