XXL-Leseprobe: Bird and Sword
 - Amy Harmon - eBook

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inkl. MwSt.

Lyx
Romantische Fantasy
55 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0681-3
Ersterscheinung: 05.10.2017

XXL-Leseprobe: Bird and Sword

Übersetzt von Corinna Wieja

(88)

XXL-Leseprobe zu Amy Harmons "Bird and Sword":
Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.
 
Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann ...
 
"Atemberaubend – eine epische Geschichte voller Magie und Romantik!" Totally Booked Blog 

Rezensionen aus der Lesejury (88)

merlin78 merlin78

Veröffentlicht am 13.12.2017

Ein tolles Fantasy-Erlebnis!

Mit gerade einmal fünf Jahren muss Lark mitansehen, wie ihre Mutter vom König zum Tode verurteilt wird. In ihren letzten Sekunden flüstert sie Lark zu, dass sie fortan auf ihre Stimme verzichten soll. ... …mehr

Mit gerade einmal fünf Jahren muss Lark mitansehen, wie ihre Mutter vom König zum Tode verurteilt wird. In ihren letzten Sekunden flüstert sie Lark zu, dass sie fortan auf ihre Stimme verzichten soll. Gleichzeitig sagt sie dem König und seinem Sohn Tiras, dem Prinzen, voraus, dass dieser seinen Sohn an den Himmel verlieren würde.
Jahre später kehrt nun König Tiras in das Dorf zurück, in dem Lark lebt. Sie ist seit dem Tod ihrer Mutter stumm und wird von ihrem Vater praktisch gefangen gehalten. Tiras entführt sie, um Larks Vater unter Druck zu setzen. Doch schon bald muss Tiras erkennen, dass Lark über ungeahnte Fähigkeiten verfügt, die für ihn nützlich sind. Kann Tiras Lark retten und wird Lark auch zu Tiras Schicksal?

„Bird & Sword“ bildet den Auftakt zu einer neuen Romantik-Fantasy-Reihe aus der Feder von Amy Harmon. Dieses Buch beinhaltet eine in sich abgeschlossene Handlung und kann vollkommen eigenständig gelesen werden.

Lark ist die Hauptperson, die aus ihrer Sicht die Erlebnisse schildert. Sie ist Anfang zwanzig, spricht nicht und wird vom eigenen Vater wie eine Gefangene gehalten. Erst durch die Entführung von Tiras erwacht ihr Potenzial und ihre Liebe, denn Lark ist bereit, für Tiras zu kämpfen. Doch zunächst müssen die beiden einige Steine aus dem Weg räumen.

Tiras ist ein guter Mann, der versucht dem Land ein gerechter König zu sein. Auch in ihm schlummert ein Geheimnis, eine Gabe, die niemals entdeckt werden darf. Doch durch Lark wird er stärker und noch selbstbewusster. Außerdem bringt er Larks Magie zum Strahlen. Er passt perfekt an die Seite der jungen Frau.

_„Kurz bevor sie unter dem Schwert des alten Königs stirbt,
spricht die Mutter der kleinen Lark einen mächtigen Fluch aus –
um ihre Tochter zu schützen und ihren Henker zu strafen.“_

Die Handlung ist fantasievoll und bildlich gestaltet worden. Zunächst lernt der Leser Larks schlimmsten Alptraum kennen. Es ist der Tag, an dem ihre Mutter hingerichtet wird. Danach wendet sich die Erzählung in die Zukunft und Lark ist stumm und erwachsen. Sie lebt ein bescheidenes Leben, obwohl sie die Tochter eines Lords ist. Dann passiert der entscheidende Punkt in der Geschichte, als Tiras sie mitnimmt. Zunächst erscheint alles düster und mysteriös, doch nach und nach wird das Gesamtwerk glaubwürdiger und prächtiger. Die Worte der Autorin erzeugen eine dynamische und aufregende Kulisse, die sich perfekt in die Szenerie einfügt. Für den Leser ist es einfach, sich alles vorzustellen und sich ganz auf die Handlung einzulassen.

Ein tolles Fantasy-Erlebnis!

Mein persönliches Fazit:
Ich bin von diesem Buch wirklich überrascht, denn eigentlich lese ich Fantasy nur sporadisch. Doch bei diesem Werk hat mich schon das Cover gereizt, mehr über die Geschichte zu erfahren. Dann begeisterte mich die Inhaltsangabe so sehr, dass ich die Protagonisten unbedingt kennenlernen musste.
Und was soll ich sagen?
Es ist toll, richtig aufregend, romantisch und mitreißend. Die beiden Charaktere sind so sympathisch und liebenswert, dass ich sie mir herrlich vorstellen konnte und mich durch ihre Schicksale perfekt unterhalten gefühlt habe.
Außerdem hat die Autorin die Gabe, durch ihre Worte eine ganz besondere Atmosphäre zu erzeugen, die magisch und mysteriös wirkt. Deshalb kann ich das Buch einfach nur weiterempfehlen und meine Vorfreude auf den zweiten Teil aussprechen. (Band 2: Queen & Blood / ET: voraussichtlich Juli 2018)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lena1985 Lena1985

Veröffentlicht am 12.12.2017

Berührend, fesselnd und wunderschön geschrieben !!

Klappentext:
"Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ... …mehr

Klappentext:
"Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann -"

Meine Meinung:
Das Cover hat mich gleich angesprochen. Man sieht eine junge Frau, an der sofort ihre langen braunen Haare auffallen. Im Haar trägt sie eine Art Kranz aus verschiedenen Pflanzen. Ihr Kleid scheint zu leuchten, um sie herum tanzen Federn.

Amy Harmon entführt uns in eine wundervolle und liebevoll gestaltete Welt voller Magie und spannender Wesen. Sie spricht mit "Bird & Sword" das Streben nach Macht, die damit verbundene Gier an, die manch ein Mensch/Wesen in sich trägt. Aber auch die Angst davor anders zu sein, die Angst deshalb abgelehnt zu werden und Intoleranz innerhalb der Bevölkerung. Ganz besonders angesprochen hat mich auch die liebevolle und facettenreiche Gestaltung der Protagonisten des Werks. Lark ist ein junges Mädchen, welches quasi in Gefangenschaft lebt. Ihr Vater ist aufgrund einer Vorhersage seiner Frau, die magische Fähigkeiten besaß, übervorsichtig, denn erlischt ihr Leben, wird auch das seine enden. Lark kann nicht sprechen, aber dennoch ist sie in der Lage zu kommunizieren. Sie ist eine neugierige, kluge und liebenswerte junge Frau. Ich mochte sie auf Anhieb, denn sie versucht sich gegen Verbote aufzulehnen und handelt oftmals rein instinktiv. Man kann durchaus auch behaupten, dass sie temperamentvoll ist und Tiere liebt. Sie trifft auf König Tiras, der nach außen hin leicht von sich eingenommen erscheint. Lernt man ihn jedoch besser kennen, sieht man seinen wahren Charakter. Ihm liegt sehr viel an Gerechtigkeit und er ist wirklich engagiert. Ich habe ihn als einen sehr gütigen, aber ebenso schlauen König empfunden.
Als Leser verfolgen wir die Geschehnisse aus Sicht der Protagonistin Lark, in der Ich-Perspektive. Mir gelang es von Beginn an wunderbar, mich in sie und ihre Gedanken sowie Ängste hineinzuversetzen. Besonders hervorheben möchte ich die tollen Wortspiele, die Amy Harmon auch mit in die Geschichte eingebaut hat.Schnell fesselte mich die Handlung in "Bird & Sword" und innerhalb weniger Stunden habe ich das Buch durchgelesen. Amy Harmon baut konstant Spannung auf und kann diese bis zum Ende hervorragend steigern. Aber auch der bildliche und sensible Schreibstil ließ mich nur so durch die Geschichte fliegen. Viele Szenen konnte ich mir sehr detailliert vor Augen halten.

Ich bin jetzt schon so wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt :-) und kann Euch das Buch nur empfehlen !!

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Lainybelle Lainybelle

Veröffentlicht am 11.12.2017

Zauberhaftes Romantasy-Märchen

Worum geht's?

„Schlucke, Tochter, die Worte, die dir auf den Lippen liegen. Halte sie bei dir, auch wenn sie noch so viel wiegen. Verschließ sie tief in deiner Seele, verbirg sie, bis sie an Größe gewinnen. ... …mehr

Worum geht's?

„Schlucke, Tochter, die Worte, die dir auf den Lippen liegen. Halte sie bei dir, auch wenn sie noch so viel wiegen. Verschließ sie tief in deiner Seele, verbirg sie, bis sie an Größe gewinnen. Verschließ deinen Mund der Macht, verfluche nicht, heile nicht, bis die rechte Zeit gekommen ist." (S. 16)

Seit dem Tag, an dem ihre Mutter durch die Hand des grausamen Königs Zoltevs starb, hat Lark kein Wort mehr gesprochen. Nur ihre Stummheit kann die mächtige Gabe verbergen, die in ihr schlummert: Sie kann Tiere und Dinge mit ihren Worten beeinflussen und sie ihrem Willen beugen.
Als König Tiras, der nach dem Tod seines Vaters den Thron bestiegen hat, sie in seine Burg verschleppt, steht für Lark alles auf dem Spiel, nicht zuletzt ihr Herz. Doch für Tiras scheint sie lediglich eine Waffe zu sein – gegen die grausamen Volgar, halb Männer, halb Vögel, und seine zahlreichen anderen Feinde. Noch ahnt Lark nicht, dass ihr Schicksal schon lange eng mit dem des Königs verbunden ist …

Was mich neugierig gemacht hat:

Ich hatte schon viel Gutes von Amy Harmon gehört und wollte meinen ersten Versuch mit der Autorin gern mit diesem Buch, ihrem Debüt im Genre der Romantasy, starten. Cover, Titel und das, was der Klappentext verrät, haben mich neugierig gemacht auf eine romantische und fesselnde Geschichte in einem fantasievollen Königreich.

Wie es mir gefallen hat:

Zu Beginn bin ich beim Lesen dieses Buches zugegebenermaßen ein bisschen ratlos gewesen. Nach dem Prolog kam die Handlung eher langsam in Fahrt und lange Zeit war nicht klar erkennbar, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Ich konnte auch nicht gleich einen Zugang zu Lark finden und war von ihrem treuen Freund, dem Troll Boojohni, sogar ein kleines bisschen genervt, was sich aber später noch gelegt hat.

Die Welt, in die Amy Harmon ihre Figuren gesetzt hat, hat mir gut gefallen. Informationen werden eher stückweise eingestreut, wenn die Handlung es verlangt; ein ausgefeiltes Worldbuilding wie im Bereich der High Fantasy sollte man hier jedoch nicht erwarten.
Nicht ganz glücklich finde ich die Bezeichnung „Jeru City“, da dies für mich im Deutschen einfach viel zu modern klingt, um zum Setting zu passen. Davon abgesehen: Hut ab vor der Übersetzerin – gerade die nicht seltenen gereimten Zeilen haben sicher sehr viel sprachliches Geschick erfordert und in den meisten Fällen ist die Übertragung dabei gut gelungen.

Larks und Tiras Geschichte konnte mich im Laufe der Zeit immer mehr berühren und ich habe mitgehofft, dass die schier unüberwindbaren Hindernisse zwischen den beiden eben doch überwindbar sein mögen. Ob es ein Happyend geben würde oder nicht war lange nicht vorauszuahnen und die Autorin hatte auch noch einige Überraschungen in der Hinterhand, mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Auch Kjell, Tiras‘ Hauptmann und besten Freund, mochte ich gern und habe mich gefreut zu lesen, dass er im nächsten Band („Queen & Blood“, erscheint im Juli 2018) mehr im Fokus stehen wird.

Bei Lark hat es mich immer wieder aufs Neue verwundert, dass sie, obwohl sie doch durch ihre Stummheit sehr in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zurückgezogen sein müsste, ebendiese Gedanken und Gefühle kaum mit dem Leser teilt. Auch wenn sie in größter Gefahr oder sogar verletzt war, erschien sie mir oft mehr wie eine Beobachterin denn als unmittelbar Beteiligte. Hier hätte ich mir, auch in Bezug auf Tiras, noch mehr Einblicke gewünscht.

Der Schreibstil ist sehr schön und es gibt viele fast poetisch beschriebene Szenen, die mich faszinieren und beeindrucken konnten. Die Fäden der Geschichte werden zu einem vollkommen runden Ende mit einem raffinierten Epilog gesponnen, sodass ich aufgrund des letzten Teils des Buches in meiner Bewertung von 4 auf 4,5 Sterne hochgehen möchte.

(Für wen) Lohnt es sich?

„Bird & Sword“ lohnt sich für alle, die gern romantische, märchenhafte Fantasy mögen, dagegen aber nicht so viel Wert auf eine detaillierte Hintergrundwelt und Nähe zu den Figuren legen. Obwohl die Geschichte insgesamt eher ruhig und unaufdringlich daherkommt, entwickelt sie einen ganz besonderen Zauber.

In einem Satz:

„Bird & Sword“ ist ein wunderschön konzipiertes Fantasymärchen mit dem Schwerpunkt auf der Liebesgeschichte, dem es stellenweise ein klein wenig an Spannung und Emotionen fehlt, das den Leser aber am Ende mit einem guten Gefühl zurücklässt.

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denise7xy denise7xy

Veröffentlicht am 06.12.2017

Mitreißende Romantasy Geschichte

*Erster Satz*

Sie war so klein.

*Meinung*

Lark wächst allein bei ihrem Vater auf. Dieser hütet sie zwar wie seinen Augapfel, lehnt ihre Gesellschaft ansonsten jedoch ab. Auch zu anderen Menschen hat ... …mehr

*Erster Satz*

Sie war so klein.

*Meinung*

Lark wächst allein bei ihrem Vater auf. Dieser hütet sie zwar wie seinen Augapfel, lehnt ihre Gesellschaft ansonsten jedoch ab. Auch zu anderen Menschen hat sie eher wenig bis gar keinen Kontakt. Ihre Mutter starb vor langer Zeit und sorgte dafür, dass ihre Tochter kein Wort von sich geben kann, denn in diesen lauert eine kraftvolle Magie und die ist im Reich verboten. Die junge Frau hat sich mit ihrer Stummheit abgefunden, doch als der König eines Tages vor dem Anwesen ihres Vaters auftaucht, ändert sich dies. Er nimmt sie als Geisel mit in die Hauptstadt und sucht immer wieder ihre Nähe und bringt ihr Lesen und Schreiben bei. Schon bald ist sich Lark ihrem anfänglichen Abscheu nicht mehr sicher. Doch ein Geheimnis umgibt den König und eine große Gefahr nähert sich dem Königreich.

Nach einem kurzen Prolog um den Tod von Larks Mutter führt die junge Frau den Leser durch ihr Abenteuer und lässt einem viele Einblicke in ihre Gedanken, denn immerhin kann sie sich nur so mitteilen. Das Lark nicht sprechen kann, macht der Geschichte keinen Abbruch. Durch die tiefen Eindrücke in ihr Inneres, werden Gefühle und Stimmungen zur genüge rüber gebracht. Der Schreibstil war schön und flüssig. Die Geschichte schritt schnell voran, nur am Start war es etwas holprig, durch ein paar kleine Sprünge zu Beginn der Kapitel.

*Charaktere*

Am Anfang war ich mir bei Lark nicht ganz sicher. Ich konnte sie nicht zu hundert Prozent zuordnen. Sie war zurückhaltend, naiv und verhielt sich ihrem Alter nicht gerecht. Dies lag vor allem an der Art und Weise wie ihr Vater mit ihr umging. Er lehrte sie keine nützlichen oder sozialen Gepflogenheiten und sperrte sie in ihr Zimmer. Am Hofe des Königs macht sie eine starke Wandlung durch, war wissbegierig und lernt vieles dazu. Im späteren Verlauf wurde sie mir allerdings zu aufbrausend, beinahe schon hysterisch und verlor in vielen Situationen die Nerven.

Tiras der König war trotz seiner sehr ruppigen Art schnell sympathisch. Auch wenn er und Lark sich näher kommen, so blieb er immer stets der Selbe. Sein Verhalten ihr gegenüber änderte sich nicht und er blieb sich treu. Sein Volk regierte er gerecht und gutmütig, anders als sein Vater verfolgte er die magischen Bewohner nicht und tat sich schwer mit dessen Erlassen gegen die Magie. Dies brachte ihn nicht viel Wohlwollen bei seinem Rat ein, zu dem auch Larks Vater gehörte.

Tiras wurde meist von seinem Halbbruder Kjell begleitet. Trotz verschiedener Mütter und seinem Status als Bastard verstanden die Zwei sich blendet. Er hätte sein Leben für den König gegeben. Als Lark und Tiras sich näher kommen, steht er sehr skeptisch dazu und äußert seine Abneigung für sie deutlich.

*Fazit*

Mitreißende Romantasy Geschichte, mit authentischem König. Einzig die Protagonistin schlug manchmal über die Strenge und gab der zauberhaften Geschichte einen kleinen Knick. 4 Sterne

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TinaMueller TinaMueller

Veröffentlicht am 06.12.2017

Bird & Sword

Ich habe mir erst die XXL-Leseprobe von “Bird & Sword” geholt, da ich in letzter Zeit oft enttäuscht war von einigen hochgepriesenen Neuerscheinungen … Doch einmal begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören ... …mehr

Ich habe mir erst die XXL-Leseprobe von “Bird & Sword” geholt, da ich in letzter Zeit oft enttäuscht war von einigen hochgepriesenen Neuerscheinungen … Doch einmal begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und als die sehr umfangreiche Leseprobe zu Ende war, fuhr ich schnell viele viele Kilometer in den nächsten Buchladen (wie ihr wißt, hat meine Buchhandlung vor Ort geschlossen ;-() und oh Wunder, sie hatten noch genau ein Exemplar von “Bird & Sword” von Amy Harmon. Das nenne ich mal Glück ;-)! Und zum Glück passte diesmal auch der Klappentext zum Inhalt des Buches – ist ja leider auch nicht immer so ;-).



Und darum geht es: Lark musste als fünfjähriges Mädchen mit ansehen, wie ihre geliebte Mutter vor ihren Augen vom damaligen König (und Tiras Vater!) ermordet wurde. Die letzten Worte richtete sie an Lark und nahm ihrer Tochter die Stimme und somit auch die Magie der Worte. Zudem verknüpfte sie Larks Leben mit dem ihres Vaters, stirbt sie oder er, dann stirbt auch der jeweils andere.

“Ich kann keine Worte bilden. Ich kann keinen Laut von mir geben. Ich habe Gedanken und Gefühle. Ich spüre Bilder und Farben. All das bleibt jedoch tief in mir verschlossen, denn ich kann keine Worte bilden.” (Gelesen auf Seite 19)

Die beiden Hauptfiguren sind Lark und Tiras. Lark kann nicht sprechen, schafft es aber über andere Wege mit ihrem Umfeld zu kommunizieren. Sie ist eine sehr mutige, starke aber auch sehr herzliche junge Frau, die mich immer wieder überrascht hat. An ihrer Seite ist ein Troll namens Boojohni, der im Auftrag von Larks nicht gerade sehr sympathischen Vater auf sie aufpasst. Der ihr aber ein wirklicher Freund ist und den ich sehr gerne mochte in der Geschichte ;-).

“Boojohni war ein Troll. Er ähnelte eher einem Affen als einem erwachsenen Mann. Er hatte eine flache, gummiartige Nase über einem beeindruckenden Bart in derselben Farbe wie seine unordentlichen Haare, die ihm weit in die Stirn und über den Rücken fielen. Obwohl er nur einen Meter zwanzig maß, war er bereits ausgewachsen. Er trug Kleidung, ging auf zwei Beinen und war so weise wie jeder Mensch, obwohl er nichts lieber tat, als der menschlichen Rasse aus dem Weg zu gehen.” (Gelesen auf Seite 26)

Tiras ist ein junger König, charismatisch, sehr dominant und erst mal sehr unsympathisch. Lark läuft ihm sozusagen in die Arme, und das obwohl sie die Burg ihres Vaters gar nicht verlassen darf.

Der junge König und Sohn des Mörders von Larks Mama ergreift seine Chance und nimmt Lark – gegen ihren Willen – mit auf sein Schloss … Die beiden kommen sich langsam näher und es war schön, wie sich der geheimnisvolle Tiras durch Larks Anwesenheit verändert oder besser gesagt, zu dem wird, was er eigentlich ist ;-). Zwischen den beiden entwickelt sich eine herrlich romantisch zarte Liebesgeschichte, der ich sehr gerne gefolgt bin. Es ist nie kitschig oder klischeebehaftet, sondern sehr authentisch und nachvollziehbar.

Amy Harmon schreibt sehr lebendig, fesselnd. Das Buch war nie langweilig und die Geschichte hat mich dermaßen in ihren eigenen magischen Bann gezogen, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören konnte.

Das Buch macht Spaß, fesselt, berührt, amüsiert aber auch an den richtigen Stellen … ich fühlte mich sehr gut unterhalten und habe die Geschichte richtig genossen.

Vorne im Buch findet sich praktischerweise eine Seite, auf der die Aussprache der Namen dargelegt wird – super!

Am 27. Juli 2018 wird der zweite Teil “Queen & Blood” erscheinen, der sich aber mit der Geschichte von Kjell, Tiras Halbbruder und bester Krieger und Beschützer beschäftigt. Ich werde das Buch auf jeden Fall lesen!

Fazit: Wunderbar magisch, mysthisch, romantisch und so voller Wortzauber – grandios und einfach nur auf seine Weise bezaubernd!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Amy Harmon

Amy Harmon - Autor
© Hiskey Photo

Amy Harmon wusste schon als Kind, dass sie einmal Schriftstellerin werden würde. Aufgewachsen umgeben von Weizenfeldern und ohne Fernseher hat sie ihre Freizeit mit Singen und Lesen verbracht und bald selbst eigene Lieder und Geschichten geschrieben. Später arbeitete sie als Lehrerin und war Mitglied des Saints Unified Gospel Chors, der 2005 einen Grammy erhielt.

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