Gone Cat - Die stumme Zeugin
 - Sam Gasson - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,99

inkl. MwSt.

Lyx
Paperback
Thriller
352 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0157-3
Ersterscheinung: 08.03.2016

Gone Cat - Die stumme Zeugin

Übersetzt von Ann-Kathrin Schwarz

(8)

Jim Glew ist Privatdetekiv, doch sein Herzleiden zwang ihn in den vorzeitigen Ruhestand. Sein elfjähriger Sohn Bruno ist begeisterter Fan von TV-Krimis – für ihn lauert das Verbrechen überall. Er liebt nur eins mehr als Detektiv zu spielen, und das ist seine Katze Mildred. Nur zu gern würde er die Welt einmal aus ihrer Perspektive sehen. Daher bindet er Mildred ein Kamera-Halsband um, ein Halsband, das plötzlich von größter Wichtigkeit ist. Denn als die Nachbarin Poppy Rutter brutal ermordet wird, findet die Polizei blutige Pfotenabdrücke am Tatort. Aber wo ist Mildred mit ihrer Kamera?

Dieses Produkt bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen:

Rezensionen aus der Lesejury (8)

Nikkenik Nikkenik

Veröffentlicht am 18.05.2018

Etwas anders als erwartet

Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich schon das es ein etwas anderes Krimi wird mit zwei guten Detektiven wird.
Überrascht wurde ich als sich herausstellte, das der zweite Detektiv erst 11 Jahre ... …mehr

Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich schon das es ein etwas anderes Krimi wird mit zwei guten Detektiven wird.
Überrascht wurde ich als sich herausstellte, das der zweite Detektiv erst 11 Jahre alt ist.
Im großen und ganzen fand ich das Buch nicht schlecht aber umgehauen hat es mich leider nicht.
Etwas geschockt war ich über den Wissenstand des 11 Jährigen.
Ich glaube nicht das es so toll ist in diesem Alter genau zu wissen was Vergewaltigung ist und wie eine Tote Frau aussieht (also ist meine Meinung).
Auch sein naives, kindliches Verhalten hat im Zusammenhang mit seinem Wissen nicht gepasst.
Eine schöne Idee hingegen fand ich die Sache mit der Stummen Zeugin. Ich war sehr neugierig auf Sie und fand Sie dazu noch wahnsinnig sympathisch.
Über den Vater des 11 Jährigen (Detektiv Nr.1) hätte ich mit mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
Die suche nach dem Täter ist etwas verwirrend. Gleich mehrere kommen für so eine schlimme tat in Frage (was ja nicht schlecht ist,aber irgendwie nicht ganz stimmig für mich).
In meinen Augen ist es zu unspektakulär.
Leider nicht ganz so mein Buch, aber für zwischendurch schon nicht soooo schlecht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ChrischiD ChrischiD

Veröffentlicht am 05.02.2017

Anders als erwartet

Bruno Glew, gerade einmal elf Jahre alt, möchte unbedingt in die Fußstapfen seines Vaters treten und auch einmal ein erfolgreicher Privatdetektiv werden. Als er für seine geliebte Katze Mildred eine kleine ... …mehr

Bruno Glew, gerade einmal elf Jahre alt, möchte unbedingt in die Fußstapfen seines Vaters treten und auch einmal ein erfolgreicher Privatdetektiv werden. Als er für seine geliebte Katze Mildred eine kleine Kamera erhält, mit der er ihre Streifzüge durch die Nachbarschaft verfolgen kann, gibt es für Bruno kein Halten mehr. Doch dann wird die Mutter seines besten Freundes brutal ermordet und Mildred verschwindet spurlos. Höchste Zeit für Bruno zu zeigen was in ihm steckt – und auch sein Dad ist mit von der Partie, obwohl er seinen Job eigentlich bereits an den Nagel gehängt hatte...

Ein brutales Verbrechen in unmittelbarer Nachbarschaft, einen unerschrockenen 11-Jährigen und eine Katze, die möglicherweise zur Zeugin wurde und seitdem verschwunden ist, mehr braucht es nicht, um Bruno Glew, ebenjenen 11-Jährigen, aufspringen zu lassen und die Ermittlungen in Gang zu setzen. Unweigerlich und unwillkürlich fragt sich der Leser, ob Brunos Verhalten durch die Arbeit seines Vaters begründet ist, denn normalerweise würde man ein solches Vorgenen von Jungen in seinem Alter nicht erwarten. Allerdings kann man auch nicht behaupten, dass Bruno sämtliche Sympathien auf sich zöge. Er ist aufsässig seinen Eltern gegenüber, hält bewusst Beweise vor der Polizei geheim und wundert sich schlussendlich auch noch darüber, wenn er dafür nicht gelobt wird. Keine Frage, er findet gute und durchaus relevante Anhaltspunkte, die der Aufklärung des Verbrechens dienen, nichtsdestotrotz manövriert er sich gleichzeitig in gefährliche Situationen, die nicht zustande gekommen wären, hätte er die Erwachsenen eingeweiht.

Der Fall als solches ist eher kniffliger Natur. Erscheint zu Beginn vieles einleuchtend und eindeutig, so ergeben sich nach und nach Risse im Konstrukt. Bald gibt es keinen, der nicht wenigstens verdächtig wirkt, auch der Tathergang lässt sich auf verschiedenste Weisen rekonstruieren. Natürlich ist auch der Leser eifrig bei der Sache, um die gegebenen Hinweise zu ordnen, Verknüpfungen zu entdecken, um schließlich den Täter und sein Motiv zu entlarven, im besten Falle vor der Polizei.

Im Großen und Ganzen ein solider Kriminalroman mit eher untypischen Charakteren und einem Fall, von dem man laut der Beschreibung davon ausging, die Katze würde ihn lösen...

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Krimine Krimine

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine abwechslungsreiche und amüsante Detektivgeschichte

Bruno Glew ist elf Jahre alt und als Sohn eines ehemaligen Detektivs mit den handwerklichen Tätigkeiten eines Ermittlers bestens vertraut. Deshalb wittert er schnell einen neuen Fall, als seine Katze Mildred ... …mehr

Bruno Glew ist elf Jahre alt und als Sohn eines ehemaligen Detektivs mit den handwerklichen Tätigkeiten eines Ermittlers bestens vertraut. Deshalb wittert er schnell einen neuen Fall, als seine Katze Mildred plötzlich dicker wird und sich nach ihren Streifzügen in der Nachbarschaft immer merkwürdiger benimmt. Um dem Tun seines Lieblings auf die Schliche zu kommen, bindet er ihr ein Kamerahalsband seines Vaters um und wartet von nun an gespannt darauf, was auf ihm zu sehen ist. Doch kaum ist Mildred in den Gärten der Nachbarn verschwunden, geschieht im Haus gegenüber ein Mord und blutige Pfotenabdrücke zeugen davon, dass eine Katze am Tatort war. Mildred hingegen taucht nach der verhängnisvollen Nacht nicht wieder auf und so haben Bruno und sein Vater in den nächsten Tagen alle Hände voll zu tun, um sie und das Halsband zu finden und gleichzeitig einen brutalen Verbrecher zu stellen.

„Gone Cat – Die stumme Zeugin“ ist ein kurzweilig zu lesender und mit einem Augenzwinkern geschriebener Kriminalroman, der sich gefühlsmäßig zwischen zwei sehr unterschiedlichen Altersklassen bewegt. Denn während der Leser zu Beginn der Lektüre noch meint, es hier mit einem Detektivroman für Jugendliche zu tun zu haben, stellt er im Verlaufe des Geschehens fest, dass einige brutale Szenen und grobe Dialoge dem ersten Eindruck entschieden entgegenstehen. Ein ungewöhnlicher Schreibstil, mit dem Sam Gasson die Geschichte eines wagemutigen und klugen Jungen erzählt, der sich in seinem Streben ein Detektiv zu sein, etwas zu oft in Gefahr begibt. Doch nicht nur er versucht, den Mord an der Nachbarsfrau Poppy Rutter aufzuklären. Auch sein Vater Jim und ein weiblicher Inspektor von der Brightoner Polizei bemühen sich, dem Täter das Handwerk zu legen. Schon allein deshalb sind regelmäßig Konfrontationen zwischen den drei völlig unterschiedlichen Ermittlern vorprogrammiert, die dem Handlungsverlauf trotz des handfesten Kriminalfalls einen oftmals amüsanten Anstrich geben, zumal die Nachbarschaft mit merkwürdigen Gestalten und undurchsichtigen Personen überladen ist. Ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, das seine Spannung aus dem belustigenden Zusammenspiel seiner Figuren, aus jeder Menge skurriler Ereignissen und immer wieder neu auftauchenden Verdächtigen zieht, später aber auch noch überaus dramatisch wird.

Fazit:
Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der sich nur schwer einordnen lässt, dafür aber umso besser unterhält.


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

primeballerina primeballerina

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider eher ein kindlicher Detektivroman, als große Spannung

„Gone Cat – Die stumme Zeugin“ ist das Debüt des britischen Autors Sam Gasson und ganz entgegen dem Buchtitel handelt es sich hierbei nicht um einen Katzenkrimi.

Vielmehr ist Brunos Katze Mildred eine ... …mehr

„Gone Cat – Die stumme Zeugin“ ist das Debüt des britischen Autors Sam Gasson und ganz entgegen dem Buchtitel handelt es sich hierbei nicht um einen Katzenkrimi.

Vielmehr ist Brunos Katze Mildred eine wichtige – wenn nicht sogar die wichtigste – Zeugin eines Verbrechens. Brunos Nachbarin, und zugleich Mutter seines besten Freundes, wird eines Tages von Jim, Brunos Vater und ehemaligen Privatdetektiv, tot in der Küche aufgefunden. Ganz in den Fußstapfen seines Vaters, macht sich der 11-jährige Bruno daran, selbst und auch gemeinsam mit seinem Vater in diesem Mordfall zu ermitteln. Dabei gilt es vor allem, die verschwundene Mildred wiederzufinden, denn sie trug eine Kamera um den Hals – und alle Spuren deuten darauf hin, dass sie den grausamen Mord beobachtet hat.

Auch wenn ich das Buch optisch sehr mag, muss ich zugeben, dass mich der Buchtitel allein wahrscheinlich schon eher abgeschreckt hätte, hätte ich das Buch in einer Buchhandlung entdeckt. Entgegen dem typischen Buchliebhaber-Klischee bin ich nämlich selbst gar kein allzu großer Liebhaber von Katzen. Doch auch wenn der Titel die Erwartung weckt, es hier zum größten Teil der Handlung mit einer Katze zu tun haben – dem ist nicht so. Tatsächlich hat man überraschend wenig mit besagter Katze zu tun, da diese eben verschwunden ist.

Vielmehr dreht sich die Handlung um den Protagonisten Bruno Glew, der sich mit seinen elf Jahren erschreckend gut mit Mord, Vergewaltigung, polizeilichen Ermittlungen und mehr auskennt. Dies ist sicherlich größtenteils dem Umstand geschuldet, dass sein Vater Privatdetektiv ist, doch trotz allem fand ich Brunos Umgang mit all den Gräueltaten und sein überaus großes Selbstbewusstsein recht unrealistisch für einen Elfjährigen. Vielleicht habe ich da aber auch etwas zu harmlose Vorstellungen.

Davon abgesehen war nämlich die Tatsache, dass ein elfjähriger Hobbydetektiv ermittelt, durchaus interessant und mal eine nette Abwechslung. Ab und zu gibt es allerdings auch die „erwachsenere“ Perspektive von Jim Glew zu lesen, welcher auch den Ermittlungen nachgeht. Allerdings muss ich zugeben, dass all dies bei mir keine großartige Spannung oder gar ein Interesse geweckt hat. Tatsächlich habe ich dieses Buch sogar ziemlich lange gelesen, weil ich nebenher dann zu anderen Büchern gegriffen habe. Stellenweise wird es zwar durchaus mal interessant, aber größtenteils plätschert die Handlung ein wenig vor sich hin und zieht sich ziemlich. Das könnte auch an der manchmal etwas kindlichen Erzählweise liegen, wenn Brunos Perspektive beschrieben wird. Das macht bei einem kindlichen Protagonisten zwar natürlich durchaus Sinn, verursachte bei mir jedoch das Gefühl, einen Detektivroman für Kinder zu lesen – und nicht für Erwachsene.

„Gone Cat – Die stumme Zeugin“ zeigt zwar teilweise durchaus interessante Elemente auf und sorgt mit einem elfjährigen Protagonisten als Hobbydetektiv auch für eine gewisse Abwechslung, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rosenmadl Rosenmadl

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die stumme Zeugin

Inhalt:

Jim Glew und sein Sohn Bruno teilen ihre Liebe zur Detektivarbeit. Bruno, gerade mal 11 Jahre, liebt aber auch seine Katze Mildred. Und um sich nicht immer Sorgen um sie machen zu müssen, bekommt ... …mehr

Inhalt:

Jim Glew und sein Sohn Bruno teilen ihre Liebe zur Detektivarbeit. Bruno, gerade mal 11 Jahre, liebt aber auch seine Katze Mildred. Und um sich nicht immer Sorgen um sie machen zu müssen, bekommt sie eine Kamera um den Hals. Als sie eines Tages von ihren Streifzügen durch die Hintergärten nicht nach Hause zurückkehrt, denkt Bruno das Schlimmste. Denn am Tatort eines Mordes werden blutige Pfotenabdrücke gefunden. Hat Mildred etwas beobachtet, hat der Mörder seiner Katze etwas angetan? Jim und Bruno sind fest entschlossen den Mörder und auch Mildred aufzuspüren und beide stürzen sich in die verzwickten Ermittlungen.

Meine Meinung:

Schon alleine das Cover ist der reinste Hingucker, vor allen Dingen der rote Buchschnitt. Dies hat mich extrem neugierig werden lassen auf das Debut des Engländers Sam Gasson. Und ich muss sagen ich habe es nicht bereut. Der Schreibstil kommt einem anfangs sehr langsam vor, das bedeutet, dass man den Unterschied zu amerikanischen Kriminalromanen schon gleich bemerkt. Wie die Engländer eben so sind, so fängt auch dieses Buch an. Gemächlich und etwas düster. Dennoch und vielleicht gerade deshalb habe ich es einfach nur genossen die Seiten umzublättern. Ich habe sofort den kleinen Bruno und auch seine Katze Mildred ins Herz geschlossen. Die Liebe zu seiner Katze und auch die Gedankengänge des kleinen Kerls haben mich sehr beeindruckt. Natürlich werden nicht viele 11jährige so denken oder fühlen wie er, aber das zeichnet ja diesen Kriminalroman aus. Es erinnert derweilen ein wenig an Sherlock Holmes oder Miss Marple, wobei ich sagen muss, dass mir Bruno ein Ticken besser gefällt.
Jedenfalls habe ich es sehr genossen den Worten von Sam Gasson zu folgen. Er hat eine leichte, unbekümmerte, charmante Art die Szenen wieder zu geben und egal, welche Stellen im Buch, sie waren allesamt mit der nötigen Portion Spannung gespickt.

Fazit:

Ein charmanter, reizender, humoristischer britischer Kriminalroman, der stark an andere Detektivgeschichten erinnert, allerdings mit Protagonisten, die einem noch mehr ans Herz wachsen. Da mir der Schreibstil, die Wendung zum Schluss des Buches und die sanfte Art des Niederschreibens sehr gefallen haben, vergebe ich diesem Buch gerne
4,5 Sterne !!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sam Gasson

Sam Gasson - Autor
© Sam Gasson

Sam Gasson ist dreiunddreißig Jahre alt und lebt mit seiner Frau in Horsham, einer historischen Marktstadt in Südengland. Tagsüber unterrichtet er Englische Literatur in einer Sekundarschule, und seine Abende verbringt er am Schreibtisch und ersinnt eigene Geschichten. Gone Cat ist sein Debütroman.

Mehr erfahren
Alle Verlage