Der letzte erste Blick
 - Bianca Iosivoni - eBook

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8,99

Lyx
New Adult
464 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0413-0
Ersterscheinung: 24.04.2017

Der letzte erste Blick

(58)

Manchmal genügt ein einziger Blick ...
 
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz …

Rezensionen aus der Lesejury (58)

carameli carameli

Veröffentlicht am 25.05.2017

Herzschmerz und wahre Liebe pur

Inhalt:
Emery beginnt ihr Studium weit weg von zuhause. Sie will einen Neustart, wo keiner ihre Geschichte und düstere Vergangenheit kennt. Doch auch dort ist nicht alles perfekt und ihr neuer Mitbewohner ... …mehr

Inhalt:
Emery beginnt ihr Studium weit weg von zuhause. Sie will einen Neustart, wo keiner ihre Geschichte und düstere Vergangenheit kennt. Doch auch dort ist nicht alles perfekt und ihr neuer Mitbewohner raubt ihr immer wieder ihren letzten Nerv. Außerdem lässt sein bester Freund Dylan Emery Dinge spüren, die sie eigentlich hinter einer Gefühlsmauer verborgen hält…

Eigene Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, witzig und charmant. Man taucht ab der ersten Zeile in die Geschichte ein und ist so vertieft, dass man die reale Welt um einen herum vergisst. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt. Dadurch erhält man einen Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Charaktere und kann ihre Taten und Handlungen besser verstehen.

Emery ist eine sympathische Protagonistin die Humor hat und sich auch nicht für kindische Streiche zu schade ist. Trotz ihrer schrecklichen Vergangenheit, lässt sie sich nichts gefallen und versucht diese soweit wie möglich hinter sich zu lassen. Sie ist eine starke junge Frau, die anfangs große Schwierigkeiten hat anderen Menschen zu vertrauen. Aber nach und nach lernt sie auch in manchen Momenten Schwäche zeigen zu können und Vertrauen aufzubauen.

Dylan ist ein „Good Guy“, der es nicht leicht in seiner Kindheit hatte. Dennoch wuchs er zu einem loyalen, aufrichtigen und großartigen Mann heran, dem besonders Freundschaft sehr wichtig ist. Trotz seines „Good Guy“-Image hat er auch seine Fehler, die ihn jedoch noch sympathischer machen und realer wirken lassen.

Die Clique rund um Dylan hat Emery sofort herzlich aufgenommen und alle unterstützen sie wo sie nur können. Jeder einzelne von ihnen ist richtig sympathisch und sie entwickeln sich nach und nach zu richtigen und wahren Freunden für Emery, die ihr immer wieder Vertrauen und Zuneigung schenken. Eine tolle Clique, denen Freundschaft und Zusammenhalt extrem wichtig ist.

Die teils sehr kindischen Streiche, die sich die beiden immer wieder während des Buches spielen haben mein Herz höher schlagen lassen. Ich liebe es, wie sich die beiden immer wieder necken. Das hat mir während dem Lesen jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Mir wurden diese wiederkehrenden Streiche auch nie zu langweilig und ich genoss sie bis zum Ende.

Fazit:
Ein tolles Buch, das man kaum aus den Händen legen mag. Sehr mitreißend und humorvoll geschrieben, wobei man schnell die Welt um einen herum vergisst. Ein Buch über großartige Freundschaft, gravierende Fehler in der Vergangenheit und die erste richtige Liebe. Kauft es. Lest es. Ihr werdet es großartig finden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Narr Narr

Veröffentlicht am 25.05.2017

Selten hat mich ein Buch so schnell und so sehr begeistert

Zuerst war da natürlich das Cover, was sonst. Ich bin nun mal jemand, der sich zumindest bei Büchern gern auch mal vom Äußeren täuschen lässt. Hier gefiel mir, dass es schwarz-weiß gestaltet war und nur ... …mehr

Zuerst war da natürlich das Cover, was sonst. Ich bin nun mal jemand, der sich zumindest bei Büchern gern auch mal vom Äußeren täuschen lässt. Hier gefiel mir, dass es schwarz-weiß gestaltet war und nur durch kleine, dezente Farbtupfer lebendig wurde. Es wirkt ruhig, gelassen, aber nicht bleich. Gleichzeitig ist eine innige Umarmung abgebildet (in der sich der Kerl hinunterbeugt und sich das Mädel nicht hochrecken muss, diese Emanipation ist selten auf Buchcovern!), wodurch eine Art Wärme transportiert wird. Ich kann es schwer beschreiben, meinen Gefallen hat es jedenfalls gefunden. Die Leseprobe hat mir den Rest gegeben, sodass ich das Buch einfach lesen MUSSTE. Ich liebe das Sprichwort „Was sich liebt, das neckt sich“ und schon von Anfang an war klar, dass das quasi das Motto von Der letzte erste Blick sein würde. Übrigens bekommt der Titel im letzten Drittel seine Bedeutung, es geht also nicht nur darum, die Leser mit einem möglichst mysteriösen Satz einzufangen. ?

Protagonisten
Emery ist ein Mädchen, das ich mir nicht besser hätte ausdenken können. Genau genommen hätte ich nichts dagegen, sie als beste Freundin zu haben. Sie hatte es beileibe nicht leicht im Leben, hat aber einen Weg gefunden, damit zurecht zu kommen und weiter zu machen. Sie umgibt sich mit den richtigen Leuten und findet in Dylan jemanden, der wie für sie gemacht ist. Gleichzeitig weiß sie sich zur Wehr zu setzen und sorgt mit einem Schlag auf die jetzt blutige Nase ihres nagelneuen Mitbewohners dafür, dass ich sie seit den ersten Sätzen dieses Buches liebe. Ich kann einfach nicht anders. Bei Dylan ging es mir genau so: Kaum taucht er auf der Bildfläche auf, ist es um mich geschehen. Das ist etwas ganz Besonderes und ich verehre Bianca Iosivoni beinahe dafür, dass sie mir diese beiden Charaktere vorgestellt hat. Natürlich ist von Anfang an klar, dass die beiden miteinander glücklich werden – schließlich ist das der Sinn dieses ganzen Romans. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist allerdings ebenso besonders wie die Protagonisten selbst.

Handlung
Wir beginnen mit einem wortwörtlichen Schlagabtausch, den sich unsere Protagonistin liefert, setzen die Geschichte mit vielen einfallsreichen Streichen fort und enden irgendwie in einer tollen, authentischen Liebesgeschichte. Das ist genau der Stoff, den ich mir von Romanen wie diesem erhoffe und viel zu selten bekomme. Ich selbst neige dazu, dieses Heck-Meck mit meinen Mitmenschen zu treiben, das auch Emery und Dylan verbindet, wobei es bei mir nie in Klamotten-Klau oder Manipulation der Fernbedienung (ich wünschte, das wäre mir in einer bestimmten Situation eingefallen!) endet. Deshalb gefällt mir dieser rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht, sehr gut: ich kann es nachvollziehen. Sie zeigen gegenseitiges Interesse und auch eine gewisse Nähe. Um diese Streiche zu spielen, müssen sie sich schon recht gut kennen und auch vertraut miteinander sein. Das gefällt mir besonders gut: Diese Nähe zwischen Emery und Dylan wird unter anderem durch diese Streiche sehr deutlich, sodass ständige Sexszenen – die übrigens auch überhaupt nicht zum Rest der Geschichte gepasst hätten – überflüssig werden. Sex ist nur dann eingesetzt, wenn er passt und absolut in eine Szene gehört. Allein das hebt Den letzten ersten Blick schon von anderen Romanen dieses Genres ab, die leider viel zu häufig in die Erotik-Schublade greifen, um Nähe oder Liebe auszudrücken. Ja, natürlich spielt Sex auch hier eine Rolle, die Charaktere sind schließlich in den ersten Collegejahren. Aber das ist eher unterschwellig und sehr dezent, nicht „in your face“. Mir fällt einfach keine bessere Beschreibung ein, aber ich bin begeistert. Die Beziehung zwischen Emery und Dylan entwickelt sich so natürlich, dass ich im Grunde gar nicht mitbekommen habe, dass sie plötzlich ein Paar wurden. Und auch das ist ein riesiger Pluspunkt, denn mal ehrlich: Stellt sich nicht jeder an einem gewissen Punkt einer Beziehung die Frage nach dem Etikett? „Was sind wir eigentlich? Freunde, gute Freunde, Freunde mit gewissen Vorzügen, ein Paar, ein nicht ganz so monogames Paar?“ Es gibt so viele Varianten und selten ist klar, wo man gerade steht. Es spielen ja immer zwei mit und die haben nicht immer dieselbe Ansicht. Dieser Aspekt ist nicht durch ständige Selbstzweifel oder so in die Geschichte eingebaut worden, sondern die Übergänge zwischen „Wir kennen uns gerade mal fünf Minuten“ über „Ich glaub, ich kann dich ganz gut leiden“ bis zu „Mensch, ich hab dich verflixt gern“ verlaufen so fließend, dass man sie beim Lesen kaum mitbekommt. Das liegt nicht zuletzt am Stil der Autorin, aber dazu später mehr. Emery und Dylan haben natürlich – wie sollte es anders sein, schließlich müssen ein paar Klischees des Genres ja doch erfüllt werden – jeweils ein Päckchen zu tragen. Bei Emery ist es ein Ereignis aus der Vergangenheit, das sie gewissermaßen sogar wortwörtlich verfolgt, Dylan trägt ein Geheimnis und eine Aufgabe mit sich herum. Und ja, es ist ein Klischee. Klischees müssen aber nicht immer schlecht sein. In diesem Fall finde ich die Hintergrundgeschichte nicht nur angemessen, sondern notwendig, um ein paar Wendungen einzubauen. Und was das für Wendungen sind! Manche Dinge habe ich kommen sehen, andere haben mich total von den Socken gehauen. Fest steht, dass ich mir so manche Träne nicht verdrücken konnte, während ich an anderen Stellen wegen meiner Lachanfälle von Mitreisenden in der Bahn schief angeschaut wurde. Mehr verlange ich nicht von einem Buch!

Schreibstil
Durch ihre Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen und dabei das Drumherum auch noch so gut zu beschreiben, dass ganz leicht Bilder in meinem Kopf entstehen, hat mich die Autorin um ihren kleinen Finger gewickelt. Das ging ratzfatz. Mal ganz abgesehen von der Storyline, die ich, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, liebe, bildet sie durch ihre Worte und die Art, damit umzugehen, der Geschichte einen so tollen Rahmen, dass ich einfach nicht anders kann, als diesen Kettensatz zu formulieren, weil ich gar nicht weiß, wie ich meine Begeisterung sonst ausdrücken soll!

Ich bin fast ein bisschen traurig, Emery und Dylan verlassen zu müssen. Gerade die letzte Szene hat mir noch ein abschließendes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wenigstens wird es zumindest einen weiteren Band um die Clique geben und die Chancen, dass diese beiden uns als Nebenfiguren erhalten bleiben, stehen gut. Ich bin also gespannt und werde den Wartezeitraum zum nächsten Band Der letzte erste Kuss vermutlich mit weiteren Geschichten aus Bianca Iosivonis Feder überbrücken.

Fazit
Selten hat mich ein Buch so schnell und so sehr begeistert, obwohl ich mit recht niedrigen Erwartungen an es herangetreten bin. In diesem Genre ist es eben schwer, hervorzustechen. Bianca Iosivoni hat es geschafft und ich bin sehr gespannt auf Band zwei!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

RDooDoo RDooDoo

Veröffentlicht am 25.05.2017

Macht Spaß zu lesen!

Nach vielen Rückschlägen und schlechten Erfahrungen lässt Emery ihre Vergangenheit hinter sich und studiert in weiter Ferne. Doch das Unglück scheint sie weiterhin zu verfolgen: Nicht nur, dass das erste ... …mehr

Nach vielen Rückschlägen und schlechten Erfahrungen lässt Emery ihre Vergangenheit hinter sich und studiert in weiter Ferne. Doch das Unglück scheint sie weiterhin zu verfolgen: Nicht nur, dass das erste Zusammentreffen mit ihrem neuen Mitbewohner mit einer blutenden Nase endet – dessen bester Freund Dylan bringt Emerys Herz viel zu schnell aus der Fassung.

Schon alleine mit dem ersten Satz: „Es ist nicht gerade die feine Art, das erste Semester damit zu beginnen, jemanden die Nase zu brechen, Miss Lance.“ - Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni, Seite 9 zeigt die Grundatmosphäre des Buches auf. Dieses Buch macht einfach Spaß zum Lesen und hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht, da es trotz des typischen Musters, das es in diesen Büchern immer gibt, einfach nur toll zum Lesen war.
Emery und Dylan sind einfach ein super Duo, das sich gegenseitig so ergänzt, dass man einfach nur Freude dabei hat zu lesen, was den Beiden als nächstes einfällt um sich gegenseitig zu ärgern. Unterstützt wird das natürlich noch durch den großartigen Schreibstil, der die Seiten im Flug verfliegen lässt, sodass das Buch plötzlich einfach vorbei sind.
Emery ist eine ganz besondere Protagonistin, die einem im Laufe des Buches immer näher kommt. Ich hatte sie wirklich gerne und man fiebert bei ihr richtig mit. Dylan war mir am Anfang noch nicht ganz so sympathisch, da hat er mich noch ein bisschen zu sehr selbst bemitleidet, aber auch er ist ein klasse Typ und endlich mal kein typischer Klischee-Badboy, sondern ein ganz besonderer Charakter, der einfach zum Knuddeln ist.
Es gab relativ viele Nebenfiguren, die teilweise noch ein bisschen blass geblieben sind. Dennoch sind zumindest die meisten ziemlich cool gewesen und nach einigen Kapiteln weiß man auch wer wer ist.
Die Geschichte ist flott, lustig, faszinierend, gegen Ende für mich persönlich ein bisschen zu sehr klischeehaft und kitschig.
Gerade als die „Vergangenheit“ die Beiden einholt, hätte ich mir einfach ein bisschen mehr gewünscht. Dylan wird da ein wenig außen vor gelassen und Emerys „Vergangenheit“ ist ein bisschen unvollendet, da hätten einfach noch mal ein paar Absätze gefehlt.
Dieses Buch macht einfach Freude zu Lesen und man fiebert einfach total mit. Ich kann allen das Buch empfehlen, die gerne Young Adult lesen und zwei ganz besondere Protagonisten kennenlernen wollen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Leseratte75 Leseratte75

Veröffentlicht am 25.05.2017

Emerys schwerer Weg

Buchinhalt:
Emery beschließt ihr Studium in West Virginia zu absolvieren. Da sie sich erst sehr spät am College angemeldet hat, muss sie zu ihrem Leidwesen, ihr Collegezimmer mit einem Kommilitonen teilen, ... …mehr

Buchinhalt:
Emery beschließt ihr Studium in West Virginia zu absolvieren. Da sie sich erst sehr spät am College angemeldet hat, muss sie zu ihrem Leidwesen, ihr Collegezimmer mit einem Kommilitonen teilen, mit dem sie direkt aneinander gerät und ihm eine rein haut, da er ihr auf den Hintern geschlagen hat, dieses aber abstreitet und behauptet, sie lediglich versehentlich gestreift zu haben.
Direkt am Ersten Tag wird Emery deswegen in das Büro der Collegeleiterin zitiert und verwarnt. Obwohl ihr Mitbewohner Mason sie in den Wahnsinn treibt, bestätigt sie der Collegeleitung gegenüber nicht, dass Mason sie sexuell belästigt hat, denn das traut sie ihm dann doch nicht zu.
Da Mason sie aber dennoch zur Weißglut treibt, beschließt Emery das Zimmer zu tauschen, aber leider ist alles belegt und sie muss sich die nächsten Monate mit Mason arrangieren.
Da Emery eine leidenschaftliche Fotografieren ist und dieses auch studiert, beschließt sie, ihre Kamera aus dem gemeinsamen Zimmer zu holen. Auf dem Weg dorthin beobachtet sie, wie ein junger Mann, einer anderen Studentin hilft, da diese vollbepackt war und ihr ihre Tasche laut klirrend runtergefallen ist. Emery misst dem ganzen anschließend keine weitere Bedeutung zu und tut das Helfen als eine Art nette Geste ab. Auf dem Weg zum Zimmer stößt Emery mit einer älteren Studentin fasst zusammen und geht sie etwas ruppig an, doch diese bleibt ganz ruhig und lädt Emery zu einer Studentenparty ein, die am Abend stattfindet. Nachdem Emery im Zimmer angekommen ist und ihre Umgebung auf dem Weg dorthin genauer betrachtet hat, steht plötzlich der unbekannte hinter ihr, der der Studentin geholfen hat.
Sonst immer einen frechen Spruch auf den Lippen, hat es ihr nun die Sprache verschlagen und sie starrt ihn an, was ihm nicht entgeht und ein Grinsen hervorruft. Am liebsten würde sie ein Foto von ihm machen, doch stattdessen taxieren sich beide gegenseitig mit Blicken. Mit einem grinsen im Gesicht stellt er fest, dass sie diejenigen ist, die seinem besten Freund Maze die Nase gebrochen hat, woraufhin hin sie ihn giftig erwidert, dass er dann wohl derjenige u sein scheint, der noch nie etwas von Privatsphäre gehört hat. Doch Dylan lässt sich davon nicht beirren, sondern ist von seinem Gegenüber angetan. Nach einem kurzen Schlagabtausch und nachdem Dylan mit Mason, der zwischenzeitlich ebenfalls in das Zimmer gekommen ist, gegangen ist, muss Emery feststellen, dass ihr Dylan nahe geht.
Nach einem Telefonat mit ihrer Mom, geht Emery zu der Studentenparty, auf der sich Mason die Kante gibt. Emery bringt Mason mit Dylans Hilfe zurück in ihr gemeinsames Zimmer und Dylan verspricht ihr, ihr beizustehen, damit sie mit Mason nicht alleine ist, doch Dylan muss zu einem Notfall und lässt Emery, ohne es ihr mitzuteilen, mit Mason allein, der ihr prompt auf die Schuhe bricht. Wutentbrannt beschließt Emery sich an Dylan dafür zu rächen und ihm einen Streich zu spielen. Doch wird Dylan das so einfach hinnehmen oder auch Emery einen Streich spielen?

Mein persönlicher Eindruck:
Das Buch hat mich dank des guten Schreibstils sehr schnell gefesselt und ich war schnell in der Geschichte drin. Emerys Art hat mich von Anfang direkt in ihren Bann gezogen und lies mich immer wieder schmunzeln. Nach dem Telefonat mit ihrer Mutter, hatte ich dann Emery endgültig in mein Herz geschlossen. Es war so erfrischend und ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus. Auch jetzt, wenn ich wieder daran denke, muss ich grinsen und fühle mich mit Emery wieder verbunden. Zu lesen, was Emery und Dylan zusammen erleben war einfach extrem unterhaltend, aber zu lesen, was Emery in ihrer Heimat passiert ist, hat mir Wut und Tränen bereitet und ich habe mir nur gewünscht, dass sie es schafft, das alles zu verarbeiten.
Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt wird, ist es sehr schön zu erfahren, wie die beiden ihre Geschichte erleben und fühlen.
Die Geschichte ist wirklich zu empfehlen und es lohnt sich, das Buch zu lesen, denn es ist mehr, als nur eine Liebesgeschichte und ich bin wirklich gespannt, wie es in der Clique weiter geht.
In einer persönlichen Meinung ist es immer sehr schwierig, nicht zu viel über das Buch zu verraten um nicht zu spoilern.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Laurisleseecke Laurisleseecke

Veröffentlicht am 25.05.2017

Meine Meinung zu Der letzte erste Blick

Inhalt

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, ... …mehr

Inhalt

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...

Meine Meinung

Emery ist frisch am neuen College. Weit weg von Zuhause, wo sie die Vergangenheit ruhen lassen möchte. Das College soll ihr einen Tapetenwechsel, vom alten High-School-Leben, bieten. Mit ihren sogenannten Freunden von Zuhause will sie abschließen.
Durch die ihre schlechten Erfahrungen an der High-School, fällt es Emery nur schwer noch an wahre Freundschaften zu glauben. Zu groß ist die Angst vor Enttäuschung. Sie vertraut seit den Ereignissen an ihrer alten Schule nur noch sich selbst. Am College will sie also versuchen neu anzufangen, ohne großes Aufsehen zu erregen und wenn es sein muss auch ohne viel Kontakt zu anderen. Doch so einfach wie Emery sich das vorstellt geht es dann doch nicht. Denn Emery muss feststellen, dass sie sich im College ein Zimmer mit Mason, also einem Jungen, teilen muss. Mason und Emery kommen seit ihrer ersten Begegnung nur schwer, fast gar nicht, miteinander aus.

Dafür hat Mason einen tollen Freundeskreis und diese Freunde nehmen Emery direkt in die Gruppe mit auf. Alle sind unglaublich nett zu Emery und geben ihr das Gefühl schon immer Teil dieser Gruppe gewesen zu sein. Obwohl Emery keine neunen Freunde gewinnen wollte, kann sie nicht abstreiten, dass ihr die Zusammengehörigkeit gefällt.

Zu dieser Gemeinschaft gehört auch Dylan, Masons bester Freund und neue Nervensäge von Emery. Dylan ist einer von den guten. Er ist kein Bad Boy. Neben seinem Studium arbeitet er viel und versucht so um die Runden zu kommen.

Er und Emery sind wie Feuer und Wasser. Sie necken sich, sie ärgern einander und einander Streiche spielen gehört zum Tagesprogramm seit sie sich kennen.
Doch seit ihrer ersten Begegnung ist da auch eine gewisse Anziehung, die beide nicht leugnen können.
Emery und Dylan sind die Protagonisten im Buch. Beide haben eine schwere Vergangenheit. Emery hatte eine schwere Schulzeit und Dylan ist alles andere als behütet aufgewachsen. Seine Mutter ist früh gestorben, sein Vater ein Trinker. Sein einziger halt war seine Nachbarin Mrs Pettyfer, die ihn damls als kleinen Jungen verpflegte und bei der er immer wieder Unterschlupf gesucht hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd. Die Kapitel lassen sich schnell und flüssig lesen und es braucht nicht lange bis man sich in der Geschichte befindet. Schön war auch, das aus Emery und Dylan Sicht geschrieben wurde und man in beide Charaktere einen guten Einblick bekommen hat.

Weniger Gut hat mir gefallen, dass Emery eine naja sagen wir mal aggressive Seite hat. Am Anfang empfand ich es ja noch als ganz lustig oder auch gut, weil es zeigte das sich Emery nichts gefallen oder bieten lässt aber immer wieder gibt es in dem Buch Szenen wo Emery plötzlich, ohne wirklich Sinn zu ergeben, aggressiv wird. Vielleicht sollte es in dem Moment nur spielerisch gemeint sein oder auch aus tatsächlicher Wut, aber irgendwie kam es mir dann einfach nur nervig vor. Teilweise wurde auch sehr mit dem Beschreibungen von den Gefühlslagen der einzelnen Charaktere übertrieben oder,für mich persönlich, zu drastisch dargestellt.
Wiederum gut gefallen hat mir die Entwicklung von Emery. Aus dem aggressiven und verschlossenen Mädchen wird im Buch eine junge, offene Frau, die es nach und nach schafft wieder Gefühle zuzulassen.

Besonders Aggressiv verhält sich Emery, wenn es darum geht, dass Videos online ins Netzt gestellt werden. Klar, das möchte keiner und ist auch Verständlich aber im Buch gibt es zwei Szenen wo es ganz deutlich wird, dass diese Abneigung etwas mit Emerys Vergangenheit zu tun haben muss.

Emery Vergangenheit ist quasi der Spannungsbogen der Geschichte. Denn, da es immer wieder verdeutlicht wird, dass es Emery auf der High-School nicht leicht hatte und etwa schweres vorgefallen sein muss, ist die Spannung dementsprechend hoch, raus zu finden was genau mit Emery passiert ist. Ein weitere Spannungspunkt ist, dass Dylan etwas vor Emery verheimlicht und man gespannt darauf wartet, wann es den großen Knall gibt und alles raus kommt.

Fazit

Zwar kein Buch mit Suchtfaktor aber eine Geschichte die für kurze Zeit fesselt und ein netter Coming-Of-Age Roman ist. Wer also mal wieder ein bisschen Drama, ein bisschen Geheimnis und dazu das gewisse Prickeln einer Liebesgeschichte sucht ist mit dem Buch gut beraten. Mir hat die Story gefallen, außer ein, zwei Kritikpunkten habe ich daher nichts zu bemängeln und vergebe 4 von 5 Sternen.



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Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Bianca Iosivoni

Bianca Iosivoni - Autor
© Mona Kasten

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

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