XXL-Leseprobe: The Ivy Years – Bevor wir fallen
 - Sarina Bowen - eBook

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inkl. MwSt.

Lyx
New Adult
52 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0949-4
Ersterscheinung: 29.03.2018

XXL-Leseprobe: The Ivy Years – Bevor wir fallen

Übersetzt von Ralf Schmitz

(72)

XXL-Leseprobe zu Sarina Bowens "The Ivy Years – Bevor wir fallen":
Die Liebe kann dich heilen ... aber auch zerstören.
Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen sexy Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen – aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance ...
"Ich liebe Sarina Bowens Geschichten. Ich werde alles von ihr lesen!" Colleen Hoover, Spiegel-Bestseller-Autorin
Band 1 der Ivy-Years-Reihe von USA-Today-Bestseller-Autorin Sarina Bowen
Diese Leseprobe enthält außerdem zwei kurze Bonusszenen.

Rezensionen aus der Lesejury (72)

Kathaflauschi Kathaflauschi

Veröffentlicht am 25.04.2018

Konnte mich nicht so packen, dennoch Lesenswert

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin Sarina Bowen gelesen und bin somit auch mit ihrem Schreibstil vertraut. Auch hier war ich gespannt, wie ... …mehr

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin Sarina Bowen gelesen und bin somit auch mit ihrem Schreibstil vertraut. Auch hier war ich gespannt, wie die Geschichte ist. Der Anfang fiel mir dabei etwas schwer und ich musste mich etwas anstrengen, um in die Geschichte zu kommen. Ab der Mitte an fiel es mir dann etwas leichter, aber so ganz konnte mich die Geschichte nicht packen. Es war zwar interessant von Corey und Adam zu lesen, denoch konnte ich mit nicht so einfinden. Allerdings ist die Geschichte emotional und voller Gefühle, aber es behandelt auch ein wichtiges Thema. Den Corey kann nicht mehr ohne Hilfe laufen und kann somit ihren Traum nicht mehr nachgehen. Sie hatte einen Unfall und ist von nun an am Rollstuhl oder an ihren Gehhilfen gebunden. Corey vermisst es ganz besonders, wieder auf dem Eis zu laufen und Eishockey zu spielen. Aber sie möchte sich dennoch einen Traum erfüllen: auf die Harkness zu gehen. Dort wird sie in einem behindertengerechten Wohnheim einquartiert und im Zimmer direkt gegenüber, wohnt Adam Hartley.

Ich fand es interessant, wie die Autorin hier so ein wichtiges Thema behandelt und wie sie damit umgeht. Toll finde ich, das es doch Menschen gibt, die einem in den schwierigsten Situationen helfen. So hat Adam auch Corey geholfen und auch ein Stück von ihrem Traum zu ihr gebracht.

Corey fand ich dabei ziemlich symphatisch. Sie war klug und hatte einen starken Charakter. Ihre Geschichte fand ich etwas traurig und musste auch mit ihr mitfühlen. Aber sie entwickelt sich allerdings auch im Laufe der Geschichte. Ihre Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen, vorallem was die anderen über sie denken mochten.

Adam war mir auch am Anfang gleich symphatisch. Allerdings wollte ich ihn gerne mal schütteln. Er hat sich immer wieder vor Augen geführt, das er schon die richtige Beziehung hat und hat Corey als beste Freundin angesehen. Doch insgeheim wallen bei ihm Gefühle für Corey auf, die er erstmal versucht zu verdrängen. Es dauert eine Weile, bis ihm ein Licht auf geht und er etwas gegen seine Situation tut. Deshalb wollte ich ihn einfach nur schütteln und meine Meinung sagen.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Mich konnte die Geschichte allgemein einfach nicht packen, den irgendwann hat es sich einfach hingezogen und war auch etwas langatmig. Es gibt auch immer wieder einen Perspektivwechsel zwischen Adam und Corey, doch die meiste Zeit liest man aus Coreys Sicht. Ich fand die Dialoge zwischen Corey und Adam amüsant, den manchmal haben sie sich wirklich gezankt wegen ihren gemeinsamen Spieleabenden. Allerdings spreche ich für dieses Buch eine leseempfehlung aus, den es behandelt wirklich ein Thema, mit dem man sich ab und zu mal befassen sollte. Dieses Thema hat das Buch interessant für mich gemacht, weshalb ich es bis zum Schluss gelesen habe. Deshalb bekommt das Buch 4 Herzchen, obwohl ich eigentlich dafür 3 geben sollte, aber ich gebe der Geschichte eine Chance.


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

JennyChris JennyChris

Veröffentlicht am 25.04.2018

Wundervolle Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und viel Humor

*Was erwartet euch?*

Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie ... …mehr

*Was erwartet euch?*

Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance ...

*Über die Autorin*

Sarina Bowen und Elle Kennedy leben und schreiben in den USA. Beide haben bereits zahlreiche Bestseller veröffentlicht. HIM - Mit ihm allein ist ihr erstes gemeinsames Projekt. Der Roman konnte Tausende englischsprachiger Fans begeistern und stieg aus dem Stand in die USA-Today-Bestsellerliste ein.

*Meine Meinung*

Mir persönlich gefällt das Cover total gut. Der Stil so ein bisschen auf alt gemacht, hebt das Buch toll hervor. Es hat zwar nicht allzu viel mit dem Inhalt zu tun, aber wenigstens ist es keins dieser typischen Gesichter oder Körper New Adult Cover.

Ich bin Sarina Bowen und ihrem Schreibstil schon während ihrer True North Reihe verfallen. Auch hier überzeugt sie wieder mit einem leichten und flüssigen Stil, außerdem mit ganz viel Charme und tollen Charakteren. Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Protagonisten Corey und Adam aus der Ich-Perspektiver erzählt.

Corey hatte einen schweren Unfall beim Sport, sodass sie nun im Rollstuhl sitzt. Ich finde sie ist ein wirklich toller Charakter. Einerseits ist sie eher der ruhige Typ, sie will natürlich nicht allzu sehr auffallen, denn die mitleidigen Blicke der Anderen kann sie nicht leiden. Andererseits ist sie voller Humor, treu zu ihren Freunden und für jeden Spaß zu haben. Sie versucht mit ihrer Behinderung zu leben, was ihr aus sehr gut gelingt, außer natürlich ein paar Ausnahmen. Adam habe ich auch sofort ins Herz geschlossen, obwohl seine Freundinwahl nicht die Schlauste ist. Er hat viel Charme, ist kein typischer Bad Boy, sondern eher ein Kumpeltyp in den man sich auch verlieben kann.

Diese Geschichte lebt besonders durch die beiden Charaktere, die absolut liebenswert und humorvoll sind. Besonders wird die Geschichte durch die Behinderung von Corey, denn ich finde ihre Sichtweise und wie sie sich durch das Leben kämpft echt interessant. Dabei legt die Autorin den Fokus aber nicht auf die Behinderung, sondern baut die Geschichte drum herum sehr glaubwürdig. Die Liebesgeschichte ist nicht aufdringlich, ohne viel Dramatik und doch so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weil es einfach so spannend war. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, genau wie bei ihrer True North Reihe. Ich freue mich schon darauf im nächsten Buch neue und alte Charaktere wieder zu treffen.

*Mein Fazit*

Bevor wir fallen ist eine wundervolle New Adult Geschichte mit charmanten Charakteren und einer bezaubernden Liebesgeschichte. Mit der Geschichte kann man ein paar Stunden vom Alltag entfliehen und in die Welt von Corey und Adam eintauchen. Einfach mal ausschalten und genießen. Die Charaktere machen die Geschichte zu etwas Besonderem.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Kathilii Kathilii

Veröffentlicht am 25.04.2018

Tolles Thema - leider mit Mängeln umgesetzt

Vor dem Lesen:

Diese Geschichte handelt von Corey Callahan und Adam Hartley. Beide sind Eishockeyspieler, allerdings zu Beginn der Geschichte keine aktiven. Adam hat sich ein Bein gebrochen und muss deshalb ... …mehr

Vor dem Lesen:

Diese Geschichte handelt von Corey Callahan und Adam Hartley. Beide sind Eishockeyspieler, allerdings zu Beginn der Geschichte keine aktiven. Adam hat sich ein Bein gebrochen und muss deshalb aussetzen, Corey kann nach einem Unfall ihre Beine nicht mehr bewegen und verbringt die meiste Zeit im Rollstuhl. Diese Umstände sorgen allerdings dafür, dass die beiden sich überhaupt erst kennenlernen, denn dadurch bekommen sie am College die behindertengerechten Zimmer zugewiesen und werden so erst Nachbarn und schließlich Freunde. Für Corey ist ziemlich schnell klar, dass sie mehr sein will, als eine Freundin von Adam, doch wer findet schon ein Mädchen im Rollstuhl attraktiv, wenn er auch eine Freundin wie Stacia haben kann, die nicht nur gut aussieht, sondern auch noch aus einer reichen Familie stammt und vor allem gesund ist?

Zentrales Thema ist hier die aus ihrem Unfall stammende Behinderung von Corey. Ihr ganzes Leben hat sich um Eishockey gedreht, ihr älterer Bruder ist ebenfalls Eishockeyspieler, und ihr Vater ist Trainer. Seit dem Unfall bleiben für Corey nur noch der Rollstuhl und ihre Beinschienen. Natürlich hat Corey damit mächtig zu kämpfen, plötzlich ist sie anders als die anderen und einfache Treppen werden schon zu unüberwindbare Hindernissen. Coreys Verzweiflung über ihre Unbeweglichkeit und die damit aufkommende Überfürsorge der Eltern war leicht vorstellbar. Ich konnte absolut nachempfinden, weshalb Corey die Flucht auf das College wagt, um ihren Eltern zu entkommen.

Corey als Hauptcharakter mochte ich. Sie macht sich ständig Sorgen wegen ihrer Behinderung und was die anderen davon denken könnten und ob sie nicht stört. Das fand ich ziemlich gut getroffen, als Leser war es leicht, all ihre Ängste und Sorgen zu verstehen und nachzuempfinden. Corey stellt irgendwann fest, dass sie ihre Beweglichkeit gar nicht zu schätzen wusste, bevor sie den Unfall hatte und ich denke, so geht es uns allen. Erst ab dem Moment, in dem wir nicht mehr gesund sind und uns nicht mehr wie immer bewegen können, merken wir, wie viel Glück wir hatten.

Adam als zweiter Hauptcharakter (die Geschichte wird auch aus seiner Perspektive erzählt) hat mich wenig berührt. Er war wie ein netter Junge, der gut aussieht, gerne Eishockey spielt und bei dem es das ein oder andere Problem zu Hause gibt – also absolut austauschbar. Egal in welche Konflikte er geriet, nie konnte er mich in seinen Bann ziehen.

Obwohl die Geschichte bemüht ist, Coreys Problematik ausführlich darzustellen, konnte sie mich letztendlich nicht ganz überzeugen. Stellenweise blieben mir die Probleme und Coreys oder Adams Empfindungen zu oberflächlich, um mich zu berühren und mitzureißen. Es gab immer wieder Szenen, die komplizierter hätten sein müssen für Corey, mehr Menschen, die aus Unsicherheit dumm reagieren, mehr Stellen, in denen Corey ausgeschlossen gewesen wäre. Auch, dass Adam so gar kein Problem mit ihrer Behinderung hatte, fand ich, war zu schön um wahr zu sein. Er hatte überhaupt keine Berührungsängste und das kommt eher bei Menschen vor, die Erfahrungen mit behinderten Menschen haben. Zudem fand ich, dass Corey einfach von jetzt auf gleich in Adam verliebt war, es gab keinen Prozess, den man als Leser mitfühlen konnte. Es war, als würde sie sich in ihn verlieben und umgekehrt, weil es ihre Aufgabe war, als Hauptcharaktere eines Liebesromans. Und Corey hatte überhaupt keine Skrupel, dass sie, um ihre Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen, einem anderen Mädchen den Freund ausspannt. Als wäre es vollkommen in Ordnung, weil Stacia eine gemeine Zicke war und es damit verdient hatte.

Um es kurz zu sagen: Die Idee hinter der Geschichte fand ich super, die Umsetzung hat mich allerdings nicht völlig zufrieden stellen können.

Am Cover ist nichts auszusetzen, es ist wirklich wunderschön und sieht toll aus im Bücherregal. Der Titel ist im Original (The Year we Fell Down) besser gewählt, wie ich finde, und passt eher zum Inhalt.

Fazit: The Ivy Years - bevor wir fallen basiert auf einer tollen, tiefsinnigen Idee, einem Thema, das ruhig öfters in Romanen vorkommen könnte, leider hat die Umsetzung ein paar Mängel für mich. Leseempfehlung: Trotzdem ja.

Nach dem Lesen – Spoiler:


Es gibt diese Szene in der Corey mit den anderen Spielern aus der Gummireifen-Wasserpolo-Gruppe auf eine Party geht. Um die Treppen zu überwinden, wird der Rollstuhl stehen gelassen und man trägt sie hoch zum Ort des Geschehens. Dann wird ihr reichlich Bier gereicht, dass sie das aber auch wieder wegbringen muss, daran denkt keiner. Corey ist gewissermaßen gestrandet und jede Möglichkeit, aus dieser Situation zu entfliehen, ist mehr als peinlich. Diese Situation trifft das Dilemma eines körperlich Behinderten auf den Punkt. Die Leute können sich nicht in sie hineinversetzen, verstehen nicht, das völlig normale Alltagssituation zu richtige Problemen werden können, wenn man sich nicht, wie alle anderen, selbstständig bewegen kann. Ihnen fehlt der Blick für mögliche Komplikationen, weil sie sie selbst nie beachten müssen. Hier hat die Autorin wirklich gut dargestellt, was es heißt, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Für mich eine der besten Stellen im Buch.

Die Szene, in der Adam und Corey miteinander schlafen. Ihre Behinderung und die damit verbundenen Unbeweglichkeit ist gar kein Thema, hätte es aber sein müssen, damit die Geschichte rund ist, schließlich lässt sich eine Behinderung im wahren Leben auch nicht ausklammern, wenn sie ungünstig ist.

Der „verrückteste Abend“ – Konnte ich nicht nachvollziehen, trotz aller Erklärungsversuche.

Stacia. Sie ist der Prototyp der Zicke. Ich fand es schade, dass Stacia so eindimensional blieb. Von Anfang bis Ende war sie die gemeine, eingebildete Zicke, die alle Klischees bedient: Gutaussehend, reich, unfreundlich, oberflächlich und egoistisch, damit man als Leser auch kein Problem damit hat, dass Hartley ihr den Laufpass gibt und sie Platz für Corey macht. Einziger Lichtblick: Ziemlich am Ende, als sie Corey zuzwinkert und damit mal aus ihrem Klischeeverhalten ausbricht. Allerdings hatte ich mich gefragt, warum sie sich so verhalten hat. Vorher hatte sie Corey gar nicht erst wahrgenommen und dann plötzlich doch? Weil es netter ist für das Happy End? War sie gar nicht gekränkt? Aus ihrem Klischee-Sumpf hat es sie für mich jedenfalls nicht mehr gezogen. Schade- wäre sie etwas vielschichtiger gestaltet, hätte es der ganzen Geschichte gutgetan. Ein bisschen tiefere Gefühle, Drama und die Möglichkeit, als Leser richtig mitzufühlen, hat mir hier so oft gefehlt.

Auch Bridger ist mit wenig Fassetten ausgestattet, genauso wie Coreys Eltern, ihr Bruder oder Hartleys Mutter und vor allem sein Vater. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe für die Nebencharaktere gewünscht. Einzig Dana fand ich greifbar. Mit ihrem Hintergrund und ihren Interessen wurde sie realer, als alle anderen.

Was ich super schade fand: Adam und Corey nennen sich die ganze Zeit bei ihren Nachnamen. Corey sagt, sie macht das, weil es alle machen. Adam nennt als Grund, dass er nicht wollte, dass aus Corey mehr wird, als aus den Jungs vom Eishockey. Spätestens, als er und Corey ein Paar sind, hätte er doch dann anfangen können, sie beim Vornamen zu nennen, denn dann waren sie definitiv mehr. Wer nennt denn seinen Freund beim Nachnamen? Erstrecht, wenn er so einen schönen Vornamen hat. Dadurch, fand ich, entstand gar keine Nähe und Vertrautheit zwischen Adam und Corey.

Auch fand ich ihre Liebesgeschichte etwas zu holprig. Corey entschließt ziemlich schnell, dass sie mehr will von Adam als nur Freundschaft. Adam versteht erstmal lange gar nichts, dann trennt er sich endlich von seiner zickigen Freundin und prompt zieht er Corey in sein Bett. Hatte eigentlich keiner ein schlechtes Gewissen wegen Stacia? Insbesondere in „der verrücktesten Nacht“? Hier hat mir ein bisschen das Hin und Her gefehlt, die Entwicklung von Gefühlen und Zuneigung. Ich hatte eher das Gefühl, als sei alles plötzlich da gewesen, dabei ist es doch die langsame Entwicklung der Liebesgeschichte, die man als Leser erleben möchte.

Adam hat zudem interessante Anreden für seine Freundinnen. Stacia redet er mit „Heißer Feger“ an, Corey mit „Schönste“. Beim Lesen wollte ich das Buch in diesen Momenten am liebsten vor die nächste Wand schmeißen. Ich könnte keinen Mann ernst nehmen, der mich so anspricht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

JustineVairVetzt JustineVairVetzt

Veröffentlicht am 25.04.2018

Eine schöne Liebesgeschichte

Mir ist Corey sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine durchaus starke Protagonistin mit einer guten Portion Sarkasmus und Selbstreflecktion. Das hat man bei Liebesgeschichten leider nicht sonderlich oft. ... …mehr

Mir ist Corey sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine durchaus starke Protagonistin mit einer guten Portion Sarkasmus und Selbstreflecktion. Das hat man bei Liebesgeschichten leider nicht sonderlich oft. Sie mag es nicht gerettet zu werden und möchte keine große Sonderbehandlung, nur weil sie körperlich eingeschränkt ist.
Dagegen ist Hartley am Anfang ziemlich blass. Er ist eben der heiße Sportler. Dass sich hinter ihm noch ein wenig mehr versteckt ist natürlich klar, aber ich fand dennoch dass er etwas blass blieb. Zwar erfüllt er so ziemlich alle Anforderungen eines Traumtypen, konnte mich jedoch nicht so ganz packen.
Mein größter Minuspunkt geht jedoch an die Freundin von Hartley. Ich kann es absolut nicht leiden wenn Frauen so dargestellt werden. Sie ist die reiche Oberzicke ohne jeden Tiefgang, bei der es völlig okay ist sie zu betrügen, da sie ja so ein unangenehmer Mensch ist. Dieser Aspekt hat mich ziemlich genervt, jedoch war er so klein dass es dem Lesevergnügen an sich keinen Abbruch getan hat.

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Niknak Niknak

Veröffentlicht am 24.04.2018

Jeder hat sein Päckchen zu tragen

Inhalt:
Corey Callahan ist seit ihrem Sportunfall an einen Rollstuhl gefesselt. Trotzdem will sie ihren Traum, auf dasselbe Collage wie ihr Bruder zu gehen, nicht aufgeben. Im behindertengerechten Wohnheim ... …mehr

Inhalt:
Corey Callahan ist seit ihrem Sportunfall an einen Rollstuhl gefesselt. Trotzdem will sie ihren Traum, auf dasselbe Collage wie ihr Bruder zu gehen, nicht aufgeben. Im behindertengerechten Wohnheim trifft sie auf ihren Nachbar, Adam Hartley. Der Eishockeyspieler befindet sich gerade in der Genesungszeit von einer Verletzung. Schnell kommen die beiden sich näher, aber Adam hat eine Freundin und jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Mein Kommentar:
Ich habe den Hype um die True North - Serie damals genau beobachtet und daraufhin auch mir das erste Buch gekauft. Leider liegt es bis jetzt immer noch auf meinem SUB. Als ich die Möglichkeit bekam das neueste Buch von Sarina Bowen zu lesen, nutzte ich diese. Und ich habe keine Sekunde davon bereut. Nun tut es mir sehr leid, dass True North bei mir so lange in Vergessenheit geraten war.

Die Autorin Sarina Bowen konnte mich vorbehaltslos von sich überzeugen. Sie hat einen tollen, lockeren und fesselnden Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich nicht mehr davon losgekommen bin.

Das Buch ist aus der Sicht von Corey und Adam geschrieben. Die beiden Protagonisten wechseln sich auf innerhalb von den Kapiteln mit ihrer Sichtweise ab. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gefühlswelten der beiden Hauptpersonen. Dies gefällt mir immer besonders gut.

Ich konnte mich sehr gut in die beiden Hauptcharaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, auch wenn ich nicht von der gleichen Problematik betroffen bin. Ich habe die beiden sehr in mein Herz geschlossen und lieb gewonnen. In der Handlung kommen einige Nebencharaktere vor. Sie sind liebevoll skizziert und ich hatte das Gefühl das hinter diesen Charakteren noch total viel steckt.

Corey Callahan ist seit ein paar Monaten auf ihren Rollstuhl angewiesen. Sie ist eine sympathische und liebenswerte Kämpfernatur. Corey war früher eine Sportskanone, dadurch fällt es ihr besonders schwer auf diesen, vormals so wichtigen, Teil ihres Lebens zu verzichten.

Adam Hartley führt eine ziemlich ungesunde Beziehung mit seiner Freundin. Durch einen doppelten Beinbruch wurde er im behindertengerechten Wohnheim, gegenüber von Corey, untergebracht. Als Eishockeyspieler fällt ihm diese Bewegungseinschränkung besonders schwer.

Corey und Adam unterstützen sich gegenseitig dabei mit der neuen Situation richtig umzugehen. Sie bauen sehr schnell eine unheimlich starke Verbindung zueinander auf. Ihre Beziehung ist etwas ganz besonderes. Die beiden sind füreinander da, sie bauen sich gegenseitig wieder auf und helfen sich in jeder Lebenslage.

Das Buch behandelt die Schwierigkeiten die ein Rollstuhlfahrer im Alltag zu bewältigen hat. Sehr oft erzählt Corey im Verlauf der Geschichte, wie andere Menschen seit ihrem Unfall auf sie reagieren. Dies hat mich dazu gebracht, mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Im Buch werden Probleme aufgezeigt, an die ich nie gedacht hätte. Damit wir klar, wie wenig ich mich eigentlich mit diesem Thema auseinander gesetzt habe.

Ich finde, der Titel ist unheimlich gut gewählt. Er passt hervorragend zur Handlung. Ivy, bedeutet auf Deutsch Efeu. Efeu ist eine Pflanze, die immer einen Weg findet weiter zu wachsen und die nie aufgibt. Sie ist ein Stehaufmännchen. Genauso wie Corey eines ist. Sie kämpft unablässig dafür. Ebenso steht Efeu für Liebe, Freundschaft und Treue. Auch dies passt gut zur Geschichte.

Mein Fazit:
Ich bin begeistert von der Geschichte und der Reihe. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Das Buch konnte mich durch seine liebevoll portraitierten Charaktere und der Handlung mit einem ersten Kern von sich überzeugen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sarina Bowen

Sarina Bowen - Autor
© Michael Lake

Sarina Bowen und Elle Kennedy leben und schreiben in den USA. Beide haben bereits zahlreiche Bestseller veröffentlicht. HIM - Mit ihm allein ist ihr erstes gemeinsames Projekt. Der Roman konnte Tausende englischsprachiger Fans begeistern und stieg aus dem Stand in die USA-Today-Bestsellerliste ein.

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