Bring Down the Stars
 - Emma Scott - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,90

inkl. MwSt.

LYX
Paperback
New Adult
392 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-1128-2
Ersterscheinung: 27.11.2019

Bring Down the Stars

Übersetzt von Inka Marter

(50)

"Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele ... bist in Wirklichkeit du!"
College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ...
"Wunderschön, poetisch, herzzerreißend. Die Gefühle, die dieses Buch in mir auslöste, sind unbeschreiblich!" TBBSISTERHOOD
Auftaktband des BEAUTIFUL-HEARTS-Duetts

Rezensionen aus der Lesejury (50)

Karolina_Winzer Karolina_Winzer

Veröffentlicht am 08.12.2019

Der Inbegriff der Romantik

Handlung: Collegestudentin Autumn hat sich vor kurzem von ihren Freund getrennt und scheint nun von Männern abgeneigt, da sie nicht erneut so tief verletzt werden will. Nun lernt sie aber Connor kennen, ... …mehr

Handlung: Collegestudentin Autumn hat sich vor kurzem von ihren Freund getrennt und scheint nun von Männern abgeneigt, da sie nicht erneut so tief verletzt werden will. Nun lernt sie aber Connor kennen, welcher in ihr Gefühle erweckt, da er genau das zu verkörpern scheint nach was sich Autumn sehnt :echte Romantik. Doch was Autumn nicht weiß ist das die romantischen Textnachrichten und Anrufe nicht von Connor selbst stammen, sondern von seinem besten Freund Weston, der sich ebenfalls beginnt in Autumn zu verlieben.

Charakter: Die Charaktere sind sehr schön gestaltet. Zum einem ist da Conner, der von außen der perfekte, reiche Vorzeigejunge zu sein scheint, der aber mit dem Druck von seinen Eltern nicht richtig umgehen kann und sich nach Einfachheit seht. Autumn wurde gerade erst von ihren Freund betrogen und scheinet der Männerwelt abzuschwören. Sie ist eine sehr starke aber auch romantische Person, bei welcher Gerechtigkeit auf erster Stelle steht. Weston ist gefangen in seiner Welt der Schuld. Nachdem Conner sich seit der Kindheit seiner angenommen hat, hat der das starke Bedürfnis ihn etwas zurückgeben zu müssen und stellt Conners Glück über sein eigenes.

Cover/Erzählstil/Gefühl: Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt zu Autumns romantischer Ader. Emma Scott schafft es durch die wechselnden Perspektiven einen sehr guten Einblick in Autums und Weston Gefühlswelt zu geben und durch die romantischen Texte und Dialoge bleibt das prickeln nicht auf der Stecke.

Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat dieses Buch zu lesen und dass ich es am liebsten einem verschlungen hätte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Flyingthroughthepages Flyingthroughthepages

Veröffentlicht am 08.12.2019

Gefühlvoll, tiefgründig und poetisch!

Inhalt

Nachdem Autumns letzte langjährige Beziehung alles andere als gut endete, möchte sie sich im nächsten Collegejahr ganz auf sich und ihr Studium konzentrieren.
Doch dann trifft sie den charismatischen ... …mehr

Inhalt

Nachdem Autumns letzte langjährige Beziehung alles andere als gut endete, möchte sie sich im nächsten Collegejahr ganz auf sich und ihr Studium konzentrieren.
Doch dann trifft sie den charismatischen und attraktiven Connor, der ihr wunderschöne Gedichte und Nachrichten schickt. Was sie jedoch nicht ahnt: Diese stammen von seinem besten Freund Weston, zu dem Autumn sich hingezogen fühlt, obwohl sie gerade dabei ist, sich in Connor zu verlieben.
Die beiden Freunde verstricken sich immer mehr in ihr Lügenkonstrukt, das ihre Freundschaft gefährdet. Und als wäre das nicht genug, trifft Connor nach einem Essen bei seinen Eltern eine Entscheidung, bei der noch weit mehr auf dem Spiel steht...

Meine Meinung

Schon als ich „Bring down the stars“ zum ersten Mal in der Programmvorschau des LYX-Verlags entdeckt habe, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, denn bisher hatte ich noch kein Buch mit einer ähnlichen Thematik gelesen. Und da auch sehr viele Leser von Emma Scotts Büchern schwärmen, wollte ich unbedingt erfahren, ob sie dem gerecht werden kann.

Schon nach dem Vorwort der Autorin war mir klar, dass es sich bei diesem Buch um mehr als bloß eine gewöhnliche Liebesgeschichte handelt - allerdings habe ich die Wendung, die diese Geschichte genommen hat, wirklich nicht vorausgesehen...

Im Prolog erfahren wir vieles über Westons Vergangenheit, die ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist. Nachdem sein Vater ihn und seine Familie einfach zurückgelassen hat, fällt es ihm schwer Menschen an sich ranzulassen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

pia_leinchen pia_leinchen

Veröffentlicht am 08.12.2019

Mitreißende Geschichte mit unglücklichem Ende

Bring down the stars ist ein weiterer Roman von Emma Scott, welcher 2018 ersterschienen ist und 2019 bei Bastei Lübbe in der deutschen Ausgabe herausgegeben wird.

Autumn ist eine ehrgeizige, junge Frau. ... …mehr

Bring down the stars ist ein weiterer Roman von Emma Scott, welcher 2018 ersterschienen ist und 2019 bei Bastei Lübbe in der deutschen Ausgabe herausgegeben wird.

Autumn ist eine ehrgeizige, junge Frau. Während ihres Studiums in einer amerikanischen Kleinstadt, arbeitet sie ziemlich ehrgeizig an der Verwirklichung ihrer Träume. Und in einer Bäckerei.
Als jedoch die beiden besten Freunde Weston und Connor auftauchen, weiß Autumn nicht mehr so richtig, was zu tun ist. Mit jedem Wort wird wortwörtlich alles komplizierter und der ruhige Alltag wird durch ein Hin und Her der Gefühle und Tatsachen abgelöst.

Der optische Eindruck des Buches ist sehr ansprechend. Das Cover ist hübsch gestaltet und die feine, serifenlose Schrift passt mit ihrer Klarheit vor allem zu den Protagonisten am Anfang der Geschichte.

Auch die Spannung ist sehr gut über die gesamte Handlung aufgeteilt. Oft weiß man ja am Anfang schon, wie es am Ende ausgeht. Hier definitiv nicht. Allerdings sind manche Abschnitte zu sehr in die Länge gezogen, sodass die Spannung zwischenzeitlich etwas abnimmt.
Die Geschichte war in erster Linie fesselnd. Durch die Einführung von Weston und Connor zu Beginn in einer „Rückblende“ kann man die beiden schon von Anfang an gut verstehen und ihre Handlungen und Gedanken einordnen.
Die Storyline ist kontinuierlich durchgezogen. Mir sind keine Logikfehler oder ähnliches aufgefallen.
Meiner Meinung nach kam das Ende allerdings zu unerwartet und passte nicht recht zum Rest der sonst großartigen Geschichte. Das hat mich etwas enttäuscht, habe ich mir doch eine ganz andere Lösung vorgestellt und erhofft.
Insgesamt ist aber alles dabei, was eine realistische Geschichte ausmacht. Sie lässt sich sehr gut verfolgen und auch nach einer kurzen Pause ist man schnell wieder in das Geschehen eingetaucht.

Die Figuren an sich sind sehr gut ausgearbeitet und haben auch einen klaren Hintergrund. Man merkt, dass sich Emma Scott dabei viel Mühe gegeben hat und jede Figur ein „komplettes“ Leben hat.
Autumn konnte ich sehr gut nachvollziehen und bin auch der Meinung, dass sie sehr realistisch ist. Ihr Handeln und Denken passt zu den Situationen und wirkt nicht überspitzt. Dass ich ihr gelegentlich gerne in den Allerwertesten getreten hätte, gehört zur Story und macht diese umso besser 😊
Auch Weston war sehr gut ausgearbeitet. Besonders gefallen hat mir das Laufen. Es gibt der ganzen Figur einen Rahmen, in welchem sie sich auslebt und reagieren kann. Auch die Emotionen findet man bei Weston hauptsächlich im Laufen. Er IST Laufen…
Connor dagegen war mir zu klischeehaft. Natürlich gibt es überall reiche Familien. Ich finde allerdings, dass er viel zu sehr auf sein naives „Alles läuft gut, wenn man es bezahlen kann“ reduziert wird. Warum darf er sich nicht ausleben, wie die beiden anderen Protagonisten? Hat er keine Leidenschaft, welcher er in seiner Freizeit nachgeht? Ist er wirklich der unsensible Mädchenschwarm, der die offensichtlichsten Dinge in seinem direkten Umfeld nicht bemerkt? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen.
Leider ist die Figur Ruby gegen Ende des Buches immer unwichtiger geworden. Als Gegenpol zu der ehrgeizigen und fleißigen Autumn, hätte sie der Geschichte sicher gutgetan.

Die Geschichte auf ein Thema festzulegen ist fast nicht möglich. Das offensichtlichste ist sicher die Liebe. Eine Dreiecksbeziehung, die für alle Beteiligten unterschiedlich schwer zu verstehen und zu leben ist.
Ein weiteres, wichtiges Thema ist das Glück. Sowohl das persönliche als auch das Glück anderer. An verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte ist das Thema mehr oder weniger präsent, ist allerdings ein wirklich wichtiger Aspekt in der Story. Mir fällt dazu der Spruch „jeder ist seines Glückes Schmied“ ein.

Was die Umsetzung der Geschichte angeht, bin ich zwiegespalten.
Der ganze Roman hat sehr viel Spaß gemacht. Gerade die vielen Perspektivwechsel machen es möglich, die Geschichte als allwissender Beobachter zu erleben. Bei solchen Themen ist das meiner Meinung nach sehr wichtig.
Mir gefällt bei Romanen von Emma Scott auch immer die Playlist. Damit kann man sich wunderbar in die richtige Stimmung versetzen.
Weiter hat mir sehr gut gefallen, dass die Stadt Amherst auch in der Geschichte mit Dichtung und Literatur in Verbindung gebracht wird. Als Heimat von Emily Dickinson hat sie ja auch in der „realen“ Welt viel damit zu tun. Dass dieser Bezug gewahrt wurde, finde ich klasse.
Das Ende hingegen hat mir, wie schon geschrieben, überhaupt nicht gefallen. Es war noch so viel Potential in verschiedensten Beziehungen. Warum kommt das nicht mehr zum Zug?
Ja, es müssen auch Themen angesprochen werden, welche nicht in die Traumvorstellung der Leser passen. Aber kann man da das Ende nicht vielleicht ein bisschen anpassen? So, dass es zum Rest der Geschichte passt? Dann wäre die Umsetzung nämlich wirklich klasse.

Wie immer hat Emma Scott wieder ihren klaren, aber doch emotionalen Schreibstil ausgepackt. So bekommt der Leser schon sehr schnell viele Informationen. Zuerst unbewusst, später dann immer deutlicher.
Auch an Originalität mangelt es der Geschichte sicher nicht. Sowohl die offensichtlichen Themen als auch die kleinen „Nebengeschichten“ werden so erzählt, dass fast nichts voraussehbar ist. Durch das ungünstige Ende (hatte ich schon erwähnt, oder? 😊) wird auch kein anderer Roman so schnell mit einer vergleichbaren Storyline daherkommen.

Insgesamt hatte ich beim Lesen sehr viel Spaß. Der Roman hat mich bei Bahnfahrten unterhalten und abends auch mal zum Nachdenken gebracht. Ein paar kleine Wermutstropfen hier und da, aber der Gesamteindruck ist und bleibt sehr gut.
Ich freue mich auf weitere Bücher von Emma Scott und hoffe, dass sich diese wieder so gut lesen lassen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Eli0 Eli0

Veröffentlicht am 08.12.2019

Habe mehr erwartet

Connor, Sohn einer reichen Familie, findet Freundschaft in Weston, der aus armen Verhältnissen stammt und zusätzlich noch einen familiären Verlust erlitten hat. Ein bedeutungsvolles Ereignis verfolgt Wes ... …mehr

Connor, Sohn einer reichen Familie, findet Freundschaft in Weston, der aus armen Verhältnissen stammt und zusätzlich noch einen familiären Verlust erlitten hat. Ein bedeutungsvolles Ereignis verfolgt Wes die ganzen Jahre lang, was ihn auch in seinem Tun motiviert. Wes' schuliche Laufbahn wird durch Stipendien gefördert. Dabei greifen Connors Eltern ihm unter die Arme, indem sie Westons Familie finanzielle Hilfe leisten. Dies empfindet er als Last und erledigt im Gegenzug Connors Schulaufgaben, da Wes sehr gute Noten hat und auch zielorientiert ist.
Die beiden unterstützen sich gegenseitig. Connor hält Wes vor Schlägereien fern, und als Connor sich in Autumn verliebt und sie mit romantischen Texten überzeugen möchte, bleibt Wes dabei keine andere Wahl, als seinem Kumpel diese Bitte zu ermöglichen und verdrängt dabei seine eigenen Gefühle.

Autumn ist das typische bildhübsche, naive Mädchen. Mit der Beziehung erhofft sie sich Romantik pur. Zusätzlich möchte sie eine feste Beziehung und hat hohe Erwartungen.
Anfangs war sie noch sympathisch, doch mit der Zeit habe ich mich gewundert wieso Autumn einfach nicht sieht, dass die beiden sie mit Texten und sogar Telefonaten manipulieren, zumal sie es geahnt hat und der Sache fast auf der Spur war.

Connor ist der beliebte Schüler, der immer ein Lächeln im Gesicht hat und mit jedem gut kann. Geld ist ihm nicht wichtig, weil er mehr als genug hat. Seine Gespräche mit Autumn sind nur oberflächlich, was auch der Grund ist, wieso er Weston Texte für sie verfassen lässt.
Connor fand ich anfangs auch sympathisch. Er war Westons Freund, der ihn beschützte und ihn mochte, wie er nunmal war. Die Sympathie hat aber spätestens da aufgehört, als er Wes ausgenutzt und die Falschheit in seinem Handeln nicht eingesehen hat und nur an sich selbst dachte, anstatt sich in seinen Freund zu versetzen oder gar seine Gefühle für Autumn zu erkennen.

Weston ist das genaue Gegenteil von Connor. Er hat nur wenige Freunde und hält sich von Menschen fern.
Autumn mag ihn und unterhält sich gerne mit ihm. Die beiden sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich, dennoch ist sie mit Connor zusammen. Wes ist fürsorglich und selbstlos, was aber sehr ins Extreme weicht. Ich habe mich gefragt, wann er denn endlich mal anfängt an sich zu denken. Trotzdem ist er mir ans Herz gewachsen und ich habe seine Parts am liebsten gelesen.

Die Bedeutung des Titels finde ich wundervoll und hatte einen Gänsehaut-Moment als ich es interpretieren konnte.
Mit der Handlung konnte ich nicht ganz warm werden. Sei es aufgrund der Charaktere, die blind und naiv durch die Welt stolperten oder der Tatsache, dass sie egoistisch handelten bis auf Wes natürlich. Da konnte der gute Schreibstil mit Wes' tollen Texten auch nichts retten. Dennoch war es spannend, die Geschichte zu verfolgen, weil die Ambivalenz in der sich die Charaktere befanden sehr realistisch dargestellt worden ist.
Der emotionsreiche Wendepunkt am Ende hat mich überrascht und erweckt Neugier auf Band 2.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buchfunken buchfunken

Veröffentlicht am 08.12.2019

"Für dich würde ich die Sterne vom Himmel holen!"

Zuerst einmal macht mich das Cover einfach immer wieder so sprachlos. Es ist wunderschön und könnte vor allem nicht besser zur Story passen. Das ganze Glitzer und die verlaufenden Schrift sind perfekt.

Ich ... …mehr

Zuerst einmal macht mich das Cover einfach immer wieder so sprachlos. Es ist wunderschön und könnte vor allem nicht besser zur Story passen. Das ganze Glitzer und die verlaufenden Schrift sind perfekt.

Ich bin noch so gefangen in der Geschichte und werde definitiv jetzt nochmal den Inhalt für euch zusammenfassen, bevor ich anfange von der Geschichte zu schwärmen:).
Autumn studiert wie eine Verrückte, um an Harvard angenommen zu werden und ihren eigenen Studiengang zu kreieren. Sie kommt von einer Farm, hat einen Nebenjob, um über die Runden zu kommen und erhält aufgrund ihrer guten Noten ein Stipendium. Auch gerade wegen ihrer Familie hat sie ein schlechtes Gewissen und weiß dass nicht alles selbstverständlich ist. Ihre Person an sich mochte ich sehr sehr gerne, da sie einfach etwas an der Welt ändern möchte, selbstlos ist und für andere da ist. Aber sie hat die Augen etwas vor der Wahrheit verschlossen, was leider sehr schlimm mit anzusehen war..
Das Buch beginnt mit zwei Zeitsprüngen von vor über 10 Jahren und dann noch einmal zum Zeitpunkt, wo sich Connor und Weston kennengelernt haben und wie alles begann.

"Gefühle", sagte ich, "sind wie Mandeln. Eigentlich nutzlos und gelegentlich die Quelle von Schmerzen und Unannehmlichkeiten."
- Weston

Es gab ein einschneidendes Ereignis in Weston's Kindheit, die im Grunde noch sein ganzes Leben kontrolliert und bestimmt. Dann war Connor für ihn da und seine reiche Familie hat Wes' Familie unter die Arme gegriffen. Denn Wes ist mehr in Verhältnissen wie Autumn aufgewachsen und studiert ebenfalls mit einem Stipendium wegen seinem Lauftalent. Er hat ein schlechtes Gewissen aufgrund dessen, was Connor's Eltern für ihn getan haben und fühlt sich verantwortlich für Connor.
Als Connor dann Autumn kennenlernt, hält er zurück, dass er sie zuerst getroffen hatte und sie mag. Er hilft den beiden, glücklich zu sein, schreibt an Stelle von Connor Gedichte für sie und ist allgemein so selbstlos.

"Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele ... bist in Wirklichkeit du!"
- Connor

Conner auf der anderen Seite mochte ich nicht so gern, da er sich zwar nicht komplett auf sein Geld verlässt, aber es ist eben doch da und er wird nie wissen, wie es ist, etwas nicht zu haben. Anfangs hat er sich auch etwas machomäsig benommen und ich dachte, er würde nichts Ernstes mit Autumn wollen, aber er hat eben doch ein reines Herz und sein eigenes Gepäck zu tragen.

Die Emotionen - die Emma Scott transportiert - sind so greifbar, nicht nur die Romantischen, sondern auch Mitgefühl, Angst oder Trauer. Ich liebe ihren Schreibstil, wie sie Situationen beschreibt und man durch sie die Protagonisten ganz anders kennen und ihre Intentionen und wahren Gefühle zu lesen lernt.

Weißt du, warum die Morgendämmerung so schön ist, Autumn?", hatte Dad gefragt. "Weil jeder Tag die Möglichkeit von etwas Wunderbarem birgt. Du musst nur bereit sein dafür."

Die komplette Geschichte und auch die Atmosphäre rund um die Charaktere war wirklich schön und ich hatte so viel Spaß beim Lesen, da sich die Seiten auch so schnell gelesen haben. Aber trotzdem muss ich euch definitiv vor dem Cliffhanger warnen, denn es gibt am Ende noch mal einen kurzen Zeitsprung.

Die Gedichte, die Weston schreibt sind so magisch und sie haben auch eine ganz besondere Wirkung auf Autumn, aber man merkt, dass die beiden auch Einiges gemeinsam haben und es ist so traurig zu sehen, was Connor's Beziehung mit Autumn Weston antut. Das merkt man besonderes daran, dass die Kapitel zwischen Sichten von Autumn und Weston wechseln und man Gedanken von beiden mitbekommt. Zum Schluss kann man außerdem noch die ganzen Gedichte in der Originalsprache finden und auf Englisch sind sie einfach noch wunderschöner! Das war eine großartige Idee des Lyx Verlages:)

Ich bin so gespannt, auf den 2. Band der Reihe, da ich das Buch geliebt habe und das Ende nun mal sehr fies war!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Video

Zitat aus Bring Down The Stars von Emma Scott

Abspielen

Autor

Emma Scott

Emma Scott - Autor
© Emma Scott

Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen, die sie als Self-Publisherin herausbrachte, hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

Mehr erfahren
Alle Verlage