Ein einziges Geheimnis
 - Simona Ahrnstedt - PB

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14,99

inkl. MwSt.

Lyx
Paperback
Liebesromane
671 Seiten
ISBN: 978-3-8025-9946-0
Ersterscheinung: 07.04.2016

Ein einziges Geheimnis

Übersetzt von Antje Rieck-Blankenburg

(18)

Alexander de la Grip ist für zwei Dinge bekannt: sein Aussehen und seine Frauengeschichten. Die Medien bezeichnen ihn als „schwedischen Jetset-Prinzen“, doch dass Alexander seine Nächte mit Partys und Sex verbringt, um so der grausamen Leere in seinem Innern zu entkommen, ahnt niemand. Als er auf die toughe Ärztin Isobel Sørensen trifft, weiß er sofort, dass sie seine nächste Eroberung sein wird. Aber auch Isobel verbirgt ein Geheimnis: Ihre Non-Profit-Organisation Medpax steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und sie braucht dringend Geld. Geld, das Alexander im Überfluss besitzt … Doch was als Spiel beginnt, wird bitterer Ernst, als Alexander und Isobel erkennen, dass die Menschen nicht immer sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Und während die beiden sich immer näher kommen, sind sie gezwungen, alles infrage zu stellen, was sie zu wissen glaubten. …

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Rezensionen aus der Lesejury (18)

ilay99 ilay99

Veröffentlicht am 18.06.2018

Leider nicht so gut wie der 1 Teil:(

Alexander de la Grip ist für zwei Dinge bekannt: sein Aussehen und seine Frauengeschichten. Die Medien bezeichnen ihn als "schwedischen Jetset-Prinzen", doch dass Alexander seine Nächte mit Partys und ... …mehr

Alexander de la Grip ist für zwei Dinge bekannt: sein Aussehen und seine Frauengeschichten. Die Medien bezeichnen ihn als "schwedischen Jetset-Prinzen", doch dass Alexander seine Nächte mit Partys und Sex verbringt, um so der grausamen Leere in seinem Innern zu entkommen, ahnt niemand. Als er auf die toughe Ärztin Isobel Sørensen trifft, weiß er sofort, dass sie seine nächste Eroberung sein wird. Aber auch Isobel verbirgt ein Geheimnis: Ihre Non-Profit-Organisation Medpax steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und sie braucht dringend Geld. Geld, das Alexander im Überfluss besitzt - Doch was als Spiel beginnt, wird bitterer Ernst, als Alexander und Isobel erkennen, dass die Menschen nicht immer sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Und während die beiden sich immer näher kommen, sind sie gezwungen, alles infrage zu stellen, was sie zu wissen glaubten.

Meinung:

Das Ende war leider vorhersehbar meiner Meinung nach und daher schlechter als der 1 Teil.
Jedoch muss ich sagen, dass die weiblichen Protagonisten sehr selbstbewusst waren und starke Frauen haben nie einem Buch geschadet. Die weiblichen Charaktere haben ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Vorstellungen vom Leben und gehen diesen nach. Die Geschichte spielt leider nicht mehr in der Finanzwelt von Schweden, war aber dennoch eine Abwechselung.
Es ist wie schon gesagt leider etwas schwächer als der 1 Teil aber trotzdem lesenswert.

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aly53 aly53

Veröffentlicht am 19.04.2018

Ein Buch voller Wendungen und Eindrücken, die in den Bann ziehen

Bereits Band 1 dieser Reihe konnte mich unglaublich begeistern, daher war ich sehr gespannt was mich hier erwarten würde.
Ich kam auch gleich recht gut rein.
Alexander der Halbbruder von Natalia hat mir ... …mehr

Bereits Band 1 dieser Reihe konnte mich unglaublich begeistern, daher war ich sehr gespannt was mich hier erwarten würde.
Ich kam auch gleich recht gut rein.
Alexander der Halbbruder von Natalia hat mir richtig gut gefallen, gab mir aber auch immer Rätsel auf. Denn bei ihm wusste man nie wirklich, was er dachte.
Es gab Momente in diesem Buch da hat er mir so wie er war, einfach sehr gut gefallen.
Doch es ist auch nicht zu leugnen, daß mehr hinter ihm steckt.
Er hat Dämonen in der Vergangenheit, die ihn doch geprägt haben.
Er macht eine doch recht erstaunliche Entwicklung durch, allerdings hat er auch Wesenszüge entwickelt, die ich nicht immer nachvollziehen konnte.
Auch Isobel ist eine sehr sympathische und vor allem facettenreiche Figur. Mein erster Eindruck von ihr, war sehr positiv.
Doch ich muss auch sagen, die Wesenzüge die sich bei ihr entwickelt haben, haben mir nicht immer gefallen.
Ihre Arbeit nimmt eine doch recht großen Raum in diesem Buch ein und wird auch recht anschaulich beschrieben.
Die Ernsthaftigkeit und Gefahr die dahintersteckt, sind sehr deutlich zu spüren.
Ich glaub gerade diese Zeilen haben mich wohl am meisten ergriffen.
Aber auch Isobels Charakter, ist mehr als es zunächst den Anschein hat.
Die Dämonen der Vergangenheit haben auch sie geprägt.
Der Verlauf hat mir zunächst recht gut gefallen.
Man lernt die Charaktere kennen und kann sie immer besser verstehen.
Dennoch muss ich auch sagen, nicht alles hat mir gefallen.
Man merkt schnell, daß nicht alles was man sieht, auch wirklich so ist.
Die Frage ist natürlich ob man das was dahintersteckt, auch mag oder eben nicht.
Beide Charaktere sind sehr leidenschaftlich, dominant und mit Stärke und Mut ausgestattet.
Sie reißen mit und nehmen völlig für sich ein.
Ihre Persönlichkeit ist sehr gut ausgearbeitet und man entdeckt sie immer wieder neu.
Aber nicht nur um Isobel und Alexander geht es hier.
Es geht auch noch um zwei weitere Menschen.
Diese Geschichte fand ich etwas zu oberflächlich und ich finde einfach sie haben mehr Raum verdient, als sie bekommen haben.
Denn ich fand, sie wurden etwas in den Schatten gestellt.
Im Laufe des Buches erfährt man auch viel aus der Vergangenheit, was ein völlig neues Licht auf alles wirft und vor allem eins zeigt. Es gibt immer ein davor und danach, nichts ist so, wie es scheint.
Die Story ansich ist sehr abwechslungsreich gestaltet.
Man wird ständig in ein Gefühlskarussell voller Zweifel und Ängsten geworfen.
Natürlich lässt das nicht kalt, hat mich jedoch manchmal etwas genervt.
Es ist jedoch die meiste Zeit spannend, da sich alles immer weiterentwickelt.
Auch der Showdown ist sehr explosiv und adrenalingeladen.
Die Emotionen brechen dabei nochmal völlig den Bahn, das ging selbst mir nahe.
Jedoch überschlagen sich jedoch auch etwas die Ereignisse.
Der Abschluss macht mich defintiv neugierig auf Band 3 und ich bin sehr gespannt drauf.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Isobel und Alexander, aber auch von zwei weiterren Personen.
Das schenkt ihnen mehr Raum und Tiefe und man lernt sie einfach sehr gut kennen.
Die Handlungen und Gedankengänge waren meist gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.

Fazit:
Band 2 der Trilogie ist sehr komplex und von Emotionen durchzogen. Mir war es etwas zuviel auf einmal. Dennoch ist diese Geschichte interessant und entwickelt ungeahnte Höhen.
Vor allem drückt dieses Buch eins aus: Nichts ist so wie es scheint.
Ein Buch voller Wendungen und Eindrücken, die in den Bann ziehen.
Doch für mich kommt es an den Vorgänger nicht ran, den fand ich noch etwas besser.
Eine lesenwerte Story.

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ViEbner ViEbner

Veröffentlicht am 11.04.2018

Auf jeden Fall gute Unterhaltung.

Der Roman ist mit einem unglaublich abwechslungsreichen Wortstil in Szene gesetzt. Der Tonfall ist dunkler, verhaltener und wesentlich tiefgründiger, als im ersten Teil.

Da kommen Seiten zum Vorschein, ... …mehr

Der Roman ist mit einem unglaublich abwechslungsreichen Wortstil in Szene gesetzt. Der Tonfall ist dunkler, verhaltener und wesentlich tiefgründiger, als im ersten Teil.

Da kommen Seiten zum Vorschein, die der Leser im ersten Band nur erahnen konnte. Dennoch ist auch hier ein frischer Schreibstil und ein zügiges Lesetempo vorhanden und die Tonfallskala geht von zynisch über ironisch bis hin zu sarkastisch. Eine äußerst reizvolle Mischung mit der dunkleren Stimmung und sehr interessant zu lesen.

Und ja, es werden einige Sadomaso Szenen geboten, diese sind aber dezent verfasst. Das kann selbst ein Nicht-Fan dieser Szene, sehr gut lesen.

Aber ganz so packend und begeisternd, wie Die Erbin für mich war, war dieser Band nicht. Ja, ich hatte auch hier ein reines Lesevergnügen und das Aufeinanderprallen zweier vollkommen unterschiedlicher Welten wurde auf eindrucksvolle Weise präsentiert. Doch bislang ist der erste Band dieser Trilogie für mich der mit Abstand Beste gewesen.

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merlin78 merlin78

Veröffentlicht am 20.02.2018

Großartiger Lesespaß mit viel Gefühl!

Alexander de la Grip ist ein Playboy und liebt sein lockeres Leben. Jeden Tag eine andere Frau, Reisen, Pokern und Alkohol. Er trotzt den Konventionen und stellt sich bewusst gegen den Adel und seinen ... …mehr

Alexander de la Grip ist ein Playboy und liebt sein lockeres Leben. Jeden Tag eine andere Frau, Reisen, Pokern und Alkohol. Er trotzt den Konventionen und stellt sich bewusst gegen den Adel und seinen Titel. Erst als er die smarte Ärztin Isobel kennenlernt, beginnt er über seine Ansichten nachzudenken. Sie bringt ihn durcheinander, weckt den Wunsch nach mehr. Doch sie verbirgt ein Geheimnis, welches sie verletzlich macht. Kann er sie hinter ihren Mauern hervorlocken und für sich selbst eine neue Zukunft sehen? Hat diese Beziehung eine Chance?

Nach dem Werk „Die Erbin“ bildet nun „Ein einziges Geheimnis“ den zweiten Teil der Romanreihe aus der Feder von Simona Ahrnstedt, die mit diesem Buch zeigt, dass sie es meisterhaft versteht, Leidenschaft, Romantik und Tragik zu kombinieren.

Vordergründig geht es in diesem Buch um Isobel und Alexander, die beide vollkommen verschieden sind, doch auch ein paar Gemeinsamkeiten haben. Beide haben eine schwere Beziehung zu ihren Müttern, die sie nachhaltig geprägt haben. Doch trotz der Differenzen fühlen sie sich zueinander hingezogen. Schnell sprühen die Funken und der Leser kann die Romantik praktisch hautnah miterleben. Zusammen bilden sie ein harmonisches und absolut passendes Pärchen, das den Leser von A bis Z überzeugt.

Neben der eigentlichen Hauptstory gibt es noch eine weitere Liebesgeschichte, die für zusätzliche Begeisterung sorgt. Peter de la Grip, ältester Sproß der Familie, hat sich in sein Schicksal gefügt und lebt nun mit den Konsequenzen seiner Taten. Doch dann begegnet er Gina, die ihn wieder auf mehr hoffen lässt. Diese zarte Romanze bildet die ideale Ergänzung zur eigentlichen Hauptgeschichte.

Die Schriftstellerin verfügt über die Gabe, das Buch so aufregend und spannend zu kreieren, das Langeweile nicht aufkommt. Vielmehr ist die Erzählung so liebenswert und herzlich gestaltet, dass sich ganz schnell ein herrlicher Lesefluss einstellt. Durch die passenden und ausdrucksstarken Worte überzeugt die Geschichte auf ganzer Linie.


Großartiger Lesespaß mit viel Gefühl!

Mein persönliches Fazit:
Nachdem ich „Die Erbin“ praktisch inhaliert habe, musste ich einfach mit dem nächsten Band weitermachen. Glücklicherweise, denn diese Geschichte hat es absolut in sich. Sie ist emotional, lebendig und absolut mitreißend. Alexander und Isobel sind mir von Anfang an sympathisch und glaubwürdig erschienen und ihre Geschichte ist mir nah gegangen. Selten hat mich ein Paar so überzeugt. Ich hätte gerne noch vielmehr über diese Beziehung gelesen, die mich berührt und perfekt unterhalten hat. Deshalb gibt es von mir auch eine große Leseempfehlung.

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Buechergarten Buechergarten

Veröffentlicht am 05.02.2018

Weniger Finanzwelt, weniger Familiengeheimnis, dafür BDSM…

*INHALT:*
Der „schwedische Jetset-Prinz“ – so wird Alexander de la Grip in diversen Medien immer wieder genannt und an diesen Ruf arbeitet er schließlich auch hart! Seine Tage und Nächte bestehen aus Partys, ... …mehr

*INHALT:*
Der „schwedische Jetset-Prinz“ – so wird Alexander de la Grip in diversen Medien immer wieder genannt und an diesen Ruf arbeitet er schließlich auch hart! Seine Tage und Nächte bestehen aus Partys, Alkohol und Sex. Als er auf die toughe Ärztin Isobel Sørensen trifft, passt diese zwar absolut nicht in sein Beuteschema, aber diese Eroberung reizt ihn besonders. Isobel hingegen lebt nur für ihre Arbeit, ihre Non-Profit Organisation Medpax steckt in finanziellen Schwierigkeiten und benötigt dringend neue Geldgeber. Geld wiederum ist etwas, dass Alexander im Überfluss besitzt. Doch was als Spiel zwischen Beiden beginnt, wird schnell bitterer Ernst, als sie erkennen, dass ein flüchtiger Blick auf einen anderen Menschen längst nicht alles offenbart. Je näher sie sich kommen, desto mehr sind sie gezwungen alles zu hinterfragen, was sie sicher zu wissen glaubten….


*IGENE MEINUNG:*
Dies ist der zweite Band einer Trilogie, bei der mich schon das Cover des ersten Teiles absolut gefangen genommen hat! Auch die Gestaltung des 2. Buches gefällt mir sehr gut, wirkt allerdings wesentlich dunkler als der 1. Band. Meiner Meinung nach ist dies durchaus passend zum Inhalt.
Es zeigt eine rothaarige Frau – Isobel – in einem wundervollen Abendkleid mit glitzerndem Oberteil und weich fallendem Rock. Im Buch ist Isobel immer eher als kurvig beschrieben, so dass ich sie leider nicht komplett mit dem Bild identifizieren kann. Es scheint als würde sie bei Nachts, auf dem Boden sitzend, aus dem Fenster eines Hochhauses auf die Silhouette einer Stadt blicken. Dem Betrachter bleibt so ihr Gesicht verborgen, was mir sehr gut gefällt!
Wie schon der letzte Teil, so hat auch dieser wieder ein weiches, fast wachsartiges Material als Einband. Beim Ausklappen der Broschur erhält man erneut ein größeres Hintergrundbild.
Vergleiche zu Jugendbüchern auf denen Frauen abgebildet sind kann ich weder sehen noch verstehen. Es handelt sich hierbei um ein Buch für erwachsene(re) Leser, bedingt durch das Grundthema und auch die Liebesgeschichte mit Erotikanteilen.

Um gleich auf die Erotik einzugehen: Diese war auch im ersten Teil schon durchaus präsent, jedoch immer stimmig, niveauvoll und für mich durchaus reizvoll. Diesmal hat sie mir leider weniger gefallen, da es sich (fast) durchgehend um sexuelle Praktiken aus dem Bereich BDSM gehandelt hat. Ich kann leider weder mit Peitschen, noch dem Thema Dominanz viel anfangen und mich demensprechend wenig mit den Szenen in diesem Buch identifizieren. Das fand ich wahnsinnig schade, weil es mir vorher auch nicht bekannt war, dass sich die Reihe evtl. so entwickeln würde…

Standen im ersten Band der Reihe noch Natalia de la Grip und die Finanzwelt in Stockholm im Vordergrund, so dreht sich die Geschichte nun eben vorrangig um deren Bruder Alexander. Sicher spielt auch die Familie dahinter noch eine gewisse Rolle, man erfährt einige neue Details und trifft „alte Bekannte“ aus dem ersten Teil wieder. Auch einige neue Charaktere waren wirklich interessant und werden wohl ihren Anteil am Abschluss der Trilogie haben. Aber leider hat sich der Blick von der Finanzwelt fast völlig abgewandt und kam nicht mehr an das Familiendrama mit Tiefe aus dem ersten Teil heran. Ich fand das Thema "Finanzwelt" wahnsinnig spannend, "neu" und außergewöhnlich und war so zu Beginn von „Ein einziges Geheimnis“ wirklich enttäuscht. Hier bringt Isobel mit ihrer Arbeit (Medizin, humanitäre Hilfe, etc.) den Schwerpunkt neben der Liebesgeschichte ins Geschehen. Dies war durchaus auch interessant, vor allem weil Isobel dadurch auch viel reist und somit spannende Stellen geschaffen wurden, aber das letzte Buch hat mir mehr gelegen. Der Hauptteil der Handlung spielt auch weiter in Stockholm.
Wie im ersten Teil gibt es neben der „Haupt-Liebesgeschichte“ noch eine „Kleinere“ daneben, die sich mit zwei weiteren Bekannten Personen aus dem ersten Band beschäftigt. Dies hat mir gut gefallen, weil das Augenmerk so nicht allein auf Isobel und Alexander lag! Irgendwann habe ich sogar gemerkt, dass mich diese Geschichte mehr interessiert hat als die Hauptsächliche. Dies lag, wie oben bereits erwähnt, einerseits an der Erotik zwischen den Hauptcharakteren, die mir nicht so lag. Andererseits konnte ich mich nicht so gut mit Isobel identifizieren oder ihr nahe kommen. Von Alexander hatte ich mir auch wesentlich mehr erwartet. Für mich verändert er sich für Isobel zu sehr, zu schnell und gibt sich selbst teilweise gefühlt auf bzw. scheint davor gar nicht richtig existiert zu haben, was nicht zu seiner ersten Beschreibung passt. Plötzlich sitzt einfach alles und er hatte für mich einfach keinerlei Ecken und Kanten mehr.

Bereits im ersten Teil gab es ja durchaus gegen Ende einen gewaltigen Kracher. Mit dem in diesem Buch war das allerdings nicht zu vergleichen… Während es im ersten Teil noch vor allem um die Familie ging, war mir hier alles zu groß, zu ausgefallen, zu abgehoben. Spaß gemacht hat es natürlich irgendwo trotzdem, aber der Charme des ersten Teiles konnte sich einfach nicht komplett einstellen. Der Touch „Familiengeschichte“ trat hier irgendwie auch in den Hintergrund.
Ich denke man könnte dieses Buch auch ohne Vorwissen über den ersten Band lesen, aber da mich der erste Teil viel mehr überzeugen konnte würde ich das definitiv nicht empfehlen.


*FAZIT:*
Sehr schön fand ich erneut den Schauplatz Schweden/Stockholm und auch die Familiengeschichte bzw. die Einflüsse des Adels, der Reichen und Schönen. Weniger gefiel mir in diesem Teil Isobel, der ich nicht wirklich nahe kam, genauso Alexander, der irgendwann absolut keine Ecken und Kanten mehr hatte. Die Nebencharaktere konnten mich mehr begeistern. Das Thema „Finanzwelt“ aus dem ersten Teil wurde hier (leider) durch Medizin/humanitäre Hilfe ersetzt und auch die Familiengeheimnisse waren anscheinend eher aufgebraucht. Der Showdown war dafür extrem und die Erotik leider fast rein aus dem Bereich BDSM, womit ich gar nicht gerechnet hatte…

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Simona Ahrnstedt

Simona Ahrnstedt - Autor
© Simona Ahrnstedt

Simona Ahrnstedt lebt in der Nähe von Stockholm. Nach mehreren historischen Romanen war Die Erbin ihr erster zeitgenössischer Roman, mit dem sie es sogleich an die Spitze der schwedischen Bestsellerliste schaffte. Sie ist die erste schwedische Liebesromanautorin, deren Romane ins Englische übersetzt und in den USA erscheinen werden.

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