Was auch immer geschieht
 - Bianca Iosivoni - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Lyx
New Adult
384 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0288-4
Ersterscheinung: 01.07.2016

Was auch immer geschieht

(39)

Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen - einem Unfall, an dem Keith die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat ... (ca. 400 Seiten)

Rezensionen aus der Lesejury (39)

Stinsome Stinsome

Veröffentlicht am 31.10.2017

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!

»Wir könnten auch einen auf Romeo und Julia machen«, warf ich schmunzelnd ein.
»Selbstmord, damit die Leute begreifen, was sie angerichtet haben?«
Ich lachte leise auf. »Okay, streichen wir das.«
(S. 406)

Dies ... …mehr

»Wir könnten auch einen auf Romeo und Julia machen«, warf ich schmunzelnd ein.
»Selbstmord, damit die Leute begreifen, was sie angerichtet haben?«
Ich lachte leise auf. »Okay, streichen wir das.«
(S. 406)

Dies war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und mit Sicherheit nicht mein letztes. Um genau zu sein wartet die Firsts-Reihe schon ungeduldig auf meinem SuB. Jetzt noch ein kleines bisschen ungeduldiger, da ich weiß, wie angenehm, lustig und berührend die Autorin schreibt.

In „Was auch immer geschieht“ geht es um die 21-jährige Callie, die für den Sommer in ihr Elternhaus zurückkehrt, um noch einmal Zeit mit ihrer Familie – ihrer Stiefmutter Stella und ihrer Schwester Holly – zu verbringen, bevor auch das Nesthäkchen Holly das Nest verlässt. Nicht gerechnet hat sie jedoch mit der Tatsache, dass auch ihr Stiefbruder Keith nach sieben Jahren wieder überraschend auf der Matte steht, obwohl Callie ihn doch am liebsten nie wiedergesehen hätte. Nicht nur war er vor sieben Jahren der Junge, für den sie unpassenderweise schwärmte, er trägt auch die Schuld am Tod ihres Vaters…

Was für eine schwierige Ausgangssituation. Schon durch den Klappentext war mir klar, dass dies kein Buch werden würde, das ich einfach zwischenschieben und weglesen könnte, sondern ich rechnete mit jeder Menge hitzigen Schlagabtäuschen, berührenden und nervenaufreibenden Momenten und der ein oder anderen Träne. Und das bekam ich auch.

Dieses Buch ist so spannend, dass ich es nur widerwillig zur Seite legen konnte – weil ich es musste, nicht weil ich es wollte. Ein bisschen Schlaf wäre nämlich ganz gut. Das Buch hat mich trotzdem bis in die frühen Morgenstunden wachgehalten, weil ich so gefesselt von Callie und Keiths Geschichte war. Jeden ihrer Schlagabtäusche habe ich in mich aufgesogen, mit ihnen gelitten und gelacht habe ich.

Ich weiß nicht, wie die Autorin es geschafft hat, dass sowohl Callie als auch Keith zu keinem Zeitpunkt meine Sympathie verloren haben, obwohl ihr Verhalten das zur Folge hätte haben müssen. Vor allem Callie ist wirklich ein absolutes Ekel zu Keith – zu Recht oder zu Unrecht, das kann jeder selbst für sich beurteilen. In diesen Momenten, in denen Callie ihm in ihrer Trauer und ihrer Wut Schlimmes an den Kopf wirft, habe ich mit Keith ständig mitgelitten. Gleichzeitig konnte ich nachvollziehen, wie sich Callie fühlen musste. Es war eine einzige Zwickmühle, da ich nie wusste, auf welcher Seite ich stehen sollte.

Keith war eine ganz besondere Überraschung, da er Callie – egal, was für verletzende Worte diese für ihn fand – stets auf spielerische Art und Weise neckte und zur Weißglut trieb. Nie war er bösartig oder verletzend. In wiederum anderen Situationen kam seine Unsicherheit und seine Zuneigung für Callie zur Geltung, seine Sorge um sie, die es Callie und auch dem Leser so schwer machte, Keith in einem negativen Licht zu sehen. Ich hatte ihn schon nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Und dennoch. Ich muss als weiteren Pluspunkt anführen, dass ich es klasse fand, dass Callies Abneigung gegen Keith nicht auf wenigen Seiten vom Tisch war. So weh es mir auch tat, dadurch wurde Spannung und Authentizität aufgebaut. Callie und ihre Gefühle machen eine glaubwürdige Entwicklung durch und die Etappen sind unterhaltsam mitzuverfolgen. Sie sind nicht nur geprägt von bedrückenden Wortgefechten und Hassbekundungen, sondern auch von prickelnden Annäherungen, amüsanten Unterhaltungen und Herzklopf-Momenten.

Das Ende lässt einen völlig zufrieden zurück, da sind jedoch so viele Nebenfiguren, deren Geschichte man ebenfalls gerne verfolgen würde: Callies Schwester Holly, die – zu Callies großem Entsetzen (und auch zu meinem) – Team Logan in Bezug auf Rory Gilmores Glück angehört, der charmante Polizist Braden, in dem Callie einen guten Freund gewinnt, ihr bester Freund Parker, von dem wir leider so so wenig hatten und der Callies Musikgeschmack in neuere Dimensionen führt, ihre beste Freundin Faye, die leidenschaftlich gerne Videospiele zockt, sowie ihr Verlobten Thomas, den ich immer noch nicht wirklich einschätzen kann. Kommt da noch etwas auf uns zu? Begegnen werden wir Callie und Keith aber wohl noch in der Firsts-Reihe. ;)

*Fazit*

Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, denn ich hatte spaßige, spannende und berührende Lesestunden. Sogar ein paar Tränchen sind geflossen. Bitte mehr davon! Von mir gibt es 4,5 Sternchen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jule87 Jule87

Veröffentlicht am 14.09.2017

Wieder ein tolles Buch von Bianca Iosivoni

Inhalt:

Während der Sommersemesterferien fährt Callie für 3 Monate nachhause um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, bevor diese nach ihrem Schulabschluss auf Weltreise geht. Doch schon am ersten ... …mehr

Inhalt:

Während der Sommersemesterferien fährt Callie für 3 Monate nachhause um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, bevor diese nach ihrem Schulabschluss auf Weltreise geht. Doch schon am ersten Tag ihrer Ankunft muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzten. Ihr Stiefbruder Keith, den sie seit 7 Jahren nicht gesehen hat und der Schuld am Tod ihres Vaters hat, steht plötzlich vor ihr. In Callie toben die Gefühle, denn einerseits hasst sie Keith aber anderseits lauern tief in ihr verdrängte Gefühle die sie vor dem Unfall für Keith hatte.

Meinung:

Die Covergestaltung finde ich nicht schlecht aber auch nichts Besonderes. Eigentlich ein typisches Cover für ein New Adult Roman. Was mir aber sehr gefallen hat, war das das Buch total leicht war und der Buchumschlag ist super. Nicht eine Leserille ist entstanden, trotz dass ich nicht aufgepasst hab, um dies zu vermeiden.

Bianca Iosivoni hat mich mit ihrem lockeren und leichten Schreibstil wieder voll überzeugt. Der Roman ist sehr bildhaft und gefühlsecht geschrieben. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Callie und kann sich somit gut in sie hineinfühlen.

Callie war eine sehr sympathische Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und habe bei der Trauer um ihren Vater sehr mitgelitten. Callie steckt nach den ganzen Jahren noch sehr in ihrer Trauer fest und der Hass gegenüber ihrem Stiefbruder Keith ist immer noch genauso da.

Keith hat mir total gefallen, obwohl man ihn am Anfang nicht wirklich durchschaut und man nicht weiß was er denkt und fühlt. Ich fand seine Art einfach toll wie er, trotz das Callie ihm manchmal ihren Hass sehr spüren ließ, immer für sie da ist.

Auch die Schwester Holly oder die Stiefmutter Stella waren klasse Nebencharaktere. Diese haben der Geschichte noch etwas Schwung gegeben.

Das Thema der verbotenen Stiefgeschwisterliebe, dass die Autorin hier anspricht, war gut gemacht. Es stand nicht komplett im Vordergrund, sondern kommt eher etwas zum Ende hin. Mir hat der ganze Spannungsaufbau zwischen Callie und Keith sehr gut gefallen. Das Callie so hin und her gerissen war mit ihren Gefühlen konnte ich wirklich gut verstehen. Einerseits will sie Keith unbedingt hassen und anderseits fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen. Die Amnesie von dem Unfall unter der Callie leidet gibt dem ganzen Spannungsaufbau noch einen ziemlichen Kick, da man wirklich bis zum Schluss nicht weiß was wirklich passiert ist.

Was ich noch richtig cool fand, war das Callie ja an der Universität in Woodshill studiert. Wer die Bücher von Mona Kasten kennt, weiß was ich meine. Deren Geschichten spielen nämlich auch an der Uni in Woodshill. Da Bianca und Mona befreundet sind gehe ich davon aus das die beiden sich da ein gemeinsames Örtchen geschaffen haben
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Fazit:

Ich liebe New Adult Roman einfach total und da konnte mich Bianca Iosivoni mit ihrem Buch „Was auch immer geschieht“ vollends überzeugen. Dafür 5 Sterne von mir.

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Chianti Chianti

Veröffentlicht am 23.07.2017

Mitreißend!

Für einen Sommer kehrt Callie in ihre Heimatstadt zurück, um die Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
Nie hätte sie damit gerechnet, dass auch ihr Stiefbruder Keith wieder nach Hause kommt. Seit sieben ... …mehr

Für einen Sommer kehrt Callie in ihre Heimatstadt zurück, um die Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
Nie hätte sie damit gerechnet, dass auch ihr Stiefbruder Keith wieder nach Hause kommt. Seit sieben Jahren versucht Callie nicht mehr an den Mann zu denken, der ihren Vater auf dem Gewissen hat. Doch unter dem Hass, den Callie für Keith empfindet, lauern auch noch tiefere Gefühle, die Callie am liebsten verdrängen möchte.

"Was auch immer geschieht" ist ein Einzelband von Bianca Iosivoni, der aus der Ich-Perspektive von Callie Robertson erzählt wird.
Als ich das Buch angefangen habe, wollte ich eigentlich nur kurz reinlesen. Als ich das nächste Mal auf die Seitenzahl geschaut habe, hatte ich schon über hundert Seiten gelesen. Die Geschichte von Callie und Keith hat von Anfang an eine unglaubliche Sogwirkung auf mich ausgeübt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!

Callie kehrt in ihr Elternhaus zurück, um den Sommer mit ihrer Schwester Holly zu verbringen. Doch auch ihr Stiefbruder Keith ist wieder da, den sie seit sieben Jahren nicht gesehen hat. Damals hat er den Autounfall verursacht, bei dem Callies geliebter Vater ums Leben kam, was Callie Keith bis heute nicht verziehen hat.
Man merkt deutlich, dass Callie noch lange nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen und den Tod ihres Vaters noch nicht verarbeitet hat. An ihrem Hass zu Keith hält sie sehr lange fest, doch sie spürt auch die enorme Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht und die sie in ein Gefühlschaos stürzt. Ich konnte die Gedanken und Gefühle von Callie sehr gut nachvollziehen und auch ihre Schlagfertigkeit hat mir gut gefallen! Auch Keith mochte ich richtig gerne, besonders seine Geduld und sein liebevoller Umgang mit Callie und Holly!

Die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, weil das Tempo perfekt war. Callie hat Keith sieben Jahre lang aus tiefstem Herzen gehasst, was auch nachvollziehbar war. Doch nun entdeckt sie auch gute Seiten an ihrem Stiefbruder und beginnt endlich die Geschehnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. Sie hat sich schon früher zu Keith hingezogen gefühlt und hätte nie damit gerechnet, dass diese Gefühle wieder aufblühen könnten. Die beiden haben mir zusammen richtig gut gefallen!

Es gab nur zwei Stellen im Buch, die mir nicht ganz so gut gefallen haben: Das erste Wiedersehen von Keith und Callie am Anfang des Buches und die Auflösung am Ende der Geschichte, die mir etwas zu schnell ging. Aber das sind nur zwei kleine Kritikpunkte, ansonsten hat mich die Geschichte durchgehend fesseln können und ich habe mit Keith und Callie mitgefiebert!

Fazit:
"Was auch immer geschieht" war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und wird definitiv nicht das letzte sein!
Die Geschichte von Keith und Callie hat mir richtig gut gefallen und hat eine unglaubliche Sogwirkung auf mich ausgeübt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich die Geschichte wirklich durchgehend fesseln konnte und deshalb vergebe ich verdiente fünf Kleeblätter!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sarahs_Leseliebe Sarahs_Leseliebe

Veröffentlicht am 20.07.2017

Eine etwas andere Liebesgeschichte...

Als Callie in ihren Semesterferien für drei Monate wieder nach Hause zurückkehrt um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, findet sie ihr Leben eigentlich noch ganz in Ordnung. Doch kaum in Ihrem ... …mehr

Als Callie in ihren Semesterferien für drei Monate wieder nach Hause zurückkehrt um Zeit mit ihrer Schwester Holly zu verbringen, findet sie ihr Leben eigentlich noch ganz in Ordnung. Doch kaum in Ihrem Elternhaus angekommen, muss sie sich gezwungenermaßen mit ihrer Vergangenheit auseinander setzten. Dort trifft sie auf Keith, ihren Stiefbruder, den sie seit sieben Jahren nicht gesehen hat. Der Keith, der zu seinem attraktiven, ziemlich heißen Mann heran gewachsen ist- und den Callie aus tiefstem Herzen hasst, denn er ist Schuld an dem Tod ihres Vaters.

Bianca Iosivoni spricht hier ein Tabu-Thema der Superlative an: Die Liebe zwischen Stiefgeschwistern, welches immer mal wieder in Büchern behandelt wird. Hier müssen sich nicht nur die Protagonisten Callie und Keith damit auseinandersetzen, sondern auch deren Umfeld, wie Callies Schwester Holly oder ihr Stiefmutter Stella und ebenso auch der Leser.
Die moralische Gradwanderung, die dieses schwieriges Thema mit sich bringt, hat Bianca Iosivoni in diesem New Adult Roman, meines Erachtens nach, ganz gut bewältigt.

Callie ist eine Protagonistin, mit der man von Anfang an ein wenig Mitleid hat. Sie leidet sehr unter dem Verlust ihres Vaters und hat diesen noch immer nicht überwunden. Hinzu kommt diese innere Zerrissenheit von Callie, die Keith einerseits hasst, sich auf der anderen Seite aber sehr zu ihm hingezogen fühlt. Schon vor dem Tod ihres Vaters hat Callie insgeheim für Ihren Stiefbruder geschwärmt. Und diese Gefühle schlummern noch immer in ihr und werden immer stärker, je weiter die Geschichte voran schreitet.
Ich finde es schön, dass Callie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchmacht. Zu Beginn tritt sie etwas auf der Stelle und kommt nicht so richtig voran, wohingegen sie am Ende des Buches eine große Wandlung vollzieht. Sie muss sich die ganze Zeit mit sich und mit dem auseinander setzten, was vor sieben Jahren passiert ist.

Keith hingegen durchschaut man nicht gleich von Anfang an. Er ist eher der verschlossene Typ Mann und zeigt erst später, was er für Callie empfindet und was sie ihm bedeutet. Man kann am Anfang gar nicht genau sagen, was er möchte und versteht erst nach und nach seine Motive und Handlungen.

Den sehr bildhaften und illustrativen Schreibstil, den Bianca Iosivoni hier zutage legt, habe ich sehr genossen. „Was auch immer geschieht“ ist sehr lebendig und gefühlsecht aus der Sicht von Callie in der Ich-Perspektive geschrieben. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Callie, in ihre Gedanken und ihre vielen Ängste. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass dieser Einblick ein wenig einseitig war, denn es geht meistens um ihren Schmerz, weil sie ihren Vater verloren hat und den Hass, den sie deswegen auf Keith hat, der nach und nach in Zweifel in sich selbst übergeht und schließlich in Zuneigung und Leidenschaft für Keith endet.
An manchen Stellen habe ich förmlich mit Callie mitgelitten, wollte sie trösten und ihr sagen, dass alles gut wird, wenn Sie nur auf ihr Herz hört. An anderen Stellen wieder konnte ich ihre Entscheidungen und Gedanken nicht ganz nachvollziehen.
Warum Keith nicht einfach erzählt, was damals bei dem Unfall passiert ist, bei dem Callies Vater ums Leben gekommen ist, kann ich auch nicht verstehen. Es wird etwas zu einem Problem gemacht, was eigentlich gar keines ist. Das ist der einzige Punkt, der etwas Dramatik hervor bringt, an dem die Geschichte geheimnisvoll ist und mysteriös gemacht wird.

Gelegentlich plätschert die Handlung etwas vor sich hin, besonders das zweite Drittel des Buches empfand ich als ein wenig in die Länge gezogen. Mir hat meistens einfach etwas Tiefgang und die nötige Spannung gefehlt und ich hätte mir ein wenig mehr Dramatik und Knistern gewünscht.
Der Schluss des Buches ist für meinen Geschmack etwas zu sehr gewollt und erzwungen.

*Fazit:*

Bianca Iosivonis gut gelungener New-Adult Roman „Was auch immer geschieht“ ist eine etwas andere Liebesgeschichte, bei der ein schwieriges Thema behandelt wird – die Liebe zwischen Stiefgeschwistern. Es wird gezeigt wie Callie und Keith mit ihrer Liebe zueinander umgehen und wie hin- und hergerissen sie deswegen sind und wie ihre Mitmenschen und Familie damit umgehen. Es ist auch ein Buch über das Finden zu sich selbst und darüber, dass es einem gut tut ehrlich zu sich selbst zu sein.
Am Ende hat mir dennoch etwas gefehlt. Callies Gedankengänge waren nicht immer nachvollziehbar und ich denke an einigen Stellen hätte man etwas mehr aus der Geschichte herausholen können.
„Was auch immer geschieht“ bekommt von mir 3 Sterne.

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TheVanniK TheVanniK

Veröffentlicht am 07.05.2017

Schöne Geschichte

Die Geschichte an sich finde ich gut und auch der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist super toll. Bianca Iosivoni transportiert eine Menge Gefühle mit ihrem Schreibstil und ihren Worten. Außerdem lässt ... …mehr

Die Geschichte an sich finde ich gut und auch der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist super toll. Bianca Iosivoni transportiert eine Menge Gefühle mit ihrem Schreibstil und ihren Worten. Außerdem lässt sie die Geschichte da durch lebendiger wirken. Allerdings zog sich die Story an manchen Stellen in meinen Augen etwas in die Länge und auch die Protagonistin hat mich nicht überzeugt. Callie ging mir teilweise sogar sehr auf die Nerven, weil sie meiner Meinung nach bis kurz vor Ende einfach keine Entwicklung durchläuft. Auch das Ende hat mir nicht so hundertprozentig gefallen. Es stellte sich mir am Ende die Frage nach dem Warum. Warum hat der eine Charakter das gemacht, was er gemacht hat? Ich werde jetzt nicht sagen um welchen Charakter es geht, weil ich nicht spoilern möchte.
Dennoch gibt es auch Charaktere und Handlungen im Buch die mir gut gefallen haben. Ich finde gut, dass man die unterschiedlichen Gefühle zwischen Callie und Keith von Anfang spürt. Ebenfalls gefallen hat mir Keith. Er war einfach nicht der typische New Adult Typ. Er hatte etwas besonderes an sich in seiner Art und Weise. Von den Nebencharakteren haben mir Holly, Braden und Faye gefallen. Auch Parker mochte ich, obwohl man von ihm nicht so viel gelesen hat. Wer mir so absolut überhaupt nicht gefallen hat von den Nebencharakteren war der Verlobte von Faye.
Alles in allem hat das Buch von mir aber 3 Sterne bekommen, da mir die Grundidee gefallen hat und ich den Schreibstil sehr mochte. Darüber hinaus fand ich einige Stellen im Buch richtig gut.

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Calliope „Callie“ Robertson - Was auch immer geschieht

Charakterisierung der Hauptfiguren aus "Was auch immer geschieht"

Calliope "Callie" Robertson, 20 Jahre, Medizinstudentin

Kreativ und chaotisch, nachdenklich und humorvoll, abenteuerlustig und vorsichtig, dickköpfig und nicht auf den Mund gefallen. "Callie" war schon immer voller Gegensätze, genau wie ihre widersprüchlichen Gefühle für ihren Stiefbruder Keith. Mit dem Medizinstudium versucht sie in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ohne zu bemerken, dass ihr Talent in der Musik liegt und sie diese Seite an sich seit Jahren unterdrückt.

Drei Fakten über "Callie":

  • war bei den Pfadfindern
  • ist eine katastrophale Köchin
  • kann ohne Musik nicht leben, ist aber äußert wählerisch bei den Liedern, die sie hört
Keith Blackwood - Was auch immer geschieht

Keith Blackwood, 22 Jahre, ehemaliger Soldat, arbeitet als Tischler in einer Werkstatt

Harte Schale, weicher Kern. Charmeur und Lebenskünstler. Für seine Familie und Freunde würde "Keith" alles tun. Nach dem Unfall ist er zu seinem Vater gezogen und ging nach der Highschool zur Armee. Ein Fehler, wie er heute weiß. Er versucht herauszufinden, was er vom Leben will, und verfolgt seine Ziele hartnäckig, aber nicht verbissen. Er liebt das Gefühl, mit seinen Händen etwas Neues zu erschaffen und arbeitet gerne hart.

Drei Fakten über "Keith":

  • seine Lieblingsbands sind AC/DC, Queen und Bon Jovi
  • hat vor ein paar Jahren freiwillig einen Tanzkurs besucht
  • hat nicht viel Ahnung von Autos, schraubt aber gerne daran herum, weil es ihn entspannt

Autorin

Bianca Iosivoni

Bianca Iosivoni - Autor
© Mona Kasten

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

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