For 100 Days - Täuschung
 - Lara Adrian - Taschenbuch

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10,00

Lyx
Taschenbuch
Liebesromane
382 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8025-9821-0
Ersterscheinung: 24.04.2017

For 100 Days - Täuschung

Übersetzt von Firouzeh Akhavan-Zandjani

(52)

Jede Täuschung hat ihren Preis ...
Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan – die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der Dekadenz, die ihr den Atem raubt – die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören ...
Der neue Roman von Bestseller-Autorin Lara Adrian: For 100 Days - Täuschung.
Prickelnde Unterhaltung für Fans von erotischen Liebesromanen!

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Rezensionen aus der Lesejury (52)

fantastischeBuecher__ fantastischeBuecher__

Veröffentlicht am 17.05.2017

For 100 Days - Täuschung

Avery hält sich mit ihrem Kellnerjob gerade so über Wasser. Eigentlich ist sie Künstlerin doch nur dank ihrer Freundin Margot werden ihre Bilder überhaupt ausgestellt. Als diese Avery berichtet, dass ihre ... …mehr

Avery hält sich mit ihrem Kellnerjob gerade so über Wasser. Eigentlich ist sie Künstlerin doch nur dank ihrer Freundin Margot werden ihre Bilder überhaupt ausgestellt. Als diese Avery berichtet, dass ihre Gemälde für neue Werke anderer Künstler Platz machen müssen ist sie am Boden zerstört. Passend dazu muss sie auch noch aus ihrer Wohnung ausziehen.
Als sie dann in der Bar Claire bedient und diese - angestoßen von Averys Freundin Tasha die ebenfalls in der Bar arbeitet, Avery anbietet 4 Monate auf ihre Wohnung aufzupassen, kann diese ihr Glück kaum glauben. Ermutigt von Tasha stimmt Avery zu.
Angekommen erschlägt es die beiden Freundinnen fast. Für die nächsten 4 Monate lebt Avery im Luxus. Doch noch am selben Abend trifft sie Dominic (Nick) Bane. Eher gesagt trifft Avery seine Brust als sie ihn beinahe umrennt. Zwischen den beiden knistert die Luft sofort... Doch Avery umgeben Geheimnisse. Geheimnisse die Nick niemals erfahren darf, da Avery fürchtet ihn zu verlieren..

JEDE TÄUSCHUNG HAT IHREN PREIS...



Fazit


Zwischendurch hatte ich das Gefühl das sich die Geschichte von Anastasia und Christian Grey hier in einer Soft Variante wiederholt. Mädchen aus bescheidenden Verhältnissen trifft einen super reichen gut aussehenden Mann. Doch das hier ist etwas ganz anders. Avery schlägt sich gerade so mit ihrem Kellnerjob durch obwohl sie eigentlich Künstlerin ist. Doch ihre Gemälde werden von der Galerie aussortiert. Wenn das schon nicht genug wäre, kündigt Avery's Vermieter ihr auch noch die Wohnung. An diesem Punkt hatte ich wirklich Mitleid mit ihr und dachte das das wirklich ein schwerer Schlag für jemanden sein muss.
Durch Zufall und durch die Hilfe ihrer Freundin Tasha darf Avery 4 Monate House Sitting in einem Luxus-Apartment machen. Als sie Dominic Bane trifft der im selben Gebäude wohnt, entdeckt Avery längst vergessene Sehnsüchte. Zwischen Dominic (Nick) und Avery gibt es eine enorme Anziehungskraft und die beiden können die Finger nicht voneinander lassen. Doch Avery's Vergangenheit die sie mit aller Macht verdrängen will holt sie Stück für Stück ein.
Auch wenn einige der Szenen wirklich sehr ins Detail gingen, machte mir das Lesen im Großen und Ganzen doch Spaß.Jedoch wirkte einiges aufgesetzt, inszeniert oder etwas zu viel.Manchmal hatte ich das Gefühl zu wissen was passiert und manchmal nicht.
Nick erscheint mir wie Avery's Gegenstück. Er ist bestimmend, selbstbewusst und nimmt sich das was er möchte. "Wenn ich etwas sehe, das ich haben will, greife ich danach." (S.63) Doch auch Nick scheint mehr als ein Geheimnis in sich zu tragen...
Für Avery gehören Geheimnisse zur Normalität. Sie gibt ein Leben vor welches nicht ihres ist, weil sie Angst hat Nick zu verlieren.Sie versteckt alle Geheimnisse tief in sich und lässt keinen heran. Die Nebenfiguren gefallen mir sehr gut. Tasha Avery's beste Freundin, Manni der Portier und natürlich Margot. Claire ist mir ebenfalls sehr sympatisch und ich habe überlegt ob ich jemand völlig fremdes meine Wohnung für 4 Monate überlassen würde...Einzig alleine die Charaktere Joel und Kimmie haben mich fast in den Wahnsinn getrieben,aber sie sind beide herrlich schön fies gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm.Jedoch bin ich über einige Sätze gestolpert. Da das Buch komplett aus Avery's Sicht geschrieben ist kann man ihr Gedanken, Gefühle und ihr Handeln verstehen. Denn Stück für Stück kommt das was Avery verstecken will ans Licht.

Da das Buch mit einem großen Cliffhanger endet bin ich sehr gespannt auf Band 2.
Alles in allem ein gelungenes Buch mit ein paar Stolpersteinen.

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HappyEndBuecherdeNicole HappyEndBuecherdeNicole

Veröffentlicht am 16.05.2017

Enttäuschender „Fifty Shades of Grey“ Abklatsch ohne Handschellengerassel, in dem die Heldin sehr unlogisch agiert.

Die Malerin Avery, lebt in Manhattan und jobbt abends in einer Bar. Seit sie von ihrem Vermieter die Kündigung bekommen hat, ist sie hin und hergerissen. Denn sie möchte, ihrem neuen Leben keinesfalls ... …mehr

Die Malerin Avery, lebt in Manhattan und jobbt abends in einer Bar. Seit sie von ihrem Vermieter die Kündigung bekommen hat, ist sie hin und hergerissen. Denn sie möchte, ihrem neuen Leben keinesfalls so schnell wieder der Rücken kehren. In ihrer eigentlichen Heimat wartet nämlich keiner mehr auf sie. Lediglich ihre geliebte Mutter, doch die hat ganz andere Probleme. Averys Mutter sitzt wegen Mordes im Gefängnis und ein mögliches Berufungsverfahren steht in den Sternen. Avery, die noch sehr mit den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, ist ein sehr verschlossener Mensch, dem es schwer fällt, sich jemandem anzuvertrauen. Dennoch hat sie in Manhattan zwei Freundinnen gefunden. Eine von den beiden Frauen, Margot, ist zudem Leiterin einer gut gehenden Galerie, die Averys Bilder ausgestellt hat. Als Margot Avery eröffnet, dass der Besitzer der Galerie beschlossen hat Averys Bilder in Zukunft nicht mehr zu präsentieren, steht die junge Frau vor dem finanziellen Ruin. Zwar verdient sie nicht schlecht in ihrem Kellnerinnenjob, doch reicht ihr Lohn nicht aus, um eine neue Wohnung in Manhattan mieten zu können.

Da kommt Avery, das Angebot eines reichen Gastes in der Bar, gerade recht. Die verzweifelte Frau benötigt eine Vertrauensperson, die in deren Abwesenheit als Housesitter fungiert. Avery ist glücklich darüber, zumindest für ein paar Monate keine Geldsorgen zu haben, denn sie wird auch noch fürstlich belohnt für ihren „Nebenjob“. Die Wohnung, in der Avery für die nächsten Monate leben wird, entpuppt sich als luxuriöses Apartment und ein weiterer Mieter der in dem Wohnkomplex lebt, weckt schnell ihre Neugier und ihr Interesse. Dominic Baine, ein steinreicher, aber etwas zugeknöpft wirkender Geschäftsmann, der Avery sogleich fasziniert. Doch ausgerechnet bei einer Vernissage trifft sie ihren neuen Nachbarn erneut und begibt sich mit ihm kurz darauf, auf ein für sie ungewohntes Terrain. Sie hat einen aufregenden One Night Stand mit ihm. Avery glaubt, dass es dabei bleiben wird, denn was will ein reicher Mann, der praktisch jede Frau haben kann, ausgerechnet mit ihr? Doch nur zwei Wochen später, direkt nach seiner letzten Geschäftsreise, steht er plötzlich wieder vor ihr und lässt keinen Zweifel an seinen Absichten…

Nachdem ich vor langer Zeit Lara Adrians Historical Romances las, die sie unter ihrem Pseudonym Tina St. John schrieb, hatte ich die Autorin eigentlich schon wieder ganz aus den Augen verloren, da ich mit Para-Romances so gar nichts anfangen kann. Als ich nun entdeckte, dass Lara Adrian mit „For 100 Days- Täuschung“, endlich mal wieder einen Roman geschrieben hat, in dem sich keinerlei Vampire oder andere Wesen tummeln, wurde ich sehr neugierig auf den ersten Teil ihrer neuen Serie.

Die Story ließ sich auf den ersten 100 Seiten zunächst auch gut an, doch ab dann wurde es leider immer unglaubwürdiger. Zugegeben, es ist hier anzumerken, dass man es mit rein „erotischer Lektüre“ zu tun hat, in der erwartungsgemäß, die Handlungsfäden meistens etwas dünner ausfallen. ;-) Damit hätte ich durchaus auch leben können, doch zumindest hätte mir das Heldenpaar für eine bessere Bewertung sympathischer sein müssen. Leider agiert Avery aber so völlig unlogisch und untätig in gewissen Situationen. (Wieso bleibt sie etwa passiv, als sie fürchten muss, ihre Wohnung zu verlieren? Wieso versucht sie nicht, andere Ateliers darum zu bitten, ihre Bilder auszustellen? Wieso hält sie sich von ihrer Mutter fern, die sie ja über alles liebt und versucht nicht alles, um diese aus dem Gefängnis zu bekommen? Wieso nimmt sie es in Kauf ihren Job zu verlieren, meldet sich für einen Tag spontan krank, nur um mit Nick einen Tag verbringen zu können? Wieso lässt sie sich so schnell auf einen ihr völlig fremden Mann ein, der sie dominieren will? Völlig unglaubwürdig, wenn man bedenkt, was sie vor vielen Jahren ertragen musste! Und vor allem, warum in aller Welt hat sie noch Nerven für einen spontanen Kurzurlaub, nachdem sie gekündigt hat? Jeder normal denkende Mensch in Geldnöten, hätte in dieser Situation doch zunächst alles dafür getan, sich einen neuen Job zu suchen.)

Doch am übelsten ist mir aufgestoßen, dass Avery einfach alles mit sich machen lässt. Sie mutiert, sobald Nick in ihre Nähe kommt, zum sabbernden, libidogesteuerten, hirnlosen Wesen, dass absolut kein Rückgrat besitzt, leider! Von Dominic erfährt man im ersten Teil der neuen Reihe noch recht wenig. Außer dass er steinreich, berechnend und dominant ist. Und all das machte ihn mir nicht sympathischer.

Ehrlich gesagt fand ich, dass man es hier lediglich mit einem neuen, mäßigen Versuch einer Autorin zu tun bekommt, die auf den momentan hippen Fifty Shades of Grey Zug aufsteigen möchte (wobei ich mit Fifty Shades of Grey genauso wenig anfangen konnte), so leid es mir für Lara Adrian und ihrem Roman auch tut. Die explizit ausformulierten Liebesszenen trugen ihr Übriges dazu bei. Allerdings wiederholten sich manche Beschreibungen des Aktes immer und immer wieder, so dass sie mich beim Lesen irgendwann nur noch langweilten und ich am liebsten schnell weitergeblättert hätte. Dabei kann die Autorin durchaus schreiben, doch fand ich, hat sie sich mit diesem SOG Abklatsch leider keinen Gefallen getan. Innovativ geht anders.

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melissamay melissamay

Veröffentlicht am 14.05.2017

Sehr schön für Zwischendurch :)

„For 100 Days“ von Lara Adrian ist eine schön geschriebene, „luftig-lockere“ Story, die man mal eben so an einem Stück durchlesen kann.
Ich war von dem Buch dann leider doch sehr enttäuscht, da ich mit ... …mehr

„For 100 Days“ von Lara Adrian ist eine schön geschriebene, „luftig-lockere“ Story, die man mal eben so an einem Stück durchlesen kann.
Ich war von dem Buch dann leider doch sehr enttäuscht, da ich mit einer anderen Erwartung daran gegangen bin. Ich wollte eine Story mit Tiefgang, Überraschungen und schönen Erotikszenen. Anfangs war dies auch sehr vielversprechend, aber je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr wurde sie in die Länge gezogen. Die Handlung kam irgendwie nicht vorwärts und es gab sehr viel sinnlosen Sex. Die Erotikszenen sind wirklich gut geschrieben, aber mir persönlich war das dann doch zu viel. Es ist zwar ein Erotikbuch, aber wenn zwischen den Szenen gerade mal 2 Sätze gesprochen werden und dann kommt schon der nächste stundenlange Sex, finde ich diesen einfach nicht mehr angebracht. Das wirkte so, als wären das nur „Filler“ - Kapitel, um die Handlung hinauszuzögern.
Auch hat Avery sich von der taffen, selbstständigen jungen Frau in eine Art notgeiles Schoßhündchen verwandelt, die springt, sobald mit den Fingern geschnippt wurde. Am Ende des Buches kam dann auch endlich die große Auflösung der Geheimnisse, die größtenteils vorauszusehen waren, aber das brachte doch nochmal etwas Spannung mit hinein. Der Cliffhanger animiert zum weiterlesen der Reihe und auch wenn ich bei diesem Teil so enttäuscht wurde, werde ich weiterlesen, denn jetzt weiß ich was ich zu erwarten habe und kann mit einer anderen Einstellung anfangen zu lesen.

Fazit:
„For 100 Days“ überzeugt mit einem leichten Schreibstil, in den man sofort abtauchen kann. Wer nach einem schönen, entspannenden Buch für zwischendurch sucht, hat damit genau das Richtige gefunden. Wer jedoch etwas Tiefgang und Spannung erwartet, der sollte sich doch nochmal woanders umschauen…

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SofieWalden SofieWalden

Veröffentlicht am 14.05.2017

Avery und Nick-das Aufeinandertreffen zweier Menschen und mehr

Avery Ross, eine seit ein paar Jahren in New York lebende junge Malerin, verdient ihren Lebensunterhalt als Bedienung in einer Bar. Ihre Wohnung muss sie in den nächsten Wochen räumen, da dort alles zu ... …mehr

Avery Ross, eine seit ein paar Jahren in New York lebende junge Malerin, verdient ihren Lebensunterhalt als Bedienung in einer Bar. Ihre Wohnung muss sie in den nächsten Wochen räumen, da dort alles zu Luxusappartements umgestaltet werden soll und die Hoffnung, ihre in einer angesagten Galerie hängenden Bilder zu verkaufen, werden zerstört, als der neue Besitzer ihre Werke abhängen lässt, um anderen besseren Künstlern ein Forum zu bieten. Noch nie war sie so nahe daran, aufzugeben und New York hinter sich zu lassen, zurück in die Welt ihrer Vergangenheit, einer Vergangenheit voller schrecklicher Erinnerungen. Doch dann erhält sie die Möglichkeit, das auf der Park Avenue liegende Luxusappartement eines Bargastes als Homesitterin zu bewohnen, für drei Monate und versehen mit einem großzügigen Salär. Diese Zeit will sie nutzen, um eine neue Wohnung zu suchen und einen Weg zu finden, als Malerin in dieser Stadt voran zu kommen. Doch am ersten Abend in ihrem Zuhause auf Zeit trifft sie auf Dominic Baine. Sie weiß nichts von ihm, aber die enorme erotische Anziehung, die sie beide füreinander erfahren, führt zu einer einzigen wuchtigen Welle der Lust, aus der sich etwas ergibt, was beide überrascht.
Ein sehr intensive, kraftvoll erzählte Geschichte über das Aufeinanderprallen zweier Menschen und ihrer Körper, über die zunehmenden Belastung ihrer aufkeimenden Liebesbeziehung durch die geheimen Lasten, die sie beide mit sich tragen und (noch) nicht vor dem anderen preiszugeben bereit sind. Dieser etwas andere Roman als erster Teil einer auf drei Teilen angelegten Geschichte lebt auch von einer das ganze Buch begleitenden Spannung, mit einem Ende, das eher als Wende gesehen werden muss, für einen neuen Anfang und jede Menge Potential für Band 2.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jackie_O Jackie_O

Veröffentlicht am 14.05.2017

100 Days - Täuschung.. eine glatte Enttäuschung!

Endlich etwas Neues von Lara Adrian abseits ihrer erfolgreichen Midnight Breed Reihe. Ich war super gespannt, da sich die Leseprobe zu ihrer brandneuen 100 Days Serie vielversprechend las. Da ich bereits ... …mehr

Endlich etwas Neues von Lara Adrian abseits ihrer erfolgreichen Midnight Breed Reihe. Ich war super gespannt, da sich die Leseprobe zu ihrer brandneuen 100 Days Serie vielversprechend las. Da ich bereits länger keinen Adrian Roman mehr in den Händen hatte, habe ich mich regelrecht über die ersten Seiten hergemacht. Mir gefiel der Einstieg in die Story, doch leider hielt meine Freude nicht lange an...

Story:
Die junge Malerin Avery lebt in New York und verdient sich in einer Bar ihren Lebensunterhalt. Denn von ihrer Kunst kann sie noch nicht leben. Doch nicht nur das macht ihr zu schaffen, da ihr Vermieter ihr gekündigt hat, und Avery noch keine neue Bleibe in Aussicht hat. Als sie auch noch ihre ganzen Bilder aus der angesagten Galerie abholen soll, wo sie ihr Kunstwerke präsentieren darf, ist sie seit langer Zeit wieder am Tiefpunkt angelangt. Jedoch will sich die Kämpfernatur in ihr nicht unterkriegen lassen. Denn Avery hat in ihren Leben schon wesentlich schlimmeres durchmachen müssen. Ihre geliebte Mutter sitz wegen Mordes im Gefängnis, und auf ihrer Seele lasten noch andere Dinge, die sie noch richtig verarbeiten muss.

Als sie durch Zufall das Angebot bekommt, in Manhattan als Houssitter eine Wohnung zu betreuen, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn dadurch wäre sie erst einmal ein paar ihrer Sorgen los, und sie könnte sich wieder mehr ihrer Malerei widmen. Eben ein regelrechter Neuanfang. Allerdings hat sie nicht mit ihrem überheblichen Nachbarn Nic Bain gerechnet. Dem sie eigentlich aus dem Weg gehen will. Doch das Schicksaal meint es anders. Denn kurze Zeit später begegnen sich beide erneut auf einer Vernisage, und es ist nicht leicht Mr. Arrogant zu widerstehen. Denn wenn er etwas sieht das er haben will, nimmt er es sich...

Meine Meinung:
Der Serienauftakt zu ~100 Days~ lässt mich doch ziemlich ernüchtert zurück. Zwar lässt sich die Geschichte durchaus gut und schnell lesen, aber von einer Autorin wie Lara Adrian, hatte ich mir wesentlich mehr versprochen. Als dieser klischeetriefende, dahinplätschernde und in meinen Augen lieblos hingeschriebene Roman.

Wirklich schade, denn zugegeben, in der Geschichte steckte reichlich Potenzial. Jedoch wurde dies überhaupt nicht ausgeschöpft, sodass es für mich ziemlich schnell mit der ganzen Handlung bergab ging. Auch die beiden Helden ließen für meinen Geschmack so einiges zu Wünschen übrig.

Die anfangs starke, selbstsichere Heldin Avery verwandelte sich zu meinen Leidwesen ganz plötzlich in eine völlig naive, Jasagerin. Sie mutierte zu einem hormongesteuerten Anhängsel, sobald sie mit Mr. "Perfect" zusammen ist. Als sich von den alten Geistern ihrer Vergangenheit zu befreien, baut sie mit all ihren Lügen erneut eine Mauer um sich herum auf. Da stellt sich die Frage, wie will sie das nur wieder gutmachen? Ach ja, wahrscheinlich erneut mit einer Aneinanderreihung erotischer Stelldicheins in Teil 2. Ihre ach so "großen" Geheimnisse entpuppten sich ebenfalls als zu schnell vorhersehbar. Spannungsaufbau gleich Null. Sie hat in ihrer Vergangenheit so viel durchgemacht, und plötzlich gibt sie schwupsdiwups einfach so die Kontrolle ab? Das ist für mich einfach vollkommen unglaubwürdig

Averys blauäugiger 08/15 Milliadär Mr. Bain, ist in meinen Augen ein müder Abklastch von bereits allzu bekannten Romanhelden dieses Genres. Sicherlich hält er auch noch ein großes Geheimnis unter Verschluss, schließlich hat er nicht umsonst diese schrecklichen Narben am Handgelenk. Auch wenn er für einen kurzen Moment seine unüberwindbaren Schutzwall herunterfährt, der Leser einen kleinen Einblick vom echten Nic Baine erhascht. Es zu meiner Überraschung sogar zum Ende hin ein paar winzige Highlights gab. Sorry, doch so leid es mir tut, gut verpackter Matratzensport kann eben nicht über eine kaum exsistierende Handlung hinwegtäuschen.

Fazit:
Was Lara Adrian hier abliefert ist mehr als enttäuschend. Unter einem Serienauftakt verstehe ich etwas völlig anderes. Er soll mir nicht nur die Charaktere bis zu einem gewissen Grad näher bringen, sondern mich auch durch interessante Wendungen bei der Stange halten. Mich regelrecht hibbelig auf den nächsten Teil machen. Was leider hier absolut nicht der Fall war. Ich kenne Eroticas, mit wesentlich weniger Seitenanzahl, die nicht nur höllisch sexy sind, sondern zudem auch eine starke Rahmenhandlung zu bieten haben. Jedoch gibt es bei ~100 Days~ kaum etwas Neues. Eher viele bekannte Elemente aus zuvor erfolgreichen Romanen, die hier zusammen verwurstet wurden, das noch nicht einmal sehr gekonnt. Dieses superreiche Alpha- Männchen übernimmt sofort die Führung und sein Versprechen, 100 Tage Kontrolle, ist bereits jetzt eine Ansage für den Folgeband. Noch mehr horizontale Erlebnisse, auch in Form von Bestrafung. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Der Cliffhanger konnte mich am Ende auch nicht mehr großartig vom Hocker reißen.

Daher kann ich auch nicht mehr als 2 traurige Sterne vergeben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Lara Adrian

Lara Adrian - Autor
© Lara Adrian

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

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