For 100 Days - Täuschung
 - Lara Adrian - Taschenbuch

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10,00

Lyx
Taschenbuch
Liebesromane
382 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8025-9821-0
Ersterscheinung: 24.04.2017

For 100 Days - Täuschung

Übersetzt von Firouzeh Akhavan-Zandjani

(51)

Jede Täuschung hat ihren Preis ...
Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan – die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der Dekadenz, die ihr den Atem raubt – die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören ...
Der neue Roman von Bestseller-Autorin Lara Adrian: For 100 Days - Täuschung.
Prickelnde Unterhaltung für Fans von erotischen Liebesromanen!

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Rezensionen aus der Lesejury (51)

misery3103 misery3103

Veröffentlicht am 23.05.2017

100 Tage, die dein Leben verändern

Die Künstlerin Avery lebt mehr schlecht als recht von ihrem Job als Kellnerin. Als sie auch noch ihre Wohnung verliert, kommt ihr das Angebot einer völlig Fremden gerade recht. Sie soll während der dreimonatigen ... …mehr

Die Künstlerin Avery lebt mehr schlecht als recht von ihrem Job als Kellnerin. Als sie auch noch ihre Wohnung verliert, kommt ihr das Angebot einer völlig Fremden gerade recht. Sie soll während der dreimonatigen Abwesenheit der Frau deren Wohnung hüten. Und so betritt Avery eine völlig neue Welt: die Welt der Reichen und Schönen. Als sie den Milliardär Dominic Baine kennenlernt, verfällt sie ihm sofort und lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Doch es gibt so viele Geheimnisse, die sie ihm nicht anvertrauen kann. Als am Ende alles herauskommt, scheint die wundervolle Zeit, die sie zusammen verbracht haben, nicht mehr zu zählen.

Der Roman hat wirklich Potenzial, denn beide Charaktere bieten eine trostlose Hintergrundstory, auf die man hätte eingehen können. Da die Geschichte von Avery und Nick allerdings auf drei Teile ausgelegt ist, bekommt man in diesem ersten Teil nur Häppchen zugeworfen, die die Charaktere leider nicht so nahbar erscheinen lassen. Die wenigen Gespräche, die Avery und Nick führen, ohne dass es um die körperliche Vereinigung geht, sind auch witzig und charmant, doch leider bietet der Roman dann außer Bettszenen wenig Geschichte. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt, denn ich hoffte immer, dass es noch zur großen Aussprache kommen wird, wo dann entweder alles gut wird oder vor die Hunde geht. Erst im letzten Abschnitt kamen dann ein paar Wahrheiten ans Licht, doch dann endet das Buch mit einem miesen Cliffhanger.

Vermutlich werde ich den zweiten Teil der Trilogie noch lesen, da es mich schon interessiert, welche Geheimnisse noch ans Licht kommen. Insgesamt ist das Buch nicht schlecht, aber es hätte deutlich besser und interessanter sein können.

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dieSeitenfluesterer-unserBuchblog dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 22.05.2017

Wenn die Vergangenheit dich einholt ...

Nach langem Warten ist endlich „100 Days - Täuschung“ von Lara Adrian erschienen. Am 24. April 2017 im LYX-Verlag erschienen, umfasst ihr neues Liebesdrama 384 Seiten.

Von der mittellosen Künstlerin zum ... …mehr

Nach langem Warten ist endlich „100 Days - Täuschung“ von Lara Adrian erschienen. Am 24. April 2017 im LYX-Verlag erschienen, umfasst ihr neues Liebesdrama 384 Seiten.

Von der mittellosen Künstlerin zum Housesitting - Avery hat ihre Obdachlosigkeit im letzten Moment abwenden können. So kann sie ihre aufgeschobenen drei Monate nutzen und ihr Leben neu ordnen. Doch das Schicksal bringt ihr Dominic Baine, der alles bekommt, was er haben will. Avery hat hingegen mehr zu verbergen, als ihm lieb sein könnte …

Als mittellose Künstlerin schließt man Avery sofort ins Leserherz. Sie kommt nach außen hin sehr stark herüber. Wer sie aber genauer kennenlernt, der weiß wie zerbrochen es in ihr aussieht.
Für mich war sie wieder eine typische Aschenputtelfigur, die vom Prinzen gerettet werden will. Vor allem weil sich Aschenputtel auch hier als Prinzessin ausgibt.
Eigentlich laufen Lara Adrians Werke derzeit wie ein Uhrwerk ab. Armes Mädchen mit Geheimnissen trifft überreichen, attraktiven Typen mit noch mehr dunklen Seiten. Dazu noch eine Menge Sex und schon ist das Buch fertig. Für mich gab es fast keine Überraschungen mehr, außer dass ich sagen muss, das Avery mal stärker herüber kam als all die anderen Frauen vor ihr.
Auch ihre Freundin Tasha hatte mich sehr eingenommen. Sie ist es, die immer bemerkt, wie es in Avery aussieht und obwohl sie eine Familie zu versorgen hat, ihre Freundin mit offenen Armen immer in Empfang nimmt.
Die Figur Averys ist wie eine Zwiebel, bei derer man die Haut erst Schicht um Schicht freilegen muss. Lara Adrian hat dieses Innere geschickt mit der Kunst nach außen gekehrt.
Avery hat dadurch einen tollen Entwicklungsprozess, denn sie traut sich auf einmal im Leben etwas und kämpft für ihre Freiheit, ist offen in Sorge um ihre Mutter. Mit dieser hat sie eine schlimme Vergangenheit hinter sich.
Was ich sehr bedauere ist, dass man von Dominic Baine nicht wirklich etwas herausbekommt. Auch empfand ich ihn dadurch nicht wirklich erotisch, sein Ego war mir einfach zu groß, hatte es aber hingenommen das Avery dies anders sieht. Hier wäre mehr, von seiner Seite aus, eine Auflockerung der Story gewesen.
Ganz geschickt setzt Lara Adrian den Spannungsbogen noch einmal zum Schluss, sodass man eigentlich gern wissen möchte, wie es weitergeht. Anscheinend können auch hier Totgeglaubte länger leben.
An dem Erzählstil der Autorin kann ich nie was aussetzen, wünschte mir für Teil zwei gern mehr Story.

„100 Days – Täuschung“ kann mit einer starken Protagonistin aufwarten, deren Vergangenheit beginnt sie einzuholen!

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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Booklover-fantastischeWelten Booklover-fantastischeWelten

Veröffentlicht am 21.05.2017

Wie ein schlechter Erotikfilm ohne Handlung

Zum Inhalt:
Avery steht vor einer kleinen Katastrophe. Zuerst werden ihre Gemälde aus der Galerie entfernt, da sie angeblich nicht gut genug wären, dann muss sie auch noch ihre Wohnung räumen. Aber als ... …mehr

Zum Inhalt:
Avery steht vor einer kleinen Katastrophe. Zuerst werden ihre Gemälde aus der Galerie entfernt, da sie angeblich nicht gut genug wären, dann muss sie auch noch ihre Wohnung räumen. Aber als hätte es das Schicksal nicht anders gewollt, erhält sie die einmalige Chance eine Nobelwohnung für vier Monate zu hüten, bis die eigentliche Besitzerin wieder im Lande ist. Und genau in diesem Nobelwohnkomplex lernt sie den dominanten und attraktiven Nick kennen. Das er aber noch sehr viel mehr als das ist, merkt sie erst viel später.

Die Charaktere:
Avery: Für mich persönlich versucht sich Avery als eine junge Frau zu geben, die stark ist und sich zu wehren weiß. Allerdings kommt es in wirklich absolut keiner Szene so rüber. Ich empfinde sie eher als einen Menschen ohne Rückgrat, der nicht auf seine Meinung beharren kann und das durchsetzt was er will. In zu vielen Situationen hat sie sich einfach gebeugt und sofort alles getan was von ihr verlangt wurde und dass alles nur weil sie ja so ein großes "Verlangen" hat. Noch nie habe ich eine Protagonistin erlebt, die sich nur durch eine Aussicht auf Sex, so leicht beeinflussen lässt. Irgendwann war ich wirklich einfach nur noch genervt. Und ständig diese ganzen Lügen. Natürlich, sie hat eine dunkle Vergangenheit, aber irgendwann muss man auch mit dieser abschließen und sie rechtfertigt auf keinen Fall ihr Verhalten. Für mich kann ich nur sagen, dass mich Avery wirklich gestört hat und ich mehr als einmal den Kopf über sie schütteln musste.

Nick: Nick ist jemand, der alles bekommt was er möchte, wie er selbst gern immer sagt. Das merkt man auch daran, dass er trotz seines jungen Alters schon ein erfolgreicher Geschäftsmann ist. Und nicht nur darin ist er erfolgreich. Er ist auch bei der Damenwelt nicht zu unterschätzen. Mit seinem Charme ist er kaum zu missachten. Allerdings ist er auch ziemlich dominant und möchte seinen Willen durchgesetzt wissen.

Der Schreibstil:
Die Geschichte wurde ausnahmslos aus Averys Sicht und der Ich-Perspektive erzählt. Allerdings war ich über von dem Schreibstil nicht sonderlich glücklich. Ständig dieselben Adjektive, ständig wurde eine "Hitze" ausgelöst, es entstand ein "Feuer" oder die "Glut" übermannte sie. Und nicht zu vergessen, dass Nick einen erheblichen Drang dazu hat, gefühlt auf jeder neuen Seite zu "fluchen". Irgendwann hing einem diese Schilderung wirklich zum Hals heraus und es war ganz und gar nicht mehr so "köstlich", wie es Avery steht's fand. Ein wenig mehr Abwechslung wäre in jedem Fall wünschenswert und auch dringend angebracht gewesen.
Insgesamt war die Handlung nur selten greifbar und ansonsten eher oberflächlich gehalten, da es meist nur noch um Sex ging. Irgendwann könnte ich auch das nicht mehr lesen, da dies fast das gesamte Buch ausmacht, so habe ich diese Stellen einfach nur noch überblättert. Wichtige Aspekte für die Handlung gab es tatsächlich nicht sonderlich viele, daher habe ich deswegen auch nicht sonderlich viel verpasst. Man muss dem Buch allerdings zugutehalten, dass es am Schluss doch wirklich zu einer Story kam, die es ohne eine Erotikunterbrechung gab. Das Ende war sogar wirklich interessant und ein Cliffhanger wie er im Buche steht und macht auch mir ein wenig Lust auf einen weiteren Teil.

Meine Meinung:
Für mich persönlich gleicht das Buch eher einem schriftlichen Erotikfilm, als einem ansehbaren Erotikroman. Ein skurriler Einstieg in Averys und Nicks Geschichte, hinter der kaum Sinn und Handlung steht. Ständig ist das allgegenwärtige "Verlangen" im Vordergrund. Auch die Oberflächlichkeit hat mich wirklich gestört, da es kaum zu einer greifbaren Handlung geschwiegen denn zu einer gewissen Tiefe kam. Emotional hat mich das Buch überhaupt nicht erreichen könne. Selbst als Unterhaltung konnte es kaum herhalten, da ich irgendwann an einen Punkt gelangte, an den mich die ständig wiederkehrenden Szenen nur noch langweilten. Wirklich schade, ich hatte mir viel von dem Buch erhofft.
Für mich ergab sich nicht mal irgendeine Botschaft hinter dem Roman. Was soll man denn dort herauslesen? Für mich hat das ganze Buch einfach keinen tieferen Sinn.
Das Cover und den Titel fand ich allerdings schon ziemlich ansprechend, so war es hier wohl also ein "Coverkauf", der als Reinfall endete.

Lieblingszitate:
" "Manchmal ist es schwierig, die Dinge zu sehen, die einen an etwas hindern. Manchmal braucht es einen Schubser, damit man endlich die Augen öffnet." "
(26. Kapitel, Seite 194)

" "Jeder hat Geheimnisse, Avery. Wenn man nicht will, dass sie herauskommen, muss man gut in Erinnerung behalten, wo man die Leichen verscharrt hat." "
(30. Kapitel, Seite 233)

"Vertrauen. Ehrlichkeit. Beides Dinge, die ich noch keinem anderen Mann habe geben können... die ich schon lange keinem anderen Menschen habe geben können."
(34. Kapitel, Seite 266)

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afterreadbooks afterreadbooks

Veröffentlicht am 20.05.2017

For 100 Days ...

Nachdem gefühlt jeder dieses Buch gelesen oder bekommen hat, wollte ich es auch unbedingt lesen und habe es mir deshalb gekauft und auch deshalb, weil ich den Klappentext sehr ansprechend fand. Wie mir ... …mehr

Nachdem gefühlt jeder dieses Buch gelesen oder bekommen hat, wollte ich es auch unbedingt lesen und habe es mir deshalb gekauft und auch deshalb, weil ich den Klappentext sehr ansprechend fand. Wie mir dieser neue Reihenauftakt gefallen hat, kannst du hier in meiner Rezension lesen:


Das Cover von "For 100 Days" gefällt mir echt gut. Es ist ziemlich schlicht gehalten, aber fällt dennoch auf. Vor allem die Schrift gefällt mir richtig gut, da man in der 100 eine Stadt sehen kann. Auch die Frau auf dem Cover gefällt mir ganz gut und passt zum Cover.



Der Schreibstil von Lara Adrian gefällt mir auch gut. Man kann das Buch schnell lesen, da es locker geschrieben war. Ich persönlich bin ziemlich schnell in die Geschichte rein gekommen. Die Idee für die Geschichte fand ich echt gut, nur sie wurde mit dauerhaften Sexszenen etwas in den Hintergrund gestellte, was mir nicht so gut gefallen hat.



"Der einzige Mann,an dem ich interessiert bin, sitzt mir direkt neben mir."

"Ist das so?" Sein Tonfall ist leicht, aber das zeigt mir, wie

gereizt er in Wahrheit ist. "Ja. Nur du, Nick."

~ S.211 / Kapitel 23 

Ob ich Avery mag oder nicht, kann ich noch nicht so ganz sagen. Einerseits hat seine sympathische und taffe Art, welche mir richtig gut gefällt und andererseits handelt sie so unüberlegt. Teilweise saß ich in meinem Bett und dachte mir so: "Mädel du hast bald keine Wohnung mehr und kein Geld". Vor allem zu Beginn der "Beziehung" fand ich ihr handeln alles andere als intelligent. Sie beginnt das Housesitting und im Laufe der 3 1/2 Monate vergisst sie immer mehr, dass sie bald weder Job noch Unterkunft hat... und es scheint ihr regelrecht egal zu sein, da sie ihre Sorgen viel lieber mit Nick verdrängt.

Es klingt jetzt irgendwie voll so als würde ich sie hassen, was eigentlich nicht der Fall ist.



Von beiden Charakteren fand ich Dominic alias Nick um einiges interessanter. Seine Geheimnisse interessieren mich um einiges mehr als die von Avery. Er wirkt im Buch ziemlich mysteriös und kalt. Er selbst lässt niemanden in sein inneres Blicken, was ihn in meinen Augen wieder interessant wirken lässt. Auch seine Überraschungen für Avery fand ich sehr süß. Trotz dessen ist Nick für mich auch der typische Buchmillionär bzw. Milliardär, welcher heiß sein soll, sehr arrogant ist und auch im Bett eine Granate sein soll. Und ich muss anmerken, das mich sein Charakter ziemlich stark an Christian Grey erinnert hat.



"Ich frage nicht, mit wie vielen anderen Frauen du schon zusammen gewesen bist -" "Du kannst

fragen ... Die Antwort ist: mit keiner" ´"Mit keiner" wiederhole ich matt.

Er schüttelt den Kopf. "Weder an Bord meines Schiffes noch in meiner Wohnung in

Miami oder hier ... so. Keine Einzige."

~ S.306 / 307 / Kapitel 32

In diesem Buch gibt es einige schöne Stellen, aber auch einige über die ich mich aufregen konnte.
Die meiner Meinung nach wunderschöne Stelle war die, als Avery ihren Job verloren hat und Nick sie daraufhin nach Miami entführt hat. Den Ausflug auf dem Segelboot an der Küste Floridas entlang stelle ich mir echt toll und romantisch vor. Vor allem, da Nick Avery ein kleines Stück näher in sein Inneres hat Blicken lassen.

Eine Stelle zum aufregen, war die, als Nick längere Zeit in London war und er sich deshalb nicht immer bei Avery melden konnte. Avery dachte natürlich gleich, das er mit allen anderen Frauen geschlafen hätte. Dennoch fand ich ihre SMS als Antwort auf seine lustig. Nick hat es sich natürlich nicht gefallen lassen. Manchmal verstehe ich diese Frau einfach nicht.



Fazit

Eine gute Grundidee für die Geschichte, welche nicht ganz ausgeschöpft wurde, welche aber dennoch gut ist.

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fantastischeBuecher__ fantastischeBuecher__

Veröffentlicht am 17.05.2017

For 100 Days - Täuschung

Avery hält sich mit ihrem Kellnerjob gerade so über Wasser. Eigentlich ist sie Künstlerin doch nur dank ihrer Freundin Margot werden ihre Bilder überhaupt ausgestellt. Als diese Avery berichtet, dass ihre ... …mehr

Avery hält sich mit ihrem Kellnerjob gerade so über Wasser. Eigentlich ist sie Künstlerin doch nur dank ihrer Freundin Margot werden ihre Bilder überhaupt ausgestellt. Als diese Avery berichtet, dass ihre Gemälde für neue Werke anderer Künstler Platz machen müssen ist sie am Boden zerstört. Passend dazu muss sie auch noch aus ihrer Wohnung ausziehen.
Als sie dann in der Bar Claire bedient und diese - angestoßen von Averys Freundin Tasha die ebenfalls in der Bar arbeitet, Avery anbietet 4 Monate auf ihre Wohnung aufzupassen, kann diese ihr Glück kaum glauben. Ermutigt von Tasha stimmt Avery zu.
Angekommen erschlägt es die beiden Freundinnen fast. Für die nächsten 4 Monate lebt Avery im Luxus. Doch noch am selben Abend trifft sie Dominic (Nick) Bane. Eher gesagt trifft Avery seine Brust als sie ihn beinahe umrennt. Zwischen den beiden knistert die Luft sofort... Doch Avery umgeben Geheimnisse. Geheimnisse die Nick niemals erfahren darf, da Avery fürchtet ihn zu verlieren..

JEDE TÄUSCHUNG HAT IHREN PREIS...



Fazit


Zwischendurch hatte ich das Gefühl das sich die Geschichte von Anastasia und Christian Grey hier in einer Soft Variante wiederholt. Mädchen aus bescheidenden Verhältnissen trifft einen super reichen gut aussehenden Mann. Doch das hier ist etwas ganz anders. Avery schlägt sich gerade so mit ihrem Kellnerjob durch obwohl sie eigentlich Künstlerin ist. Doch ihre Gemälde werden von der Galerie aussortiert. Wenn das schon nicht genug wäre, kündigt Avery's Vermieter ihr auch noch die Wohnung. An diesem Punkt hatte ich wirklich Mitleid mit ihr und dachte das das wirklich ein schwerer Schlag für jemanden sein muss.
Durch Zufall und durch die Hilfe ihrer Freundin Tasha darf Avery 4 Monate House Sitting in einem Luxus-Apartment machen. Als sie Dominic Bane trifft der im selben Gebäude wohnt, entdeckt Avery längst vergessene Sehnsüchte. Zwischen Dominic (Nick) und Avery gibt es eine enorme Anziehungskraft und die beiden können die Finger nicht voneinander lassen. Doch Avery's Vergangenheit die sie mit aller Macht verdrängen will holt sie Stück für Stück ein.
Auch wenn einige der Szenen wirklich sehr ins Detail gingen, machte mir das Lesen im Großen und Ganzen doch Spaß.Jedoch wirkte einiges aufgesetzt, inszeniert oder etwas zu viel.Manchmal hatte ich das Gefühl zu wissen was passiert und manchmal nicht.
Nick erscheint mir wie Avery's Gegenstück. Er ist bestimmend, selbstbewusst und nimmt sich das was er möchte. "Wenn ich etwas sehe, das ich haben will, greife ich danach." (S.63) Doch auch Nick scheint mehr als ein Geheimnis in sich zu tragen...
Für Avery gehören Geheimnisse zur Normalität. Sie gibt ein Leben vor welches nicht ihres ist, weil sie Angst hat Nick zu verlieren.Sie versteckt alle Geheimnisse tief in sich und lässt keinen heran. Die Nebenfiguren gefallen mir sehr gut. Tasha Avery's beste Freundin, Manni der Portier und natürlich Margot. Claire ist mir ebenfalls sehr sympatisch und ich habe überlegt ob ich jemand völlig fremdes meine Wohnung für 4 Monate überlassen würde...Einzig alleine die Charaktere Joel und Kimmie haben mich fast in den Wahnsinn getrieben,aber sie sind beide herrlich schön fies gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm.Jedoch bin ich über einige Sätze gestolpert. Da das Buch komplett aus Avery's Sicht geschrieben ist kann man ihr Gedanken, Gefühle und ihr Handeln verstehen. Denn Stück für Stück kommt das was Avery verstecken will ans Licht.

Da das Buch mit einem großen Cliffhanger endet bin ich sehr gespannt auf Band 2.
Alles in allem ein gelungenes Buch mit ein paar Stolpersteinen.

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Autor

Lara Adrian

Lara Adrian - Autor
© Lara Adrian

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

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