Working Late
 - Helene Holmström - PB

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14,00

inkl. MwSt.

LYX
Paperback
Liebesromane
464 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-1429-0
Ersterscheinung: 26.02.2021

Working Late

Band 1 der Reihe "Free-Falling-Reihe"
Übersetzt von Corinna Roßbach

(59)

Macht, Intrigen, Leidenschaft
Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer  Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren  könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein …
"Drama, Leidenschaft und moderne Großstadtromantik. Ich liebe dieses Buch!" SIMONA AHRNSTEDT
Band 1 der schwedischen Bestseller-Reihe von Helene Holmström

Rezensionen aus der Lesejury (59)

Zeilenwanderin_ Zeilenwanderin_

Veröffentlicht am 15.04.2021

Schöne Reise nach Stockholm mit mehreren sehr wichtigen Messages

Inhalt:

Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen ... …mehr

Inhalt:

Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein ...

Meine Meinung:

Zuerst mal zum Cover- wie unfassbar schön ist das bitte?! Sonnenuntergang plus Stockholm- als ich dieses Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss!! Das hat ganz laut meinen Namen gerufen! Ich liebe das Cover und es passt so unfassbar gut zu diesem Buch!

Die Geschichte rund um Charlotta und Ignacio wird in der Erzählperspektive erzählt. Damit hatte ich anfangs leider echt Schwierigkeiten, da ich es sehr verwirrend fand, dass plötzlich wieder von ganz anderen Personen erzählt wurde. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und bin dann auch gut in die Story reingekommen!
Ich muss zugeben, für meinen Geschmack wurde der Fall mitsamt den Gerichtsverhandlungen und Vorbereitungen etwas zu detailliert beschrieben! Stellenweise kam ich mir vor, als würde ich selbst als Rechtsanwaltsgehilfin oder Assistentin am Fall arbeiten!
Nichtsdestotrotz ließ mich der flüssige, bildliche und sehr humorvolle Schreibstil nur so durch die Seiten fliegen! Ich liebe es zu reisen, da dies zur Zeit leider nicht geht, bin ich dennoch beim lesen nach Stockholm gereist und konnte mir alles so richtig gut vorstellen!! Allein Stockholm und auch die nähere Umgebung mit der Landschaft wurden so detailliert beschrieben, dass ich fast das Gefühl hatte, vor Ort zu sein! Auch der nordische Flair sei es in Form von der Einrichtung der Appartements oder in Form von den Protagonisten und den nordischen Feierlichkeiten kam nicht zu kurz!
Charlotta ist eine super sympathische Protagonistin, welche geprägt durch ihre Kindheit einen harten Weg bestreitet und eine unfassbare Wandlung durchlebt! Ich fand es super, wie sie am Ende ihre Meinung klipp und klar vertreten hat und auch mal auf den Tisch gehauen hat! Denn auch Intrigen kamen in dieser Anwaltskanzlei nicht zu kurz und einen aalglatten, nicht sonderlich netten Anwalt gibt’s wohl in jeder Kanzlei!

Schön war auch miterleben zu können, wie sich Charlotta Stück für Stück öffnen konnte und langsam Vertrauen aufgebaut hat!

Ignacio ist mir auch ans Herz gewachsen- ganz besonders jedoch seine chilenische Familie! Nicht nur einmal hatte ich beim Lesen unfassbar große Lust eine Wurst vom Grill des Vaters von Ignacio zu stibitzen!
Auch Ignacio hat das Herz am rechten Fleck- mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ohne zu sehr zu spoilern. Nur soviel ich zieh den Hut vor seiner Courage und seiner Entscheidung!!

Auch die Kollegen, Freunde und Familien wurden allesamt toll ausgearbeitet und man konnte sie alle
( okeeee bis auf einen Kollegen ) einfach nur ins Herz schließen!!

Ein paar Tränchen sind bei mir auch wieder mal geflossen und ich war mehr als zufrieden mit dem Ende der Geschichte!

Besonders hervorheben möchte ich, dass diese Geschichte auch sehr zum Nachdenken anregt!! Es werden sehr wichtige Themen wie Mobbing, Menschenrechte und Nachhaltigkeit thematisiert! Und hier möchte ich sehr gerne die Worte der Autorin aus der Danksagung zitieren: „ Auch wir als Kunden tragen die Verantwortung, wenn wir weiterhin so niedrige Preise erwarten. Billige Kleider sind nicht billig. Am Ende zahlt immer jemand den eigentlichen Preis.“

Fazit: ich habe bei diesem Buch viel gelacht aber auch ein paar Tränchen vergossen! Komplett mitgefiebert habe ich jedoch nicht, da mir die Geschichte teils leider zu trocken war bzw. der detaillierte Rechtsstreit zu sehr im Vordergrund war! Nichtsdestotrotz hatte ich eine wundervolle Zeit in Stockholm!! Für mich ein nettes Buch mit mehreren sehr wichtigen Messages!!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buecherundkaffee buecherundkaffee

Veröffentlicht am 14.04.2021

Tolles Setting, Story leider etwas mau

Klappentext:
Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen ... …mehr

Klappentext:
Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein ...

Rezension:
,,Working Late‘‘ von Helene Holmström ist mir sofort durch das wunderschöne Cover aufgefallen! Ein wahrer Hingucker. Auch den Klappentext fand ich recht ansprechend, weshalb ich mich richtig aufs Lesen gefreut habe. Doch leider konnte mich ,,Working Late‘‘ nicht überzeugen.
Fangen wir aber bei den positiven Aspekten des Buches an: Erstens, wie schon erwähnt, finde ich das Cover wirklich super schön, und das fällt in meinem Regal auch sofort auf! Auch das Setting des Romans hat mir sehr, sehr gut gefallen. Stockholm ist eine wunderschöne Stadt, die mit ihrem einmaligen, skandinavischen Flair punkten kann und wer schonmal dort war, wird sich durch das Setting der Geschichte sofort angesprochen fühlen! Beim Lesen hatte ich teilweise wirklich das Gefühl, grade durch die Straßen Stockholms zu laufen, was ein richtig tolles Gefühl war. Auch die Grundidee der Geschichte fand ich interessant, es hat mich alles doch schon sehr an die Serie ,,Suits‘‘ erinnert, welche ich sehr gerne geschaut habe.
Leider ist mir jedoch schon der Einstieg in das Buch sehr schwer gefallen. Zum einen konnte ich mich nicht wirklich mit der Erzählperspektive anfreunden, und zum anderen ist es mir einfach nicht gelungen die Charaktere in den ersten Kapiteln zu richtig zu greifen. Ich habe nicht richtig den roten Faden finden können, bzw. greifen können, und hab mich somit in der Geschichte etwas verloren gefühlt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Charlotte und Ignacio konnte ich nicht richtig erfassen, mir ging alles ein bisschen zu schnell und zu ,,kitschig‘‘ her. Einige Kapitel haben sich dann den Nebencharakteren gewidmet, was an sich auch interessant war, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man diese Kapitel nimmt, um etwas mehr auf die Beziehung zwischen Charlotte und Ignatio einzugehen. Mir persönlich hätte das einfach besser gefallen und die ganze Geschichte ,,runder‘‘ gemacht.
Als Zwischenlektüre fand ich das Buch ganz nett, vor allem die Anwaltsgeschichte hat mich wirklich angesprochen und auch begeistert. Auch das Setting ist toll gewählt und passt zur Geschichte. Jedoch konnte mich die Liebesgeschichte von Charlotte und Ignacio, den beiden Protagonisten der Story, nicht überzeugen, auch hat mir teilweise der rote Farben gefehlt. Sehr schade, trotzdem sieht das Buch wirklich toll in meinem Bücherregal aus.

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Sioux Sioux

Veröffentlicht am 13.04.2021

Thematik und Setting gut - Rest...

Schreibstil:
Die Autorin schreibt flüssig, jedoch nicht wirklich locker. Mir fehlte komplett die Leichtigkeit, um durch das Buch zu rauschen. Stattdessen war alles ziemlich lang und unaufgeregt erzählt. ... …mehr

Schreibstil:
Die Autorin schreibt flüssig, jedoch nicht wirklich locker. Mir fehlte komplett die Leichtigkeit, um durch das Buch zu rauschen. Stattdessen war alles ziemlich lang und unaufgeregt erzählt. Es wurde nicht wirklich emotional und auch nicht tiefgreifend, dennoch machte der Schreibstil vom Tempo her den Eindruck. Mir fiel es so einfach unheimlich schwer, das Buch nicht abzubrechen. Die Handlung trug da aber natürlich auch ihren Teil zu bei.

Meine Meinung:
Erst einmal wurde ich nicht richtig warm mit Charlotta. Ich habe verstanden, dass sie gut in ihrem Job ist, aber mehr? Sie kann sich nicht durchsetzen, steht nicht für sich ein, befindet sich immer wieder Situationen, in denen man nicht versteht, dass sie nachgibt usw. Für mich wurde sie einfach nicht richtig greifbar.
Tiefe sollte bei ihr wohl geschaffen werden, indem ihr familiärer Hintergrund problematisiert wurde. Jedoch taucht das immer nur sporadisch in der Handlung auf und beeinflusst sie nicht wesentlich in ihrem Denken und Handeln. Die rasche Aufklärung dieser Problematik gegen Ende des Buches bestätigte mir nur, dass eine Ausarbeitung hier nicht wirklich stattgefunden hat. Es wirkte eher wie ein loser Faden, der Charlotta begleitete.

Bei Ignacio ist es ähnlich. Vielleicht konnte ich ihn noch etwas besser fassen. Er erhielt einen familiären Hintergrund, eine Ex-Freundin, aber vor allem eigene Moralvorstellungen. In Bezug auf das Thema der Geschichte, befindet er sich in einer zentralen Position und muss sich dort für einen Weg entscheiden. Ohne Meinung wäre das wohl schlecht. Nicht ganz gelungen fand ich, dass er nie so recht Nägel mit Köpfen gemacht hat und sich zu seiner Meinung positioniert hat. (Jedenfalls nicht bis kurz vorm Ende.) Ich konnte so halb nachvollziehen, bei was es um ihn ging. Er rüttet die Handlung auf und zwingt auch Charlotta, sich Gedanken zu machen, es bleibt allerdings alles etwas schwach.

Das könnte mit daran liegen, dass ich Emotionen innerhalb der Story komplett vermisst habe. Es startet schon damit, dass man als Leser gar nicht so recht wusste, auf welcher Basis die beiden nun eine Beziehung beginnen. Geht es nur ums Geschäft? Sind da auch Gefühle? Sind die gespielt oder echt? Was zählt am Ende wirklich? Das wird natürlich letztendlich beantwortet, allerdings ist davor so gar nichts klar. Ich konnte die beiden ehrlich gesagt in ihrer Zweisamkeit gar nicht ernst nehmen, weil ich stets im Hinterkopf hatte, was eine Verbindung zwischen ihnen bedeuten würde und was ihre anfängliche Intention war. Ohne die Beschreibung von Gefühlen – es war auch einfach nicht spürbar, dass welche entstehen – wirkte das Ganze einfach nur verwirrend auf mich und mir stellte sich die Frage, wie das enden sollte.

Nun gab es ja aber nicht nur die Liebesgeschichte, sondern die beiden sind auch in einen Menschenrechtsfall verstrickt, bei dem sie sozusagen Gegenpositionen beziehen. Da möchte ich gerne sagen, dass ich das Thema so erst einmal interessant fand und dass es auch durchaus Potential hatte. Vor allem, weil es eben besonders bei Ignacio zu Gewissensfragen führte. Es war aber auch so, dass ich selbst als Leser nicht richtig bei dem Fall mitfiebern konnte, weil mir einfach Details fehlten. Es blieb alles ziemlich platt und oberflächlich. Die Ausgangssituation wurde geschildert und auch mehrmals wiederholt, die kleinteiligen Schritte, die dann zum Endergebnis, führten, wurden mir jedoch nicht richtig deutlich. Man möchte doch gerne selbst mitdenken. Möchte überlegen, wie man das „Problem“ lösen könnte, welche Argumente es für das für und das wider gibt. Letzten Endes geht es dann übrigens ganz unspektakulär aus, was zu diesem wenig spannenden Handlungsverlauf passt. Es war sozusagen nur der Anfang und das Ende wichtig. Dabei wäre Potential zur Spannungssteigerung meiner Meinung nach da gewesen. Gerade bei solch einem Thema.

Jetzt noch einmal zum restlichen Verlauf der Geschichte: Die „Liebes“geschichte von Charlotta und Ignacio baut sich langsam und unaufgeregt auf. Es gibt immer wieder Zeitsprünge, die Verwicklungen mit dem Fall führen zu ungewöhnlichen Reaktionen und die beiden reden erst gegen Ende überhaupt wirklich miteinander. Und das Ende war dann auch noch größtenteils vorhersehbar und zu schnell abgehandelt.
Das Einzige, was ich wirklich positiv an den ganzen Ortswechseln, die die Zeitsprünge mit sich brachten, fand, war, dass man ein bisschen was von Stockholm zu „sehen“ bekam. So war zumindest das schwedische Feeling spürbar.

Ach und bevor ich es vergesse: Das Buch enthält tatsächlich noch zwei andere Perspektiven – die zweier Freunde der beiden, die ebenfalls eine Liebesgeschichte miteinander verbindet. Die Liebesgeschichte fand ich persönlich fast spannender als die von Ignacio und Charlotta. Allerdings hatte sie so in dem Format nicht genug Platz und wirkte ein wenig deplatziert, schließlich ging es ja eigentlich um das andere Paar. Ich habe nicht so recht verstanden, was es für einen Sinn machte, dass das so in den Handlungsverlauf integriert wurde.

Fazit:
Für mich ein ziemlich schwaches Buch. Es wollte einfach keine Spannung aufkommen. Ich musste mich regelrecht durch die Handlung quälen. Dazu kam noch, dass mir die Emotionen fehlten, die Charaktere nicht so ganz fassbar waren und viel Potential hinsichtlich der Thematik verschenkt wurde. Schade.

Gerade so 2 von 5 Sterne von mir, weil Thematik und Setting eigentlich nicht schlecht waren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sera2007 Sera2007

Veröffentlicht am 12.04.2021

Zum Trinkspiel verführt

*Die Geschichte:*

Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen ... …mehr

*Die Geschichte:*

Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein ...

*Meine Meinung:*

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich aber in letzter Zeit viele Bücher gekauft habe, wollte ich es nicht sofort kaufen.
Irgendwann habe ich es dann in einem sehr sehr guten Zustand gebraucht gekauft und fast sofort angefangen zu lesen.

Ich war vorab etwas abgeschreckt, weil es nicht so eine ganz gute Bewertung bekommen hat. Allerdings bin ich jemand, der oft eine ganz andere Meinung hat, wie der Großteil und deshalb bin ich ganz ohne jedes Vorurteil an das Buch herangegangen.

Als ich meinen Post bei Bookstagram vor 6 Tagen gemacht habe, war ich, was die Bewertung an geht, noch sehr unentschlossen. Ich schwankte von 3,5 bis 4 Sterne. Ich habe da gesagt, dass ich bis ich hier meine Rezension öffentlich stelle, mich komplett entschieden und nach 6 Tagen bin ich wirklich endgültig zu einer Entscheidung gekommen.

Es werden 3,5 Sterne und ich sage euch auch warum.

Aber fangen wir erstmal mit den sehr positiven Dingen an: Das Cover!
Ich liebe dieses Cover. Es ist eines der schönsten Cover, dass ich bisher dieses Jahr in den Händen hatte. Ich finde es wirklich einen Traum.
Das nächste Positive ist der Einband an sich. Er fühlt sich einfach so toll an. Irgendwie samtig. Gefällt mir einfach gut, wenn ich ihn in der Hand halte.
Das nächste Positive ist das Setting. Ich finde es so schön, dass es in Stockholm spielt. Mal was ganz anderes. Normalerweise sind die Settings meist in der USA, Kanada, England oder auch Deutschland. Das hat mich wirklich begeistert.

So und jetzt zu dem nicht so erfreulichen Dingen.
Mir tut das wirklich leid, weil ich mich im Großen und Ganzen gut unterhalten gefühlt habe, aber es gab ein paar Punkte, da konnte ich nicht drüber hinwegsehen.

Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, aber ich hab schon schlimmere erlebt. Die Geschichte ist komplett in der Erzählerperspektive geschrieben und stört mich regulär nicht. Hier schon. Man muss dazu sagen, dass es nun mal eine Anwaltsstory ist und viel Juristensprache vor kommt. Dies war aber kein Grund für mich, dass es mich gestört hat. Ich glaube ehr, dass es im allgemeinen um die ganze Satzstellungen ging und viele kleine weitere Punkte.

Ein noch viel ärgerlicher Punkt war, dass sich die Geschichte eigentlich um Charlotta & Ignacio drehen soll. Wie die beiden zusammen finden und welche Schwierigkeiten sie auf dem Weg begleiten. Ich hatte aber den Eindruck, dass ständig ein anderes Paar in den Vordergrund getreten ist. Ständig schwankte immer wieder die Liebesgeschichte von Dessie und Christopher dazwischen. Dadurch wurde die Geschichte auch übelst in die Länge gezogen.

Noch ein Punkt, den ich ansprechen möchte, denn als Disney-Fan, kann ich das nicht so hinnehmen... wie kann man bitte Susi und Strolch mit Bernhard und Bianca verwechseln ^^ Vielleicht denken jetzt einige von euch... spinnt die, wieso kreidet sie sowas an. Aber Leute... mich stört es. Vielleicht wurde bei der Übersetzung da Mist gebaut, aber das stört mich als Disney-Fan.

Aber ein übelst großer Knackpunkt war der Name Carl-Adam. Wie kann man bitte in einem Buch eine wichtige Nebenrolle mit einem Doppelnamen versehen. Ich war drauf und dran aus Carl-Adam ein Trinkspiel zu machen ^^
Und wenn ich schon solche Gedanken beim Lesen eines Buches habe....

*Mein Fazit:*

Ich war im Nachhinein wirklich enttäuscht. Es hätte so schön werden können. Ich werde zwar trotzdem die Folgebände noch lesen, aber das war schon wirklich schwach.
Da ich mich aber trotzdem unterhalten gefühlt habe und das Cover einfach so so schön ist und die Idee hinter der Geschichte auch hätte gut werden können, kann ich nicht weniger wie 3,5 Sterne geben. Ob ich es jetzt weiterempfehlen würde? Keine Ahnung. Ich würde einfach meine ehrliche Meinung sagen und jeder sollte es selbst entscheiden.

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Zeilenvollerwunder Zeilenvollerwunder

Veröffentlicht am 11.04.2021

Anwaltskrimi trifft auf Rosamunde Pilcher

Wenn ich Working Late in einem Satz beschreiben müsste, würde er wohl möglich so lauten: Eine süße Anwaltsgeschichte, die zwischen einem Rechtsstreit und der Liebe steht ála Rosamunde Pilcher.

Ich glaube ... …mehr

Wenn ich Working Late in einem Satz beschreiben müsste, würde er wohl möglich so lauten: Eine süße Anwaltsgeschichte, die zwischen einem Rechtsstreit und der Liebe steht ála Rosamunde Pilcher.

Ich glaube ich habe zuvor noch kein Buch einer schwedischen Autorin gelesen. Umso mehr wollte ich dies ändern und bin dann bei der Bloggerjury auf dieses Buch gestoßen. Mit dieser Geschichte erleben wir eine Reise durch Stockholm. Wir lernen viele – wirklich viele Orte in und sogar um Stockholm kennen und begeben uns irgendwie auf eine kleine Sightseeing Tour ohne sein trautes Heim zu verlassen.
Das hat mir auf der einen Art gefallen und auf der anderen war es ziemlich viel. Einfach ziemlich viele schwedische Begriffe von Parks und Plätzen, die den Lesefluss etwas gestört haben.
Generell muss ich sagen, dass ich mich sehr schwer mit den ganzen schwedischen Wörtern, wenn man es so nenne kann, getan habe. Man muss ja noch nicht Mals wissen wie man die einzelnen Begriffe/Wörter/Orte ausspricht, aber der Lesefluss gerät irgendwie ins stocken. Jedenfalls war es bei mir so. Zu dem wurde bei der Übersetzung zB. der Begriff Oma nicht ins Deutsche übersetzt und ich musste mich erst einmal schlau machen was das Wort „Mormor“ bedeutet. Man hat zwar ein Wort mit dieser Geschichte dazugelernt, jedoch hat mich das etwas beim Lesen gestört.
Leider fallen meine weiteren Punkte auch nicht gerade positiv aus. Mir fiel es unglaublich schwer in die Geschichte rein zukommen, was vor allem an der Erzählperspektive lag. Wir begleiten in Working Late nämlich nicht nur unsere Hauptprotagonisten Ignacio und Charlotta, sondern auch die Nebencharaktere. Dies gefiel mir persönlich nicht.
Die Kapiteln werden dementsprechend auch sehr szenenhaft beschrieben und ich kam mir wirklich vor, als würde ich einen Rosamunde Pilcher Film schauen. In dem einen Moment erleben wir was Charlotta tut und im Nächsten was ihre Arbeitskollegin Dessie erlebt.
Zu dem hat mir die Tiefe der einzelnen Charaktere gefehlt und die Romanze blieb auch irgendwie auf der Strecke. Ich hatte das Gefühl diese typischen Punkte für eine Office-Romanze wurde einfach etwas abgearbeitet, doch mit wenig Gefühl. Generell ging es mir zu fiel um den Rechtsstreit. Auf der einen Seite finde ich es schön, dass sich der Fall von vorne bis hinten durch die Geschichte durchgezogen hat & auf der anderen Seite war es mir manchmal einfach zu viel Fachjargon.

Was ich jedoch der Autorin zu gute heißen muss, ist die wichtige Thematik des Rechtsstreit. Großunternehmen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen im Ausland billige Kleidung produzieren lassen und oft fahrlässig handeln was die Sicherheit ihrer Arbeiter angeht. Jedoch wurde diese Thematik so detailreich in den Roman eingebunden, dass ich mir manchmal vorkam als würde ich einen Anwaltskrimi lesen.

Fazit: Mich konnte Working Late leider nicht mitreißen und nicht überzeugen und ich weiß noch nicht ob ich die anderen Bücher der Reihe lesen werde. Für mich landet das Buch in die Kategorie Geschmackssache. Das Cover ist wunderschön aber mir fehlt in der Handlung einfach die Romanze, die Gefühle und der Tiefgang der Charaktere. Und das ist ja bekanntlich das Wichtigste an einem Buch – dass einem die Handlung zusagt. Von Romanze und Gefühlen hätte ich gerne mehr gehabt. Jeder der aber gerne mal eine schwedische Folge von Suits lesen möchte, sollte sich diesen Roman zulegen und sich vor allem selber ein Bild von der gesamten Handlung machen.
Zum Schluss muss ich noch darauf aufmerksam machen, dass ich nicht beurteilen kann, ob ich lediglich der Autorin den Schuh anziehen kann und mir einfach ihr Schreibstil und ihre Geschichte nicht zusagt oder ob es an der Übersetzung liegt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Helene Holmström

Helene Holmström - Autor
© Anna-Lena Ahlström

Helene Holmström lebt mit ihrer Familie in Stockholm. Bevor sie mit dem Schreiben begann, arbeitet sie als Rechtsanwältin in einer großen Kanzlei, was sie zu ihrem Debütroman inspirierte. Weitere Informationen auf Instagram (@hc.holmstrom)

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