Was auch immer geschieht
 - Bianca Iosivoni - Taschenbuch

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10,00

Lyx
Taschenbuch
New Adult
410 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0287-7
Ersterscheinung: 11.11.2016

Was auch immer geschieht

(36)

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder in ihr auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder ...

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Rezensionen aus der Lesejury (36)

Sarahs_Leseliebe Sarahs_Leseliebe

Veröffentlicht am 18.07.2017

Eine etwas andere Liebesgeschichte...

Als Callie in Ihren Semesterferien für drei Monate wieder nach Hause zurückkehrt um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, findet sie ihr Leben eigentlich noch ganz in Ordnung. Doch kaum in Ihrem ... …mehr

Als Callie in Ihren Semesterferien für drei Monate wieder nach Hause zurückkehrt um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, findet sie ihr Leben eigentlich noch ganz in Ordnung. Doch kaum in Ihrem Elternhaus angekommen, muss sie sich gezwungenermaßen mit ihrer Vergangenheit auseinander setzten. Dort trifft sie auf Keith, ihren Stiefbruder, den sie seit sieben Jahren nicht gesehen hat. Der Keith, der zu seinem attraktiven, ziemlich heißen Mann heran gewachsen ist- und den Callie aus tiefstem Herzen hasst, denn er ist Schuld an dem Tod ihres Vaters.

Bianca Iosivoni spricht hier ein Tabu-Thema der Superlative an: Die Liebe zwischen Stiefgeschwistern, welches immer mal wieder in Büchern behandelt wird. Hier müssen sich nicht nur die Protagonisten Callie und Keith damit auseinandersetzen, sondern auch deren Umfeld, wie Callies Schwester Holly oder ihr Stiefmutter Stella und ebenso auch der Leser.
Die moralische Gradwanderung, die dieses schwieriges Thema mit sich bringt, hat Bianca Iosivoni in diesem New Adult Roman, meines Erachtens nach, ganz gut bewältigt.

Callie ist eine Protagonistin, mit der man von Anfang an ein wenig Mitleid hat. Sie leidet sehr unter dem Verlust ihres Vaters und hat diesen noch immer nicht überwunden. Hinzu kommt diese innere Zerrissenheit von Callie, die Keith einerseits hasst, sich auf der anderen Seite aber sehr zu ihm hingezogen fühlt. Schon vor dem Tod ihres Vaters hat Callie insgeheim für Ihren Stiefbruder geschwärmt. Und diese Gefühle schlummern noch immer in ihr und werden immer stärker, je weiter die Geschichte voran schreitet.
Ich finde es schön, dass Callie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchmacht. Zu Beginn tritt sie etwas auf der Stelle und kommt nicht so richtig voran, wohingegen sie am Ende des Buches eine große Wandlung vollzieht. Sie muss sich die ganze Zeit mit sich und mit dem auseinander setzten, was vor sieben Jahren passiert ist.

Keith hingegen durchschaut man nicht gleich von Anfang an. Er ist eher der verschlossene Typ Mann und zeigt erst später, was er für Callie empfindet und was sie ihm bedeutet. Man kann am Anfang gar nicht genau sagen, was er möchte und versteht erst nach und nach seine Motive und Handlungen.

Den sehr bildhaften und illustrativen Schreibstil, den Bianca Iosivoni hier zutage legt, habe ich sehr genossen. „Was auch immer geschieht“ ist sehr lebendig und gefühlsecht aus der Sicht von Callie in der Ich-Perspektive geschrieben. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Callie, in ihre Gedanken und ihre vielen Ängste. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass dieser Einblick ein wenig einseitig war, denn es geht meistens um ihren Schmerz, weil sie ihren Vater verloren hat und den Hass, den sie deswegen auf Keith hat, der nach und nach in Zweifel in sich selbst übergeht und schließlich in Zuneigung und Leidenschaft für Keith endet.
An manchen Stellen habe ich förmlich mit Callie mitgelitten, wollte sie trösten und ihr sagen, dass alles gut wird, wenn Sie nur auf ihr Herz hört. An anderen Stellen wieder konnte ich ihre Entscheidungen und Gedanken nicht ganz nachvollziehen.
Warum Keith nicht einfach erzählt, was damals bei dem Unfall passiert ist, bei dem Callies Vater ums Leben gekommen ist, kann ich auch nicht verstehen. Es wird etwas zu einem Problem gemacht, was eigentlich gar keines ist. Das ist der einzige Punkt, der etwas Dramatik hervor bringt, an dem die Geschichte geheimnisvoll ist und mysteriös gemacht wird.

Gelegentlich plätschert die Handlung etwas vor sich hin, besonders das zweite Drittel des Buches empfand ich als ein wenig in die Länge gezogen. Mir hat meistens einfach etwas Tiefgang und die nötige Spannung gefehlt und ich hätte mir ein wenig mehr Dramatik und Knistern gewünscht.
Der Schluss des Buches ist für meinen Geschmack etwas zu sehr gewollt und erzwungen.

*Fazit:*

Bianca Iosivonis gut gelungener New-Adult Roman „Was auch immer geschieht“ ist eine etwas andere Liebesgeschichte, bei der ein schwieriges Thema behandelt wird – die Liebe zwischen Stiefgeschwistern. Es wird gezeigt wie Callie und Keith mit ihrer Liebe zueinander umgehen und wie hin- und hergerissen sie deswegen sind und wie ihre Mitmenschen und Familie damit umgehen. Es ist auch ein Buch über das Finden zu sich selbst und darüber, dass es einem gut tut ehrlich zu sich selbst zu sein.
Am Ende hat mir dennoch etwas gefehlt. Callies Gedankengänge waren nicht immer nachvollziehbar und ich denke an einigen Stellen hätte man etwas mehr aus der Geschichte herausholen können.
„Was auch immer geschieht“ bekommt von mir 3 Sterne.

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TheVanniK TheVanniK

Veröffentlicht am 07.05.2017

Schöne Geschichte

Die Geschichte an sich finde ich gut und auch der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist super toll. Bianca Iosivoni transportiert eine Menge Gefühle mit ihrem Schreibstil und ihren Worten. Außerdem lässt ... …mehr

Die Geschichte an sich finde ich gut und auch der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist super toll. Bianca Iosivoni transportiert eine Menge Gefühle mit ihrem Schreibstil und ihren Worten. Außerdem lässt sie die Geschichte da durch lebendiger wirken. Allerdings zog sich die Story an manchen Stellen in meinen Augen etwas in die Länge und auch die Protagonistin hat mich nicht überzeugt. Callie ging mir teilweise sogar sehr auf die Nerven, weil sie meiner Meinung nach bis kurz vor Ende einfach keine Entwicklung durchläuft. Auch das Ende hat mir nicht so hundertprozentig gefallen. Es stellte sich mir am Ende die Frage nach dem Warum. Warum hat der eine Charakter das gemacht, was er gemacht hat? Ich werde jetzt nicht sagen um welchen Charakter es geht, weil ich nicht spoilern möchte.
Dennoch gibt es auch Charaktere und Handlungen im Buch die mir gut gefallen haben. Ich finde gut, dass man die unterschiedlichen Gefühle zwischen Callie und Keith von Anfang spürt. Ebenfalls gefallen hat mir Keith. Er war einfach nicht der typische New Adult Typ. Er hatte etwas besonderes an sich in seiner Art und Weise. Von den Nebencharakteren haben mir Holly, Braden und Faye gefallen. Auch Parker mochte ich, obwohl man von ihm nicht so viel gelesen hat. Wer mir so absolut überhaupt nicht gefallen hat von den Nebencharakteren war der Verlobte von Faye.
Alles in allem hat das Buch von mir aber 3 Sterne bekommen, da mir die Grundidee gefallen hat und ich den Schreibstil sehr mochte. Darüber hinaus fand ich einige Stellen im Buch richtig gut.

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Bookaholicgroup Bookaholicgroup

Veröffentlicht am 02.05.2017

Was auch immer geschieht

Allgemeines:


Titel: Was auch immer geschieht
Autor: Bianca Iosivoni
Seitenzahl: 408
Preis: 10,00€
Verlag: LYX


Klappentext:

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, ... …mehr

Allgemeines:


Titel: Was auch immer geschieht
Autor: Bianca Iosivoni
Seitenzahl: 408
Preis: 10,00€
Verlag: LYX


Klappentext:

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder in ihr auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder ...


Meine Meinung


Gleich zu Beginn der Geschichte trifft Callie am Flughafen auf einen ziemlich gut-aussehenden jungen Mann.
Sie wird das Gefühl nicht los, dass sie ihn irgendwo schon einmal gesehen hat oder irgendwoher kennen sollte, vor allem weil er sie so seltsam anschaut. Aber darüber will sich Callie, die 20 jährige Medizinstudentin, jetzt keine Gedanken machen, denn sie ist auf dem Weg nach Hause, wo ihre Schwester und ihre Stiefmutter schon sehnsüchtig auf sie warten.
Doch die nächste Begegnung mit dem jungen Mann lässt nicht lange auf sich warten.
Plötzlich steht er vor ihr, in ihrem Haus und Callie versteht die Welt nicht mehr, bis sich herausstellt, dass es sich bei dem Mann um ihren Stiefbruder Keith handelt, den sie abgrundtief hasst, denn er ist verantwortlich für den Tod von ihrem Vater.

Als Callie realisiert, dass sie jetzt 3 Monate zusammen mit Keith unter einem Dach wohnen muss, will sie eigentlich nur noch weg, aber sie hat es ihrer kleinen Schwester Holly versprochen, den Sommer über zu bleiben.
Und so beginnt ein Sommer, der in Callie verschiedene Gefühle auslöst.
Sie trifft alte Freunde wieder, sie verbringt viel Zeit mit ihrer Schwester und auch mit ihrer Stiefmutter Stella versteht sie sich ausgesprochen gut.
Nur mit Keith hat sie da so einige Probleme... Sie hasst ihn, und das würde sich niemals ändern, davon ist sie fest überzeugt.
Wenn er nur nicht so heiß aussehen würde, und nicht immer wieder diese anzüglichen Bemerkungen fallen lassen würde...

Mir hat das Buch ab Seite 1 total gut gefallen und ich konnte und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen (Deshalb war ich manchmal um 3.00 Uhr noch wach;)).
Der Schreibstil ist einfach so frisch und abwechslungsreich, sodass es nie langatmig oder langweilig wird...
Der Fakt, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde sorgt dafür, dass man sich mega gut in Callie hineinversetzen kann und man echt gut nachvollziehen kann, wieso sie handelt, wie sie handelt.

Callie ist eine wirklich liebenswerte Person und ihre Abneigung gegenüber Keith ist verständlich. Sie vermisst ihren Dad und ihre Mutter, die auch früh gestorben ist, und hat oft mit Panikattacken zu kämpfen.
Trotzdem tut mir Keith manchmal etwas Leid, wenn er Callies Launen ausgesetzt ist, aber er weiß sich in bestimmten Situationen eigentlich recht gut zu helfen ;)
Beide haben sehr viel erlebt in ihrem Leben und gehen auf ihre eigene Weise damit um.
Besonders gut gefällt mir aber, dass diese Bedrückt- und Traurigkeit nicht immer im Vordergrund stand, sondern dass das Buch trotzdem noch eine lustige und glückliche Geschichte ist.


Die Personen und die Umgebung wird detailreich beschrieben, und man hat wirklich die ganze Zeit das Gefühl selbst dort zu sein.
Man spürt die Spannungen zwischen Callie und Keith und kann nicht anders als mitzufiebern!

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne "New Adult" liest :)


Bewertung:

Da mich die Geschichte von Anfang hat begeistern konnte, die Charaktere einfach einzigartig waren und ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte, gebe ich diesem Buch

⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne

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Friederike221b Friederike221b

Veröffentlicht am 01.05.2017

Liebe war nie Teil des Plans gewesen ...

In dieser Rezension geht um eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Dieses Buch hat sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der gerne New Adult liest und sich ein ... …mehr

In dieser Rezension geht um eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Dieses Buch hat sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der gerne New Adult liest und sich ein bisschen mehr als das ständige College-Gedudel wünscht.

INHALT:
Callie Robertson ist mit ihrem Leben ganz zufrieden. Eigentlich. Wäre da nicht die verbockte Klausur in Biochemie am College und der ihr bevorstehende Sommer in ihrer Heimatstadt. Zur Abschlussfeier ihrer jüngeren Schwester kehrt sie zurück und sieht sich mit all den schönen und traurigen Dingen konfrontiert, die sie eigentlich nur vergessen wollte. Aber wie das mit Problemen so ist, wollen sie sich nicht vergessen lassen und kommen immer wieder, bis man ihnen entgegen tritt.

HANDLUNG:
Diese Geschichte ist sehr viel mehr als der typische New Adult Roman, den jede zweite Autorin schreibt. Der Konflikt ist keine Ausrede um die Eroberung anzustiften und es dreht sich nicht nur um Callie. In dieser Geschichte finden sich sowohl die typischen New Adult Elemente wie College, Love-Hate-Relationships und traurige Vergangenheit wider, aber eben auch eine wunderbar ausgearbeitete Familie mit all ihren Macken, eine ebenso liebenswerte wie nervige Kleinstadt und eine gute Portion Bodenständigkeit.
Im Verlauf der Handlung wird mehr als nur ein Konfliktthema angesprochen und zudem auch Themen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienen und über die man nachdenken sollte.

Der große Knackpunkt ist die Frage ob Beziehungen zwischen Stiefgeschwistern ein Problem ist. Damit müssen sich nicht nur die beiden Hauptpersonen auseinandersetzen, sondern auch ihr Umfeld und der Leser demzufolge gleich mit. Für mich hat Bianca Iosivoni dieses "Problem" super gelöst und weist damit auf eine Toleranzfrage hin, die sich jeder mal stellen sollte.

Zudem ist nicht alles wie es am Anfang scheint und Callie muss sich fragen ob ihre Gefühle wirklich begründet und berechtigt sind. Oder ob sie nicht jemandem Unrecht tut.

SCHREIBSTIL:
An diesem Buch hat mir alles gut gefallen. Und der Schreibstil ist dabei ein ganz wichtiger Faktor. Denn immerhin ist er die Stimme, die uns in die Geschichte entführt. Und das hat die Autorin meiner Meinung nach super gemeistert. Als Leser folgt man Callie und erlebt alles aus ihrer Perspektive, wodurch man nicht nur ihre Sicht der Dinge erlebt, sondern auch in denselben Schritten wie sie die Vergangenheit entwirrt. Es bleibt dadurch bis zum Schluss spannend.
Außerdem ist Callie eine sehr sympathische Protagonistin, da sie frech, charmant und bodenständig ist; aber auch sehr emotional und sie schleppt da ein ganz schönes Päckchen an Problemen mit sich herum.

REALISTIK:
Was Was auch immer geschieht für mich so von anderen Büchern unterscheidet, ist, dass es sich auch auf die anderen Personen in der Geschichte konzentriert. So haben Callies Schwester und Mutter eben keine kleinen Nebenrollen, sondern sind essentiell wichtig für den Verlauf und sind auch noch wunderbar ausgearbeitet. Ich habe das Buch zweimal gelesen und auch beim zweiten Mal konnten mich die Figuren alle überzeugen. Ich hatte hier weniger das Gefühl eines normalen New Adult Romans, sondern eher eines sehr modernen Familiendramas. Und Drama gibt es wirklich. Aber das ist auch gut, denn so spielt das Leben. Nichts wirkte aufgesetzt oder unrealistisch, sondern folgte einem ganz natürlichen Fluss an Geschehnissen.
Ich habe mich in dieser Welt wunderbar zuhause gefühlt und kann es gar nicht erwarten mit der ersten Seiten zurückzukehren.

FAZIT:
Lest dieses Buch! Wenn euch normale Collegegeschichten zum Hals raushängen, dann lest Was auch immer geschieht. Das ist für mich ein fünf Sterne Buch, weil es die Familie oder Freunde eben nicht horrifiziert oder ähnlich schlecht darstellt. Weil die Figuren alle stark und schwach sein können und weil es in einer absolut nachvollziehbaren Welt spielt. Ich liebe die Blackwood-Robertsons und ihre wunderbare Gemeinschaft.

Bis zum nächsten Buch, eure Friederike!

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afterreadbooks afterreadbooks

Veröffentlicht am 19.04.2017

Mein erstes und auch garantiert nicht letztes Buch von Bianca Iosivoni

Das einzige Buch, welches ich auf der Messe gekauft habe, habe ich nun gelesen. Eigentlich hatte ich es mir auf der Messe nur gekauft, da ich es sofort unterschreiben lassen konnte. Meine Meinung zu dieser, ... …mehr

Das einzige Buch, welches ich auf der Messe gekauft habe, habe ich nun gelesen. Eigentlich hatte ich es mir auf der Messe nur gekauft, da ich es sofort unterschreiben lassen konnte. Meine Meinung zu dieser, etwas anderen Liebesgeschichte kannst du nun lesen:

Das Cover des Buches hat mich schon von Anfang an sehr angesprochen und ich wollte dieses Buch auch schon so lang lesen. Trotzdem bin ich lange herum geschlichen. Trotzdem war es zum großen Teil das Cover, welches mich zum Kauf gebracht hat. Das Pärchen darauf finde ich richtig süß und die Aufmachung mit den Lichtreflexen finde ich auch sehr süß.

"Du meinst diesen kleinen Moment am Flughafen? Als du mich mit den Augen ausgezogen hast?"
"Ich habe dich nicht mit den Augen ausgezogen"..."Das würde ich nicht mal dann tun,
wenn du der letzte Mensch auf Erden wärst."
"In dem Fall muss die Menschheit ausgestorben sein, denn du hast es eindeutig getan."
~ S. 53 / Kapitel 3

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Bianca Iosivoni hat das Buch so locker und leicht geschrieben, das die Seiten nur verflogen sind. Ich hatte zu Beginn des Buches kaum Zeit zu lesen, aber sobald ich begonnen habe, war ich richtig in der Geschichte gefangen und konnte sie nicht aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht, da ich noch nie eine solche Geschichte gesehen habe. Das Buch ist aus der Sicht von der wundervollen Callie geschrieben.

Callie muss man einfach lieben. Sie ist nicht so eine 0815 Protagonistin, die gleich auf den Typen abfährt. Sie ist richtig süß und kommt mir etwas schüchtern rüber. Irgendwie musste ich sie lieben, da sie immer Cowboystiefel trägt, und ich diese richtig cool finde. Ziemlich oft zweifelt sie an Dingen die sie tut und verheimlicht Sachen vor sich selbst, was sie in meinen Augen menschlicher macht, als manch andere Protagonisten, die vor Perfektion nur so strahlen. Ich hatte echt Angst, das sie so eine Protagonisten ist, welche total auf ihren Stiefbruder abfährt, aber genau das ist sie glücklicher Weise nicht.

"Kann ich es wieder gut machen?"
"Wie wäre es mit einer Lobotomie?"
"Wenn du darauf bestehst, dass ich etwas Langes und Hartes in dich hineinstoße, gibt es angenehmere Möglichkeiten, weißt du?"
~ S. 136 /Kapitel 7

Auch Keith mochte ich sehr gern. Er ist zwar sehr von sich selbst überzeugt, was ihn für mich arrogant wirken ließ, aber dennoch hat er immer einen coolen Spruch auf den Lippen gehabt, der mich schmunzeln ließ. Er ist nicht DER Bad Boy. Er hat zwar gewisse Züge von einem Bad Boy, aber er ist viel zu süß und zu lieb um einer zu sein. Zu Beginn hätte ich ihn ebenso hassen können, wie Callie, aber schnell bin ich mit ihm und seiner Art warm geworden und habe ihn umso mehr ins Herz geschlossen. Auch seinen Gefühlen Callie gegenüber, war ich mir nicht sicher was ich davon halten sollte, da ich irgendwie dachte er würde sie in irgendeiner Art benutzen.

Die erste Szene in diesem buch brachte mich schon zum schmunzeln. Ich habe Callie richtig auf dem Flughafen stehen und dem Koffer hinterher sprinten sehen. Das könnte sowas von ich sein. Den "geheimnisvollen" Jungen, der sich als Keith heraus gestellt hat, stelle ich mir richtig heiß vor. Circa so wie Bob Marley (Schauspieler von The 100), welcher auch Keith verkörpern soll. Als Callie heraus fand, das der "geheimnisvolle" Junge Keith ist musst ich richtig schmunzeln. Ich habe es mir zwar schon gedacht, aber ihre Reaktion war erste Sahne.

"Ich habe dabei immer an dich gedacht", flüsterte er und strich mit seinen Lippen über meine
Ohrmuschel. "Egal mit wem ich zusammen war und egal wie sehr ich mich
dagegen gewehrt habe. Ich musste nur die Augen schließen, um mir
vorzustellen, du wärst es. Um mir zu wünschen, dass du es wärst."
~ S. 326 / Kapitel 17 

Am Anfang hat man richtig gemerkt, welchen Hass Callie auf Keith hatte, da er ihren Vater umgebracht hat. Schnell aber merkt man als Leser, was Keith für ein lieber und toller Charakter ist. Irgendwann merkt das auch Callie und langsam kommen sich die beiden immer näher. An ihm mochte ich voll, das er Callie immer die Wahl gegeben hat, wie weit sie in ihrer Beziehung gehen. Aber wie weit sie gehen, musst du selbst heraus finden.

Dieses Buch ist einfach so emotional, spannend und beinhaltet eine richtig schöne Liebesgeschichte, von welcher ich so gern noch mehr gelesen hätte. Vor allem das Ende war richtig spannend und gut geschrieben und mit so einer Wendung hätte ich persönlich nicht gerechnet. An der ein oder anderen Stelle hatte ich auch Tränen in den Augen, meistens an den Rückblenden zu dem Unfall von damals.


Fazit

Dieses Buch ist ein richtig schönes uns süßes Buch, welches emotional geschrieben wurde und so tolle Charaktere beinhaltet hat. Ich würde sehr gern weitere Bücher von Bianca Iosivoni lesen!

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Calliope „Callie“ Robertson - Was auch immer geschieht

Charakterisierung der Hauptfiguren aus "Was auch immer geschieht"

Calliope "Callie" Robertson, 20 Jahre, Medizinstudentin

Kreativ und chaotisch, nachdenklich und humorvoll, abenteuerlustig und vorsichtig, dickköpfig und nicht auf den Mund gefallen. "Callie" war schon immer voller Gegensätze, genau wie ihre widersprüchlichen Gefühle für ihren Stiefbruder Keith. Mit dem Medizinstudium versucht sie in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ohne zu bemerken, dass ihr Talent in der Musik liegt und sie diese Seite an sich seit Jahren unterdrückt.

Drei Fakten über "Callie":

  • war bei den Pfadfindern
  • ist eine katastrophale Köchin
  • kann ohne Musik nicht leben, ist aber äußert wählerisch bei den Liedern, die sie hört
Keith Blackwood - Was auch immer geschieht

Keith Blackwood, 22 Jahre, ehemaliger Soldat, arbeitet als Tischler in einer Werkstatt

Harte Schale, weicher Kern. Charmeur und Lebenskünstler. Für seine Familie und Freunde würde "Keith" alles tun. Nach dem Unfall ist er zu seinem Vater gezogen und ging nach der Highschool zur Armee. Ein Fehler, wie er heute weiß. Er versucht herauszufinden, was er vom Leben will, und verfolgt seine Ziele hartnäckig, aber nicht verbissen. Er liebt das Gefühl, mit seinen Händen etwas Neues zu erschaffen und arbeitet gerne hart.

Drei Fakten über "Keith":

  • seine Lieblingsbands sind AC/DC, Queen und Bon Jovi
  • hat vor ein paar Jahren freiwillig einen Tanzkurs besucht
  • hat nicht viel Ahnung von Autos, schraubt aber gerne daran herum, weil es ihn entspannt

Autorin

Bianca Iosivoni

Bianca Iosivoni - Autor
© Mona Kasten

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

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