In der Liebe ist die Hölle los
 - Benne Schröder - eBook

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8,99

Lyx
Romantische Fantasy
400 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0464-2
Ersterscheinung: 24.04.2017

In der Liebe ist die Hölle los

(49)

Catalea Morgenstern will nur eins: ein ganz normales Leben und ihre Familie vor anderen geheimhalten. Doch als ihr Freund sie wegen ihrer Geheimniskrämerei verlässt, sieht Catalea ein, dass es so nicht mehr länger weitergehen kann. Als ihr Vater sie bittet, endlich in das Familienunternehmen einzusteigen, gibt Catalea widerwillig nach: Denn ihr Vater ist der Teufel, die Hölle seine Firma und das Geschäft mit dem Tod eine gefährliche Angelegenheit. Catalea verstrickt sich bald schon in einen Machtkampf, bei dem sie nicht nur ihr Leben, sodern auch ihr Herz aufs Spiel setzt ...

Rezensionen aus der Lesejury (49)

Schmunzlmaus Schmunzlmaus

Veröffentlicht am 21.07.2017

Liebesgeschichte mit teuflischem Komplott

Ich durfte das Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder in einer Leserunde bei Lesejury lesen. Vielen Dank dafür. Es hat mir viel Spaß gemacht.

*Cover:*
Das Cover gefällt mir sehr gut. ... …mehr

Ich durfte das Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder in einer Leserunde bei Lesejury lesen. Vielen Dank dafür. Es hat mir viel Spaß gemacht.

*Cover:*
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist in schwarz, weiß und pink gehalten. Die abgedruckten, zum Teil direkt in den Titel eingearbeiteten, Symbole lassen schon Rückschlüsse auf das Thema bzw. die Hintergrundgeschichte zu, aber es wurde auf ein Hintergrundbild verzichtet. Das finde ich absolut passend zum Buch.

*Schreibstil:*
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Liebesroman in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin und ich war sehr überrascht, als ich erfahren habe, dass es tatsächlich von einem männlichen Autor geschrieben wurde. Benne Schröder kann sich ziemlich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt einer Frau hineinversetzen und überzeugte mich durch einen lockeren Schreibstil. Der Humor ist, am Thema angelehnt, eher dunkel, allerdings fand ich, er hat im Laufe des Buches etwas nachgelassen. Zum Teil fand ich die Wortwahl nicht ganz überzeugend oder zum Teil etwas nervend, aber es hat mich im Lesefluss nicht übermäßig gestört.
Auch die Ausschweifungen in die Modewelt und die Welt der schnellen und teuren Autos waren für mich manchmal etwas viel. Aber ich konnte einfach darüber hinweg lesen und habe die Aufzählungen der Klamottenmarken (die ich zum Teil nicht einmal kannte) einfach als Synonym für „Teure Designerklamotten“ gelesen.
Besonders reizend und humorvoll sind die Auszüge aus dem „Ratgeber für die Toten“, den ein Neuankömmling in der Hölle vorgelegt bekommt, damit er sich auf sein Leben nach dem Tod einstellen kann. Es gibt Ratschläge zur Eingewöhnng, Regelungen zur Urlaubszeit, Tauschangebote und was man sonst noch alles so wissen möchte – oder auch nicht. Und alles in herrlichstem Beamtendeutsch verfasst. Ich glaube, wenn man sich bis zu Kapitel 756 (das war das letzte Kapitel aus dem zitiert wurde, aber sicher nicht das letzte im Ratgeber), hat man allerdings keinen Humor mehr übrig. Aber man hat ja bis ans Ende der Welt Zeit, das Buch durch zu arbeiten, wenn man erst einmal gestorben ist.
Alles in allem lässt sich das Buch wirklich gut lesen und nur schwer aus der Hand legen.

*Inhalt:*
Catalea Morgenstern ist die Tochter des Teufels und einer Sterblichen und somit ein Halbblut. Da ihr Vater jedoch neben der Führung seiner Firma – so heißt die Hölle heute – nur wenig Zeit hatte, sich um seine Tochter und ihre kleine Schwester Mia zu kümmern, sind Catalea und Mia in der „normalen“ Welt groß geworden und haben mit der Firma relativ wenig zu tun.
Trotzdem mischt sich Cataleas Familie immer wieder in ihre Liebesbeziehungen ein – verstört und bedroht ihre Freunde -, was dazu führt, dass es kein Mann lange mit ihr aushält.
Irgendwann beschließt der Teufel jedoch, dass es Zeit wird, für Catalea ins Familiengeschäft einzusteigen und so muss sie die niedere Arbeit eines Totenhändlers in Köln verrichten. Sie muss die Seelen in die Hölle überführen. Außerdem muss sie sich dafür jetzt auch angemessen kleiden. Und das heißt: Eleganz in allen Lebenslagen, Designerklamotten und hochhackige Schuhe. Das passt so gar nicht zu Cataleas „bürgerlichem“ ich und sie kommt sich zu recht vor wie eine Dorfpomeranze in all dem Schicki-Micki. Trotzdem erkennt und kennt sie jeder, denn sie ist die Prinzipessa, die Tochter des Teufels.
Leider geht einer ihrer ersten Aufträge schief und sie wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von der gesamten Hölle – entschuldigung, der gesamten Firma - für einen Mord verantwortlich gemacht, den sie nicht begangen hat. Also stellt ihr ihr Vater einen Totenanwalt an die Seite, der zusammen mit ihr versucht, ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen, den Mord und die Verschwörung dahinter aufzudecken.
Dabei begegnen Catalea und Timur, der auch noch unheimlich gut aussieht – und somit ist klar, in welche Richtung sich die Beziehung zwischen Catalea und Timur entwickeln muss – einigen sehr interessanten Figuren, wie zum Beispiel Judas – jenem Judas, der seinen Freund verrraten hat, der aber dennoch ein sehr sympathischer Charakter in diesem Buch ist.

*Die Welt der Firma:*
Die Firma – wie man die Hölle jetzt nennt – ist gut ausgearbeitet. Es gibt sieben Häuser, die um die Führung in der Firma konkurrieren, die das Haus Morgenstern seit langer Zeit inne hat. Der Teufel hat die Firma in die neue Zeit gebracht, einige Umstrukturierungen vorgenommen, Dinge umbenannt und das Geschäft – das Sammeln von Seelen – läuft gut. Jeder hat seine Aufgabe, alle sind elegant und gut gekleidet. Natürlich gibt es Streitereien, denn auch die Mitglieder anderer Häuser hätten gerne die Vorherrschaft in der Firma, aber alles in allem läuft das Geschäft recht reibungslos. Und sollte sich einmal eine Seele beschweren, dass sie nicht in den Himmel gekommen ist, so kann sie sich an einen Totenanwalt wenden und ihr Fall wird neu verhandelt.
Da es aber ein Abkommen mit dem Himmel gibt, und sich alle daran halten, gibt es selten Seelen, die auf der falschen Seite landen.
Die Arbeit in der Firma ist für die Dunklen (Dämonen) genauso gut organisiert, wie für die Seelen, die nach ihrem Tod dort landen. Alles in allem eine gut ausgearbeitete Welt.

*Die Charaktere:*
Hauptperson ist natürlich Catalea. Sie ist als Halbblut auf der Seite der Sterblichen aufgewachsen und hatte lange Zeit nichts mit der Firma zu tun. Als sie jetzt einsteigen muss, fällt es ihr schwer, sich anzupassen. Dennoch besitzt sie nicht genug Selbstvertrauen einfach zu sein, wie sie ist, sondern zwängt sich in die passenden Klamotten, stolziert auf Stilettos durch die Gegend und trinkt sogar manchmal Rotwein, nur um nicht aufzufallen. Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass sie nicht auffallen will, aber da sie jeder als die Prinzessin erkennt, könnte sie die Anpassungsversuche auch einfach sein lassen. Aber dafür fehlt ihr dann irgendwie das Selbstvertrauen. Schade.
Ganz anders ist da ihr Vater. Der schert sich nichts um die Konventionen in seiner eigenen Firma und taucht nie im Anzug, geschniegelt und gebügelt auf. Im Gegenteil. Die Klamotten eines Penners sind für ihn gerade gut genug. Und trotzdem strahlt er eine Autorität aus und hat eine Anziehungskraft, der man sich nur schwer entziehen kann.
Timur ist als Dunkler (früher nannte man sie Dämonen) geboren und hat das ganze Pipapo der Eleganz total raus. Er ist unwiederstehlich, immer perfekt angezogen und kann kämpfen. Außerdem ist er von seiner eigenen Familie verstoßen und somit ein „Aussätziger“. Trotzdem hilft er dem Teufel, wenn der ihm etwas aufträgt.
Und dann gibt es ein paar interessante Nebenfiguren, wie schon den erwähnten Judas. Über diese Figuren möchte ich aber nichts weiter preis geben, weil das sonst das Leseerlebnis schmälert.

*Meine Meinung:*
Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und werde wahrscheinlich auch die Fortsetzung „Zum Teufel mit der Liebe“ lesen, obwohl die Handlung im Buch an sich auch abgeschlossen ist und das Buch auch so als einzelnes stehen könnte.
In der Mitte schwächelt das Buch etwas, die Kriminalgeschichte gerät arg in den Hintergrund und es geht nur um die Annäherung von Catalea und Timur und um die Ausbildung von Cataleas Fähigkeiten aus ihrer dunklen Hälfte. Allerdings werden die tatsächlichen Kampfszenen nur sehr wenig beleuchtet. Im dritten Teil gewinnt die Handlung wieder an Fahrt und die Aufklärung des Komplotts war überzeugend. Der Leser wurde bewusst auf falsche Fährten gelenkt und so kommt die Auflösung dann doch – zwar nicht in Gänze, aber doch zum Teil – überraschend.

*Fazit:*
Ein gelungenes Debüt, ein netter Zeitvertreib, aber man darf keinen großen Tiefgang erwarten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buecherwurm1909 Buecherwurm1909

Veröffentlicht am 20.07.2017

Ein teuflisch guter Roman..

Ich habe bei Lesejury das Buch "In der Liebe ist die Hölle los" zum lesen erhalten. Es handelt sich um einen Roman von dem Autor Benne Schröder.

Inhalt:
Die junge Catalea Morgenstern, Tochter des Teufels, ... …mehr

Ich habe bei Lesejury das Buch "In der Liebe ist die Hölle los" zum lesen erhalten. Es handelt sich um einen Roman von dem Autor Benne Schröder.

Inhalt:
Die junge Catalea Morgenstern, Tochter des Teufels, kann so gar nichts mit dem Beruf ihres Vaters anfangen. Von der Hölle und der sogenannten "Firma" hält sie nichts und schon gar nicht mit dem dazu verbundenen Leben. Ihre Natur und Herkunft unterdrückt sie ständig, bis ihr Freund sie verlässt und ihre Bestie dadurch kurz zum Vorschein kommt. Catalea steigt jedoch in das Familienunternehmen ein und bekommt einen Fall der ziemlich schief ging. Sie wird des Mordes beschuldigt. Die Hölle macht nun Jagd auf sie. Ein gut aussehender, geheimnisvoller Totenanwalt kommt ihr zur Hilfe und begibt sich mit ihr auf die Flucht.

Meinung:
Das Cover fand ich sehr schön und hat zum Titel gepasst. Besonders die kleinen Akzente auf dem Buch, wie die Flügel oder ein Herz mit Teufels-hörnern gaben dem Cover nochmal etwas rundes.
Der Schreibstil war sehr locker und flüssig, man konnte das Buch zügig lesen, was mir persönlich gefallen hat. Man stockte nicht an einzelnen Wörtern. Man ist schnell in die Geschichte hinein gekommen, ich konnte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand es persönlich sehr interessant, dass ein Mann eine Protagonistin wählt und diese so authentisch an den Leser bringt.
Die Geschichte ist mit viel Humor und Witz geschrieben, ich musste des öfteren schmunzeln.
Ich fand das Buch war von Anfang bis zum Ende mit einem hohen Spannungsgrad gefüllt.
Catalea und Timur waren meine absoluten Lieblings Charaktere.

Fazit:
Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und werde diesen unbedingt lesen müssen, damit ich weiß wie es weiter geht!

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Claire22 Claire22

Veröffentlicht am 20.07.2017

Wie der Vater werden? (Teufel)

Das Cover finde ich an sich nicht schlecht, aber es gehört nicht zu den besten. Es ist an sich sehr schlicht gehalten und mit verschiedenen Symbolen angereichert. Die Gestaltung der Schrift finde ich super ... …mehr

Das Cover finde ich an sich nicht schlecht, aber es gehört nicht zu den besten. Es ist an sich sehr schlicht gehalten und mit verschiedenen Symbolen angereichert. Die Gestaltung der Schrift finde ich super spitze - es ist das, was die Aufmerksamkeit auf dieses Buch lenkt.
Ich finde es super, dass beim Zweiten Teil die Farben vertauscht werden und es im Stil treu bleibt.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Seiten haben sich sehr schnell weg gelesen.
Ab und zu gab es Einschübe in kursiv, die aus einer anderen Perspektive herausgeschrieben wurden. Es hat etwas gendauert bis ich daraus schlau wurde aus wessen Sicht dies ist. Dazu gibt es immer wieder Ausschnitte aus einem Toten Ratgeberbuch mit Ablaufbeschreibung, das ich an vielen Stellen unterhaltsam fand und gut mit Vorurteilen spielt.
Der Handlung konnte ich gut folgen. Bis auf die vielen Namen am Anfang, aber mit der Zeit konnte ich jedem eine Figur zuordnen.
Ein Namensregister in diesem Zusammenhang wäre hilfreich gewesen.
Ich finde es super, dass das Ende nicht das im ersten Moment gedachte ist, da an sich oft einiges schon vorhersehbar war, aber am Ende gab es eine gute Wendung.
So kommt noch etwas Spannung auf, davor wäre es zu langweilig im Ganzen gewesen.

Insgesamt vergebe ich diesem Roman verdiente 4 Sterne. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Ein unterhaltsamer Roman.

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bookvamp bookvamp

Veröffentlicht am 19.07.2017

Teuflisch gute Unterhaltung

Inhalt: Als junge Frau hat es Catalea schon schwer genug einen passenden Mann zu finden der auch noch bleiben will, aber als Tochter des Teufels ist es fast unmöglich. Zumal sich ihre Familie immer und ... …mehr

Inhalt: Als junge Frau hat es Catalea schon schwer genug einen passenden Mann zu finden der auch noch bleiben will, aber als Tochter des Teufels ist es fast unmöglich. Zumal sich ihre Familie immer und ungebeten einmischt. Schließlich fügt sie sich und steigt in das Familiengeschäft ein, doch auch hier stolpert sie direkt in die Katastrophe und wird plötzlich von der gesamten Hölle gejagt.Gemeinsam mit dem Totenanwalt Timur versucht sie ihre Unschuld zu beweisen und nicht getötet zu werden.

Meine Meinung: Eine sehr gelungene Umsetzung einer aussergewöhnlichen Idee. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Gelungen finde ich die Darstellung der Charaktere, diese sind mir schnell sympatisch geworden. Schön finde ich auch die Entwicklung die Catalea und Timur im Laufe der Geschichte zeigen hat mir gutgefallen. Auch die Chemie zwischen den beiden fand ich von Beginn an gut beschrieben. Auch ein toller Charakter war der Teufel, hier kommen ganz verschiedene Facetten zum Vorschein und auch die Tatsache das er aus einer anderen Welt stammt wird immer wieder deutlich.

Die Grundidee die Hölle als eine Art Firma dazustellen finde ich sehr spannend und auch die Auszüge aus einer Art Leitfaden für das Leben im Dunkeln hat mich zum schmunzeln gebracht. Die Geschichte hat mich schnell begeistert und ich konnte zum Ende das Buch gar nicht mehr weglegen. Es bleibt bis zum Schluss spannend und wendungsreich. Nicht nur durch die eigentliche Geschichte sondern auch zwischen das hin und her zwischen Catalea und Timur.

Ich finde es schön, dass es eine Fortzetzung geben wird, sollte diese auch so gut sein kann Herr Schröder gerne weitere Bücher zum besten geben.

Fazit: Tolles Lesevergnügen aus der Hölle, mit teuflischen Verschwörungen und sympatischen Charakteren.

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Kugeni Kugeni

Veröffentlicht am 19.07.2017

Höllischer Spaß

„Eine repräsentative Erhebung hat ergeben, dass 89 % aller Menschen in Ihrer Situation bei den folgenden Informationen erschrecken“
Aus: Ratgeber für die Toten. 783. Auflage
Verlag der Finsternis

„In ... …mehr

„Eine repräsentative Erhebung hat ergeben, dass 89 % aller Menschen in Ihrer Situation bei den folgenden Informationen erschrecken“
Aus: Ratgeber für die Toten. 783. Auflage
Verlag der Finsternis

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist der Erstling des deutschen Autors und Radiomoderators Benne Schröder. Es handelt sich um den ersten Teil einer 2teiligen Romanreihe aus dem Bereich Urban Fantasy/ Romantasy.

INHALT
Catalea Morgenstern, Tochter des Teufel wird von ihrem Vater gezwungen in das Familienunternehmen „Die Firma“ einzusteigen und tote Seelen auf ihrem Weg in die Hölle zu begleiten. Die halbsterbliche Höllentochter ist von ihrem Erbe und der Firma jedoch alles andere als begeistert und hat massive Anpassungs- und Eingewöhnungsprobleme. Sehr schnell gerät sie in Schwierigkeiten und ist auf der Flucht vor den eigenen Leuten und ist damit plötzlich in der Situation das sie sich mit ihrem Erbe arrangieren muss, wenn sie überleben will. Unterstützt wird sie dabei von dem in Ungnade gefallenen Totenanwalt Timur.

LESEEINDRUCK
Der Roman lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist locker, spritzig, humorvoll und sehr frech. Catalea ist eine junge Frau mit starker eigener Meinung die oft gegenteilig zu ihrem Umfeld ist. Sie flucht gerne, ist dickköpfig, intelligent und bodenständig. Mit ihr als Hauptfigur habe ich mich auf Anhieb angefreundet da sie sehr sympathisch ist.

Auch alle weiteren Figuren sind habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen (zumindest die „guten“ Bösen). Auf ihrem Weg trifft Catalea auf weitere Unterstützer die alle toll dargestellt werden. Durch die Bank weg handelt es sich um Figuren mit hohem Wiedererkennungswert die unterhaltsam und skurril sind und sich angenehm von den gängigen Sidekicks die man aus diesem Genre gewohnt ist abheben.

Der Großteil des Romans wird von Catalea aus der Ich-Perspektive geschildert. Die Kapitel werden immer wieder von kursiv gedruckten Einschüben unterbrochen bei denen es sich um Auszüge aus dem „Ratgeber für die Toten“ handelt. Einem Leitfaden für Tote die den Seelen dabei helfen soll sich in der Hölle einzuleben. Diese Auszüge allein sind absolute Lesehighlights mit extrem viel extrem dunklem Humor.

Für mich hat an keiner Stelle des Romans die Spannung bzw. der Lesespaß nachgelassen. Immer wieder hat der Autor mit neuen mit neuen Ideen aus dem Höllenkosmos überrascht. Auch Cataleas innerer Kampf gegen ihr Familienerbe sowie das Rätsel wer hinter der Verschwörung gegen sie steckt ist glaubhaft und spannend bis zum Schluss.

Neben der Flucht vor den Höllenwesen kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz, auch hier fiebert man bis zum Ende mit ob alles gut ausgeht oder nicht. Mit Timur gibt es ein Love Interest der mindestens genauso dickköpfig ist wie Catalea weswegen die beiden sich immer wieder herrlich unterhaltsam in die Haare kriegen.


FAZIT
Mir hat diese Lektüre wirklich „höllischen Spaß“ bereitet und genau meinen Humor getroffen. Wer jedoch ein Problem mit dunklem Humor oder einer Protagonistin hat die gerne und oft Kraftausdrücke benutzt oder flucht, dem würde ich raten von diesem Roman Abstand zu nehmen. Alle anderen werden mit einer absolut kuriosen Tour de Force belohnt bei der man sich – Gott sei Dank ;-) – auf eine Fortsetzung freuen darf.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Benne Schröder

Benne Schröder - Autor
© Marcel Repmann

Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München.

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