Wild Hearts - Kein Blick zurück
 - T. M. Frazier - PB

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12,90

inkl. MwSt.

LYX
Paperback
New Adult
304 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0831-2
Ersterscheinung: 29.03.2019

Wild Hearts - Kein Blick zurück

Übersetzt von Anja Mehrmann

(156)

Sie wusste nicht, dass so etwas wie Liebe tatsächlich existiert. Doch dann traf sie ihn
Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem Nachbarn Finn gerechnet. Der gut aussehende Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt – und Gefühle in ihm weckt, die er seit Jahren tief in seinem Herzen verschlossen hält!
"Unberechenbar, rau, bewegend und unglaublich fesselnd!" USA TODAY
Band 1 der OUTSKIRTS-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin T. M. Frazier

Rezensionen aus der Lesejury (156)

AnnaSchumann2606 AnnaSchumann2606

Veröffentlicht am 12.01.2020

Leider nicht wie erwartet

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Geschichte von T. M. Frazier gefreut, weil dies meine erstes Buch der Autorin war und habe es gleich als ich es auf der Leipziger Buchmesse entdeckt habe mitgenommen.
Es ... …mehr

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Geschichte von T. M. Frazier gefreut, weil dies meine erstes Buch der Autorin war und habe es gleich als ich es auf der Leipziger Buchmesse entdeckt habe mitgenommen.
Es geht um Sawyer, die nach dem Tod ihrer Mutter aus ihrem streng religiösem Elternhaus flieht und auf ein Stück Land im Nirgendwo zieht, dass ihre Mutter ihr vererbt hat. Dort trifft sie auf ihren neuen Nachbarn Finn, der zwar unglaublich gut aussieht aber auch mindestens so unglaublich unfreundlich ist.
Man begleitet Sawyer, wie sie sich ohne die Regeln ihrer religiösen Gemeinde versucht allein im Leben an einem neuen fremden Ort durchzuschlagen, wie sie neue Freunde kennenlernt, das erste Mal Dinge tut, die sie möchte und ihr nicht vorgeschrieben wurden. Und wie sie sich das erste Mal verliebt.
Der Klappentext hat mich (auch allein wegen er Tatsache das die Protagonistin namengleich zu der in Mona Kasten’s ‚Feel Again‘ ist) angesprochen und auch das Cover ist ein wahrer Traum. Doch leider hat mich die Geschichte wahnsinnig enttäuscht. Die Beziehung zwischen Sawyer und Finn wurde für mich viel zu überstürzt angegangen, die Charaktere haben, mir unverständliche, Handlungen begangen und alles in allem wurde zu viel gewollt auf so wenig „Platz“.
Leider ein Buch, von dem ich mehr erwartet hätte und was mich nicht überzeugen konnte.

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ele_reads_books ele_reads_books

Veröffentlicht am 10.12.2019

Viel Potenzial, zu wenig Seiten

Die Stimmung auf dem Klappentext hat mich von Anfang an bereits gefesselt. Ich liebe Stories in kleinen Städtchen mit schönen und außergewöhnlichen Landschaften. Zusammen mit dem wunderschönen Cover konnte ... …mehr

Die Stimmung auf dem Klappentext hat mich von Anfang an bereits gefesselt. Ich liebe Stories in kleinen Städtchen mit schönen und außergewöhnlichen Landschaften. Zusammen mit dem wunderschönen Cover konnte ich einfach nicht widerstehen, das Buch zu kaufen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und es ist mir schwer gefallen, das Buch abends aus der Hand zu legen, weil ich “nur noch schnell das eine Kapitel” lesen wollte. Auch die Storyline fand ich sehr interessant. Sawyers Vergangenheit hat mir dabei besonders gut gefallen, weil kleine fanatische Sekten doch eher selten thematisiert werden.

Oftmals habe ich das Gefühl (gerade auch bei etwas dünneren Büchern), dass die männlichen Protagonisten einfach zu schnell “weich” werden und mir dann mit ihrem Gesülze und den Liebesbekundungen auf den Geist gehen. Hier war das zum Glück nicht der Fall und Finn war für mich absolut authentisch. Leider ging mir das Kennenlernen zwischen Sawyer und Finn jedoch viel zu schnell, gerade auch vor dem religiösen Hintergrund von Sawyer. Ich hätte mir hier viel mehr Tiefe und deshalb auch ein paar Seiten mehr gewünscht.

Das Buch mit der Thematik von Sawyers Hintergrund hat sehr viel Potential, allerdings wurde das meiner Meinung nach nicht genug ausgenutzt.

Trotz der Sachen, die mich gestört haben, fand ich das Buch in Ordnung und bekommt von mir eine Leseempfehlung für entspannte Wochenenden oder lange, langweilige Abende.

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emkeyseven emkeyseven

Veröffentlicht am 23.11.2019

Unsympathische Charaktere

Mir gefiel das Buch immer weniger, je weiter ich gelesen habe und das lag eigentlich an ... so ziemlich Allem.

Erstmal ist da Sawyer, die ihrem Vater entkommt und einen Neuanfang wagt. Sie ist eigentlich ... …mehr

Mir gefiel das Buch immer weniger, je weiter ich gelesen habe und das lag eigentlich an ... so ziemlich Allem.

Erstmal ist da Sawyer, die ihrem Vater entkommt und einen Neuanfang wagt. Sie ist eigentlich das, was ich an diesem Buch noch erträglich fand. Sie lässt schnell ihre bisherige Erziehung hinter sich und stürzt sich in dieses neue Leben, was auch in Ordnung ist, schließlich will sie etwas ändern und auch wenn sie oft mal unsicher ist, genießt sie ihre neue Freiheit.

Finn hingegen ist einfach unerträglich. Nach einem traumatischen Ereignis hat er sich zu einem richtigen Ekelpaket entwickelt, das es genießt, Sawyer zu necken - oder eher bloßzustellen. Eigentlich will er sich von ihr fernhalten, aber das tut er überhaupt nicht. Er ist natürlich total scharf auf sie und er ist ja sooo verletzt. Aber er hat keinerlei Anstand und man spürt keinerlei Chemie zwischen den beiden. Vor allem konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, was sie an einander so attraktiv fanden, abgesehen von ihren Körpern. Dadurch wurden die bereits seltsamen Szenen zwischen ihnen so richtig unangenehm.

Auch die anderen Charaktere Josh und Miller gingen mir eher auf die Nerven.

Insgesamt haben wir hier also eine Kleinstadt, die nach ihren eigenen Regeln spielt, damit sich die Charaktere auch voll austoben können. Sie wirkt daher auch ähnlich unrealistisch. Dann kommt noch der große Cliffhanger zum Schluss, wo sich plötzlich alle Ereignisse überschlagen. Das ist so eine Sache mit den Cliffhangern, manchmal findet man sie spannend, aber manchmal auch total überzogen. Letzteres vor allem auch dann, wenn einem das Buch bis dahin schon nicht gefallen hat, so wie es hier der Fall war.

Fazit
An "Wild Hearts - Kein Blick zurück" hat mir eigentlich nichts wirklich gefallen. Die Protagonistin war noch erträglich, alles andere eher eine Katastrophe.

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Stephie2309 Stephie2309

Veröffentlicht am 08.11.2019

ein sehr gelungener New Adult Roman, dessen überraschendes Ende eine vielversprechende Fortsetzung in Aussicht stellt

Wild Hearts – Kein Blick zurück ist ein empfehlenswerter und trotz kleinerer Schwächen insgesamt sehr gelungener New Adult Roman und Auftakt zur Outskirts Dilogie von T.M. Frazier.
Die Geschichte um Finn ... …mehr

Wild Hearts – Kein Blick zurück ist ein empfehlenswerter und trotz kleinerer Schwächen insgesamt sehr gelungener New Adult Roman und Auftakt zur Outskirts Dilogie von T.M. Frazier.
Die Geschichte um Finn und Sawyer wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt, wobei der Anteil an Kapiteln aus Sawyers Sicht vor allem zu Beginn noch deutlich größer ist. Dadurch kann man sich in beide Figuren gut hineinversetzen und sie unabhängig vom Eindruck des anderen besser kennenlernen. Außerdem weiß man so stets, was sie tatsächlich übereinander denken.

Mit Sawyer fühlt man sich auf Anhieb verbunden und man fiebert vom ersten Moment an richtig mit ihr mit. Sie ist liebenswert, stark und weiß auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Man kann sich kaum vorstellen, wie es für sie gewesen sein muss in einer fundamentalistischen Gemeinschaft und zugleich mit einem gewalttätigen, alkoholabhängigen Vater aufzuwachsen. Trotzdem ist sie mutig genug, um ihr altes Leben von heute auf morgen hinter sich zu lassen. Umso mehr freut man sich daher mit ihr über ihre Flucht, ihre neu gewonnene Freiheit und die vielen ersten Male, die sie mit der Zeit erlebt.

Statt aus Prinzip einfach genau das Gegenteil von dem zu tun, was man einst von ihr erwartet hat, beginnt sie alles, was man ein Leben lang versucht hat ihr einzutrichtern, genau in Frage zu stellen und herauszufinden, womit sie selbst sich wohl fühlt. Sie erkennt, wie verkehrt und rückständig die Ansichten ihrer ehemaligen Gemeinschaft sind und kostet nun ihre Freiheit aus, was wundervoll anzusehen ist. Außerdem macht sie keine ihrer neuen Erfahrungen zu einem schlechteren Menschen, ganz im Gegenteil.

Bei Finn dauert es hingegen ein wenig länger bis man ihn wirklich ins Herz schließt. Anfangs wirkt er überaus mürrisch, unfreundlich und unnahbar. Er wird von Schuldgefühlen geplagt und kann sich nicht von der Vergangenheit befreien. Diese unliebsamen Emotionen versucht er in Alkohol zu ertränken, was von der Autorin allerdings zu sehr verharmlost wird. Erst seine unerwünschte Nachbarin holt Finn langsam wieder in die Gegenwart zurück und dieser Prozess ist sehr schön zu beobachten. Er lässt Sawyer nach und nach näher an sich heran, öffnet sich seiner Umgebung und wird wieder der Mensch, der er vermutlich einst war.

Finn und Sawyer sind ein wunderbares Paar, das sich im Rahmen einer authentischen Entwicklung erst langsam näher kommt. Sie ergänzen sich prima und lösen völlig neue Gefühle im jeweils anderen aus. Das geht selbst Finn so, obwohl er im Unterschied zu Sawyer natürlich deutlich erfahrener ist. Er ist ihr gegenüber immer verständnisvoll und geduldig. Er drängt sie zu nichts, sondern passt sich vollständig ihrem Tempo an. Die dazugehörigen Sexszenen sind recht ansprechend beschrieben, zum Teil aber auch ein wenig übertrieben bzw. werden Sawyer und Finn ab einem gewissen Zeitpunkt einfach eine Spur zu oft intim. Weniger wäre hier also mehr gewesen. Schön ist insofern jedoch, dass Finn wirklich nur einvernehmlich handelt und sich diesbezüglich stets bei Sawyer versichert.

Neben Finn und Sawyer gibt es darüber hinaus noch einige tolle Nebencharaktere, die Sawyer nach ihrer Ankunft in Outskirts unterstützen und die man dafür einfach lieben muss. Dazu zählen insbesondere die selbstbewusste Polizistin Josh und Sawyers Chef Critter.

Die Handlung ist durchgängig fesselnd, vor allem wegen der prickelnden Liebesgeschichte, weist allerdings ein paar Logikfehler bzw. Fehler im Ablauf auf, vermutlich weil nachträglich Szenen getauscht wurden. Manchmal erscheint sie einem Zwischendurch zudem etwas lückenhaft, so als fehlte eine Szene oder zumindest ein nachvollziehbarer Übergang. Auf den letzten Seiten wird es dann noch richtig spannend und der Cliffhanger am Ende macht einen nahezu sprachlos. Man ist regelrecht entsetzt, dass das Buch an dieser Stelle endet, noch dazu mit einer so schockierenden Wendung. Genau genommen erwarten den Leser am Schluss sogar zwei Enthüllungen, doch nur eine davon hat man kommen sehen.

Danach möchte man folglich am liebsten sofort zur Fortsetzung greifen, die inzwischen glücklicherweise schon erschienen ist. Man ist gespannt darauf wie es mit Sawyer und Finn weiter geht, sehnt sich nach Antworten auf die vielen, offenen Fragen und sieht der zwangsläufig bevorstehenden, erneuten Begegnung zwischen Sawyer und ihrem Vater sowie seiner Reaktion auf seine völlig veränderte Tochter erwartungsvoll entgegen.

*FAZIT*
Wild Hearts – Kein Blick zurück ist, von wenigen Kritikpunkten abgesehen, ein sehr gelungener New Adult Roman, dessen überraschendes Ende eine vielversprechende Fortsetzung in Aussicht stellt, deren Lektüre man nun kaum noch erwarten kann.

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Veröffentlicht am 30.10.2019

Viel Potenzial verschenkt

Zum Inhalt:
Sawyer Dixon wächst in einem sehr konservativen Umfeld auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter kommt sie mithilfe der Informationen ihrer Mutter nach Outskirts - einem Ort mitten im Nirgendwo. ... …mehr

Zum Inhalt:
Sawyer Dixon wächst in einem sehr konservativen Umfeld auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter kommt sie mithilfe der Informationen ihrer Mutter nach Outskirts - einem Ort mitten im Nirgendwo. Dort auf einem Stück Land lernt sie Finn Hollis kennen, einen eher unfreundlichen und verschrobenen Mann, der sich vor aller Welt zu verschließen scheint. Doch mit der Zeit kommen Geheimnisse ans Licht, die alles verändern...

Meine Meinung:
Zum Beginn des Buches war ich schon etwas verwirrt, da alles so schnell und komprimiert erzählt wurde. Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, aber ich hatte oft das Gefühl, dass mir gewisse Informationen gefehlt haben, um mir ein Gesamtbild zu machen. Dies hat sich leider durch das gesamte Buch gezogen, weshalb ich auch die Sterne abziehen musste. Trotz allem hat mir die Handlung des Buches sehr gefallen, es war mal etwas anderes und ich fand es sehr beeindruckend, wie stark Sawyer während des gesamten Romans bleibt. Die Liebe, die sich sehr schnell zwischen Sawyer und Finn bildet, finde ich zwar etwas zu unrealistisch, da es wirklich zu flott geht, aber trotzdem konnte ich mich in die Charaktere einfühlen und habe an vielen Stellen über deren Vergangenheit schlucken müssen. Ich glaube das "Wild Hearts" sehr viel Potenzial hat, aber es leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde. Die Figuren sind sehr liebenswert und die Probleme, die angesprochen wurden, sind definitiv ernst zu nehmen. Leider musste ich auch hier einen Punkt abziehen. Ich bin mir sicher, das man tiefer in die Materie hätte eindringen können. Verlust, gebrochene Herzen, häusliche Gewalt und traumatische Erlebnisse sind Themen, die man ernst nehmen muss und für die man eine gewisse Sensibilität braucht. Dies hat mir einfach gefehlt.

Fazit:
Die Idee der Handlung hat mich total überzeugt und ich fand auch die Hauptpersonen Sawyer und Finn sehr authentisch. Leider wurde alles sehr komprimiert gehalten und die wichtigen Themen eher in den Hintergrund gerückt.

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Autor

T. M. Frazier

T. M. Frazier - Autor
© Wander Aguiar

T. M. Frazier lebt mit ihrer Familie im sonnigen Florida, und ihr erstes Buch sollte ein heiterer Sommerroman werden. Naja … die Geschichte spielt im Sommer! Wenn ihre Helden sie nicht gerade in dunklen Abgründen gefangen halten, verbringt T. M. Frazier ihre Zeit mit lesen, reisen und Countrymusik.

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