Wild Hearts - Kein Blick zurück
 - T. M. Frazier - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

LYX
New Adult
304 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0851-0
Ersterscheinung: 29.03.2019

Wild Hearts - Kein Blick zurück

Übersetzt von Anja Mehrmann

(149)

Sie wusste nicht, dass so etwas wie Liebe tatsächlich existiert. Doch dann traf sie ihn
Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem Nachbarn Finn gerechnet. Der gut aussehende Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt – und Gefühle in ihm weckt, die er seit Jahren tief in seinem Herzen verschlossen hält!
"Unberechenbar, rau, bewegend und unglaublich fesselnd!" USA TODAY
Band 1 der OUTSKIRTS-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin T. M. Frazier

Rezensionen aus der Lesejury (149)

Stinsome Stinsome

Veröffentlicht am 14.09.2019

Wie viele Finns braucht man, um ein Buch zu zerstören? Einen!

Klappentext

Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang ... …mehr

Klappentext

Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem neuen Nachbarn Finn gerechnet. Der missmutige (und furchtbar attraktive) Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt - und ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will!

Meine Meinung

Mit Lesen des Klappentextes und der Leseprobe stand für mich recht schnell fest, dass ich »Wild Hearts« unbedingt lesen möchte. Auf den ersten Seiten wird man direkt mit Sawyers und Finns Dämonen konfrontiert: Sawyers gewalttätiger Vater und Finns verstorbene Freundin. Das ist eigentlich Stoff für eine wirklich gute, tiefgründige Liebesgeschichte. Leider hat die Autorin überhaupt nichts daraus gemacht. Nein, sie hat die Idee sogar total gegen die Wand gefahren.

Ihr Schreibstil gefiel mir eigentlich recht gut, wenn es nicht um die Dialoge ging. Lässt man den Inhalt mal außer Acht, dann hat sie einen schönen Stil, Menschen, Orte, Eindrücke und Gefühle zu beschreiben. Die Dialoge dagegen können damit überhaupt nicht mithalten, sie wirken merkwürdig, unpassend und überspitzt. Vor allem Finn gibt völlig geschmacklose Bemerkungen von sich, die ich manchmal sogar abstoßend fand.

Aber er ist auch insgesamt ziemlich unmöglich. Wäre er nicht der Protagonist in einem Liebesroman und würde sich Sawyer nicht von ihm angezogen fühlen, dann bezweifle ich, dass man ihm als Leser sonderlich wohlgesonnen wäre. Die Hälfte des Buches bedrängt er Sawyer, er verhält sich übergriffig und manche seiner Kommentare könnten auch genauso gut von einem betrunkenen, aufdringlichen Idioten stammen, der kein »Nein« versteht. Ah, Moment. Genau das ist Finn ja auch.

Aber Sawyer lässt sich das nur zu gerne gefallen, denn Finn ist schließlich heiß. Da ist grenzüberschreitendes Verhalten natürlich sexy. Puh! Echt? Nachdem sie am Anfang so stark und mutig aufgetreten ist, als sie ihrem schrecklichen Vater den Rücken gekehrt hat, waren ihre Reaktionen auf Finn für mich ziemlich enttäuschend. Man müsste meinen, sie hätte ein Problem mit seiner Dominanz, aber Fehlanzeige. Irgendwie verliebt sie sich in ihn. Warum? Ich habe keinen blassen Schimmer. Völlig unverständlich ist für mich auch, wie sie nach 21 Jahren in ihrer persönlichen Hölle nicht mal einen Hauch traumatisiert sein kann, denn abgesehen von einem Ausbruch gleich zu Anfang würde man nie auf die Idee kommen, dass sie den Fängen ihres gewalttätigen, tyrannisierenden Vaters entkommen ist. Das ernste Thema »häusliche Gewalt« wird oberflächlich und unzufriedenstellend abgehandelt. Eigentlich ist es sogar eine Schande, wie wenig Raum der Thematik eingeräumt wird.

Abgesehen davon konnte mich auch die Beziehung zwischen Finn und Sawyer überhaupt nicht mitreißen, weil sie schlichtweg befremdlich ist und keinerlei Grundlage hat, wenn man mal von der körperlichen Anziehung absieht. Ihre Unterhaltungen sind entweder oberflächlich oder pseudotiefgründig und gipfeln letztendlich immer in körperliche Annäherungen. Dass die beiden dann in Gedanken immer von ihrer besonderen Verbindung sprechen, konnte bei mir nur Augenverdrehen auslösen. »Deinetwegen will ich ein besserer Mensch werden … du machst einen besseren Menschen aus mir.« (S. 276) – Oh bitte! Geht es noch klischeehafter?

Mindestens genauso problematisch ist die Beziehung zwischen Josh (Achtung, weiblich!) und Miller, die ich anfangs noch sehr amüsant fand, weil Miller echt ein Lichtblick in diesem Überfluss von grenzwertigen Charakteren ist. Irgendwann waren aber auch ihre Unterhaltungen zu überspitzt und manche Wortfetzen viel zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen, dass man als Leser gar nicht folgen konnte. Eben noch haben die beiden Sex (ja, das Buch ist aus Sawyers und Finns Sicht geschrieben, aber die beiden haben das Wort »Privatsphäre« noch nie in ihrem Leben gehört) und im nächsten Moment streiten sie sich, ohne dass man als Leser erfährt, was den Anlass dazu gegeben hat. Das war einfach nur verwirrend und hat den Lesefluss enorm gestört.

Zudem hatte ich das Gefühl, dass im Lektorat ein bisschen was schiefgelaufen ist, denn ich hatte nicht nur einmal das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Da denkt Sawyer darüber nach, ob es so eine gute Idee ist, sich mit Sterling zu treffen, weil Finn ihr angeblich gesagt hat, sie solle sich von ihm fernhalten … aber dieses Gespräch zwischen ihr und Finn taucht erst viel später auf. Merkwürdig.

Ich hatte echt mehr als einmal das Bedürfnis, das Buch abzubrechen. Da ich aber von einem Plot Twist gehört hatte, habe ich bis zum Ende durchgehalten. Einen Twist gibt es auch und er hat es in sich, aber er macht alles andere natürlich nicht wett. Das Buch ist nicht auf einmal gut, nur weil es diesen Twist gibt. Um ehrlich zu sein, macht er mich nicht einmal neugierig auf den zweiten Band, denn – so heftig es auch klingt – im Grunde ist es mir ziemlich egal, wie es mit Sawyer und Finn weitergeht. Ich konnte die beiden einfach nicht liebgewinnen und ihre Liebesgeschichte schon gar nicht. Für mich ist »Wild Hearts« ein ziemlicher Reinfall.

Fazit

Dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen, weil die Umsetzung dieser interessanten Ausgangssituation oberflächlich und unzufriedenstellend ist und manche Charaktere, vor allem der männliche Protagonist, wirklich grenzwertig sind. Die erste Hälfte konnte trotz abschreckender Aspekte noch irgendwie fesseln, dann wurde es einfach nur noch anstrengend und das Lesen hat keinen wirklichen Spaß gemacht. Band 2 werde ich wohl nicht mehr lesen. Ich vergebe 2 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buecherwurm94 buecherwurm94

Veröffentlicht am 31.08.2019

Große Enttäuschung

In diesem Buch geht es um Sawyer, die eine schwierige Vergangenheit (Gewalt zu Hause) hinter sich hat. Sie wagt den Schritt und verlässt ihr Elternhaus in einem Campingwagen, den sie von ihrer Mutter ... …mehr

In diesem Buch geht es um Sawyer, die eine schwierige Vergangenheit (Gewalt zu Hause) hinter sich hat. Sie wagt den Schritt und verlässt ihr Elternhaus in einem Campingwagen, den sie von ihrer Mutter geerbt hat. Sawyer hat neben dem Wagen auch ein Stück Land geerbt, zu dem sie jetzt fährt. Dort trifft sie auf Finn, total mürrisch und verschlossen aber verboten gutaussehend. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Mir hat das Cover und der Klappentext sehr gut gefallen, weshalb ich mir das Buch gekauft habe. Mädchen mit schwerer Vergangenheit trifft auf Jungen mit Problemen und sie verlieben sich, eigentlich genau mein Ding.

So, leider war es das für mich auch schon mit den positiven Dingen.
Mir haben die Charaktere überhaupt nicht gefallen. Sie waren viel zu überzeichnet, sehr klischeehaft. Ich hätte mir vorgestellt, dass Sawyer erst mal mit ihrem Schicksal und ihrer Zukunft hadert, sehr vorsichtig und ängstlich ist. Statt dessen hat sie Finn kaum kennengelernt und springt schon mit ihm in die Kiste. Genau die Message, die Jugendliche und junge Erwachsene brauchen. Egal, wie schlecht es dir geht, Sex macht alles besser. Ach, du kennst deinen Sexualpartner kaum? Kein Problem, solange er heiß ist und ihr euch gegenseitig anziehen findet, ran an den Speck!
Ich mag Bücher, die so extrem versext sind, dass die eigentliche Story verloren geht, überhaupt nicht. Leider ist das bei diesem Buch der Fall. Ich finde die Charaktere sehr flach und unglaubwürdig, da hilft auch der leichte Schreibstil und das wirklich schöne Cover nicht weiter. Irgendwie frage ich mich, wie es das Buch durch das Lektorat geschafft hat. Die beiden Hauptfiguren und ihre Schicksale werden überdramatisch dargestellt, handeln aber überhaupt nicht danach. Wenn ich doch unterdrückt und misshandelt wurde, springe ich doch nicht mit dem nächstbesten ins Bett. Und wenn ich meine Freundin verloren habe, gehe ich doch keine intime Beziehung mit jemandem ein, den ich kaum kenne. Wie gesagt, total unglaubwürdig!
Für mich gibt es nur einen Stern, eben wegen des Covers, aber Leute, ehrlich, KEINE Empfehlung von mir. Hätte ich vorher Rezensionen gelesen, und das Buch nicht spontan im Laden gekauft, würde ich mich jetzt nicht so ärgern. Dummerweise habe ich nämlich gleich den Folgeband mitgekauft, den ich definitiv nicht anfangen werde zu lesen, für mich ganz klar Zeitverschwendung.

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fuddelknuddel fuddelknuddel

Veröffentlicht am 19.08.2019

Es bleibt beim ersten Teil

„Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch ... …mehr

„Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem Nachbarn Finn gerechnet. Der gut aussehende Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt - und Gefühle in ihm weckt, die er seit Jahren tief in seinem Herzen verschlossen hält!“ (Klappentext)

Dass sich bei Büchern die Gemüter spalten, dürfte ja für niemanden ein Geheimnis sein. Aber was ich im Vorfeld über dieses Buch an Meinungen gelesen habe, driftete doch extrem auseinander, was mich nur umso neugieriger machte, wie es denn mir gefallen würde.
Das hübsche Cover lässt zumindest mich auch das ein oder andere verzeihen, denn mir gefällt die Idee mit dem Gewitter sehr, die man allerdings erst versteht, wenn man auch die Geschichte kennt.

Erzählt wird aus den Ich-Perspektiven von Sawyer und Finn, die es für gewöhnlich für den Leser leichter machen, sich in die Figuren hineinzufühlen. Ich persönlich konnte aber weder zum einen noch zur anderen Sympathien aufbauen, dafür waren mir ihre Charaktere nicht nachvollziehbar genug gestaltet.
Der Schreibstil allerdings war angenehm locker, ideal wenn man mal eine weniger anspruchsvolle Lektüre für eine Fahrt oder zur Entspannung braucht. Dazu kommt, dass das Buch vergleichsweise wenige Seiten hat, sodass man relativ fix durch ist damit.
Am Ende durfte ich feststellen, dass es hier, untypisch für New Adult, einen Cliffhanger gibt, der dafür sorgt, dass man die Reihe tatsächlich auch in ihrer festgelegten Reihenfolge lesen muss. Hatte ich auch länger nicht, ich bin schon an die Serien gewöhnt, bei denen jeder Band ein anderes Paar behandelt.

Sawyer fand ich am Anfang der Geschichte noch interessant. Die Art und Weise, wie sie aufgewachsen ist und erzogen wurde, hatte durchaus Potenzial, der Story ordentlich Feuer zu verpassen, aber leider wurde darauf nicht so eingegangen wie ich es mir erhofft hatte. Sawyer oder „Say“, wie Finn sie irgendwann nennt (*würg*), schien sich perfekt in ihrer neuen Heimat einzuleben und dem Stil der Einheimischen anzupassen, als sei sie nur aus dem Nachbardorf dorthin gezogen statt aus einer sektenähnlichen Gemeinde geflohen. Ich hätte erwartet, dass sie zunächst Schwierigkeiten hat, schüchtern wäre, zurückhaltend. Doch sie benimmt sich erstaunlich normal und das Schlimmste ist, wie sie sich von Finn behandeln und einlullen lässt. Ihr Willen schmilzt in seiner Gegenwart zu einem kaum sichtbaren Häufchen zusammen und an Stellen, wo er von mir eine heftige Schelle kassiert hätte, wird sie scharf auf ihn. Bäh.

Finn dagegen ist mir von Anfang an direkt unsympathisch. Sein Verhalten ärgert mich maßlos und sein Benehmen gegenüber Sawyer ist einfach nur eklig. Erst behandelt er sie wie Dreck, und das obwohl er sie natürlich heimlich schon von der ersten Begegnung an liebt, und später wie sein Eigentum, was ich kein Stück besser finde. Er hatte einen Charakter, den ich bei keinem Menschen in meinem Umfeld akzeptieren würde, den Kerl hätte ich direkt nach der ersten Begegnung wieder in den Wind geschossen. Leider schafft er es, für mich komplett unerklärlich, seine naive, unerfahrene „Say“ andauernd um den Finger zu wickeln, was auch nicht selten in irgendwelchen Bettszenen ohne Bett endete.

Letztere waren für mich auch aufgrund der mangelnden Sympathie zu den Figuren immer komplett daneben. Es war einfach schräg und unappetitlich, übertrieben und unangemessen, wenn man bedenkt, wie Sawyer aufgewachsen ist und ich mochte gar nicht lesen, was da gerade passiert.
Das hat nicht geprickelt, ganz im Gegenteil, das war versifft und unangenehm.

Die Story, aus der man sehr viel hätte rausholen können, dankt dem Leser sein Durchhaltevermögen mit ziemlich magerem Plot, wenig überraschenden Wendungen und noch weniger Gefühl. Auch dass Sawyer und Finn noch einen zweiten Band bekommen, finde ich persönlich unnötig. Hätte man das Tempo etwas angezogen und ein- bis zweihundert Seiten drangehängt, hätte sich vielleicht ein brauchbares Buch ergeben, nun sind es zwei, von denen mindestens eins furchtbar ist.

Mein Fazit:
Schrecklicher Protagonist, lahme Story, Potenzial nicht genutzt. Ich werde kein Fan dieser Reihe und lasse von Band 2 auch die Finger. Da allerdings genügend Leser dieses Buch hypen ohne Ende, fällt es mir schwer, eine Unterlassungsempfehlung auszusprechen. Vor dem Kauf am besten ein paar spoilerfreie Rezensionen durchlesen und selbst ein Bild machen, entweder wird man positiv überrascht oder es geht einem wie mir.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

time_to_read time_to_read

Veröffentlicht am 16.08.2019

Zwigespalten

Das Cover

Das Cover gefällt mir richtig gut und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich finde auch, dass es gut zur Geschichte passt.

Der Schreibstil

Die Autorin schreibt sehr flüssig ... …mehr

Das Cover

Das Cover gefällt mir richtig gut und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich finde auch, dass es gut zur Geschichte passt.

Der Schreibstil

Die Autorin schreibt sehr flüssig und ich bin nur so durch das Buch geflogen. Es war einfach zu lesen und hat mir gut gefallen.

Die Handlung

Von der Handlung hingegen bin ich etwas enttäuscht. Es hat richtig gut angefangen, wurde dann aber zunehmend auf etwas anderes konzentriert als "richtige Handlung". In dem Buch ging es mir einfach viel zu viel um Körperlichkeiten, wodurch die Handlung auf der Strecke blieb. Ohne diese ganze Erotik hätte mir das Buch viel besser gefallen um dich finde, dass es nicht in das Buch gepasst hat. Plötzlich ging es nur noch darum, was mich ziemlich enttäuscht hat.

Die Charaktere

Auch die Charaktere waren eher enttäuschend. Anfangs fand ich sie richtig toll und stark, doch dann wurde sich zunehmend darauf konzentriert, was die Charaktere miteinander machen. Wie sie sich entwickelt haben, hat mir auch nicht gefallen. Sawyer kommt in eine neue Stadt und plötzlich drehg sich alles nur noch um sie. Ihr wird ein Haus geschenkt, sie bekommt einfach so einen Job angeboten, sie hat sofort die besten Freunde gefunden und eine Person ändert ihr Leben grundlegend, nachdem er zwei Jahre in Einsamkeit gelebt hat und sich von anderen abgeschottet hat. Diese Entwicklungen haben mich ein bisschen genervt, weil so typisch sind und meiner Meinung nach absolut realitätsfern.

Fazit

Das Buch hat gut angefangen und hat mich dann enttäuscht. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere haben Entwicklungen durchgemacht, die ich entweder nocht nachvollziehen konnte oder total typisch fand. Es ist eigentlich eine gute Geschichte, wenn daraus nicht so ein komisches Sex-Ding gemacht wäre. Ich freue mich trotzdem auf Band 2!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jofemalu Jofemalu

Veröffentlicht am 14.08.2019

Wild Hearts - Kein Blick zurück

Nach dem Tod der Mutter entflieht Sawyer dem herrschsüchtigen Sektenführer, ihrem Vater. Sawyers Leben war geprägt von uneingeschränkter Gottesfurcht und von Gewalt und Züchtigung. Ihre Mutter beging ... …mehr

Nach dem Tod der Mutter entflieht Sawyer dem herrschsüchtigen Sektenführer, ihrem Vater. Sawyers Leben war geprägt von uneingeschränkter Gottesfurcht und von Gewalt und Züchtigung. Ihre Mutter beging Suizid und hinterließ Sawyer eine kleine Kiste mit einer Adresse und einem Schlüssel.

Sawyer flieht und findet an der Adresse eine Lagerhalle. In eben dieser befinden sich ein Truck und ein Wohnmobil.

Sie lernt Finn kennen, der von der neuen „Nachbarin“ eher wenig begeistert ist, weil er sich in Ruhe von der Gesellschaft zurückziehen wollte, um sich in Selbstmitleid zu suhlen.

Ich fand T.M. Fraziers Roman gut, allerdings wurde die Geschichte an einigen Stellen seltsam kompliziert und was dem ganzen noch die Krone aufgesetzt hat, war der unfassbar gemeine Cliffhanger. Natürlich habe ich auch das zweite Buch gelesen, weil ich im Grundsatz schon irgendwie gefesselt war und auch wissen musste, wie es denn mit Finn und Sawyer weitergeht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

T. M. Frazier

T. M. Frazier - Autor
© Wander Aguiar

T. M. Frazier lebt mit ihrer Familie im sonnigen Florida, und ihr erstes Buch sollte ein heiterer Sommerroman werden. Naja … die Geschichte spielt im Sommer! Wenn ihre Helden sie nicht gerade in dunklen Abgründen gefangen halten, verbringt T. M. Frazier ihre Zeit mit lesen, reisen und Countrymusik.

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