Verliebt in Mr. Daniels
 - Brittainy C. Cherry - Taschenbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99

Lyx
Taschenbuch
Liebesromane
384 Seiten
ISBN: 978-3-8025-9918-7
Ersterscheinung: 04.05.2016

Verliebt in Mr. Daniels

Übersetzt von Barbara Först

(16)

Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!

Dieses Produkt bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen:

Rezensionen aus der Lesejury (16)

Stephie2309 Stephie2309

Veröffentlicht am 05.05.2017

Ein lesenswerter New Adult Roman, der vor allem durch sympathische Figuren und einen tollen Schreibstil überzeugen kann.

Verliebt in Mr. Daniels ist ein gelungener und vor allem sehr romantischer New Adult Roman, der sich ab und an allerdings sehr nahe an der Kitsch-Grenze bewegt und daher manchmal fast ein bisschen zu viel ... …mehr

Verliebt in Mr. Daniels ist ein gelungener und vor allem sehr romantischer New Adult Roman, der sich ab und an allerdings sehr nahe an der Kitsch-Grenze bewegt und daher manchmal fast ein bisschen zu viel des Guten ist. Dafür ist Brittainy C. Cherry im Hinblick auf die intimen Momente eher zurückhaltend. Insgesamt gibt es nur sehr wenige Sexszenen und nicht alle werden ausführlich beschrieben, meistens brechen diese Szenen nämlich schon vorher relativ früh ab.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Ashlyn und Daniel, wodurch man sich in beide Protagonisten stets sehr gut hineinversetzen kann und weiß, wie sie sich fühlen und was sie für den jeweils anderen empfinden.

Man kann sich von Anfang an gut mit Ashlyn identifizieren, insbesondere wegen ihrer Liebe zu Büchern, und sowohl den Schmerz über den Verlust ihrer Schwester als auch die Wut auf ihre Mutter wegen deren abweisenden Verhaltens gut nachvollziehen. Man nimmt es ihrer Mutter sehr übel, dass sie ihre Tochter in dem Glauben fortschickt, sie nicht mehr sehen zu wollen. Es gibt im Endeffekt zwar einen guten Grund dafür, den hätte sie Ashlyn jedoch ruhig sagen können, schließlich ist sie bereits neunzehn und somit längst kein Kind mehr.

Auf ihren Vater Henry ist sie ebenfalls zunächst nicht gut zu sprechen, da er sich bisher nie wirklich um sie gekümmert hat und sie einander daher kaum kennen. Durch den Umzug zu ihm findet sie sich auf einmal in einer neuen Patchwork-Familie wieder, die nach außen zwar perfekt scheint, innen aber genauso mit Problemen zu kämpfen hat wie jede andere. Sie lernt zwei neue (Stief-)Geschwister kennen, mit denen sie sich bald anfreundet, obschon sie die verstorbene Gabby natürlich niemals ersetzen können. Ryan und Hailey wachsen dem Leser trotz ihrer Fehler schnell ans Herz und man fühlt mit ihnen.

Ryan ist homosexuell, was bisher allerdings nur seine Geschwister wissen, weil er sich vor der Reaktion seiner streng religiösen, um nicht zu sagen fanatischen, Mutter fürchtet, die ihm zudem noch die Schuld am Tod seines Vaters gibt. Wenn es also eine Figur innerhalb dieses Romans gibt, die man hasst, dann ist sie es. Rebeccas Glaube grenzt schon an Geisteskrankheit, wenn man bedenkt, was sie ihrem Sohn alles unterstellt. Es zerreißt einem fast das Herz, wie sehr Ryan darunter leidet sich ihretwegen nicht outen zu können bzw. dass ausgerechnet sie ihm permanent das Gefühl gibt, etwas würde mit ihm nicht stimmen, obwohl er ein toller Mensch ist, der eben einfach nur auf Jungs steht.

Hails hat ihr Herz hingegen einem Jungen geschenkt, der sie absolut nicht verdient hat, hört diesbezüglich aber leider weder auf Ryan noch auf Ashlyn, da sie unsinnigerweise glaubt ohne Theo für immer allein zu bleiben und deshalb sogar versucht sich für ihn zu ändern. Mehr als einmal würde man sie nur zu gern in die entgegengesetzte Richtung schubsen, doch sie muss wohl einfach ihre eigenen Fehler machen und lernt dann hoffentlich daraus.

Die Beziehung zwischen Henry und Ashlyn ist anfangs noch sehr schwierig und von Befangenheit geprägt. Ihm ist durchaus bewusst, dass er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, er bereut diese und will sie wiedergutmachen, er weiß nur nicht wie. Er glaubt nach all den Jahren kein Recht mehr zu haben sich als Vater aufzuspielen und zum Beispiel zu kontrollieren, wann sie das Haus verlässt oder wo sie abends hingeht, was bei Ashlyn wiederum den falschen Eindruck von Gleichgültigkeit und Desinteresse erweckt. Ihr Verhältnis bessert sich erst als Henry seine Vaterrolle richtig annimmt und die 19-Jährige wie eine Tochter behandelt, ob es ihr gefällt oder nicht. Genau so sollte es sein und sogar Ashlyn findet das schließlich gut.

Daniel hat in der Vergangenheit ebenfalls große Verluste erlitten, angefangen bei der Ermordung seiner Mutter, dem anschließenden Aufenthalt seines kleinen Bruders im Gefängnis bis hin zum Tod seines Vaters. Zu seinem Bruder Jace, dessen kleinkriminelle Machenschaften der Grund für den Mord an ihrer Mutter waren, hat er dementsprechend ein sehr kompliziertes Verhältnis. Während dieser sich selbst die Schuld gibt und nach seiner Entlassung auf Rache sinnt, macht Daniel ihn nicht dafür verantwortlich und will das Vergangene einfach nur hinter sich lassen um weiterzuleben. Er liebt seinen Bruder und wünscht sich lediglich, dass er endlich clean wird und es bleibt.

Ihre gemeinsame Liebe zu Shakespeare, aus dessen Werken man im Buch viele schöne Zitate findet, verbindet sie ebenso wie die erlittenen Verluste. Weder Daniel noch Ashlyn haben diese bislang richtig verarbeitet, aber zusammen können sie sich dabei helfen ihre Trauer zu überwinden. Sie verstehen besser als jeder andere, was in ihnen vorgeht. Sie geben einander Halt, spenden sich Trost und bringen sich, was am wichtigsten ist, gegenseitig zum Lachen. Obendrein ermuntert er sie dazu auch ohne Gabby an ihrem Traum Autorin zu werden festzuhalten und weiter an ihrem Roman zu schreiben.

Wie es typisch für solche Geschichten ist, lernen Ashlyn und Daniel sich natürlich außerhalb der Schule kennen und empfinden bereits etwas füreinander als sie später schockiert feststellen, dass er ihr Lehrer und sie seine Schülerin ist. Anfangs sind sie entschlossen ihre Beziehung deshalb nicht weiter zu vertiefen, denn ein solches Verhältnis ist selbstverständlich verboten und könnte ihn in große Schwierigkeiten bringen. Ihre Gefühle lassen sich allerdings nicht mehr im Keim ersticken und sind bereits zu stark um sie einfach zu ignorieren.

Das ist jedoch nicht das einzige Hindernis, das es im Verlauf der Handlung zu überwinden gilt. Sie müssen ihre Verbindung andauernd geheim halten, können keine Dates in der Öffentlichkeit haben und nie Händchenhalten, was das Ganze nicht unbedingt leichter macht. Wer sie erwischt, könnte ihnen nämlich jederzeit mit der Enthüllung ihres Geheimnisses drohen und sie damit erpressen. Überdies will er sie auch durch seinen Bruder nicht unnötig in Gefahr bringen.

Ihre Geschichte ist infolgedessen durchgängig fesselnd und man will stets wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Stellenweise ist sie zudem ausgesprochen traurig und sehr emotional, weil man oft nicht weiß, ob es für ihre Beziehung noch Hoffnung gibt. Ashlyn selbst fasst es einmal sehr treffend zusammen: Sie hat sich in den richtigen Mann zur falschen Zeit verliebt. Während Daniel für Ashlyn vielleicht sogar alles andere aufgeben würde, liebt sie ihn viel zu sehr um das tatsächlich zuzulassen. Sie weiß schließlich genau, was ihm das Haus, sein Beruf und seine Band bedeuten. Außerdem muss sie erst einmal herausfinden, wer sie überhaupt ohne Gabby ist – und ohne Daniel.

Darüber hinaus wird man mit vielen Schicksalsschlägen und Verlusten konfrontiert, zum Teil schon vor Beginn der eigentlichen Geschichte bzw. in der Vergangenheit der Figuren, teilweise noch im späteren Verlauf des Geschehens. Vor allem der unerwartete Todesfall mittendrin trifft einen sehr, da man diese Figur gut kannte und bereits sehr lieb gewonnen hatte.

Anlass zur Kritik gibt lediglich der Umstand, dass all die Unglücksfälle zusammengenommen doch etwas zu viel des Schlechten für gerade einmal zwei Familien zu sein scheinen, wodurch ein paar Ereignisse übertrieben dramatisch wirken.

Positiv hervorzuheben ist im Gegensatz dazu die Art, auf die Gabby von ihrer Schwester Abschied nimmt bzw. die es vielmehr ihrer Schwester ermöglichen soll sich langsam von ihr zu lösen. Genau wie bei P.S. Ich liebe dich hinterlässt auch Gabby ihrer Schwester nämlich ein paar schöne, lustige sowie ergreifende Briefe, zusammen mit einer Liste von Dingen, die Ashlyn tun soll, bevor sie stirbt und nach deren Erfüllung sie jeweils einen der Briefe öffnen darf. Diese sind natürlich nummeriert und auf die entsprechende Aufgabe zugeschnitten. Einige sind witzig, andere traurig – wie die Aufgaben und das Leben selbst. Von „Küsse einen Fremden“ und „Habe Sex in einem Auto“ bis hin zu „Vergib Henry“ und „Finde neue Freunde“ ist alles dabei. Manche Briefe sind sehr kurz und bringen einen zum Schmunzeln, andere dagegen direkt zum Weinen. Dem Leser ermöglicht die Autorin dadurch Ashlyns Zwillingsschwester trotz ihres Ablebens wenigstens ein bisschen kennenzulernen.

Am Schluss geht dann auf einmal alles recht schnell, der Ausgang ist aber insgesamt sehr zufriedenstellend und erneut überaus romantisch. Das Ende ist wirklich schön, passt wunderbar zur Geschichte und zaubert einem nach einer Achterbahn der Gefühle wieder ein Lächeln aufs Gesicht.

Erwähnenswert ist abschließend noch der wundervolle Schreibstil von Brittainy C. Cherry, der definitiv aus der Masse heraussticht. Manche Sätze waren so schön, dass man sie gleich mehrmals lesen musste. Nur an der Übersetzung gibt es leider eine Kleinigkeit zu bemängeln. Nach der häufigen Verwendung zu urteilen, zum Teil sogar kurz hintereinander, ist „feixen“ anscheinend ein Lieblingswort der Übersetzerin. Zumindest tauchte es so oft auf, dass es irgendwann den Lesefluss negativ beeinträchtigte, da einem das Wort nicht dermaßen geläufig ist, dass man es ständig erwarten würde.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Haihappen_Uhaha Haihappen_Uhaha

Veröffentlicht am 01.04.2017

Schön, leider nichts neues

Handlung:
Müsste eigentlich den meisten bekannt sein. Ashlyn verliert ihre Zwillingsschwester, worauf sie zu ihrem Vater und seiner neuen Familie zieht. Dort lernt sie am ersten Abend den Musiker Daniel ... …mehr

Handlung:
Müsste eigentlich den meisten bekannt sein. Ashlyn verliert ihre Zwillingsschwester, worauf sie zu ihrem Vater und seiner neuen Familie zieht. Dort lernt sie am ersten Abend den Musiker Daniel kennen und es knistert gewaltig zwischen den beiden. Als sie jedoch nach dem Wochenende an ihre neue Schule kommt, entpuppt sich Daniel als ihr neuer Lehrer und das Chaos beginnt. Was tun, wenn eine Liebe zwischen Seelenverwandten verboten ist?

Meinung:
Ich liebe Lehrer- Schülerinnen Geschichten. Schon immer! Muss aber sagen, dass es hier um sehr viel mehr geht, als nur eine verbotene Liebesgeschichte. Das Buch ist voller Trauer, Tod, Verlust, das Vergeben und zu sich finden. Richtig dramatisch und voller Emotionen.
Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, Ashlyn und Daniel. Zu Beginn jedes Kapitels finden wir ein Zitat, dass von Daniels Band stammt.
Unsere Protagonistin Ashlyn ist ein typisches Teenagermädchen, das man in solchen Storys findet. Sie ist anders als die Mehrheit der Schüler. Klug, liebt Shakespeare, liest viel und steht nicht auf Partys, also recht anständig, was sie ja auch für Daniel so interessant macht. Dennoch ist sie etwas trotzig.
Er ist natürlich der Traummann schlechthin. Gutaussehend, cool, spielt in einer Band, recht reif für sein Alter, eher der nachdenkliche Typ und hat auch noch eine dramatische Vergangenheit. Dann ist er auch noch nicht viel älter als Ashlyn. Also alles perfekt. Die Nebencharaktere sind da um einiges interessanter. Ryan und Hails sind die neuen Stiefgeschwister von Ashlyn. Ryan der wilde, witzige, süße Typ, der einfach jeden um den Finger wickeln kann. Hails, etwas naiv, mit wenig Selbstwertgefühl, aber liebenswert. Ryan mochte ich am liebsten.

Der Plot der Story war eigentlich recht gut gemacht und durchgehend spannend, abwechslungsreich, aber auch kein Pageturner. Ich habe es wirklich gern gelesen, es hat mich auch sehr berührt, aber ich hatte kein Problem damit es auch mal aus der Hand zu legen. Das Thema Tod und Verlust war auch so präsent, das die Liebesgeschichte dann eher in den Hintergrund gerückt ist. Es war auch irgendwie nichts neues. Ich hätte gern mal eine Lehrer- Schülerinnen Geschichte gelesen, in der sie sich später verlieben und nicht schon vorher, wie auch schon bei „Layken & Will“. Es war emotional, aber für mich „toMuch“ vor allem was gleich im Prolog passiert. Die ganze Hintergrundgeschichte von Daniel war mir nicht authentisch genug und zu viel konstruiertes Drama. Ich habe mehr Geheimnisse und geheime Treffen erwartet. Was eben zu dieser „verbotenen Liebe“ gehört. Die Trauer von Ashlyn war gut dargestellt. Auch die Briefidee und die Liste, die Ashlyn hatte fand ich toll.
Das Besondere waren eigentlich die Liebe zu Shakespeare an den beiden. Sonst fand ich zwar die Protagonisten nicht schlecht, aber auch nicht besonders.

Fazit: Eine verbotene Liebesgeschichte mit viel Drama und dem Thema Verlust. Lesenswert, unterhält gut, jedoch nichts neues, geht ein wenig in den „New Adult“ Bereich.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Weinlachgummi Weinlachgummi

Veröffentlicht am 05.03.2017

.........

*Kurzmeinung*

Nachdem ich Wie die Luft zum Atmen gelesen und geliebt habe. Wollte ich gleich noch ein weitere Buch der Autorin lesen.

Vielleicht hätte ich zuerst Verliebt in Mr. Daniels lesen sollen ... …mehr

*Kurzmeinung*

Nachdem ich Wie die Luft zum Atmen gelesen und geliebt habe. Wollte ich gleich noch ein weitere Buch der Autorin lesen.

Vielleicht hätte ich zuerst Verliebt in Mr. Daniels lesen sollen und danach dann Wie die Luft zum Atmen, denn dann hätte eine Steigerung stattgefunden. So hatte ich leider einiges zu kritisieren, nicht wirklich Schlimmes. Aber da ich immer im Hinterkopf hatte, wie umwerfend sie es kann, war ich viel kritischer als sonst. Deswegen versuche ich auch etwas Abstand zu nehmen und die Bücher getrennt voneinander zu bewerten.

Außerdem sind die wirklich wichtigen Dinge im Leben nie leicht,
sondern schwer, schmerzhaft und rau.
Deshalb ist es ja so lohnend, das Ziel zu erreichen.
Seite 75

Den auch mit diesem Buch hat die Autorin eine sehr berührende Geschichte geschaffen. Die Protagonistin ist 19 Jahre alt und somit noch nicht so gefestigt. Manchmal wirkt sie doch sehr jugendlich. Daniel ist gerade 21 Jahre alt, aber schon Lehrer. Beide sind für das, was sie schon durchmachen mussten sehr jung. Hier gibt es jede Menge Tod. Da hat es die Autorin in meinen Augen übertrieben. Klar Menschen werden krank und Unfälle passieren, aber hier treffen sie gewallt aufeinander. Da es so gewollt wirkte, konnte mich das Buch lange nicht richtig berühren, doch gegen Ende flossen dann doch die Tränen.Von der Wortwahl her ist es wieder etwas ganz besonders. Es gibt so einige wunderschöne Sätze. Die Autorin hat es einfach drauf, sehr viele Emotionen in Sätze zu legen. Diese Lehrer und Schülerin Sache fand ich schon bei Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover sehr interessant. Für mich ist ein ausgebildeter Lehrer mit 21 Jahren zwar etwas befremdlich, aber wenn es möglich ist, passt es.

Du verdienst es, der Refrain in meinem Lieblingssong zu sein.
Die Widmung in meinem Lieblingsroman
Seite 245

Wenn ich die beiden Bücher der Autorin miteinander vergleiche, wirkt Verliebt in Mr. Daniels in vielerlei Hinsicht, wie die kleine Schwester von Wie die Luft zum Atmen. In diesen Roman hat die Autorin in meinen Augen zu viel rein gepackt. Es geht um das Thema Trauerbewältigung, Zwillinge, Musiker und Schriftsteller, Schüler Lehrer Beziehung, Religion, Homosexualität, Drogen, Mord, 2 bis 3 Autounfälle, Krebs, Familie. Und ich habe bestimmt noch was vergessen. Das waren mir zu viele unterschiedliche Thematiken. Dafür ist ihr Sprachstil aber ganz großes Kino.

Fazit:
Kommt für mich leider nicht an Wie die Luft zum Atmen ran.
Meine Erwartungen waren aber auch sehr hoch, hätte ich dieses Buch zuerst gelesen, wäre mein Urteil bestimmt besser ausgefallen.
Die Wortwahl der Autorin ist schön poetisch und die Taschentuch Momente kommen nicht zu kurz.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

The-infinite-bookshelf The-infinite-bookshelf

Veröffentlicht am 11.02.2017

Lesehighlight

Klappentext
Als ihre Zwillingsschwester Gabby stirbt, kommt Ashlyn Jennings' Leben von einem Tag auf den anderen zum Stillstand. Nicht nur hat sie den wichtigsten Menschen auf der ganzen Welt für immer ... …mehr

Klappentext
Als ihre Zwillingsschwester Gabby stirbt, kommt Ashlyn Jennings' Leben von einem Tag auf den anderen zum Stillstand. Nicht nur hat sie den wichtigsten Menschen auf der ganzen Welt für immer verloren, ihre überforderte Mutter schickt sie auch noch zu ihrem leiblichen Vater, den Ash nur von Geburtstagskarten und unbeholfenen Anrufen zu Weihnachten kennt. Angekommen in Wisconsin, droht ihr das Leben mit jedem Tag ein Stückchen mehr zu entgleiten, und alles, was ihr in der neuen Familie Halt gibt, ist eine Schatzkiste voller Briefe, die Gabby vor ihrem Tod an Ash geschrieben hat - sowie eine Liste von Dingen, die Ash erledigen muss, bevor sie einen von Gabbys Briefen lesen darf. Obwohl Ash allein nie den Mut dazu gefunden hätte, landet sie - fest entschlossen, den Punkt >>Tanz auf der Theke<< zu erfüllen - eines Abends in einer kleinen Bar - und lernt den Musiker Daniel Daniels kennen. Seine Stimme klingt wie Honig, und jeder Blick aus seinen leuchtend blauen Augen macht ihr Hoffnung, das Edgewood vielleicht doch nicht der schlimmste Ort auf der Welt ist. Ash verliebt sich Hals über Kopf in Daniel - und verliert erneut den Boden unter den Füßen, als sie ihm am nächsten Morgen wiederbegegnet: Er ist Mr. Daniels, ihr neuer Englischlehrer!




Meine Meinung
Hier muss ich mich erst einmal bei der lieben Jessy von MelodyOfBooks bedanken, denn dieses Buch ist bei mir eingezogen, weil sie so sehr darüber geschwärmt hat :)


In diesem Buch geht es um Ashlyn, die nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester von ihrer Mutter zu ihrem leiblichen Vater geschickt wird. Ihren leiblichen Vater den sie nicht wirklich kennt und auf den sie stink sauer ist. Dementsprechend ist natürlich auch ihre Laune, doch die ändert sich als sie eines Abends den Musiker Daniel in einer Bar kennen lernt. Die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen, doch am nächsten Morgen dann das böse Erwachen, Daniel Daniels ist Ashlyns Englischlehrer. Wie die beiden damit umgehen, und was es sonst noch für Probleme in Ashlyns Leben gibt, das müsst ihr selbst lesen :)

Bei diesem Buch kann ich wirklich sagen, dass ich alle Charaktere lieben gelernt habe.
Ashlyn ist zu beginn des Buches einfach nur traurig, denn sie hat gerade ihre Zwillingsschwester verloren und wird von ihrer Mutter abgeschoben. Auch ihrem Vater und seiner Familie gegenüber empfindet sie zu Beginn nur Wut. Doch dann lernt sie Daniel kennen und beginnt sich zu öffnen. Sie redet über ihre Schwester und auch zu ihren neuen Geschwistern baut sie eine starke Bindung auf, was ich sehr schön finde. Sie wird im Laufe der Geschichte immer wieder von Trauer überwältigt aber ihre Freunde, Daniel und die Briefe ihrer Schwester, helfen ihr immer wieder aus dem Loch der Trauer raus. Ashlyn lernt zu lieben und gibt für ihre Liebe alles.
Auch Daniel ist von Trauer geprägt, denn auch er hat sein Laster aus der Vergangenheit mit sich herum zu tragen und auch er findet in Ashlyn jemanden der ihn auffängt und aufbaut. Um so erschütterter war er als er herausfand, dass sie seine Schülerin ist.
Die Beziehung zwischen Daniel und Ashlyn finde ich ganz besonders und wirklich schön. Sie sind sich gegenseitig eine riesige Stütze und führen einander zurück in ein glückliches Leben. Sie versuchen gemeinsam aufkommende Hindernisse zu überwinden.
Auch die Nebencharaktere wie Hailey und Ryan (Ashlyns Stiefgeschwister) und auch Ashlyns Vater finde ich sehr gut ausgearbeitet und einfach nur toll!

Die Geschichte wird abwechselnd aus Daniels und Ashlyns Sicht erzählt was ich sehr gut finde, denn man bekommt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Beiden und fühlt sich den beiden dadurch noch näher. Man muss einfach mit Daniel und Ashlyn mit fühlen! Es gab einige Stellen an denen man mit ihnen traurig war und es ist auch das ein oder andere Tränchen gerollt, dann gibt es aber auch wieder Stellen an denen ich einfach schmunzeln musste.
Der Schreibstil der Autorin ist poetisch und schön und leicht zu lesen. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und ist wirklich an das Buch gefesselt. Durch ihren tollen Schreibstil kann man in das Buch eintauchen und fühlt sich als ein Teil davon.

Das Cover finde ich wirklich sehr schön und auch finde ich es passend zur Geschichte. Gerade zum Anfang der Geschichte als Ashlyn noch vor dem Leben, der Liebe und vor dem Glück die Augen zu verschliessen versucht.

Alles in allem kann ich sagen, obwohl wir erst Januar haben, ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight für mich und ich werde es auf jeden Fall irgendwann noch einmal lesen. Ich kann dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen! Ihr müsst es einfach lesen :)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Maerchenbuecher Maerchenbuecher

Veröffentlicht am 30.01.2017

Verliebt in Mr. Daniels - Brittainy C. Cherry

Meine Meinung:

Um euch vorzuwarnen: Mich hat das Buch nicht ganz so umgehauen wie viele von euch.

Mir war aber von Anfang an klar, dass ich dieses Buch lesen muss, da das Buch einen mega Hype in unserer ... …mehr

Meine Meinung:

Um euch vorzuwarnen: Mich hat das Buch nicht ganz so umgehauen wie viele von euch.

Mir war aber von Anfang an klar, dass ich dieses Buch lesen muss, da das Buch einen mega Hype in unserer Zeilenspringer Gruppe ausgelöst hat als es erschienen ist. Und besser spät als nie habe ich es mir gekauft und gelesen. Auch weil ich das Genre relativ neu für mich entdeckt habe.

Das Cover ist meiner Meinung nach ein Traum! Es harmoniert einfach alles. Von der Schrift bis hin zu dem Lippenstift des Mädchens. Vielleicht liegt es auch einfach an der Autorin und dem Verlag. Das Cover des neuen Buches gefällt mir nämlich auch sehr gut. Aber zurück zum Buch.

Das war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich weiß gar nicht, ob sie vorher überhaupt schon einmal ein Buch veröffentlicht hat auf Deutsch? Ich glaube nämlich nicht. Aber gut, dass sie es getan hat, denn es ist wirklich eine tolle Geschichte für Zwischendurch. Brittainy, die Autorin, hat einen wundervollen Schreibstil, der sich im Nu weglesen lässt.

Allerdings hat die Autorin mit der Geschichte auch sehr viel Drama erschaffen. Und hier muss ich sagen, dass es mir doch an der ein oder anderen Stelle wirklich ein wenig zu viel des Guten war. Ich kam mit Ashlyn von Anfang an nicht ganz so gut klar, da sie das ganze Buch wirklich nur geheult hat. Klar, hat sie viel durchmachen müssen. Aber an der ein oder anderen Stelle im Buch habe ich gedacht, dass sie sich doch bitte jetzt einfach mal zusammenreißen könnte. Daniel hingegen ist ein toller Kerl. Schade, dass es in Wirklichkeit so wenig von den Männern gibt, die noch so mit Frauen umgehen. Daniel ist hilfsbereit, aufmerksam und liebt Ashlyn von ganzem Herzen. Das merkt man. Die beiden geben einfach ein tolles Paar ab.

Die Briefe von Gabby in dem Buch sind ein Teil, der mir besonders gut gefallen hat. Da musste ich doch ab und zu wirklich schlucken. Die Idee, dass die tote Zwillingsschwster eine Bucket List für ihre Schwester schreibt, die sie nach dessen Tod zu erledigen hat, ist unglaublich toll. Ich habe die Briefe auf jeden Fall sehr gern gehabt und ich war bisschen traurig darüber, was Ashlyn damit veranstaltet hat.

Eigentlich mag ich ja nicht so gerne Sichtwechsel, aber hier fand ich es gut mal aus Ashlyns und mal aus Daniels Sicht zu lesen. So hat man einen Einblick in die Gefühle von Beiden bekommen und konnte einige Handlungen auch besser nachvollziehen. Und das Ende: Es kommt schnell, überraschend, aber es ist auch das was ich mir für die Beiden gewünscht habe. Für mich hätte das Buch nicht schöner Enden können.


Fazit:

Wer mit viel Drama und viel Geheule umgehen kann wird das Buch wahrscheinlich noch besser bewerten als ich. Denn genau das ist der Grund weswegen es von mir einen Glue Abzug gibt. Es war nämlich trotzdem eine schöne, lockere (wenn man von dem ernsten Thema des Todes absieht) Lektüre, die man gelesen haben kann, aber nicht unbedingt muss.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Brittainy C. Cherry

Brittainy C. Cherry - Autor
© Brittainy Cherry

Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.

Mehr erfahren
Alle Verlage