Vicious Love
 - L. J. Shen - PB

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12,90

inkl. MwSt.

Lyx
Paperback
Liebesromane
439 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0686-8
Ersterscheinung: 27.04.2018

Vicious Love

Übersetzt von Patricia Woitynek

(180)

Die Erfolgsreihe aus den USA — endlich auch auf Deutsch!

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.
Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten … 

Mitreißend, verboten, sexy — die Sinners of Saint werden dein Herz im Sturm erobern!

"Ich liebe diese Reihe!" Kylie Scott, Spiegel-Bestseller-Autorin

Rezensionen aus der Lesejury (180)

Jule_booklover Jule_booklover

Veröffentlicht am 15.03.2019

Es war nicht gut aber auch nicht hundert prozentig schlecht

Inhalt: Es geht um Emilia und Vicious. Er "regiert" die Schule und ihre Eltern sind Angestellte seiner Familie. Sie sieht in in New York nach 10 Jahren wieder, nachdem er sie damals vertrieben hatte. Aber ... …mehr

Inhalt: Es geht um Emilia und Vicious. Er "regiert" die Schule und ihre Eltern sind Angestellte seiner Familie. Sie sieht in in New York nach 10 Jahren wieder, nachdem er sie damals vertrieben hatte. Aber warum fühlt sie sich von ihm angezogen? Ist er vielleicht doch nicht so kalt und rücksichtslos wie sie dachte?
Ich fand die ersten 100 Seiten dieses Buches nicht gut. Es ging nur darum, dass er sie schlecht und gemein behandelt, sie belästigt und klar stellt dass sie "ihm gehört". Dannach würde es besser, da ein paar Gefühle aufkamen. Der Mittelteil war auch ganz in Ordnung. Leider fand ich das Ende ein wenig zu lang.

Charaktere: Vicious hat eine sehr schlimme Vergangenheit. Aber ich finde nicht, dass diese sein Verhalten gegenüber anderen und Emelia rechtfertigt. Er verhält sich wie das aller größte Ar****och der Welt. Er will sie (am Anfang) "brechen" und "besitzen" als wäre sie nur ein Gegenstand.
Emilia fand ich sympatisch, aber auch ein wenig naiv. Sie kümmert sich sehr liebevoll um ihre kranke kleine Schwester und ist sehr aufopferungsvoll was ihre Familie betrifft.

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madis_buecherwelt madis_buecherwelt

Veröffentlicht am 11.03.2019

Sehr aufregende Liebesgeschichte

Pure Cover-Liebe! Ich muss mal wieder sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Es ist nicht zu überladen und schlicht, aber aufregend gehalten - genau mein Stil. Allerdings muss ich im Nachhinein leider ... …mehr

Pure Cover-Liebe! Ich muss mal wieder sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Es ist nicht zu überladen und schlicht, aber aufregend gehalten - genau mein Stil. Allerdings muss ich im Nachhinein leider sagen, dass es, wie ich finde, nicht 100% zum Inhalt passt.

Der Schreibstil von L.J. Shen gefällt mir sehr gut, er ist fließend und aufregend. Schön fand ich, dass beide Seiten beleuchtet wurden, d.h. die Kapitel mal in Vicious' mal in Emilias Sicht geschrieben wurden. So konnte man einen Einblick in beide erhalten.

Zu Anfang des Buches habe ich Vicious gehasst, Gott, ich möchte fast sagen, ich habe ihn für einen Kotzbrocken gehalten. :D (Tut mir Leid)
Allerdings hat sich meine Meinung im Laufe des Buches, zum Glück, noch geändert. Es hat sich heraus gestellt, dass er einfach nur eine gebrochene Seele ist, die einfach aus purem Selbstschutz handelt.

Emilia ist eine liebenswerte Person, ich konnte mich in vielen Situationen gut mit ihr identifizieren. Sie spiegelt die Unsicherheit, mit der sie aufgewachsen ist und immer noch lebt, sehr gut wieder.
Einerseits ist sie sehr chaotisch aber auf der anderen Seite ist sie sehr fürsorglich, was man vor allem im Umgang mit ihrer Schwester merkt. Sie stellt teilweise die Bedürfnisse von ihrer Schwester über ihre eigenen.
Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich in vielen Situationen ähnlich wie sie gehandelt hätte.

Insgesamt kann ich nur sagen: entweder man liebt das Buch oder eben nicht.
Ich denke, dieses Hin und Her welches zeitweise zwischen den beiden herrscht, ist nicht für Jedermann etwas, aber mir hat das Buch deswegen sehr gut gefallen.

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Aletheia_Literature Aletheia_Literature

Veröffentlicht am 03.03.2019

Auf und Ab

Wenn man auf der Suche nach einer leichten Lektüre für Zwischendurch ist, dann ist dieses Buch vermutlich perfekt geeignet. Generell sind meine Gefühle zu diesem Buch aber sehr gemischt.

Denn...

Der ... …mehr

Wenn man auf der Suche nach einer leichten Lektüre für Zwischendurch ist, dann ist dieses Buch vermutlich perfekt geeignet. Generell sind meine Gefühle zu diesem Buch aber sehr gemischt.

Denn...

Der Schreibstil hat mir Anfangs noch sehr gut gefallen. Allerdings ist er manchmal, vorallem was Vicious betrifft, sehr hochgestochen. An anderen Stellen ist es dann jedoch wieder eher eine Art Jugendsprache die übernimmt. Dies kann natürlcih auch an der Übersetzung liegen und dem Original keinen Abbruch machen.

Die Geschichte an sich fand ich jedoch gut. Der Plot war von anfang bis Ende, bis auf wenig kleine Details, sxhlüssig und gut durchdacht. Obwohl ich finde, dass die Charachtere etwas mehr Tiefe hätten bekommen können, um alles ein wenig realistischer wirken zu lassen, fande ich sie ebenso gut durhcdacht. Ihre Motavationen konnte man vor dem gegebenm Hintergrund stehts verstehen.

Was ich damit meine, dass die Charaktere etwas realistische sein könnten, ist zum Beispiel bei EMilia, dass sie sehr kindlich und naiv dargestellt wird. Vicious hingegen ist der extrem ernste, unnahbare Geschäftsmann mit dunkler Vergangenheit.

Über die Tatsache, dass Emilia mit ihren Kirschblütenbildern als provokant und innovativ bezwichnet wird, hat sich bestimmt schon jeder Rezensant hier aufgeregt, aber ich kann dem nur zustimmen.

Wobei man als Leser auch stuzt, ist die Veränderung von Vicious' Charakter am Ende. Vom gefühlskalten, distanziertem BadBoy geht er wie von 0 auf 100 zu einem liebevollem Freund über, der seine Gefühlsbekenntnisse gar nicht merh inne halten kann. Das war dann doch etwas sehr weit hergeholt.

Auch Emilias Schwester und ander Charaktere weichen in ihrem Verhalten teilweise sehr von ihrer eigentlichen Beschreibung ab.

Bei den erotischen Szenen hat die Autorin dann aber eine Glanzleistung hingelegt.

Fazit: Trotz einiger Mängel freue ich mich dieses Buch gelesen zu haben.

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WriteReadPassion WriteReadPassion

Veröffentlicht am 01.03.2019

Große Gefühle mit großartiger Geschichte und lebendigen Charakteren!

:SPOILER:VEREINZELNT SPOILER

*Klappentext*:
Die Erfolgsreihe aus den USA — endlich auch auf Deutsch!

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" ... …mehr

:SPOILER:VEREINZELNT SPOILER

*Klappentext*:
Die Erfolgsreihe aus den USA — endlich auch auf Deutsch!

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten -
Mitreißend, verboten, sexy — die Sinners of Saint werden dein Herz im Sturm erobern!

_"Ich liebe diese Reihe!" Kylie Scott, Spiegel-Bestseller-Autorin_


*Die Autorin*:
L. J. Shen lebt mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und einer faulen Katze in Kalifornien. Wenn sie nicht gerade an ihrem neuesten Roman schreibt, genießt sie gern ein gutes Buch mit einem Glas Wein oder schaut ihre Lieblingsserien auf Netflix.

*Die Übersetzerin*:
Über Patricia Woitynek konnte ich nach langer Recherche nichts herausfinden.


*Bewertung*:
_"Vicious war, wie sein Name schon sagte, gemein. Dumm nur, dass mein Hass auf ihn von einer dünnen Schale umgeben war, die sich wie Liebe anfühlte. Aber ich gelobte mir, sie zu zertrümmern und nur noch den Abscheu zuzulassen, ehe er mich kaputtmachte."
(Emilia, Seite 28)_

Puh, wo fange ich bloß an? Es gibt so viel darüber zu erzählen ...

Zunächst die Aufmachung: Das Cover ist schlicht gehalten und zieht einen dennoch in seinen Bann. Die Art der Grafik und die extrem unterschiedlichen Farben, schwarz und beige-rosé, spiegeln in meinen Augen die Geschichte und die Charaktere perfekt wieder. Hier würde ich einen nackten Mann oder ein Pärchen unpassend finden. Das Cover drückt für mich Erotik aus und zugleich Eleganz.

Der Schreibstil der Autorin lässt auch gar nichts zu wünschen übrig: Er ist sehr flüssig, bringt die Schwere seicht rüber und lässt einen bei 447 Seiten glauben, dass es nur 200 Seiten sind! ich bin nur so darüber geflogen und es war viel zu schnell vorbei! ^-) Die Autorin lässt sowohl Vicious als auch Emilia aus deren Sicht erzählen, was den Leser eine intensivere Bindung zu Beiden aufbauen lässt. Es fühlt sich an, als ist man hautnah dabei.

_"Ich würde ein Elite-College in Los Angeles besuchen, ein paar Stunden von Todos Santos entfernt, und sie würde hier ausharren. Jede zweite Woche würde ich zurückkommen, und sie wäre immer noch hier. Um für mein Wohlergehen zu sorgen. Um mir zu Diensten zu sein. Mich zu beneiden. Sie würde klein und bedeutungslos bleiben. Und vor allem- mein."
(Vicious, Seite 37)_

Ich finde Vicious aus psychologischer Sicht wahnsinnig spannend und anziehend. Furchtbar wie kaputt er innerlich ist, dass er Emilia- die er abgöttisch liebt- zerstören will und aus innerem Zwang sogar muss (!), damit er etwas Befriedung an Frieden spüren kann ... und gleichzeitig auch, weil er sie hasst, dafür, dass sie seiner Stiefmutter so ähnlich sieht- auch wenn ihr Charakter es nicht tut. Er hat sie immer wieder gedemütigt, weil er sie dafür hast, dass sie Jo so ähnlich sieht! Auf der anderen Seite hat er sie götterhaft geliebt und wollte sie nicht zerstören! Und er wollte sie nicht mit den Jungs teilen! Da spielen Egoismus und Fürsorge beider maßen die führende Rolle! :-?

Die Kontrolle über Emilia hilft ihm, am Leben teilhaben zu können- auf seine Art- und sich irgendwie gut zu fühlen und nicht wie ein Stück Dreck. Er tut mir sehr leid, sowohl er auch richtig wütend macht mit seinem ganzen Verhalten. Aber das macht ihn so interessant- die zwei Facetten in ihm.

_"Brauchst du Hilfe, Helferlein", raunte er mir zu. ich hasste ihn dafür, dass er mich so nannte. "Was immer ich brauchen könnte", zischte ich, "will ich nicht von dir." Vicious quittierte das mit einem wölfischen Grinsen. "Das habe ich zu entscheiden. Aber ich bin noch zu keinem Entschluss gelangt."
(Emilia, Seite 59)_

Emilia ist viel zu gut für die Welt! Mehrmals gibt sie sich auf für ihre Familie. Sie ist wie Vic in ihrem Denken und ihren Gefühlen immer wieder zwiegespalten. Es hat schon etwas trauriges, wie sie sich für Rose verantwortlich fühlt. Da frage ich mich, was da im Elternhaus abgelaufen ist. Darüber lässt sich aber nichts rauslesen. ich nehme an, die Autorin wollte den familiären Fokus mehr auf Vicious legen... ich weiß gar nicht richtig, wer mir mehr leidtut! Ich würde mich an Roses Stelle total schlecht fühlen (was in der Geschichte gar nicht wirklich rüberkommt; eher so, als sei es selbstverständlich, was Emilia für sie tut). Rose wird sehr unterschiedlich dargestellt. Vielleicht wollte die Autorin zeigen, dass Rose im Wesen sehr stark und selbstständig ist, aber die Krankheit dies oft verhindert. Könnte ich mir gut vorstellen. Sonst würde dieses hin und her für mich auch nicht passen.

Die Beziehung zwischen Vicious und Emilia ist zweifellos kompliziert verstrickt. Auf der anderen Seite ist das ja im wahren Leben auch so, wenn sich solche Persönlichkeiten begegnen. Da kann es ja nur schwierig werden! Aber trotzdem bangte ich immer, dass die Beiden sich zusammenraffen!

Er hält sich für unwichtig und Emilia einfach zu gut, als dass er sie sie haben könnte... Und er schämte sich wegen dem, was ihm angetan wurde. Er wollte sie auch nicht einfach nur ins Bett loten, weil er sie viel zu sehr liebte und respektierte, was er immer wieder durchscheinen lässt- sich selbst aber nicht wirklich eingestehen will. Warum auch? Die größte Liebe seines Lebens bisher hat er grausam verloren ... seine Mutter! Liebe bedeutet für ihn Schmerz! Von außen gesehen, ziemlich suspekt und unlogisch. Psychologisch gesehen macht es total Sinn! Jemand, der mit Psychologie nichts anfangen kann, versteht das einfach nicht- wie Vic sich verhält! Was sein Problem genau ist und warum er Emilia nicht einfach fragt, ob er mit ihr ausgeht.

_"Im selben Moment, in dem ich sie in ihrem dürftigen Outfit gesehen hatte, wusste ich, dass sie mir gehörte. Nur wusste sie das noch nicht."
(Vicious, Seite 63)_

Gesehen, zwei Minuten getalked, und zack- hoffnungslos verliebt! Wer's glaubt!!!!! Das finde ich total an den Haaren herbeigezogen!!! Echt total unglaubwürdig!!!! Das gefällt mir auch sehr an der Figur von Vic: die Autorin lässt uns teilhaben an seinen Gedanken und Gefühlen, die miteinander kämpfen. Kann sehr gut transportiert werden.

:SPOILER:
Ich musste voll Schmunzeln und war genauso überrascht wie Emilia und der Tätowierer, als Vicious ihn aus seinem eigenen Studioraum rauswirft! Ihn rauzuschmeißen, weil er mit Emilia vögeln will!!!! Einfach der Hammer!!! Diese durchplatzte Ungeduld... Zum Griemeln!!!! Nachdem sie ihn durch den Tag schleift... Er lässt auch einige Male seine sanfte und verletzte Seite bei Emilia durchblicken, wie als er ihr ein Date anbietet. Das sind mit Abstand meiner allerliebsten zwei Szenen! <3-)

:SPOILER:
Also entweder war Dean echt zu naiv und blöd, dass er Emilias Gefühle gegenüber Vicious nicht gemerkt hat (war ja mehr als auffällig) oder er hat es absichtlich gemacht wie so eine Art Konkurrenzkampf zwischen den Zeilen. Ist für mich außerhalb dieser Varianten nicht nachvollziehbar! :-X

_"Ein schweres Leben brachte jede Menge Hindernisse und Herausforderungen mit sich, aber man war auch umgeben von Menschen, die man liebte, die einem wichtig waren. Ein schlechtes Leben war gleichbedeutend mit Leere. Es musste nicht zwingend hart oder schwierig sein, aber es fehlten darin besagte Menschen."
(Emilia, Seite 69)_

Die Grenze ist echt schmal von solchen gesellschaftlichen Bomben und persönliche Wertungen. Aber ich finde, das die Geschichte hier nicht Frauenerniedrigend ist... natürlich, sieht Vic Emilia als Objekt, aber das ist sein Gedankengut und er handelt danach. Es überdeckt weder die ganze Geschichte noch ist es Kern davon: Es ist lediglich eine der Auswirkungen seiner kaputten Seele. Das ist für mich ein großer Unterschied, so mal man auch seine andere Seite kennenlernt.

*Fazit*:
Die Geschichte ist durchweg aufregend: Du weißt hier nie, wann du in der nächsten Szene wütend bist, erregt oder die Augen rollst! Echt toll! Die Autorin hat eine fantastische Art, mit den Lesern zu spielen! Wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, und es versteht sich ja von selbst, dass ich die restlichen Bände verschlingen werde- auch wenn ich mir mehr von Vicious und Emilia wünsche! <3-) Ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen Bände so extrem fesselnd sind wie dieses Buch hier. Aber ich werde mich überraschen lassen.

Ich möchte mich noch nach der langen "Rede" bei dem Lübbe Verlag und der Lesejury bedanken. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! Es war meine erste Leserunde bei euch!

Leider kann ich nicht mehr als fünf Sterne vergeben, da es nicht mehr gibt! <:-D Für alle, die es prickelnd mögen, aber auch eine solide Geschichte dabei lesen möchten (hier geht es nämlich nicht nur um Erektionen). Keine Angst vor dem Bad Boy ... der will nur spielen! ;-)

ANMERKUNG: Leider hat buecher.de meine Rezension außer einige Sätze nicht veröffentlicht. Vielleicht ein Systemfehler.


Erstellt am 6. Mai 2018

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Fool_mebooks Fool_mebooks

Veröffentlicht am 24.02.2019

Rezension zu ,,Vicious Love“

Inhalt
Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der ... …mehr

Inhalt
Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten

Es ist ein Auftakt der Reihe ,, Sinners of Saint“ von der Autorin L.J. Shen.
Jedes dieser Bücher ist in sich abgeschlossen und handelt von anderen Protagonisten.

Cover
Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker. Dadurch, dass es schlicht und einfach gehalten wurde, habe ich mich sofort darin verlieben können. Ich finde es klasse, dass es ausnahmsweise mal keine Menschen zu sehen gibt. Denn für mich gibt es nichts Schlimmeres als ein küssendes Paar und das finde ich leider zu oft in diesem Genre.
Ich muss sagen, dass das Cover eines der schönsten in meinem Bücherregal ist. Was mir auch gefällt, ist, dass die Folgebände ähnliche Cover haben und somit gut zusammen passen.

Schreibstil
Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Die Autorin hat abwechselnd aus zwei Perspektiven geschrieben. Obwohl ich es eigentlich bevorzuge, wenn es nur aus der weiblichen Sicht geschrieben wird, fand ich es in diesem Buch sehr passend und ansprechend, dass man auch Einblicke in das Denken des männlichen Protagonisten bekam. Es wurde aus der Ich- Perspektive geschrieben. Auf den ersten Seiten gab es ein paar Rückblenden in die Vergangenheit, was ich als sehr interessant und spannend empfunden habe.

Meine Meinung zu diesem Buch
Vicious als Protagonist fand ich sehr gelungen. Ihn konnte ich einen ,,Bad Boy“ nennen, denn er wird nicht nach 10 Seiten weich und zu jedem nett, wie manch andere. (Ich muss keinen Bad Boy in einem Buch haben, aber wenn es im Inhalt so steht, sollte er auch einer sein und das finde ich leider selten.) Er hingegen war bösartig und unsympathisch und genau aus diesem Grund fand ich ihn interessant und einzigartig. Er war gemein, kühl und distanziert zu seinen Mitmenschen, weswegen ich das Bedürfnis hatte, immer mehr über ihn herauszufinden.

Emilia war eine Protagonistin, die mir am Ende nicht herausgestochen ist. Das einzige, was sie für mich besonders gemacht hat, war ihr eigener Kleidungsstil und ihr buntes Haar, das zu keinem besser gepasst hätte als zu ihr.
Sie wurde als starke Person beschrieben, die alles für ihre kleine kranke Schwester Rosie tun würde. Emilia passt auf sie auf und sorgt dafür, dass sie nicht alleine ist. Doch für mich kam das an dieser Stelle nicht rüber. Es stand zwar so auf den Seiten, aber ich konnte sie nicht dementsprechend handeln sehen.
Sie wurde mir leider zur Mitte hin zu anstrengend, weil ich ihre Reaktion auf bestimmte Dinge nicht nachvollziehen konnte. In dem Fall will ich nicht genauer darauf eingehen, sonst würde ich spoilern.

Die Nebencharaktere, besonders die Freunde von Vicious, kamen mir leider etwas zu kurz. Dadurch hatte ich keinen Bezug zu ihnen aufbauen können. Ich habe auf jeden Fall Lust bekommen, in den Folgebände mehr über sie herauszufinden.
Ich fand alle Nebencharaktere auf ihre Art und Weise sympathisch und interessant.

Was mich sofort positiv überzeugen konnte, waren die Rückblenden in die Vergangenheit, die sich in den ersten Kapiteln abgespielt haben. Für mich waren diese Szenen besonders spannend und ein totales Gefühlschaos. Sie konnten mich überzeugen und vor allem fesseln. Ab der Mitte haben sich die Szenen leider aufgelöst, was ich sehr schade fand, weil ich meist lieber in der Vergangenheit als in der Gegenwart war. Ich hätte gerne ein paar Szenen mehr gelesen.

Gefallen hat mir die Hass-Liebe zwischen den beiden. Es erzeugt für mich Spannung, wenn sie sich einerseits anziehend finden und sich doch nicht leiden können.
Was mir nicht gefallen hat, war, dass Vicious sie als Eigentum gesehen hat.

Weil ich eine Person bin, die es bevorzugt, wenn es eine Ewigkeit dauert, bis sich die Protagonisten näher kommen (damit meine ich Kuss- und Sexszenen), habe ich mich gefreut, als das so geschehen ist. Man spürt trotzdem das Knistern zwischen den beiden und es wird nicht langweilig.

Am Ende kam ich leider etwas schleppend voran, weil ich fand, dass die Spannung gefehlt hat und die Gefühle, die ich am Anfang verspürt habe, nachgelassen haben. Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit den anderen Jungs weiter geht und will die Reihe auf jeden Fall fortsetzen.

Fazit
Leser, die auf Bad Boys, reiche Typen und auf böse Vergangenheiten stehen, sind bei ,, Vicious Love“ genau richtig.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und kann es jedem weiter empfehlen, der gerne New Adult liest.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag, dass ich das Manuskript zugeschickt bekommen habe und vorab lesen durfte. Ich habe mich sehr gefreut.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

L. J. Shen

L. J. Shen - Autor
© L. J. Shen

L. J. Shen lebt mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und einer faulen Katze in Kalifornien. Wenn sie nicht gerade an ihrem neuesten Roman schreibt, genießt sie gern ein gutes Buch mit einem Glas Wein oder schaut ihre Lieblingsserien auf Netflix.

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