Wie die Luft zum Atmen
 - Brittainy C. Cherry - PB

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14,00

Lyx
Paperback
Liebesromane
358 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0318-8
Ersterscheinung: 13.01.2017

Wie die Luft zum Atmen

Übersetzt von Katja Bendels

(37)

Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen
Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.
 
„Ein absolutes Meisterwerk!“
Three Girls and a Book Obsession
Band 1 der Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry

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Pressestimmen

„Mit leisen ausdrucksvollen Worten schafft die Autorin ein Meisterwerk, das direkt unter die Haut und mitten ins Herz geht. Ein wunderschönes Buch über Liebe, Verlust und Neuanfang.”

Rezensionen aus der Lesejury (37)

TinaBookaholic TinaBookaholic

Veröffentlicht am 20.03.2017

Stark begonnen, dann wurde es immer schwächer

https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/03/10/rezension-wie-die-luft-zum-atmen/

Meine Gedanken zum Buch:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich schon im Vorfeld von einigen Freunden und Lesebekannten ... …mehr

https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/03/10/rezension-wie-die-luft-zum-atmen/

Meine Gedanken zum Buch:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich schon im Vorfeld von einigen Freunden und Lesebekannten gehört habe, dass es sehr traurig, emotional und einfach zum Heulen sein soll, was ich ja manchmal echt gerne mag. Ich sage nur: Grey’s Anatomy. ;)

Und ich darf sagen, dass es mir hier am Anfang auch echt so ging, dass ich ein, zwei oder drei Tränchen verdrückt habe, als die Erinnerungen an das, was sie verloren haben, erzählt wurde, oder wenn Elizabeth, eine der Hauptfiguren mit ihrer kleinen Tochter über ihren verstorbenen Dad reden. Oder die Sache mit den Federn… *heul*

Aber Elizabeth ist nicht die einzige, die verloren und gelitten hat, noch immer nicht sie selbst ist. Auch Tristan Cole, das grimmige Arschloch der Stadt, der vor einiger Zeit in das alte Haus von Elisabeth eingezogen ist, in das sie nun nach einem Jahr Trauer, die sie bei ihrer Mutter verbracht hat, wieder zurückkehrt. Doch für Elizabeth Tristan nicht dieses Monstrum, das alle in der Stadt in ihm sehen wollen, da sie etwas in seinen Augen erkennt, etwas, das sie selbst jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde begleitet – der Schmerz, die Zerrissenheit. Er ist genauso zerbrochen wie Elizabeth. Für den Leser ist schon viel früher klar, dass ein Schicksalsschlag aus Tristan den Mann gemacht hat, den er nun nach außen zeigt, da wir von beiden Sichtweisen lesen dürfen, was ich persönlich bei Contemporary Büchern immer sehr toll finde, um beiden näher zu sein, besser mit ihnen mitfühlen zu können. Und Tristans Verlust und in meinen Augen noch viel, viel schlimmer. Ich glaube, daran zerbricht jeder und dennoch kämpft er weiter, auch wenn er glaubt, nur noch eine leere Hülle zu sein.

Eigentlich haben mir die Charaktere ganz gut gefallen, was ich aber nicht ganz verstanden habe, war Elizabeths gleich von Anfang an Besessenheit von Tristan, obwohl er ja wirklich ein Arsch ihr gegenüber war. Seine andere Seite, die, die berührt, kannten ja nur wir Leser wegen seiner Sichtweisen. Genauso habe ich jetzt nicht soo die Punkte gefunden, wie sich auch Tristan relativ rasch in sie verlieben konnte und sobald das passierte, war plötzlich sie diejenige, die sich eher zurückgehalten hat und er war ein richtiger Loveboy, fast schon zu soft und ist zu leicht mit dem Wort Liebe umgegangen. Auch fand ich es befremdlich wie sie sich einige Zeit lang sexuell ‚geholfen‘ haben, um sich an ihre verstorbenen Liebsten zu erinnern. Das kann ich mir beim besten Wille nicht vorstellen. Ein Mensch fühlt sich anders an, riecht und schmeckt anders… da kann ich mir so viel vorstellen und mir vormachen wie ich will und ich würde nicht glauben, dass irgendein anderer Typ mein Mann ist. Sorry, aber das war für mich leider total daneben und auch hier bekommt man dann keine prickelnde Erotik, sondern einfach nur die Tatsache vorgeworfen, dass sie eben jetzt miteinander pennen. Von einer Seite auf die nächste. Das fand ich total lieblos gemacht, wie auch den weiteren Verlauf. Leider. Eigentlich dachte ich hier, dass es zwar am Anfang eine traurige Geschichte ist, man aber dennoch gegen Mitte oder Ende heiße Szenen bekommen – New Adult /Adult eben. Aber die Erotikszenen fand ich nicht besonders prickelnd gemacht und ich konnte auch den Funken nicht spüren.

Tja, so gut, wie emotional die Geschichte auch stark begonnen hat, wurde sie ab der Hälfte leider immer schwächer und schon da war sie nur mehr auf einen 3-4 Sternekurs. Aber dann ist etwas total Irrsinniges mit einem Freund von Elisabeth passiert, was auf ein Drama gefolgt ist, was ich auch schon unnötig fand, besonders nach Tristans ständigem Gerede von Liebe. Aber dann noch das mit Tanner und die Sache dahinter… das war einfach nur total unnötig und hat mir auch den Rest der Geschichte sehr, sehr vermiest. Schade. Manche würden das vielleicht als gewagt gut finden, bei mir ist diese ‚Enthüllung‘ und das Drama darum leider nach hinten losgegangen. Daher auch nur die 2,5 Punkte und deshalb werde ich auch nicht mehr weiterlesen in der Reihe.

(Mehr dazu auf meinem Blog)

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Vannii Vannii

Veröffentlicht am 09.03.2017

Fast perfekt!

Meinung:
Nachdem ich so unglaublich viele positive Stimmen zu dem Buch gehört hatte, musste ich mir einfach selbst ein Bild von der Geschichte machen. Im Endeffekt wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht ... …mehr

Meinung:
Nachdem ich so unglaublich viele positive Stimmen zu dem Buch gehört hatte, musste ich mir einfach selbst ein Bild von der Geschichte machen. Im Endeffekt wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht und kann mich den vielen positiven Meinungen nur anschließen, die das Buch als etwas ganz Besonderes bezeichnen. Hierbei kommt es natürlich darauf an, wie man 'Besonders' definieren möchte.

Mir hatte es vor allem die Grundidee angetan, die der Story zu Grunde lag. Zwei Menschen, von der Vergangenheit gezeichnet und tief verletzt, treffen aufeinander? Das kann ja eigentlich nur gut werden! Und wie es das wurde. An der einen Stelle konnte man sich vor Lachen kaum noch halten und keine zwei Seiten später musste man sich die ein oder andere Träne verdrücken. Die Geschichte wurde emotional und mit viel Gefühl geschrieben und schickt einen als Leser auf eine sehr gefühlvolle Reise, die einen so schnell nicht wieder loslässt.

Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Elizabeth geschildert, wobei es innerhalb gewisser Abstände immer mal wieder ein Kapitel aus Tristans's Sicht gibt und man dementsprechend auch mal in seine Gefühls- und Gedankenwelt abtauchen konnte. Beide Charaktere kamen sehr authentisch daher und waren mir sofort sympathisch. Ich konnte beider sehr gut verstehen und nachvollziehen, wieso sie so sind, wie sie heute sind und fand ihren Charakter einfach erfrischend realistisch. Neben den beiden Protas gab es auch noch einige Nebencharakter, wobei mir vor allem Elizabeth ihre Tochter positiv in Erinnerung geblieben ist. Ein wirklich lebensfrohes, aber auch sehr emotionales Kind, was mich oftmals zum Lachen gebracht hatte.

Was mir leider nach einer gewissen Zeit richtig auf die Nerven ging, war die ständige Einbindung des Titels der Geschichte. Andauernd wurde darauf Bezug genommen und es vielen die Worte: "Wie die Luft zum Atmen". Manchmal gab es in Bezug auf diese Worte wirklich schöne und passende Vergleiche, aber musste das den alle paar Seiten wiederholt werden?

Gegen Ende des Buches nimmt die Geschichte noch einmal richtig Fahrt auf und es wird stellenweise doch ganz spannend. Auch mit einigen unerwarteten Wendungen konnte die Geschichte zum Schluss noch einmal ein paar Pluspunkte sammeln und mich teilweise kopfschüttelnd zurück lassen.

Fazit:
Eine sehr emotionale Geschichte, die mit authentischen und realitätsnahen Charakteren punkten konnte. Gefühlvoll geschrieben und zum Schluss mit einem Hauch Spannung abgerundet. Fast perfekt!

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Kleinbrina Kleinbrina

Veröffentlicht am 07.03.2017

Ein absolutes Highlight

"Wie die Luft zum Atmen", der Auftakt der "Romance Elements"-Reihe von Brittainy C. Cherry, ist mir bereits vor dem Erscheinungstag ins Auge gefallen, da ich das Cover und die Kurzbeschreibung sehr ansprechend ... …mehr

"Wie die Luft zum Atmen", der Auftakt der "Romance Elements"-Reihe von Brittainy C. Cherry, ist mir bereits vor dem Erscheinungstag ins Auge gefallen, da ich das Cover und die Kurzbeschreibung sehr ansprechend fand. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und ich habe mich auf eine emotionsgeladende Geschichte gefreut, die ich letztendlich auch bekommen habe.

Die Autorin besitzt nicht nur einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, sondern hat es auch geschafft, mich direkt von der ersten Seite an zu begeistern. Die Geschichte ist so emotional und gleichzeitig auch unterhaltsam, sodass ich mir oftmals das ein oder andere Tränchen weggeblinzelt habe und manchmal auch laut lachen musste. Die Figuren sind zudem allesamt so gut ausgearbeitet, sodass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe. Hier sind mir besonders Tristan, Elizabeth und ihre kleine Tochter Emma sehr positiv aufgefallen.

Emma und Tristan könnten nicht unterschiedlicher sein und haben dennoch mehr gemeinsam als ihnen bewusst ist. Beide haben durch einen schrecklichen Unfall ihre Familie verloren, sodass sie wie ausgewechselt sind. Gleichzeitig sind sie auch Nachbarn, sodass es immer wieder zu unvermeitlichen Treffen zwischen ihnen kommt. Während Emma den Tod ihres Ehemanns betrauert, muss Tristan nicht nur um seine Ehefrau, sondern auch um seinen Sohn Charlie trauern. Die Trauer hat ihn dabei sogar so fest im Griff, dass er sämtliche Emotionen blockiert und lieber für sich lebt und keine Menschen um sich herum haben möchte. In dem kleinen Ort, in dem er wohnt, wird er dadurch für ein eiskaltes Monster gehalten, was Tristan jedoch egal ist.

Elizabeth und die fünfjährige Emma sind dagegen zwar weitaus offener und können sich auch halbwegs auf Menschen einlassen, allerdings ist auch bei ihnen die Trauer mehr als spürbar, sodass ich besonders mit Elizabeth häufig mitgelitten habe, da ich ihre Gefühle und Sorgen stets nachvollziehen konnte.

Obwohl man schnell weiß, worauf es bei Elizabeth und Tristan hinauslaufen wird, ist der Weg dorthin doch sehr emotional und mit einigen Problemen gepflastert. So können beide nur schwer die Vergangenheit abstreifen und fallen immer wieder in die Einsamkeit zurück, sodass man nicht nur mit ihnen mitleidet, sondern ihnen auch unbedingt ein Happy End wünscht.

Auch wenn ich vieles als zu vorhersehbar empfand, wurde ich dennoch immer wieder unterhalten und erlebte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Hier haben mich besonders die Szenen berührt, in denen weiße Federn eine Rolle gespielt haben, denn die Bedeutung derer fand ich einfach wunderbar. Das Ende hat mich dagegen sehr überrascht, denn mit manchen Wendungen hätte ich absolut nicht gerechnet, sodass ich der Autorin dafür nur ein Kompliment aussprechen kann.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und passt perfekt zur Geschichte. Abgebildet ist hier Tristan, der in meinen Augen perfekt dargestellt wird, sodass er dort genauso aussieht, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich um "Wie die Luft zum Atmen" nicht drum herumkommen konnte.

Kurz gesagt: "Wie die Luft zum Atmen" ist eine wunderschöne Geschichte, die mich berühren und gleichzeitig unterhalten konnte. Dazu konnte ich die Figuren direkt ins Herz schließen, sodass ich mich am liebsten gar nicht mehr von ihnen verabschiedet hätte. Wer mal wieder so richtig Lust auf eine bewegende Liebesgeschichte hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Freakajules Freakajules

Veröffentlicht am 06.03.2017

Rezension | "Wie die Luft zum Atmen" von Brittainy C. Cherry

"Wie die Luft zum Atmen" hat mich vom Äußeren her überhaupt nicht angesprochen. Die Gestaltung finde ich zwar wunderschön (die kleinen Federn, das drückende Blau-Grau), auch Titel und Klappentext konnten ... …mehr

"Wie die Luft zum Atmen" hat mich vom Äußeren her überhaupt nicht angesprochen. Die Gestaltung finde ich zwar wunderschön (die kleinen Federn, das drückende Blau-Grau), auch Titel und Klappentext konnten auf Anhieb überzeugen. Aber während andere den Kerl auf dem Foto zum Anbeißen finden, finde ich diese Frisur in Kombination mit dem Bart (heutiger Trend) einfach nur schrecklich. Aber wie immer: alles nur Geschmackssache.

Die Autorin liefert mit ihrem Buch einen meiner Meinung nach sehr guten und eindrucksvollen Auftakt der "Romance Elements"-Reihe und hat den Hype, der lange um dieses Werk geherrscht hat, in allen Maßen verdient. "Wie die Luft zum Atmen" überzeugt nicht nur mit den Protagonisten der Geschichte, sondern auch mit einem gefühlsbetonten Plot und einem einnehmenden Schreibstil.

Wer den Klappentext – oder auch ein paar Rezensionen – gelesen hat, der weiß, dass dieses Buch alles andere als leichte Kost ist; vor allem für das Herz. Und obwohl ich das vorher wusste und mich auf eine verlustreiche, kummervolle und gefühlsgeladene Ausführung eingestellt habe, hat mich die Geschichte einfach eiskalt erwischt. Zwei Schicksale, beide unerträglich, eins schlimmer als das andere. Ich bin ein sehr empathischer Mensch, weswegen mich die Schilderungen und der Kummer der Charaktere sehr mitgenommen und berührt hat.

Tristans Erlebnisse haben mich dabei ein wenig mehr getroffen, was vermutlich einfach nur daran lag, dass er es schlichtweg noch nicht verarbeitet hat und das Trauma durch einige Rückblendungen und Erzählungen jederzeit präsent bleibt. Aber trotzdem sind beide Charaktere – Liz und Tristan – wunderbar dargestellt und gezeichnet und gerade wegen ihrer unterschiedlichen Emotionen und dem unterschiedlichen Umgang mit Trauer und Schmerz und Wut so real. Während ich an Liz ihre ehrliche und hartnäckige Art schätzte, habe ich Tristan aufgrund seiner (anfangs gut versteckten) Liebenswürdigkeit in mein Herz geschlossen. Je mehr sie sich in ihrer Vergangenheit ähneln, desto mehr unterscheiden sie sich in der Gegenwart, was mir sehr gut gefallen hat und eine schöne Liebesgeschichte hat entstehen lassen.

Der einzige Kritikpunkt – und deshalb kann ich auch keine 5-Sterne-Bewertung vergeben – ist die Art und Weise, wie die beiden sich näher kommen. Die wenigen erotischen Szenen waren für ein Jugendbuch sehr schön, jedoch hat mich der Grund, nämlich die Bewältigung der Vergangenheit, anfangs sehr von der Geschichte distanziert und befremdlich auf mich gewirkt. Da dies aber einen großen Teil im Hauptplot einnimmt, kann und will ich darauf nicht genauer eingehen. Schlicßlich soll die Rezension weitesgehend spoilerfrei bleiben.

Wie zu Beginn schon erwähnt, hat mir der Schreibstil von Brittainy C. Cherry sehr gut gefallen. Ich mochte sehr, wie sie mit der Sprache und mit Worten umgeht. Sie hat mich so direkt in der Geschichte gefangen gehalten und jede einzelne Emotion der Charaktere perfekt transportiert.

Fazit
"Wie die Luft zum Atmen" ist eines von wenigen Büchern, die ich in meinem Leben gelesen habe, das mich mit seiner geballten Ladung an Emotionen und einer schier unmöglichen Fülle an Gefühlen einfach umgehauen hat. Trotz kleiner Schwächen auf jeden Fall ein Muss für alle Fans von traurigen und gefühlsbetonten Geschichten.

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zeilengefluester zeilengefluester

Veröffentlicht am 02.03.2017

Wie kann das Leben mit so viel Schmerz und Verlust klarkommen

Ein Buch über Verlust und Trauer und wie er alles verändert

Inhalt:

Elizabeth verliert Ihren Mann bei einem Autounfall. Sie wollte erstmal alles zurücklassen und zieht mit ihrer Tochter zu ihrer Mutter. ... …mehr

Ein Buch über Verlust und Trauer und wie er alles verändert

Inhalt:

Elizabeth verliert Ihren Mann bei einem Autounfall. Sie wollte erstmal alles zurücklassen und zieht mit ihrer Tochter zu ihrer Mutter. Aber sie kehrt zurück nach Hause. In dem Haus, mit all den Sachen von Steven , seiner Kleidung, seinem Duft. Eine schwere Zeit lag vor Elizabeth und Emma, ihrer kleinen Tochter.

Aber dann war da ihr neuer Nachbar, Tristan. Alle warnten Sie vor ihm, er sei verrückt, ein Monster, gezeichnet durch die Vergangenheit. Doch schnell war klar, dass sie ihm nicht lange wiederstehen konnte.

Denn eins verbindet Sie – der Verlust.

Meine Meinung:

Ich hatte schon so viel Gutes über dieses Buch gelesen und gehört, es wurde total gehyped, daher musste ich es auch unbedingt lesen. Und ich hatte das Glück das Buch zu gewinnen.

Das Cover ist einfach der Wahnsinn. Dieses Schwarz- Weiß wäre mir im Laden, optisch auf jeden Fall ins Auge gefallen und ich hätte es bestimmt in die Hand genommen. Auch finde ich das der Mann auf dem Cover, genau das ausdrückt was die Autorin uns mitteilen wollte. Er wirkt traurig aber auch geheimnisvoll, sowie Tristan im Buch.

Die Geschichte hat mich wahnsinnig berührt, keiner sollte so etwas mitmachen. So herzzerreißend und emotional, es ging einfach unter die Haut und manchmal war kein Auge trocken. Der Verlust ist genau das, was Tristan und Elizabeth verbindet, gemeinsam versuchen sie darüber hinwegzukommen. Am Anfang macht Tristan noch auf unnahbar, will Elizabeth von sich fernhalten. Er möchte weder eine Freundschaft noch irgendwas anderes, er möchte nur seine Ruhe. Das war aber leichter als getan, denn die Anziehung zwischen den beiden, war von Anfang an greifbar. Die „Beziehung“ zwischen den beiden, hat mich aber auch echt verwirrt, erst heißt es dass sie sich lieben und im nächsten Moment wissen sie nicht wie sie zueinander stehen.

Das Thema mit dem Element Luft fand ich sehr gut umgesetzt. Explizit wurde das Atmen immer wieder hervorgehoben und die Sache mit den Federn war eine so schöne Geste.

Die vielen Charaktere waren so unterschiedlich und doch gehörten sie alle auf ihre eigene Art und Weiße zusammen. Tristan ist ein so toller Protagonist, ein unglaublich positiver Mensch. Das meiste hat er Elizabeth zu verdanken, sie hat ihn sozusagen wieder zurück ins Leben geholt. Elizabeth ist eine so herzliche Protagonistin, sie sieht einfach in jedem Menschen das gute. Sie möchte jedem eine Chance geben und genau diese gibt sie auch Tristan. Eine gute Wahl denn zusammen werden sie immer stärker. Emma ist einfach ein so bezauberndes Wesen, mit ihrer Art kann sie jedem zum Lächeln bringen. Und wie sie einfach Tristan sofort annimmt und in ihr Herz schließt, ihren Lieblings „Fisch“ und ihre Mutter durch die schwere Zeit hindurch hilft. Einfach einzigartig, ich meine sie ist gerade mal 5 Jahre alt und kümmert sich um alle.

Der Schreibstil gefällt mir gut, es ist flüssig und klar geschrieben, dass man alles schnell verstehen konnte. Auch gefiel mir wie detailreich die Handlungen, Gedanken und Gefühle dargestellt wurden. In Elizabeth und Tristan konnte ich mich wirklich gut hineinversetzen, ich verstehe genau wie es ist, jemand wichtigen zu verlieren. Und wie schwer die Zeit danach ist, das man Menschen um sich braucht, die füreinander da sind.

Das Ende war dann aber doch zu viel des guten. Auf der einen Seite war das Ende sehr schön, aber auch extrem klischeehaft. Auf der anderen Seite, fand ich es schade dass alles so schnell irgendwie ging. Das ganze hätte man noch ein wenig ausbauen sollen. Außerdem ist es mehr als nur ein Happy End, einfach jeder ist glücklich und hat keine Probleme mehr. Na klar erwartet der Leser, nach so einem hin und her ein gutes Ende. Aber das war dann doch etwas übertrieben. Das fand ich echt schade, denn der Anfang gefiel mir wirklich gut. Nur wurde es bis zum Ende immer schwächer. Dass die Autorin ein Rückblick darauf gegeben hat, was alles nach 5 Jahren passiert, gefällt mir sehr. Auch hier sehr klischeehaft, aber ein typisches „Happy End“ Ende.

Ein berührender, emotionaler und mitfühlender Roman. – zum mitweinen und mitlachen. Trotz der kleinen Schwächen des Buches, ist es sehr Empfehlenswert. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil der Romance- Reihe – „Wie das Feuer zwischen uns“ mit dem Element Feuer.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Brittainy C. Cherry

Brittainy C. Cherry - Autor
© Brittainy Cherry

Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.

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