In der Liebe ist die Hölle los
 - Benne Schröder - Taschenbuch

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10,00

Lyx
Taschenbuch
Romantische Fantasy
399 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0449-9
Ersterscheinung: 24.04.2017

In der Liebe ist die Hölle los

(10)

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …

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Rezensionen aus der Lesejury (10)

Bookalicious Bookalicious

Veröffentlicht am 20.05.2017

Witzige Lektüre über des Teufels Brut

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Er klingt nach Spannung und einem gewissen Kribbeln...

Der Einstieg ins Buch war ganz gut, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr bemerkte ich, dass mich ... …mehr

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Er klingt nach Spannung und einem gewissen Kribbeln...

Der Einstieg ins Buch war ganz gut, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr bemerkte ich, dass mich Cataleas Geschichte nicht richtig packen konnte. Aber wir beginnen am Anfang.

Die Idee die Hölle mal ganz anders darzustellen gefällt mir echt gut und es war interessant alles drumherum kennen zu lernen. Die verschiedenen Familien, das ganze System hinter der Firma. Sehr durchdacht und wirklich cool.

Catalea Morgenstern will eigentlich gar nicht zu der Firma gehören, aber als die Geschehnisse über ihr einprasseln, merkt sie, dass sie womöglich keine Wahl hat. Sie arbeitet für die Firma.
Catalea ist recht witzig, aber so richtig warm wurde ich weder mit Catalea noch mit Timur.
Es gab einen Charakter im Buch, die ich klasse fand: Kitty. Sie ist eine alte Freundin von Timur und ehrlich, direkt und versprüht einen gewissen Charme.

Catalea und Timur zu folgen fiel mir schwer. Die Handlung ging irgendwie nicht stellenweise nicht voran und dann kam es Schlag auf Schlag und diese Momente, wo etwas geschah, diese gefielen mir auch sehr und waren einfach spannend. Endlich kam ein wenig Licht ins Dunkle.

Aufgrund der Geschehnisse hatte es sogar einen Touch von einem Krimi. Man jagt und ist hinter der Wahrheit her, hinter dem, was tatsächlich passiert ist und warum.

Der Schreibstil war an sich ganz gut, aber mir persönlich waren es zu viele Beschreibungen des ganzen Luxus' in dem die Dunklen schwelgen. Personen, egal welche, wurden auf ihre Kleidung reduziert. Hinzu all die Designerlabels, die genannt werden. Mir war es einfach zu viel von alldem, dennoch lässt es sich flüssig lesen. Die kurzen Kapitel aus dem Ratgeber der Toten fand ich klasse. So lernte man das System der Firma besser kennen. Das war ganz cool. Es gab auch ein paar Einblicke aus der Sicht des Teufels - allerdings erschließt sich mir im Nachhinein nicht warum.

Das Ende hatte mich am meisten gepackt, einfach weil endlich etwas geschah. Ich bin mit dem Ende auch zufrieden, es gefällt mir. Es war zum Teil vorhersehbar und zum anderen Teil überraschend. Ich wurde auf eine Art einfach überrascht, obwohl ich geahnt habe, wer hinter all dem steckt.

Das Cover des Buches ist ansprechend und verspielt. Natürlich nicht ohne höllische Akzente. Definitiv ein schlichter Eyecatcher aufgrund der kräftigen Farbe. Mich spricht es an.


FAZIT
Der Schreibstil von Benne Schröder gefiel mir wirklich gut. Es lies sich flüssig lesen, allerdings empfand ich die Handlung desöfteren als etwas trocken. Sie plätscherte vor sich hin und es kam stellenweise einfach nicht in die Gänge.
Mit den Protagonisten wurde ich auch einfach nicht warm, sie waren so blass, nicht greifbar. Besonders Timur, da er eh sehr unnahbar war. Bei den Protagonisten fehlte es mir an Tiefe.
Die Idee hinter dem Buch ist allerdings mehr als genial. Ein wenig mehr Spannung und tiefere Charaktere hätten es zu einem wahren Lesegenuss machen können.
Es ist eine unterhaltende und witzige Lektüre über die Hölle, den Teufels und seine Brut und wer dazu auf Luxus abfährt, der wird hier sicher Spaß haben.

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MellisBuecherallerlei MellisBuecherallerlei

Veröffentlicht am 19.05.2017

Gelungener Auftakt eines neuen Autorenlebens :)

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist definitiv ein gelungener und gekonnter Auftakt eines neuen Autorenlebens, nämlich das von Benne Schröder. Eigentlich sitzt er fein und artig hinter seinem .. Ja, wie ... …mehr

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist definitiv ein gelungener und gekonnter Auftakt eines neuen Autorenlebens, nämlich das von Benne Schröder. Eigentlich sitzt er fein und artig hinter seinem .. Ja, wie heißt das eigentlich? Mischpult? Nennen wir es einfach so! ? … hinter seinem Mischpult beim Radiosender und berieselt seine Zuhörer mit guter Musik und den neuesten Nachrichten und jetzt hat er ein neues „Hobby“ für den Zeitvertreib gefunden. Bücher schreiben! Sehr gute Wahl als Hobby, Herr Schröder. Bitte weitermachen!

Ich muss ja gestehen, als ich via Newsletter vom Verlag auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, war ich mir nicht so sicher, ob es wirklich was für mich sein könnte. Hin und wieder tue ich mich ja mit Liebesgeschichten schwer. Allerdings hat mich der Klappentext und das Cover schon ziemlich verlockend begrüßt und sich in mein „Haben-Will-Zentrum“ geschlichen, sodass ich am Ende keine andere Wahl hatte und es mir zugeschickt lassen habe.

Dann habe ich es in den Händen gehalten und war doch ziemlich verzückt von den Farben und der realen Optik. Auf dem Display sieht es ja doch manchmal ein bisschen anders aus. Der Duft eines neuen Buches darf natürlich nicht vergessen werden. ?

Als Straßenbahnlektüre auf dem Weg in die Hochschule begann alles. Vom ersten Kapitel an dachte ich, „Doch, das wird gut. Das werde ich mögen!“ – Und so war es dann auch. Es ist einfach eine leichte Lektüre für zwischendurch mit viel Charme, Humor, versteckter Liebe und einem hitzigen Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Protagonisten. Teilweise bleiben die Mundwinkel gefühlt angetackert im Lächel-Modus. Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass einem auch mal die Kinnlade am liebsten runterfallen würde. Der Autor weiß gekonnt seinen Schreibstil einzusetzen und daher fällt es einem – zumindest mir – nicht schwer, die Seiten einfach so zu verschlingen.
Jeder kennt ihn doch, dieser Moment, wenn man den Autor am liebsten mit seinem eigenen Buch bewerfen will, weil man sich denkt, „Das geht so nicht!“ – Richtig? … Ja, genau. Ich seh‘ schon, ihr wisst wovon ich rede – Aber nein, dieser blieb hier ausnahmsweise mal aus. Ich fand es zwar schon ein einer Stelle ziemlich schade/traurig und erschreckend, aber ich bin damit vollkommen d’accord gewesen. Manchmal müssen eben Opfer gebracht werden, das ist im normalen Leben nicht anders. Dafür entwickelt sich eine kleine und leise Vermutung, dass… Nein, ich bin mir ziemlich sicher, … dass sich dieser Moment des Den-Autor-mit-seinem-eigenen-Buch-zu-erschlagen-Wunsches in seinem zweiten Band einbringen lässt. Zumindest was ich bisher über den Klappentext gelesen habe.

Richtig, es wird ein weiterer Teil von Catalea Morgenstern und Timur Vargas erscheinen.
Ob es einen fiesen Cliffhänger am Ende von Band 1 gibt? Hm, ich schlage euch vor, lest es selbst.

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bibliophilehermine bibliophilehermine

Veröffentlicht am 16.05.2017

Benne Schröder kann nicht nur gut moderieren, sondern auch Geschichten schreiben.

Die Grundidee hat mich sofort Neugierig gemacht und auch der Einstieg fiel mir sehr leicht. Direkt im ersten Kapitel lernt man Catalea kennen und den Humor des Autors, der meinem doch sehr gleicht, so ... …mehr

Die Grundidee hat mich sofort Neugierig gemacht und auch der Einstieg fiel mir sehr leicht. Direkt im ersten Kapitel lernt man Catalea kennen und den Humor des Autors, der meinem doch sehr gleicht, so hab ich mich auf eine turbulente, humorvolle und spannende Geschichte eingestellt und wurde auch nicht enttäuscht, trotzdem hat das Buch auch seine Schwächen.
Vom Schreibstil her ist es zwar sehr gut zu lesen, flüssig, leicht und mit Humor, aber es gab auch so einige Dämpfer, zum Beispiel kurze Zwischensequenzen aus einer anderen Sicht, deren Sinn sich mir im Nachhinein einfach nicht erschloß, denn relevant waren sie in meinen Augen für die Geschichte nicht unbedingt. Auch die ein oder andere Länge hat sich eingeschlichen und die ewigen Wiederholungen der Dekadenz der Dunklen sorgte bei mir irgendwann für Augenrollen.

Dafür war es wirklich spannend, die Idee die Hölle mit einer großen Firma gleich zusetzen, die der Mafia gleicht und dem Teufel als Paten sieht, fand ich einfach großartig und das ist wirklich gut umgesetzt worden, es war spannend zu erfahren wie das ganze Aufgebaut ist, neben der Geschichte gibt es immer wieder Auszüge aus dem Handbuch der Toten, ein nettes Goodie in der Geschichte, das mich oft hat schmunzeln lassen.
Obwohl es sehr viele Informationen zu den Dunklen, deren Hierarchie und Handhabe gibt, war es leicht verständlich und wirkte nie zu viel auf einmal, die Infos wurden immer wieder in die Geschichte eingestreut, ohne das es zu viel wurde. Die Wendungen waren teilweise Vorhersehbar und auf der anderen Seite vollkommen überraschend, manchmal freute ich mich einfach, dass ich richtig lag und kurz darauf gab's einen Plottwist, den ich so nicht vor raus gesehen habe. Spannung kommt wirklich nicht zu kurz, bis zur letzen Seite.

Die Charaktere haben wirklich eine bunte Mischung und besonders Kitty ist mir ans Herz gewachsen, ich hatte schon immer eine schwäche für die ... etwas anderen Charaktere.
Neben Catalea - aus deren Sicht die Geschichte auch beschrieben wird - gibt es noch Timur als Hauptprotagonist, der mir selbst nach beenden aber immer noch zu unnahbar erschien. Er wirkte etwas blass, was auch an seinem verschlossenen Charakter liegen mag, Catalea dagegen ist sympatisch und nachvollziehbar. Sie macht eine starke Entwicklung durch, die einen mitreißt und mitfiebern lässt. Zusammen ergeben sie aber eine brisante Mischung und ich mochte was er in ihr ausgelöst hat. Trotzdem bleibt die Liebesgeschichte sehr Oberflächlich, es ist nicht ganz so Emotionsgeladen, was es aber mit Humor wieder wett macht.

Tolle Grundidee , solide Umgesetzt. Mit Spannung , Humor und seinem ganz eigenem Charme hat Benne Schröder eine Geschichte erschaffen, die Licht aufs Dunkle wirft. Leider mit ein paar Längen aber dennoch eine Leseempfehlung meinerseits.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

-Sunny- -Sunny-

Veröffentlicht am 15.05.2017

Eine richtig schöne Geschichte



Titel: In der Liebe ist die Hölle los
Reihe: Catalea-Morgenstern-Reihe; Band 1
1 In der Liebe ist die Hölle los ? 2 Zum Teufel mit der Liebe
Autor: Benne Schröder
Verlag: LYX Verlag
Preis: 10,- € Taschenbuch
Erscheinungsdatum: ... …mehr



Titel: In der Liebe ist die Hölle los
Reihe: Catalea-Morgenstern-Reihe; Band 1
1 In der Liebe ist die Hölle los ? 2 Zum Teufel mit der Liebe
Autor: Benne Schröder
Verlag: LYX Verlag
Preis: 10,- € Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 24.04.2017
Seitenzahl: 399


Inhalt:

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …[Quelle: LYX Verlag/Bastei Lübbe]


Über den Autor:

Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München. [Quelle: Bastei Lübbe]

Erster Satz:

Der Cappuccino schmeckte wie ein Capuccino nun einmal schmeckte, wenn er aus abgestandenem Filterkaffee und Milchschaum, der wie billiger Styropor aussah, zusammengebastelt worden war.

Meine Meinung:

Cover:
Das Cover finde ich echt toll. Das schwarz und das pink mit den kleinen weißen Bildchen heben sich super voneinander ab und es passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Schreibstil:

Die Geschichte ist in einem schönen, locker leichten Schreibstil aus der Sicht von Catalea geschrieben. Es ist alles wunderbar bildhaft und lebendig beschrieben, sodass ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Zwischendurch gab es immer mal wieder Ausschnitte in der dritten Person, die den Teufel begleiten und ab und an gab es auch Auszüge aus dem Ratgeber für die Toten. Das fand ich zwischendurch eigentlich ganz witzig.

Charaktere:

Die Charaktere waren alle super detailreich ausgearbeitet und hatten alle ihre Daseinsberechtigung. Die Protagonistin Catalea Morgenstern ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist einfach unheimlich cool, taff, frech und schlagfertig. Timur Vargas, den Eisblock, fand ich auch wahnsinnig toll. Ihn habe ich auch total in mein Herz geschlossen. Den Teufel mochte ich am Anfang gar nicht, am Ende fand ich ihn aber irgendwie doch ganz okay. Kitty, die Verrückte, war irgendwie echt unterhaltsam und auch sie mochte ich auf ihre Art und Weise sehr gerne. Evangelista konnte ich gar nicht ausstehen, die war mir irgendwie sofort unsympathisch. Genauso ging es mir mit Cataleas Bruder Augusto, den mochte ich einfach gar nicht.

Story:

Eine richtig schöne Geschichte mit einem etwas holprigen Start, aber dafür einer fantastischen zweiten Hälfte. Ich war eigentlich sofort in der Geschichte gefangen und fand sie auch gleich richtig gut. Catalea war mir sofort sympathisch und dadurch fiel mir der Einstieg sehr leicht. Es wurde auch recht schnell richtig spannend und es gab ein Geheimnis, was ich unbedingt lösen wollte. Viele offene Fragen galt es zu klären. Auch der Humor fehlte in der Geschichte nicht und war für mich eigentlich durchweg vorhanden. Die Sprüche, die sich Timur und Catalea an den Kopf warfen waren sehr lustig und unterhaltsam. Ich musste des Öfteren Seitenlang schmunzeln. Die erste Hälfte des Buches fehlte mir aber irgendwie die ganze Zeit das gewisse Etwas. Es entwickelte sich eine Liebesgeschichte, wo mir aber ein bisschen die Emotionen fehlten und die Spannung ging zwischendurch auch ein klein wenig bergab. Dann aber in der zweiten Hälfte wurde es auf einmal wieder richtig spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das was mir in der ersten Hälfte gefehlt hatte, kam in der Zweiten mit voller Wucht. Die offenen Fragen und Geheimnisse wurden gelüftet und es gab einige Schocks und Überraschungen. Ich hatte zwar die ganze Zeit schon so etwas in der Art vermutet, aber dennoch war es für mich ein kleiner Schock, wie sich das Ganze dann zusammensetzte. Das Ende fand ich echt schön und ich bin schon ein wenig traurig, dass die Geschichte um Catalea erst einmal rum ist.


Fazit:

Eine richtig schöne Geschichte mit viel Spannung, Überraschungen und Schocks, die aber ein paar Emotionen mehr vertragen hätte. Ich vergebe hier 4 von 5 Sonnen und freue mich sehr auf Band 2.



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carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 10.05.2017

Herz in Gefahr

Sieht man Catalea Morgenstern auf der Straße, könnte man sie für eine ganz normale 25jährige junge Frau halten. Eine Frau, die mitten im Leben steht, studiert und gerade von ihrem Freund verlassen wurde.

Doch ... …mehr

Sieht man Catalea Morgenstern auf der Straße, könnte man sie für eine ganz normale 25jährige junge Frau halten. Eine Frau, die mitten im Leben steht, studiert und gerade von ihrem Freund verlassen wurde.

Doch Catalea ist leider nicht so normal. Sie verbirgt einige Geheimnisse, die schon bei ihrem Nachnamen anfangen. Dieser wurde eingedeutscht, denn „Luzifer“ ist wahrlich kein schöner Nachname und dennoch ist er passend. Denn Catalea ist die Tochter des Teufels und damit ein Halbblut.
Diese Kombination macht es Catalea so schwer im Leben. Sie möchte nichts anderes sein, als eine ganz normale junge Frau, nicht die Tochter des Teufels und erst recht möchte sie nicht für ihn arbeiten. Doch ihr bleibt keine andere Wahl und so tritt sie ihre Stelle als Todeshändlerin in der „Firma“ an.

Doch dann geht alles schief. Bei einem Auftrag trifft sie auf Alexander Weiß, dem Erben eines Hauses der Hölle. Das wäre noch nicht das Problem, würde Alexander nicht direkt vor ihren Augen ermordet werden und sie plötzlich zur Tatverdächtigen werden. Immerhin war sie am Tatort und ihre Fingerabdrücke sind auf der Mordwaffe. Ehe sie es sich versieht, wird sie gejagt, von der Polizei aber auch von den Mitgliedern der Häuser der Firma.

Catalea bleibt nur die Flucht und die Hoffnung, den Mord auf eigene Faust aufklären zu können, aber wem kann sie jetzt noch trauen?

Der Roman entpuppte sich genau als das, was ich mir vom Cover und von der Kurzbeschreibung her erwartet habe – als eine witzige, unterhaltsame Geschichte, getränkt mit schwarzem Humor. Catalea ist eine sehr sympathische, wenn auch manchmal recht tollpatschige und leicht naive junge Protagonistin. Sie kämpft sehr mit ihrer Zugehörigkeit zu den zwei Welten, möchte dabei eigentlich weniger mit der „Firma“ zu tun haben. Doch leider ist diese Welt ein Teil von ihr.

Sehr plastisch beschreibt der Autor nicht nur Catalea, auch andere Figuren gewinnen nach und nach an Gestalt und selbst die Umgebung, wird im Kopfkino sichtbar. Wehrt sich Catalea noch zunächst gegen den Totenanwalt Timur, der ihr helfen und sie beschützen soll, beginnt es schon bald zwischen den beiden zu knistern und ein Hauch von Erotik zieht in das Buch ein.

Catalea verändert sich mit Voranschreiten der Geschichte, ebenso wie Timur, was mir sehr gut gefallen hat. Bekämpfen sie sich erst gegenseitig, bilden sie bald eine Einheit, die einem schnell an Herz wächst.

Für ein wenig Auflockerung sorgen kleine Ausschnitte aus dem „Ratgeber für die Toten. 783. Auflage, Verlag der Finsternis“, die mit „repräsentativen Erhebungen“ einen kleinen Einblick in das gewähren, was eine Seele nach ihrem Tod in der „Firma“ zu erwarten hat.

Fazit:
Flüssiger Schreibstil, gepaart mit Spannung, Dramatik, aber auch einem Hauch von knisternder Erotik, lassen den Leser eintauchen in eine fremde Welt, die man so eigentlich nicht betreten möchte.

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Autor

Benne Schröder

Benne Schröder - Autor
© Marcel Repmann

Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München.

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