Nebenan funkeln die Sterne
 - Lilly Adams - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

LYX
Liebesromane
426 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0771-1
Ersterscheinung: 28.09.2018

Nebenan funkeln die Sterne

(102)

When it rains look for rainbows.
And when it’s dark look for stars.
 
Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander …

 

 

Rezensionen aus der Lesejury (102)

Buechermaedl Buechermaedl

Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein Buch, welches der Gesellschaft ein Spiegel vorhält

*Allgemein*
Lilly Adams hat mit "Nebenan funkeln die Sterne" ein Roman geschrieben, welcher der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Zu viel Druck im Berufsleben, ein wahnsinniges "Scheinleben" ... …mehr

*Allgemein*
Lilly Adams hat mit "Nebenan funkeln die Sterne" ein Roman geschrieben, welcher der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Zu viel Druck im Berufsleben, ein wahnsinniges "Scheinleben" in Sozialen Netzwerken und und und.
Meiner Meinung nach ist die Geschichte etwas einfaches für zwischendurch, aber nicht richtig tiefgehen. Man lernt die Charaktere - so habe ich es empfunden - nur oberflächlich kennen.

*Cover*
Das Buch und der Titel passen gut zur Geschichte. Das Cover ist einfach gestaltet, aber trotzdem habe ich sofort an eine warme Sommernacht im Freien denken müssen.
Allerdings habe ich durch das Cover in Kombination mit dem Klapptext irgendwie eine größere Bedeutung von Emmas und Nathans Dachterrasse erwartet.

*Erzählstil*
Der Erzählstil der Geschichte hat mir total gut gefallen. Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis ich, dank des Stils, in die Geschichte eintauchen und mir beispielsweise die Dachterrasse vor meinem inneren Auge bildlich vorstellen konnte.
Speziell die Tatsache, dass immer wieder auf die Unterschiede zwischen Deutschen/Deutschland und Briten/England eingegangen wird, lockert den Schreibstil total auf.

*Handlung*
Die Handlung der Geschichte hat mir im Allgemeinen gefallen. Allerdings ist sie mir irgendwie nicht rund genug. _Spoilergefahr_ Emma hat eine Phorbie vor Menschen und allen Orten, an welchen sich viele von ihnen versammeln. Deshalb verlässt sie ihre Wohnung sogut wie nie. Dann taucht Nathan auf und sie scheint kein großes Problem mehr damit zu haben, einen Park in einer Großstadt zu besuchen. Der Sprung, der plötzliche Wechsel passt finde ich nicht so richtig. Auch die Tatsache, dass sie sich dauerhaft Vorwürfe wegen Simon macht, sie sprechen miteinander und all ihre Schuldgefühle sind auf einmal wie weggeschnipst finde ich zu einfach.
Die allgemeine Handlung finde ich süß, aber viele Sachen kommen zu kurz oder sind zu einfach gelöst. Auch das Ende, die Versöhnung von Emma und Nathan, ist viel zu komprimiert.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin viele Ideen in das Buch stecken und kein Roman über 700 Seiten schreiben wollte.

*Charaktere*
Bei den Charakteren bis ich zwigespalten.
Erstamal zu Emma. Ich finde es klasse, einen New-Adult-Roman zu lesen, bei welchem die Hauptperson eine Deutsche ist. Dadurch kam erst die Möglichkeit auf, die deutschen Gewohnheiten und die deutsche Art mit den bzw. der britischen zu vergleichen.
Emma hat es aber trotzdem nicht bis in mein Herz geschafft. Die Geschichte handelt von ihren Ängsten und genau das ist das Problem. Sie wirkt mir dabei einfach zu sprunghaft. Auch was Nathan angeht habe ich erst ziemlich am Ende der Geschichte das Gefühl bekommen, dass sie sich wirklich in ihn verliebt hat.

Über Nathan erfährt man, finde ich, in der Geschichte zu wenig. Er ist lieb, hilfsbereit und hat mir seinem "Schicksal" zu kämpfen. Aber in der gesamten Geschichte erfährt man nicht viel über sein Stärken, seine Schwächen und so weiter. Man lernt ihn nicht richtig kennen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sera2007 Sera2007

Veröffentlicht am 20.01.2020

Ein Buch, dass mich zu jeder Zeit beschäftigt hat

*Die Geschichte:*

Emma bricht ihre Zelte in Deutschland ab und geht nach London um ihr Studium zu beenden und hinterher als Grafikerin von London aus Websites für kleine Unternehmen in Deutschland zu ... …mehr

*Die Geschichte:*

Emma bricht ihre Zelte in Deutschland ab und geht nach London um ihr Studium zu beenden und hinterher als Grafikerin von London aus Websites für kleine Unternehmen in Deutschland zu gestalten.
Sie kapselt sich immer mehr von der Außenwelt ab, da sie sich in ihren eigenen 4 Wänden am sichersten fühlt. Als eines Tages in die Wohnung neben ihr Nathan einzieht, ist es allerdings mit der Ruhe vorbei. Nathan stellt Emma unbewusst immer wieder vor ganz neue Herausforderungen. Um so mehr Zeit Emma mit Nathan verbringt um so mehr bröckeln ihre selbstgezogenen Mauern. Aber auch Nathan scheint Emma nicht alles zu erzählen. Auch er trägt sein Päckchen. Können die beiden füreinander überhaupt mehr sein als nur Nachbarn.

*Meine Meinung:*

Kennt ihr das? Ihr seht etwas im Laden, kauft es aber nicht. Müsst aber die ganze Zeit daran denken und kauft es später dann doch?!
So ging es mir mit diesem Buch. :-)
Ich habe das Lesen noch gar nicht so lange für mich entdeckt. Genau genommen lese ich erst seit Ende Juli 2019 und das inzwischen leidenschaftlich gerne.
Dieses Buch habe ich bereits im Juli in einer Buchhandlung gesehen. Damals hat mich der Klappentext und der Titel einfach wahnsinnig angezogen. Allerdings hatte mich damals die Seitenanzahl abgeschreckt, weil ich ja kein großer Lesefreund war. Ich wusste nicht, wie ich mich in die Richtung entwickel. Deshalb habe ich das Buch damals nicht gekauft.
Monate später habe ich aber immer noch an dieses Buch gedacht. Aus diesem Grund habe ich es dann doch gekauft.

Das Cover ist ganz schön gestaltet. Es ist doch das dominierende Blau schon auffällig. Es gehört jetzt nicht zu meinen Lieblingscovern, aber schlecht ist es auch nicht. Es ist ein solides Cover.

Wie bereits erwähnt, der Klappentext hat mich überzeugt dieses Buch zu lesen.

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in das Buch rein zu kommen. Das liegt aber an der Schreibperspektive. Es ist in der Erzählerperspektive geschrieben. Damit habe ich oft Probleme. Ich kann mich nicht direkt immer darauf einlassen. Ich weiß auch nicht. Nennt es Tick oder so, aber es ist für mich immer viel schwerer mich in die Geschichte hineinzudenken, wenn das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Zur Hälfte des Buches kam ich dann wirklich besser damit klar. Leider erst so spät. Bis dahin zog sich das Buch für mich etwas.

Die Geschichte als solche, fande ich aber sehr gut. Es waren keine riesigen Dramen involviert. Das mag ich sehr, wobei da der Autor bzw. die Autorin aufpassen muss, dass es nicht zu langweilig und tröge wird. Bei diesem Buch war es haarscharf. Es war ein Balanceakt. Ich dachte zwischendurch schon, dass es hätte etwas spannender oder emotionaler hätte sein können. Aber im Großen und Ganzen war es ein gutes Buch.

Die Charaktere waren mir alle sehr sympatisch. Allerdings habe ich mich an einer Stelle wirklich gefragt, ob das hätte sein müssen. Jeder der Hauptcharaktere hat sein Päckchen zu tragen gehabt, aber musste dann auch noch Emmas Schwester mit Emmas Exfreund was haben. Das fand ich wirklich unmöglich. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Es hätte dem Buch nicht geschadet, wenn diese Szenen weg gewesen wären.

*Mein Fazit:*

Ich muss zu geben, das Buch hat mich sowohl vor dem Kauf lange beschäftigt, als auch nachdem ich es gelesen habe. Es hat bei mir trotz der Kritikpunkte wirklich Eindruck hinterlassen.
Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen. Es ist zwar nicht das Beste was ich in letzter Zeit gelesen habe, aber es ist trotzdem ein ganz nettes Buch.

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start_living start_living

Veröffentlicht am 17.11.2019

Viel Potenzial - wenig Begeisterung

Emma führt das perfekte Leben mit ihrem Freund in Notting Hill, London. Sie hat alles; Liebe, Glück und Abenteuer – zumindest online. Abseits von Instagram besteht ihr Leben aus so ziemlich dem Gegenteil. ... …mehr

Emma führt das perfekte Leben mit ihrem Freund in Notting Hill, London. Sie hat alles; Liebe, Glück und Abenteuer – zumindest online. Abseits von Instagram besteht ihr Leben aus so ziemlich dem Gegenteil. Emma hat ihrem Zuhause in Regensburg den Rücken gekehrt und wohnt nun alleine in einer kleinen Dachgeschosswohnung mitten in London. Eine Wohnung, die sie nur selten verlässt. Warum auch? Dort hat sie alles, was sie braucht: Ihren Kater, ihre Arbeit als Webdesignerin, ihre Follower und vor allem ihre Dachterrasse. Und keine Angst vor Menschen, die sie begleitet, wenn sie ihr Apartment verlässt. Die Angst davor, zum Opfer ihres Urteils zu werden, ja regelrecht verurteilt zu werden.
Emma fühlt sich in ihrem bekannten Kokon wohl, bis Nathan nebenan einzieht. Nun muss sie nicht nur ihren Rückzugsort, die Dachterrasse mit ihm teilen, sondern sich auch mit ihren beiden Leben, real und digital, auseinandersetzen. Denn diese scheinen sich unaufhaltsam mehr und mehr ineinander zu verstricken und alles noch komplizierter zu machen…

_Meine Meinung_

„Nebenan funkeln die Sterne“ ist Lilly Adams Liebesroman-Debüt. Die Autorin, die sich hinter einem Pseudonym verbirgt, hat unter ihrem richtigen Namen wohl schon mehrere Romane und Jugendbücher veröffentlicht.
Der Liebesroman ist, soweit ich weiß, das erste Buch, das ich von Lilly Adams gelesen habe.

Zunächst hat mich das traumhafte *Cover* angesprochen – der LYX Verlag versteht es, Büchern ein Gesicht zu geben, das Leserherzen schneller schlagen lässt. Es passt auch extrem gut zur Story, ich fühle mich noch immer auf Emmas Dachterrasse versetzt, wenn ich es anschaue.
Und die *Thematik* hat mich dann davon überzeugt, dieses Buch wirklich lesen zu wollen.

Obwohl ich mit Instagram nicht viel anfangen kann, hat mich diese Linie zwischen online und offline, zwischen Realität und Lüge wahnsinnig interessiert. Und dann kam noch Emmas krankhafte Angst dazu, die sie daran hindert, ihr reales Leben auszuleben. Dies gebündelt mit einer Prise Romantik gab dem Buch das Potenzial ein absolutes Lieblingsbuch zu werden.
Leider habe ich Seite um Seite festgestellt, dass das Buch nicht das war, was ich mir erhofft habe.

Ich hatte das Gefühl, dass die ersten hundert Seiten zu lange gezogen wurden und inhaltlich nichts passierte. Emma lebte ihr eintöniges Leben in ihrer Wohnung und ihre Gedanken drehten sich im Kreis. Ja, es hätte Spannung aufgebaut werden können, wenn nicht so oberflächlich an Emmas Angst, die sich bei ihr zu einer Krankheit entwickelt hat, gekratzt worden wäre. Der Knackpunkt hierbei war, dass die Thematik nicht voll ausgeschöpft wurde. So ging Emma auch zu schnell zu große Schritte in Richtung Genesung. Dies wirkte auf mich unglaubhaft und realitätsfern.

Und es hörte nicht bei der Angst auf, auch Instagram, das zweite große Thema, wurde nicht voll ausgeschöpft. Emma fälschte sich ein komplettes Leben und während ich seitenlang auf die Konfrontation gewartet habe, die unweigerlich kommen musste, so war ich doch enttäuscht, als sie endlich kam. Diese wurde lediglich über wenige Seiten abgespeist.

Auch die Romanze ging mir zu schnell. Emma und Nathan haben gerade einmal eine Handvoll Worte gesprochen, ehe Emma total durcheinander war und krampfhaft versucht hat sich klar zu machen, dass alles gegen ihre Liebe spricht. Insta-Love (sinngemäß „instantly falls in love“, am ehesten zu übersetzen mit „Liebe auf den ersten Blick“)? Nein, danke.

Insgesamt hat die Autorin den *Spannungsbogen* niedrig aufgestellt. Sobald nach den ersten hundert Seiten inhaltlich endlich etwas passierte, wollte ich mehr davon, doch die Autorin schaffte es, diese kurz aufgebaute Spannung schnell wieder zu nehmen – oder ein aufgetretenes Problem einfach und schnell aufzulösen.
Bereits am Anfang des Buches war klar, dass etwas in Emmas Vergangenheit passiert sein musste. Adams versuchte durch einen kleinen Hinweis hier und da die Spannung aufrechtzuerhalten, sie wollte wohl, dass der Leser sich fragt, was damals geschah. Leider führte meine Unfähigkeit mit Emma zu fühlen dazu, dass es mir irgendwann fast schon egal war.

Die *Charaktere* erschienen mir flach. Emma war authentisch in ihrer Angst und deren Auswirkungen, aber mehr auch nicht. Ich konnte nicht mit ihr fühlen, vielleicht hat dazu auch die Perspektive in der dritten Person Singular verholfen. Ihre Probleme lösten sich schnell, ihre Angst überwand sie nebenbei.
Von Nathan hätte ich gerne mehr erfahren, mehr von seinen Gedanken und seinen Gefühlen, aber wie schon gesagt, wirklich viel miteinander geredet haben die beiden nicht. Dennoch bekam Nathan Tiefe durch seine Handlungen, so konnte ich ihn immerhin besser verstehen und einen Bruchteil von Emmas Gedanken über ihn nachvollziehen.
Am Meisten Tiefe hatte Brittany, eine Instagram Freundin von Emma. Sie wirkte aufgeschlossen und echt, hatte reale Probleme mit realen Lösungen, an denen sie arbeiten musste.
Die weiteren Nebenfiguren, abgesehen von Brittany, blieben leider ebenfalls blass und gesichtslos. Ich meine ernsthaft, wo war Greg, Nathans guter Freund auf einmal hin? Und warum hörte man von Tante Gwen nur ein, zwei Worte am Anfang und plötzlich war sie Emma am Schluss total wichtig?

Der *Schreibstil* der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Emmas Bilder, ihre Dachterrasse und der Laden PaperLove mit seinen Leckereien konnte ich mir lebhaft vorstellen. Ein großes Lob an dieser Stelle an die Autorin – ich konnte den Brownie fast schon schmecken.
Einzig und allein die englischen Worte mitten im deutschen Satz haben mich sehr gestört. Ist es so schwer, statt _awesome_ z.B. _toll_ zu schreiben? Oder statt _Oh my god_, _oh mein Gott_? Auch erschienen mir die Dialoge teilweise zu gestellt. Die Protagonisten sind in ihren Zwanzigern, da kenne ich niemanden, der etwas, das ihm/ihr erzählt wird mit wunderbar kommentiert. Die Sprache wirkte dabei unnatürlich und zu sehr gewollt.

_Fazit_

„Nebenan funkeln die Sterne“ hatte meiner Meinung nach extrem viel Potenzial. Leider wurde dieses hauptsächlich thematisch nicht ausgeschöpft, was dem Buch Tiefe und Emotionen nahm. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Grundidee war originell, dafür büßten aber die Ausarbeitung und die Charaktere ein.
Trotz allem habe ich das Buch teilweise gerne gelesen. Wer nichts allzu Tiefsinniges sucht, sondern einen Roman mit einer zarten Liebesgeschichte für zwischendurch, der kann hiermit sicher glücklich werden.

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JanaKristina JanaKristina

Veröffentlicht am 10.10.2019

When it rains look for rainbows. And when it's dark look for stars.

*Cover:*

Das Cover finde ich absolut gelungen und wunderschön. Die hell leuchtende Lichterkette und das Funkeln in der oberen Hälfte des Covers versprechen eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Ich finde, ... …mehr

*Cover:*

Das Cover finde ich absolut gelungen und wunderschön. Die hell leuchtende Lichterkette und das Funkeln in der oberen Hälfte des Covers versprechen eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Ich finde, das Cover spiegelt die Handlung voll und ganz wieder und ist einfach nur passend.

*Handlung:*

In diesem Buch geht es um die junge Emma, die aus Deutschland noch London flüchtet, um dort nach einem einschneidenden Erlebnis einen Neuanfang zu wagen. So zumindest der Plan.

Die Realität sieht jedoch anders aus: Sie verlässt so gut wie nie ihr Haus – und nichts spricht dagegen: Sie kann als Webdesignerin von Zuhause aus arbeiten und ihre Lebensmittel lässt sie sich nach Hause liefern.

Ihr einziger sozialer Kontakt nach außen bietet sich über Instagram: Hier bloggt Emma regelmäßig über ein Leben, wie sie es gerne hätte: Sie fotoshoppt Bilder, erfindet einen Freund und postet über Erlebnisse an außergewöhnlichen und schönen Orten, die sie so allerdings niemals besuchen würde.

Der einzige Ort im realen Leben, an dem sie sich wirklich wohlfühlt, ist ihre Dachterrasse, von der sie die Skyline Londons betrachten kann. Dieser „safe place“ wird ihr allerdings plötzlich genommen, als direkt nebenan ein neuer, junger Nachbar namens Nathan einzieht und ab sofort die Terrasse mitbenutzt.

Von da an findet sie sich mehr oder weniger freiwillig in Situationen wieder, die definitiv außerhalb ihrer Komfortzone liegen und in denen sie über sich herauswachsen muss.

*Schreibstil:*

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Sie verwendet viele Adjektive, die eine angenehme Atmosphäre schaffen und ein sehr flüssiges Lesen ermöglichen.

Ich fand es auch sehr erfrischend, dass ausnahmsweise mal nicht in der „Ich“-Perspektive geschrieben wurde!

Hier gibt es nichts auszusetzen.

*Charaktere:*

Ich mochte Emma sehr, sie war mir sehr sympathisch. Viele ihrer Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen.

An dieser Stelle muss man natürlich ihre Entwicklung erwähnen, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht. Ich finde, man erkennt am Ende einen ganz klaren Fortschritt - ohne zu viel spoilern zu wollen – eine sehr realistische Charakterentwicklung!

Auch Nathan war ein toller „Book Boyfriend“ – sein Verhalten und seine Handlungen konnte ich jederzeit gut nachvollziehen. Sein Geheimnis, welches man im Laufe der Handlung erfahren hat, fand ich sehr rührend.

Die beiden sind auf jeden Fall ein nettes Paar.

Neben Emmas Schwester Jana und einer ihrer Instagram Freundinnen Brittany spielt auch noch ihre Nachbarin und Besitzerin des Hause, Mrs. Frampton, eine sehr niedliche Rolle!

*Meinung:*

Ich habe das Buch sehr genossen – das kommt zugegebenermaßen auch daher, dass ich mich Hals über Kopf in London verliebt habe und somit natürlich begeistert war, dass die Geschichte in London spielt.

Ich suche gerade wirklich nach einem Grund, dem Buch keine 5 Sterne zu geben – auf logische Denkweise komme ich zu keinem Ergebnis, ich kann keinen wirklichen Kritikpunkt nennen.

Aber irgendwie war die Begeisterung nun nicht so groß, dass ich 5 Sterne vergeben kann. Dafür fehlte ein kleines bisschen dieser WOW Effekt, den ich ab und an bei anderen Büchern erlebe. Das heißt, alles in allem:

*Fazit:* 4,5 von 5 Sternen!

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meran2003 meran2003

Veröffentlicht am 27.09.2019

:)

Dieses Buch ist mir so sehr ans Herz gewachsen das ich Zitate aus dem Buch ausgedruckt habe um es in meinem Zimmer aufzuhängen. …mehr

Dieses Buch ist mir so sehr ans Herz gewachsen das ich Zitate aus dem Buch ausgedruckt habe um es in meinem Zimmer aufzuhängen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Lilly Adams

Lilly Adams ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die mit ihrer Familie in München lebt. Nach dem Abitur und einem Zeitschriftenvolontariat absolvierte sie ein Diplomstudium der Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte in Bamberg. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin, fürs Fernsehen, gibt Schreibseminare und lektoriert. 

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